Regionalverkehr + Radverkehr: Neue Nutzen-Kosten-Untersuchung für die Stammbahn DBV-Landesverband begrüßt Vorstoß der Berliner Verkehrsverwaltung, aus DBV

Verkehrs- und Klimaprobleme in Berlin werden nicht dadurch gelöst, dass eine vorhandene Eisenbahntrasse in einer hochverdichteten Millionenstadt mit einem Radweg zuasphaltiert wird. Berlin und die brandenburgische Landeshauptstadt bekommen in den kommenden Jahren mehr Einwohner. Deshalb wäre es absurd, die benötigte Trasse zwischen Gleisdreieck und Düppel mit einem Fahrradweg „zwischenzunutzen“. Wenn der Senat jetzt plant, bei einer absehbaren weiterhin steigenden Einwohnerzahl eine neue Nutzen-Kosten-Untersuchung zur Wirtschaftlichkeit in Auftrag zu geben, so ist dies ausdrücklich zu begrüßen.

Im Gegensatz zur letzten Untersuchung aus den Jahren 2008 und 2009 sollten jedoch wirklich ergebnisoffen alle Varianten geprüft werden und nicht die Rahmenbedingungen so gewählt werden, dass nur ein negatives Ergebnis erzielt werden kann.

Für den DBV-Regionalverband Potsdam-Mittelmark hat zum Beispiel der Variante der Linienführung vom Potsdamer Platz über Zehlendorf nach Wannsee viel Charme.

Berlin braucht ein leistungsfähiges und dichtes Bahn- und Busangebot in der Innenstadt und in die umliegenden Brandenburger Regionen. Berlin braucht auch einen attraktiven Fahrradverkehr. Nur zusammen können sie eine Alternative zum Autoverkehr in der Innenstadt sein.

Pressekontakt: Frank Böhnke, Landesvorsitzender, Ruf 01 77 / 8 93 43 94

Regionalverkehr: Fahrplanwechsel 2015/2016 Nachfrage nach Regionalverkehrsleistungen steigt, neue Linienführungen Die wichtigsten Änderungen im Regionalverkehr zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2015.

http://www.deutschebahn.com/presse/berlin/de/aktuell/Fahrplanwechsel_2015.html

Die wichtigsten Änderungen im Regionalverkehr zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2015

Linie Änderungen
RE 1 Magdeburg – Frankfurt(Oder) – Cottbus Bauarbeiten zwischen Köpenick und Erkner

 

o   Eingleisigkeit mit Fahrzeitverlängerung und separate Pendel Frankfurt – Eisenhüttenstadt mit lastrichtungsbezogenen Anschlüssen in Frankfurt(Oder) v/n Berlin

RE 7 Wünsdorf-Waldstadt – Belzig/Dessau Die Züge verkehren wieder bis Wünsdorf-Waldstadt

 

Verstärkerleistungen  Berlin-Schönefeld – Belzig nachfrageorientiert angepasst

RB 10/14
Nauen – Berlin Hbf – Berlin Südkreuz
Verlängerung der Linie RB 10 nach Berlin Südkreuz

 

Veränderte zeitliche Lagen auf Grund von Änderungen im Fernverkehr im Zusammenhang mit VDE 8

RB 13 Wustermark – Berlin-Spandau Verlängerung der Züge nach Berlin Jungfernheide, lastrichtungsbezogene Anschlussausrichtung in Berlin-Spandau neu auf die Züge der RE 2 (ODEG)
RB 20 Oranienburg – Potsdam Neu 1h-Takt zwischen Hennigsdorf und Potsdam an W(Sa)
RB 23 Potsdam Hbf – Beelitz-Heilstätten Aufgrund von Baumaßnahmen in Michendorf neue Linienführung nach Beelitz-Heilstätten, Ausfall der Halte Seddin und Michendorf

 

lastrichtungsbezogene Anschlüsse von /nach Richtung Belzig neu in Beelitz Heilstätten

RB 24 Eberswalde– Bln–Lichtenberg – Ostkreuz – Senftenberg Geplante neue Linienführung Eberswalde – Ostkreuz –
Schöneweide – Königs Wusterhausen – Senftenberg, somit wird südlicher Teil der jetzigen RB 19 bedient, RB 19 entfällt
RE 3 Stralsund – Pasewalk – Jüterbog – Lutherstadt Wittenberg/Falken-berg(Elster)/ Elsterwerda-Biehla Neue Linienführung aufgrund VDE 8-Fernverkehrskonzept

 

Ästetausch RE 3 und RE 5, dadurch geänderte Zeitlagen im südlichen Bereich der Linie

Kundenfreundlicherer Taktversatz zwischen Berlin Hbf und Ludwigsfelde (-Jüterbog)

Nach Falkenberg(Elster) spätere Lage, so dass der Nullknoten in Falkenberg nicht mehr erreicht wird, dafür Verlängerung RB 43

in der HVZ und am Wochenende werden einzelne Fahrten bis Elsterwerda-Biehla verlängert, Anschluss besteht an die RB 31 nach Dresden

RE 5 Rostock/Stralsund – Wünsdorf-Waldstadt/Elsterwerda Neue Linienführung aufgrund VDE8-Fernverkehrskonzept

 

Ästetausch RE 3 und RE 5, dadurch geänderte Zeitlagen im südlichen Bereich der Linie, nach Elsterwerda frühere Lage

Ab 5.8. Sperrung der Dresdner Bahn von Wünsdorf-Waldstadt bis Elsterwerda, Sperrung wird in 2017 weitergeführt, SEV-Planung aktuell in Planung

Neu: Anschluss in Doberlug-Kirchhain nach Cottbus

Ab 4.7. Bahnsteig- und weitere Arbeiten in Neubrandenburg

RE 6 Berlin-Gesundbrunnen/Berlin-Spandau – Neuruppin – Wittenberge Spätere Abfahrt ab Berlin-Spandau bzw. Gesundbrunnen,

 

o   kürzere Standzeit in Hennigsdorf Richtung Neuruppin

RE 10 Cottbus – Leipzig   Vom 11.6. – 24.9. kommt es auf Grund von Bauarbeiten zu Fahrplanänderungen auf der RE 10

 

o   die Züge beginnen und enden in Leipzig-Thekla

RB 43 Cottbus – Falkenberg(Elster)/   Herzberg(Elster) Verlängerung einzelner Züge nach Herzberg (Elster)

 

veränderte Lage im morgendlichen Berufsverkehr nach Cottbus  (Taktzeiten wie am Tage), um den Anschluss von der RB 43 an die RB 24 in Calau auch morgens herzustellen

RB 31 Elsterwerda-Biehla – Dresden Hbf In Elsterwerda-Biehla Anschluss an verlängerte RE 3

 

Sperrung Dresden-Friedrichstadt – Cossebaude vom 23. Juli bis 11. September 2016 mit eingleisiger Betriebsführung, die zu Ausfall einiger Züge und zu Umleitungen führt

RE 15 Dresden – Hoyerswerda Bauarbeiten 30.1.-24.9. Sperrung Ruhland- Hosena,

 

o   Züge werden über Senftenberg nach Hoyerswerda umgeleitet

o   Fahrzeitverlängerung von 20 Minuten

RE 18 Dresden – Cottbus und RB 49 Cottbus – Falkenberg Bauarbeiten 25.09. – 10.12.2016 Bauarbeiten im Bahnhof Ruhland,

 

o   Linien RE 18 und RB 49 werden in Ruhland gebrochen

RB 66 Berlin-Gesundbrunnen – Szczecin Glowny Zusätzliche tägliche Leistung vormittags nach Berlin Gesundbrunnen und nachmittags von Berlin Gesundbrunnen

 

Freitagabend neue Leistung von Berlin Gesundbrunnen bis Szczecin Glowny

Einsatz von klimatisierten VT 646

Ausflugszüge Ausflugszüge nach Prenzlau, Neustrelitz und Warnemünde von Karfreitag (25.03.) bis Ende der Herbstferien (30.10.) bestellt

 

Warnemünde-Express verkehrt bis 29.04. auf Grund von Bauarbeiten nur bis Rostock

IRE Berlin – Hamburg Konzept grundsätzlich wie in diesem Jahr

 

Frühzug von Berlin nach Hamburg 1 Stunde später ab Berlin bestellt

Zugpaar Berlin – Hamburg – Berlin 4276/4277 verkehrt bis 11.6.2016 nicht mehr an den Tagen Montag bis Mittwoch, im Bereich von Feiertagen wie Weihnachten, Ostern, Pfingsten bleiben die Tage  Montag bis Mittwoch

WLAN-Testphase bis Ende November 2015
Einschränkungen im Rahmen der Netzabdeckung
bisher durchweg positive Rückmeldungen der Fahrgäste

Regionalverkehr: Zugausfälle und Ersatzverkehr vom 23. bis 27. November Fahrplanänderungen für die Züge der Linien RE 1 und RB 11 erforderlich

http://www.deutschebahn.com/presse/berlin/de/aktuell/verkehrsmeldungenbaustellen/10409544/Ersatzverkehr_RE1_RB11.html

Wegen #Bauarbeiten zwischen #Ziltendorf und #Wellmitz werden vom 23. bis 27. November, jeweils von 8 Uhr bis 15 Uhr, #Fahrplanänderungen für die Züge der Linien #RE1/#RB11 erforderlich.

Die Züge der Linie RB 11 fallen zwischen Frankfurt (Oder) und Wellmitz aus. Als Ersatz verkehren Busse zwischen Frankfurt (Oder) und Coschen. Die Busse fahren in Frankfurt (Oder) bis zu 57 Minuten früher ab bzw. kommen bis zu 53 Minuten später dort an.

Die meisten Züge der Linie RE 1 werden zwischen Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt durch Busse ersetzt. Die Busse fahren bis zu 30 Minuten früher ab bzw. kommen später an.

Es wird empfohlen, sich rechtzeitig zu informieren und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen.

Die Beförderung von Fahrrädern in den Bussen ist nicht möglich. Die Beförderung von Rollstühlen und Kinderwagen ist nur eingeschränkt möglich.

Weitere Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881/6882.

Regionalverkehr: Bahnstrecke Berlin-Potsdam Neue Chance für Wiederaufbau der Stammbahn, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/bahnstrecke-berlin-potsdam-neue-chance-fuer-wiederaufbau-der-stammbahn/12625098.html

Der Senat macht bei der #Eisenbahnverbindung nach #Potsdam einen neuen Versuch – und stoppt schon mal den Bau eines #Radwegs.
Es gibt eine neue Chance, die Eisenbahnverbindung zwischen Berlin, Zehlendorf und Potsdam – #Stammbahn genannt – wieder aufzubauen. Die Senatsverkehrsverwaltung werde eine neue Wirtschaftlichkeitsrechnung in Auftrag geben, sagte Sprecher Martin Pallgen. Voraussetzung sei, dass die nächste Bevölkerungsprognose seiner Verwaltung am Ende des Jahres ergebe, dass Berlin und Potsdam weiter wachsende Städte seien. Die Verkehrsverwaltung hat den Bau eines Rad- und Fußwegs auf der Trasse in Schöneberg bereits gestoppt. Unklar ist, wie sich die neue Situation auf den hier geplanten „#Fahrrad-Highway“ auswirken wird.
Der Wiederaufbau der ersten #preußischen Eisenbahnstrecke, die seit 1945 unterbrochen ist, war 2008 auf ganzer Linie gescheitert. Eine sogenannte Nutzen-Kosten-Untersuchung (#NKU) hatte nur einen Wert von 0,7 ergeben. Das heißt, ein investierter Euro hätte nur einen Nutzen im Wert von 70 Cent ergeben. Wirtschaftlich – und damit förderungswürdig – ist ein Projekt aber nur mit einem Wert über 1.
Eine Ausweich- und Entlastungsstrecke
Bereits damals war unter anderem vom #Fahrgastverband #Igeb bemängelt worden, dass in der Rechnung – mit dann negativem Ergebnis – nicht alle Faktoren berücksichtigt worden seien. Auch Pläne, die Stammbahn nur zwischen #Zehlendorf und #Kleinmachnow/#Dreilinden als #S-Bahn zu reaktivieren, waren seither nicht vorangekommen. S-Bahnen fuhren hier bereits bis …

Bahnhöfe + Regionalverkehr: Angemessene Verkehrsanbindung im Südosten Berlins: Der Regionalbahnhof Köpenick, aus Senat

www.berlin.de

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:
Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der Senat teilweise nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen und hat daher die Deutsche Bahn AG (DB) um eine Stel-lungnahme gebeten, die von dort in eigener Verantwor-tung erstellt und dem Senat übermittelt wurde. Sie wird nachfolgend mit entsprechendem Hinweis auf den Ur-sprung wiedergegeben.
Frage 1: Welchen Stellenwert misst der Senat dem möglichen #Regionalbahnhof #Köpenick im Verkehrskon-zept für Berlin bei?
Antwort zu 1: Der Senat misst dem geplanten Regio-nalbahnhof Köpenick einen hohen Stellenwert bei.
Die #Netzplanung für den Regionalverkehr hat neben der Anbindung des Berliner Umlands an die Innenstadt aus Sicht des Landes Berlin auch das Ziel der besseren Verknüpfung Berlins – d.h. hier der äußeren Stadt – mit dem Umland. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit, jeweils mindestens eines zusätzlichen Halts auf Berliner Stadtgebiet zwischen dem S-Bahn-Ring und der Stadt-grenze in einem Stadtteilzentrum der äußeren Stadt, um sinnvolle Verknüpfungen mit dem Umland auch für die Berliner Wohnbevölkerung sicherzustellen. Köpenick gehört dabei zu einem der dynamischsten Siedlungsgebie-te in Berlin.
Der geplante Regionalbahnhof Köpenick dient damit der Verbesserung der Verknüpfung mit dem Umland, wodurch insgesamt mehr Fahrgäste für den Öffentlicher Nahverkehr (ÖV) gewonnen werden.
Frage 2: Auf welchem Sachstand befindet sich die Planung bzw. das Planfeststellungsverfahren des Regio-nalbahnhofs Köpenick, auch hinsichtlich der Frist zum 20.09.2015 (siehe Drucksache 17/2200)? (Aufstellung erbeten)
Frage 3: Welche Maßnahmen hat der Senat bisher un-ternommen, um den Bau des Regionalbahnhofs Köpenick trotz der zwischenzeitlichen Absage der DB Netz AG im Januar 2013 weiter voranzutreiben? (Aufstellung erbeten)
Frage 4: Zu welchen Ergebnissen führten die Gesprä-che der DB Netz AG, des Bundesministeriums für Ver-kehr und Digitale Infrastruktur (BMVI) und des Landes Berlin zum Thema Regionalbahnhof Köpenick?
Frage 5: Welchen Sachstand gibt es bezüglich der Fi-nanzierungspläne des Regionalbahnhofs Köpenick? Gibt es veränderte Pläne, andere Finanzierungspartner außer dem Land Berlin einzubeziehen?
Frage 6: Wann fanden die angekündigten weiteren Gespräche des Senats mit der DB AG und dem BMVI (s. Drucksache 17/2200) zur Abstimmung der Realisierung des Bahnhofs Köpenick und der Finanzierung statt und was haben diese ergeben?
Antwort zu 2 bis 6: Die Planung für den Regional-bahnhof Köpenick hatte vor dem von der Deutschen Bahn (DB) verhängten Planungsstopp das Niveau der Entwurfs- und Genehmigungsplanung erreicht. Das Planfeststel-lungsverfahren war eingeleitet worden. Die öffentliche Auslegung war erfolgt.
Aufgrund von Bedenken der DB hinsichtlich der Auswirkungen haltender Regionalverkehrszüge auf die Streckenkapazität wurde die Planung gestoppt.
Das Land Berlin hat darauf in verschiedenen Gesprä-chen auf allen Ebenen die gegen eine Errichtung des Re-gionalbahnhofs Köpenick vorgebrachten Argumente mit der DB sowie dem Bund diskutiert, um die DB zum Ein-lenken zu bewegen. Eine Einzelaufstellung der dazu ge-führten persönlichen Gespräche, Telefonate und Ge-sprächsrunden ist aufgrund des Umfangs nicht möglich.
In einem dazu am 30.10.2014 geführten Gespräch un-ter Beteiligung von Bund, DB und Land Berlin wurde von Seiten der DB eine Lösung vorgeschlagen, die im Ein-klang mit der Errichtung des Regionalbahnhofs Köpenick durch die Errichtung eines dritten Streckengleises zwi-schen dem Abzweig Stadtforst des Wuhlheides Kreuzes bis zum Güterbahnhof Köpenick eine ausreichende Stre-ckenkapazität sicherstellen soll.
Die grundsätzliche Machbarkeit wurde durch eine Machbarkeitsstudie der DB bescheinigt. Nach ausführli-cher Prüfung dieser Lösung und weiteren Detailabstim-mungen wurde in einem Gespräch am 01. Oktober 2015 Einigkeit zwischen Land Berlin, Bund und DB erzielt und die Grundsätze der Finanzierung abgestimmt. An der Gesamtlösung des dritten Streckengleises mit Regional-bahnhof Köpenick werden sich Bund, DB und Land Ber-lin beteiligen.
Es sind weitere Gespräche mit der DB und dem Bun-desministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zur endgültigen Abstimmung der Bedingungen für die Realisierung des Bahnhofs Köpenick und der konkreten Finanzierungsdetails der vorgeschlagenen Lösung vorgesehen, aber noch nicht terminiert.
Die Planung für diesen Abschnitt muss auf Basis der Machbarkeitsstudie für das dritte Streckengleis komplett überarbeitet und beginnend bei der Vorentwurfsplanung erneut erstellt werden. Das Planfeststellungsverfahren wird nach Vorliegen der Genehmigungsplanung neu ge-startet.
Frage 7: Gibt es einen belastbaren Zeitplan für den Bau und die Inbetriebnahme des Regionalbahnhofs Köpe-nick? Wenn ja, wie sieht dieser aus?
Antwort zu 7: Einen belastbaren Zeitplan für den Bau und die Inbetriebnahme des Regionalbahnhofs Köpenick gibt es in diesem frühen Planungsstadium noch nicht.
Frage 8: Wie weit sind die Planungen für den Regio-nalbahnhof Köpenick bezüglich der dort haltenden Regi-onalbahnlinien bereits fortgeschritten? (Aufstellung erbe-ten)
Antwort zu 8: Mit Inbetriebnahme des Regionalbahn-hofs Köpenick wird die bereits jetzt auf dieser Strecke verkehrende Regionalexpresslinie RE 1 einen zusätzli-chen Verkehrshalt am Bahnhof Köpenick erhalten. Diese Option ist im aktuellen Verkehrsvertrag für diese Linie bereits enthalten.
Frage 9: Inwieweit wird die Einrichtung des Regio-nalbahnhofs den S-Bahnverkehr in Köpenick beeinflus-sen?
Antwort zu 9: Da die Berliner S-Bahn auf separaten Gleisen weitestgehend unabhängig vom Fern-, Regional- und Güterverkehr verkehrt, wird keine Beeinflussung des S-Bahnverkehrs in Köpenick erwartet. Es sind auch keine daraus folgenden Veränderungen bei den bestellten Leis-tungen vorgesehen.
Frage 10: Inwieweit wird der Güterverkehr durch die Inbetriebnahme des Regionalbahnhofs beeinflusst wer-den?
Antwort zu 10: Durch den vorgesehenen Bau eines dritten Streckengleises zwischen dem Abzweig Stadtforst des Wuhlheides Kreuzes bis zum Güterbahnhof Köpenick wird die Streckenkapazität gegenüber dem heutigen Zu-stand deutlich erhöht, so dass durch die Inbetriebnahme des Regionalbahnhofs Köpenick keine negativen Einflüs-se für den Schienengüterverkehr erwartet werden.
Frage 11: Welche Folgen ergeben sich aus den aktuel-len Planungen für den Regionalverkehrshalt in Karls-horst?
Antwort zu 11: Die aktuellen Planungen für den Regi-onalbahnhof Köpenick haben keine Folgen für den Regi-onalverkehrshalt in Karlshorst, da aufgrund des Zustandes des Regionalbahnhofs Karlshorst und den diesbezügli-chen Vorgaben des Eisenbahnbundesamtes die DB die Schließung des Regionalbahnhofs Karlshorst nach der Betriebsaufnahme des Regionalbahnsteiges für die Frank-furter Bahn am Bahnhof Ostkreuz voraussichtlich im Dezember 2017 vorgesehen hat.
Frage 12: Gab es oder sind Instandsetzungsmaßnah-men am Regionalbahnsteig Karlshorst geplant?
Antwort zu 12: Die DB AG teilt dazu mit:
„Ja, DB Station & Service führt immer wieder kurz-fristige Instandsetzungsmaßnahmen am Regionalbahn-steig Bahnhof Karlshorst durch.“
Frage 13: Hält die Deutsche Bahn an ihrer Grundsatz-entscheidung „Schließung Karlshorst mit Öffnung Ost-kreuz“ aus ihrem Schreiben vom 20.05.2015 bzw. nach dem Gespräch mit dem BMVI bis heute fest?
Antwort zu 13: Die DB AG führt dazu aus:
„Ja; diese Entscheidung wurde im Rahmen eines Ge-samtverkehrskonzeptes im Zusammenhang mit dem Um-bau des Bahnhofs Ostkreuz getroffen. Darauf wurde u.a. in der Planrechtsunterlage zum Neubau der Eisenbahn-überführung Treskowallee im Erläuterungstext verwie-sen.“
Frage 14: Wird sich der Senat weiterhin für den Erhalt des Regionalbahnsteigs in Karlshorst einsetzen, solange der Regionalbahnhof in Köpenick nicht fertiggestellt ist? Wenn ja, mit welchen Maßnahmen?
Antwort zu 14: Gemäß des Abgeordnetenhausbe-schlusses vom 06. März 2014 wird sich der Senat gegen-über der DB weiterhin dafür einzusetzen, dass die lang-fristig geplante Aufgabe des Regionalbahnhofs Karlshorst bis zur vollständigen Inbetriebnahme des Regionalbahn-steigs am Bahnhof Köpenick aufgeschoben wird, und dazu weitere Gespräche mit der DB führen, unter welchen technischen und finanziellen Maßgaben bis zum o.g. Zeitpunkt ein entsprechender Regionalverkehrshalt am Bahnhof Karlshorst bestellt werden könnte.
Berlin, den 16. November 2015
In Vertretung
C h r i s t i a n G a e b l e r
…………………………..
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 20. Nov. 2015)

Regionalverkehr: Zuschlag für Netz Spree-Neiße erhält Ostdeutsche Eisenbahn Fahrzeuge mit W-LAN und Monitoren mit Echtzeitanzeigen, aus VBB

http://www.vbb.de/de/article/presse/zuschlag-fuer-netz-spree-neisse-erhaelt-ostdeutsche-eisenbahn/277581.html

Das Land #Brandenburg und der Zweckverband Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (#ZVON) haben den Zuschlag für das Netz #Spree-Neiße an die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (#ODEG) erteilt. Die ODEG konnte sich im offenen Wettbewerbsverfahren durchsetzen und kann nun weiterhin den #Schienennahverkehr auf dem Netz Spree-Neiße durchführen. Mit einem Gesamtvolumen von jährlich ca. 1,9 Millionen Zugkilometern umfasst das Netz die Regional Bahnlinien #RB46 (#Cottbus-#Forst) und #RB65 (Cottbus-#Görlitz-#Zittau). Der Vertrag hat eine Laufzeit von zwölf Jahren und beginnt mit der Betriebsaufnahme im Dezember 2018. Das Vergabeverfahren hat der Verkehrsverbund Berlin Brandenburg (VBB) durchgeführt.
Zur Betriebsaufnahme wird die ODEG auf den Linien RB46 und RB65 mit den bereits jetzt eingesetzten Fahrzeugen vom Typ Siemens Desiro unterwegs sein. Diese Fahrzeuge werden jedoch an das gestiegene #Qualitätsniveau angepasst. Die Fahrgäste im Netz Spree-Neiße können sich daher auf Qualitätsverbesserung in den bewährten Fahrzeugen freuen: So wird zum Beispiel erstmals während der Fahrt ein kostenloser WLAN-Zugang zur Verfügung stehen. Moderne Schiebtritte ermöglichen einen leichteren Ein- und Ausstieg für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste. Neu installierte Monitore zeigen die nächsten Anschlussmöglichkeiten an, sodass man bereits während der Fahrt erkennt, ob man bei Umstieg den Bus oder die Bahn erreichen wird. Jedes Fahrzeug verfügt über 124 Sitzplätze und ist mit Klimaanlage und Videokameras ausgestattet. Jede Fahrt wird weiterhin von einem Kundenbetreuer begleitet und das bereits jetzt zur Verfügung stehende Cateringangebot an Bord wird fortgeführt.
Um die Bedürfnisse der Fahrgäste im Netz Spree-Neiße stärker zu berücksichtigen, ging der Ausschreibung eine detaillierte Analyse der Nachfrage voraus. Im Ergebnis werden zur Betriebsaufnahme im Dezember 2018 zu den stark nachgefragten Zeiten mehr durchgehende Züge zwischen Cottbus, Görlitz und Zittau angeboten. Die Linien RB 46 und RB 65 sind dabei durchgebunden, d.h. Fahrgäste zwischen Zittau-Görlitz-Spremberg und Forst müssen den Zug in Cottbus nicht wechseln.

Dem Zuschlag ist ein europaweites Vergabeverfahren vorangegangen, das im Dezember 2014 im europäischen Amtsblatt veröffentlicht wurde.

Bahnverkehr + Regionalverkehr + Bahnhöfe: Umfangreiche Fahrplanänderungen in Berlin Das alles ändert sich auf den Bahnstrecken, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/umfangreiche-fahrplanaenderungen-in-berlin-das-alles-aendert-sich-auf-den-bahnstrecken/12607386.html

Am #Ostkreuz halten #Regionalbahnen. Spandauer kommen öfter zum Potsdamer Platz. Der #ICE ist #schneller in #Frankfurt. Hier sind die Pläne.
Vom 13. Dezember an fahren Züge über die #Neubaustrecke zwischen Halle/Leipzig und Erfurt. Sie gehört zum 1991 beschlossenen Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nummer 8, das den Aus- und Neubau der Verbindung Berlin–Nürnberg/München zum Ziel hatte. Ende 2017 soll auch der Neubauabschnitt zwischen #Erfurt und Ebensfeld in Bayern fertig sein.
Bis zu elf Milliarden Euro werden dann verbaut sein. Über die Neubaustrecke Halle–Erfurt, auf der derzeit Einweisungsfahrten für die Lokführer stattfinden, lässt die Bahn mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember vier ICE-Sprinter täglich pro Richtung zwischen Berlin und Frankfurt (Main) fahren, die mit einer Fahrtzeit von 3.53 Stunden rund 20 Minuten schneller sind als die stündlich fahrenden Züge über Braunschweig, die unterwegs öfter halten. Wer nur bis Erfurt fahren will, braucht rund 1.50 Stunden von Berlin aus; 50 Minuten weniger als heute. Statt zwei gibt es dann sieben umsteigefreie Verbindungen täglich nach Erfurt. Im Sprinter verzichtet die Bahn im neuen Fahrplan generell auf den Zuschlag in Höhe von 11,50 Euro sowie auf die Reservierungspflicht.
In Dresden in rund zwei Stunden
Unabhängig von der Neubaustrecke gibt es weitere Änderungen: Zwischen Berlin und #Hamburg fahren die ICE-Einheiten fast in einem regelmäßigen #Stundentakt; zudem erhöht die Bahn die Zahl der EC-Verbindungen von vier auf sechs, wodurch sich zeitweise ein …

Regionalverkehr: Umleitung und Ausfall von Halten vom 18. November bis 11. Dezember Fahrplanänderungen für die Züge der IRE-Linie Berlin – Hamburg erforderlich

http://www.deutschebahn.com/presse/berlin/de/aktuell/verkehrsmeldungenbaustellen/10386934/Fahrplanaenderung_IRE_Berlin_Hamburg.html

Wegen Bauarbeiten zwischen Stendal und Berlin-Spandau werden vom 18. November bis 11. Dezember, jeweils ganztägig, #Fahrplanänderungen für die Züge der #IRE-Linie erforderlich.

Mehrere Züge werden zwischen Stendal und Hamburg #umgeleitet. Die Halte Salzwedel, Uelzen, Lüneburg und Hamburg-Harburg entfallen.

Die von der Umleitung nicht betroffenen Züge fahren in veränderten Fahrzeiten.

Es wird empfohlen, sich rechtzeitig zu informieren und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen.

Weitere Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881/6882.

Bahnverkehr: Eisenbahn-Bundesamt erlässt ersten Planfeststellungsbeschluss für „Dresdner Bahn“ Wichtige Etappe auf dem Weg zur schnellen Flughafenanbindung

http://www.deutschebahn.com/presse/berlin/de/aktuell/presseinformationen/10374418/Erster_Planfeststellungsbeschluss_fuer_Dresdner_Bahn.html

Für den Wiederaufbau der Fernbahngleise auf der „Dresdner Bahn“ in Berlin-Lichtenrade hat das Eisenbahn-Bundesamt am 13.11.2015 den Planfeststellungsbeschluss erlassen. Der Beschluss wurde vom Eisenbahn-Bundesamt auf der Webseite www.eba.bund.de veröffentlicht und wird öffentlich ausgelegt. Die Deutsche Bahn wird im nächsten Schritt den Planfeststellungsbeschluss auswerten und auf seiner Grundlage die Planungen zum Streckenausbau fortführen. Noch nicht abgeschlossen sind die Verfahren für die nördlich und südlich anschließenden Streckenabschnitte in Berlin-Mariendorf und in Mahlow/Blankenfelde im Land Brandenburg.

Die „Dresdner Bahn“, die gut 16 Kilometer lange Bahnstrecke zwischen Berlin-Südkreuz und Blankenfelde, ist entscheidend für eine schnelle Anbindung des Hauptstadtflughafens BER aus der Mitte Berlins im 15-Minuten-Takt, für eine schnellere Verbindung aus der deutschen Hauptstadt nach Dresden sowie für eine Entlastung der „Anhalter Bahn“, der Strecke von Berlin-Südkreuz Richtung Halle/Leipzig, die künftig mehr Züge im Schnellverkehr Berlin–München aufnehmen wird.

„Mit dem Planfeststellungsbeschluss haben wir, gut 17 Jahre nach Einleitung des Verfahrens, nun ein wichtiges Etappenziel für die Wiederinbetriebnahme der Dresdner Bahn für den Fern- und Regionalverkehr erreicht. Allerdings sind wir von einem Baubeginn noch ein Stück weit entfernt: Zwei weitere Planfeststellungsbeschlüsse stehen noch aus, wir müssen mit dem Bund eine Finanzierungsvereinbarung abschließen und die Planungen soweit vorantreiben, dass wir die Bauleistungen auch ausschreiben können“, sagte DB-Infrastrukturvorstand Volker Kefer.

Der jetzt genehmigte Planfeststellungsabschnitt beginnt südlich des Schichauweges und reicht bis zur Berliner Stadtgrenze im Bereich des Mahlower Grenzgrabens. Die Planfeststellungsbehörde hat mit ihrem Beschluss die Vorzugsvariante der Deutschen Bahn genehmigt. Diese Variante sieht einen oberirdischen Wiederaufbau von zwei Fernbahngleisen neben den Gleisen der S-Bahn vor – mit umfangreichem Lärm- und Erschütterungsschutz sowie einer Straßenunterführung am Bahnhof Lichtenrade. Hier wird es künftig direkte Umsteigemöglichkeiten zwischen den Bussen der BVG und der S-Bahn geben.

Entsprechend den gesetzlichen Regelungen wurde großer Wert auf umfangreichen Lärmschutz gelegt. Auf der Grundlage schalltechnischer Untersuchungen sind im gesamten Bereich des Planfeststellungsabschnitts Lärmschutzwände links und rechts der Gleise sowie zwischen S-Bahn und Fernbahn geplant, zudem Lärmschutzfenster und eine besondere Pflege der Gleise. Für den Erschütterungsschutz ist eine besondere Gleiskonstruktion vorgesehen. Mit diesen Maßnahmen werden künftig Verbesserungen auch gegenüber den heutigen Belastungen aus dem S-Bahntrieb erreicht.

Das Eisenbahn-Bundesamt hat den Beschluss auf seiner Webseite veröffentlicht:

http://www.eba.bund.de/DE/HauptNavi/Infrastruktur/Planfeststellung/Beschluesse/BE/be_node.html

Weitere Informationen zum Projekt: www.deutschebahn.com/bauprojekte

bzw. www.dresdnerbahn.de

Regionalverkehr: Früherlegung der Züge ab Oranienburg nach Berlin-Lichtenberg vom 11. bis 18. November

http://www.deutschebahn.com/presse/berlin/de/aktuell/verkehrsmeldungenbaustellen/10355062/Frueherlegung_RB12_Oranienburg.html?start=0&itemsPerPage=10

 

Auf Grund von #Schienenerneuerungen zwischen Birkenwerder und Oranienburg werden die Züge der #RB 12 ab Oranienburg in Richtung Berlin-Lichtenberg ca. 20 Minuten #früher abfahren.

In der Zeit von 05.30 bis 21.00 Uhr fahren die Züge der RB Linie 12 in Oranienburg bereits zur Minute 30 ab.

Die Züge RB 28761 (ab 4.48 Uhr), RB 28795 (ab 21.48 Uhr) und RB 28797 (ab 22.48 Uhr) sind von der Früherlegung nicht betroffen.

Es wird empfohlen, sich rechtzeitig zu informieren und gegebenenfalls die Züge der RE 5 in Richtung Berlin Gesundbrunnen und von dort die S-Bahn zu nutzen.

Weitere Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881/6882.