Regionalverkehr: Doppelstockzug als rollender Botschafter für die Region unterwegs Zug auf den Namen „Hiddensee“ getauft

http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/8624324/bbmv20141212.html?start=0&c2212428=2207508&itemsPerPage=20&x=1 (Berlin, 12. Dezember 2014) Als #Botschafter für die „#Perle der Ostsee“ wurde heute im #Stralsunder Hauptbahnhof ein Doppelstock-Triebwagen auf den Namen „#Hiddensee“ getauft. Anlass der Zugtaufe ist die Betriebsaufnahme des Verkehrsvertrages Nord-Süd am 14. Dezember 2014 mit den Linien #RE5 Rostock/Stralsund–Berlin– Falkenberg (Elster)/Lutherstadt Wittenberg und #RE3 Stralsund/Schwedt (Oder)–Berlin– Elsterwerda. Auf beiden Linien zusammen werden jährlich 9,5 Millionen Zugkilometer gefahren. Die Laufzeit des Vertrages beträgt zwölf Jahre. Diesem Zuschlag ist ein umfangreiches, europaweites Vergabeverfahren vorangegangen, in dem die vertraglichen Konditionen zwischen den Ländern und allen Bietern verhandelt wurden. DB Regio Nordost hat mit dem besten Angebot den Zuschlag bekommen.

Die modernisierten Doppelstockzüge sind klimatisiert und für eine Geschwindigkeit bis zu 160 Stundenkilometern ausgelegt. Zu den Ausstattungsmerkmalen gehören breite, bequeme Sitzplätze und viel Beinfreiheit. Steckdosen an fast jedem Platz, eine erweiterte Gepäckablage, Ledersitze in der 1. Klasse und ein großzügiger Fahrradwagen. Im Mittelwagen befindet sich ein barrierefreier Mehrzweckraum. Moderne Fahrgastinformationssysteme erleichtern die Orientierung und Videokameras sollen den Reisenden mehr Sicherheit vermitteln und Vandalismus vorbeugen. Ein Snack- und Getränkeautomat sowie ein barrierefreier Mittelwagen mit Schiebetritten runden den Service im Zug ab. Herausgeber: Deutsche Bahn AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Ausbau der Bahnstrecke Berlin – Dresden: Weiterer Abschnitt fertig In Elsterwerda entstand eine neue Kreuzung mit der Bahnstrecke Roßlau – Horka – Grenze D/Pl

http://www.deutschebahn.com/de/presse/presseinformationen/pi_it/8632940/ubd20141214.html (Elsterwerda, 14. Dezember 2014) Auf der Bahnstrecke #Berlin#Dresden wurde in #Elsterwerda (Elbe-Elster-Kreis) ein weiterer Abschnitt für den #Ausbau der Strecke abgeschlossen: Auf 420 Metern tauchen die Gleise der Verbindung Berlin-Dresden unter die Gleise der Bahnstrecke #Roßlau-#Horka hindurch. Rund 29 Millionen Euro investierte die Bahn in die Bauwerke der neuen #Kreuzung zwischen den beiden Bahnstrecken. Seit Herbst 2013 entstanden ein 420 Meter langer Betontrog und drei Brücken für die Gleise der Verbindung Roßlau-Horka nebst einem Geh- und Radweg. Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider hob die Bedeutung des Bauwerks als Schnittpunkt der europäischen Verkehrsachsen Nordeuropa-Tschechien-Südosteuropa und Nordseehäfen-Polen-Osteuropa hervor. „Daher unterstützt Brandenburg insbesondere den Bahnausbau zwischen Berlin und Dresden unter anderem über die Förderung des Kommunalanteils an Ersatzmaßnahmen für die Bahnübergänge an der Strecke.“ Mit den neuen Bauwerken in Elsterwerda-Biehla wurde die Strecke Berlin-Dresden um 28 Meter nach Osten verlegt. Damit kann die Geschwindigkeit auf den Gleisen von zuletzt 60 auf künftig 160 Kilometer pro Stunde erhöht werden. Für den Lärmschutz der Anwohner wurden die Wände des Betontrogs mit einer hochabsorbierenden Verkleidung ausgestattet. Hoher Grundwasserstand, Schichtwasser und Staunässe erschwerten die Bauarbeiten. Zwischen September und November 2014 waren für die Inbetriebnahme der neuen Bauwerke die Bahnstrecke Berlin-Dresden mehr als zwei Monate, die Strecke Roßlau-Horka rund sechs Wochen voll gesperrt. Zudem wurden die alten Bahnanlagen zurückgebaut. Das Kreuzungsbauwerk in Elsterwerda-Biehla ist Teil des Streckenausbaus zwischen Berlin und Dresden. Die Strecke zwischen Blankenfelde, südlich von Berlin, bis wenige Kilometer vor Dresden wird von der Deutschen Bahn auf die Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h ausgebaut. Die Reisezeit im Fernverkehr kann sich nach dem Infrastruktur-Ausbau deutlich verkürzen. Ziel ist ab Ende 2018 eine Fahrzeit im Fernverkehr von rund 100 Minuten zwischen Berlin und Dresden. Die Ausbaustrecke (ABS) ist als Teil des transeuropäischen Bahnkorridors 7 auch von überregionaler Bedeutung. Der Schienenkorridor verbindet die strategisch wichtigen Häfen der Nord- und Ostsee mit dem Schwarzen Meer und dem Mittelmeer. Bis 2018 werden mit Investitionen von 555 Millionen Euro wesentliche Abschnitte der Strecke Berlin – Dresden ausgebaut. Aktuell finden in Dahlewitz, Zossen, Rangsdorf und Hohenleipisch Umbaumaßnahmen statt. Unter anderem werden Bahnübergänge durch Straßenunterführungen ersetzt sowie Bahnhofsbereiche modernisiert und umgestaltet. Ab Februar 2015 werden in Mückendorf und Lindenbrück auch die ersten Straßenüberführungen gebaut. Für die vier Ausbauabschnitte laufen derzeit die Planfeststellungsverfahren. Insgesamt müssen 20 Bahnübergänge durch Brücken oder Unterführungen für die erhöhte Geschwindigkeit ersetzt werden. Auf 125 Kilometern werden zudem die Gleisanlagen und Oberleitungen erneuert, moderne Leit- und Sicherungstechnik installiert und sechs Elektronische Stellwerke in Betrieb genommen. Die gesamte Strecke wird mit dem europäischen Zugsicherungs- und Steuerungssystem ETCS ausgestattet. Das ETCS ist ein einheitliches Zugsicherungssystem für den europäischen Hochgeschwindigkeitsverkehr. Herausgeber: Deutsche Bahn AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Regionalverkehr: Brandenburg: Weiterhin Bahnverkehr in der Prignitz und Ostprignitz-Ruppin

http://www.lok-report.de/ Die Eisenbahngesellschaft Potsdam mbH (kurz #EGP) hat vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) den Zuschlag für den Weiterbetrieb der Brandenburger Linien #RB73 und #RB74 erhalten. „Für unsere Fahrgäste ist damit der Betrieb der Strecken um weitere ein bzw. zwei Jahre gesichert.“, freut sich Dr. Ralf Böhme, Leiter des Schienenpersonennahverkehrs. „In den Verhandlungen mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) haben wir versucht, für unsere Fahrgäste das bestmögliche Verkehrsangebot zusammen zustellen. Dennoch kommt es auch nach dieser Vergabe zu einigen Veränderungen im Betrieb“. Auf der RB 73 zwischen #Neustadt/Dosse, #Kyritz und #Pritzwalk werden Montag bis Freitag weiterhin 16 Zugpaare pro Tag auf der Strecke Neustadt/Dosse – Kyritz fahren, von denen jeweils zwei Zugpaare zwischen Neustadt/Dosse – Pritzwalk verkehren. Am Wochenende wird zwischen Pritzwalk und Kyritz ein Zugpaar mehr als heute verkehren (drei statt zwei). Dagegen wird zum jetzigen Fahrplan am Wochenende Einschränkungen zwischen Neustadt (Dosse) und Kyritz geben: „Bisher verkehrten samstags und sonntags acht Zugpaare. Zukünftig werden es nur noch vier Zugpaare sein.“, so Böhme weiter. „Einschnitte gibt es leider auch auf der RB 74 zwischen Pritzwalk und #Meyenburg, wo Montag bis Freitag und am Wochenende grundsätzlich ein Zugpaar weniger verkehrt als bislang“. Der neue Verkehrsvertrag für die RB 73 und RB 74 läuft für weitere zwei Jahre. Die RB 70 (vormals VGP 70) zwischen Pritzwalk und Putlitz wird für ein weiteres Jahr betrieben. Hier gibt es keine Änderungen im Betriebsablauf. Mit der Durchführung der Verkehrsleistungen beauftragt die EGP ihr Schwesterunternehmen HANSeatische Eisenbahn GmbH, kurz HANS (Pressemeldung EGP, 15.12.14).

U-Bahn: BVG dementiert Medienberichte Kein Ausbau der U1 nach Westen, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/verkehr/bvg-dementiert-medienberichte-kein-ausbau-der-u1-nach-westen,10809298,29336412.html Am Montagmorgen sorgten Medienberichte über eine mögliche #Verlängerung der #U1 bis zum #Westkreuz für Aufregung. Nun hat die BVG entschieden dementiert. Konkret sind hingegen Überlegungen für eine Ost-Verlängerung bis zum #Ostkreuz.

Die Idee, die U-Bahnlinie U 1 über den Endbahnhof Uhlandstraße hinaus Richtung Westen bis zum Westkreuz zu verlängern, ist „pure Utopie“. Das sagt Petra Reetz, Sprecherin der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), auf Anfrage. Allenfalls gebe es „eine gewisse Logik“, die U 1 bis zum Adenauerplatz, und damit zum Umstieg zur U 7, zu bauen. Auf dem Weg dorthin könne man auch auf „gewisse Fahrgastzuwächse“ hoffen. Doch selbst dieser Ausbau, der „einen gewissen Charme“ habe, sei unter der aktuellen Finanzausstattung der BVG nicht möglich. „Das kann vielleicht was werden, wenn wir in der Lotterie gewinnen.“ Ein möglicher weiterer Ausbau bis zum S-Bahnhof …

Bahnhöfe + barrierefrei: Zugang zum Bahnhof Greifswalder Straße über die S-Bahn-Brücke barrierefrei erweitern!, aus Senat

www.berlin.de Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt: Frage 1: Wie bewertet der Senat die gegenwärtige #Erschließung des #S-Bahnhofs Greifswalder Straße hinsicht-lich der #barrierefreien #Erreichbarkeit aus Richtung des #Thälmannparks/der Grellstraße (westlich der Greifswalder Str.)? Frage 2: Ist dem Senat bekannt, dass die Querungs-stelle (FGÜ mit LSA, Höhe Grellstraße/Storkower Straße) auf-grund der Höhe der Borde und der Schienen der Stra-ßenbahnlinie M4 nicht barrierefrei ist? Wenn ja, was plant der Senat, um Menschen mit eingeschränkter Mobilität einen barrierefreien Zugang über die Straßenquerung zum S-Bahnhof zu ermöglichen? Antwort zu 1. und 2.: In der Relation Wohngebiet Thälmannpark – S-Bahnhof Greifswalder Straße gibt es eine Z-Überquerungsstelle über die Greifswalder Straße auf der nördlichen Seite der Einmündung Lilli-Henoch-Straße. Die Borde sind dort auf 3 cm abgesenkt, und für blinde und sehbehinderte Menschen wurden taktile Rich-tungsfelder eingebaut. Am Knotenpunkt Grellstraße / Storkower Straße gibt es lichtsignalisierte Furten. Die Borde sind ebenfalls auf 3 cm abgesenkt und mit taktilen Richtungsfeldern versehen. Außerdem verfügt die (reguläre) Lichtsignalanlage (LSA) (zurzeit läuft dort eine Baustellen-LSA) über akustische Signalgeber. Eine Bordkantenhöhe von 3 cm gilt als barrierefrei und ist für die Sicherheit blinder Menschen erforderlich. Die Bordsteinkante zur Fahrbahn wird auch als äußere Leitlinie bezeichnet. Die zusätzlichen taktilen Richtungs-felder dienen der Orientierung blinder Menschen, indem sie die Laufrichtung des Überquerens der Fahrbahn bzw. Gleise vorgeben. Der S-Bahnhof Greifswalder Straße (Berliner Innen-ring, S-Bahn-Linien S 41, S 42, S 8, S 85, S 9) selbst ist stufenlos erreichbar, da er zwischen Bahnhofshalle und S-Bahnsteig (im nordwestlichen Abschnitt) über einen Auf-zug verfügt. Damit ist zu konstatieren, dass – im Gegensatz zur Behauptung in Frage 2 – der S-Bahnhof Greifswalder Straße aus allen Richtungen, nicht nur vom Thälmannpark und der Grellstraße aus, barrierefrei erreichbar ist. Frage 3: Wird bei der Variantenuntersuchung zum ÖPNV-Knotenpunkt S-Bahnhof Greifswalder Straße, welche die BVG im Auftrag des Senats derzeit vorneh-men soll, die Möglichkeit geprüft, einen zweiten barriere-freien Aufgang, der einen Zugang über die S-Bahn-Brücke aus Richtung des Thälmann-Parks/Grellstraße zum S-Bahnhof ermöglicht, einzurichten? Wenn nein, warum nicht? Frage 4: Welche Pläne zur Errichtung eines Zu-/Auf-gangs zur Erreichbarkeit des S-Bahnhofs über die S-Bahn-Brücke hat der Senat? Antwort zu 3. und 4.: Zur Variantenuntersuchung der Gesamtsituation an dem ÖPNV-Knotenpunkt S-Bahnhof Greifswalder Straße liegen die Ergebnisse der BVG noch nicht vor. Grundsätzlich wurde mit den Behindertenverbänden abgestimmt, dass S-, U- und Regionalbahnhöfe nur mit einem barrierefreien Zugang ausgestattet werden, bis alle Bahnhöfe mit Aufzügen oder Rampen barrierefrei er-reichbar sind. Dem liegt das Ziel zu Grunde, möglichst viele Bahnhöfe möglichst schnell barrierefrei zu gestalten, bevor einzelne Bahnhöfe zwei oder mehr barrierefreie Zugänge erhalten. Daher ist bei der BVG-Untersuchung nicht vorgege-ben, dass ein weiterer barrierefreier Zugang geplant wer-den muss. Frage 5: Wer ist Eigentümer der Brücke bzw. Baulast-träger der Straße, welche über die Greifswalder Straße führt? Antwort zu 5.: Nach Kenntnis des Senats befindet sich die Brücke in privatem Eigentum. Frage 6: Wie und in wie weit ist es möglich, Investo-rInnen, die auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahn-hofs Greifswalder Straße bauen wollen, im Rahmen eines städtebaulichen Vertrags an der Finanzierung bzw. am Bau eines weiteren Aufgangs/Zugangs auf Seiten des Thälmannparks zu beteiligen? Frage 7: Welche Voraussetzungen müssen hierfür vor-liegen? Welche rechtlichen Rahmenbedingungen müssen einem solchen Vorhaben zu Grunde gelegt werden? Antwort zu 6. und 7.: Das Bezirksamt Pankow sieht für 2015 die Aufstellung eines Bebauungsplans für die Fläche des ehemaligen Güterbahnhofs Greifswalder Stra-ße vor. Der Abschluss eines städtebaulichen Vertrags ist ebenfalls vorgesehen. In einem städtebaulichen Vertrag können im Zusam-menhang mit einem Bebauungsplan unter anderem Leis-tungen zur Erschließung des Baugebiets, zur Kostenüber-nahme von Planungsleistungen, zur Schaffung von Kin-dertagesstätten- und Grundschulplätzen sowie ein Anteil geförderter Wohnraum vereinbart werden. Für städtebauliche Verträge gelten die in § 11 Bauge-setzbuch definierten Schranken. Es kann nur eine Kosten-übernahme oder -beteiligung durch den Vorhabenträger vereinbart werden für Leistungen, die Folge oder Voraus-setzung des konkreten Bauvorhabens sind. Die vereinbar-te Kostenübernahme muss den gesamten Umständen nach angemessen sein. Es kann nichts vereinbart werden, wo-rauf der Vorhabenträger ohnehin einen Anspruch hätte. Ziel der Planung soll auch eine Rad- und Fußwegver-bindung parallel zur S-Bahn als Verbindung der Gebiete Thälmannpark und Anton-Saefkow-Park sein. Hierfür ist eine Inanspruchnahme der bestehenden Straßenbrücke über die Greifswalder Straße geplant. Die Diskussion der Erreichbarkeit des S-Bahnhofs über die bestehende Straßenbrücke und die genaue Aus-gestaltung des städtebaulichen Vertrags bleiben dem weiteren Verfahren vorbehalten. Für den städtebaulichen Vertrag liegt die Zuständigkeit beim Bezirksamt Pankow. Berlin, den 15. Dezember 2014 In Vertretung Christian Gaebler ………………………….. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 18. Dez. 2014)

Bahnverkehr: Interconnex zum letzten Mal gefahren – Auf den letzten Pfiff Eine zwölfjährige Bahngeschichte ging am Samstag zu Ende. Um 20.42 Uhr fuhr zum letzten Mal der Interconnex in den Berliner Hauptbahnhof ein., aus rbb-online.de

http://www.rbb-online.de/wirtschaft/beitrag/2014/12/letzter-interconnex-zwischen-leipzig-und-warnemuende.html

Eine #zwölfjährige #Bahngeschichte ging am Samstag zu Ende. Um 20.42 Uhr fuhr zum letzten Mal der #Interconnex in den Berliner Hauptbahnhof ein. Der blau-gelbe Zug des privaten Bahnunternehmens #Veolia muss sich der #Billigkonkurrenz durch die #Fernbusse geschlagen geben.

An diesem Samstag ist letztmals der Interconnex zwischen Leipzig und Rostock-Warnemünde – über Berlin gefahren. Nach zwölf Jahren wird die Verbindung mit dem blau-gelben Zug eingestellt. Wesentlicher Grund dafür sei die Billigkonkurrenz der Fernbusse, hieß es. Die Busunternehmen könnten wesentlich preisgünstiger kalkulieren, da sie im Gegensatz zum Interconnex keine Gebühren für die Streckennutzung tragen müssen.
Tränenreicher Abschied
Eine Sprecherin vom Betreiber Veolia sagte: „Wir sind traurig, da hängt schon eine Menge Herzblut …

Bahnverkehr: Interconnex zum letzten Mal gefahren – Auf den letzten Pfiff Eine zwölfjährige Bahngeschichte ging am Samstag zu Ende. Um 20.42 Uhr fuhr zum letzten Mal der Interconnex in den Berliner Hauptbahnhof ein., aus rbb-online.de

http://www.rbb-online.de/wirtschaft/beitrag/2014/12/letzter-interconnex-zwischen-leipzig-und-warnemuende.html Eine #zwölfjährige #Bahngeschichte ging am Samstag zu Ende. Um 20.42 Uhr fuhr zum letzten Mal der #Interconnex in den Berliner Hauptbahnhof ein. Der blau-gelbe Zug des privaten Bahnunternehmens #Veolia muss sich der #Billigkonkurrenz durch die #Fernbusse geschlagen geben.

An diesem Samstag ist letztmals der Interconnex zwischen Leipzig und Rostock-Warnemünde – über Berlin gefahren. Nach zwölf Jahren wird die Verbindung mit dem blau-gelben Zug eingestellt. Wesentlicher Grund dafür sei die Billigkonkurrenz der Fernbusse, hieß es. Die Busunternehmen könnten wesentlich preisgünstiger kalkulieren, da sie im Gegensatz zum Interconnex keine Gebühren für die Streckennutzung tragen müssen. Tränenreicher Abschied Eine Sprecherin vom Betreiber Veolia sagte: „Wir sind traurig, da hängt schon eine Menge Herzblut …

Flughäfen: Wegen Verzögerungen am Berliner Flughafen BER Tegel soll für 20 Millionen nochmal saniert werden, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/hauptstadtflughafen/wegen-verzoegerungen-am-berliner-flughafen-ber-tegel-soll-fuer-20-millionen-nochmal-saniert-werden,11546166,29332488.html Weil sich die Bauarbeiten am neuen #Hauptstadtflughafen in die Länge ziehen, werden in #Tegel abermals #Sanierungsmaßnahmen nötig. 20 Millionen Euro sollen in #Vorfeldflächen und #Rollwege investiert werden. Nach Informationen der Berliner Zeitung könnte aber noch mehr Modernisierungsbedarf anfallen.

Flughafen-Geschäftsführer Hartmut Mehdorn umgibt der Nimbus des einsamen Machers und Entscheiders – doch tatsächlich lässt er sich umfangreich beraten. Zu umfangreich, hat der Aufsichtsrat der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) bei seiner Sitzung am Freitag befunden. Nach Informationen aus Teilnehmerkreisen nähern sich die Zahlungen des Staatsunternehmens an eine große Beratungsfirma nun der Zehn-Millionen-Euro-Marke. Ab diesem Wert muss die Geschäftsführung die Zustimmung des Aufsichtsrates einholen. Wie es hieß, haben dort insbesondere die Vertreter Berlins gegen ein weiteres Engagement votiert. Berlins neuer Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD), der am Freitag erstmals an einer Sitzung des Gremiums teilnahm, habe offenbar …

Bahnverkehr: Zugverbindung nach Schlesien wird eingestellt Die letzte Fahrt von Berlin nach Breslau, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/verkehr/zugverbindung-nach-schlesien-wird-eingestellt-die-letzte-fahrt-von-berlin-nach-breslau,10809298,29331634.html Aus und #vorbei: Nach 161 Jahren gibt es keinen #durchgehenden #Fernzug zwischen Berlin und #Schlesien mehr. Die Abschiedsfahrt war traurig – doch der Eurocity ist nicht die einzige Bahnverbindung nach Berlin, die mit dem Fahrplanwechsel wegfiel.

Was für ein Abschied! Wie ein letzter Fußtritt für die Unentwegten, die diesem Zug treu geblieben sind, sagt Jon Worth, der im ersten Wagen fröstelt, weil die Heizung nicht funktioniert. „Dieser Abschied ist nicht leise, er ist wie ein Türenknallen.“ Der Brite war bei der letzten Fahrt des Eurocity von Hamburg über Berlin nach #Wrocław (Breslau) dabei. Es ist nicht die einzige internationale Bahnverbindung von und nach Berlin, die eingespart worden ist. Aber eine sehr traditionsreiche: Nach 161 Jahren gibt es jetzt keinen durchgehenden Fernzug zwischen Berlin und Schlesien mehr. Berlin Hauptbahnhof am Sonnabend, kurz vor 10 Uhr. Der Eurocity 249 kommt zur eigenen Beerdigung zu spät. Knapp 20 Minuten nach der fahrplanmäßigen Zeit rollt der letzte Fernzug von Berlin nach …

RE 1-Sperrung Potsdam – Werder: 15 Kritikpunkte, was alles in 12 Tagen schlecht gelaufen ist

(13.12.2014, DBV-Landesverband Berlin-Brandenburg) Im Tagesdurchschnitt sind auf der Linie RE 1 zwischen Frankfurt (Oder) und Magdeburg 45.000 Fahrgäste täglich unterwegs. Sie alle waren von der Sperrung vom 1. bis 12.12.2014 zwischen Potsdam Park Sanssouci und Werder betroffen. Die Erreichbarkeit der Brandenburgischen Landeshauptstadt aus Richtung Westen war kaum noch gegeben. Der DBV kritisiert, dass durch unzureichende Information und einen nicht angemessenen Ersatzverkehr viele Fahrgäste verärgert waren – ein Mehr an Zeitaufwand von einer Stunde pro Tag waren keine Seltenheit. Viele Fahrgäste sind verärgert und fragen, wofür sie eigentlich bezahlt haben. DB Regio hat in Vergangenheit gezeigt, dass es auch besser geht – die zwölf Tage im Dezember waren keine Glanzleistung! Stichpunktartig lässt sich die Kritik folgendermaßen zusammenfassen: Grundsätzliches 1. Naheliegend wäre die Führung der RE 1-Züge von Potsdam über Golm nach Werder. In Golm besteht die Möglichkeit, sowohl nach Potsdam als auch Werder zu fahren. Dies war laut DB Regio aus betrieblichen Gründen nicht möglich. Warum wurden die Fahrpläne der RB-Linien 20, 21 und 22 nicht angepasst? 2. Die schlechte Information zeigt, dass die Rolle des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg bei der Planung von zukünftigen Ersatzverkehren gestärkt werden muss. Eine Information der Fahrgäste und der anderen Verkehrsunternehmen eine Woche vorher ist eine Zumutung. Im konkreten Fall sind die Verkehrsbetriebe Brandenburg (Havel) deshalb gar nicht in der Lage gewesen, die Fahrpläne der Straßenbahnen und der Nachtbusse anzupassen. Nochmalige lange Wartezeiten am Brandenburger Hauptbahnhof von 30 und mehr Minuten waren die Folge. Hier ist der VBB als Koordinator gefragt. Im Moment planen und bestellen die Verkehrsunternehmen in eigener Zuständigkeit den Umfang des Ersatzangebotes für ihre betroffenen Linien. 3. Es müssen in angemessenem Umfang barrierefreie Fahrzeuge eingesetzt werden. Steht für eine ausgefallene Zugfahrt ein Bus zur Verfügung, so muss dieser zwingend mindestens einen Rollstuhl-/Kinderwagenplatz haben. Der Einsatz eines solo fahrenden Reisebusses ist kein Ersatz! 4. Der RE 1 von, nach und durch Berlin wird hauptsächlich von Berufspendlern genutzt. Der zusätzliche Zeitaufwand hat in vielen Fällen den Weg zwischen Wohnort und Arbeit um insgesamt 10 Stunden durch die Sperrung verlängert (bei 30 Minuten pro Fahrt und Werktag). Warum werden die Fahrgäste hierfür nicht entschädigt, sondern mussten selbstverständlich den gleichen Fahrpreis wie für die bequeme Direktfahrt zahlen? Der VBB hat für die nicht stattgefundenen Fahrten schließlich auch keine Entgelte an DB Regio gezahlt. 5. Sofern auf Umsteigestationen längere Wartezeiten entstehen, die durch eine Sperrung verursacht sind, sind in der kalten Jahreszeit in ausreichender Zahl geeignete beheizbare Aufenthaltsmöglichkeiten bereitzustellen. Fahrgastinformation 6. Ansagen in den Zügen unmittelbar vor und während der Sperrung mit Hinweisen auf die Sperrung waren nicht die Regel. 7. Die Informationshefte mit den Baufahrplänen und dem Ersatzangebot waren nicht in ausreichender Zahl sowohl in den Zügen, auf den Bahnsteigen und im Potsdamer Hauptbahnhof vorrätig. 8. Die Bildschirme in den Zügen waren größtenteils nicht abgeschaltet, sondern zeigten den regulären Laufweg mit fiktiven Ankunftszeiten an. Das war mehr verwirrend als hilfreich. 9. Die Fahrpläne für den Bauzeitraum waren auch für geübte Bahnfahrer eine Herausforderung und teilweise erst nach minutenlangem Studium verständlich. 10. In der VBB-Liveauskunft fuhren die Züge, die in Park Sanssouci enden sollten, bis Golm weiter und von Golm über Werder nach Brandenburg. Sie endeten jedoch in Park Sassouci. DB Regio bestätigte uns auf mehrfache Nachfrage, dass ein Führen der Züge über Golm aus betrieblichen Gründen nicht möglich sei. Stufe II der Komplettverwirrung. 11. Es fehlten auf allen Umsteigebahnhöfen große Aufsteller zur Wegeleitung. Wer ortsunkundig war, war auf die Unterstützung der anderen Fahrgäste angewiesen. 12. Welchen Informationsgehalt hat es für den Fahrgast, wenn im Zug unterwegs der bevorstehende Wechsel der Zugnummer angesagt wird? Das trägt zur Verwirrung bei und sollte in Zukunft unterbleiben. Bus-Ersatzverkehre 13. Das Sitz- und Stehplatzangebot in den Ersatzbussen war insbesondere im Berufsverkehr an den ersten Tagen nicht ausreichend. 14. Es kam vor, dass ortsunkundige Busfahrer und Reisebusse eingesetzt wurden. Die Busfahrer sind darauf hinzuweisen, dass sie in Potsdamer Stadtgebiet die Busspuren zu nutzen haben. 15. Häufig haben Ersatzbusse bei Verspätungen in Werder, Park Sanssouci und Potsdam Hbf nicht auf verspätet ankommende Züge gewartet. Der Bus hat auf den Zug, den er ersetzt, zu warten! Auch wenn ein Zug 20 Minuten oder mehr Verspätung hat, darf dies nicht zu Lasten des Fahrgastes gehen.