U-Bahn Linie 5 Einer der schwierigsten Bauabschnitte beginnt Auf einer der längsten Baustelle Berlins beginnt jetzt die entscheidende Phase: Der Bau des U-Bahnhofs an der Museumsinsel., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/u-bahn-linie-5-einer-der-schwierigsten-bauabschnitte-beginnt/19255052.html

Seit 2012 wird am #Lückenschluss der U-Bahn-Linie #U5 zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor gebaut. Nun beginnt einer der schwierigsten Bauabschnitte. Diese Arbeiten entscheiden, ob der aktuelle Terminplan gehalten werden kann. Er sieht weiter vor, dass die ersten Züge Ende 2020 durch die beiden schon fertigen, 2,2 Kilometer langen Röhren fahren. Die im Plan eingebauten zeitlichen Puffer sind aufgebraucht.

Auch der nach außen stets optimistische Technikchef der Bauherrin Projektrealisierungs GmbH U 5, Jörg Seegers, hat dieses Mal „Respekt“ vor den bevorstehenden Arbeiten, wie er dem Tagesspiegel sagte: „Uns steht ein Blindflug im Untergrund bevor.“ Was jetzt kommt, sei eine der größten Herausforderungen: Der #Bau des #Bahnhofs #Museumsinsel, der zum Teil unter dem #Spreekanal liegt.
Weil dort, anders als bei den im Rohbau bereits fertigen Stationen Rotes Rathaus und Unter den Linden, keine Grube für den Bahnhofsbau ausgehoben werden kann, wenden die Planer ein besonderes Verfahren an: Sie #vereisen den Boden um die künftige Station, damit kein Grundwasser in die Baustelle eindringen kann.
"Wir laufen jeden Tag gegen die Uhr an"

Das ist einfacher entschieden als getan. Damit der unterirdische Eispanzer dicht wird und mindestens auch zweieinhalb Meter dick, müssen zunächst insgesamt 105 exakte Bohrungen erfolgen. Durch die dort dann eingebauten Rohre fließt eine Kalziumchloridlösung als Vereisungsmittel. Mit einer Temperatur von minus 37 Grad. Damit soll erreicht werden, dass es auf der Innenseite des Eiskörpers mindestens minus zwei Grad kalt ist – auch wenn weiter oben im Sommer die Sonne so richtig knallt.

Im Osten und Westen des künftigen Bahnhofs gibt es kleine Baugruben, aus denen heraus die Bohrer angesetzt werden. 100 Meter geht es von der östlichen Grube voran; jeweils etwa zehn Meter aus dem westlichen Gegenstück. Damit die Bohrer auf Kurs bleiben, setzt man hochkomplizierte Technik ein, die bis vor einem Jahr ausschließlich für …

Bahnhöfe + Güterverkehr: Stand der Planungen auf dem Gelände des ehemaligen Rangierbahnhofs Pankow / Pankower Tor aus Senat

www.berlin.de

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre
Schriftliche Anfrage wie folgt:
Frage 1: Wie weit ist das im Mai 2016 von der Senatsverwaltung
für Stadtentwicklung und Umwelt eingeleitete
#Flächennutzungsplan-Änderungsverfahren fortgeschritten?
Antwort zu 1: Zum FNP-Änderungsverfahren „Nachnutzung
ehem. #Rangierbahnhof #Pankow“ Lfd. Nr. 05/16
hat in der Zeit vom 26.September bis zum 28. Oktober
2016 die frühzeitige Beteiligung stattgefunden. Die Auswertung
und Abwägung der eingegangenen Stellungnahmen
findet zurzeit statt.
Frage 2: Wie ist der Stand der Verhandlungen zu einem
Rahmenvertrag mit dem Grundstückseigentümer, der
Krieger Grundstück GmbH (KGG), die im September
2016 ausgesetzt wurden?
Antwort zu 2: Der Entwurf des Städtebaulichen Rahmenvertrags
befindet sich in Abstimmung mit den beteiligten
Senatsverwaltungen.
Frage 3: Wie sieht die derzeitig geplante Aufteilung
der Fläche aus?
Antwort zu 3: Im Flächennutzungsplan sind folgende
Darstellungen vorgesehen:
• auf einer Teilfläche östlich der Mühlenstraße eine
gemischte Baufläche M2 mit dem Symbol Schule,
• auf einer Teilfläche westlich der Berliner Straße
eine gemischte Baufläche M1,
• im Bereich Berliner Straße / Granitzstraße eine
gemischte Baufläche M1 mit der Darstellung Einzelhandelskonzentration
• entlang der Granitzstraße, auf der Kernfläche des
ehem. Rangierbahnhofs, eine Wohnbaufläche W1
• westlich der Prenzlauer Promenade eine gewerbliche
Baufläche
• östlich der Heinersdorfer Brücke, bis zur ehem.
Industriebahntrasse eine gemischte Baufläche M2
mit dem Symbol Schule.
Frage 3a: Welche Flächen für Schulstandorte des Gesamtareals
werden an das Land Berlin übereignet? Sind
diese als Schulstandort geeignet (Feinstaubbelastung,
Altlasten durch die Vornutzung als Bahngelände)?
Antwort zu 3a: Im städtebaulichen Rahmenvertrag soll
vereinbart werden, dass dem Land Berlin zwei Schulstandorte
als Option übertragen werden. Eine Fläche
erstreckt sich entlang der Bahntrasse zwischen Mühlenstraße
und Berliner Straße. Eine zweite Fläche liegt östlich
der Heinersdorfer Brücke, entlang der Bahntrasse /
Prenzlauer Promenade und grenzt an der Kleingartenanlage
Feuchter-Winkel. Um die Eignung der Flächen als
Schulstandorte zu beurteilen, erarbeitet das Bezirksamt
Pankow von Berlin gegenwärtig eine Machbarkeitsstudie.
Frage 3b: Wie ist der Zustand des #Rundlokschuppens
von 1893 auf dem Gelände?
Antwort zu 3b: Mangels sach- und fachgerechter Gebäudesicherungen
ist der Rundschuppen zunehmend dem
baulichen Verfall ausgesetzt. Eine Einsturzgefahr ist nicht
auszuschließen. Es besteht ein dringender Instandsetzungsbedarf.
Frage 3c: Welche Größe ist für die geplante Shopping
Mall anvisiert?
Antwort zu 3c: Die Größe der Verkaufsflächen steht
unter dem Vorbehalt des Ergebnisses einer Untersuchung
zur städtebaulichen Verträglichkeit.
Frage 3d: Wie viele Wohnungen werden auf dem Areal
geplant? Wie viele dieser Wohnungen werden mit einer
moderaten und fixierten Miete (in Höhe von ca.
5,50€/kalt) geplant?
Antwort zu 3d: Es soll ein urbanes und sozial gemischtes
Wohnquartier für ca. 1.000 Wohnungen errichtet
werden, davon sollen mindestens 25 % mietpreisgebunden,
nach dem Berliner Modell der kooperativen Baulandentwicklung,
realisiert werden. Die durchschnittliche
anfängliche Miete (Nettokaltmiete) soll für die gebundenen
Wohnungen 6,50 €/m² nicht übersteigen.
Frage 3e: Welche Planungen gibt es für die Anlage
des Kleingartenvereins Feuchter-Winkel-Ost?
Antwort zu 3e: Die Kleingartenanlage FeuchterWinkel-Ost
liegt nicht im Plangebiet. Es sind keine Planungen
bekannt.
Frage 4: Wie werden die Ergebnisse der im Jahre 2012
durchgeführten Untersuchung zu geschützten Tier- und
Pflanzenarten umgesetzt?
Antwort zu 4: Da noch keine Planreife für das Gelände
besteht, können keine Aussagen zur Umsetzung der
Artenschutzbestimmungen getroffen werden. Unabhängig
von diesen Planungen bemüht sich der NABU (Naturschutzbund),
Landesverband Berlin, mit Unterstützung
der obersten Naturschutzbehörde in einem Artenschutzprojekt,
einen Teil der Population der in Berlin vom Aussterben
bedrohten Kreuzkröte in ein Naturschutzgebiet
umzusiedeln, um dort eine weitere Population zu begründen.
Frage 5: Wird ein Grünzug ein wesentlicher Bestandteil
in der Planung und Gestaltung des Areals sein?
Antwort zu 5: In der Flächennutzungsplanänderung
wird ein Grünzug nicht dargestellt. Zur Sicherung einer
hohen städtebaulichen und freiraumplanerischen Qualität
werden geeignete Verfahren (z. B. Wettbewerbe) durchgeführt.
Auf der Grundlage der Ergebnisse dieser Verfahren
wird die wohnraumnahe Grünversorgung in der verbindlichen
Bauleitplanung berücksichtigt und planungsrechtlich
festgesetzt.
Berlin, den 13. Januar 2017
Katrin Lompscher
…………………………..
Senatorin für
Stadtentwicklung und Wohnen
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 20. Jan. 2017)

Bahnhöfe: Die Bahn lässt Reisende im Regen stehen Das ist mal wieder ein schöner Streich der Deutschen Bahn: Am Hauptbahnhof in Brandenburg an der Havel baut sie monatelang neue Dächer am Bahnsteig. , aus MAZ

http://www.maz-online.de/Lokales/Brandenburg-Havel/Die-Bahn-laesst-Reisende-im-Regen-stehen

Brandenburg/H

. Die neuen Dächer auf den #Bahnsteigen des #Hauptbahnhofs #Brandenburg haben einen entscheidenden #Schönheitsfehler. Sie schützen an einigen Stellen nicht vor Regen, weil sie auf einer Länge von etlichen Metern oben #offen sind. Die Deutsche Bahn stellt in Aussicht, dass im Jahr 2018 nachgebessert wird. Aber nur voraussichtlich.

Brandenburger Bahnkunden werden sich erinnern, wie der Mittelbahnsteig 2/3 und der Hausbahnsteig 1 im vergangenen Jahr abwechselnd gesperrt waren. Denn dort wurden die maroden alten Holzdächer abgerissen und durch eine neue Dachkonstruktion ersetzt. Die Arbeiten erstreckten sich über einige Monate und waren pünktlich im Oktober beendet. Abgeschlossen sind sie jedoch nicht.

Jörg Rzadkiewicz bringt den Unmut von Bahnkunden auf den Punkt. Die Erneuerungen der Bahnsteigüberdachungen am Hauptbahnhof nimmt er nicht als Verbesserung wahr, sondern als deren Gegenteil. „Da wurden einfach mal ein paar Überdachungen seitens der DB wegrationalisiert“, mutmaßt der Diplom-Ingenieur.

Denn nach der Modernisierung gibt es keine durchgehende Überdachung mehr, sie endet an Gleis 1 unmittelbar vor dem Bahnhofsgebäude. Konnten die Bahnkunden vorher bei Regen trockenen Hauptes von der Bahnhofshalle bis zur Unterführung laufen, werden sie nun unweigerlich nass.

Zwar reicht die Stahlkonstruktion bis zum Gebäude, doch das eigentliche Dach fehlt auf einer Strecke von mindestens zwanzig Metern. Auch am mittleren Bahnsteiges wurde das Dach gekürzt.

„Es ist zwar möglich, dass die Baumaßnahme noch nicht beendet ist; diese Möglichkeit erscheint mir aber sehr …

Bahnhöfe: U-Bahnhof Rathaus Steglitz eröffnet im Juni 2017 – vielleicht An dem U-Bahn-Ausgang Rathaus Steglitz wird seit Jahren gebaut. Nun wurde die Eröffnung schon wieder verschoben. , aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/bvg-in-berlin-u-bahnhof-rathaus-steglitz-eroeffnet-im-juni-2017-vielleicht/19194154.html

Da war die BVG wohl etwas voreilig: Am 30. Dezember sollte der seit mehr als drei Jahren geschlossene #Ausgang vom #U-Bahnhof Rathaus #Steglitz zum #Hermann-Ehlers-Platz wieder geöffnet werden, hatte die BVG in ihrer aktuellen Kundenzeitschrift "BVG Plus" angekündigt. Doch der Ausgang bleibt verrammelt. Neuer Öffnungstermin nach bereits mehreren Verschiebungen: offiziell der 30. Juni 2017. Inoffiziell ist sogar der Zeitraum Ende August/Anfang September im Gespräch.

Bereits im September 2013 hatte die BVG den Ausgang geschlossen, der vom #Zwischengeschoss des Bahnhofs direkt auf den Hermann-Ehlers-Platz und zu den Bussen der Linien M 48, M 85, X 83, 186 und 282 führt. Tausende Fahrgäste nutzten täglich diesen Weg und müssen seither Umwege auf sich nehmen. Bereits mehr als ein Jahr zuvor hatte die BVG die altersschwache Rolltreppe ausgebaut. Im September 2013 sollten dann die Sanierungsarbeiten der maroden festen Treppe beginnen. Damit begann aber nur das Unheil.

Die Anlage muss umfangreich saniert werden

Nach dem Ausbau der Rolltreppe und dem Entfernen der festen Stufen stellte die BVG fest, dass die gesamte Anlage in einem so schlechten Zustand war, dass eine aufwendige Sanierung erforderlich ist. Eröffnet wurde der Bahnhof 1974.

Um den Aufwand der Arbeiten zu ermitteln, beauftragte die BVG einen Sachverständigen. Es folgten sehr umfangreiche Untersuchungen der Bausubstanz. Die Materialproben durch ein Prüflabor sowie das Ausarbeiten des Sanierungskonzepts dauerten nach …

Bahnhöfe: Bahnhofsdach wegen Baufälligkeit abgerissen Genutzt wurde der „Düppeler Bahnsteig“ schon lange nicht mehr. Nun wurde das baufällige Dach des Bahnhofs in Zehlendorf abgerissen. , aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-zehlendorf-bahnhofsdach-wegen-baufaelligkeit-abgerissen/19181974.html

Vor mehr als 30 Jahren war er aufwändig saniert worden. Züge haben seither am so genannten #Düppeler #Bahnsteig im S-Bahnhof #Zehlendorf aber nicht gehalten. Jetzt ließ die Bahn das Bahnsteigdach der denkmalgeschützten Anlage entfernen. Die Holzkonstruktion war baufällig geworden.

Schön war der Anblick des Bahnsteigs schon lange nicht mehr, von dem aus zuletzt bis zum Streik der Reichsbahner 1980 S-Bahnen nach Düppel abgefahren waren. Vandalen hatten ihm zuletzt kräftig zugesetzt. Jetzt habe man bei einer Sonderprüfung wesentliche Mängel an der Dachschalung festgestellt, sagte ein Bahnsprecher auf Anfrage. Das Holz sei durchgefault. Deshalb haben man beschlossen, das #Dach #abzubauen, da die Stand- und Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet gewesen sei.

Ob die Anlage nochmals saniert wird, ist unklar

Die denkmalgeschützten Teile seien sichergestellt worden und würden bis zur Klärung des weiteren Vorgehens auf dem Bahnsteig gelagert, teilte der Sprecher weiter mit. Andere denkmalgeschützte Bauteile, wie das ehemalige Aufsichtsgebäude und die alte Sitzbank auf dem Bahnsteig, würden "eingehaust" und damit geschützt. Alle nicht mehr benötigten Teile sollen im Januar 2017 abtransportiert werden. Ob die Anlage nochmals saniert werde, hinge vom Senat ab, der entscheiden müsse, ob an dem Bahnsteig wieder Züge halten sollen, sagte der Sprecher.

An diesem Bahnsteig stoppten einst die Züge, die auf der Stammbahn, der ersten Bahnstrecke in Preußen, seit 1838 zwischen Berlin und Potsdam fuhren. Auch die so genannten Bankierszüge der S-Bahn, die in den 1930er Jahren zum Teil auf den Gleisen der Fernbahn mit Tempo 120 zwischen Wannsee und dem Potsdamer Bahnhof in Berlin fuhren, machten in Zehlendorf Halt. Der Bahnhof war die einzige Zwischenstation der frühen ..

barrierefrei + Mobilität + Bahnhöfe: Erster Aufzug am Bahnhof Zitadelle, aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=180&download=2340

Am #U-Bahnhof #Zitadelle ist am heutigen Donnerstag der #erste von drei geplanten
#Aufzügen in Betrieb gegangen. Er verbindet den Bahnsteig der U7 in
Fahrtrichtung Rathaus Spandau mit der Zwischenebene. Baubeginn war im
April dieses Jahres. Die Kosten lagen bei rund 650.000 Euro.
An den beiden anderen Aufzügen wird bereits gebaut. Sie verbinden künftig
den Bahnsteig in Richtung Rudow mit der Zwischenebene und die Zwischenebene
mit dem Straßenland. Nach der Fertigstellung im kommenden Jahr ist
der Bahnhof Zitadelle dann komplett barrierefrei.

barrierefrei + Mobilität + Bahnhöfe: Aufzug am Bahnhof Kienberg in Betrieb, aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=180&download=2336

Es tut sich mächtig was am künftigen #IGA-Bahnhof. Erst vor wenigen Tagen
bekam die Station einen neuen Namen. Der ehemalige Bahnhof Neue Grottkauer
Straße heißt jetzt #Kienberg, mit dem Zusatz „#Gärten der Welt“. Wenn in
rund vier Monaten die Internationale Gartenausstellung IGA Berlin 2017 eröffnet,
soll ein großer Teil der Besucher mit der U-Bahnlinie 5 anreisen. Und
auch für Menschen im Rollstuhl, Eltern mit Kinderwagen oder Senioren mit
Rollatoren wird der Weg zum Ausstellungsgelände komfortabel. Am heutigen
Dienstag ging am Bahnhof Kienberg nämlich der neue #Aufzug in Betrieb. Das
taktile Leitsystem für Blinde und Sehbehinderte ist ebenfalls bereits fertig.
Damit sind nun 103 Berliner U-Bahnhöfe mit Aufzügen ausgestattet. Weitere
oberirdische Stationen haben Rampen, so dass aktuell 111 Stationen barrierefrei
erreichbar sind. Der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs Kienberg hat rund
eine Million Euro gekostet. Er wird – wie der noch laufende Bahnhofsumbau –
kofinanziert vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Bahnhöfe: Reisezentrum schliesst Bahnhof Lichtenberg verliert endgültig an Bedeutung – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/reisezentrum-schliesst-bahnhof-lichtenberg-verliert-endgueltig-an-bedeutung-25339514

Berlin – Der Aushang ist klein und leicht zu übersehen. Doch er steht für das große Ganze: Er zeigt, was aus diesem Bahnhof geworden ist. „Das #DB-Reisezentrum #Lichtenberg wird ab 21. Dezember #geschlossen“, steht da. Anders formuliert: Die einst wichtigste Bahnstation im Osten Berlins hat vom morgigen Mittwoch an keinen #Schalter für #Fernfahrkarten mehr. Man könnte auch sagen: Dieser Bahnhof hat endgültig an Bedeutung verloren. Eine Geschichte ist zu Ende gegangen.

„Das ist sehr bedauerlich: ein so großer Bahnhof ohne Reisezentrum“, sagt Florian Müller vom Fahrgastverband IGEB. Er arbeitet in der Geschäftsstelle, die sich ebenfalls im Untergeschoss befindet. Vereinsmitglieder treffen sich dort, es gibt alte Fahrpläne und andere Bahnliteratur zu kaufen. Müller hat beobachtet, dass der Abbau der Möbel schon begonnen hat. Bereits seit einiger Zeit säßen die Fahrkartenverkäuferinnen auf einer Baustelle.

Die Deutsche Bahn versucht zu beschwichtigen. „Die vorhandenen Fahrausweisautomaten bleiben weiterhin vor Ort“, sagt ein Sprecher. Das S-Bahn-Kundenzentrum, in dem zumindest Tickets für diese Region zu haben sind, sei weiterhin geöffnet. Ansonsten gebe es das Telefon, das Internet oder die Schalter im Ostbahnhof. „Doch es gibt längst nicht jedes Ticket und nicht jede Ermäßigung im Internet“, weiß Florian Müller. „Und das S-Bahn-Kundenzentrum hat seine Öffnungszeiten schon am Abend verkürzt.“

Das Tor zum Westen

Das Lichtenberger Reisezentrum ist ein kleiner Raum, in den kaum Tageslicht dringt. „Manchmal standen die Fahrgäste bis draußen Schlange, manchmal war …

Bahnhöfe: Bahnhof Ostkreuz Wesentliche Teile werden erst 2018 fertig – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/bahnhof-ostkreuz-wesentliche-teile-werden-erst-2018-fertig-25295650

Zäune, Umwege, Lärm – und mittendrin eine Würstchenbude, die schon oft umziehen musste. Das #Ostkreuz, einer der wichtigsten Bahnhöfe Berlins, ist seit zehn Jahren eine #Großbaustelle, und dabei wird es vorerst bleiben. Wesentliche Teile werden erst Ende 2018 fertig – zum Teil mit Verzögerung. „Aus Sicht der Anwohner und Fahrgäste ist das höchst ärgerlich“, sagte Sven Heinemann, SPD-Abgeordneter aus Friedrichshain.  An der Verzögerung ist auch ein anderes, umstrittenes Projekt schuld – die Autobahn #A100.

Die Strecke der #Ostbahn, auf der  die Regionalbahnen nach #Strausberg und  #Kostrzyn  in Polen fahren, kann erst in zwei Jahren am Ostkreuz beginnen. „Die Inbetriebnahme ist für Dezember #2018 vorgesehen“, so ein Bahnsprecher. Ursprünglich  sollte es Ende 2017 losgehen. Der Sprecher bekräftigte, dass die Fußgängerbrücke, die nach historischem Vorbild neu entsteht,   ebenfalls  Ende 2018 komplett sein wird.  So ist klar: Das geplante Zugangebot wird  erst mit Verzögerung vollständig sein – und Fahrgäste müssen  weiterhin Umwege  laufen.

„Da muss ein Ende absehbar sein“

Der Ostkreuz-Umbau ist ein kompliziertes  Großprojekt.   „Innerhalb von zehn Jahren hatten wir 50 Bauzustände“, sagte ein Bahnsprecher. So oft mussten  Anlagen verändert werden. Alles hänge von allem ab: „Das ist wie eine Reihe von Dominosteinen.“ Fällt einer, fallen auch andere. Auch in diesem Fall gebe es  mehrere Faktoren. So musste die Inbetriebnahme eines elektronischen Stellwerks um ein Jahr verschoben werden. Außerdem ist  ein weiteres Genehmigungsverfahren  nötig geworden. „Anfangs  war die Ostbahn nur als Option für später gedacht“, erklärte der Bahnsprecher. Es gibt aber  immer mehr Pendler,  mehr Verbindungen werden nötig.  Die RB 26 aus Kostrzyn soll nicht mehr in Lichtenberg beginnen,  sondern am …

Bahnhöfe: Bahnhöfe in Berlin und Potsdam „FLUG AF SC ÖN LD“: Ein ulkiger Schriftzug und die Lösung, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/bahnhoefe-in-berlin-und-potsdam-flug-af-sc-oen-ld-ein-ulkiger-schriftzug-und-die-loesung/14968774.html

Am #Flughafen-Bahnhof #Schönefeld versteckt die Bahn den defekten Schriftzug hinter Werbung. Auch für die #Ruine des einstigen #Potsdamer #Hauptbahnhofs gibt es eine Idee.

Der damalige Bahn-Chef Hartmut Mehdorn hatte nur eine Lösung: Abreißen. Mehr fiel ihm nicht ein, als er vor Jahren den mit dem Charme der DDR gebauten Bahnhof Schönefeld besichtigt hatte. Das Gebäude steht immer noch. Nach und nach verabschiedet sich aber die Bahn von ihm. Die Schalter sind seit 2014 geschlossen, die Türen verrammelt. Und jetzt hat die Bahn auch noch die riesige Leuchtschrift „BAHNHOF FLUGHAFEN BERLIN–SCHÖNEFELD“ ausgeschaltet. Oder genauer: Was von ihr übrig geblieben war.

Die Leuchten in den einzelnen Buchstaben hatten nach und nach ihren Geist aufgegeben. Und so begrüßte die Bahn zuletzt Fluggäste aus aller Welt, die zum Bahnhof gingen, schon von weitem mit dem Restschriftzug: „BAH OF FLUG AF LFRL –SC ÖN LD.“ Damit Fluggäste erst gar nicht zweifeln, ob sie wirklich in der Hauptstadt des technisch so hochgerüsteten Deutschland angekommen sind, hat die Bahn ganz pragmatisch reagiert – und den Schalter auf Aus gedreht.

Damit auch tagsüber kein Missverständnis aufkommt und Passagiere auf dem Weg zum Zug das – unzugängliche – Bahnhofsgebäude suchen, will die Bahn den Schriftzug nun verhängen – mit Werbung. So kommt dank der maroden Anlage wenigstens noch etwas Geld in die Kasse des Konzerns.

Reparieren lassen will die Bahn den großen Schriftzug zumindest …