Bahnverkehr: Greenpeace-Analyse: Europäische Metropolen verschenken Potenzial bei Direktzügen, aus Greenpeace

02.07.2024

https://presseportal.greenpeace.de/239093-greenpeace-analyse-europaische-metropolen-verschenken-potenzial-bei-direktzugen

Auf bestehenden Gleisen könnten dreimal so viele Direktverbindungen fahren

Berlin, 2. 7. 2024 – Gut dreimal mehr #Direktzüge könnten zwischen europäischen Großstädten verkehren, ohne dass dafür neue Gleise gebaut werden müssten. Eine heute veröffentlichte #Greenpeace-Analyse von 990 Routen zwischen 45 Metropolen in #Europa zeigt, dass auf lediglich 12 Prozent (114 Routen) dieser Strecken Direktzüge fahren. Dabei wäre eine direkte Verbindung mit Tag- oder Nachtzügen innerhalb von weniger als 18 Stunden auf 42 Prozent (419 Routen) möglich. Selbst die am besten angebundenen deutschen Städte #München und #Berlin nutzen nur knapp die Hälfte der möglichen direkten #Zugverbindungen. Die Analyse “Verbindung fehlgeschlagen” online: https://act.gp/3zrepjj

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U-Bahn: Verlängerung der U3: Wie das Jahrhundertwerk vollendet wird, aus Berliner Morgenpost

21.02.2024

https://www.morgenpost.de/bezirke/steglitz-zehlendorf/article241722764/Verlaengerung-der-U3-Wie-das-Jahrhundertwerk-vollendet-wird.html

Auf einer alten #Karte ist die -Bahn-Verlängerung von der Krummen #Lanke über den #Mexikoplatz bis zur Machnower #Schleuse eingezeichnet. #Planungszeitraum 1927 bis 1933. Noch während der Bahnhof an der Krummen Lanke im Bau war – er ging 1929 in Betrieb – wurde schon weitergedacht als nur bis zur #Stadtgrenze. Tatsächlich machten die #Tunnelbauer an der Krummen Lanke nicht Halt. Mitte der 1930er Jahre wurde die #Röhre Richtung #Mexikoplatz vorangetrieben. Fast 200 Meter weit, dann war Schluss an einer provisorischen Ziegelwand.

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Fahrplan: Deutsche Bahn: Diese Karte zeigt, wie weit man in 5 Stunden reisen kann, aus Berliner Morgenpost

05.12.2022

https://www.morgenpost.de/vermischtes/article237071569/deutsche-bahn-karte-zug-reisen-europa-fuenf-stunden.html

Sie wollen Ihren Urlaub planen? Diese #interaktive #Karte zeigt Ihnen, wie weit Sie in fünf Stunden mit dem #Zug in #Europa reisen können.

Auch wenn es meistens wohl schneller geht, ist eine Reise mit dem Flugzeug längst nicht mehr das bevorzugte #Transportmittel. Laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) hat sich der Anteil an #Flugreisen im Jahr 2021 auf neun Prozent halbiert. Wohingegen knapp ein Fünftel aller Reisenden den Zug nutzt – mit Blick auf die Klimakrise eine gute Nachricht.

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Tarife + Bus + BVG: Die Abschaffung der Barzahlung beim Ticketkauf als Corona-Schutzmaßnahme zu verkaufen, ist dreist, aus IGEB

https://www.lok-report.de/news/deutschland/aus-den-laendern/item/26418-berlin-die-abschaffung-der-barzahlung-beim-ticketkauf-als-corona-schutzmassnahme-zu-verkaufen-ist-dreist.html

Der Berliner #Fahrgastverband #IGEB fordert den Berliner Senat auf sicherzustellen, dass auch künftig #Fahrscheine mit #Bargeld gekauft werden können – in den #Bussen ebenso wie in den #Straßenbahnen.

„#Vordereinstieg beim Bus startet wieder“, meldete die BVG am 8. Juli und erläuterte, wie mit der überfälligen Beendigung dieser Corona-Maßnahme der Schutz vor Ansteckungen dennoch gewahrt werden soll – und die Busse dabei zugleich schneller werden sollen:

  1. „Um eine gute Durchlüftung der Fahrzeuge und einen Fahrgastwechsel mit möglichst viel Abstand zu gewährleisten, bleibt der Zustieg mit gültigem Ticket weiterhin auch durch die hinteren Türen möglich.“
  2. „Parallel zum Öffnen der Vordertüren startet am Montag der rein kontaktlose Ticketverkauf. […] So wird ein naher und längerer Kontakt zwischen dem Fahrpersonal und den Kund*innen vermieden.“
  3. „Neben der Kontaktreduzierung erwartet die BVG als positiven Effekt auch eine Zeitersparnis. Der Fahrscheinerwerb an jeder Haltestelle wird voraussichtlich sehr viel schneller erfolgen, die Abfahrt damit zügiger.“

Also ALLES GUT? Keineswegs! „Corona“ muss als Begründung für auch schon vor der Pandemie erforderliche und mögliche Verbesserungen herhalten – und als Begründung für ebenfalls schon vor der Pandemie geplante Verschlechterungen für die Fahrgäste.

Zu 1. Seit Jahren hat der Berliner Fahrgastverband IGEB gefordert, dass der Zwang zum Vordereinstieg bei den Bussen der BVG abgeschafft wird und die Fahrgäste an allen Türen einsteigen dürfen. Das kann die Aufenthaltszeit der Busse an den Haltestellen messbar reduzieren. Diese überfällige und äußerst sinnvolle Maßnahme nun ausschließlich als Corona-Schutzmaßnahme zu begründen, ist befremdlich und weckt den Verdacht, dass die BVG diese Regelung nach der Pandemie wieder abschaffen will.

Zu 3. Ob der #Fahrscheinerwerb mit #Karte statt Bargeld die Aufenthaltszeit der Busse an den Haltestellen tatsächlich messbar reduziert, bleibt abzuwarten. Oft haben Fahrgäste mit Fragen an die Busfahrer mehr verzögert als der Ticketkauf mit Bargeld. Und Fragen sind ja jetzt wohl auch (wieder) möglich. Weil aber die oben genannte Erlaubnis, an allen Türen einzusteigen, nachweislich zur Beschleunigung des Busverkehrs führt, wird durch die Gleichzeitigkeit beider Maßnahmen der Effekt des kontaktlosen Zahlens nicht messbar sein. Übrigens: Die mit Abstand größte Beschleunigung beim Busverkehr würde erreicht, wenn Senat und Bezirke endlich die von der BVG geforderten 50 km Busspuren realisieren würden.

Zu 2. Die Abschaffung der #Barzahlung beim Ticketkauf im Bus als Corona-Schutzmaßnahme zu verkaufen, ist schon dreist. Bereits seit Jahren erschwert die BVG den Barzahlern den Ticketkauf in der Straßenbahn, in dem die Automaten gar kein Bargeld oder zumindest keine Scheine annehmen. Auch beim Busverkehr geht es jetzt ausschließlich darum, die Kosten des Betriebs durch Beendigung der Bargeldannahme zu reduzieren.

Auch beispielsweise bei Supermärkten und Discountern würden die Betriebswirte lieber heute als morgen die Bargeldannahme einstellen. Wer damit anfängt, würde aber Kunden an die Konkurrenz verlieren. Denn es gibt Menschen, die aus finanziellen oder gesundheitlichen Gründen oder wegen ihres Alters (Kinder ebenso wie Hochbetagte) nicht mit Girokarte oder Smartphone, sondern (zumindest auf absehbare Zeit) nur mit Bargeld bezahlen können. Die BVG als Monopolist glaubt nun offensichtlich, auf diese Kunden keine Rücksicht nehmen zu müssen. Dabei sind gerade diese ganz besonders auf öffentlichen Nahverkehr angewiesen.

Deshalb fordert der Fahrgastverband IGEB den rot-rot-grünen Senat auf, sich seiner Verantwortung für die Menschen zu stellen, die aus den genannten Gründen auch künftig darauf angewiesen sind, sich in Bus oder Straßenbahn eine Fahrkarte mit Bargeld zu kaufen. Das betriebswirtschaftlich verständliche, aber verkehrspolitisch falsche und vor allem unsoziale BVG-Pilotprojekt muss beendet werden und darf vom Senat nicht als dauerhafte Regelung genehmigt werden.

In der Corona-Pandemie haben Busse und Bahnen erschreckend viele Fahrgäste verloren. Diese müssen zurückgewonnen werden. Stattdessen werden mit der Abschaffung der Bargeldzahlung Fahrgäste verschreckt bzw. ausgeschlossen.

Pressemeldung Berliner Fahrgastverband IGEB

Bus: Bus-Fahrgäste dürfen bald wieder vorne einsteigen – aber keine Barzahlung mehr Wegen Corona hatte die BVG den Vordereinstieg 2020 geschlossen., aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/entscheidung-steht-bevor-duerfen-fahrgaeste-im-bus-bald-wieder-vorn-einsteigen-li.168633

Wissen die Fahrgäste noch, wie das ist: im Bus vorne #einsteigen? Die Zeichen stehen gut, dass das schon bald wieder möglich ist. Bei den Berliner Verkehrsbetrieben (#BVG) hält man es für denkbar, dass der #Vordereinstieg demnächst geöffnet wird – im Gespräch ist nun der 12. Juli. Dann soll es auch wieder möglich sein, #Fahrscheine im Bus zu kaufen, heißt es bei dem Landesunternehmen. Allerdings wie angekündigt nur mit #Karte oder #Handy. Personalvertreter hatten darauf gepocht, dass die vordere Tür so lange geschlossen bleibt, bis erwiesen ist, dass das Fahrpersonal keinem Ansteckungsrisiko ausgesetzt wird. Jetzt bestätigt eine neue Untersuchung: Die Infektionsgefahr ist gering.

Vorne einsteigen und Ticket zeigen! Diese Devise gilt seit dem 12. März 2020 in den mehr als 1500 Linienbussen der BVG nicht mehr. Zu Beginn der ersten #Corona-Welle wurde der Vordereinstieg geschlossen, und Fahrscheine gibt es seitdem im Bus auch nicht mehr. Die Fahrerbereiche wurden abgesperrt.

Im Bus können Fahrscheine nicht mehr #bar bezahlt werden
Mehrmals versuchte die BVG, die Maßnahmen rückgängig zu machen. Der Senat machte Druck, denn durch die Einstellung des Fahrscheinverkaufs im Bus gehen Erträge verloren – allerdings betrug der Anteil an den Gesamteinnahmen vor Corona gerade mal vier Prozent. Doch der Gesamtpersonalrat und die Gewerkschaft Verdi leisteten Widerstand. Nach einer Demonstration Ende April wurde vereinbart, dass die Türen zu bleiben, bis nach erneuten …