Wer zu spaet kommt, den bestraft der Senat

Wer zu spaet kommt, den bestraft der Senat

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Die Berliner Senatsverkehrsverwaltung verschärft im neuen Nahverkehrsplan die Qualitätsvorgaben für die Verkehrsunternehmen drastisch und fordert eine flächendeckende Abfahrtspünktlichkeit von 99 Prozent für alle Busse und Bahnen im Stadtgebiet. Laut Staatssekretärin Maria Krautzberger sollen zudem weitreichende Taktverdichtungen an wichtigen Umsteigeknoten sowie die Präsenz von Servicepersonal an allen Stationen evaluiert werden. Zur Kompensation stagnierender Zuschüsse baut die BVG ab September 2001 das innerstädtische Expressbusnetz auf 17 Routen aus und führt ein durchgehendes Wochenend-24-Stunden-Netz auf sieben U-Bahn- und Straßenbahnlinien ein.

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Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 278 vom 28.11.2000, S. 23

Die ehrgeizigen Pünktlichkeitsvorgaben des Senats stoßen bei der BVG-Führung auf verhaltene Reaktionen. Angesichts regelmäßiger Behinderungen durch Großdemonstrationen und blockierte Straßenbahngleise fordert das Unternehmen realistische Toleranzgrenzen, während der Senat finanzielle Mehrkosten strikt durch innerbetriebliche Rationalisierungen auffangen will.
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Vom nächsten Jahr an sollen 99 Prozent aller Linienbusse und Bahnen in Berlin pünktlich abfahren. Diesen Qualitätsstandard will der Senat den Verkehrsbetrieben im neuen Nahverkehrsplan vorschreiben. Eine solch enge Vorgabe gab es in Deutschland bislang nicht, sagte Verkehrs-Staatssekretärin Maria Krautzberger am Montag während der Vorstellung des Plans, der von 2001 bis 2004 gelten soll.

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dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt