Bahnverkehr: 300 km/h mit dem Strom der Geschichte Die Bahn versorgt ihre Züge über ein eigenes Netz., aus faz.net

http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/auto-verkehr/deutsche-bahn-300-km-h-mit-dem-strom-der-geschichte-14984624.html

Deutschlands fünftgrößter #Energieversorger? Da käme nicht gerade jeder auf die Deutsche Bahn AG. Und doch hat deren Konzerntochter #DB Energie genau diesen Rang. Allerdings liefert sie in erster Linie #Bahnstrom – ist also dafür verantwortlich, den elektrifizierten Teil des #DB-Netzes zu versorgen. Das sind knapp 20 000 Kilometer von insgesamt 33 000 Kilometer Gesamtnetz. Auch sämtliche Neubau-Schnellfahrstrecken gehören dazu, auf denen der ICE bis zu 300 km/h erreicht.

Zur Übertragung der Energie dient ein eigenes, knapp 8000 Kilometer langes #Bahnstrom-Übertragungsnetz mit 110 Kilovolt Spannung. Es wird in der Hauptschaltleitung in Frankfurt am Main überwacht. Sie ist in einem eher nüchternen Bürobau nahe des Hauptbahnhofs untergebracht. Auf riesigen Bildschirmen ist im Kontrollraum das Bahnstromnetz mit allen entscheidenden Kennzahlen dargestellt. Davor sitzen rund um die Uhr einige der 1800 Mitarbeiter von DB Energie. Sie arbeiten daran, Frequenz und Spannung so optimal wie möglich zu steuern und dabei auch noch wirtschaftlich effizient zu agieren.

Zehn Terawattstunden Strom verbraucht die Bahn jährlich für die elektrische Traktion von Personen- und Güterzügen. Das entspricht der Strommenge, die in der gesamten Großregion Berlin privat und gewerblich genutzt wird. Das sind knapp zwei Prozent des bundesweiten Stromverbrauchs. „Wahrscheinlich ist die Bahn damit der größte Einzelverbraucher elektrischer Energie in Deutschland“, sagt Hans-Jürgen Witschke. Der promovierte Diplomkaufmann ist seit 2004 Vorsitzender der Geschäftsführung von DB Energie.

Physikalisch werden alle Elektroloks und Triebzüge unter dem Fahrdraht im DB-Netz mit dem gleichen Strommix versorgt. Dessen Quellen sind direkt ans Bahnstromnetz angeschlossene Wasser-, Kohle- und Gaskraftwerke sowie ein Atomkraftwerk. Außerdem kauft DB Energie Grünstrom aus erneuerbaren Energien zu. „Der gesamte Anteil erneuerbarer Energien macht bei uns heute bereits 42 Prozent aus“, sagt Witschke, „damit haben wir uns im Markt sehr weit vorne positioniert.“ Insgesamt werden rund 70 Prozent des in Deutschland verbrauchten Bahnstroms aus dem eigenen Netz in die Oberleitung eingespeist, der Rest kommt über Umformer oder Umrichter aus dem Landesnetz.

Diese zuletzt genannten Anlagen geben schon einen Hinweis darauf, warum sich die Bahn eigentlich die Mühe macht, ein eigenes Übertragungsnetz …

Bahnverkehr: 1. Mai 1892 – Erster D-Zug von Berlin nach Köln, aus wdr.de

http://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-d-zug-100.html

Ein alter Mann ist doch kein #D-Zug – diese Weisheit gehört längst zum allgemeinen Sprachgebrauch. Aber: Was ist ein D-Zug eigentlich? Ein Diesel-, Dampf-, Direkt- oder, wegen seiner im Sprichwort angedeuteten Schnelligkeit, gar ein "Donnerzug"?

Eine Erklärung findet sich in den Tageszeitungen, die vom ersten Einsatz eines D-Zugs bei der Preußischen Bahn im Sommerfahrplan 1892 berichten – und auf die völlig neuartige Architektur der Waggons eingehen: "Vom 1. Mai ab sind die Tagesschnellzüge der Strecke Berlin-Köln und Berlin-Frankfurt am Main aus neuen, mit Seitengängen versehenen und durch Brücken miteinander verbundenen vierachsigen Personenwagen zusammengesetzt, welche sich durch ruhige Gangart, größere Eleganz und Bequemlichkeit auszeichnen", steht dort zu lesen.

Neu ist, dass man die Züge über die Gänge und Brücken durchschreiten kann. Entsprechend heißen sie "#Durchgangswagenzüge", was sich schnell zu "#Durchgangszügen“ und später dann zu D-Zügen verkürzt.

Der Schaffner als Akrobat

Die Möglichkeit des Durchschreitens der Waggons während der Fahrt ist eine kleine Sensation. In den Vorläufermodellen des D-Zugs müssen die Reisenden nämlich noch jedes einzelne #Abteil von außen durch Türen betreten. Längs aller Wagen sind #Laufbretter mit Haltestangen angebracht, über die der Schaffner zur Fahrkartenkontrolle balancieren und die Türen in akrobatischen Aktionen öffnen muss. Selbst als die früher gemächlich vor sich hintuckernden Züge Geschwindigkeiten von 100 Stundenkilometern erreichen, ist das noch so.

Entsprechend hoch sind die Unfallzahlen: vor allem auch, weil sich in überfüllten Zügen immer wieder Reisende auf die …

Straßenbahn + Museum: Spandau und Charlottenburg Straßenbahn kehrt auf die alte Route 55 zurück – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/spandau-und-charlottenburg-strassenbahn-kehrt-auf-die-alte-route-55-zurueck-26812432

Berlin – Für viele Berliner sind Bahnen und Busse eine Art notwendiges Übel. Sie sind froh, wenn der Arbeitstag vorbei ist und sie sich nicht mehr in vollen Zügen drängen müssen. Bei Frank von #Riman-Lipinski ist das anders. Der Mitarbeiter der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) findet den Nahverkehr so faszinierend, dass er selbst in seiner Freizeit nicht davon lassen kann. Zuhause hat er das Kopfteil einer alten #Straßenbahn aufgestellt, mit anderen Fans arbeitet der Spandauer #historische #Doppeldeckerbusse auf. Jetzt bereitet er eine Aktion vor, die für Aufmerksamkeit sorgen wird. „Nach 50 Jahren soll die Straßenbahn noch einmal nach Spandau und Charlottenburg zurückkehren“, sagt er.

So schön kann Feierabend sein. Der Dienst bei der BVG, wo der langjährige Busfahrer seit 2001 als Betriebsaufsicht arbeitet, ist vorbei. Von Riman-Lipinski sitzt bequem in seinem Sessel, neben ihm spendet der Scheinwerfer des Wagens 3824 warmes Licht. Der Lack glänzt, kein Staub ist zu sehen, ein tadelloses Stück Technik. Das Kopfteil der 78 Jahre alten einstigen BVG-Straßenbahn steht da, wo andere vielleicht ein Aquarium hinstellen würden. Es wirkt überhaupt nicht merkwürdig, allenfalls wie eine zu groß geratene Wohnzimmerleuchte.

 

Wenn U-Bahnen röhren

„Dieses Hobby wird mich nicht mehr loslassen“, sagt der 52-Jährige. „Ich bin schon ein Verrückter, wenn es um das Thema Nahverkehr in Berlin geht, speziell um die historischen Bereiche S-Bahn, Autobus und Straßenbahn.“ Vor kurzem hat er wieder mal die Beschilderung des Wagens gewechselt, derzeit geht es auf der 55 in den Spandauer Norden nach Hakenfelde. Das passt gut, denn auf dieser Linie kam das Nahverkehrs-Virus in sein Leben. Er wurde frühkindlich geprägt.

„Normalerweise kann man sich an das, was man als Dreijähriger erlebt hat, als Erwachsener nicht mehr erinnern“, erzählt von Riman-Lipinski. „Ein Erlebnis von 1967 ist mir aber immer noch präsent. Als ich mit meiner Mama in Siemensstadt zum Einkaufen ging, fuhr eine …

 

Cottbus + Straßenbahn: Straßenbahnen kommen ans Limit Zehn Millionen Kunden nutzen Cottbuser Busse und Straßenbahnen aus Lausitzer Rundschau

http://www.lr-online.de/regionen/cottbus/Strassenbahnen-kommen-ans-Limit;art1049,5963447

#COTTBUS Eigentlich könnte #Cottbusverkehr-Chef Ralf Thalmann hoch zufrieden sein: Entgegen aller Prognosen entwickeln sich die #Fahrgastzahlen in der Stadt gut. Im vergangenen Jahr nutzten über zehn Millionen Kunden Busse und #Straßenbahnen, allein die Linie 4 beförderte zwei Millionen Menschen quer durch die City.

"Das sind Zahlen, mit denen wir gut wirtschaften können", freut sich Thalmann. Und sowohl der Blick in den künftigen Flächennutzungsplan wie auch ins Leitbild der Stadt bestätigen: Die Straßenbahn ist in Cottbus unangefochten, ihre Existenzberechtigung wird nicht mehr angezweifelt. Trotzdem steht die Zukunft des umweltfreundlichen Nahverkehrs auf Messers Schneide: Die #Fahrzeugflotte ist schlicht zu alt.

Hans-Jürgen Krüger, technischer Leiter bei Cottbusverkehr, kann sich noch erinnern, als die Bahnen in den 1980er-Jahren aus der damaligen Tschechoslowakei angeliefert wurden. Seitdem haben die Wagen im Schnitt 2,36 Millionen Kilometer hinter sich gebracht. "Da wäre jeder Lkw schon mehrfach auf der Strecke geblieben", sagt Krüger stolz.

Gerade hat er die Wagen 137 und 148 in der Werkstatt. Eigentlich müssten sie längst ausgemustert und ersetzt werden, doch für Neuanschaffungen fehlt das Geld. "Also werden sie rundum erneuert", sagt Krüger.

Unterbauten und Karosserieteile werden ersetzt, ebenso Böden, elektrische Bauteile, Fahrerkabine und Bestuhlung. Rund neun Monate brauchen Krügers Leute, um aus einem alten Wagen ein funktionstüchtiges, komfortables Fahrzeug zu machen. "Damit retten wir uns gerade so über die Zeit", sagt Ralf Thalmann, mehr als ein Notbehelf sei die Instandsetzung allerdings nicht. "Betriebswirtschaftlich ist das ein …

Bahnhöfe: In Köpenick halten erst 2027 Regionalzüge – frühestens Dafür ist in Karlshorst vielleicht noch nicht das letzte Wort gesprochen, aus der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehrsausschuss-in-berlin-in-koepenick-halten-erst-2027-regionalzuege-fruehestens/19729178.html

Der Senat will sich dafür einsetzen, dass die Regionalbahnen #RE7 und #RB14 weiter am Bahnhof #Karlshorst halten.

Noch ist der letzte Zug nicht abgefahren. Der Senat führe weiter Gespräche mit der Deutschen Bahn, um den Stopp der Züge der Regionalbahnen RE 7 und RB 14 am Bahnhof Karlshorst zu erhalten. Dies teilte Verkehrsstaatssekretär Jens-Holger Kirchner am Donnerstag im Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses mit. Die Bahn will den Halt zum Fahrplanwechsel im Dezember aufgeben, weil die Züge dann – zusammen mit dem RE 1 – am neuen Regionalbahnsteig am #Ostkreuz stoppen.

Karlshorst sei aber seit DDR-Zeiten baulich ein Provisorium geblieben, sagte Kirchner. Und ein Ausbau auf einen modernen Standard sei teuer. Der Senat habe die Bahn aufgefordert, die Kosten zu schätzen. Das Land setze sich dafür ein, die Züge in Karlshorst weiter halten zu lassen, bis der geplante Regionalbahnhof in #Köpenick in Betrieb gehen könne.

Dort müssen die Fahrgäste aber noch jahrelang auf den ersten Zug warten. Frühestens 2027 soll der Bahnsteig nach den Plänen der Bahn fertig sein. Auch damit wolle sich der Senat nicht abfinden, sagte Kirchner. Gemeinsam mit Brandenburg und der Bahn arbeite man an einer „Priorisierungsliste“ …

Regionalverkehr: Ausfall von Verkehrshalten vom 4. bis 11. Mai Fahrplanänderungen für die Züge der Linie RE 1 erforderlich, aus DB

http://www.deutschebahn.com/presse/berlin/de/aktuell/verkehrsmeldungenbaustellen/14025572/Halteausfall_RE1.html

Wegen #Gleisarbeiten in Berlin #Rummelsburg werden vom 4. Mai, 22 Uhr, bis 11. Mai, 2 Uhr, #Fahrplanänderungen für die Züge der Linie #RE1 erforderlich.

Die Züge fallen zwischen Berlin Ostbahnhof und Erkner aus. Als #Ersatz kann zwischen Berlin Ostbahnhof und Erkner die #S-Bahn mit Umstieg in Ostkreuz genutzt werden.

Aufgrund der längeren Fahrzeiten wird erst ein späterer Zugtakt der Linie RE 1 in Erkner bzw. in Ostbahnhof erreicht.

In den Nachtstunden werden einige Züge durch Busse ersetzt.

Weitere Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881/6882. 

Bahnhöfe: Neues Hinterteil Die Berliner Verkehrsbetriebe erneuern auf dem U-Bahnhof Bismarckstraße (U7) die Hintergleiswände., aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=264&download=2512

Die Berliner Verkehrsbetriebe #erneuern auf dem #U-Bahnhof #Bismarckstraße (#U7) die Hintergleiswände. Die Erneuerung wird in drei Phasen stattfinden, um die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. Dadurch besteht wäh-rend der Bauphasen ausschließlich in den Nachtstunden, von 22:00 Uhr bis Betriebsschluss, und auch nur von Sonntag bis Donnerstag ein #Pendelbetrieb im 20-Minuten-Takt. Dieser fährt zwischen den U-Bahnhöfen Richard-Wagner-Platz und Fehrbelliner Platz. Zwischen Rathaus Spandau und Richard-Wagner-Platz sowie Fehrbelliner Platz und Rudow fährt die U-Bahnlinie 7 nach dem gültigen Fahrplan.
Die erste Phase beginnt am Dienstag, den 02. Mai bis Donnerstag, den 18. Mai 2017. Weiter geht es mit der zweiten Phase, vom Sonntag, den 30. Juli bis Donnerstag, den 10. August 2017. Abgeschlossen werden die Arbeiten in der dritten Phase, die am Sonntag, den 05. November beginnt und am Don-nerstag, den 30. November 2017 endet.

Bus: Die großen Gelben putzen sich heraus Sie prägen das Bild Berlins über Stadt- und Ländergrenzen hinweg: Die Doppeldecker der BVG. aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=264&download=2508

Sie prägen das Bild Berlins über Stadt- und Ländergrenzen hinweg: Die #Doppeldecker
der #BVG. 414 der „#großen Gelben“ vom Typ #MAN A39 rollen aktuell
durch die Hauptstadt, die ersten Exemplare kamen 2005, die letzten wurden
2010 geliefert. Und da man #Doppeldeckerbusse im Gegensatz zu „normalen“
12-Meter- oder Gelenkbussen nicht von der Stange kaufen kann, wird die aktuelle
Generation noch einige weitere Jahre für die BVG im Einsatz sein. Seit
2014 wurden daher bereits über 200 von ihnen mit sogenannten #SCRT-Filtern
ausgerüstet, die die Stickoxidemissionen minimieren. Weitere Nachrüstungen
zur Verbesserung der Umweltbilanz sind in Planung. Und damit die Fahrzeuge
dem harten Berliner Verkehrsalltag auch in den kommenden Jahren standhalten,
erhalten sie jetzt nach und nach auch eine aufwändige Überarbeitung.
Bei der Erneuerung wird Rost von den tragenden Gerippen entfernt, der Unterboden
erhält einen neuen Unterbodenschutz. Eventuell vorhandene Beschädigungen
an den Dächern, entstanden etwa durch den Kontakt mit Ästen
der Straßenbäume, werden beseitigt und abgedichtet. Und statt der Seitenwände
aus Blech erhalten die Busse rostfreie Verkleidungen aus Kunststoff.
Äußerlich werden die Doppeldecker durch eine frische #Lackierung auffallen –
im bekannten BVG-Gelb, ab sofort aber ohne graue Seitenstreifen. Zumindest
bei den ersten überarbeiteten Fahrzeugen wird jedoch ein anderes Detail
noch mehr ins Auge fallen: Ein „#Astfänger“ am Oberdeck. Die BVG will testen,
ob sich damit die Beschädigungen der Dächer und Dachecken durch Äste
minimieren lassen. Bei Erfolg sollen eine Flottenzulassung beantragt und alle
Doppeldecker mit einer solchen geschwungenen Metallstange ausgerüstet
werden.
Die Überarbeitung der Fahrzeuge erfolgt nach und nach beim Hersteller MAN
sowie in der BVG-eigenen Center-Werkstatt. Alles in allem wird es je nach
Instandsetzungsaufwand ungefähr 8 Wochen dauern, ein Fahrzeug aufzuarbeiten.

Straßenverkehr: Straßen und Brücken Berlin hat sich kaputt gespart – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/strassen-und-bruecken-berlin-hat-sich-kaputt-gespart-26772646?dmcid=nl_20170427_26772646

Berlin – Es ist nicht irgendeine Straße. Die #Bundesstraße #109 ist eine der wichtigsten Verbindungen von Berlin ins Umland, Richtung Norden. Doch seit mehr als zwei Wochen ist die stark belastete Route #unterbrochen, und es sieht so aus, als ob die Sperrung noch länger andauern wird. Die #Schönerlinder Brücke, die diese Straße über die Autobahn #A114 hinwegführt, ist nicht mehr befahrbar, seitdem bei Arbeiten Schäden entdeckt worden sind. Das Stahlblech, das die Fahrbahn trägt, hat einen langen Riss. Das lässt sich wohl nicht mehr reparieren.
Die #Brückensperrung im Nordosten Berlins ist ein weiteres Beispiel dafür, wie es um die Infrastruktur in dieser Stadt bestellt ist. Bislang hielt sich der Senat mit genauen Angaben zum Ausmaß der #Krise zurück. Jetzt gibt es endlich eine Zahl. 1,3 Milliarden Euro – auf diese Summe hat die neue Berliner Verkehrssenatorin Regine Günther den Investitionsrückstau im Straßenbereich nun beziffert.
#Straßenkataster geplant
So viel Geld würde es kosten, alle Schäden an Straßen und Straßenbrücken in Berlin zu beheben. „Wir müssen diesen Engpass überwinden“, forderte die parteilose, von den Grünen nominierte Politikerin während einer Veranstaltung der Industrie- und Handelskammer Potsdam. „Komplexe Planungsprozesse“ müssten bewältigt werden, sagte sie. Ob und wie das gelinge, hänge von der Personalkapazität ab. Darum stelle die Verwaltung verstärkt Planer ein.
Allerdings: Die Zahl von 1,3 Milliarden, die Günther nannte, ist eine Schätzung. „Wir haben noch keinen genauen Überblick, in welchem Zustand sich die Straßen befinden“, gestand sie ein. „Das soll verändert werden, damit wir schneller und effektiver arbeiten können.“
An diesem Donnerstag debattiert der Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses über einen Antrag der rot-rot-grünen Koalition, „zügig ein Erhaltungsmanagement einzurichten“. Damit holt Berlin nach, was es im Land Brandenburg schon seit Jahren gibt. Dort stellt der Landesbetrieb Straßenwesen regelmäßig den Straßenzustand fest und arbeitet die Daten als Planungsgrundlage auf. In Berlin hat die Verwaltung dagegen keine genaue Übersicht, wie es um Straßen und Brücken bestellt ist.
Wenn Schwertransporte angemeldet werden, muss die zuständige Behörde herumtelefonieren, damit aus Karteien und Akten Daten über …

S-Bahn + BVG + Straßenverkehr: Auto statt Bahn Berliner, verzichtet lieber auf die Öffis! – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/auto-statt-bahn-berliner–verzichtet-lieber-auf-die-oeffis–26771370

Gottseidank ist Ostern endlich vorüber, man war der seit Ende Januar verkauften Krokant-Ostereier und der lila Schokohasen schon im Februar überdrüssig. Erlöst ist die Stadt jetzt auch vom sogenannten #Autofasten, dem von Umweltbundesamt, Kirchen und Grünen seit Aschermittwoch propagierten  Verzicht auf motorisierte individuelle Fortbewegung.

Die Idee an sich ist edel und gut, legt dem Autofastenden, der auf den öffentlichen #Nahverkehr umsteigt, aber ein Höchstmaß an Selbstkasteiung auf. Denn es ist hart, wochenlang von gepolsterten und beheizten Autositzen auf die kalte  #Hartplastikbestuhlung in BVG-Bussen oder der U9 zu wechseln. Es ist ungesund, aus dem angenehm luftgefilterten und klimatisierten Automobil in die Bahn zu wechseln, wo öliges Pommesaroma, Grippeviren und der #Geruch nasser Wolljacken Sinne und Schleimhäute attackieren. Es zermürbt die Nerven des Fastenden, alle drei S-Bahnstationen das mäßig begabte, aber elektrisch verstärkte Geplärr von #Musikanten-Überfallkommandos in den Ohren zu haben. Im Auto hingegen herrscht auf Knopfdruck das eigene Wunschkonzert – oder Ruhe.

Kurzum: Hochachtung den Brüdern und Schwestern des Herrn (welchem auch immer), die all diese Entbehrungen auf sich genommen haben. Und doch die herzliche Bitte, aufs Autofasten in Berlin bis auf Weiteres zu verzichten. Denn diese Art des Fastens ist zutiefst unsozial, weil es auf Kosten unzähliger ÖPNV-Nutzer geht, die sich rund ums Jahr in #proppenvolle Bahnen und Busse quetschen müssen und gut auf weitere Mitreisende verzichten können. Ausgerechnet im Winter, wenn bereits sämtliche Schönwetterradler ebenfalls auf den ÖPNV umgestiegen sind.
Die Autofahrer, die lediglich zwei Verkehrssysteme (Straßen zum Fahren und Bürgersteige zum Zuparken und für den Fußweg zum Auto) benötigen, sollten unbedingt Abstand davon nehmen, der anspruchsvollen Radlerklientel nachzueifern. Denn die erhebt Anspruch auf drei Verkehrssysteme: üppig breite Radwege zum Schnellradfahren, Bürgersteige zum Gehen und Schnellradfahren sowie als Backup ein komplettes ÖPNV-Netz für den Fall, dass es kalt ist, regnet oder der Wind von vorn kommt.

Ö wie Ölsardine

Das ist in Berlin und Umland, wo es derzeit schauert und hagelt, bis auf drei Monate …