Weil die #Gleisbauarbeiten in der Straße der #Jugend am Freitag abgeschlossen werden, fahren die #Straßenbahnen ab Samstag auf neuen Touren durch die Stadt (siehe Grafiken). Darüber informiert #Cottbusverkehrsprecherin Christin Heldt.
Damit wird gleichzeitig die einseitige Straßensperrung aufgehoben. Der Autoverkehr kann wieder ganz normal passieren. Auch die Reparatur an den Borden der Straßenbahntrasse zwischen Breithaus und Stadtring sind erledigt.
Die #Bauarbeiter der BVG werkeln weiter fleißig im Berliner #Straßenbahnnetz. In der Breiten Straße in Pankow werden die Gleise erneuert und in der Box-hagener Straße in Friedrichshain am Brückenschutz gearbeitet. Ein Brücken-schutz ist zwischen den Fahrleitungen und den Brückenbauwerken überall dort angebracht, wo die Straßenbahn unter Brücken hindurchfährt.
Von Dienstag, 15. August, Betriebsbeginn bis Freitag, 18. August 2017, Be-triebsbeginn laufen die Arbeiten in der Breiten Straße in Pankow. Die Linie #M1 fährt in dieser Zeit von Mitte, Am Kupfergraben über Pankow Kirche und wei-ter nach Französisch Buchholz, Guyotstraße. Zwischen den Haltestellen S+U Pankow und Schillerstraße beziehungsweise Rosenthal Nord fahren als Er-satz barrierefreie Busse. Wie die Straßenbahn fahren auch die Busse im Nachtverkehr nur zur Schillerstraße.
Ab Dienstag, den 15. August, circa 18 Uhr arbeitet die BVG zudem am Brü-ckenschutz in der Boxhagener Straße in Friedrichshain. Aber nur für eine Nacht: Ab Mittwoch, den 16. August 2017, Betriebsbeginn fahren die Straßen-bahnen der Linie #21 zwischen S+U Lichtenberg/Gudrunstraße und S-Bahnhof Schöneweide wieder wie gewohnt. Für die Zeit der Bauarbeiten fahren zwi-schen S+U Lichtenberg/Gudrunstraße und S Rummelsburg barrierefreie Bus-se.
Frage 1:
Welchen Grund hat die Aufhebung des #Planfeststellungsverfahrens „Umbau der #Straßenbahnanlage am Sund
Regionalbahnhof #Schöneweide“ im Bezirk Treptow-Köpenick von Berlin?
Antwort zu 1:
Mit Schreiben vom 15.05.2017 hat die Vorhabenträgerin BVG den Antrag mit Verweis auf
sich wesentlich geänderte Planungsüberlegungen zurückgezogen.
Hierzu teilt die BVG AöR mit:
„Der Grund für die Aufhebung des Planfeststellungsverfahrens ist der Planungsbeginn der #Straßenbahn-Neubaustrecke ‚Adlershof II‘ durch den Groß-Berliner Damm in 2016 sowie
veränderte Rahmenbedingungen für den Tunnel unter den Anlagen der DB. Beide
Planfeststellungsunterlagen müssen abgeglichen […] werden. Die alte Unterlage ohne die
Gleisanlagen der Neubaustrecke ist daher nicht mehr aktuell.“
Frage 2:
Welcher Verfahrensstand wurde seit Einleitung des Verfahrens im Jahr 2008 erreicht und warum ist es in
neun Jahren Verfahrensdauer nicht gelungen, das Verfahren zu einem Ende zu führen?
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Antwort zu 2:
Hierzu teilt die BVG AöR mit:
„Es fand die öffentliche Auslegung der Planfeststellungsunterlage statt. Die Einwendungen
wurden gesichtet. Ein Versand der Beantwortungen an die Einwender erfolgte nicht mehr.
Es wurde ein Planungsstopp vereinbart, bis es sachgemäße Erkenntnisse zum
Neubauprojekt Adlershof II gibt.“
Frage 3:
Welche Verfahrensschritte waren bereits abgeschlossen und welche Verfahrensschritte wären noch offen
gewesen?
Antwort zu 3:
Die öffentliche Auslegung war abgeschlossen, alle weiteren planrechtlichen Schritte
standen aus.
Frage 4:
Was ist nach Aufhebung der bisher geltenden Veränderungssperre nun planungsrechtlich dort wieder
möglich?
Antwort zu 4:
Die Veränderungssperre bewirkt lediglich, dass auf Grundstücken, die vom Vorhaben
betroffen sind, keine erschwerenden oder wertsteigernden Veränderungen ohne
Zustimmung der Vorhabenträgerin BVG vorgenommen werden durften. Im vorliegenden
Fall sind nur Grundstücke des Landes Berlin und der DB AG betroffen. Auswirkungen sind
daher nicht zu erwarten.
Frage 5:
Welche Kosten sind in den neun Jahren Bearbeitungsdauer für das nun abgebrochene Verfahren
entstanden und wer trägt diese?
Antwort zu 5:
Hierzu teilt die BVG AöR mit:
„Das abgebrochene Verfahren wird mit der angepassten Planfeststellungsunterlage
demnächst wieder aufgenommen. Es mussten Änderungen eingearbeitet werden, die den
Anschluss der Neubaustrecke betrafen. Die zusätzlichen Honorarkosten betreffen nur die
Änderungen und sind im Gesamtrahmen gering.“
Frage 6:
Plant die BVG ein neues Planfeststellungsverfahren und wenn ja, wann und mit welcher Zielsetzung?
Antwort zu 6:
Hierzu teilt die BVG AöR mit:
„Die Planfeststellungsunterlagen beider Projekte [Anmerkung SenUVK: gemeint sind damit
die Projekte ‚Adlershof II‘ und ‚Gleisschleife Schöneweide‘] sollen der
Planfeststellungsbehörde im Herbst dieses Jahres vorgelegt werden.“
Berlin, den 03.08.17
In Vertretung
Tidow
…………………………..
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Beide Hände voll zu tun haben die #Gleisbauer der BVG: Am kommenden
Samstag, den 12. August 2017, machen sie sich sowohl in der #Indira-Gandhi als
auch in der Berliner Straße an die Arbeit – jeweils für drei Tage. Ab ca.
4:30 Uhr fahren die Bahnen der #M13 daher zwischen S-Bahnhof Warschauer
Straße und Hohenschönhauser Straße/Weißenseer Weg und von dort weiter
nach Hohenschönhausen, Freienwalder Straße. Auch fährt die M13 zwischen
Wedding, Virchow-Klinikum und Sulzfelder Straße. Zwischen Hohenschönhauser
Straße/Weißenseer Weg und Berliner Allee/Indira-Gandhi-Straße sind
barrierefreie Ersatzbusse im Einsatz.
Ab ca. 7:00 Uhr am Samstag gibt es dann auch Änderungen auf den Linien #M1 und #50: Die Züge der M1 fahren zwischen Mitte, Am Kupfergraben und UBahnhof
Eberswalder Straße, von dort weiter bis Berliner Allee/
Rennbahnstraße. Darüber hinaus fährt die M1 zwischen Niederschönhausen,
Schillerstraße bzw. Rosenthal Nord und Pankow Kirche und weiter als 50
nach Französisch Buchholz, Guyotstraße. Die 50 ist außerdem zwischen
Wedding, Virchow-Klinikum und Prenzlauer Berg, Björnsonstraße unterwegs.
Zwischen U-Bahnhof Eberswalder Straße und Pankow Kirche sowie zwischen
Prenzlauer Berg, Björnsonstraße und Pankow Kirche ersetzen Busse die M1
bzw. 50.
Ab Betriebsbeginn am Dienstag, den 15. August 2017 fahren die Straßenbahnen
der M13 und 50 dann wieder wie gewohnt. Auf der M1 schließt sich eine
weitere Baumaßnahme an.
Frage 1:
Warum wurde das Planfeststellungsverfahren "Umbau der #Straßenbahnanlage am S- und Regionalbahnhof #Schöneweide" zurückgezogen?
Antwort zu 1:
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Es wurde ein Planfeststellungsverfahren mit dem Ziel eingeleitet, im Bereich des SBahnhofs #Schöneweide eine moderne und attraktive Umsteigeanlage zwischen der Bahn
und den Straßenbahnen sowie Bussen der BVG herzustellen. Hierzu soll die
Straßenbahntrasse einen eigenen Tunnel unter den Bahnanlagen erhalten. Des Weiteren
ist eine moderne Wendeanlage für Busse und Straßenbahn westlich des Bahndammes
geplant. Während der Laufzeit des Planfeststellungsverfahrens ist es zu verschiedenen
Planungsänderungen gekommen, unter anderem
– Veränderung der Lage des Tunnels zur Verbesserung der Barrierefreiheit
– Veränderung an der Wendeanlage für Straßenbahn und Busse
– Berücksichtigung der Einbindung der Straßenbahnneubaustrecke Adlershof II.
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In Abstimmung mit der zuständigen Planfeststellungsbehörde wird ein neuer Antrag
eingereicht, in dem die zwischenzeitlichen Planungsänderungen mit aufgenommen sind.
Bevor ein neues Verfahren eingeleitet werden kann, muss der alte Antrag zurückgezogen
werden. Dies wurde inzwischen vollzogen.“
Frage 2:
Welche Konsequenzen ergeben sich daraus?
Antwort zu 2:
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Mit der Einleitung eines aktualisierten Planfeststellungsverfahrens wird die
Rechtssicherheit für das Genehmigungsverfahrens erhöht.“
Frage 3:
Halten die Berliner Verkehrsbetriebe weiter an der geplanten Verkehrsführung der Straßenbahn zwischen
Bahnhof und Einkaufszentrum fest und wird der Gleisbereich unter der Bahnbrücke am Sterndamm
zurückgebaut, wenn nein, was sind die neuen Planungen?
Antwort zu 3:
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und die Berliner
Verkehrsbetriebe halten an den bisherigen Planungszielen einer Umverlegung der
Straßenbahntrasse aus dem Sterndamm in eine neue Unterführung am Nordkopf des
Bahnhofes fest.“
Frage 4:
Ist ein neues Planfeststellungsverfahren zu dem genannten Umbau geplant, wenn ja, zu welchen zeitlichen
Verzögerungen wird es im Vergleich zu den bisherigen Planungen kommen?
Antwort zu 4:
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Da die Baumaßnahmen der BVG in die laufenden Maßnahmen der Deutschen Bahn, die
nach bisherigen Kenntnisstand vsl. bis zum Jahr 2022 andauern werden, eingetaktet
werden, werden keine zusätzlichen zeitlichen Verzögerungen durch das neue
Planfeststellungsverfahren erwartet.“
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Frage 5:
Wann ist mit Baubeginn, wann mit Fertigstellung der BVG-Maßnahmen am Bahnhof Schöneweide zu
rechnen?
Antwort zu 5:
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Nach heutigem Planungsstand sollen die die BVG betreffenden Anlagen in den Jahren
2020 und 2021 errichtet werden.“
Berlin, den 14.07.2017
In Vertretung
S t e f a n T i d o w
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Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Die Koalitionsvereinbarung von SPD, DIE LINKE und Bündnis 90/Die Grünen sieht ein ambitioniertes Programm zum kurz- und mittelfristigen #Ausbau des #Straßenbahnnetzes in Berlin vor. Die Umsetzung dieses Programms verlangt eine #Konzentration der planerischen und finanziellen #Ressourcen auf die von der Koalition vereinbarten Projekte. Daher ist es nur folgerichtig, dass Vorhaben zur Erweiterung der U-Bahn keinen Eingang in die Koalitionsvereinbarung gefunden haben.
Überlegungen zur U-Bahn-Erweiterung außerhalb des Stadtentwicklungsplans Verkehr 2030 sind kontraproduktiv: Würden diese Überlegungen weiter verfolgt, würden planerische Kapazitäten gebunden, die für die Umsetzung der Erweiterung des Straßenbahnnetzes dringend benötigt werden.
U-Bahn-Erweiterungen binden zudem in hohem Maße investive Mittel: Ein Kilometer U-Bahn kostet so viel wie 10 Kilometer Straßenbahn. Und betriebswirtschaftlich ist die U-Bahn aufgrund der hohen Unterhaltskosten defizitär, die Straßenbahn ist dagegen betriebswirtschaftlich rentabel. Nur mit neuen Straßenbahnstrecken können in absehbarer Zeit entscheidende Verbesserungen der täglichen Mobilität für sehr viele Berlinerinnen und Berliner erreicht werden.
Deshalb fordern wir als Bündnis Pro Straßenbahn die Einhaltung der Koalitionsvereinbarung, die zügige Umsetzung der vereinbarten Erweiterungen des Straßenbahnnetzes und die Einstellung aller Vorplanungen und sonstigen Planungen für den U-Bahn-Bau in dieser Legislaturperiode.
Christfried Tschepe
Berliner Fahrgastverband IGEB e.V.
S-Bahnhof Lichtenberg
Weitlingstraße 22
10317 Berlin
*im Auftrag des Bündnis Pro Straßenbahn*
ACE Kreis Berlin, Bündnis 90/Die Grünen Berlin, Deutscher Bahnkunden-Verband e.V. – Regionalverband Berlin, Berlin 21 e.V., BFBahnen Bezirk Berlin-Brandenburg, BUND Berlin, DIE LINKE Landesverband Berlin, Fachausschuss Mobilität SPD Berlin, FUSS e.V., Grünzüge für Berlin, Berliner Fahrgastverband IGEB e.V., NaturFreunde Berlin, Piratenpartei Deutschland Berlin, PRO BAHN Landesverband Berlin-Brandenburg e.V., VCD-Nordost e.V., VDV Ost, ver.di, VIV e.V.
Die Deutsche Bahn AG führt Arbeiten an den Brücken des Bahnhofs Berlin- #Schöneweide durch. Dafür muss der #Sterndamm in diesem Bereich gesperrt werden. Damit die Arbeiten der Deutschen Bahn AG stattfinden können, wer- den die Fahrleitungen der Straßenbahnen, die an den Brücken befestigt sind, von der BVG abmontiert. Gleichzeitig nutzt die BVG die Gelegenheit, ihre Gleise in diesem Bereich zu erneuern. Somit kommt es von Samstag, den 1. Juli, ca. 4:30 Uhr bis Montag, den 24. Juli 2017, ca. 4:30 Uhr zu Änderungen auf den #Straßenbahnlinien #17, #21, #37, #60 und #67.
Zwischen den Straßenbahnhaltestellen S Schöneweide und #Wilhelminenhof- straße/#Edisonstraße fahren in dieser Zeit barrierefreie Ersatzbusse. Für die Linie 60 fahren Busse zusätzlich zwischen den Haltestellen Johannisthal, Haeckelstraße und S Schöneweide/Sterndamm. Die Buslinien 160 und N67 sind ebenfalls von der dreiwöchigen Vollsperrung des Sterndamms betroffen. Auch im Anschluss kommt es aufgrund einer Einbahnstraßenregelung bis En- de 2018 zu Änderungen auf beiden Linien. Alle Details zu den betroffenen Bus- und Straßenbahnlinien findet man wie immer auf BVG.de, im BVG-navi und in der App FahrInfo Plus.
Eigentlich ist der Südosten der Stadt mit seinem Flughafendesaster am BER schon ausreichend geschlagen. Doch es gibt auch noch #Schöneweide und sein #Bahnhofsdesaster. Seit vier Jahren wird der Bahnhof #umgebaut, vier weitere Jahre stehen noch bevor. So lange laufen 43 000 Nutzer von S- und Regionalbahn jeden Tag über ein notdürftig instand gehaltenes #Provisorium, das zugleich ein wichtiger Knotenpunkt im öffentlichen Nahverkehr der Stadt ist.
Ab 1. Juli wird es auch für #Autofahrer wieder eng. Eine Woche lang wird die Unterführung am #Sterndamm komplett gesperrt, damit alte Bahnbrücken abgerissen werden können. Danach geht es bis April 2018 nur noch in eine Richtung hindurch, was die üblichen Staus im Berufsverkehr weiter verschärft. Mit dem Abriss und Neubau der Gleisbrücken wollte die Bahn eigentlich schon 2015 fertig sein, jetzt wird Oktober 2018 angestrebt.
Bei den Fahrgästen kommt das gar nicht gut an. Bahnhofsgebäude und Bahnsteige zerbröseln vor ihren Augen. Kaputte Verglasungen werden durch Spanplatten ersetzt, bei Regen schießt Wasser aus den geborstenen Dachrinnen, die Treppenstufen sind gefährlich abgenutzt, Taubendreck und Uringeruch komplettieren den desaströsen Eindruck. Zudem sammelt sich besonders am Hintereingang der Müll. „Der Frust sitzt tief“, sagt Bastian Ignaszewski vom Bezirksamt Treptow-Köpenick. Er kümmert sich um die an den Bahnhof grenzenden Ortsteile und muss sich den Ärger der Leute anhören. Denn einen Ansprechpartner bei der Bahn gebe es nicht. Bis jetzt gab es nur eine offizielle Veranstaltung zur Bürgerinformation, sagt Ignaszewski. Das war 2014.
Um Aufklärung bemüht ist die Bahn tatsächlich kaum. In einer Antwort auf die Kleine Anfrage des Abgeordneten Carsten Schatz (Linke) heißt es zu den Bauverzögerungen: „Gestörter Bauablauf sowie Errichtung zusätzlicher nicht geplanter Bauzustände – 12 Monate.“ So was verstehen nur Insider. Die Bahn streitet sich offenbar mit der ausführenden Baufirma, wer für die …
#COTTBUS Der Umbau des #Bahnhofsvorplatzes hatte bislang wenig Auswirkungen auf den Verkehr. Im Juli rückt die Baustelle auf die Straße vor – mit Konsequenzen für #Straßenbahn und Auto.
Vor einem Jahr hat der Umbau des Cottbuser Bahnhofs offiziell begonnen. Seither werden Tunnel, Bahnsteige und der Vorplatz modernisiert. Die Baustelle ist für Pendler längst Alltag. In einer Woche werden erstmals auch Autofahrer und Straßenbahn-Fahrgäste deutlich mehr von den Arbeiten zu spüren bekommen. Denn Cottbusverkehr beginnt im Juli mit dem Einbau einer neuen Weiche an der Bahnhofskreuzung. Dafür wird ein Abschnitt der Straße gesperrt (siehe Grafik) – mit deutlichen Auswirkungen. Das ist nur der Anfang. Denn ab September geht es an der Bahnhofsbrücke weiter.
Los geht es aber zunächst auf der Kreuzung, erklärt Cottbusverkehr-sprecherin Christin Heldt. "Dort wird eine dreigliedrige Weiche eingebaut, damit die Straßenbahnen künftig vom Stadtring auf den Vorplatz abbiegen können." Die
Baustelle erstrecke sich nicht nur auf den Gleiskörper, sondern rage bis auf die Straße. Damit gibt es ab Juli nicht nur für Autos Behinderungen, sondern auch die Straßenbahnen können die Stelle nicht mehr auf der Ost-West-Achse passieren. Deshalb gilt ab nächsten Sonntag, 2. Juli, ein Baustellen-Fahrplan.
Die Linie 1 ist dann als Schienenersatzverkehr unterwegs. Zwischen Jessener Straße und Schmellwitz Anger nehmen die …
Berlin – Tempo, Tempo! So schnell wie möglich soll das Berliner #Straßenbahnnetz #wachsen – so hat es der Senat angekündigt. Jetzt wird damit ernst gemacht. Nicht mehr lange, dann erreichen die ersten drei Neubauprojekte eine entscheidende Phase: das Genehmigungsverfahren.
„Im Juli/ August werden die Planfeststellungsanträge gestellt“, sagte Petra Reetz, die Sprecherin der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). „Wenn alles planmäßig läuft, können alle drei Strecken bis Ende 2020 fertig sein.“ Die Neubautrassen verlaufen durch Moabit, Friedrichshain sowie zwischen Adlershof und Schöneweide. Doch ihr Nutzen reicht weit darüber hinaus.
Im Zehn-Minuten-Takt ins Zentrum
Strecke Nummer 1 wird vom #Hauptbahnhof zum U-Bahnhof #Turmstraße führen. Vor dem Gefängnis biegen die Gleise in die Rathenower Straße ab, danach in die Turmstraße. Die 2,2 Kilometer lange Strecke, die fast 20 Millionen Euro kosten soll, verläuft größtenteils auf einem eigenen Bahnkörper – ungestört vom übrigen Verkehr.
Damit wird die M 10 aus Friedrichshain, die heute noch am Hauptbahnhof endet, wieder ein Stück länger. Künftig rollt ein Teil der Bahnen im Zehn-Minuten-Takt ins Zentrum von Moabit. Dort besteht Anschluss an die U 9 – was neue schnelle Umsteigeverbindungen ermöglicht.
Parkplätze fallen weg
Auch die Strecke Nummer 2 wird den Fahrgästen neue und bequeme Anschlüsse bieten. In Zukunft hält die Straßenbahn am Bahnhof #Ostkreuz. Der wichtigste Nahverkehrsknoten im Osten der Stadt wird von Westen aus über die Holtei- und Sonntagstraße erreicht. Dort verschwindet das Kopfsteinpflaster, aber auch 90 Parkplätze und eine Autofahrspur fallen weg.
Von Osten aus geht es von der Marktstraße schnurstracks zum Ostkreuz. Planungen sehen vor, die Straßenbahnlinie 21 auf die ein Kilometer lange und 13 Millionen Euro teure Strecke zu verlegen – mit einem Zehn-Minuten-Takt zum Bersarinplatz in der einen und zur Kosanke-Siedlung in die andere Richtung. Strecke Nummer 3 entsteht im #Südosten – rechtzeitig genug, bevor die Bebauung rund um den …