Bahnhöfe + S-Bahn: VERKEHR IN POTSDAM Schäden am S-Bahnhof Babelsberg entdeckt, aus PNN

http://www.pnn.de/potsdam/1104175/

Die #Sanierung am #S-Bahnhof #Babelsberg verzögert sich, weil während der Bauarbeiten #verdeckte Schäden an der #Stützmauer bemerkt wurden. Für die Nutzer der S-Bahn haben sie indirekte Auswirkungen.

Potsdam – Wer baut, erlebt mitunter die eine oder andere Überraschung. Das gilt umso mehr, wenn es sich um die Sanierung eines historischen Bauwerks handelt. So geht es der Deutschen Bahn derzeit auch am S-Bahnhof Babelsberg. Probleme gibt es bei der Sanierung der Stützmauer entlang der Rudolf-Breitscheid- Straße. „Während der Bauarbeiten wurden verdeckte Schäden entdeckt“, teilte ein Bahnsprecher den PNN auf Anfrage mit. Die Wand wurde wie der gesamte Bahnhof im Jahr 1912 errichtet und zuletzt 1992 saniert. Während der Bauphase habe die Bahn eng mit der Denkmalschutzbehörde zusammengearbeitet. Trotz umfangreicher Vorbereitungen und Erkundungen seien die Schäden vorab nicht sichtbar gewesen. Deshalb wird nun etwas länger als geplant an der Stützmauer gearbeitet – nämlich noch ungefähr zwei weitere Wochen.

Die Restarbeiten haben nach Bahnangaben aber keinen Einfluss auf den laufenden Bahnbetrieb. Für die Nutzer der S-Bahn haben sie jedoch indirekte Auswirkungen: Wegen der Baustelle ist der Bürgersteig entlang der Stützmauer in der Rudolf-Breitscheid-Straße ebenso gesperrt wie die dort befindliche Tram-Haltestelle S-Bahnhof Babelsberg/Wattstraße in Richtung Fontanestraße. Wie der Potsdamer Verkehrsbetrieb (ViP) mitteilte, halten die Trams der Linien 94 und 99 noch bis 26. August nicht an der Haltestelle – voraussichtlich. Denn es ist schon die zweite Verschiebung. Eigentlich sollte die Tram schon ab 31. Juli dort wieder halten. Dann wurde der Termin auf den 13. August verschoben. Für Nutzer der Tram wäre die Haltestelle eigentlich der kürzeste Weg zum Umsteigen in die S-Bahn. Von der nächstgelegenen Haltestelle am Rathaus Babelsberg ist der Fußweg zum S-Bahnhof weiter, außerdem muss die Karl-Liebknecht-Straße überquert werden.

Problemlose Sanierung des Bahnsteigs

Mehr Glück hatte die Bahn bei der Sanierung des Bahnsteigs. Dort war man pünktlich Ende Juni fertig. Seitdem fährt die S-Bahn wieder. Derzeit laufen nach Bahnangaben noch kleinere Restarbeiten, die aber keinen Einfluss auf den …

Straßenverkehr + Bahnhöfe: Unterführung am Bahnhof Spandau Geld muss neu beantragt werden Wegen der jahrelangen Verzögerungen wurden die Fördermittel für den Umbau der Klosterstraße unter den Bahnbrücken anderweitig ausgegeben: Baubeginn jetzt frühestens 2018., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/spandau/unterfuehrung-am-bahnhof-spandau-geld-muss-neu-beantragt-werden/14012076.html

Baustadtrat Carsten Röding (CDU) hat eingeräumt, dass seine wiederholte Aussage, das Eisenbahn-Bundesamt (#EBA) würde den Umbau des Bereiches unter den #Bahnbrücken in der #Klosterstraße seit Jahren verzögern, auf einem Irrtum beruhte. Wie berichtet, hatte sich der Spandauer Bundestagsabgeordnete Swen Schulz (SPD) aufgrund dieser Behauptung beim EBA für eine schnellere Bearbeitung stark gemacht und die überraschende Antwort erhalten, dass dieses überhaupt nicht zuständig ist. Das hatte die Behörde bereits im Januar 2014 dem Bezirksamt mitgeteilt.

Antrag des Bezirks war #unvollständig

Tatsächlich scheint das Bezirksamt selbst die jahrelange Verzögerung bei der Beseitigung des #Schandflecks verursacht zu haben. Zwar wartet man laut Röding noch auf die nunmehr für September in Aussicht gestellte Genehmigung der Deutschen Bahn. Die lässt aber nur deshalb noch auf sich warten, weil die vom Bezirk eingereichten Unterlagen unvollständig waren und der entsprechende Antrag deshalb nachgebessert werden musste.

Auch wenn die Genehmigung vorliegt ist noch lange mit keinem Baubeginn zu rechnen, sagt Röding, der sich mit dem Ende der Wahlperiode im Herbst aus der Politik zurückzieht. So müssen dann erst die vor einiger Zeit unterbrochenen Verhandlungen mit dem Außenwerber Ströer wieder aufgenommen werden, der die hinterleuchteten, schallabsorbierenden …

Bahnhöfe: Hauptbahnhof Berlin Problemzone Europaplatz – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/hauptbahnhof-berlin-problemzone-europaplatz-24557812?dmcid=nl_20160815_24557812

Berlin – Er sammelt Räuchermännchen in Bahnuniformen, fährt zu jeder Rennrodel-Meisterschaft und leitet hauptberuflich Europas größten und modernsten Kreuzungsbahnhof. Wir trafen Thomas #Hesse, Chef des Berliner #Hauptbahnhofs, in seinem Büro im zweiten Stock des #Bügelbaus am #Washingtonplatz.

Herr Hesse, es ist Ferienzeit, wie zeigt sich das in Ihrem Bahnhof?

Normalerweise passieren täglich rund 300.000 Menschen den Bahnhof, wenn Ferien sind, sind es etwa 350.000 bis 360.000. Wir haben Erhebungen dazu gemacht. Kurz vor Feiertagen, am Sonntag oder am Freitagnachmittags ist das ähnlich. Und wenn große Veranstaltungen sind, erreichen wir locker auch mal 400.000.

Wann ist denn die #Kapazitätsgrenze Ihres Bahnhofs erreicht?

Es gibt keine Grenze. Außerdem haben wir noch Kapazitäten. Etwa für Züge zum neuen Flughafen #BER.

Das könnte noch ein Weilchen dauern …

Wir sind vorbereitet. Wenn der Flughafen öffnet, gibt es auch direkte Zugverbindungen vom Hauptbahnhof. Außerdem haben wir im Fahrplan Reserven, damit ausreichend Züge zum Einsatz kommen können, und das Konzept für ein neues Wegeleitsystem steht auch schon fest. Wir gehen davon aus, dass sehr viele Fluggäste mit der Bahn in die Stadt fahren und von hier weiter. Ich bin gespannt, wo sich dann die Taxis von Tegel aufstellen.

Vor dem Bahnhof ist ja jetzt schon kein Platz. Kann man später auch mal am Hauptbahnhof einchecken wie in anderen Städten?

Wenn das gewünscht wird, organisieren wir das. Bisher ist noch niemand an uns herangetreten.

Welche Aufgaben hat so ein #Bahnhofsmanager wie Sie?

Ich sorge dafür, dass der Kunde zufrieden ist, sich zurechtfindet und kein Müll herumliegt. Ich muss sicherstellen, dass der Bahnhof betriebs- und funktionssicher ist und niemand …

 

Bahnhöfe: Bahn will Bahnhof verkaufen Das Bahnhofsgebäude in Birkenwerder soll verkauft werden. Für die Deutsche Bahn sei die Immobilie „entbehrlich“, sagt Bahnsprecher Burkhard Ahlert., aus MAZ

http://www.maz-online.de/Lokales/Oberhavel/Bahn-will-Bahnhof-verkaufen

Als „verhalten“ beschreibt Torsten Werner als Vorsitzender des Ortsentwicklungs-ausschusses die Reaktionen. Sein Verdacht: „Die Bahn möchte die Sanierungskosten auf die Gemeinde abwälzen.“

Birkenwerder

. Das #Bahnhofsgebäude in #Birkenwerder soll verkauft werden. Derzeit befindet sich dort ein #Reisezentrum und die #Tourismusinformation. Für die Deutsche Bahn sei die Immobilie „entbehrlich“, sagt Bahn-#Pressesprecher Burkhard #Ahlert auf Nachfrage. „Aufgrund der besonderen baulichen Gegebenheiten mit Fahrstuhl und Gebäudeüberbau über dem Gleis wird ein Verkauf an die Gemeinde in Betracht gezogen.“ Der Verkaufszeitpunkt sei allerdings unbestimmt und „eine Versteigerung des Grundstücks ist nicht vorgesehen.“ Zum Verkehrswert würden grundsätzlich keine Angaben gemacht, so Ahlert.

Verwaltungsvertreter hätten das Gebäude bereits besichtigt, sagt Bürgermeister Stephan Zimniok (B.i.F.). Das Angebot der Bahn und der erste Eindruck sei bereits der Kommunalpolitik vorgestellt worden. „Der Aufwand ist wahrscheinlich enorm“, bringt Zimniok die Einschätzung auf den Punkt. „Wir wollen gern ein Schadensgutachten erstellen, um den konkreten Aufwand überblicken zu können.“ Im Anschluss sei ein klarer Auftrag der Gemeindevertretung erforderlich, um gegebenenfalls in Verhandlungen eintreten zu können. Zimniok: „Das grundsätzliche Verkaufsangebot liegt vor.“

Als „verhalten“ beschreibt Torsten Werner (B 90/Grüne) als Vorsitzender des Ortsentwicklungsausschusses die Reaktion der Politik. „Wir wollen einen Baugutachter reinschicken und konkrete Zahlen hören, bevor wir eine Entscheidung treffen“, sagt er. Nicht nur ihn persönlich beschleicht der Verdacht: „Die Bahn möchte die Sanierungskosten auf die Gemeinde abwälzen.“ Der Sanierungsbedarf sei erheblich, beispielsweise im Dachbereich. Selbst bei einem Kaufpreis von einem Euro müsse genau hingeschaut und abgewogen werden. Denn Mietflächen wie im Hohen Neuendorfer Bahnhof gebe es nicht. Die meisten Räumlichkeiten nur über den Bahnsteig zu erreichen. Viel interessanter und besser nutzbar seien für die Gemeinde die …

Bahnverkehr: 59 Sekunden sind das Ziel der „Verspätungspolizei“Ein Hauptgrund für die Verspätungen bei der Deutschen Bahn sind Verzögerungen an den Startbahnhöfen. Eine Spezialtruppe soll die ICEs auf Trab bringen. Ihr Ziel: 100 Prozent Abfahrtspünktlichkeit. aus Die Welt

http://www.welt.de/wirtschaft/article157458471/59-Sekunden-sind-das-Ziel-der-Verspaetungspolizei.html

Bahnhof Berlin-#Gesundbrunnen, Gleis 7, 15.33 Uhr. Die #Kontrolleure in ihren blauen Hemden mit dem roten Bahn-Logo erscheinen vier Mann stark auf dem Bahnsteig. Im Grunde wissen sie alles über den, den sie sich gleich vornehmen. Wo er hinwill und um welche Zeit er hier losmuss. Wo er herkommt und wann er für seinen Einsatz bereit gemacht wurde. Jetzt geht es darum #nachzuprüfen, ob der ICE 846 Berlin–Hannover–Köln wirklich #pünktlich seinen Startbahnhof verlässt. Auch wenn die Wagenreihung mal wieder durcheinander ist: Er tut es. "Was in diesem Fall kein Wunder ist, schließlich wurde er fünf Minuten früher als geplant bereitgestellt", sagt Klaus-Peter Deuble.

Deuble ist einer von bundesweit 80 Bahnern des sogenannten #PlanStart-Teams der Deutschen Bahn (DB). Es soll dafür sorgen, dass die Fernzüge pünktlich von ihren #Ausgangsbahnhöfen losfahren. Und ein Start wie der von ICE 846 ist nicht die Regel. Viele Züge rollen schon mit Verspätungen los, schleppen sie auf der Fahrt quer durchs Land mit und bremsen so andere Züge aus, die die Route queren oder im Anschluss unterwegs sind. Ein Dominoeffekt entsteht, mit jeder Stunde gerät der Fahrplan so ein wenig mehr durcheinander. Züge, die bereits zu spät ihre Tagestour antreten, sind einer der Hauptgründe für die Verspätungen bei der Bahn.

Männer wie Deuble oder sein Kollege Tom Görlitz sollen dafür sorgen, dass die Züge zumindest an den zehn großen Knoten im Land, also Bahnhöfen wie Köln, Frankfurt, Hamburg oder eben Berlin, rechtzeitig abfahren. "Wir sind die Verspätungspolizei der Bahn", sagt Görlitz. Die sechs in Berlin stationierten Mitarbeiter kontrollieren jeden Fernzug in Gesundbrunnen oder am Ostbahnhof, nehmen die Zeit und forschen bei Verzögerungen systematisch nach den Ursachen, um sie abzustellen.

Das ist neu. "Kollegen wie die Fahrdienstleiter machen ihre Schicht und schauen, dass in ihrer Dienstzeit alles möglichst reibungslos läuft. Wenn sie nach Hause gehen, ist für sie die Sache erledigt, auch der Grund für eine Störung. Das ist schließlich nicht ihr Job. Aber dann fangen wir an zu ermitteln", …

Bahnhöfe + barrierefrei: Bahnhof Ostkreuz Kaputte Aufzüge erschweren Rollstuhlfahrern den Zugang, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/bahnhof-ostkreuz-kaputte-aufzuege-erschweren-rollstuhlfahrern-den-zugang-24488730?dmcid=nl_20160802_24488730

Bauarbeiten, Pendelverkehr, Schienenersatzverkehr: Fahrgäste aus Karlshorst, Köpenick, Friedrichshagen und anderen Stadtteilen entlang der S-Bahn-Linie S 3 haben es schwer. Ihre Strecke ist besonders oft von Unterbrechungen betroffen.

Wer im Rollstuhl sitzt, einen Kinderwagen oder viel Gepäck dabei hat, muss seit einiger Zeit mit einer weiteren Erschwernis zurechtkommen: Im #Bahnhof #Ostkreuz, der derzeitigen Endstation der S 3, funktionieren vier der acht #Aufzüge nicht. Die Bahn hat sie erst einmal #außer Betrieb gesetzt.

„Als Rollstuhlfahrer stehe ich seit mehreren Wochen vor dem Problem, am Ostkreuz nicht mehr zwischen der dort endenden S 3 und den übrigen S-Bahn- oder Buslinien umsteigen zu können“, klagt einer der betroffenen Fahrgäste, Arnd Hellinger. „Sämtliche Aufzüge zum S-3-Bahnsteig sind defekt. Als Einwohner von Karlshorst muss ich erhebliche Umwege in Kauf nehmen.“

„Ergebnis bleibt unbefriedigend“

Der Deutschen Bahn (DB) ist das Thema bekannt. „Im Bahnhof Ostkreuz haben wir derzeit Probleme mit der #Verfügbarkeit unserer #Aufzugsanlagen“, bestätigt ein Sprecher. „Das ist besonders ärgerlich, da es sich um verhältnismäßig neue Anlagen handelt.“ Die Bauarbeiten auf dem Bahnhofsgelände mit viel Staub und Schmutz, das Wetter und Vandalismus setzen ihnen zu. Von den Ausfällen sind nicht nur die Fahrgäste der S 3 betroffen. Der Knotenpunkt im Osten Berlins ist eine der am stärksten frequentierten S-Bahn-Stationen in der Stadt.

Nachdem in den vergangenen Wochen erneut einige Aufzüge ausfielen, wurden sie einer Sonderinspektion und einer Sonderwartung …

Bahnhöfe: DB-Gelände in Oranienburg kampfmittelfrei Räumprojekt nach fünf Jahren erfolgreich abgeschlossen • DB-Vorstand Lutz: „Es war Pionierarbeit“ aus DB

http://www.deutschebahn.com/presse/berlin/de/aktuell/presseinformationen/11826808/DB-Gelaende_in_Oranienburg_kampfmittelfrei.html?start=0&itemsPerPage=20

Die Deutsche Bahn AG hat die Erkundung und #Räumung von #Kampfmitteln aus dem Zweiten Weltkrieg auf #Bahnflächen in #Oranienburg erfolgreich #abgeschlossen. Die DB-eigenen Flächen rund um den Bahnhof Oranienburg wurden zeitgerecht und unterhalb der prognostizierten Kosten von 20 Millionen Euro untersucht, geräumt und von der Stadt Oranienburg für kampfmittelfrei erklärt. Die DB AG hat damit für die Stadt eine 25 Hektar große Fläche mit sicherem Baugrund hergestellt.

DB AG und Stadt Oranienburg hatten 2011 einen öffentlich-rechtlichen Vertrag  zur Kampfmittelerkundung und -räumung abgeschlossen. Mit dieser Vereinbarung und der daraus abgeleiteten engen Zusammenarbeit haben die Projektpartner bundesweit Neuland betreten.

Auch technisch war die Erkundung und Räumung auf aktiven Bahnanlagen anspruchsvoll. Durch die enge Abstimmung zwischen DB Netz, DB Station&Service, DB Regio und S-Bahn Berlin konnten die Einschränkungen auf den Betrieb minimiert und die Fahrgäste frühzeitig informiert werden.

Im Rahmen der heutigen Abschlussfeier in Oranienburg dankte Dr. Richard Lutz, Vorstand Finanzen und Controlling der DB AG, den Beteiligten: „Wir haben ein hochkomplexes Projekt erfolgreich umgesetzt. Es war Pionierarbeit – technisch sowie in der innovativen Zusammenarbeit mit der Stadt Oranienburg und den internen Partnern. Wir haben Gefahren für die Bürger beseitigt und für die Stadt Entwicklungsmöglichkeiten geschaffen. Gleichzeitig konnten wir die Auswirkungen auf unsere Fahrgäste gering halten. Das macht mich stolz.“

Verkehrsministerin Kathrin Schneider sagte: „Dank der guten Zusammenarbeit der Stadt und der Deutschen Bahn kann der wichtige Verkehrsknotenpunkt Oranienburg als  Bombenfrei bezeichnet werden.  Das ist eine gute Nachricht für die Fahrgäste und die Bürgerinnen und Bürger. Für die Stadt gibt es außerdem neue Entwicklungsperspektiven, weil Flächen für die Bebauung im Innenstadtbereich entstanden sind.“

Innenstaatssekretärin Katrin Lange unterstrich: „Oranienburg ist für Bürger und Reisende ein Stück sicherer geworden. Mit einem eigens für die Suche auf dem Bahngelände in Oranienburg entwickelten Verfahren sind neue Maßstäbe bei der Blindgängersuche im laufenden Bahnbetrieb gesetzt. Oranienburg hat dabei eine beispielsgebende Zusammenarbeit zwischen Bahn, Kommune, Land und Wissenschaft erlebt, deren Ergebnis auch der Stadt selbst bei der Blindgängersuche zugutekommt.“ Lange dankte zugleich den Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes, die die Blindgänger unter zum Teil schwierigsten Bedingungen unschädlich machten.

Oranienburg war im Zweiten Weltkrieg ein wichtiger Standort der Rüstungsindustrie. Von den Bombardements der Alliierten waren auch Bahnflächen stark betroffen. Im Rahmen der Erkundung durch die DB wurde 37.348 Mal gebohrt und auf Bombenblindgänger sondiert. Im Gleisbereich wurden 2.655 Verdachtspunkte bis eineinhalb Meter Tiefe durch Aufgraben überprüft. 284 Verdachtspunkte bis zu sieben Meter Tiefe wurden zum Teil sehr aufwändig im Halbschalenverbau oder mit einem in den Boden eingepressten Spundwandkasten überprüft. Insgesamt wurden zehn Blindgänger geborgen, einer davon musste vor Ort gesprengt werden. Nach Abschluss des Projektes gelten nun 95 Prozent der Fläche zwischen Oranienburg und Lehnitz als kampfmittelfrei.

Bahnhöfe: Massive Kritik an Sanierungsarbeiten – Bündnis will U-Bahnhöfe vor BVG-Bauarbeiten retten, aus rbb-online.de

http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2016/07/sanierung-u-bahnhof-schlossstrasse.html

Seit einer Woche steht der #U-Bahn-Verkehr zwischen Rathaus #Steglitz und #Walther-Schreiber-Platz wegen #Sanierungsarbeiten still. Insgesamt sollen elf Berliner U-Bahnhöfe in den nächsten Monaten modernisiert werden. Die Initiative "Kerberos Berlin" übt nun scharfe Kritik an der bauenden BVG.

Der U-Bahnhof Schloßstraße ist zurzeit nackt, die Tunnelwände bis auf die Ziegelsteine entkleidet. Doch seit einer Woche kann das nicht mehr jeder Berliner sehen, denn wegen der Sanierung ist der U-Bahnhof mittlerweile gesperrt. Eine Initiative mehrerer Architektur-Wissenschaftler namens "Kerberos" fürchtet sich nun um das bauliche, unterirdische Erbe. Bereits im März forderten sie in einem offenen Brief die "Rettung der Berliner U-Bahnhöfe".

"Bahnhöfe der Nachkriegszeit der 60er, 70er und 80er Jahre müssen natürlich saniert werden", sagt Frank Schmitz vom Kunsthistorischen Institut der Freien Universität Berlin dem rbb, "aber sie sollen möglichst behutsam saniert und nicht verändert werden." Doch gerade das sieht der Professor durch die derzeitigen Sanierungs-Arbeiten der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) nicht gegeben.

"Einzigartige Wandverkleidung aus … Aluminium"

Die BVG hatte im Vorjahr den Umbau von elf Berliner U-Bahnhöfen für rund 70 Millionen Euro angekündigt. Es ist das größte Sanierungsprogramm der vergangenen Jahrzehnte. Jetzt stehen die Berliner Verkehrsbetriebe in der Kritik, weil weder die Öffentlichkeit noch die Politik oder externe Fachleute ausreichend in die Planungen einbezogen worden seien und es keine öffentlichen Ausschreibungen für die Arbeiten gegeben habe.

"Es ist sinnvoll, dass das die BVG das mit einer eigenen Abteilung macht, aber die Ergebnisse werden der Sache nicht gerecht", so Schmitz, der einen Baustopp sowie eine Revision der Planungen fordert, "es gibt überhaupt kein Verständnis für die ursprünglichen gestalterischen Planungen." Oft werde seiner Meinung nach wahllos neu gefliest. Am Bahnhof Bismarckstraße seien zum Beispiel die "einzigartigen Wandverkleidungen …

S-Bahn + Bahnverkehr: Bauarbeiten in Friedrichshagen Autofahrer müssen 17 Kilometer Umweg fahren, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/bauarbeiten-in-friedrichshagen-autofahrer-muessen-17-kilometer-umweg-fahren-24309686

Jetzt wird wirklich gebaut: Nach mehrwöchiger Pause hat die Bahn AG mit Arbeiten am #S-Bahnhof #Friedrichshagen begonnen. Bis Ende November werden zwischen Hirschgarten und Erkner #Fernbahngleise und #Brücken erneuert. Züge sollen dort künftig 160 statt wie bisher 120 Kilometer pro Stunde fahren.

Neue, vier bis fünf Meter hohe #Lärmschutzwände sollen die Belastungen für Anwohner mildern. Zugleich erhält der S-Bahnhof einen neuen Zugang. Für die nötige Baufreiheit wurde die knapp 50 Meter lange #Unterführung zwischen Bölschestraße und Dahlwitzer Landstraße #gesperrt.

Seit Montag müssen Autofahrer einen #Umweg fahren

Seit Montag müssen Autofahrer – es sind rund 15.000 täglich – eine …

Bahnhöfe: Politik fordert schnelleren Bau des Bahnhofes Der Bahnhof Köpenick soll sechseinhalb Jahre lang gebaut werden., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-koepenick-politik-fordert-schnelleren-bau-des-bahnhofes/13929772.html

Der Bahnhof #Köpenick soll #sechseinhalb Jahre lang #gebaut werden. Der Politik geht das zu langsam. Jetzt haben sich Bundestagsabgeordnete eingeschaltet. 

Wenn’s nicht recht vorangeht, muss man sich verbünden. Weil der Bau des #Regionalbahnhofs in Köpenick ihrer Ansicht nach zu lange auf sich warten lässt, haben sich jetzt die Treptow-Köpenicker Bundestagsabgeordneten Gregor Gysi (Linke) und Matthias Schmidt (SPD) zusammen getan und am Dienstag die Bahn aufgefordert, hier Tempo zu machen. Deren interner Zeitplan sieht vor, den Bau erst 2027 fertigzustellen. Er soll nach derzeitigem Stand zwischen 12 Millionen Euro und 14 Millionen Euro kosten, weil noch weitere Verbesserungen – auch bei der S-Bahn – vorgesehen sind.

Bestellt hat der Senat den Bahnsteig für den Regionalverkehr neben den Gleisen der S-Bahn bereits 1999. Doch jahrelang hatte sich die Bahn diesem Wunsch widersetzt. Sie befürchtete, dass durch den Stopp der Züge der Güterverkehr, der ebenfalls diese Gleise befährt, aufgehalten werden könnte. Die Bahn lässt die Strecke derzeit für noch schwerere Züge ausbauen, die Erz von der Küste zum Stahlwerk in Eisenhüttenstadt bringen.

Zudem hatten Planer der Bahn ernsthaft Angst vor einem zu großen Erfolg mit einem Halt in Köpenick. Die Zahl der Fahrgäste könnte wegen der gegenüber der S-Bahn erheblich kürzeren Fahrzeit so groß sein, dass die Zahl der Wagen nicht mehr ausreicht, hatten Bahner argumentiert. Mehr als die heute auf der Linie RE 1 (Magdeburg–Frankfurt/Eisenhüttenstadt) eingesetzten fünf Wagen können aber nicht an den Zug gekoppelt werden, weil mehrere Unterwegsstationen dafür zu kurze Bahnsteige haben. Diese Bedenken sind inzwischen ausgeräumt.

Ein neues Planfeststellunsgverfahren beginnt im nächsten Jahr

Und 2014 fand man doch eine Lösung für den Güterverkehr: Er soll auf ein drittes Gleis ausweichen können, das zwischen dem Güterbahnhof Köpenick und dem Wuhlheider Kreuz gebaut werden soll. Weil dies eine neue Planung war, warf man die alte über den Haufen und …