Die #Straßenbahn wird nach den Prognosen der #Verkehrsplaner trotz neuer Strecken bis 2004 rund fünf Prozent ihrer gegenwärtig etwa 138,3 Millionen Fahrgäste verlieren. Durch neue Strecken wird sie zwar neue Kunden gewinnen, andererseits verliert sie aber durch den Rückgang der Einwohnerzahlen in den östlichen Randbezirken und durch den #Lückenschluss des S-Bahn-Nordringes einen erheblichen Teil ihrer bisherigen Fahrgäste.
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Straßenbahn: Neues Schienenschleiffahrzeug in Betrieb
http://www.bvg.de/index.php/de/Bvg/Detail/
folder/301/rewindaction/Index/archive/1/
year/2001/id/255/name/
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Seit einiger Zeit bemüht sich der BVG-Unternehmensbereich #Straßenbahn darum, die unerwünschte #Lärmentwicklung ihrer Straßenbahnen zu vermindern. Die #Geräusche werden dabei hauptsächlich durch die permanente #Schwingung von Rad und #Schiene verursacht. Nachdem bereits die #Flachstellen an den Rädern nachgeschliffen und in den #Werkstätten neue Anlagen für die #Radsatzbearbeitung installiert wurden, nahm die Straßenbahn am 9. Februar ein neues #Schienenschleiffahrzeug in Betrieb.
Bisher war die BVG vom Terminkalender fremder Firmen abhängig, um die Schienen entsprechend schleifen zu können. Dabei wurden die Unebenheiten (sogenannte Riffel) erst ab einer bestimmten „Tiefe“ beseitigt, also erst, wenn bereits störende Geräusche zu vernehmen waren. Mit dem neuen #Schleifwagen werden die Gleise kontinuierlich befahren und damit in einem ständig glatten Zustand gehalten. Dadurch vermindern sich nicht nur die Geräusche, sondern der Verschleiß an den Radreifen lässt sich auch reduzieren.
Der Schienenschleifwagen, der fast wie eine normale Straßenbahn aussieht, wird dabei montags bis freitags mit einer Geschwindigkeit von etwa 30 km/h im normalen #Straßenbahnverkehr „#mitschwimmen“, ohne den Fahrgastbetrieb zu beeinträchtigen. Ist an bestimmten Stellen ein stärkeres Schleifen notwendig, muss dabei Schrittgeschwindigkeit gefahren werden. Diese Arbeiten werden dann nur nachts vorgenommen.
Wie funktioniert das Fahrzeug? Unter dem vierachsigen Spezialwagen ist ein zweiachsiges #Schleifgestell montiert, in dem sich pro Schienenseite sechs #Schleifsteine befinden. Diese rutschen auf den Schienen entlang und schleifen die Unebenheiten weg. Dabei werden sie mit einem variablen Druck an die Schienen gepresst.
Datum: 12.02.2001
Strassenbahnverbindung von Hohenschoenhausen nach Marzahn
Strassenbahnverbindung von Hohenschoenhausen nach Marzahn
Ereignis
Die Kleine Anfrage der Abgeordneten Jutta Matuschek (PDS) befasst sich mit der Bewertung einer Verlängerung der Straßenbahn von Falkenberg (Hohenschönhausen) nach Marzahn durch den Senat, der Frage, ob der Senat eine Verlängerung entlang dieser Tangente prinzipiell für möglich und notwendig hält, den Verkehrsströmen, die sich zur Zeit auf dieser Tangente mit welchem Modal Split befinden, und der Einschätzung der gegenwärtigen ÖPNV-Verbindungen zwischen Hohenschönhausen und Marzahn durch den Senat sowie den Notwendigkeiten zur Optimierung in diesem Bereich. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, vertreten durch Maria Krautzberger, erklärt, dass durch eine Verlängerung der Straßenbahn von Falkenberg (Hohenschönhausen) zur Wuhletalstraße (Marzahn) sich die Attraktivität und die Wirksamkeit der ÖPNV-Verbindung erhöhen würden, insbesondere würde sich der Modal Split im Bereich des Dorfes Falkenberg, des Gewerbegebietes an der Wolfener Straße und im Raum Marzahn-Nord zugunsten des ÖPNV verändern, der wirtschaftliche Effekt der Straßenbahnverbindung ergäbe sich vor allem aus der Nachfrage zwischen Marzahn-Nord und dem geplanten S-Bahnhof Wuhletalstraße, zwischen Falkenberg und dem geplanten S-Bahnhof Wuhletalstraße läge die erwartete Nachfrage nur bei ca. 10 000 Personenfahrten pro Tag und damit an der unteren Grenze für einen wirtschaftlichen Straßenbahnbetrieb, deshalb habe diese Planung im Vergleich zu anderen notwendigen Investitionsmaßnahmen keine unmittelbare Priorität und eine Realisierung sei erst nach 2015 zu erwägen, dass ja, der Senat eine Verlängerung entlang dieser Tangente prinzipiell für möglich und notwendig halte, dass nach Aussage der BVG, die derzeit Omnibusverbindungen auf dieser Tangente betreibe, kann auf dem am stärksten belasteten Querschnitt zwischen Falkenberg und Wuhletalstraße von ca. 3 000 Fahrgästen pro Tag ausgegangen werden, auf der Grundlage der Straßenverkehrszählungen des Senats und der Angaben der BVG ergebe sich derzeit ein Modal Split von etwa 85 : 15 zugunsten des MIV, und dass zurzeit vielfältige ÖPNV-Verbindungen zwischen Hohenschönhausen und Marzahn bestünden, so gebe es eine direkte S-Bahnverbindung von Hohenschönhausen in den Raum Springpfuhl, an der Grenze zu Lichtenberg verkehren die Straßenbahnlinien 6, 7, 17 und 18 Hohenschönhausen mit Marzahn, zwischen der Neubausiedlung Hohenschönhausen und Marzahn verkehrten derzeit die Omnibuslinien 154 und X 54, weitere Verbindungen würden durch die Omnibuslinien 192 und 159 hergestellt, nach unserem Erkenntnisstand sei die Verbindung mit diesen Omnibuslinien aus heutiger Sicht als ausreichend einzuschätzen.
Details
Quelle: Abgeordnetenhaus von Berlin, 14. Wahlperiode, Drucksache 14/1263 (Kleine Anfrage Nr. 1263)
Kleine Anfrage Nr. 14/1263 der Abgeordneten Jutta Matuschek (PDS) über: Straßenbahnverbindung von Hohenschönhausen nach Marzahn
Ich frage den Senat:
- Wie bewertet der Senat eine Verlängerung der Straßenbahn von Falkenberg (Hohenschönhausen) nach Marzahn?
-
Hält der Senat prinzipiell eine Verlängerung entlang dieser Tangente für möglich und notwendig?
-
Welche Verkehrsströme befinden sich zur Zeit auf dieser Tangente mit welchem modal split?
-
Wie schätzt der Senat die gegenwärtigen ÖPNV-Verbindungen zwischen Hohenschönhausen und Marzahn ein, und welche Notwendigkeiten zur Optimierung sieht er in diesem Bereich?
Berlin, den 22. November 2000
Antwort (Schlussbericht) auf die Kleine Anfrage Nr. 1263
Im Namen des Senats von Berlin beantworten wir Ihre Kleine Anfrage wie folgt:
Zu 1.:
Durch eine Verlängerung der Straßenbahn von Falkenberg (Hohenschönhausen) zur Wuhletalstraße (Marzahn) würden sich die Attraktivität und die Wirksamkeit der ÖPNV-Verbindung erhöhen. Insbesondere würde sich der modal-split im Bereich des Dorfes Falkenberg, des Gewerbegebietes an der Wolfener Straße und im Raum Marzahn-Nord zugunsten des ÖPNV verändern.
Der wirtschaftliche Effekt der Straßenbahnverbindung ergäbe sich vor allem aus der Nachfrage zwischen Marzahn-Nord und dem geplanten S-Bahnhof Wuhletalstraße. Zwischen Falkenberg und dem geplanten S-Bahnhof Wuhletalstraße läge die erwartete Nachfrage nur bei ca. 10 000 Personenfahrten pro Tag und damit an der unteren Grenze für einen wirtschaftlichen Straßenbahnbetrieb. Deshalb hat diese Planung im Vergleich zu anderen notwendigen Investitionsmaßnahmen keine unmittelbare Priorität und eine Realisierung ist erst nach 2015 zu erwägen.
Zu 2.:
Grundsätzlich ja.
Zu 3.:
Nach Aussage der BVG, die derzeit Omnibusverbindungen auf dieser Tangente betreibt, kann auf dem am stärksten belasteten Querschnitt zwischen Falkenberg und Wuhletalstraße von ca. 3 000 Fahrgästen pro Tag ausgegangen werden. Auf der Grundlage der Straßenverkehrszählungen des Senats und der Angaben der BVG ergibt sich derzeit ein modal-split von etwa 85 : 15 zugunsten des MIV.
Zu 4.:
Zurzeit bestehen vielfältige ÖPNV-Verbindungen zwischen Hohenschönhausen und Marzahn. So gibt es eine direkte S-Bahnverbindung von Hohenschönhausen in den Raum Springpfuhl. An der Grenze zu Lichtenberg verkehren die Straßenbahnlinien 6, 7, 17 und 18 Hohenschönhausen mit Marzahn. Zwischen der Neubausiedlung Hohenschönhausen und Marzahn verkehren derzeit die Omnibuslinien 154 und X 54. Weitere Verbindungen werden durch die Omnibuslinien 192 und 159 hergestellt. Nach unserem Erkenntnisstand ist die Verbindung mit diesen Omnibuslinien aus heutiger Sicht als ausreichend einzuschätzen.
Berlin, den 8. Januar 2001
In Vertretung Maria Krautzberger Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Hinweis
dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt
Strassenbahnverlaengerung in Hellersdorf
Strassenbahnverlaengerung in Hellersdorf
Ereignis
Die Kleine Anfrage der Abgeordneten Jutta Matuschek (PDS) befasst sich mit der Bewertung einer Verlängerung der Straßenbahn von der Riesaer Straße zum S-Bahnhof Mahlsdorf durch den Senat, der Frage, ob der Senat eine Verlängerung entlang dieser Tangente prinzipiell für möglich und notwendig hält, den Verkehrsströmen, die sich zur Zeit auf dieser Tangente mit welchem Modal Split befinden, und der Veränderung dieser Verkehrsströme durch eine entsprechende Straßenbahntrasse. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, vertreten durch Maria Krautzberger, erklärt, dass mit der Verbindung zwischen der Riesaer Straße in Hellersdorf und der Hönower Straße in Mahlsdorf eine durchgehende Straßenbahntangente zwischen Hellersdorf und Köpenick hergestellt würde, die die vorhandene Straßenbahnstrecke nach Mahlsdorf aufwerte, da die Tangente über weite Strecken auf besonderem Bahnkörper geführt werden könnte, stellte sie durchaus eine attraktive Alternative zum MIV dar, daher sei der Netzschluss durch die Ridbacher Straße aus der Sicht der Verkehrsplanung eine sinnvolle Maßnahme, der Senat prüfe zurzeit im Rahmen der Arbeiten zum StEP Verkehr unter Berücksichtigung der aktuellen Erkenntnisse zur Stadtentwicklung, ob der bei Inbetriebnahme der Neubaustrecke zu erwartende Nutzen eine Wiederaufnahme der Maßnahme in das Planungskonzept für Berlin gerechtfertigt sein würde, wenn das Prüfergebnis positiv ausfalle, sei gegebenenfalls über eine politische Neubewertung zu diskutieren, dass ja, der Senat eine Verlängerung entlang dieser Tangente prinzipiell für möglich und notwendig halte, und dass nach Aussage der BVG, die den Streckenabschnitt zwischen Riesaer Straße und Hönower Straße mit Omnibussen bediene, heute an einem durchschnittlichen Werktag von ca. 5 000 Fahrgästen pro Tag in beiden Richtungen an dem am stärksten belasteten Querschnitt ausgegangen werden könne, die Straßenverkehrszählungen des Senats hätten ca. 5 500 Personenfahrten pro Tag am Querschnitt ergeben, der Modal Split liege – die Vergleichbarkeit des Straßen- und des ÖPNV-Querschnittes vorausgesetzt – bei etwa 50 : 50, zukünftig könnten ca. 16 000 Fahrgäste der Straßenbahn pro Tag in beiden Richtungen an dem am stärksten belasteten Querschnitt erwartet werden, nach Schätzungen des Senats würde sich ein Benutzungsverhältnis von ca. zwei Dritteln (ÖPNV) zu einem Drittel (MIV) einstellen.
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Quelle: Abgeordnetenhaus von Berlin, 14. Wahlperiode, Drucksache 14/1265 (Kleine Anfrage Nr. 1265)
Kleine Anfrage Nr. 14/1265 der Abgeordneten Jutta Matuschek (PDS) über: Straßenbahnverlängerung in Hellersdorf
Ich frage den Senat:
- Wie bewertet der Senat eine Verlängerung der Straßenbahn von der Riesaer Straße zum S-Bahnhof Mahlsdorf?
-
Hält der Senat prinzipiell eine Verlängerung entlang dieser Tangente für möglich und notwendig?
-
Welche Verkehrsströme befinden sich zur Zeit auf dieser Tangente mit welchem modal split, und wie würden sich diese Verkehrsströme durch eine entsprechende Straßenbahntrasse verändern?
Berlin, den 23. November 2000
Antwort (Schlussbericht) auf die Kleine Anfrage Nr. 1265
Im Namen des Senats von Berlin beantworten wir Ihre Kleine Anfrage wie folgt:
Zu 1.
Mit der Verbindung zwischen der Riesaer Straße in Hellersdorf und der Hönower Straße in Mahlsdorf würde eine durchgehende Straßenbahntangente zwischen Hellersdorf und Köpenick hergestellt, die die vorhandene Straßenbahnstrecke nach Mahlsdorf aufwertet. Da die Tangente über weite Strecken auf besonderem Bahnkörper geführt werden könnte, stellte sie durchaus eine attraktive Alternative zum MIV dar. Daher ist der Netzschluss durch die Ridbacher Straße aus der Sicht der Verkehrsplanung eine sinnvolle Maßnahme. Der Senat prüft zurzeit im Rahmen der Arbeiten zum StEP Verkehr unter Berücksichtigung der aktuellen Erkenntnisse zur Stadtentwicklung, ob der bei Inbetriebnahme der Neubaustrecke zu erwartende Nutzen eine Wiederaufnahme der Maßnahme in das Planungskonzept für Berlin gerechtfertigt sein würde. Wenn das Prüfergebnis positiv ausfällt, ist gegebenenfalls über eine politische Neubewertung zu diskutieren.
Zu 2.
Ja.
Zu 3.
Nach Aussage der BVG, die den Streckenabschnitt zwischen Riesaer Straße und Hönower Straße mit Omnibussen bedient, kann heute an einem durchschnittlichen Werktag von ca. 5 000 Fahrgästen pro Tag in beiden Richtungen an dem am stärksten belasteten Querschnitt ausgegangen werden. Die Straßenverkehrszählungen des Senats ergaben ca. 5 500 Personenfahrten pro Tag am Querschnitt. Der modal-split liegt – die Vergleichbarkeit des Straßen- und des ÖPNV-Querschnittes vorausgesetzt – bei etwa 50 : 50. Zukünftig könnten ca. 16 000 Fahrgäste der Straßenbahn pro Tag in beiden Richtungen an dem am stärksten belasteten Querschnitt erwartet werden. Nach Schätzungen des Senats würde sich ein Benutzungsverhältnis von ca. zwei Dritteln (ÖPNV) zu einem Drittel (MIV) einstellen.
Berlin, den 28. Dezember 2000
In Vertretung Maria Krautzberger Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
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Senat will kuerzere Wege fuer Umsteiger
Senat will kuerzere Wege fuer Umsteiger
Ereignis
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung initiiert das Infrastrukturprojekt „Plattform Umsteigen in Berlin“, um die Umsteigewege an vorerst 20 zentralen Nahverkehrs-Knotenpunkten im Stadtgebiet drastisch zu verkürzen. Bis Ende 2001 sollen insgesamt 50 Umsteigepunkte gutachterlich überprüft und eine netzweite Gesamtstrategie für garantierte Anschlüsse festgelegt werden. Als erstes konkretes Vorhaben prüft das Land eine finanzielle Bezuschussung für straßenbauliche Anpassungen am S-Bahnhof Tegel, um die regionalen Omnibuslinien nach jahrelangen Fahrgastprotesten unmittelbar an die Bahnhofszugänge heranzuführen.
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Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 290 vom 12.12.2000, S. 23
Der Fahrgastverband IGEB bemängelt an zahlreichen Berliner Bahnhöfen unzumutbar lange Fußwege beim Wechsel der Verkehrsträger. Ein neues Bauprogramm soll Abhilfe schaffen, zudem sieht der neue Nahverkehrsplan Finanzmittel für die Wiedereröffnung von 29 zusätzlichen Bahnhofszugängen vor.
weiter im Archiv der angegebenen Quelle
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An zahlreichen Berliner Bahnhöfen und Haltestellen müssen die Reisenden beim Umsteigen viel zu weite Wege laufen, bemängelt der Fahrgastverband IGEB. Jetzt hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Verbesserungen angekündigt. Sie hat die „Plattform Umsteigen in Berlin“ ins Leben gerufen, an der Bezirksämter, Verkehrsbetriebe und Interessenverbände beteiligt sind.
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Verkehrsplaner kuendigen Sparkurs an
Verkehrsplaner kuendigen Sparkurs an
Ereignis
Die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung leitet angesichts restriktiver Haushaltsnotlagen eine fundamentale verkehrspolitische Kehrtwende ein und priorisiert die Bestandserhaltung vor weitreichenden Netzerweiterungen. Stadtentwicklungssenator Peter Strieder erklärte, dass die von Verbänden geforderten massiven Neubau-Investitionen künftig finanziell nicht mehr darstellbar sind und jede Netzerweiterung einer verbindlichen Wirtschaftlichkeitsprüfung unterzogen werden muss. Während bereits beschlossene Großprojekte wie die U-Bahn-Linie U5 zum Lehrter Bahnhof, der S-Bahn-Ring sowie die Straßenbahn zum Potsdamer Platz realisiert werden, ist das Straßenbauprojekt der Nordtangente vorerst zurückgestellt.
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Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 288 vom 09.12.2000, S. 26
Das Land Berlin legt strenge Maßstäbe an die zukünftige Verkehrsentwicklung bis zum Jahr 2020 an. Trotz massiver Schieneninvestitionen in den vergangenen Jahren sanken die Fahrgastzahlen im Nahverkehr kontinuierlich, weshalb die Verkehrsplaner fortan eine optimierte, flexiblere und attraktivere Ausnutzung des vorhandenen Straßen- und Schienennetzes anstreben.
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Original
Das Berliner Straßen- und Schienennetz kann künftig nur noch an wenigen Stellen ausgedehnt werden. Dies geht aus einer Mitteilung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hervor. „Bestandserhaltung geht vor Netzerweiterung“, heißt es in den darin dargestellten Leitlinien für den Stadtentwicklungsplan Verkehr.
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OETV fordert Erhalt der Ruedersdorfer Straßenbahn
OETV fordert Erhalt der Ruedersdorfer Straßenbahn
Ereignis
Im anhaltenden Strukturstreit um die Zukunft der Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn fordert die Gewerkschaft ÖTV die beteiligten kommunalen Gesellschafter zu einer sofortigen Offenlegung ihrer Privatisierungspläne auf. Laut dem Frankfurter Kreisvorsitzenden Holger Rößler blieben offizielle Gesprächsangebote zur Absicherung der Belegschaft und des Streckenbetriebs seitens der Landkreise Oder-Spree und Märkisch-Oderland sowie der Gemeinden Schöneiche und Rüdersdorf über Wochen unbeantwortet. Die grenzüberschreitende Nahverkehrslinie bedient eine Gesamtlänge von 15 Kilometern und befördert jährlich rund eine Million Fahrgäste in der Region.
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Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 284 vom 05.12.2000, S. 27 / NACHRICHTEN
RÜDERSDORF. Im Streit um die Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn hat die Gewerkschaft ÖTV die beteiligten Landkreise und Gemeinden am Montag aufgefordert, Klarheit über ihre Privatisierungspläne zu schaffen. Nach Angaben des ÖTV-Kreisvorsitzenden von Frankfurt (Oder), Holger Rößler, versucht die Gewerkschaft seit Mitte Oktober vergeblich, mit Vertretern der Landkreise Oder-Spree und Märkisch-Oderland sowie den Gemeinden Schöneiche und Rüdersdorf ins Sie sind kommunale Gesellschafter der Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn.
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Straßenbahn: Grünauer Brücke: Beim Neubau länger geworden, aus Der Tagesspiegel
https://www.tagesspiegel.de/berlin/gruenauer-bruecke-beim-neubau-laenger-geworden/183984.html
Berlin hat eine weitere neue Brücke. Gestern gab Verkehrssenator Peter Strieder den Verkehr über die #Grünauer Brücke nach 23-monatiger Bauzeit frei. Das Bauwerk über den #Teltowkanal verbindet die #Grünauer- mit der #Regattastraße und damit #Spindlersfeld und die #Köllnische Vorstadt mit #Grünau.
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Wer zu spaet kommt, den bestraft der Senat
Ereignis
Die Berliner Senatsverkehrsverwaltung verschärft im neuen Nahverkehrsplan die Qualitätsvorgaben für die Verkehrsunternehmen drastisch und fordert eine flächendeckende Abfahrtspünktlichkeit von 99 Prozent für alle Busse und Bahnen im Stadtgebiet. Laut Staatssekretärin Maria Krautzberger sollen zudem weitreichende Taktverdichtungen an wichtigen Umsteigeknoten sowie die Präsenz von Servicepersonal an allen Stationen evaluiert werden. Zur Kompensation stagnierender Zuschüsse baut die BVG ab September 2001 das innerstädtische Expressbusnetz auf 17 Routen aus und führt ein durchgehendes Wochenend-24-Stunden-Netz auf sieben U-Bahn- und Straßenbahnlinien ein.
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Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 278 vom 28.11.2000, S. 23
Die ehrgeizigen Pünktlichkeitsvorgaben des Senats stoßen bei der BVG-Führung auf verhaltene Reaktionen. Angesichts regelmäßiger Behinderungen durch Großdemonstrationen und blockierte Straßenbahngleise fordert das Unternehmen realistische Toleranzgrenzen, während der Senat finanzielle Mehrkosten strikt durch innerbetriebliche Rationalisierungen auffangen will.
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Original
Vom nächsten Jahr an sollen 99 Prozent aller Linienbusse und Bahnen in Berlin pünktlich abfahren. Diesen Qualitätsstandard will der Senat den Verkehrsbetrieben im neuen Nahverkehrsplan vorschreiben. Eine solch enge Vorgabe gab es in Deutschland bislang nicht, sagte Verkehrs-Staatssekretärin Maria Krautzberger am Montag während der Vorstellung des Plans, der von 2001 bis 2004 gelten soll.
Hinweis
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Straßenbahn: Bürgerinitiative verlangt Sofortmaßnahmen gegen Lärm Alle eineinhalb Minuten rollt eine Tram durch die Langhansstraße, aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/archiv/buergerinitiative-verlangt-sofortmassnahmen-gegen-laerm-alle-eineinhalb-minuten-rollt-eine-tram-durch-die-langhansstrasse,10810590,9855492.html 27.11.2000
Der Aktenordner von Heike Wegner ist prall gefüllt: Er enthält einen schier endlosen #Briefwechsel mit dem Senat, den Verkehrsbetrieben #BVG, dem Weißenseer Bürgermeister, dem #Fahrgastverband. Heike Wegner ist Mitglied der #Bürgerinitiative #Langhansstraße, die seit Jahren gegen den #Straßenbahnlärm in der Straße ankämpft. Bislang vergeblich. Dabei ist das Problem auch beim Senat als gravierend bekannt. Wegner verweist auf ein Schreiben der Senatsverwaltung für #Umweltschutz vom September 1992. Darin heißt es, dass „die Langhansstraße am Tage mit 75-76 db(A) und in der Nacht mit 73-74 db(A) belastet ist“. Angesichts der 28 Bahnen, die damals …