S-Bahn + Bahnverkehr: Sitzen die Nieten? Inspektion an der Spreebrücke Treptow

http://www.s-bahn-berlin.de/aktuell/2014/152_sitzen_die_nieten.htm

Die Bahn prüft und wartet ihre Überführungen regelmäßig

Über die Spreebrücke Treptow fahren im Minuten-Takt S-Bahn- Züge, unter der gigantischen Fachwerkkonstruktion aus genietetem Stahl schwebt ein kleiner Arbeitskorb. Darin steht ein mit Lampe und Hammer ausgestatteter Facharbeiter und nimmt jede einzelne Niete und Schraube ganz genau in Augenschein, sucht nach Abnutzungsspuren, Rost und Schmutzablagerungen. Immer wieder klopft er gegen den Stahl.
„Die Inspektion wird visuell und – mit Hilfe des Hammers – akustisch vorgenommen“, erklärt Brückeninspekteur Detlef Boneß, „das haben unsere Facharbeiter im Gehör, ob die Verbünde gut sind.

Eine lose Niete klingt ganz anders als eine, die fest sitzt.“ Weil diese Arbeit kopfüber sehr anstrengend ist, kommt nach einer Stunde die Ablösung.

Der Schwimmkran senkt den kleinen, wackligen Arbeitsplatz ab und der nächste Kollege fährt hoch unter die Brücke, die aus drei Bogenkonstruktionen besteht.

Die Widerlager stammen aus dem Jahr 1895, die beiden Fachwerkbogenbrücken wurden 1905 erbaut und Mitte der neunziger Jahre generalüberholt, das Baujahr der Stabbogenbrücke für den zukünftigen Regionalverkehr ist 1995.

Insgesamt dauert die Begutachtung der Spreebrücke Treptow zwei Tage. Die Spezialisten erfassen alle gefundenen Schäden und bewerten die Brücke dann nach den Schadensstufen 0 (neuwertig) bis 4 (Neubau erforderlich).

Auf dieser Grundlage plant das Unternehmen dann Instandhaltungsmaßnahmen und Investitionen. Alle sechs Jahre ist eine solche Hauptprüfung bei jeder Brücke fällig. Das Prüfen der drei Spreebrücken hier kostet rund 20 000 Euro. Aber damit ist es natürlich nicht getan. Um die Lebensdauer und die betriebliche Sicherheit der Brücken zu gewährleisten, wartet und pflegt die Deutsche Bahn all ihre Brücken ständig.

Eine Überwachung findet mindestens alle sechs Monate statt. Berlin ist die Stadt mit den meisten Bahnbrücken in Deutschland. Von den 920 Eisenbahnüberführungen – so der Fachbegriff – in Berlin sind 895 in Betrieb. Darum haben Detlef Boneß und sein Team viel zu tun: Insgesamt führen sie 580 Inspektionen im Jahr durch.

Text: Nina Dennert
Foto: David Ulrich

Straßenverkehr: BAB A 10 6-streifiger Ausbau in Berlin-Pankow Vollsperrung der Schönerlinder Straße (B 109) am 18. und 19. Oktober 2014 für Brückenabriss, aus Berliner Morgenpost

www.berlin.de

Der #6-streifige #Ausbau der #A10 in Berlin-#Pankow schreitet weiter planmäßig voran. Nachdem die Überleitung des gesamten Verkehrs von der nördlichen #Richtungsfahrbahn auf die fertiggestellte südliche Richtungsfahrbahn abgeschlossen worden ist, werden die Arbeiten für den 2. Bauabschnitt (nördl. Richtungsfahrbahn) aufgenommen. Diese Arbeiten beginnen mit dem Abriss der Brücken im Zuge der Autobahn. Diese werden halbseitig abgebrochen und mit einer verbreiterten Konstruktion neu hergestellt, um zukünftig 2 x 3 Fahrstreifen aufnehmen zu können.

Für die Stadtstraße #Schönerlinder Straße (#B109) ist für den Abbruch der vorhandenen Brücke eine kurzfristige Vollsperrung zwingend erforderlich, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.

Von Sonnabend, den 18.10.2014, 8:00 Uhr bis Sonntag, den 19.10.2014, 24:00 Uhr wird für den Teilabriss der Autobahnbrücke die Schönerlinder Straße (B 109) in Berlin-Buch für alle Verkehrsteilnehmer komplett gesperrt.

Umleitungsstrecken für den Kraftfahrzeugverkehr und die Führung von Fußgängern und Radfahrern (Barnimer Dörfer-Wanderweg) werden ausgeschildert. Die Umleitung für den Fahrzeugverkehr erfolgt über die Schönerlinder Chaussee zur Hobrechtsfelder Chaussee/Bucher Straße. Für den Schwerverkehr über 18 t führt die Umleitung weiter über Wiltbergstraße zur Karower Chaussee bzw. über die Pankgrafenstraße zur Bucher Chaussee.
Zu beachten ist auch die auf 12 t eingeschränkte Tragfähigkeit der Lindenhofbrücke im Zuge der Schönerlinder Straße. Das bedeutet, dass das Gewerbegebiet Pankow mit der Zufahrt über die Straße Am Posseberg in der Zeit der Vollsperrung für Fahrzeuge über 12 t nicht erreichbar ist. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die vorhandenen Beschilderungen zu beachten, die aktuellen Empfehlungen des Verkehrswarndienstes sowie die Hinweise aus den laufenden Informationen zu verfolgen.

Für die Beeinträchtigungen im Zusammenhang mit den geplanten Ausbaumaßnahmen an der BAB A 10 in Berlin-Pankow bitten wir um Ihr Verständnis. Vor Beginn der nächsten Bauzustände bzw. Sperrungen werden rechtzeitig erneute Presseinformationen bekannt gegeben.

Weitere Informationen zum Bauvorhaben finden Sie auf der Internetseite der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt unter: Autobahnausbau der A 10 in Pankow Bilder:
Autobahnausbau der A 10 in Pankow (Oktober 2014)

Rückfragen: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Bus: Bei der BVG kommen die Fahrgäste bald in den Anhänger Ziemlich flexibel, aber auch ganz schön lang: Die BVG testet im kommenden Jahr einen Buszug aus München. Bislang wollte sie von den seltsamen Gefährten eigentlich nichts wissen., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article133296381/Bei-der-BVG-kommen-die-Fahrgaeste-bald-in-den-Anhaenger.html

In #München sind sie längst eine #Mordsgaudi: die #Buszüge. Seit einem Jahr rollen die eigentümlichen #Gespanne aus #Bus und #Anhänger durch die bayerische Landeshauptstadt. „Sie haben sich hervorragend bewährt“, sagt Herbert König, Geschäftsführer der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG). Flexibel, komfortabel, geräumig – die MVG kann von den Buszügen gar nicht genug bekommen. Gut 20 gibt es schon, bis 2018 sollen es 100 sein.

Berlin hatte bislang kein Interesse. Buszüge könne man nicht gebrauchen, hieß es bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) stets. Jetzt hat offenbar ein Umdenken eingesetzt.
Nach Morgenpost-Informationen will die BVG im Frühjahr 2015 den Test machen: Für eine Woche leiht sie bei der MVG ein Exemplar aus. „Wir wollen das Fahrverhalten eines solchen Busses in der Praxis testen, um die Vor- und Nachteile abwägen zu können“, sagt Sprecherin Petra Reetz.
In München werden die Busse auf überfüllten Linien eingesetzt. Die MVG reagierte damit auf steigende Fahrgastzahlen, besonders im …

Flughäfen: Mehdorn verschiebt Verkündung des BER-Termins Eigentlich sollte noch vor Weihnachten endlich ein Eröffnungstermin für den BER verkündet werden. Doch daraus wird nichts. Mehdorn will sich noch nicht festlegen – und spricht jetzt von einem Terminband., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/flughafen-berlin-brandenburg/article133272024/Mehdorn-verschiebt-Verkuendung-des-BER-Termins.html

Seit vielen Monaten lacht die Welt über die deutsche Hauptstadt und ihren tollen neuen #Großflughafen #BER. Bereits vier Mal haben die Chefs der staatlichen Betreibergesellschaft und die Politiker des Bundes und der Länder Berlin und Brandenburg die #Eröffnung des Prestigebaus in #Schönefeld absagen müssen – wegen gravierender technischer Mängel. Nun bekommt die peinliche Geschichte des Versagens eine weitere Facette hinzu. Statt wie angekündigt bei der nächsten Aufsichtratssitzung am 12. Dezember endlich einen nun wirklich verlässlichen Termin zu nennen, will Flughafen-Chef Mehdorn nun doch lieber eher ein „Terminband“ verkünden. Konkreter will er vielleicht später werden.

Doch was bitte schön ist ein „Terminband“? Vielleicht eine Auswahl von Kalender-Daten, aus denen die SPD-Genossen in einem Mitgliederentscheid einen passenden Termin auswählen können. „Terminband“ – dieser so schön dehnbare Begriff – ist in Wahrheit Mehrdorns Eingeständnis, dass er auch nach anderthalb Jahren …

Bahnverkehr: Fahrplanänderungen ab 14. Dezember 2014 Vorverkauf startet am 14. Oktober – Künftig an jedem Wochentag eine umsteigefreie ICE-Verbindung zwischen München/Berlin und Rostock – Während der BUGA vorübergehender IC-Halt in Rathenow

http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/8297234/bbmv20141014.html?start=0&c2212428=2207508&itemsPerPage=20&x=1

( Berlin, 14. Oktober 2014) Zum europaweiten #Fahrplanwechsel am 14. Dezember hat die Deutsche Bahn (#DB) ihr #Fernverkehrsangebot weiter verbessert und vor allem auf nachfragestarken Linien ausgeweitet. Der neue #Fahrplan ist seit heute, 14. Oktober in allen Auskunfts- und Buchungssystemen veröffentlicht, auch der Vorverkauf startet heute. Fahrkarten für Reisen ab dem 14. Dezember – damit auch für die Weihnachtstage – sind bis einschließlich 13. Dezember für die 1. Klasse noch zu den derzeit gültigen Preisen erhältlich. In der 2. Klasse bleiben die Preise unverändert.

Höhere Kapazitäten auf nachfragestarken Strecken

Die DB baut ihr Angebot insbesondere auf stark frequentierten Strecken aus. So wird beispielsweise auf der Strecke Berlin¬–Hamburg durch eine zusätzliche Verbindung am Freitag und am Montag das Angebot für Wochenendpendler und Tagestouristen verbessert.

Mehr Verbindungen für Pendler

Auch für Pendler gibt es Verbesserungen. So ist durch zusätzliche IC- und ICE-Verbindungen morgens und abends Wolfsburg von Hannover und Berlin aus besser erreichbar.

Neue touristische Fahrten

Getestet wird auch eine neue ICE-Direktverbindung zwischen Tirol und Mecklenburg-Vorpommern: Sie verkehrt samstags von Innsbruck über München, Nürnberg und Jena nach Waren/Müritz, Neustrelitz und Rostock. Am Sonntag gibt es eine Direktverbindung zurück.

Zusätzliche IC-Halte für Wittenberge und Ludwigslust

Die bestehenden Fernverkehrsfahrten von Wittenberge und Ludwigslust nach Hamburg und Berlin werden im kommenden Fahrplan nochmals ergänzt:

Montags bietet der IC 1978 ab Berlin eine zusätzliche Verbindung von Wittenberge (8.18 Uhr) und Ludwigslust (8.38 Uhr) nach Hamburg (Ankunft 9.29 Uhr) an. Freitags fährt neu IC 1975 retour von Hamburg (10.14 Uhr) über Ludwigslust (11.08 Uhr), Wittenberge (11.30 Uhr) nach Berlin.

Sonntags zusätzliche Spätverbindung Berlin–Leipzig

Mit dem IC 1905 haben Reisende sonntags eine neue Spätverbindung von Berlin (23.41 Uhr) nach Lutherstadt Wittenberg (Ankunft 0.21 Uhr) und Leipzig (0.53 Uhr). Über einen ICE-Anschluss in Berlin profitieren auch Reisende aus Hamburg (Abfahrt 21.21 Uhr) von dieser neuen IC-Verbindung nach Leipzig.

Zusätzlich fährt freitags ein ICE von Leipzig (ab 13.51 Uhr) über Berlin Hauptbahnhof (ab 15.13 Uhr) nach Hamburg Hauptbahnhof (an 16.51 Uhr). Der ICE-Sprinter morgens von Berlin nach Frankfurt (Main) fährt neu von Berlin Ostbahnhof statt Berlin Südkreuz.

Testweise am Wochenende neue ICE-Verbindung von/nach Rostock und Warnemünde

Am Wochenende wird für Urlauber testweise eine neue umsteigefreie ICE-Verbindung zwischen Bayern und Mecklenburg-Vorpommern angeboten:

Samstags fährt der ICE 1208 aus Innsbruck, München, Nürnberg, Jena (12.57 Uhr), Halle (14.03 Uhr) und Berlin (15.24 Uhr) neu weiter zur Mecklenburgischen Seenplatte nach Neustrelitz (Ankunft 16.24 Uhr) und Waren/Müritz (16.43 Uhr) sowie nach Rostock (17.23 Uhr) und Warnemünde.

Sonntags verkehrt der ICE 1617 neu von Warnemünde (15.06 Uhr), Rostock (15.33 Uhr), Waren/Müritz (16.12 Uhr) und Neustrelitz (16.31 Uhr) nach Berlin (Ankunft 17.35 Uhr), Leipzig (19.04 Uhr), Jena (20.15 Uhr), Nürnberg und München.

Verlängerung saisonales EC-Zugpaar bis nach Warnemünde

Die testweise samstags in den Weihnachtsferien und in der Sommersaison bestehende umsteigefreie Eurocity-Verbindung aus Prag, Dresden und Berlin nach Rostock wird weiter bis zur Ostseeküste nach Warnemünde verlängert:

EC 178 von Prag, Dresden (9.07 Uhr), Berlin (11.20 Uhr) neu bis Warnemünde (Ankunft 13.51 Uhr). EC 179 neu ab Warnemünde (14.10 Uhr) nach Berlin
(Ankunft 16.34 Uhr), Dresden (18.52 Uhr), Prag.

Vorübergehender IC-Halt in Rathenow während der BUGA

Während der Bundesgartenschau (18. April bis 11. Oktober 2015) halten nahezu alle IC der zweistündlichen Linie Berlin-Stendal-Hannover–Osnabrück–Amsterdam auch in Rathenow.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
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Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

VBB + Tarife: Neue Fahrpreise im VBB ab 1. Januar 2015 Preise steigen um durchschnittlich 2,3 Prozent

http://www.vbb.de/de/article/presse/neue-fahrpreise-im-vbb-ab-1-januar-2015/22601.html

Zum 1. Januar 2015 wird es im #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg erstmals nach 17 Monaten wieder eine #Tarifanpassung geben. Das hat der Aufsichtsrat des #VBB heute beschlossen. Demnach werden die #Fahrpreise in Berlin und Brandenburg um durchschnittlich 2,3 Prozent steigen. Unverändert bleiben unter anderem die Preise für das Berlin-Ticket S, das ermäßigte Schülerticket Berlin, die Tageskarte VBB-Gesamtnetz und die Anschlussfahrausweise für Berlin und die kreisfreien Städte. Die letzte Fahrpreisanpassung im VBB gab es am 1. August 2013 (damalige Tarifanpassungsrate 2,8 Prozent).

VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel: “Mit der jetzigen moderaten Tarifanpassung von 2,3 Prozent investieren wir in die Zukunft eines leistungsfähigen und attraktiven Nahverkehrs und belasten die Fahrgäste nur mäßig. Das Bus- und Bahnangebot im VBB wird kontinuierlich verbessert, es stehen Investitionen in Fahrzeuge und Infrastruktur an, gleichzeitig steigen Personal- und Energiekosten bei den Verkehrsunternehmen. Neben den Mitteln der Öffentlichen Hand zur Finanzierung des Öffentlichen Nahverkehrs sind wir auf steigende Einnahmen aus den Ticketverkäufen angewiesen. Unser Fokus aber liegt darauf, dass die Fahrpreise nur gering ansteigen. Im Vergleich zu anderen Verkehrsverbünden in Deutschland ist uns das bislang immer gelungen.“ Mehr als 1,32 Milliarden Menschen fuhren im vergangenen Jahr mit den Bussen und Bahnen im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg. Täglich nutzen rund 3,6 Millionen Menschen die Öffentlichen Verkehrsmittel im Verbundgebiet. Den Verkehrsunternehmen bescheinigen die Fahrgäste in den vom VBB regelmäßig durchgeführten Zufriedenheitsbefragungen gute bis sehr gute Noten. Die Kunden schätzen die Qualität des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Berlin und Brandenburg. Wachsende Fahrgastzahlen ziehen auch einen höheren Bedarf an Verkehrsleistungen nach sich.

Die Sicherung des Anteils der Nutzerfinanzierung ist gerade bei den derzeit steigenden Kosten der Verkehrsunternehmen auch und insbesondere aufgrund gesetzlicher Rahmenbedingungen (z.B. EEG-Umlage) von hoher Bedeutung. Derzeit decken die Einnahmen über Ticketverkäufe nur rund die Hälfte des gesamten Finanzierungsbedarfs im Berlin-Brandenburger ÖPNV.

Index für Tarifmaßnahmen

Der VBB-Aufsichtsrat beschloss weiterhin die Einführung eines sogenannten Index zur Berechnung der VBB-Tarifanpassungen. Künftig soll sich die Tarifanpassungsrate aus der Entwicklung der Verbraucherpreise in Brandenburg und Berlin sowie der Kostenentwicklung bei Kraftstoffen und Strom im Verhältnis 83 zu 8,5 zu 8,5 errechnet werden. Grundlage sind die aus den jeweiligen Indizes des Statistischen Bundesamtes bzw. des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg mittels der Trendfunktion errechneten Werte über den Zeitraum der vergangenen sechzig Monate. VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel: „Die Indexberechnung wird das Verfahren bei Tarifmaßnahmen einfacher und nachvollziehbarer machen. Preissteigerungen, die nach dem Index berechnet werden, bedeuten Verlässlichkeit, Planbarkeit und Transparenz für die Verkehrsunternehmen und für die Öffentlichkeit: Die Ausgangsdaten können aus dem Internet ermittelt und nachgerechnet werden. Andere Verkehrsverbünde haben schon seit einigen Jahren gute Erfahrungen mit einem Indexverfahren gemacht.“

Strukturelle Änderungen im VBB-Tarif

Kleingruppen-Tageskarten statt Gruppenkarten in den lokalen und regionalen Tarifstufen – außerhalb oder für Fahrten von außerhalb in die Stadtverkehre

Um die Gruppentarifierung attraktiver gestalten zu können, sind die Angebote vereinheitlicht worden. So werden die Kleingruppen-Tageskarten für bis zu fünf Personen in allen räumlichen Geltungsbereichen (insbesondere in den lokalen und regionalen Tarifstufen in der Fläche des Landes Brandenburg) angeboten.

Fahrpreisänderungen in Berlin

In Berlin kostet der Einzelfahrausweis für Berlin AB ab dem 1. Januar 2015 2,70 Euro statt wie bisher 2,60 Euro. Der Preis für die 4-Fahrten-Karte in Berlin AB liegt künftig bei 9,00 Euro statt 8,80 Euro (zukünftig 2,25 Euro pro Fahrt). Der Preis für die Kurzstrecke Berlin erhöht sich von 1,50 Euro auf 1,60 Euro. Die 4-Fahrten-Karte Kurzstrecke Berlin bleibt mit 5,60 Euro preisstabil. Mit dieser kostet die Einzelfahrt Kurzstrecke weiterhin nur 1,40 Euro.

Der Preis für den Einzelfahrausweis Berlin ABC steigt um 10 Cent auf 3,30 Euro. Der Preis für den ermäßigten Einzelfahrausweis Berlin AB wird ebenfalls um 10 Cent auf 1,70 Euro angehoben. Die ermäßigte 4-Fahrten-Karte Berlin bleibt mit 5,60 Euro preisstabil. Die Kleingruppen-Tageskarten werden ebenfalls angepasst: Berlin AB (16,90 Euro statt 16,20), BC (17,20 Euro statt 16,50) und ABC (17,40 Euro statt 16,70).

Im Zeitkartentarif steigt der Preis für die Monatskarte VBB Umweltkarte Berlin AB auf 79,50 Euro, für ABC auf 98,50 Euro. Im Abonnement mit jährlicher Abbuchung erhöht sich der Preis für AB um 17 Euro pro Jahr (707 Euro statt 690). Im Abonnement mit monatlicher Abbuchung sowie bei der Jahreskarte in Barzahlung beträgt der Preis zukünftig 740 Euro pro Jahr.

Bei den Abonnements der Schüler- und Azubitickets im Berliner AB-Bereich bleibt die Preiserhöhung deutlich unter dem Durchschnittswert (Schülerticket 270 statt 265 Euro, Geschwisterkarte 166 statt 163 Euro, Azubi 524 Euro statt 511 Euro – jeweils im Jahr). Das ermäßigte Schülerticket Berlin bleibt mit 15 Euro (145 Euro im Abonnement) im Preis unverändert.

Die 10-Uhr-Karte wird um 1,00 Euro angepasst. Der monatliche Preis liegt damit in Berlin AB zukünftig bei 58,00 Euro und in Berlin ABC bei 71,00 Euro. Das Berlin-Ticket S wird weiterhin zum Preis von 36,00 Euro angeboten.

Die Monatskarte Fahrrad für den Geltungsbereich Berlin ABC zum Preis von 12,50 Euro erhöht sich um 20 Cent auf 12,70 Euro, für Berlin AB ebenfalls um 20 Cent von bisher 10 Euro auf 10,20 Euro.

Fahrpreisänderungen in Brandenburg

Die Fahrpreise für Einzelfahrausweise und Tageskarten Regionaltarif (ab 25 km) werden insgesamt preislich angepasst. Im Gegensatz zu den Einzelfahrausweisen und Tageskarten im Tarifbereich Potsdam, im Lokaltarif (bis 25 km) sowie in den Orten mit Stadtlinienverkehr – diese werden keiner Preismaßnahme unterzogen.

Auch in den kreisfreien Städten Brandenburg an der Havel, Frankfurt (Oder) und Cottbus werden alle Einzelfahrausweise und Tageskarten im Preis angepasst.

In Potsdam kostet die Monatskarte AB künftig 38,80 Euro, in Frankfurt (Oder), Brandenburg an der Havel und Cottbus im Vergleich zu früher jeweils 0,30 Euro mehr (39,90 Euro).

Das Schülerticket Potsdam wird weiterhin angeboten und erhöht sich auf: 241,50 Euro (monatliche Abbuchung) und 234,30 Euro (jährliche Abbuchung).

Die Fahrrad-Fahrausweise in den kreisfreien Städten bleiben preisstabil.

Verbundweite Fahrpreisänderungen

Das VBB-Abo 65plus wird wie folgt erhöht: 581,80 Euro im Abonnement mit jährlicher Abbuchung und 598,80 Euro im Abonnement mit monatlicher Abbuchung (49,90 Euro im Monat).

Die Tageskarte VBB-Gesamtnetz (21 Euro) und die Tageskarte Fahrrad für das VBB-Gesamtnetz (6 Euro) bleiben preisstabil.

Eine Erhöhung findet beim Einzelfahrausweis Fahrrad um 0,10 Euro auf 3,30 Euro sowie bei der Monatskarte Fahrrad um 0,40 Euro auf 20,40 Euro statt (Gültigkeit jeweils für das VBB-Gesamtnetz).

Das VBB-Freizeit-Ticket für Auszubildende und Schüler kann weiterhin zum Preis von 15 Euro gekauft werden und sichert Schülern mit einem bestehenden Schüler-Fahrausweis mit mindestens zehnmonatiger Gültigkeit, Schüler-Abonnement oder einer Schüler-Jahreskarte die Mobilität mit den öffentlichen Verkehrsmitteln montags bis freitags ab 14 Uhr sowie am Wochenende, an gesetzlichen Feiertagen sowie in den Schulferien ganztägig.

Tarifbeispiele Berlin Preis 1.8.2013 Preis 1.1.2015

Kurzstrecke 1,50 Euro 1,60 Euro

4-Fahrten-Karte Kurzstrecke 5,60 Euro 5,60 Euro

Berlin AB 2,60 Euro 2,70 Euro

4-Fahrten-Karte Berlin AB 8,80 Euro 9,00 Euro

Berlin ABC 3,20 Euro 3,30 Euro

Tageskarte AB 6,70 Euro 6,90 Euro

Kleingruppen-Tageskarte AB 16,20 Euro 16,90 Euro

Monatskarte AB 78,00 Euro 79,50 Euro

Monatskarte ABC 97,00 Euro 98,50 Euro

Abo AB (mtl. Abbuchung) 722 Euro 740 Euro

Abo AB (jährliche Abbuchung) 690 Euro 707 Euro

Jahreskarte AB (Barzahlung) 722 Euro 740 Euro

Schülerticket AB 28,50 Euro 29 Euro

Abo Schülerticket AB 265 Euro 270 Euro

Geschwisterkarte AB 17,30 Euro 17,50 Euro

Abo Geschwisterkarte AB 163 Euro 166 Euro

Azubi AB 55 Euro 56 Euro

Abo Azubi AB 511 Euro 524 Euro

Tarifbeispiele Brandenburg Preis 1.8.2013 Preis 1.1.2015

Potsdam AB 1,90 Euro 1,90 Euro

Brandenburg an der Havel AB 1,40 Euro 1,50 Euro

Frankfurt (Oder) AB 1,40 Euro 1,50 Euro

Cottbus AB 1,40 Euro 1,50 Euro

Monatskarte Potsdam AB 38 Euro 38,80 Euro

Azubi/Schüler Potsdam AB 28,50 Euro 29,10 Euro

Monatskarte Brandenburg AB 39,60 Euro 39,90 Euro

Azubi/Schüler Brandenburg AB 29,70 Euro 29,90 Euro

Monatskarte Frankfurt (O) AB 39,60 Euro 39,90 Euro

Azubi/Schüler Frankfurt (O) AB 29,70 Euro 29,90 Euro

Monatskarte Cottbus AB 39,60 Euro 39,90 Euro

Azubi/Schüler Cottbus AB 29,70 Euro 29,90 Euro

Bahnverkehr: Fahrplanänderungen ab 14. Dezember 2014: Verbessertes Angebot für Pendler und Urlauber Vorverkauf startet am 14. Oktober

http://www.deutschebahn.com/de/presse/presseinformationen/pi_p/8290760/p20141013.html

(Berlin, 13. Oktober 2014) Zum europaweiten #Fahrplanwechsel am 14. Dezember hat die Deutsche Bahn (#DB) ihr #Fernverkehrsangebot weiter verbessert und vor allem auf nachfragestarken Linien ausgeweitet. Der neue #Fahrplan wird ab 14. Oktober in allen #Auskunfts- und #Buchungssystemen veröffentlicht, auch der #Vorverkauf startet an diesem Tag. Fahrkarten für Reisen ab dem 14. Dezember – damit auch für die Weihnachtstage – sind bis einschließlich 13. Dezember für die 1. Klasse noch zu den derzeit gültigen Preisen erhältlich. In der 2. Klasse bleiben die Preise unverändert.

Höhere Kapazitäten auf nachfragestarken Strecken

Die DB baut ihr Angebot insbesondere auf stark frequentierten Strecken aus. So wird beispielsweise auf der Achse Berlin¬–Hamburg durch eine zusätzliche Verbindung am Freitag und am Montag das Angebot für Wochenendpendler und Tagestouristen verbessert. In Nordrhein-Westfalen verstärken zwei zusätzliche durchgehende ICE-Verbindungen pro Tag und Richtung das bereits dichte Taktangebot zwischen dem Ballungsraum Rhein/Ruhr, Frankfurt Flughafen und Mannheim/Stuttgart. Durch diese und andere Verbesserungen erhöht sich das Sitzplatzangebot auf der Achse NRW–Frankfurt Flughafen um mehr als 3.000 zusätzliche Sitzplätze pro Tag.

Mehr Verbindungen für Pendler

Auch für Pendler gibt es Verbesserungen. So ist durch zusätzliche IC- und ICE-Verbindungen morgens und abends Wolfsburg von Hannover und Berlin aus besser erreichbar. Auch die neuen ICE-Fahrten zwischen Frankfurt/Main und Köln über Limburg Süd, Montabaur und Siegburg/Bonn wochentags am Nachmittag verbessern das Angebot. Für Wochenendpendler aus Sachsen und Thüringen gibt es eine neue ICE-Verbindung nach Darmstadt, Heidelberg und Stuttgart am Sonntagabend. Diese können Städteurlauber aus Baden-Württemberg auch für ihre Heimreise aus Dresden oder Leipzig nutzen.

Neue touristische Linien

Für Urlauber birgt der neue Fahrplan zahlreiche neue Reisemöglichkeiten. So gibt es etwa für Reisende aus Baden-Württemberg und Hessen ganzjährig am Wochenende und im Sommer täglich eine neue umsteigefreie IC-Verbindung nach Westerland/Sylt. Getestet wird auch eine neue ICE-Direktverbindung zwischen Tirol und Mecklenburg-Vorpommern: Sie verkehrt samstags von Innsbruck über München, Nürnberg und Jena nach Waren/Müritz, Neustrelitz und Rostock. Am Sonntag gibt es eine Direktverbindung zurück. Wintersportler profitieren künftig samstags von zusätzlichen IC-Verbindungen von München über Rosenheim nach Kitzbühel und Zell am See oder nach Innsbruck.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
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Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Bus: Zu klein für den Bus Die Linie 639 soll eingestellt werden. Seeburger müssen zukünftig einen Shuttlebus bestellen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/brandenburg/article133173125/Zu-klein-fuer-den-Bus.html

Leon versteht die Welt nicht mehr. „Hier fahren doch so viele Kinder mit dem #Bus zur Schule.“ Der Zehnjährige blickt seinen Vater Karsten Krüger fragend an. Er kann nur mit dem Kopf schütteln, eine Antwort hat er nicht. Die Linie #639, deren Haltestelle für Celina und Leon nur fünf Minuten zu Fuß entfernt liegt, soll Mitte Dezember eingestellt werden. Sie fährt zwischen #Potsdam Hauptbahnhof und S- und U-Bahnhof Rathaus #Spandau – bisher über #Seeburg. Gerade erst ist der 39 Jahre alte Speditionskaufmann mit seiner Familie in den Ortsteil der Gemeinde Dallgow-Döberitz (Landkreis Havelland) gezogen. Eine schöne Wohnung, idyllische Landschaft, gute Busanbindung an Spandau und nur drei Kilometer von der Stadtgrenze entfernt. Die Kinder gehen, wie viele andere aus Seeburg, in Spandau und Charlottenburg zur Schule und sind auf die Verbindung angewiesen. Zahlreiche Erwachsene nutzen sie, um zur Arbeit zu kommen, ältere oder gehbehinderte Seeburger fahren damit zum Einkaufen oder zum Arzt nach Berlin oder Potsdam. „Der Ziehharmonika-Bus ist vor allem morgens, wenn ich zur Schule fahre, immer richtig voll“, sagt Celina. „Viele steigen mit mir an der Heerstraße Richtung Innenstadt um, auch Erwachsene. Das ist doch viel umweltfreundlicher, als mit dem Auto zu fahren.“
Der Aufruhr unter den Seeburgern ist groß. Mehr als 1100 Menschen leben hier. Anfang Mai sammelten sie …

U-Bahn + Straßenbahn + Bus + S-Bahn: Bei „Linie Plus“ können Berliner den Nahverkehr verbessern Die Berliner Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs können nun das Netz selbst mitgestalten und verändern – zumindest online beim Portal „Linie Plus“. Die BVG zeigt sich aufgeschlossen für Anregungen., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article133162309/Bei-Linie-Plus-koennen-Berliner-den-Nahverkehr-verbessern.html

Eine Verlängerung der #U-Bahnlinie 4 bis zum Hauptbahnhof? Seit dieser Woche sind die Berliner aufgerufen, ihre #Kreativität im Bereich #Nahverkehr online auszuspielen. #“Linie Plus“ heißt das Portal, auf dem Vorschläge für Änderungen oder Verbesserungen bei Bus und Bahn gesammelt werden. „Wir haben gemerkt, dass das Interesse an einem solchen Portal für Berlin sehr groß ist“, sagt Gründer Johannes Bouchain, der ein ähnliches Angebot bereits für Hamburg entwickelte. Die Nutzer können ein Verkehrsmittel wählen und dann auf einer Karte neue Linien oder Haltestellen einzeichnen, bestehende Linien verändern oder sonstige Vorschläge machen. Partner ist der Berliner Fahrgastverband Igeb.

Seit dem Start von „Linie Plus“ wurden bereits 64 Vorschläge gezeichnet. Die Ideen reichen von einer neuen Straßenbahn zwischen Potsdam und Wannsee bis zu einem Konzept, wie Tegel über den Bus 126 besser erschlossen werden könnte. Ein Drittel der Nutzer gibt Anregungen für die U-Bahn. „Unser Ziel ist nicht nur, dauerhaft Vorschläge zu sammeln“, sagt Bouchain. Vielmehr sollen die Ideen in einem zweiten Schritt über eine Voting-Funktion bewertet und dann eingehender besprochen werden. „Wir könnten uns Expertengespräche mit Verkehrsplanern im Rahmen von Veranstaltungen …

U-Bahn: 173 U-Bahnhöfe in Rekordzeit Voll, laut, stickig – jeder Berliner versucht, so wenig Zeit wie möglich in der U-Bahn zu verbringen. Ganz anders der Brite Adham Fisher: Er hat er alle 173 U-Bahn-Stationen Berlins besucht – in Rekordzeit. Für New York hält er bereits den Weltrekord. Von Nina Klippel, aus rbb-online.de

http://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2014/10/Adham-Fisher-U-Bahn-Aktion-Berlin-in-Rekordzeit.html

Adham Fishers Blick springt hektisch zwischen seiner weißen Armbanduhr und dem #U-Bahn-Plan. Er nimmt sein Notizbuch und schreibt die Ankunftszeit auf: 13:03 Uhr, #Schlesisches Tor. Die #U1 fährt los. Abfahrtszeit: 13:04 Uhr. Dazu ein „Beweisfoto“ aus dem Abteil. Der Brite Fisher will alle 173 #U-Bahn-Stationen in Berlin besuchen – so schnell wie noch keiner vor ihm. Dafür rechnet er mit möglichen Verspätungen, überlegt sich genau, in welchem Abteil er sein muss, damit er am schnellsten umsteigen kann.

Seinen #Rekordversuch in Berlin nimmt der junge Mann aus Leicester ziemlich ernst. Er hat ein recht großes Geheimnis um seine Aktion gemacht. Seinen Startpunkt und seine Route etwa wollte er nicht verraten. Seine größte Angst: „Wenn ich meine Informationen preisgebe, dann kann mich jemand schlagen. Und das will ich nicht zulassen.“ Nach der U1-Strecke durfte ihn auch kein Journalist mehr begleiten – jeder ist für Fisher ein potenzieller Konkurrent.
Kaum Tageslicht
Fünf Tage war Fisher vor seinem Rekordversuch in Berlin – um …