Sie rechnen mit mindestens vier Jahren Bauzeit. 2020 geht es los. Er ist einer der schlimmsten Bahnhöfe Berlins – doch 2020 sollen endlich die #Sanierungsarbeiten beginnen: Fast vier Jahre werde es dauern, den #U-Bahnhof #Schönleinstraße an der Grenze von Kreuzberg zu Neukölln auf Vordermann zu bringen, sagte ein BVG-Sprecher.
Die Arbeiten, die größtenteils bei laufendem Betrieb und nachts stattfinden sollen, sind seit längerem geplant. Dabei müsse berücksichtigt werden, dass der U-Bahnhof #denkmalgeschützt ist. Ein Aufzug werde aber dennoch eingebaut, um den Bahnhof barrierefrei zu machen.
Frage 1: Wann wurden die #Sanierungsarbeiten am #U-Bahn #Bahnhof#Bismarckstraße begonnen? Antwort zu 1: Die BVG teilt hierzu folgendes mit: „Die Arbeiten zur Grundinstandsetzung der #Streckenbahnhöfe Bismarckstraße der Linien #U2 und #U7 wurden im 4. Quartal 2013 begonnen.“ Frage 2: Wann werden die Sanierungsarbeiten beendet sein? Antwort zu 2: Die BVG teilt hierzu folgendes mit: „Die Arbeiten zur Grundinstandsetzung der Streckenbahnhöfe Bismarckstraße der Linien U2 und U7 sollen im 1. Quartal 2020 beendet werden.“ 2 Frage 3: Warum dauert es derart lange, neue #Wandverkleidungen anzubringen? Antwort zu 3: Die BVG teilt hierzu folgendes mit: „Die Arbeiten zur Grundinstandsetzung der Streckenbahnhöfe Bismarckstraße der Linien U2 und U7 finden während des laufenden Betriebs statt. Zudem erfolgt im Rahmen der #Grundsanierung eine ebenfalls aufwändige #Betonsanierung. Erst nach erfolgtem Rückbau der alten Wandbekleidungen ist der genaue Sanierungsaufwand zur Betoninstandsetzung erkennbar. Es erfolgt die Erstellung eines Sanierungskonzeptes und die Erarbeitung eines Sanierungsplanes. Dieser muss zwingend durch einen #Prüfstatiker freigegeben werden. Erst danach kann die Betonsanierung erfolgen. An den Wänden hinter den Gleisen ist dies lediglich in der #betriebsfreien Zeit (nachts, ca. 3 Stunden) möglich. Dies hat zur Folge, dass alleine für die Sanierungsarbeiten auf der U7 drei Monate zusätzlich gebraucht wurden. Anschließend erfolgte der Auftrag eines #Lehrenputzes, auf den dann die #Fliesen geklebt wurden. Bei einer Vollsperrung hätte die Bauzeit theoretisch auf ca. 2 bis 3 Jahre reduziert werden können. Aufgrund der hohen verkehrlichen Bedeutung des Bahnhofs war dies jedoch keine Option.“ Berlin, den 12.12.2018 In Vertretung Ingmar Streese Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Die viel befahrene #Elsenbrücke ist seit Freitag #gesperrt. Sie ist nur einer von vielen Problemfällen. Jede zehnte Berliner #Brücke wird als baufällig eingestuft.
Die Elsenbrücke ist eine der wichtigen Verkehrsverbindungen Berlins – und seit Freitag das jüngste Beispiel für ein größeres Problem. Seit jenem Tag ist diese wichtige Verbindung zwischen Friedrichshain und Treptow halbseitig gesperrt, es wurden Risse im Stahl festgestellt. Das ist für die Brücke nichts Neues: Das Bauwerk über die Spree verursachte seit seiner Eröffnung in den 60er Jahren immer wieder Ärger. Die Brücke steht jedoch beispielhaft für eine größere Herausforderung. Und das nicht erst seit dem spektakulären Brückeneinsturz in Genua mit mehr als 40 Toten vor gut zwei Wochen.
Besonders hart betroffen ist der Autobahn-Ring
Jede Zehnte der 1085 Berliner Brücken wird als baufällig eingestuft. Das ergab eine kleine Anfrage der Grünen im vergangenen Jahr. Besonders betroffen ist der Berliner #Autobahn-Ring, langfristig plant man dort viele Bauwerke komplett zu ersetzten. Zwischenzeitlich werden nur #Sanierungsarbeiten durchgeführt, wie jüngst an der #Rudolf-Wissell-Brücke.
Spannbetonbrücken sind stark reparaturanfällig
Die Brücken des Berliner #Autobahnnetzes und die Elsenbrücke haben etwas gemeinsam: Sie sind #Spannbetonbrücken, gebaut in den 60er und 70er Jahren. Sie sind somit die Art Bauwerk, die man die „#Problembrücken Deutschlands“ …
Welche geplanten und bereits terminierten #Straßenbaumaßnahmen für Straßen, die in der Straßenbaulast des Bezirks oder des Landes Berlin stehen (inklusive #Gehwege, #Radverkehrsinfrastruktur, #Sanierungsarbeiten am #Kanalsystem sowie Zeithorizont für die Realisierung) sind dem Senat für den Bezirk Lichtenberg im Zeitraum 2017 bis zum Ende der laufenden Wahlperiode bekannt (bitte aufschlüsseln nach Ortsteilen Straßenabschnitten, Art der Baumaßnahmen, betroffene Medien, voraussichtlicher Bauzeitraum, Baulastträger sowie voraussichtlich anfallende Kosten)?
Frage 2:
Welche dauerhaften oder vorübergehenden Einschränkungen bzw. Veränderungen ergeben sich pro Baumaßnahme für voraussichtlich welchen Zeitraum für den fließenden Verkehr, den ruhenden Verkehr, den #Fußgängerverkehr, den #ÖPNV-Verkehr sowie den #Radverkehr, insbesondere
vorübergehender oder dauerhafter Wegfall oder Zunahme von jeweils wie vielen Parkplätzen;
dauerhafter oder vorübergehender Wegfall oder Zunahme von Fahrstreifen für PKW, ÖPNV oder Radverkehr;
erforderliche Umleitungen welcher ÖPNV-Linien mit jeweils welchen Auswirkungen auf Haltestellen sowie Fahrpläne und barrierefreien Zugang?
Antwort zu 1 und zu 2:
Zur übersichtlichen Darstellung der Informationen zu den geplanten Baumaßnahmen wurde eine Tabelle, untergliedert nach Baulastträgern bzw. Auftraggebern, angelegt (s. Anlage). In Abhängigkeit vom Vorbereitungsstand wurden die verfügbaren Informationen aufgenommen. Nicht jede angefragte Auswirkung auf die einzelnen Verkehrsarten konnte dabei dargestellt werden. Diese sind insbesondere hinsichtlich temporärer Auswirkungen häufig erst mit Vorliegen der jeweiligen verkehrsbehördlichen Anordnung vor Bauausführung bekannt.
Die Anlage gliedert sich wie folgt:
Vorhaben der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Vorhaben des Bezirksamtes Lichtenberg von Berlin
Maßnahmen der Straßenunterhaltung
Investive Maßnahmen und Maßnahmen Radverkehr
Vorhaben der Berliner Wasserbetriebe (BWB)
Vorhaben der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)
Frage 3:
Welche Maßnahmen werden an welchen Standorten zur Verbesserung der Verkehrssicherheit ergriffen?
Antwort zu 3:
Die nachstehenden Angaben zur Verbesserung der Verkehrssicherheit für den Fußgängerverkehr wurden durch das Bezirksamt Lichtenberg von Berlin übermittelt:
Nr.
Örtlichkeit
Projekt
Bauzeit
1
Küstriner Straße/Simon-Bolivar-Str.
Gehwegvorstreckungen
2019/20
2
Waldowallee/Marksburgstr.
Fußgängerüberweg (FGÜ)
2018
3
Sewanstr. /Mellenseestr.
Mittelinsel + Bushaltestelle
2019
4
Siegfriedstraße 137
Mittelinsel
2019
5
Volkrad- /Rummelsburger Str.
2 Mittelinseln
2019
6
Egon-Erwin-Kisch-/Deminer Str.
FGÜ
2018
7
Ehrenfelsstr. Richard-Wagner- Grundschule
Gehwegvorstreckung, Fahrradbügel
2018
8
Zingster Straße / Lindencenter
Mittelinsel
2019
9
Fanninger-/Bürgerheimstr.
Gehwegvorstreckung
2018
10
Fanninger-/Hubertusstr.
FGÜ
2018
11
Rosenfelder-/Meta-/Irenenstr.
Gehwegvorstreckung
2019
12
Rosenfelder-/Egmontstr.
Gehwegvorstreckung
2019
13
Lückstraße/Emanuelstr.
Mittelinsel
2018
14
Alfredstr./Fanningerstr.
Gehwegvorstreckung
2017
15
Siegfriedstr./ Rohrdammweg
Mittelinsel
2017
Die Maßnahmen für den Radverkehr sind Bestandteil der Auflistung zu Nr. 2 der Anlage.
Frage 4:
Welche weiteren Informationen, die im Kontext dieser Anfrage zum Verständnis des Sachverhalts nötig sind, gibt es ggf.?
Antwort zu 4:
Haben Bauleistungen auf Straßenverkehrsanlagen bei temporären Fahrstreifensperrungen auch Behinderungen für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) oder den Radverkehr zur Folge, ist dies in Spalte 7 der Anlage (außer der zum Buchstaben K angegebenen Anzahl gesperrter Fahrstreifen Spalte 8) durch zusätzliche Angabe des Buchstabens Ö bzw. R berücksichtigt.
Das Bezirksamt Lichtenberg von Berlin führt Folgendes zu den Maßnahmen der Straßenunterhaltung aus:
„Wegfallende Parkmöglichkeiten für den Individualverkehr wurden und werden nicht statistisch erfasst. Dieses ist auch immer abhängig von der jeweiligen Verkehrssituation, dem technologischen Bauablauf und der verkehrsrechtlichen Anordnung der zuständigen Verkehrsbehörden. Maßnahmen des Fachbereiches Straßenunterhaltung sind nur jährlich planbar und abhängig von den bereitgestellten Haushaltsmitteln.“
Angaben für Maßnahmen der Straßenunterhaltung für 2019 sowie den Zeitraum des nächsten Doppelhaushalts (2020/21) wurden nicht übermittelt.
Berlin, den 15.08.2018 In Vertretung
Stefan Tidow Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Antwort auf die Schriftliche Anfrage Nr. 18 / 15 858 Baumaßnahmen im Bezirk Lichtenberg von Berlin
Maßnahme
Ortsteil
Straße
Abschnitt
Zeit-raum
VerkehrlicheAuswirkungenauf
AuswirkungenaufÖPNV
Kosten
Bemerkungen
Kfz (K)ÖPNV (Ö)
Rad (R)
AnzahlFahrstreifen
AnzahlStellplätze
von
bis
Wegfall(w)/ Neu (n)
Wegfall(w) / Neu (n)
(Umleitung;Haltestellen;Barrierefreiheit)
T EUR
temporär
dauerhaft
temporär
dauerhaft
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
1. Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Neubau
Rummelsburg
Hauptstraße
Markgrafendamm
Karlshorster Straße
09/15-
09/18
K, Ö, R
n 2
–
–
keine
5.600
Erneuerung
Malchow
Dorfstraße
Blankenburger Pflasterweg
Ortnitstraße
03/19–
04/22
K, Ö, R
w 1
–
–
Umleitung Buslinien
6.550
2. Meldungen Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
2.1Straßenunterhaltung
Fahrbahnreparaturarbeiten
Karlshorst
Treskowallee
Marksburgstraße
Rheinsteinstraßer
2017
K, R
w 1
k. A.
keine
123
Fahrbahnreparaturarbeiten
Friedrichsfelde
Alt-Friedrichsfelde
Stauraum vor Am Tierpark
2017
K
w 1
k. A.
keine
93
Fahrbahnreparaturarbeiten
Lichtenberg
Frankfurter Allee
Schulze-Boysen- Straße
Alfredstraße
2017
K
w 2
k. A.
keine
117
Fahrbahnreparaturarbeiten
Alt- Hohenschönhausen
Indira-Gandhi- Straße
Bezirksgrenze
Chopinstraße
2017
K
w 1
k. A.
keine
154
Deckschichterneuerung
Alt- Hohenschönhausen
Werneuchener Straße
Goeckestraße
Genslerstraße
2017
K, R
w 1
k. A.
keine
290
Fahrbahnreparaturarbeiten
Fennpfuhl
Josef-Orlopp- Straße
Josef-Orlopp-Straße
Herzbergstraße
2017
K
w 1
k. A.
keine
72
Deckschichterneuerung
Alt- Hohenschönhausen
Privatstraße 2
2017
K, R
w 1
k. A.
keine
121
Fahrbahnreparaturarbeiten
Alt- Hohenschönhausen
Augustastraße
Oberseestraße
Elsastraße
2017
K, R
w 1
k. A.
keine
58
Fahrbahnreparaturarbeiten
Friedrichsfelde
Sewanstraße
Lückstraße
Michiganseestraße
2017
K, R
w 1
k. A.
keine
55
Fahrbahnreparaturarbeiten
Lichtenberg
Frankfurter Allee
Ruschestraße
Rathausstraße
2018
K
w 2
k. A.
keine
175
Voraussichtliche Kosten
Fahrbahnreparaturarbeiten
Lichtenberg
Frankfurter Allee
Gürtelstraße
Ruschestraße
2018
K
w 2
k. A.
keine
175
Voraussichtliche Kosten
Fahrbahnreparaturarbeiten
Neu- Hohenschönhausen
Seehausener Straße
Pablo-Picasso- Straße
Vincent-van-Gogh- Straße
2018
K, R
w 1
k. A.
keine
150
Voraussichtliche Kosten
Fahrbahnreparaturarbeiten
Neu- Hohenschönhausen
Vincent-van- Gogh-Straße
Falkenberger Chaussee
Seehausener Straße
2018
K, R
w 1
k. A.
keine
70
Voraussichtliche Kosten
Fahrbahnreparaturarbeiten
Lichtenberg
Siegfriedstraße
Gotlindestraße
Herzbergstraße
2018
K, R
w 1
k. A.
keine
77
Fahrbahnreparaturarbeiten
Friedrichsfelde
Robert-Uhrig- Straße
Zachertstraße
Rummelsburger Straße
2018
K, R
w 1
k. A.
keine
65
Voraussichtliche Kosten
Fahrbahnreparaturarbeiten
Fennpfuhl
Storkower Straße
Franz-Jacob-Straße
Thaerstraße
2018
K, R
w 1
k. .A.
keine
50
Voraussichtliche Kosten
Fahrbahnreparaturarbeiten
Lichtenberg
Skandinavische Straße
Einbecker Straße
Rosenfelder Straße
2018
K, R
w 1
k. A.
keine
57
Voraussichtliche Kosten
Fahrbahnreparaturarbeiten
Friedrichsfelde
Alfred-Kowalke- Straße
Alt-Friedrichsfelde
Zachertstraße
2018
K, R
w 1
k. A.
keine
60
Voraussichtliche Kosten
Fahrbahnreparaturarbeiten
Falkenberg
Dorfstraße
2018
K
w 1
k. A.
keine
130
Voraussichtliche Kosten
Maßnahme
Ortsteil
Straße
Abschnitt
Zeit-raum
VerkehrlicheAuswirkungenauf
AuswirkungenaufÖPNV
Kosten
Bemerkungen
Kfz (K)ÖPNV (Ö)
Rad (R)
AnzahlFahrstreifen
AnzahlStellplätze
von
bis
Wegfall(w)/ Neu (n)
Wegfall(w) / Neu (n)
(Umleitung;Haltestellen;Barrierefreiheit)
T EUR
temporär
dauerhaft
temporär
dauerhaft
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
Fahrbahnreparaturarbeiten
Alt- Hohenschönhausen
Indira-Gandhi- Straße
Fritz-Lesch-Straße
Hansastraße
2018
K
w 1
k. A.
keine
59
Voraussichtliche Kosten
Deckschichterneuerung
Alt- Hohenschönhausen
Landsberger Allee
IKEA
Rhinstraße
2018
K
w 1
k. A.
keine
150
Voraussichtliche Kosten
Gehwegreparaturarbeiten
Fennpfuhl
Landsberger Allee
Nr. 168
Nr. 160
2017
K
w 1
k. A.
keine
52
Gehwegreparaturarbeiten
Karlshorst
Römerweg
Vor Treskowhöfe
2017
keine
kein
k. A.
keine
42
Gehweg einseitig
Gehwegreparaturarbeiten
Alt- Hohenschönhausen
Roedernstraße
Vor Schule
2017
K
w 1
k. A.
keine
28
Gehwegreparaturarbeiten
Karlshorst
Junker-Jörg- Straße
Marksburgstraße
Dorotheastraße
2017
K
w 1
k. A.
n8
keine
47
Gehwegerneuerung
Lichtenberg
Landsberger Allee
Globus Baumarkt
IKEA
2018
K
w 1
k. A.
keine
80
Voraussichtliche Kosten
Gehwegreparaturarbeiten
Karlshorst
Junker-Jörg- Straße
Marksburgstraße
Hönower Straße
2018
K
w 1
k. A.
n24
keine
128
Voraussichtliche Kosten
Gehwegerneuerung
Friedrichsfelde
Sewanstraße Nfb.
Nr. 241
Nr.255
2017/
2018
K
w 1
k. A.
n4
Keine
137
Gehwegerneuerung
Friedrichsfelde
Zachertstraße
Ribbecker Straße
Nr. 72
2018
K
w 1
k. A.
Keine
50
Voraussichtliche Kosten
Gehwegerneuerung
Lichtenberg
Münsterlandstraße
Maximilianstraße
Eitelstraße
2018
K
w 1
k. A.
keine
65
Voraussichtliche Kosten
Gehwegerneuerung
Alt- Hohenschönhausen
Werneuchener Straße
Konrad-Wolf-straße
Große-Leege-Straße
2018
K
w 1
k. A.
keine
85
Voraussichtliche Kosten
Gehwegerneuerung
Neu- Hohenschönhausen
Vincent-van- Gogh-Straße
Nr. 36
Nr. 38
2018
K
w 1
k. A.
keine
40
Voraussichtliche Kosten
Gehwegerneuerung
Alt- Hohenschönhausen
Berkenbrücker Steig
Konrad-Wolf-Straße
Mittelstraße
2018
K
w 1
k. A.
keine
90
Voraussichtliche Kosten
Gehwegerneuerung
Neu- Hohenschönhausen
Rostocker Straße
Nr. 39
Nr. 47
2018
K
w 1
k. A.
keine
35
Voraussichtliche Kosten
2.2Investive Vorhaben Fahrbahn und Radverkehr
2.2.1 Fahrbahn
Neubau der westlichen Fahrbahn und KP Frankfurter Allee
Lichtenberg
Möllendorffstr.
Am Containerbahnhof
Frankfurter Allee
06/17–
03/18
K, Ö R
w2
–
–
–
n1
Verbreiterung der Haltestelleninseln der Straßenbahn
165
Neubau der Treskowallee
Karlshorst
Treskowallee
Godesberger Str
Wandlitzstr.
7/17-
12/20
K Ö R
w1
n2
n2
Straßenbahnhaltestelle an Bf.-Zugängen, Barrierefreiheit
–
siehe BVG und BWB
Fahrbahnerneuerung
Alt Hohenschönhausen
Küstriner Str.
Sandinostr.
Reichenberger Str.
04/19-
12/21
K
w 45
keine
1350
Stadtplatzerneuerung Bf. Karlshorst
Karlshorst
Treskowallee, Nebenfahrbahn
Anschluss Dönhoffsttr.
Anschluss Am Carlsgarten an Treskowallee
Ehrenfelsstr.
Rheinsteinstr.
04/20-
12/21
K K K
–
w 1
w 1
w 1
n 1
n 1
w 6
keine
450
Neubau der Erschließungsstraße, des westl. Gehwegs und der Grünfläche
Friedrichsfelde
Dolgenseestr.
Promenade
04/20-
12/21
K
n 1
keine
900
Maßnahme
Ortsteil
Straße
Abschnitt
Zeit-raum
VerkehrlicheAuswirkungenauf
AuswirkungenaufÖPNV
Kosten
Bemerkungen
Kfz (K)ÖPNV (Ö)
Rad (R)
AnzahlFahrstreifen
AnzahlStellplätze
von
bis
Wegfall(w)/ Neu (n)
Wegfall(w) / Neu (n)
(Umleitung;Haltestellen;Barrierefreiheit)
T EUR
temporär
dauerhaft
temporär
dauerhaft
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
nördl. Fahrbahn grundhafter Ausbau
Fennpfuhl
Landsberger A.
Vulkanstr.
Weißenseer Weg
04/21-
12/22
K
w 1
keine
900
2.2.2 Radverkehr
Neubau von Radwegen
Fennpfuhl- Lichtenberg
Landsberger Allee,
Nordseite:Oderbruch- str.
Südseite: Vulkanstr.
Rhinstr.
Rhinstr.
08/17-
12/18
R
R
n1
n1
keine
1600
Asphaltierung der Fahrbahn (f. Radverkehr)
Karlshorst
Hegemeisterweg
Rummelsburger Landstraße
Gleyeweg
04/18-
12/18
R
keine
600
Anlage eines Radweges
Lichtenberg
Möllendorffstr.
04/20-
12/20
R
keine
(150)
geschätzt
Markierung einer Fahrradspur Südseite
Friedrichsfelde
Alt-Friedrichsfelde
Robert-Uhrig-Straße
Gensinger Straße
in Abstim- mung
K R
w 20
n 5
keine
k. A.
Vorhaben Infra-Velo
Anlagen von Fahrradspuren
Friedrichsfelde
Gensinger Str.
in Abstim- mung
K R
n2
w 135
keine
k. A.
Vorhaben Infra-Velo
Umbau des SO- Gehwegkopf
Friedrichsfelde
Seddiner Str.
Ecke Rhinstr.
2018
keine
35
Alliander
Anlage eines Radstreifens
Neu- Hohenschönhausen
Falkenberger Ch.
S-Bahnhof HsH
Pablo-Picasso-Straße
2019/20
K R
w 1
n1
keine
150
Alliander
Neubau von Radwegen
Lichtenberg
Karlshorster Straße
Hauptstr.
Marktstr.
voraus. 2019
R
keine
270
Verbreiterung Radwege
Alt Hohenschönhausen
Rhinstr.
Plauener Straße
Marzahner Straße
2019
R K
w 1
keine
600
Erneuerung von Fahrradspuren
Lichtenberg
Skandinavische Straße
Rosenfelder Straße
Irenenstraße
2019
R
w 4
(inkl. 3 Nach- rückplätze Taxi)
n 2
keine
260
Radverkehrsanlagen
Lichtenberg
Siegfriedstraße
Bornitzstraße
Rüdigerstraße
2019
K R
n1
w 58
keine
wird ermittelt
Stellplätze
Lichtenberg
Rüdigerstraße
Siegfriedstraße
Hagenstraße
2019
K
n 35
keine
500
Ausgleich für Stellplatzwegfall in der Siegfriedstraße
Die Baustelle kann nun wirklich niemand mehr leiden. Fast fünf Jahre lang wurden die Gleise der Tram und die Fahrbahnen für Busse, Autos und Fahrräder auf der Brücke an der #Falkenberger Chaussee saniert. In der Ära einer gefühlten Ewigkeit gab es über dem #S-Bahnhof neue Verkehrsführungen, ausgeklügelte Ampeltaktungen, Fahrstühle hinab zu den Bahnsteigen und Geh- und Radwege.
Die Fortführung
Wer glaubte, dass all die #Sanierungsarbeiten nun endlich ein Ende haben würden, bekam Mitte dieses Jahres eine überraschende Fortsetzung präsentiert. „Die Bauarbeiten im Jahr 2013 waren Sanierungsarbeiten durch die Senatsverwaltung an den #Straßenbrücken. Diese verlaufen neben dem #Brückenbauwerk der #Straßenbahn. Die Bauarbeiten konnten damals nur durchgeführt werden, indem der #Omnibusverkehr über das BVG-Bauwerk der Straßenbahn geleitet wurde. Eine gemeinsame Sanierung war da nicht möglich“, begründet ein Sprecher der BVG die aktuelle #Baustellensituation, bei der die #Dichtung der Tramspuren auf der BVG-eigenen, mittig geführte Brücke durchgeführt werden. „Damit der Straßenbahnverkehr trotz laufender Arbeiten aufrechterhalten werden kann, wird zunächst nur an einem Gleis gearbeitet“, heißt es in der Mitteilung weiter. Nur so könne vermieden werden, dass der komplette Abschnitt bis Falkenberg …
Frage 1:
Wann ist mit einem Ende der #Sanierungsarbeiten am #U-Bahnhof #Bismarckstraße zu rechnen?
Antwort zu 1:
Die BVG teilt hierzu folgendes mit:
„Die Sanierungsarbeiten werden bis Herbst 2020 erfolgen.“
Frage 2:
Wie kann während der andauernden Sanierungsarbeiten die Aufenthaltsqualität des Bahnhofes erhöht
werden?
Antwort zu 2:
Die BVG teilt hierzu folgendes mit:
„Die gesamte Bahnhofsanlage ist zurzeit eine Baustelle. Hier werden Staubschutzwände
je nach Baufortschritt demontiert und an anderer Stelle aufgebaut. Das Erscheinungsbild
des Bahnhofs verbessert sich sukzessive durch Einbau der Fliesen an den Wänden und
der Deckengestaltung, die im nun beauftragten Bauabschnitt eingebaut wird.“
2
Frage 3:
Ist das Aufstellen weiterer Sitzmöglichkeiten (Bänke) für die Dauer der Sanierungsarbeiten geplant, damit
insbesondere ältere Menschen und mobilitätseingeschränkte Personen den Bahnhof bequem nutzen
können, da aktuell weniger Bänke als zur Zeit vor der Sanierung vorhanden sind?
Antwort zu 3:
Die BVG teilt hierzu folgendes mit:
„Die Anzahl der Sitzmöbel hat sich gegenüber der Zeit vor dem Umbau des Bahnhofes
nicht verändert. Die Bänke wurden nach der Demontage der Wandbekleidung an gleicher
Stelle wieder montiert. Eine Verschlechterung fand somit nicht statt.“
Berlin, den 09.07.2018
In Vertretung
Stefan Tidow
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Nach gut fünf Jahren soll es bald geschafft sein. Am 13. Dezember 2012 war ein rund 20 Kilogramm schwerer #Betonbrocken von der Decke in die Haupthalle des Bahnhofs #Friedrichstraße gefallen – nun sind nach Angaben der Bahn 95 Prozent der #Sanierungsarbeiten in den öffentlichen Bereichen abgeschlossen.
Die Decke ist wieder geschlossen. Bis Ende Januar 2018 sollen noch Restarbeiten folgen, die sich aus neuen brandschutztechnischen Erfordernissen ergeben hätten. Im in den 1990er Jahren erst aufwändig instand gesetzten #Bahnhof waren nach dem Absturz auch große Teile der Technik erneuert worden.
Die Arbeiten sollten ein Jahr dauern
Während der Arbeiten mussten in den ersten Jahren Geschäfte im Bahnhof zum Teil monatelang geschlossen bleiben, bis die Sicherheit wieder hergestellt war. Mit den Mietern habe man unterschiedliche Entschädigungsvereinbarungen getroffen, sagte ein Bahnsprecher nach dem Absturz, bei dem nur durch viel Glück in der meist sehr belebten Haupthalle des Bahnhofs niemand verletzt worden war.
Frage 1:
Welche #Sanierungsarbeiten werden an den Zugängen zum #U-Bahnhof #Kottbusser Tor durchgeführt?
Antwort zu 1.:
Die BVG saniert am U-Bahnhof Kottbusser Tor die Decke in der Verteilerhalle. Dabei wird
beschädigter Beton abgeschlagen und erneuert. Die Bewehrung und die Träger erhalten
einen neuen Korrosionsschutz.
Frage 2:
Aus welchen Gründen müssen die #Zugänge saniert werden?
Antwort zu 2.:
Nach jahrelanger Abnutzung der Decken in der Verteilerhalle sowie durch defekte
Abdichtungen (Durchnässungen der Decke) ist es zu Schäden am Tragwerk gekommen.
Eine Behebung diese Mängel an der Bestandsdecke ist daher zwingend erforderlich.
2
Frage 3:
Seit wann sind die Zugänge gesperrt?
Antwort zu 3.:
Von November 2016 bis Mitte Januar 2017 musste der erste Ausgang für die genannten
Maßnahmen gesperrt werden. Ab dem 19. Januar 2017 ist die Sperrung mehrerer
Ausgänge gleichzeitig notwendig. Der Ausgang Admiralstraße ist am stärksten betroffen
und muss daher während der gesamten Baumaßnahme gesperrt werden.
Frage 4:
Wie ist der #aktuelle Stand der Sanierungsarbeiten?
Frage 5:
Gibt es einen Zeitplan für die Sanierungsarbeiten? Bitte führen Sie auf, welche Arbeitsschritte für welchen
Zeitraum geplant sind und welche bereits abgeschlossen wurden.
Antwort zu 4. und 5.:
Aufgrund ihres Sachzusammenhanges werden die Fragen 4 und 5 gemeinsam
beantwortet:
Die Maßnahme ist in sieben große Sperrphasen der Ausgänge aufgeteilt. Derzeit läuft die
4. Sperrphase. Die Arbeiten laufen planmäßig und sollen zum September 2018 beendet
sein.
Ab Ende September 2017 wird nur noch der Ausgang Admiralstraße und phasenweise der
Ausgang Reichenberger Straße sowie ein Teil der Treppen zur U8 betroffen sein. Die
anderen Ausgänge sind dann wieder durchgängig verfügbar.
Frage 6:
Wieso haben sich die Sanierungsarbeiten in den vergangenen Monaten immer wieder #verzögert?
Antwort zu 6.:
Es wurden einige Bauabschnitte den Gegebenheiten vor Ort (z.B. Fahrtreppenaustausch,
höhere Schädigung des Betons als angenommen) angepasst. Eine Verzögerung der
Gesamtmaßnahme ist derzeit jedoch nicht absehbar.
Frage 7:
Wie wurden/werden AnwohnerInnen und Gewerbetreibende über die Sanierungsarbeiten #informiert?
Antwort zu 7.:
Die Arbeiten wurden in einer Pressemitteilung angekündigt und in der Fahrgastinformation
kommuniziert.
Berlin, den 25.08.2017
In Vertretung
J e n s – H o l g e r K i r c h n e r
…………………………..
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre
Schriftliche Anfrage wie folgt:
Frage 1: Wann soll nach derzeitigen Planungen mit
den #Sanierungsarbeiten in der #Malchower Dorfstraße
begonnen werden? Welche #Bauzeit ist für dieses Projekt
angesetzt?
Antwort zu 1: Nach gegenwärtigem Kenntnisstand
sollen die Arbeiten im Sommer 2017 beginnen. In den
ersten beiden Jahren werden die Berliner Wasserbetriebe
das Trinkwassernetz erneuern. Daran anschließend erfolgt
der Straßen- und Regenkanalbau, der ebenfalls ca. zwei
Jahre andauern wird.
Frage 2: In wessen Zuständigkeit fällt diese #Straßensanierung?
Wer finanziert diese Baumaßnahme? Aus
welchem Haushaltstitel erfolgt die Finanzierung? Welche
Gesamtkosten sind dafür angesetzt?
Antwort zu 2: Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
und Umwelt ist für diese Maßnahme verantwortlich.
In der Investitionsplanung des Landes ist sie unter Kapitel
1255, Titel 72002 mit einem Betrag von 3 Mio. € enthalten.
Frage 3: Werden die notwendigen Leitungsarbeiten
der BWB und anderer Leitungsbetriebe zeitgleich mit der
Sanierung der Dorfstraße durchgeführt oder zu einem
anderen Termin? Wenn letzteres zutrifft, wann ist für die
Leitungsarbeiten Baubeginn bzw. welche Bauabschnitte
sind für jeweils welchen Zeitraum vorgesehen?
Antwort zu 3: Soweit möglich werden Leitungsarbeiten
zeitgleich mit dem Straßenbau durchgeführt. Der
Neubau der 1000 mm Trinkwasserhauptleitung der Berliner
Wasserbetriebe ist jedoch so umfänglich, dass dieser
nicht in die Straßenbaumaßnahme integriert werden kann.
Die Berliner Wasserbetriebe (BWB) arbeiten dem Stra-
ßenbau vorlaufend, voraussichtlich ab Sommer 2017
(siehe Antwort zu 1). Im unmittelbaren Anschluss sind
der Straßen- und Regenkanalbau sowie der sonstige Leitungsbau
vorgesehen.
Frage 4: Ist es zutreffend, dass die Dorfstraße Malchow
und die #A114#zeitgleich saniert werden? Wenn ja,
wäre es nicht sinnvoller, dies zeitversetzt zu realisieren?
Antwort zu 4: Ja. Der jeweilige Straßenzustand lässt
jedoch eine Verschiebung der Maßnahmen nicht zu.
Frage 5: Wie ist der aktuelle Planungs- und Verfahrensstand
zu notwendigen Umleitungen während der
Bauarbeiten in der Dorfstraße? Welche Umleitungsvarianten
wurden oder werden geprüft? Falls es schon eine
Entscheidung darüber gibt, für welchen Umleitungsverlauf
wurde sich entschieden? (Bitte genaue Trassierung
angeben, möglichst als Kartenausschnitt) Wann soll diese
Umleitung eingerichtet werden?
Frage 8: Welche anderen Möglichkeiten der für die
Bauzeit anzuordnenden weiträumigen Umfahrung (z.B.
über die sanierte A 114) der B2 Dorfstraße Malchow
wurden oder werden geprüft und mit welchem Ergebnis?
Antwort zu 5 und 8: Umgeleitet werden muss der
Verkehr in Richtung Norden. Nach aktuellem Planungstand
wurde als Umleitungsroute die Rennbahnstraße,
Romain-Rolland-Straße, Blankenburger Straße, Heinersdorfer
Straße und zuletzt der Blankenburger Pflasterweg
festgelegt. Die Umleitung soll im Sommer 2017 mit dem
Beginn der BWB-Arbeiten eingerichtet werden. Andere
Strecken, z.B. über Lichtenberg, sind aus Kapazitätsgründen,
aufgrund ihres Ausbauzustandes und ihrer Länge
nicht geeignet, den zusätzlichen Verkehr zu bewältigen.
Darüber hinaus wurde als Umleitungsvariante ein
bauzeitliches Straßenprovisorium über das unmittelbar
westlich Malchows gelegene Luch untersucht.
Frage 6: Wird oder werden Varianten einer abschnittsweisen
Verschwenkung der Fahrbahn auf die
Seitenstreifen im Bereich der Ortslage Malchow während
der Bauarbeiten (Maßnahmen der Wasserbetriebe, Stra-
ßeninstandsetzung) geprüft, um so den Anwohnern, Gewerbetreibenden
und Kunden eine beidseitige Zufahrt zu
ermöglichen? Wenn ja, mit welchem Ergebnis?
Antwort zu 6: Die Inanspruchnahme der Seitenbereiche
in der Ortslage wurde geprüft. Aus Platzgründen kann
die Dorfstraße Malchow während der Bauarbeiten nur in
einer Richtung (Süd) befahren werden. Den betroffenen
Anwohnern, Gewerbetreibenden und deren Kunden wird
dabei die Zufahrt zu den Grundstücken beidseits der Stra-
ße ermöglicht.
Frage 7: Wird oder werden Varianten einer Schlie-
ßung der Autobahnanschlussstelle Weißensee oder verkehrslenkender
Maßnahmen zur Verhinderung der Abfahrt
von der Autobahn in Richtung Malchow, Berliner
Innenstadt für den Zeitraum der Baumaßnahmen in der
Ortslage Malchow geprüft? Wenn ja, mit welchem Ergebnis?
Antwort zu 7: Nein.
Frage 9: Wurde eine mögliche Umleitung auf östlicher
Seite über die Egon-Erwin-Kisch-Straße und entlang der
Bahntrasse geprüft bzw. wird geprüft? Wenn ja, mit welchem
Ergebnis?
Antwort zu 9: Östlich Malchows wurden diverse Umleitungswege
geprüft. Darunter auch die Egon-ErwinKisch-Straße
und entlang der Bahntrasse. Alle mussten
aus Kapazitätsgründen, wegen des Ausbauzustandes und
wegen der Länge verworfen werden. Siehe auch Antwort
5.
Frage 10: Welche Umleitungen sind während der
Baumaßnahmen in der Dorfstraße für den Tangentialverkehr
von Osten kommend (Wartenberger Weg) geplant?
Antwort zu 10: Keine. Der Wartenberger Weg und der
Märchenweg bleiben angeschlossen. Allerdings ist das
Abbiegen in die Dorfstraße während der Baumaßnahme
jeweils nur in Richtung Süden möglich.
Frage 11: Ist während der Bauzeit eine Anbindung
von Malchow über den ÖPNV gewährleistet und wie soll
diese Anbindung ausgestaltet sein?
Antwort zu 11: Der Buslinienbetrieb der Berliner
Verkehrsbetriebe (BVG) soll während der gesamten Bauzeit
in vollem Umfang aufrechterhalten werden. Dazu
wird für die Busse der BVG das Befahren der Dorfstraße
in Richtung Norden möglich bleiben.
Frage 12: Ist es zutreffend, dass Varianten für eine
Behelfsfahrbahn (Baustraße) westlich von Malchow geprüft
wurden oder werden? Wenn ja, welche und mit
welchem Ergebnis?
Frage 13: Ist dem Senat bekannt, dass durch mindestens
eine Variante dieser Behelfsfahrbahn (Baustraße) ein
Moor- und Feuchtgebiet gefährden wird?
Frage 15: Werden diese Ausgleichsmaßnamen durch
eine oder mehrere Varianten der Behelfsfahrbahn
(Baustraße) beeinträchtigt? Wenn ja, wie?
Frage 16: Wie soll diese Beeinträchtigung der Ausgleichsmaßnahme
kompensiert werden bzw. wird es Ausgleichsmaßnahmen
bei Realisierung dieser Behelfsfahrbahn
(Baustraße) geben?
Frage 17: Wie soll das bestehende Feuchtgebiet geschützt
werden, wenn dort eine Behelfsfahrbahn
(Baustraße) durchgeführt wird? Wie tief senkt sich der
Boden, wenn Behelfsfahrbahn (Baustraße) realisiert wird?
Frage 19: Wird der grüne Hauptweg „Humboldt-Spur“
durch eine oder mehrere Varianten der Behelfsfahrbahn
(Baustraße) beeinträchtigt? Wenn ja, wie?
Frage 20: Ist es zutreffend, dass der Hauptweg „Humboldt-Spur“
mittels EU-Fördermitteln gebaut wurde?
Wenn ja, wie lange gilt die Förderung bzw. welche Summe
müsste ggf. zurückgezahlt werden, wenn ein geförderter
Wanderweg zu einer temporären Baustraße umgebaut
würde? Wer müsste das zahlen?
Frage 21: Liegen dem Senat Erkenntnisse über mögliche
Auswirkungen auf den Wasserstand durch einen Eingriff
in das Feuchtgebiet und damit einhergehend eine
Beeinträchtigung der Grundstücke und Häuser der umliegenden
Siedlungen vor? Welche Maßnahmen sind zur
Abwehr dieser Risiken geplant?
Antwort zu 12, 13, 15, 16, 17, 19,20 und 21: Siehe
Antwort zu 5.
Die im Zusammenhang mit der Straßenbaumaßnahme
„Erneuerung der Dorfstraße in Malchow von Blankenburger
Pflasterweg bis Ortnitstraße (Ortsdurchfahrt B 2)
aktuell durchgeführten Untersuchungen zur Herstellung
einer ortsnahen, temporären Umleitungsstraße haben
ergeben, dass die o.g. Baumaßnahme entsprechend der
gegenwärtigen Randbedingungen auch ohne die Herstellung
einer temporären, ortsnahen und provisorischen
Umleitungsstrecke („Baustraße“) durchgeführt werden
kann.
Frage 14: Ist es zutreffend, das im Bereich zwischen
der Stadtrandsiedlung Malchow und dem Dorf Malchow
erst 2010 Ausgleichsmaßnahmen für einen Ausbauabschnitt
der A 10 durchgeführt wurden? Wenn ja, welche
und auf welchen Flächen?
Antwort zu 14: Im Zusammenhang mit dem 6-
streifigen Ausbau der Bundesautobahn (BAB) 10 in Pankow
wurden auf den Flächen der Malchower Aue / Neue
Wiesen umfangreiche Ausgleichsmaßnahmen durchgeführt.
Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Pflanzungen
mehrstufiger Heckensysteme entlang der Gräben,
Lückenpflanzungen mit Hochstämmen sowie wegebegleitende
Gehölzpflanzungen (Hochstämme) am Dorfrand
Malchow. Weiterhin hergestellt wurde ein Kleingewässer
südlich des Märchenlandgrabens.
Frage 18: Welche Tier- und Pflanzenarten sind in diesem
Feuchtgebiet ermittelt worden? Wie sollen diese
geschützt werden?
Antwort zu 18: Für Amphibien liegen bestätigte Vorkommen
von Grasfrosch und Teichfrosch im Malchower
Dorfgraben und im Stillgewässer nördlich der Ortnitstraße
vor. Des Weiteren sind Vorkommen von Braunfröschen
und Teichmolch sowie den streng geschützten Arten
Moorfrosch, Knoblauchkröte, Wechselkröte bekannt. Im
Bereich kommen neben zahlreichen häufig anzutreffenden
Vogelarten auch ausgesprochen lärmempfindliche
Arten wie Bluthänfling, Braunkehlchen, Kuckuck,
Neuntöter, Pirol, Wachtelkönig, Waldohreule und Wiesenschafsstelze
vor. Darüber hinaus haben im Gebiet zwei
Paare des Weißstorches ihre Horste.
Siehe auch Antwort zu Frage 12.
Frage 22: Erfolgt für diese Baumaßnahme eine Öffentlichkeitsbeteiligung
unter Einbeziehung von Anwohnenden
und Naturschutzverbänden? Wenn ja, wann soll diese
durchgeführt werden? Wenn nein, warum nicht?
Antwort zu 22: Über die Baumaßnahme "Grundhafte
Erneuerung der B2 – Dorfstraße Malchow " wurden die
Anwohner bereits mehrfach informiert. Vor Baubeginn
werden weitere Anwohnerinformationen folgen.
Frage 23: Sieht der Senat mögliche Synergieeffekte
durch den Bau einer Behelfsfahrbahn (Baustraße) für
einen späteren Bau der im Bundesverkehrswegeplan vorgesehenen
Ortsumfahrung Malchow an gleicher oder
ähnlicher Stelle?
Antwort zu 23: Bei den Untersuchungen hinsichtlich
einer temporären, ortsnahen und provisorischen Umleitungsstrecke
(Behelfsfahrbahn) wurden keine dahingehenden
Betrachtungen angestellt.
Berlin, den 31. August 2016
In Vertretung
R. L ü s c h e r
…………………………..
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 02. Sep. 2016)
Seit einer Woche steht der #U-Bahn-Verkehr zwischen Rathaus #Steglitz und #Walther-Schreiber-Platz wegen #Sanierungsarbeiten still. Insgesamt sollen elf Berliner U-Bahnhöfe in den nächsten Monaten modernisiert werden. Die Initiative "Kerberos Berlin" übt nun scharfe Kritik an der bauenden BVG.
Der U-Bahnhof Schloßstraße ist zurzeit nackt, die Tunnelwände bis auf die Ziegelsteine entkleidet. Doch seit einer Woche kann das nicht mehr jeder Berliner sehen, denn wegen der Sanierung ist der U-Bahnhof mittlerweile gesperrt. Eine Initiative mehrerer Architektur-Wissenschaftler namens "Kerberos" fürchtet sich nun um das bauliche, unterirdische Erbe. Bereits im März forderten sie in einem offenen Brief die "Rettung der Berliner U-Bahnhöfe".
"Bahnhöfe der Nachkriegszeit der 60er, 70er und 80er Jahre müssen natürlich saniert werden", sagt Frank Schmitz vom Kunsthistorischen Institut der Freien Universität Berlin dem rbb, "aber sie sollen möglichst behutsam saniert und nicht verändert werden." Doch gerade das sieht der Professor durch die derzeitigen Sanierungs-Arbeiten der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) nicht gegeben.
"Einzigartige Wandverkleidung aus … Aluminium"
Die BVG hatte im Vorjahr den Umbau von elf Berliner U-Bahnhöfen für rund 70 Millionen Euro angekündigt. Es ist das größte Sanierungsprogramm der vergangenen Jahrzehnte. Jetzt stehen die Berliner Verkehrsbetriebe in der Kritik, weil weder die Öffentlichkeit noch die Politik oder externe Fachleute ausreichend in die Planungen einbezogen worden seien und es keine öffentlichen Ausschreibungen für die Arbeiten gegeben habe.
"Es ist sinnvoll, dass das die BVG das mit einer eigenen Abteilung macht, aber die Ergebnisse werden der Sache nicht gerecht", so Schmitz, der einen Baustopp sowie eine Revision der Planungen fordert, "es gibt überhaupt kein Verständnis für die ursprünglichen gestalterischen Planungen." Oft werde seiner Meinung nach wahllos neu gefliest. Am Bahnhof Bismarckstraße seien zum Beispiel die "einzigartigen Wandverkleidungen …