Sanierung der Strassenbahn I – Zwischenbericht
Ereignis
Die Kleine Anfrage der Abgeordneten Jutta Matuschek (PDS) befasst sich mit den seit 1996 auf Straßenbahnlinien bzw. Gleisabschnitten durchgeführten Sanierungsarbeiten, den dabei entstandenen Kosten und deren Trägern, den betriebstechnischen Veränderungen und den dadurch erzielten betriebstechnischen Vorteilen und Verbesserungen, den Effekten zur Senkung der Betriebskosten, den Effekten zur Beschleunigung des Straßenbahnverkehrs, den lärmmindernden Maßnahmen und ihren Effekten auf die Lärmemissionen sowie den Streckenabschnitten, an denen trotz Gleissanierungen keine oder nur negative Veränderungen der Lärmemissionen festgestellt werden konnten. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, vertreten durch Maria Krautzberger, erklärt im Zwischenbericht, dass die grundhafte Erneuerung der Anlagen der Straßenbahn im Wesentlichen die Sanierung der Gleisanlagen, die Stabilisierung der Bahnenergieversorgung sowie den standardgerechten Ausbau der Anlagen im Hinblick auf den Einsatz von Niederflurfahrzeugen beinhalte, was insgesamt zur Erhöhung der Attraktivität der Straßenbahn und damit des ÖPNV führe, dass im Einzelnen folgende Effekte erreicht würden: Verbesserung der Trassierung, Verbesserung der Gradiente unter Berücksichtigung des Einsatzes von Niederflurfahrzeugen, Einbau von IMU-Weichen zur Beschleunigung des Straßenbahnverkehrs und behindertengerechte Anpassung der Haltestellen und Bahnsteighöhen für den Einsatz von Niederflurfahrzeugen, dass die grundhafte Erneuerung des Straßenbahnnetzes in ihrer Gesamtheit zur Senkung der Betriebskosten führe, da mit der Sanierung weniger Verschleiß an Fahrzeugen und Anlagen auftrete und der Unterhaltungsaufwand sowie der Stromverbrauch nachhaltig gesenkt würden, und dass gleichzeitig die Sicherheit für den Straßenbahnbetrieb erhöht und die Störanfälligkeit auf das Minimum gesenkt werde; auf der Grundlage der im März 1998 geschlossenen Vereinbarung zwischen der BVG und dem Senat zur Straßenbahnbeschleunigung sei als erste Maßnahme die Linie 6 zum Abschluss gebracht worden, die Beschleunigungsmaßnahmen hätten bei dieser Linie zu einer Fahrzeiteinsparung von 5 Minuten je Richtung und der Einsparung von zwei Fahrzeugen geführt; die Beantwortung der Fragen 6 und 7 erfolge im Schlussbericht, wozu die BVG um Zuarbeit gebeten worden sei; im Schlussbericht wird zu Frage 7 ausgeführt, dass negative Veränderungen zur Lärm- und Erschütterungsemission nach Gleiserneuerungen nicht festzustellen seien und mit der Grunderneuerung der Gleisanlagen der Gesamtzustand der Bahnanlagen verbessert werde.
Details
Quelle: Abgeordnetenhaus von Berlin, 14. Wahlperiode, Drucksache 14/74 (Kleine Anfrage Nr. 74)
Kleine Anfrage Nr. 14/74 der Abgeordneten Jutta Matuschek (PDS) über: Sanierung der Straßenbahn (I)
– Stabilisierung der Bahnenergieversorgung durch Sanierung/Ersatzbau/Neubau von Gleichrichterwerken – Verbesserung der Fahrleitungstechnik durch standardgerechten Umbau der Anlagen
Ich frage den Senat:
- Auf welchen Straßenbahnlinien bzw. Gleisabschnitten wurden seit 1996 welche Sanierungsarbeiten durchgeführt (bitte nach Jahren und Abschnitten aufführen)?
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Welche Kosten sind dabei entstanden, und durch wen wurden sie getragen?
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Welche betriebstechnischen Veränderungen wurden dabei durchgeführt, und welche betriebstechnischen Vorteile und Verbesserungen wurden dabei erzielt?
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Welche Effekte wurden durch diese Maßnahmen zur Senkung der Betriebskosten erzielt?
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Auf welchen Streckenabschnitten wurden welche Effekte zur Beschleunigung des Straßenbahnverkehrs erzielt?
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Welche lärmmindernden Maßnahmen wurden bei den Sanierungsarbeiten durchgeführt mit welchen Effekten auf die Lärmemissionen?
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An welchen Streckenabschnitten konnten trotz Gleissanierungen keine oder nur negative Veränderungen der Lärmemissionen festgestellt werden?
Berlin, den 4. Januar 2000
Antwort (Zwischenbericht) auf die Kleine Anfrage Nr. 74
Im Namen des Senats von Berlin beantworten wir Ihre Kleine Anfrage wie folgt:
Zu 1. und 2.:
Siehe Anlage.
Zu 3.:
Die grundhafte Erneuerung der Anlagen der Straßenbahn beinhaltet im wesentlichen die Sanierung der Gleisanlagen, die Stabilisierung der Bahnenergieversorgung sowie den standardgerechten Ausbau der Anlagen im Hinblick auf den Einsatz von Niederflurfahrzeugen. Insgesamt führt dies zur Erhöhung der Attraktivität der Straßenbahn und damit des ÖPNV.
Im Einzelnen werden nachfolgende Effekte erreicht:
– Verbesserung der Trassierung
– Verbesserung der Gradiente unter Berücksichtigung des Einsatzes von Niederflurfahrzeugen
– Einbau von IMU-Weichen zur Beschleunigung des Straßenbahnverkehrs
– Behindertengerechte Anpassung der Haltestellen und Bahnsteighöhen für den Einsatz von Niederflurfahrzeugen
Die grundhafte Erneuerung des Straßenbahnnetzes führt in seiner Gesamtheit zur Senkung der Betriebskosten, da mit der Sanierung weniger Verschleiß an Fahrzeugen und Anlagen auftritt und der Unterhaltungsaufwand sowie der Stromverbrauch nachhaltig gesenkt werden.
Gleichzeitig erhöht sich die Sicherheit für den Straßenbahnbetrieb und die Störanfälligkeit wird auf das Minimum gesenkt.
Zu 5.:
Auf der Grundlage der im März 1998 geschlossenen Vereinbarung zwischen der BVG und dem Senat zur Straßenbahnbeschleunigung wurde als erste Maßnahme die Linie 6 zum Abschluss gebracht.
Die Beschleunigungsmaßnahmen führten bei dieser Linie zu einer Fahrzeiteinsparung von 5 Minuten je Richtung und der Einsparung von zwei Fahrzeugen.
Die Beantwortung der Fragen 6 und 7 erfolgt im Schlussbericht. Dazu wurde die BVG um Zuarbeit gebeten. Es wird um Terminverlängerung bis Mitte Februar gebeten.
Berlin, den 24. Januar 2000
In Vertretung Maria Krautzberger Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Antwort (Schlussbericht) auf die Kleine Anfrage Nr. 74
Im Namen des Senats von Berlin beantworten wir Ihre Kleine Anfrage wie folgt:
Zu 6.:
Zur Beantwortung dieser Frage verweisen wir auf die gleichlautende Fragestellung und deren Beantwortung in der Kleine Anfrage Nr. 75.
Zu 7.:
Negative Veränderungen zur Lärm- und Erschütterungsemission sind nach Gleiserneuerungen nicht festzustellen.
Mit der Grunderneuerung der Gleisanlagen wird der Gesamtzustand der Bahnanlagen verbessert.
Berlin, den 2. März 2000
In Vertretung Krautzberger Senator für Stadtentwicklung
Hinweis
dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt