Verkehrsplaner kuendigen Sparkurs an

Verkehrsplaner kuendigen Sparkurs an

Ereignis

Die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung leitet angesichts restriktiver Haushaltsnotlagen eine fundamentale verkehrspolitische Kehrtwende ein und priorisiert die Bestandserhaltung vor weitreichenden Netzerweiterungen. Stadtentwicklungssenator Peter Strieder erklärte, dass die von Verbänden geforderten massiven Neubau-Investitionen künftig finanziell nicht mehr darstellbar sind und jede Netzerweiterung einer verbindlichen Wirtschaftlichkeitsprüfung unterzogen werden muss. Während bereits beschlossene Großprojekte wie die U-Bahn-Linie U5 zum Lehrter Bahnhof, der S-Bahn-Ring sowie die Straßenbahn zum Potsdamer Platz realisiert werden, ist das Straßenbauprojekt der Nordtangente vorerst zurückgestellt.

Details

Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 288 vom 09.12.2000, S. 26

Das Land Berlin legt strenge Maßstäbe an die zukünftige Verkehrsentwicklung bis zum Jahr 2020 an. Trotz massiver Schieneninvestitionen in den vergangenen Jahren sanken die Fahrgastzahlen im Nahverkehr kontinuierlich, weshalb die Verkehrsplaner fortan eine optimierte, flexiblere und attraktivere Ausnutzung des vorhandenen Straßen- und Schienennetzes anstreben.
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Original

Das Berliner Straßen- und Schienennetz kann künftig nur noch an wenigen Stellen ausgedehnt werden. Dies geht aus einer Mitteilung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hervor. „Bestandserhaltung geht vor Netzerweiterung“, heißt es in den darin dargestellten Leitlinien für den Stadtentwicklungsplan Verkehr.

Hinweis

dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt