Bahnhöfe + S-Bahn: Pilotprojekt WhatsApp: DB Reinigungsteam Uns können Sie die schmutzigsten Dinge anvertrauen., aus S-Bahn

http://www.s-bahn-berlin.de/aktuell/2017/109_whatsapp_reinigung.htm

Testen Sie unser neues #Reinigungskonzept: Reisende und Bahnhofsbesucher können #Verschmutzungen per #WhatsApp unter der Nummer 0157 923 628 36 melden.

Im Gesamtnetz der S-Bahn Berlin – vorrangig auf den Ringlinien S41 und S42 – wird derzeit ein neues Reinigungskonzept getestet, um Verschmutzungen auf #Bahnsteigen und in #Zügen schneller zu beseitigen.

Mit dem Slogan „Uns können Sie die schmutzigsten Dinge anvertrauen“ werden Reisende und Bahnhofsbesucher eingeladen, Verschmutzungen in den Stationen und Fahrzeugen zu melden.

Einfach eine WhatsApp-Nachricht mit Angabe des Standorts oder der Fahrzeugnummer (siehe Fotos unten) und Art der Verschmutzung an die Nummer 0157 923 628 36 senden.

Sie erhalten daraufhin ein schnelles Feedback, dass die Nachricht angekommen ist und das Reinigungsteam kümmert sich darum. Nach Erledigung bekommen Sie auf Wunsch eine kurze Information dazu und die Möglichkeit, Ihre Zufriedenheit mit dem Prozess mit einer Schulnote zu bewerten.

Datenschutzhinweise DB Reiniger

Da uns der Schutz Ihrer persönlichen Daten wichtig ist, vor allem in Bezug auf Wahrung des Persönlichkeitsrechts bei der Verarbeitung und Nutzung dieser Informationen, informieren wir Sie über nachfolgende Punkte und wie Sie der Datennutzung widersprechen können.

Bahnhöfe: Wieder wohlfühlen im S-Bahnhof Nöldnerplatz „Zukunft Bahn“ setzt Schwerpunkt auch auf Qualität der Stationen aus DB

http://www.deutschebahn.com/presse/berlin/de/aktuell/presseinformationen/15071722/S-Bahnhof_Noeldnerplatz.html?start=0&itemsPerPage=20

Der #S-Bahnhof #Nöldnerplatz ist sympathischer geworden. Rund 17.500 Reisende blicken nun täglich vom Bahnsteig auf eine gestaltete Mauerwand. Weitere Flächen der Station wurden von Graffiti befreit, der Müll aus dem Gleisbereich entfernt und das Empfangsgebäude einschließlich der  Unterführung gereinigt. Auch der neugestaltete #DB-ServiceStore und neue Automaten tragen dazu bei, dass sich Reisende hier wieder wohlfühlen.

Für die Arbeiten im Rahmen des Programms „Zukunft Bahn“ nutzte das Maler- und Reinigungsteam bestehende Streckensperrungen im Juli und August. Über 40.000 Euro wurden hier investiert. Mit „Zukunft Bahn“ soll die Bahn einfacher, komfortabler, verlässlicher und sympathischer werden. Im Mittelpunkt steht da auch die Qualität der Stationen.

Bahnhöfe: Sanierungsarbeiten am U-Bahnhof Kottbusser Tor, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Welche #Sanierungsarbeiten werden an den Zugängen zum #U-Bahnhof #Kottbusser Tor durchgeführt?
Antwort zu 1.:
Die BVG saniert am U-Bahnhof Kottbusser Tor die Decke in der Verteilerhalle. Dabei wird
beschädigter Beton abgeschlagen und erneuert. Die Bewehrung und die Träger erhalten
einen neuen Korrosionsschutz.
Frage 2:
Aus welchen Gründen müssen die #Zugänge saniert werden?
Antwort zu 2.:
Nach jahrelanger Abnutzung der Decken in der Verteilerhalle sowie durch defekte
Abdichtungen (Durchnässungen der Decke) ist es zu Schäden am Tragwerk gekommen.
Eine Behebung diese Mängel an der Bestandsdecke ist daher zwingend erforderlich.
2
Frage 3:
Seit wann sind die Zugänge gesperrt?
Antwort zu 3.:
Von November 2016 bis Mitte Januar 2017 musste der erste Ausgang für die genannten
Maßnahmen gesperrt werden. Ab dem 19. Januar 2017 ist die Sperrung mehrerer
Ausgänge gleichzeitig notwendig. Der Ausgang Admiralstraße ist am stärksten betroffen
und muss daher während der gesamten Baumaßnahme gesperrt werden.
Frage 4:
Wie ist der #aktuelle Stand der Sanierungsarbeiten?
Frage 5:
Gibt es einen Zeitplan für die Sanierungsarbeiten? Bitte führen Sie auf, welche Arbeitsschritte für welchen
Zeitraum geplant sind und welche bereits abgeschlossen wurden.
Antwort zu 4. und 5.:
Aufgrund ihres Sachzusammenhanges werden die Fragen 4 und 5 gemeinsam
beantwortet:
Die Maßnahme ist in sieben große Sperrphasen der Ausgänge aufgeteilt. Derzeit läuft die
4. Sperrphase. Die Arbeiten laufen planmäßig und sollen zum September 2018 beendet
sein.
Ab Ende September 2017 wird nur noch der Ausgang Admiralstraße und phasenweise der
Ausgang Reichenberger Straße sowie ein Teil der Treppen zur U8 betroffen sein. Die
anderen Ausgänge sind dann wieder durchgängig verfügbar.
Frage 6:
Wieso haben sich die Sanierungsarbeiten in den vergangenen Monaten immer wieder #verzögert?
Antwort zu 6.:
Es wurden einige Bauabschnitte den Gegebenheiten vor Ort (z.B. Fahrtreppenaustausch,
höhere Schädigung des Betons als angenommen) angepasst. Eine Verzögerung der
Gesamtmaßnahme ist derzeit jedoch nicht absehbar.
Frage 7:
Wie wurden/werden AnwohnerInnen und Gewerbetreibende über die Sanierungsarbeiten #informiert?
Antwort zu 7.:
Die Arbeiten wurden in einer Pressemitteilung angekündigt und in der Fahrgastinformation
kommuniziert.
Berlin, den 25.08.2017
In Vertretung
J e n s – H o l g e r K i r c h n e r
…………………………..
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Bahnhöfe: Reinigungsgerät für Spandauer Bahnhofsdach getestet Deutsche Bahn investiert 75.000 Euro in umweltfreundliches Verfahren, aus DB

http://www.deutschebahn.com/presse/berlin/de/aktuell/presseinformationen/15052874/Reinigungsgeraet_fuer_Spandauer_Bahnhofsdach_getestet.html?start=0&itemsPerPage=20

Das #Glasdach des Bahnhofs #Spandau wird zukünftig mit einer neuen #Reinigungsmaschine geputzt. In einem ersten Test musste sich der Roboter heute bewähren. Das 75.000 Euro teure Gerät reinigt das bis zu 430 Meter lange und rund 11.000 Quadratmeter große Dach nur mit Wasser und hohem Druck. Mit diesem umweltfreundlichen Verfahren wird ein großer Reinigungseffekt erzielt.

Die hartnäckigen Verschmutzungen auf dem Bahnsteigdach bestehen aus üblichen Verunreinigungen gemischt mit Metallstaub, der durch den Brems- und Oberleitungsabrieb entsteht. Zusammen mit Feuchtigkeit entsteht so eine rötlich-braune Schicht, die die Transparenz des Daches einschränkt.

Die alte Reinigungsmaschine fiel wegen eines Defekts aus, eine Reparatur war nicht möglich. So wurde das Dach im vergangenen Jahr manuell gereinigt. Dies war mit Gleissperrungen und langen Vorlaufzeiten verbunden. Der Einsatz der neuen Maschine ist davon unabhängig.

Informationen zur Verkehrsstation:

– Baujahr 1999, stufenfreier Zugang
– Rund 45.000 Reisende pro Tag
– Zwei  Fernbahnsteige mit je 406 m Länge
– Ein S-Bahnsteig mit 165 m Länge
– Glasdach rund 11.000 m²

U-Bahn: BVG kauft bessere Kameras für die U-Bahn, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/videotechnik-in-der-u-bahn-bvg-kauft-bessere-kameras-fuer-die-u-bahn/20244346.html

Die bisherige Technik liefert zu schlechte Bilder. Besonders bei der Verbrechensbekämpfung ist die Videoüberwachung der Bahnhöfe hilfreich.
Jetzt wird’s scharf. Die BVG will in #U-Bahnen eine neue #Kameratechnik einbauen, die bessere Bilder liefern soll als die Vorgänger. Den Einbau in 372 Wagen der Baureihen H und HK hat sie jetzt ausgeschrieben. Intern sollen die #Videoanlagen auch mit anderen Geräten in den Fahrzeugen kommunizieren können – etwa bei der automatischen Fahrgastzählung. Beschafft werden soll die Technik im Zeitraum von 2018 bis 2020.
 Die ersten Züge der Baureihe H waren 1995 für die Linien U 5 bis U 9 mit den breiteren Wagen geliefert worden. Ihr Merkmal: Die Wagen sind durchgehend begehbar. Wenige Jahre später kamen die ähnlichen Wagen der Reihe HK für die Linien U 1 bis U 4 hinzu, den sogenannten Kleinprofilstrecken mit schmaleren Wagen, von denen je vier durchgehend begehbar sind.

Die damals eingebauten Kameras liefern nur grobkörnige Aufnahmen, die es schwer machen, mögliche Täter zu identifizieren. Wie bereits in Anlagen in den Bahnhöfen setzt die BVG nun auf die Technik mit den schärferen Aufnahmen. Mehrfach haben diese dazu geführt, dass Täter festgenommen werden konnten oder sich selbst stellten, weil ihnen klar war, dass sie deutlich zu erkennen waren.
Investitionen, die sich lohnen

Angaben zu den veranschlagten Kosten machte die BVG wegen der Ausschreibung nicht. Für den Austausch alter Technik gegen neue in den Bahnhöfen hat der Aufsichtsrat des Unternehmens im vergangenen Jahr 48 Millionen Euro bewilligt. Kameraüberwacht sind alle 173 Stationen der …

Bahnhöfe: S-Bahnhof Warschauer Straße – 85.000 Menschen müssen durch die Baustelle auf den Bahnsteig, aus rbb24

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2017/08/bauarbeiten-s-bahnhof-warschauer-strasse-berlin-friedrichshain.html

Sieben Jahre zu spät und ein bisschen teurer: Am #S-Bahnhof #Warschauer Straße geht am Montag ein neuer #Bahnsteig in Betrieb. Deshalb werden Fahrgäste durch die neue #Empfangshalle geleitet. Die ist aber selbst noch eine Baustelle.
Auf den ersten Blick sieht die neue Empfangshalle des S-Bahnhofs Warschauer Straße nicht besonders einladend aus. Eigentlich wirkt es eher so, als sollte man sie noch gar nicht betreten. Bauträger ragen in die Luft, der rohe Beton ist fast überall noch von Baugerüsten umgeben, und der Eingang führt in einen mit Neonröhren ausgeleuchteten Tunnel. Aber eine Nachfrage bei Jon Draheim bestätigt: Hier sollen ab Montag alle Menschen lang, die zur S-Bahn wollen. Dafür wurde die letzten Wochenenden sogar durchgearbeitet.

Jon Draheim arbeitet für das Architekturbüro BAP und ist im Auftrag der Deutschen Bahn Station & Service AG der Projektingenieur am Bahnhof Warschauer Straße – so zumindest sein offizieller Titel. Er selbst nennt sich aber lieber "Mädchen für alles". "Das ist mein erster Bahnhof", sagt der 63-jährige Draheim nicht ganz ohne Stolz. Viele andere Großprojekte hat er schon betreut, etwa das Ärztehaus an der Schönhauser Allee, das Stadtbad Mitte oder das Krokodilhaus im Tierpark Berlin. Die Warschauer Straße sei trotzdem etwas Besonderes, vor allem durch ihre Lage: "Das kann man sich vorstellen wie eine Bohrinsel. Wir haben hier vier Gleise, die uns umgeben, und wir haben hier ständig rollenden Verkehr. Das war schon eine Herausforderung", so Draheim.
Selbst das Dach der Bahnhofshalle fehlt noch

Auch sonst sind die Dimensionen durchaus beeindruckend. "85.000 Menschen passieren den Bahnhof Warschauer Straße jeden Tag", erzählt Michael Baufeld, Pressesprecher der Deutschen Bahn. "Das sind 13.000 mehr als am Ostbahnhof und 15.000 weniger als am …

Bahnhöfe: Der Bahnhof Wannsee ist jetzt ein Lichtdom Ein neues Beleuchtungskonzept lässt den den Bahnhof bunt leuchten., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-zehlendorf-der-bahnhof-wannsee-ist-jetzt-ein-lichtdom/20203700.html

Und auch ein WC soll es bald wieder geben.
So kann ein #Bahnhof #strahlen: blau, rot grün. Jedes Spektrum ist denkbar. Alltag wird das dezente Grün sein, das die mintgrün gestrichenen Wände in der Empfangshalle des Bahnhofs #Wannsee hervorhebt. Die Bahn hat der Station für knapp 50 000 Euro eine neue Beleuchtung spendiert und auch sonst ein wenig aufgeräumt. Insgesamt rund 85 000 Euro hat sie dafür bisher ausgegeben. Und die Arbeiten gehen weiter.
 Mit kleinen, aber feinen Schritten wolle die Bahn auch kleinere Stationen aufwerten, begründete der Bahnhofschef für den Regionalbereich Ost, Friedemann #Keßler, diesen Schritt. Für die nach Plänen des S-Bahn-Architekten Richard #Brademann 1927/28 gebaute fast zwölf Meter hohe Empfangshalle in Wannsee habe sich ein besonderes Lichtkonzept fast aufgedrängt, sagte Keßler. Umgesetzt hat den „Lichtdom“ dann Thomas Otto aus Werneuchen.
Die natürliche Störfaktoren

Versteckt angebrachte LED-Leuchten strahlen auf die Wände und wirkten dort wie ein „Wall-Washer“, erläuterte Otto sein Konzept. Die gefliesten Säulen werden von Beamern angestrahlt. Alles sei mit dem Denkmalschutz abgestimmt, was nicht …

Bahnhöfe: Bahn verlängert Fußgängerbrücke am S-Bahnhof Marzahn Baubeginn am 1. September, aus DB

http://www.deutschebahn.com/presse/berlin/de/aktuell/presseinformationen/14965146/Bahn_verlaengert_Fussgaengerbruecke_am_S-Bahnhof_Marzahn.html?start=0&itemsPerPage=20

Bezirk Marzahn-Hellersdorf investiert 5,2 Millionen Euro

Die Deutsche Bahn beginnt am 1. September dieses Jahres mit dem Bau einer neuen #Fußgängerbrücke am #S-Bahnhof #Marzahn. Die bestehende Brücke vom Einkaufszentrum „#Eastgate“ über die Märkische Allee zum Mittelbahnsteig wird verlängert und über eine Rampe mit dem #Wiesenburger Weg verbunden. Damit wird der Gewerbepark „Georg Knorr“ auf kurzem Weg erschlossen und die beiden Stadträume Eastgate und Wiesenburger Weg eng miteinander verknüpft.

Die Verlängerung der Überführung wird mit einer Beleuchtungsanlage ähnlich dem vorhandenen Brückenteil ausgestattet. Die Treppen- und Rampenanlage erhält ein Dach. Am Ausgang Wiesenburger Weg wird ein Vorplatz angelegt.

Das Vorhaben, das bis Juni 2019 abgeschlossen werden soll, wird aus dem Bund-Länder-Programm „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ mit 5,2 Millionen Euro finanziert. Mit rund 11.000 Reisenden pro Tag gehört der Bahnhof zu den stärker frequentierten Verkehrsstationen im Bezirk. Die Brücke wird die alte, nicht rollstuhlgerechte Verbindung vom Bahnhof zum Parkfriedhof ersetzen.

barrierefrei + Bahnhöfe: S-Bahnhof Marienfelde bleibt noch jahrelang ein Hindernis, aus Berliner Woche

http://www.berliner-woche.de/marienfelde/bauen/s-bahnhof-marienfelde-bleibt-noch-jahrelang-ein-hindernis-d130963.html

Marienfelde. Als einer von acht Bahnhöfen des Berliner #S-Bahn-Netzes ist auch der Bahnhof #Marienfelde (Linie 2) nicht #barrierefrei. Menschen im Rollstuhl, Mütter mit Kinderwagen oder Gehbehinderte haben ohne fremde Hilfe kaum oder gar keine Chance, ihn zu nutzen.

Es gibt keine Rolltreppe und keinen Aufzug. Um den Bahnsteig zu erreichen, muss eine relativ steile Treppe mit insgesamt 58 Stufen bewältigt werden.

Das Problem ist nicht neu. Bereits vor fünf Jahren, 2012 (die Berliner Woche berichtete), hatte sich der Tempelhof-Schöneberger CDU-Bundestagsabgeordnete Jan-Marco Luczak bei der Bahn über den unhaltbaren Zustand beschwert und vom Geschäftsführer der S-Bahn GmbH, Peter Buchner, zur Antwort bekommen, dass der Bahnhof abgerissen und an anderer Stelle neu gebaut werde. Buchner rechnete seinerzeit damit, dass Abriss und Neubau in etwa mit dem Ausbau der Dresdner Bahn 2017/2018 zusammenfallen. Der Punkt ist nun erreicht, aber von Abriss und Neubau ist nicht mehr die Rede.

Offenbar sind die Pläne zwischenzeitlich geändert worden, wie der CDU-Fraktionsvorsitzende im Berliner Abgeordnetenhaus, Florian Graf, auf Anfrage von der zuständigen Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz erfahren hat. Nun ist nur noch eine #Grunderneuerung des bestehenden Bahnhofs vorgesehen. „Im Rahmen der Grunderneuerung wird die Verkehrsstation barrierefrei hergestellt. Die Verkehrsstation wird nicht verlegt. Der Zeitrahmen für die Grunderneuerung ist eng an die Umbaumaßnahmen der …

Bahnhöfe: Deutsche Bahn verkauft alte Bahnhofsgebäude – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/brandenburg/neuer-wohnraum-deutsche-bahn-verkauft-alte-bahnhofsgebaeude–28145518

#Falkenberg/Mark – Grauer Pferdeschwanz, Lachfalten, offenes Karohemd: Thomas Wittstock ist äußerlich nicht unbedingt das, was man sich unter einem typischen Immobilienunternehmer vorstellt. Trotzdem ist der 63-Jährige einer – mit besonderen Immobilien: Wittstock kauft #Bahnhöfe. An einem Sommertag steht er auf dem Bahnsteig vor dem Bahnhof, in den er selbst eingezogen ist. Er liegt im brandenburgischen Falkenberg/Mark, im Oderbruch, nordöstlich von Berlin. Das Empfangsgebäude ist eines von inzwischen neun ehemaligen Bahnimmobilien, die Wittstock in den vergangenen Jahren gekauft hat.

Wittstock tut an den Gebäuden, was nötig ist, und vermietet sie weiter. Mit den Mieteinnahmen finanziert er den Kauf. "Ich hab' gesehen: Die lassen sich amortisieren", sagt er. In vier bis fünf Jahren sei der Kaufpreis abbezahlt. "Die Gebäude sind so, dass man sie mit relativ geringem Aufwand auch für heutige Verhältnisse vermieten kann", sagt er. "Zumindest, wenn man nicht zwei linke Hände hat."
Seit 1999 wechselten über 2.100 Gebäude den Besitzer

Bereits seit längerem verkauft die Bahn nach und nach #Bahnhofsgebäude, die sie für den laufenden Betrieb nicht mehr braucht. Mehr als 2100 Empfangsgebäude haben seit 1999 den Besitzer gewechselt. Käufer sind sowohl Privatleute und Unternehmen als auch Kommunen. Die neue Nutzung hängt vom Käufer ab: Im brandenburgischen Bad Saarow (Oder-Spree) sitzt im alten Bahnhof heute das Standesamt, in Bad Wilsnack (Prignitz) die Touristen-Information und ein Bistro. Im sächsischen Glashütte im Erzgebirge hingegen gehört das Bahnhofsgebäude nun zu einer dort ansässigen Uhrenmanufaktur.
Andere alte Bahnhofsgebäude in ganz Deutschland werden etwa als Groß-WG, Veranstaltungsbühne oder …