SHORTCUTS XI, aus VIV e.V.

15.02.2026

Wo eigentlich bleibt das Positive? Nun, hier zum Beispiel:

  • Die #Dresdner Bahn ist Mitte Dezember nach zwei Jahrzehnten geräuschlos und #pünktlich in Betrieb ge- gangen.
  • Die #Wiederinbetriebnahme der #U6 Nord soll, dann nach knapp vier Jahren Bauzeit, voraussichtlich (!) noch 2026 erfolgen.
  • Die #Sanierungsarbeiten auf der Hamburger Bahn laufen, trotz des Winterwetters, planmäßig. Dass wir auf Digitalisierung, Stichwort ETCS, verzichten: Geschenkt. Da haben wir bekanntlich in Deutschland auch kei- nen Nachholbedarf.
  • Dafür bekommen wir aber unter anderem wieder #Direktzüge nach #Kopenhagen. Man hat also die Wahl: sieben Stunden Zugfahren oder 35 Minuten Fliegen. Wer würde sich da nicht für die Bahnfahrt entschei- den? Wenn denn dereinst auch Deutschland mit dem Ausbau der Strecke Richtung #Fehmarn und insbe- sondere dem Tunnel unter dem Fehmarnsund vorankommt, wird es deutlich schneller gehen. In Bad Klei- nen wird dafür bereits eine #Verbindungskurve gebaut ….
  • Am Knotenpunkt aller Berliner Kleinprofillinien, dem U-Bahnhof #Nollendorfplatz, muss dringend eine Decke saniert werden. Auf die Schöneberger U-Bahn, die #U4, wird während der Bauarbeiten gleich ganz verzichtet. Wie man hört, stehen nun die Bauarbeiten: wegen Einwänden des Denkmalschutzes. Gut, dass eine Be- hörde da ein Auge drauf wirft. Ach ja, die Fahrgäste …
  • Berlins wichtigste S-Bahnlinie, die #S15 zwischen #Gesundbrunnen und #Hauptbahnhof, soll wohl nun doch im Frühjahr 2026 in Betrieb gehen. Der 01. April fällt dieses Jahr übrigens auf einen Mittwoch. Aber im Ernst: man kann nur hoffen, dass die zweite Nord-Süd-Verbindung der S-Bahn nun zügig weiter vorangetrieben wird.
  • Und wo wir bei der S-Bahn sind: bei der #Siemensbahn hält die Deutsche Bahn AG in ihrer offiziellen Kom- munikation tapfer am Eröffnungsdatum 2029, zum einhundertjährigen Jubiläum der Strecke, fest. Fehlt ne- ben der eigentlichen Streckensanierung nur noch eine Bahnsteigkante in Jungfernheide und ein kleines Brückchen über einen Fluss namens Spree.
  • Bevor wir noch nach Spandau kommen: die Potsdamer #Stammbahn wird 2038 zweihundert Jahre alt! In der Infrastrukturzeitrechnung wird da die Zeit schon knapp: nur noch zwölf Jahre.
  • Vorher feiern wir noch 200 Jahre Eisenbahn in Deutschland: 2035 ist es soweit. Bis dahin ist das System Eisenbahn hoffentlich wieder so in Ordnung, dass Budgets und Kapazitäten für solch ein Event zur Verfü- gung stehen.
  • Der CDU lässt den #Fahrgastalltag gleich hinter sich und denkt gerne groß. Das finden wir großartig. Leider ist die #Magnetbahn oberhalb der A100 zum (schwächelnden) BER schon wieder vergessen. Nun kommt Spandaus Baustadtrat erneut mit der Magnetbahn um die Ecke: von der Urban Tech Republic (UTR) nach Spandau City. Was tut man nicht alles, um diese furchtbare #Straßenbahn zu verhindern?
  • Der #Flughafen #Tegel ist seit mehr als fünf Jahren geschlossen; von der UTR auch in Ansätzen nichts zu sehen.

Tempelhof ist seit 2008 zu, also bald achtzehn (!) Jahre. Baulich passiert ist, sichtbar, wenig. Von einer Nut- zung jenseits als Park und Eventfläche ebenso nichts. Beides ist richtig, denn es lässt der Stadt alle Möglich- keiten: Man kann Workshops abhalten, Bürger*innen-Räte berufen, Wettbewerbe ausschreiben, nachden- ken. Und wer nicht entscheidet, macht auch keine Fehler!

  • Und noch etwas Gutes aus dem wilden Südwesten: die sog. Hermann-Hesse-Bahn wurde nach vielen Jahren Stillstand reaktiviert. Weil sich dort Fledermäuse eingerichtet hatten, wurde nun „ein Tunnel im Tunnel“ gebaut. Die Tiere sollen lernen, zwischen beiden Tunneldecken zu leben. Dazu gibt es akustische „Anflug- hilfen“ und einen am Anfang reduzierten Fahrplan mit ebenso reduzierter Geschwindigkeit.

Tja, und dann haben wir am Ende noch etwas Gutes: Unseren Neujahrsempfang am 19.02.2026 mit Bau-/Stadt- entwicklungssenator Christian Gaebler. Details und Anmeldung finden Sie hier: vivev.de/event/viv-neujahrsemp- fang-2026/

Ihr VIV-Team

Berlin/12.02.2026

Bahnverkehr: PRO BAHN beanstandet massive Zugausfälle im deutsch-polnischen Verkehr

11.07.2024

Der #Fahrgastverband PRO BAHN, Landesverband Berlin-Brandenburg, und die Initiative #deutsch-polnischer #Schienenpersonenverkehr (#KolejDEPL) kritisieren die zahlreichen Zugausfälle des deutsch-polnischen Verkehrs. Im Moment werde der Großteil der vom VBB bestellten grenzüberschreitenden #Regionalzüge nicht gefahren und auch der #Fernverkehr funktioniere nur unzuverlässig.

„Bahnverkehr: PRO BAHN beanstandet massive Zugausfälle im deutsch-polnischen Verkehr“ weiterlesen

Bahnverkehr: Greenpeace-Analyse: Europäische Metropolen verschenken Potenzial bei Direktzügen, aus Greenpeace

02.07.2024

https://presseportal.greenpeace.de/239093-greenpeace-analyse-europaische-metropolen-verschenken-potenzial-bei-direktzugen

Auf bestehenden Gleisen könnten dreimal so viele Direktverbindungen fahren

Berlin, 2. 7. 2024 – Gut dreimal mehr #Direktzüge könnten zwischen europäischen Großstädten verkehren, ohne dass dafür neue Gleise gebaut werden müssten. Eine heute veröffentlichte #Greenpeace-Analyse von 990 Routen zwischen 45 Metropolen in #Europa zeigt, dass auf lediglich 12 Prozent (114 Routen) dieser Strecken Direktzüge fahren. Dabei wäre eine direkte Verbindung mit Tag- oder Nachtzügen innerhalb von weniger als 18 Stunden auf 42 Prozent (419 Routen) möglich. Selbst die am besten angebundenen deutschen Städte #München und #Berlin nutzen nur knapp die Hälfte der möglichen direkten #Zugverbindungen. Die Analyse “Verbindung fehlgeschlagen” online: https://act.gp/3zrepjj

„Bahnverkehr: Greenpeace-Analyse: Europäische Metropolen verschenken Potenzial bei Direktzügen, aus Greenpeace“ weiterlesen

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Strecke nach Cottbus ist immer noch eingleisig Experten fordern Direktzüge aus der Lausitz zum BER, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/strecke-nach-cottbus-ist-immer-noch-eingleisig-experten-fordern-direktzuege-aus-der-lausitz-zum-ber/27006754.html

Kaum eine #Eisenbahn in der Region ist so langsam wie die nach #Cottbus. Denn es gibt nur ein Gleis. Experten fordern nun #Direktzüge zum #BER.

Cottbus lässt sich nicht umsteigefrei an den #Flughafen BER anbinden – denn die Strecke ist auch 30 Jahre nach der Wende immer noch eingleisig auf einem langen Abschnitt. Daran wird sich bis 2025 nichts ändern.

Im Dezember 2025 soll die #Dresdner Bahn eröffnet werden, danach wird das #Liniennetz im Südosten Brandenburgs neu geschnitten. Cottbus bekommt mit dem #RE20 eine zweite RE-Linie, die dann über den BER und die Dresdner Bahn zum Berliner #Hauptbahnhof führt.

„Bis dahin kommen wir nicht umsteigefrei zum Flughafen oder nach #Potsdam“, kritisierte Jens Krause von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus am Montag. Die IHK Cottbus hat am Montag eine Studie vorgestellt, ob und wie sich die Situation kurzfristig verbessern lässt. Das Ergebnis: Ein direkter Zug vom BER könnte immerhin bis #Lübben fahren, wie der Autor der Studie, Verkehrsplaner Bertram #Teschner, beschreibt.

Eine Verlängerung der #Regionalbahnlinie 22 (Potsdam-BER-Königs Wusterhausen) bis Lübben sei schnell umsetzbar und …

Regionalverkehr: Berliner und Brandenburger Gäste des Dresdner Striezelmarktes können auch in diesem Jahr wieder umweltfreundlich mit den Regionalzügen zu einem der ältesten Weihnachtsmärkte Deutschlands an- und abreisen. , aus VBB

Zusätzliche Verbindungen an den Adventswochenenden

Berliner und Brandenburger Gäste des Dresdner Striezelmarktes können auch in diesem Jahr wieder umweltfreundlich mit den Regionalzügen zu einem der ältesten Weihnachtsmärkte Deutschlands an- und abreisen. Vom 27. November bis zum 24. Dezember 2019 findet zum 585. Mal der #Striezelmarkt auf dem Dresdner Altmarkt statt. An allen vier Adventswochenenden werden zusätzliche #Direktzüge mit Doppelstockwagen zwischen Berlin und Dresden eingerichtet.

Die zusätzlichen Züge der DB Regio AG starten an den vier Adventswochenenden jeweils Sonnabend und Sonntag kurz nach 8 Uhr ab Berlin Zoologischer Garten und fahren über die #Stadtbahn direkt zum Dresdener Hauptbahnhof. Von dort ist es nur ein kurzer Fußweg zum Lichterglanz des Striezelmarktes. Hier kommen Fans von Weihnachtsstollen und Glühwein auf ihre Kosten. Abends, kurz vor 18:00 Uhr, geht die Fahrt ab #Dresden wieder bequem zurück. Auf dem Weg in die sächsische Landeshauptstadt halten die Züge unterwegs auch in #Doberlug-Kirchhain und #Elsterwerda. Damit steht auch den Südbrandenburgern eine bequeme Anreisemöglichkeit mit dem Öffentlichen Nahverkehr zur Verfügung. In diesem Jahr halten die Züge bereits vom ersten bis einschließlich dritten Adventswochenende zusätzlich in #Radebeul-Kötzschenbroda. In #Radebeul laden sowohl der traditionelle Weihnachtsmarkt in #Altkötzschenbroda sowie verschiedene Veranstaltungen auf Schloss #Wackerbarth zum Verweilen ein. Die konkreten Zeiten sind im Anhang, in der Online-Fahrplanauskunft unter VBB.de sowie mobil in der VBB App Bus&Bahn für iPhones und Android-Smartphones abrufbar.

In den zusätzlichen Zügen gelten die regulären Nahverkehrstickets des VBB-Tarifs (Berlin – Elsterwerda) und VVO-Tarifs (Elsterwerda – Dresden Hbf) sowie die Ländertickets und das Quer-durchs-Land-Ticket.

Regionalverkehr: Mit dem Zug direkt zum Striezelmarkt nach Dresden Sonderzüge an den Adventswochenenden

http://www.vbb.de/de/article/presse/mit-dem-zug-direkt-zum-striezelmarkt-nach-dresden/22923.html Am 27.11. eröffnet zum 580. Mal der #Striezelmarkt auf dem #Dresdner Altmarkt. Für Berliner und Brandenburger, die Christstollen und Glühwein auch mal auf einem der ältesten #Weihnachtsmärkte Deutschlands kosten wollen, werden an den Adventswochenenden auch in diesem Jahr wieder zusätzliche #Direktzüge zwischen Berlin und Dresden eingerichtet.

Die Züge verkehren an allen vier Adventswochenenden jeweils Samstag und Sonntag früh ab Berlin nach Dresden und abends zurück. Alle Züge verkehren in diesem Jahr über Jüterbog. Dort ist ein zusätzlicher Zustieg möglich. Die Züge beginnen morgens gegen 9 Uhr in Berlin Südkreuz und fahren gegen 18.20 Uhr vom Dresdner Hauptbahnhof zurück. Sie halten unterwegs nur in Jüterbog und Dresden-Neustadt. Mit diesen Zügen besteht eine umsteigefreie und somit bequeme Reisemöglichkeit in die sächsische Landeshauptstadt. Den Fahrplan der zusätzlichen Züge entnehmen Sie bitte der Anlage. Beachten Sie bitte, dass die jeweiligen Abfahrts- bzw. Ankunftszeiten je nach Datum geringfügig abweichen. In diesen Zügen gelten auch die VBB-Fahrausweise (Berlin – Jüterbog) und VVO-Fahrausweise (Dresden-Neustadt – Dresden Hauptbahnhof) sowie die Ländertickets und das Schönes-Wochenende-Ticket.

Regionalverkehr: Mit dem Zug direkt zum Striezelmarkt nach Dresden Sonderzüge an den Adventswochenenden

http://www.vbb.de/de/article/presse/mit-dem-zug-direkt-zum-striezelmarkt-nach-dresden/22923.html

Am 27.11. eröffnet zum 580. Mal der #Striezelmarkt auf dem #Dresdner Altmarkt. Für Berliner und Brandenburger, die Christstollen und Glühwein auch mal auf einem der ältesten #Weihnachtsmärkte Deutschlands kosten wollen, werden an den Adventswochenenden auch in diesem Jahr wieder zusätzliche #Direktzüge zwischen Berlin und Dresden eingerichtet.

Die Züge verkehren an allen vier Adventswochenenden jeweils Samstag und Sonntag früh ab Berlin nach Dresden und abends zurück. Alle Züge verkehren in diesem Jahr über Jüterbog. Dort ist ein zusätzlicher Zustieg möglich.

Die Züge beginnen morgens gegen 9 Uhr in Berlin Südkreuz und fahren gegen 18.20 Uhr vom Dresdner Hauptbahnhof zurück. Sie halten unterwegs nur in Jüterbog und Dresden-Neustadt.

Mit diesen Zügen besteht eine umsteigefreie und somit bequeme Reisemöglichkeit in die sächsische Landeshauptstadt.

Den Fahrplan der zusätzlichen Züge entnehmen Sie bitte der Anlage. Beachten Sie bitte, dass die jeweiligen Abfahrts- bzw. Ankunftszeiten je nach Datum geringfügig abweichen.

In diesen Zügen gelten auch die VBB-Fahrausweise (Berlin – Jüterbog) und VVO-Fahrausweise (Dresden-Neustadt – Dresden Hauptbahnhof) sowie die Ländertickets und das Schönes-Wochenende-Ticket.