Als nächstes
sind gleich drei Bahnhöfe in Dahlem an der Reihe. Damit es auch hier bald
problemlos aufwärts geht, werden an den #U-Bahnhöfen #Podbielskiallee, Freie #Universität (#Thielplatz) und #Oskar-Helene-Heim Aufzüge eingebaut.
Am 25. September 2017 beginnen auf den drei Bahnhöfen die vorbereitenden
Maßnahmen zum Aufzugeinbau. Da die Bahnsteige auf den Bahnhöfen sehr
schmal sind, können die Züge während diesen Arbeiten dort nicht halten. Bis
zum 15. Oktober 2017 muss die #U3 daher zwischen den U-Bahnhöfen #Breitenbachplatz
und #Krumme Lanke #unterbrochen werden. Die Züge werden
durch #barrierefreie#Busse ersetzt. Mit Rücksicht auf die Freie Universität finden
die Arbeiten in der vorlesungsfreien Zeit statt.
Als Entlastung der Ersatzbusse werden die planmäßig am U-Bahnhof Breitenbachplatz
endenden Fahrten der Linie 101 zwischen circa 7 und 19 Uhr bis
zum U-Bahnhof Oskar-Helene-Heim verlängert. In der gleichen Zeit wird auch
die Buslinie X83 von Dahlem Dorf bis Oskar-Helene-Heim verlängert. Die
Busse werden als Ersatzverkehr U3 zu den genannten Zielen geschildert. Eine
Fahrradmitnahme ist nicht möglich.
Weitere Streckensperrungen werden 2018 folgen, auch dann wieder in der
vorlesungsfreien Zeit. Voraussichtlich im vierten Quartal 2018 können die Aufzüge
in Betrieb genommen werden.
Alle Informationen sowie Karten zu den Standorten der Ersatzhaltestellen finden
sich in der BVG App FahrInfo Plus, auf BVG.de, im BVG-Navi sowie in
einem Flyer zur Baumaßnahme, der bereits seit der vergangenen Woche an
die Fahrgäste der U3 verteilt wird (hier im Anhang).
Das Laub der Bäume am Gleis raschelt im Wind. Der gelbe Backstein des alten Stationsgebäudes leuchtet in der Sonne. Auf Holzbänken warten Fahrgäste auf die S 2. Der #S-Bahnhof #Lichtenrade ist ein Idyll, in dem vieles aus der alten Zeit erhalten blieb. Doch nicht mehr lange, dann wird es verschwinden. Im Oktober beginnen die Arbeiten für den #Neubau der #Dresdener Bahn, auf der in Zukunft der Flughafen-Express zum BER fahren wird. Im Dezember 2025 soll die Fern- und Regionalbahnstrecke in Betrieb gehen. „Das ist der Plan“, sagte Projektleiter Holger Ludewig von der Deutschen Bahn am Mittwoch.
Ludewig war nach Lichtenrade gekommen, um den Infopunkt im alten Zugabfertigerhäuschen auf dem S-Bahnsteig vorzustellen. Dort kann man sich dienstags von 14 bis 18 Uhr über das Projekt Dresdener Bahn informieren. Information ist notwendig. Denn der Plan, neben der S-Bahn-Trasse eine zweigleisige Strecke für Fern- und Regionalzüge durch den Süden Berlins zu schlagen, stößt bei vielen auf Ablehnung.
Fünf Meter hohe Lärmbarrieren
Die Arbeiten werden Jahre dauern – rund acht Jahre, um genau zu sein. Im kommenden Monat geht es los. „Dann wird damit begonnen, das Baufeld freizumachen“, bekräftigte Ludewig. Baumfälltrupps rücken dem Dickicht, das auf der Bahntrasse entstanden ist, zu Leibe. Geholzt wird auch am S-Bahnhof Lichtenrade – weshalb der Verkehr an Wochenenden unterbrochen wird.
Im November treten dann außerdem Bauarbeiter in Aktion. Sie bauen an der Säntisstraße eine Fußgängerbrücke über die Gleise, weil dort der Übergang Ende März 2018 geschlossen wird. An seiner Stelle entsteht eine Unterführung. Nach der Eröffnung wird der Bahnübergang …
Berlin – Es ist eines der kleineren Berliner #Verkehrsprojekte. Doch das bewahrt es nicht vor Problemen. Beim Bau des #Regionalbahnhofs#Mahlsdorf im Osten der Stadt müssen die Bauleute mit #Schwierigkeiten zurechtkommen. „Es gibt #Verzögerungen im Bauablauf, seit Juli“, teilte ein Bahnsprecher auf Anfrage mit.
In zwölf Metern Tiefe sind die Arbeiter auf unvorhergesehene Bodenverhältnisse gestoßen, die den Einsatz der geplanten Maschinentechnik verhindert haben. „Angepasst an die baubetrieblichen und baustellenspezifischen Bedingungen musste die Planung zur Herstellung der Bohrpfahlwände, insbesondere die Statik, vollständig überarbeitet werden“, so der Sprecher. Nach umfangreichen Qualitäts- und Prüfläufen wurde die Planung nun zur Umsetzung freigegeben.
An dem geplanten Eröffnungstermin des neuen Haltepunkts soll sich aber nichts ändern, versichert der DB-Mann. „Aus heutiger Sicht bleibt es bei der Inbetriebnahme des Regionalbahnsteiges am 10. Dezember dieses Jahres.“ Allerdings: „Aufgrund der Verzögerungen werden wir eine vollständig barrierefreie Erschließung der Bahnsteiganlagen jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt ermöglichen können.“ Anders formuliert: Der geplante Aufzug wird 2017 noch nicht fertig.
Warten auf das zweite Tram-Gleis
Ein Bahnsteig, 140 Meter lang und 55 Zentimeter hoch, Wetterschutzhäuschen, ein kurzes Dach, eine Treppe, ein Aufzug: Mehr ist neben der Unterführung der Hönower Straße nicht vorgesehen. Doch Politiker und Planer erwarten 1400 Regionalbahnreisende pro Tag – zusätzlich zu den täglich rund …
#Strausberg (MOZ) Spätestens wenn am 1. Oktober ein Bahnhofsfest in Vorstadt stattfindet, werden auch jene Strausberger, die selten oder nie S- oder Regionalbahn fahren, die #kleinste#Schranke der Stadt kennen lernen. Die Deutsche Bahn steht dazu, in sozialen Netzwerken diskutiert man.
Seit Einführung des 20-Minuten-Taktes der S-Bahn bis nach Strausberg-Nord senken sich im Durchschnitt die Schranken in der Stadt alle zehn Minuten, ob am S-Bahnhof Stadt oder im Wirtschaftsweg. Doch auch auf dem Bahnhof Strausberg, der am 1. Oktober seinen 150. Geburtstag feiert, geht der rot-weiße Balken in kurzer Folge hoch und runter. Genauer gesagt: Zwei kurze Balken. Denn um den neuen Bahnsteig für die Regionalbahn zu erreichen, läuft der Fahrgast eine Rampe hinab und wird dann, sofern sich eine S-Bahn nähert, durch eine rund drei Meter lange Schranke gebremst. Auf der anderen Seite geht er wieder eine Rampe hinauf zum Regionalbahnsteig.
Im sozialen Netzwerk Facebook wurde von Fahrgästen die Neuerung sofort diskutiert. Der bekennende Radfahrer und Radtourenleiter Thomas Deuse von der ADFC-Ortsgruppe Strausberg stieß die Debatte mit einem Foto und der Frage an: "Ein Bauwerk beschäftigt mich. Der neue Bahnübergang in Strausberg-Vorstadt. Neuenhagen hat einen Tunnel, Fredersdorf zwei Lifte. Strausbergs erster Bahnhof, von Berlin kommend, eine Rampe. Wie findet ihr dieses Bauwerk? War es wieder die preiswerteste Variante, ohne Chic und städtisches Flair?"
In der Tat ist das Bild einer solchen Schrankenanlage sehr ungewohnt. Ein User, der sich Bobby Bob nennt, merkt an: "Ich dachte immer, die Bahn vermeidet Fußgängerübergänge." Frank Thiedig schreibt: "Sieht nicht ungefährlich aus." Doch Sabi Horst entgegnet: "Wieso? Es sind Schranken da, und wenn jeder sich dort auch vernünftig bewegt, dürfte …
Der Grund: Die #Bundespolizei#trainiert für den Fall eines Terroranschlags mit „einer größeren Zahl von Opfern“. Beteiligt sind auch Spezialeinheiten.
Berlin. Knall- und Schussgeräusche und viele Polizisten: Am Berliner #Bahnhof#Lichtenberg plant die Bundespolizei eine Terror-Übung. Am kommenden Montag, 25. September, würden deshalb von der Mittagszeit an unter anderem mehrere Gleise und ein Tunnel zu den Bahnsteigen gesperrt, teilte die Behörde am Montag mit.
Anwohner und Reisende sollen sich demnach darauf einstellen, viele Beamte zu sehen und Geräusche der Übung zu hören. Diese soll bis zum Abend dauern.
Auf die BVG ist Verlass: Wie angekündigt fährt die #U7 ab Montag, 18. Sep-tember wieder von Rathaus Spandau bis Rudow durch. Die #Tunnelsanierung zwischen den U-Bahnhöfen #Grenzallee und #Britz-Süd ist erfolgreich abge-schlossen und alle U-Bahnhöfe werden wieder angefahren. Die Betonung liegt dabei auf dem Wörtchen „alle“. Denn dank der optimierten Planung beim Auf-zugseinbau muss der U-Bahnhof #Parchimer Allee nicht wie ursprünglich vor-gesehen vom Netz gehen.
Allerdings kann er nur in Richtung Rathaus Spandau angefahren werden. Fahrgäste, die vom Bahnhof Parchimer Allee in Richtung Rudow unterwegs sind, fahren bis Blaschkoallee und von dort zurück. Fahrgäste aus Richtung Rathaus Spandau mit dem Ziel Parchimer Allee fahren bis zum Bahnhof Britz-Süd und von dort eine Station zurück. Wegen der Bauarbeiten muss der nörd-liche Ausgang des Bahnhofs in Richtung Parchimer Allee aus Sicherheits-gründen geschlossen bleiben.
Diese erste Phase des #barrierefreien Umbaus dauert bis zum Frühjahr 2018. In einer zweiten Bauphase wird dann die andere Bahnsteigseite bearbeitet. Die Fortsetzung der Arbeiten ist noch nicht endgültig terminiert.
Barrierefreier Ausbau auch an der Blissestraße
Am U-Bahnhof #Blissestraße beginnen am kommenden Montag, 18. Septem-ber 2017, im Rahmen des barrierefreien Ausbaus die Arbeiten für die Anpas-sung der Bahnsteighöhen und der Einbau des taktilen Leitsystems für blinde und sehbehinderte Menschen. Dafür wird der Bahnsteig in Richtung Rathaus Spandau bis Donnerstag, 26. Oktober, gesperrt. Fahrgäste aus Richtung Ru-dow kommend fahren bis Fehrbelliner Platz und von dort eine Station zurück. Fahrgäste, die von der Blissestraße in Richtung Rathaus Spandau möchten, fahren bis Berliner Straße und steigen dort in den Zug in Richtung Rathaus Spandau um.
Die Arbeiten auf dem Bahnsteig Richtung Rudow finden Anfang 2018 statt.
Vom Bahnhof #Spandau soll wieder eine #S-Bahn bis #Nauen fahren. Der Bahnkundenverband präsentierte eigenes Verkehrskonzept für Spandau.
Rot-Rot-Grün will jetzt Tempo machen mit der S-Bahn von Spandau über Falkensee nach Nauen. Die Wiederaufnahme der Strecke ins #Havelland in Form einer #Express S-Bahn steht vor der Potsdamer Stammbahn, der Kremmener Bahn sowie der Stammstrecke der Heidekrautbahn einschließlich der Weiterführung bis Gesundbrunnen an erster Stelle eines Forderungskataloges, den SPD, Linke und Grüne am heutigen Donnerstag im Berliner Abgeordnetenhaus einbringen.
Der stellvertretende Vorsitzende des Verkehrsausschusses, Daniel Buchholz (SPD) hat dafür nach vergangener Ablehnung inzwischen auch Bereitschaft auf Brandenburger Seite ausgemacht, wie er am Mittwochabend auf einer Diskussionsveranstaltung des Bundestagsabgeordneten Swen Schulz (SPD) betonte. Mit dem Antrag wird der Senat aufgefordert, "alle erforderlichen Schritte" zu unternehmen, um die Wiederinbetriebnahme der Strecken voran zu bringen.
Senatorin sprach bereits von einer "Prioritätsstrecke"
Damit kommen auf die #Cottbuser neue umfangreiche Umleitungen und Verkehrseinschränkungen zu.
Nach dem Einbau der Weiche an der Kreuzung Stadtring/Thiemstraße sowie dem Bau des eigentlichen Verkehrsknotens folgt jetzt die Verknüpfung des früheren #Bahnhofsvorplatzes mit der Bahnhofstraße und der Vetschauer Straße.
Wie Projektleiter Maik Hauzenberger bei der gestrigen Vorstellung der Details zu Sperrungen und neuen #Wegeführungen betonte, wird diese zweite große Bauphase voraussichtlich ein Jahr dauern. Für diesen Zeitraum sollen die folgenden Einschränkungen und #Umleitungen gelten, die am kommenden Sonntag in Kraft treten.
Wichtig für Autofahrer: Die stadtauswärts führenden Spuren der Bahnhofstraße werden voll gesperrt. Die Autofahrer, die in dieser Richtung unterwegs sind, nutzen die Straßenbahntrasse, um geradeaus zu fahren oder in die Vetschauer Straße abzubiegen. Eine weitere Fahrspur in Richtung Stadtring soll in der 39. Kalenderwoche (ab 25. September) eingerichtet werden. Stadteinwärts steht eine Fahrspur zur Verfügung.
In der Vetschauer Straße werden die nördlichen Fahrspuren (in Richtung P+R-Parkplatz) gesperrt. Der Verkehr wird auf die südlichen Fahrspuren verlagert. Im Kreuzungsbereich Bahnhofstraße/Vetschauer Straße kommt es zu Einschränkungungen im Zu- und Abfahrtsverkehr in Richtung Bahnhof. Autofahrer, die von Süden kommen, werden über Welzower und Senftenberger Straße zum P+R-Parkplatz Vetschauer Straße geführt. Ein Abbiegen von der Thiemstraße in die Vetschauer Straße …
Die Deutsche Bahn hat ihre #Station#Greifswalder Straße neu gestaltet. Im #Empfangsgebäude und auf dem #Bahnsteig finden die täglich rund 33.000 Reisenden nun historische Bilder der Greifswalder Straße und aus der Umgebung. Außerdem wurde die Station im Rahmen des Programms „Zukunft Bahn“ umfangreich #gereinigt und malermäßig #ertüchtigt. Für dieses Mehr an Wohlfühlatmosphäre wurden rund 35.000 EUR investiert.
Mit „Zukunft Bahn“ soll die Bahn einfacher, komfortabler, verlässlicher und sympathischer werden. Im Mittelpunkt steht da auch die Qualität der Stationen.
Vorbemerkung: Die Fahrzeit der S 7 von Potsdam bis Ahrensfelde beträgt 74 Minuten und die U 7
braucht 56 Minuten von Endstation bis Endstation. Dies entspricht der Situation bei
Regionalzügen, die WCs aufweisen.
Frage 1:
Wie viele #Stationen der #U- bzw. #S-Bahn verfügen derzeit über ein #WC für die Fahrgäste? Wie viele sind
davon Umsteigebahnhöfe? Wie viele dieser Toiletten sind #barrierefrei erreichbar?
Antwort zu 1.:
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„An 29 Bahnhöfen verkehrt die S7. Davon stehen den Fahrgästen an sieben Bahnhöfen
Toilettenanlagen zur Verfügung. Zusätzlich stehen an drei Bahnhöfen in unmittelbarer
Nähe Wall-/Citytoiletten. Alle zehn Toilettenanlagen sind stufenfrei zu erreichen bzw. sind
behindertengerecht. Von diesen Bahnhöfen haben acht Umsteigebeziehungen, sei es von
der DB zur U-Bahn oder von der S-Bahn zur Fernbahn.“
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Die U-Bahn-Stationen der BVG verfügen über keine WC für Fahrgäste.“
2
Frage 2:
An welchen Stationen ist die Einrichtung von derartigen WCs bis wann konkret vorgesehen? Wie viele sind
davon Umsteigestationen? Inwieweit werden alle Toiletten barrierefrei erreichbar sein?
Antwort zu 2.:
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„Am Bahnhof Ostkreuz soll bis Ende 2019/Anfang 2020 eine stufenfrei erreichbare bzw.
behindertengerechte Toilettenanlage entstehen. Der Bahnhof hat Umsteigebeziehungen.“
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Eine Planung über die Einrichtung von derartigen WC auf U-Bahn-Stationen liegt der
BVG nicht vor.“
Frage 3:
Hält der Senat dieses Angebot für ausreichend?
Frage 4:
Wenn ja, wie beurteilt er dabei die besondere Situation junger Familien und älterer Menschen in Sachen
Bedürfnisbefriedigung?
Frage 5:
Wenn nein, bis wann soll wie Abhilfe geschaffen werden?
Frage 6:
Inwieweit ist die Einrichtung von Toiletten Teil der Ausschreibung für neue Fahrzeuge von S-Bahn und UBahn?
Frage 7:
Wenn nein, warum nicht?
Antwort zu 3. bis 7.:
Der Senat hält dieses Angebot unter den Aspekten ‘wachsende Stadt‘ und
‘demographischer Wandel‘ insbesondere mit Blick auf junge Familien und ältere
Menschen für künftig nicht ausreichend.
Der Senat hat mit der Vorlage des Toilettenkonzepts für Berlin Drs. 18/0489 (Beschluss
vom 01.08.2017) ein zukunftsfähiges Konzept zur Versorgung Berlins mit öffentlichen
Toiletten vorgelegt, das auch Aspekte der wachsenden Stadt und des demographischen
Wandels berücksichtigt. Besonders Bahnhöfe als Knotenpunkte des täglichen
Personenverkehrs in der Stadt sind als Standorte öffentlicher Toiletten von hoher
Wichtigkeit. Auch der Nahverkehrsplan (NVP) 2014 bis 2018 setzt diesbezüglich
Standards für die Ausstattung u.a. von Bahnhöfen und Haltestellen. Demnach sollte es für
den S- und R-Verkehr (es gibt keine Unterteilung) an Bahnhöfen mit hoher verkehrlicher
Bedeutung, insbesondere mit wichtigen Umsteigebeziehungen, Toiletten geben. Der
Senat hat mit der Deutschen Bahn und der BVG Gespräche zur Errichtung von Toiletten
oder zur Ausweitung des Toilettenangebots aufgenommen.
Hinsichtlich der Ausstattung von S- und U-Bahn-Fahrzeugen ist zu beachten, dass diese –
anders als Fahrzeuge im Regionalverkehr – Verkehrsmittel für kurze und mittellange
Wege genutzt werden. Die durchschnittliche Reiseweite beträgt ca. 8 km. Die relativ
geringen durchschnittlichen Haltestellenabstände in Berlin entsprechen in der Regel einer
bis drei Fahrminuten. Der Tarif lässt Fahrtunterbrechung zu.
Toiletten in S- und U-Bahn-Fahrzeugen würden nicht nur sehr viel Platz beanspruchen,
sondern müssten auch sehr häufig gewartet werden. Zudem müssten diese Fahrzeuge
häufig zur Entleerung ausgesetzt werden, die Anlagen dafür erst geschaffen werden.
Weder in den jetzigen noch – soweit absehbar – in zukünftigen Verkehrsverträgen im S3
und U-Bahnverkehr wird es Vorgaben zum Einbau von Toiletten in Fahrzeuge geben,
anders als im Regionalverkehr. Auch in anderen Ballungsräumen mit S- und U-Bahnen,
z.B. in Hamburg, Köln und Stuttgart, gibt es in den Zügen keine Toiletten.
Berlin, den 04.09.2017
In Vertretung
J e n s – H o l g e r K i r c h n e r
…………………………..
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz