Flughäfen: Passagierzahl 2017 übertroffen 33.326.000 Fluggäste plus 1 in Berlin, aus Berliner Flughäfen

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Das Wachstum am #Flughafenstandort Berlin hat wieder an Fahrt aufgenommen. Bereits heute wurde die #Passagierzahl aus dem Jahr 2017 übertroffen. Jubiläumspassagierin und damit der 33.326.001-ste Fluggast in diesem Jahr an den Berliner Flughäfen ist Regine Eppmann-Petrasch. Sie flog heute Morgen zusammen mit ihrem Mann Klaus-Dieter Petrasch mit Germania ab Berlin-Schönefeld nach Gran Canaria. Zum Jubiläum erhält Frau Eppmann-Petrasch von Germania einen Hin- und Rückflug im Germania-Streckennetz ab Berlin.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke #Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH:
“Die Passagierzahlen haben sich nicht nur stabilisiert, sondern ziehen kräftig an. Dazu hat das Engagement zahlreicher Airlines, unter anderem von Germania, erheblich beigetragen. Zum Jahresende erwarten wir fast 35 Millionen Passagiere.

Mit unseren erfahrenen Mitarbeitern in Tegel und Schönefeld werden wir auch die steigenden Fluggastzahlen bis zum Start des #BER bewältigen. Wir investieren gezielt in die beiden Flughäfen, um sie für das hohe Verkehrsaufkommen zu rüsten. Mit zahlreichen Maßnahmen werden die Prozesse sowie der Service verbessert.“

Vicky Kramer, Director Marketing #Germania Fluggesellschaft mbH:
„Wir gratulieren den Berliner Flughäfen zum Passagierrekord. Germania hat nach dem Marktaustritt eines Mitbewerbers im vergangenen Jahr schneller als andere Airlines die Chance ergriffen und ist nach Tegel zurückgekehrt. Wir planen in der Hauptstadt einen weiteren Ausbau unserer Aktivitäten. Bis zur Inbetriebnahme des BER im Oktober 2020 bieten wir attraktive Ziele ab Tegel und Schönefeld an. Insgesamt bedient Germania im Sommer 2019 ab Berlin 35 Strecken, davon 24 ab Tegel und elf ab Schönefeld.“

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Flughäfen: BER-Fertigstellung weiterhin im Plan Gesamtfinanzierung abgeschlossen, aus Berliner Flughäfen

Der Aufsichtsrat der #Flughafengesellschaft hat sich in seiner letzten Sitzung im Jahr 2018 intensiv mit dem #Baufortschritt am #BER beschäftigt. Dazu wurden externe Experten vom #TÜV Rheinland und aus dem Termincontrolling angehört. Wichtige Themen waren außerdem der Stand des Ausbauprogramms, der aktuelle #Flugbetrieb, der erfolgreiche Abschluss der #Gesamtfinanzierung und der Wirtschaftsplan für 2019.

Die Fertigstellung des BER ist in einer entscheidenden Phase und kommt insgesamt gut voran. Die Anzahl der kritischen Gewerke hat sich von vier auf zwei reduziert. Das bestätigten auch die Berichte der externen Sachverständigen gegenüber dem Aufsichtsrat. Insbesondere die Arbeiten an der Entrauchungssteuerung sind weit fortgeschritten und schneller als erwartet beendet worden. Die Sachverständigen bestätigten auch, dass die Arbeiten an den Sprinkleranlagen weitgehend abgeschlossen sind.

Teile der Brandmeldeanlage und der Kabelgewerke wurden dagegen sowohl von den externen Sachverständigen als auch von der Geschäftsführung als Gewerke benannt, auf deren Fertigstellung weiterhin der besondere Fokus der gesamten Bauorganisation liegen muss. Dort haben sich bekannte Risiken manifestiert. Der Aufsichtsrat geht unverändert von der Inbetriebnahme des BER im Oktober 2020 aus und wird sich auf einer Sitzung im Januar erneut über den Fortschritt in den kritischen Gewerken berichten lassen.

Die Geschäftsführung berichtete weiterhin von den Vorbereitungen auf die Inbetriebnahme. Für die Herstellung der operativen Betriebsfähigkeit und den Umzug des Flugbetriebes von Tegel zum BER wird eine übergeordnete Projektorganisation aufgebaut, mit der die Prozesse bis zur vollständigen Inbetriebnahme gesteuert werden.

Zum Thema Ausbauprogramm berichtete die Geschäftsführung dem Aufsichtsrat u.a. über die in Betrieb genommene temporäre Wartehalle auf dem Vorfeld am Flughafen Schönefeld, den Start der damit einhergehenden Umbauarbeiten am Pier 3a ab Januar 2019 sowie den Fortschritt auf der Baustelle des Terminals 2. Das Interimsgebäude des kürzlich fertiggestellten Regierungsterminals wurde Anfang Oktober dem Bund übergeben. Die endgültige Fertigstellung der Vorfeldflächen wird noch für dieses Jahr erwartet.

Der Fahrplan der FBB für eine geschlossene Gesamtfinanzierung konnte eingehalten werden. Die Geschäftsführung berichtete dem Aufsichtsrat, dass die Liquidität der FBB auf Basis der bereits in 2016 abgeschlossen Finanzierungsverträge bis zur Inbetriebnahme im Jahr 2020 abschließend gesichert ist. Weitere Finanzierungsfragen beispielsweise zum langfristigen Ausbau/Masterplan über das Jahr 2020 hinaus, können damit zeitlich flexibler adressiert werden. Das operative Ergebnis (EBITDA) der Flughafengesellschaft für 2018 wird voraussichtlich leicht über den Planungen bei ca. 110 Millionen Euro liegen.
 

Rainer Bretschneider, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Wir blicken auf ein Jahr zurück, in der die Flughafengesellschaft der Fertigstellung des BER ein gutes Stück nähergekommen ist. Viele der geplanten Fortschritte sind tatsächlich eingetreten. Auch wenn nicht alle Zwischenziele eingehalten werden konnten, gilt für mich nach wie vor der Eröffnungstermin Oktober 2020. Daran müssen wir weiter mit aller Kraft arbeiten.“

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Auch bei den kritischen Gewerken haben sich die Abarbeitungsgeschwindigkeit und die Qualität der Arbeit in den letzten Wochen spürbar erhöht. Jetzt muss es den Firmen Bosch und ROM gelingen, das Engagement bis zur endgültigen Fertigstellung ihrer Gewerke weiter zu steigern.“
 
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Flughäfen: BER 2020 Lütke Daldrup hält am geplanten Öffnungstermin fest – trotz weiterer Pannen, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/ber-2020-luetke-daldrup-haelt-am-geplanten-oeffnungstermin-fest—trotz-weiterer-pannen-31676140?dmcid=nl_20181201_31676140

Der #BER-Flughafenchef Engelbert Lütke #Daldrup hält am geplanten #Eröffnungstermin des neuen Hauptstadtflughafens im Oktober 2020 fest, obwohl die Arbeiten an Brandmeldeanlage und Kabeln nicht laufen wie erhofft. „Wir haben dort noch nicht den Progress, den wir uns eigentlich wünschen“, sagte er am Freitagabend nach einer Sitzung des Aufsichtsrats. Auch TÜV-Experten und Termincontroller sähen diese beiden Themen kritisch.

Der #Flughafen soll nach mehreren geplatzten Terminen in zwei Jahren in Betrieb gehen. Die Flughafengesellschaft will im Mai oder Juni 2019 so weit sein, dass alle Anlagen umfassend geprüft werden können. „Die Controller sind da etwas vorsichtiger“, sagte Lütke Daldrup. Sie gingen davon aus, dass die sogenannte Wirk-Prinzip-Prüfung erst im August oder September beginnen könne. Auch dann schaffe man aber noch den Eröffnungstermin, sagte Lütke Daldrup. Auf der Baustelle müsse weiter hart gearbeitet werden, an Wochenenden und im Mehrschichtbetrieb. „Aber wir haben die Baustelle im Griff.“

Mehrkosten von 25 Millionen Euro

Die Entrauchungssteuerung sei nun fertig programmiert, die Sprinkler sollen im Februar oder März fertig sein, sagte Lütke Daldrup am Freitag. Aufsichtsratschef Rainer #Bretschneider hält ebenfalls am Eröffnungstermin fest – „auch wenn nicht alle Zwischenziele eingehalten werden konnten“, wie er mitteilte.

Nach seinen Angaben ist auch die Finanzierung bis zur Eröffnung gesichert. Geld, das eigentlich für den Ausbau des …

Flughäfen: Eröffnungstermin in Gefahr? Ärger mit den Kabeln am BER geht weiter, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/eroeffnungstermin-in-gefahr–aerger-mit-den-kabeln-am-ber-geht-weiter-31652362

#Schönefeld – Das Problem ist bereits vor längerer Zeit aufgetaucht, nun hat es sich verschärft. Im Flughafen-Aufsichtsrat befürchtet man inzwischen ein neues Terminrisiko. Auf der #BER-Baustelle hat sich der Rückstand bei den Arbeiten zur Sanierung der #Kabeltrassen vergrößert, sagen Mitglieder des Gremiums. „Dort ist man nicht so weit, wie man es gern hätte“, hieß es. „Ein Anlass, besorgt zu sein.“
Fehler bei den Kabeltrassen

Zuletzt hieß es, dass alle Trassen spätestens im Frühjahr 2019 den Anforderungen entsprechen sollen. Aber das wird offenbar schwierig, wurde wenige Tage vor der nächsten Sitzung des Aufsichtsrats bekannt. Wenn die Aufsichtsräte am Freitag in Tegel zusammenkommen, geht es auch um den Baufortschritt am BER.

In der Hast vor dem 3. Juni 2012, der als Eröffnungstermin proklamiert worden war, wurden viele Kabeltrassen im zentralen Fluggastterminal falsch gebaut und falsch bestückt. Mal reichten die Halterungen nicht aus, um die Leitungen zu tragen. Dann wieder wurden direkt nebeneinander Kabel verlegt, die normalerweise auf Abstand liegen müssen, weil sonst Störungen drohen.
Klappt die Inbetriebnahme?
Mit diesen Problemen haben sich die #Flughafenleute immer wieder beschäftigt. Nachdem sie die #Kabelhohlraumsanierung als beendet bezeichnet hatte, schaute der Technische Überwachungs-Verein (#TÜV) …

Flughäfen: Schönefeld U-Bahn: Der Ausbau der U7 rückt ein Stück näher, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article215847355/U-Bahn-Der-Ausbau-der-U7-rueckt-ein-Stueck-naeher.html

Die Gemeinde #Schönefeld und die #Flughafengesellschaft wollen die #U-Bahn-Verlängerung zum #BER voranbringen.
Noch ist nicht endgültig klar, ob der neue Großflughafen BER in Schönefeld wie geplant in zwei Jahren eröffnet, die Gestaltung der künftigen Verkehrsströme im Südosten Berlins wird dagegen konkreter. Die Flughafengesellschaft (FBB) und die Gemeinde Schönefeld haben am Mittwoch eine gemeinsame Erklärung zur engeren Zusammenarbeit unterzeichnet. „Wir wollen das Umfeld so vorbereiten, dass der Flughafen auch gut erreichbar ist, wenn er eröffnet“, sagte Schönefelds Bürgermeister Udo Haase.

Geplant ist der Neubau zweier #Straßen im Umfeld des BER, um die Bundesstraße 96 zu entlasten, die Anfahrt zum #Terminal zu verbessern und die beiden direkt im Umfeld liegenden #Logistikzentren besser anzubinden. In der Erklärung enthalten ist auch die Absichtserklärung, die U-Bahnlinie 7 von Rudow in zwei Schritten zunächst bis zum S-Bahnhof Schönefeld und danach bis zum Flughafen zu verlängern. „Das haben wir uns auf unsere Fahnen geschrieben“, sagte Haase. Dabei handelt es sich im ersten Schritt um eine Verlängerung um rund drei Kilometer zum #S-Bahnhof Schönefeld und gut sechs Kilometer zum künftigen BER-Terminal.
Mit dem öffentlichen #Nahverkehr zum BER

Auch der Flughafenchef würde eine Verlängerung der #U-Bahn begrüßen. „Eine U-Bahn kann 700 Menschen transportieren, da ist eine Menge Kapazität möglich“, sagte FBB-Chef Engelbert Lütke Daldrup. Zwei von drei Menschen würden künftig den BER mit dem öffentlichen Nahverkehr …

Flughäfen: Gemeinde Schönefeld und Flughafengesellschaft intensivieren Zusammenarbeit , aus Berliner Flughäfen

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Gut zwei Jahre vor Inbetriebnahme des #BER im Oktober 2020 intensivieren die Gemeinde #Schönefeld und die #Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (#FBB) ihre Zusammenarbeit. Vor dem Hintergrund der bevorstehenden BER-Inbetriebnahme mit dem Weiterbetrieb des heutigen Flughafenstandorts Schönefeld (künftig BER-Terminal #T5) und dem weiter wachsenden Passagieraufkommen legten Udo #Haase, Bürgermeister der Gemeinde Schönefeld, und Flughafenchef Engelbert Lütke #Daldrup heute im Rathaus Schönefeld ihre gemeinsamen Pläne zur #Weiterentwicklung des #Flughafenumfeldes in einer Grundsatzerklärung vor. Diese bündelt Maßnahmen für die nächsten zwei bis fünf Jahre zur Erschließung von Flächen in Schönefeld sowie die Verbesserung der verkehrlichen und technischen Infrastruktur am künftigen Hauptstadtflughafen BER. Strategische Grundlage der Maßnahmen sind der Flächennutzungsplan und Bebauungspläne der Gemeinde Schönefeld sowie der Masterplan BER 2040 der Flughafengesellschaft.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup:

„Mit der Gemeinde Schönefeld verbindet uns das ausgeprägte Interesse an einem attraktiven Umfeld am künftigen Hauptstadtflughafen BER. Die Inbetriebnahme 2020 ist in Sichtweite. Deshalb werden wir die längjährige gute Zusammenarbeit noch engagierter fortschreiben und gemeinsam die positiven Standortfaktoren der Flughafenregion stärken.“

Dr. Udo Haase:

„Der Flughafen und die Gemeinde Schönefeld gehören zusammen. Seit Jahren gibt es eine sehr enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit, die mit dieser Grundsatzerklärung dokumentiert, dass weitere Anstrengungen bis zur Eröffnung des BER für beide Seiten überaus wichtig sind. Diese enge Kooperation ist Ausdruck dafür, dass das Ziel nur gemeinsam erreicht werden kann.“

Erreichbarkeit des BER

Ein Schwerpunkt der Vereinbarung liegt auf der redundanten und multimodalen Erreichbarkeit des BER. Nach der Schließung des heutigen Flughafens Schönefeld (künftig BER-Terminal T5) im Jahr 2025 wird die vollständige Durchbindung der Jürgen-Schumann-Allee sichergestellt. Außerdem wird die Flughafengesellschaft ein neues Konzept für die redundante Erreichbarkeit des motorisierten Individualverkehrs im direkten Umfeld des BER aufsetzen. Neben der Jürgen-Schumann-Allee betrifft dies auch andere Trassen, wie die Transversale zwischen A113 und A117. Aufgenommen in das Konzept wird auch die Verlängerung der U-Bahn-Linie U7 von Rudow zum Bahnhof Schönefeld.

Flächen- und Infrastrukturentwicklung

Ein weiterer Fokus liegt darauf, bereits jetzt die Areale am heutigen Flughafen Schönefeld zu erschließen. Durch die Entwicklung der Flächen nach der Autobahnabfahrt „Schönefeld Süd“ (nördlich und südlich der Bundesstraße B96a) soll eine städtebaulich hochwertige Eingangssituation nach Schönefeld geschaffen werden. Die Gemeinde Schönefeld unterstützt die Flughafengesellschaft bei der Entwicklung des Logistik-Parks und des Gewerbegebiets „Northgate“. Zudem wollen die Gemeinde Schönefeld und die Flughafengesellschaft bei Marketing- und Aquisemaßnahmen für die Standortentwicklung eng zusammenarbeiten. In der unmittelbaren Nähe des Flughafens sollen vor allem flughafenaffine Nutzungen angesiedelt werden.
 
 
 
 
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Bahnverkehr: 700 Millionen Euro für ICE-Strecke: Berlins längste Baustelle 20 Jahre dauerte die Planung, nun wird gebaut: Die Dresdner Bahn verändert Lichtenrade bereits jetzt. aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-lichtenrade-700-millionen-euro-fuer-ice-strecke-berlins-laengste-baustelle/23640736.html

Die juristischen Schlachten sind geschlagen. Jetzt wird gebaut – und #Lichtenrade verändert sich bereits. Die Pfeiler für die #Lärmschutzwände stehen schon zwischen Bahnhofstraße und Wolziger Zeile, viele große Bäume und Büsche sind gerodet. Die #Kleingartenkolonie ist verschwunden. Hier ist sie schon gut zu erkennen, die #Trasse der #Dresdner Bahn. Die Bahnhofsstraße ist – noch – offen. Der Currywurstbude direkt an den Schranken ist zum Jahresende gekündigt. Im Mai 2020 wird der #Bahnübergang aufgegeben, dann beginnt die ganz große Buddelei.

Das #Planfeststellungsverfahren hatte fast 20 Jahre gedauert, am Ende aber, im Sommer 2017, hat das #Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zugunsten der Gleise entschieden. Von #Priesterweg bis zur Stadtgrenze werden zwei Gleise für Fernzüge und den #Flughafenexpress zum #BER führen. Eine Bürgerinitiative aus Anwohnern hatte gefordert, die neuen Gleise in einen Tunnel zu legen, auch von einem Einschnitt war mal die Rede. Bis zum Krieg dampften auch Fernzüge mitten durch Lichtenrade – daran konnte sich natürlich keiner der klagenden Anwohner erinnern. Sie wollten vermeiden, dass der Tempelhofer Ortsteil durch bis zu fünf Meter hohe Lärmschutzwände optisch getrennt wird. Vergeblich.
Mit Tempo 160 durch Berlin

Die Bahn setzte sich durch, die Gleise liegen ebenerdig wie einst. Tempo 160 werden die Züge auf Berliner Stadtgebiet …

Flughäfen: Bei Betrieb parallel zum BER Flughafen Tegel würde bei Offenhaltung wohl halbiert aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2018/11/tegel-bei-offenhaltung-trotz-ber-wesentlich-kleiner.html

Mehr Technik, kleinere #Belegungsdichte: Würde Berlin den #Flughafen #Tegel trotz des eröffneten #BER betreiben wollen, würde sich die Kapazität des 40 Jahre alten #Airports "wahrscheinlich #halbieren", sagt Flughafenchef #Daldrup. Zudem müsse er saniert werden.
Bliebe der Berliner Flughafen Tegel nach Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens BER offen, könnten dort nach Betreiberangaben längst nicht so viele Passagiere abgefertigt werden wie derzeit. "Wir gehen davon aus, dass sich die Kapazität wahrscheinlich halbieren würde", sagte Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup am Freitag vor Abgeordneten des BER-Untersuchungsausschusses in Tegel.
Der rund 40 Jahre alte Airport brauche eine grundlegende Sanierung, erklärte Lütke Daldrup weiter. Heute werde mehr Platz für Technik gebraucht und die zulässige Belegungsdichte sei deutlich geringer. In Tegel waren im vergangenen Jahr gut 21 Millionen Fluggäste abgefertigt worden.
Im Jahr 2020 soll der BER endlich öffnen

Der neue Flughafen BER im brandenburgischen Schönefeld soll nach mehreren Verschiebungen in zwei Jahren in Betrieb gehen. Der Innenstadtflughafen Tegel soll spätestens ein halbes Jahr später …

U-Bahn + Flughäfen: Neukölln und Schönefeld wollen U7 bis Brandenburg verlängern Über eine Verlängerung der U7 nach Schönefeld wird schon ewig diskutiert., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/neukoelln/article215735285/Neukoelln-und-Schoenefeld-wollen-U7-bis-Brandenburg-verlaengern.html

Berlin.  Es hätte eine lustige Klassenfahrt werden können. Im Bus, mit dem der Senat nach seiner Sitzung im Rathaus Neukölln durch den Bezirk tourte, war bei viel Gelächter und Getuschel noch alles in Ordnung. Beim ersten Termin am Rudower Stadtrand aber kippte die Stimmung, die Fronten verhärteten sich: Auf der einen Seite die rot-rot-grüne Senatsmannschaft um Berlins Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD), auf der anderen die Bürgermeister von Neukölln und Schönefeld, Martin Hikel (SPD) und Udo Haase (parteilos). Zankapfel zwischen Landes- und Kommunalebene: eine mögliche #Verlängerung der #U-Bahnlinie 7 von #Rudow bis zum neuen #Hauptstadtairport #BER.

„Schönefeld wird in den kommenden Jahren von derzeit 16.000 Einwohnern auf 45.000 wachsen“, sagte Haase. Allein 23.000 Menschen sollen dann in Schönefeld-Nord an der Grenze zu Rudow leben, ein gänzlich neuer Stadtteil wird dafür aus dem Boden gestampft. „Durch die Eröffnung des BER entstehen so große #Pendlerströme“, so Haase weiter. „Bis zu 34.000 Pkw mehr als heute werden dann auf den Straßen zwischen Flughafen und Rudow unterwegs sein.“ Sein Credo deshalb: Nur eine Verlängerung der U-Bahn könne Abhilfe schaffen, idealerweise solle die Strecke bis zum BER gehen, damit nicht zusätzlich auch Passagiere die Straßen verstopfen. Hikel unterstützte Haases Wunsch, sagte: „Das verlässlichste Verkehrsmittel ist die Schiene, Busse oder gar Trams hätten die Kapazitäten nicht und würden zudem die Gegend mit Lärm und Abgasen belasten.“
6,3 Kilometer bis zum BER

Derzeit endet die #U7 in Rudow, nur ein kleiner Tunnel-Stummel von 300 Metern führt weiter in Richtung …

S-Bahn: Neues Konzept So will Berlin eine neue S-Bahn-Krise verhindern aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/neues-konzept-so-will-berlin-eine-neue-s-bahn-krise-verhindern-31472164?dmcid=nl_20181022_31472164

Mittlerweile liegen sie neun Jahre zurück, die Höhepunkte der #S-Bahn-Krise. Viele Berliner können sich aber noch gut an sie erinnern – an die Ausfälle, an die vollen Wagen, an die #Stilllegung ganzer Strecken, weil Züge wegen Mängeln nicht mehr fahren durften. Zu dem Debakel kam es, weil ein Teil der Flotte den Anforderungen nicht entsprach und weil die S-Bahn Berlin GmbH, ein Unternehmen der Deutschen Bahn (DB), in den Werkstätten gespart hatte.

Nie wieder Krise: Das schwor man sich 2009. Nun will der Senat die Weichen endlich neu stellen – mit der Option, die Berliner S-Bahn völlig anders zu organisieren. Noch im Herbst will Berlin im Europäischen Amtsblatt für Oktober 2019 ein #Vergabeverfahren ankündigen.

Zehn Linien stehen auf dem Plan
Die Besprechungsvorlage, die der Berliner Zeitung vorliegt, trägt die Nummer #S-1638/2018. Gut möglich, dass der Senat sie am Dienstag aufruft. Auf drei Seiten wird im Namen der Verkehrssenatorin Regine #Günther (parteilos, für Grüne) skizziert, wie es mit der S-Bahn weitergeht – genauer gesagt mit den Strecken, die in# Nord-Süd- und #Ost-West-Richtung verlaufen.

Entschieden wird über zehn Linien, zwei Drittel des S-Bahn-Verkehrs: von der #S1 zwischen Oranienburg und Wannsee bis zur #S9, die künftig zwischen Spandau und dem Flughafen BER verkehrt. Die #S2, #S25, #S3, #S5, #S7 und #S75 stehen ebenfalls auf der Liste. Es geht auch um die #S85, die dann zwischen dem #BER, dem #Ostkreuz und dem #Hauptbahnhof pendelt, und die neue #S15 (#Waidmannslust- #Hauptbahnhof).

Berlin wächst, und dem soll auch die S-Bahn stärker …