Berlin – Wegen Arbeiten an einem #beschädigten#Tunnel fährt die Berliner #U-Bahn-Linie 2 zwischen #Senefelderplatz und #Rosa-Luxemburg-Platz am Karfreitag bis etwa mittags nicht. Das teilte die BVG auf Twitter mit. Ein #Ersatzverkehr sei eingerichtet.
Bereits am Donnerstagvormittag war die U-Bahn zwischen den Stationen erst unterbrochen, später fuhr sie dann nur in #Schrittgeschwindigkeit. Die BVG empfahl, auf die Tramlinien M1 und M8 auszuweichen – oder die nur 450 Meter lange Strecke zu Fuß zu gehen.
Auch die Autofahrer in der #Schönhauser Allee bekommen den Schaden zu spüren: Das Straßenstück, das sich über dem betroffenen Tunnelabschnitt befindet, ist für den Kraftfahrzeugverkehr abgesperrt worden. „Ein Fahrstreifen wurde verengt, damit der Tunnel an dieser Stelle nicht belastet wird“, erklärte BVG-Sprecher Jannes Schwentu auf Anfrage der Berliner Zeitung.
Nach der Teilung der #U2 und der #Sperrung des Abschnitts zwischen #Senefelderplatz und #Rosa-Luxemburg-Platz fahren die Züge der U2 seit 12:45 Uhr am heutigen Donnerstag wieder auf voller Strecke. Bei routinemäßigen #Bauwerksprüfungen in der nächtlichen Betriebspause war zuvor ein kleiner Hohlraum an der #Tunneldecke festgestellt worden. Vorsorglich wurde der Beton an dieser Stelle abgetragen und der Tunnel anschließend statisch überprüft, wofür eine Abschaltung des Fahrstroms an dieser Stelle nötig war.
Die Überprüfung des Tunnels ergab, dass ein sicherer Zugverkehr weiterhin gegeben ist. Vorsorglich fahren die Züge an dieser Stelle bis auf weiteres mit #Schrittgeschwindigkeit. Zudem wurde die über der betreffenden Stelle liegende Fahrspur der Schönhauser Allee verengt, um Vibrationen von der Oberfläche zu vermeiden.
Am morgigen Karfreitag, den 19. April 2019, wird die U2 ab 6 Uhr erneut bis etwa mittags unterbrochen. In dieser Zeit wird die Tunneldecke an der Schadstelle mit einem Schutzblech versehen. Die Züge fahren dann erneut zwischen S+U-Bahnhof Pankow und Senefelderplatz sowie zwischen Rosa-Luxemburg-Platz und Ruhleben. Auf dem gesperrten Abschnitt zwischen Senefelderplatz und Rosa-Luxemburg-Platz wird ein Ersatzverkehr eingerichtet. Alternativ kann die Strecke auch zu Fuß bewältigt werden – der Abstand zwischen den beiden Stationen beträgt hier rund 450 Meter.
Erst kürzlich wurde der #Fahrstuhl am #U-Bahnhof wieder freigegeben – und ist jetzt erneut „außer Betrieb”. Der Grund: hüpfende Aufzugfans.
Denn in Berlin bewegt sich mal wieder gar nichts, zumindest nicht der Aufzug am U-Bahnhof #Adenauerplatz. Hier ist nach 16 Monaten Reparatur erneut seit Wochen die Funktion „Außer Betrieb“ voll in Betrieb. Schuld ist ein spontaner Aufzug einiger Aufzugfans, die die Neueröffnung des Fahrstuhls Ende März mit heftigem Hüpfen feierten, woraufhin sich die Türen …
Wer das Gefühl hat, dass die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) #unpünktlicher und #unzuverlässiger geworden sind, findet sich durch neue Zahlen des Senats bestätigt. Die offiziellen Daten für das vergangene Jahr zeigen, dass es mehr #Verspätungen und #Ausfälle gibt. Das Landesunternehmen hat ein Qualitätsproblem – das wird anhand der Statistik deutlich. Doch BVG-Sprecherin Petra Nelken sagte: „2018 war kein Jahr, in dem wir aus Scham im Boden versinken mussten.“ Für einige Zahlen, die negativ anmuten, gebe es plausible Gründe.
Verspätungen nahmen am stärksten bei der #U1 zu Auf Anfrage des SPD-Verkehrspolitikers Tino Schopf hat Umwelt-Staatssekretär Stefan Tidow (Grüne) die Daten geliefert. Sie lassen sich mit früheren Zahlen des Senats, die sich auf 2016 beziehen, vergleichen.
Die #Sanierung des #U-Bahnhofs #Bismarckstraße ist in vollem Gange. Vom 15. April bis 6. Mai wird auf dem 522 Quadratmeter großen Bahnsteig der #U2 Fußboden aus Natursteinplatten verlegt. Die Züge Richtung Pankow werden dort in dieser Zeit nicht halten. Fahrgäste aus Richtung Ruhleben oder Theodor-Heuss-Platz fahren bis Deutsche Oper und von dort eine Station zurück.
Da #Aufzug von der Mittelebene in das Straßenland derzeit saniert wird, ist ein barrierefreier Umstieg nur mit dem Aufzug von der U2 zur #U7 möglich.
Wie hoch war die #Pünktlichkeit der Linien der BVG im Jahr 2018 aufgeschlüsselt nach einzelnen U-Bahn-,Metrotram-,Tram- und Buslinien?
Antwort zu 1:
Zur Beantwortung der Frage 1 wird als Anlage 1 eine Übersicht der Pünktlichkeit einzelner Linien der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) AöR für das Jahr 2018 übermittelt. Dabei gilt für die Pünktlichkeit folgende Definition: Eine im Fahrplan veröffentlichte Soll-Abfahrt gilt als pünktlich erbracht, wenn zwischen 90 Sekunden vor und 210 Sekunden nach der Soll- Abfahrtszeit tatsächlich eine Abfahrt stattfindet. Als unpünktlich gilt sie, wenn keine tatsächliche Fahrt im pünktlichen Toleranzbereich liegt und wenn eine zwischen
211 Sekunden Verspätung und der Zeit bis zur nächsten Soll-Fahrt (bei Takten bis einschließlich 10 Minuten) bzw. 10 Minuten Verspätung (bei Takten über 10 Minuten) erfolgt.
Frage 2:
Wie viele #ausgefallene Nutzkilometer gab es bei der BVG im Jahr 2018 nach Linien und Monaten aufgeschlüsselt?
Antwort zu 2:
Zur Beantwortung der Frage 2 wird als Anlage 2 eine Übersicht der ausgefallenen Nutz- kilometer einzelner Linien der BVG nach Monaten für das Jahr 2018 übermittelt. Nach
Angaben der BVG sind bei den #Fährlinien von den im Jahr 2018 fahrplanmäßig vorgesehenen 18.045 Betriebsstunden insgesamt 12 Betriebsstunden ausgefallen.
Frage 3:
Wie viele Zugausfälle gab es bei der S-Bahn Berlin im Jahr 2018, nach Monaten aufgeschlüsselt? Was waren die Gründe?
Antwort zu 3:
Die Deutsche Bahn AG (DB AG) übermittelte dazu die nachfolgenden Werte*. Darin enthalten sind auch Züge, die nicht ausgefallen sind, deren Abfahrt jedoch verfrüht erfolgte oder deren Verspätung über der Taktzeit der jeweiligen Linie lag. (Diese Aspekte werden gemäß den Regelungen der S-Bahn-Verkehrsverträge als Ausfälle abgerechnet.)
Monat
ausgefallene
Zugkm
Jan. 2018
172.400
Feb. 2018
204.500
Mrz. 2018
203.400
Apr. 2018
176.800
Mai. 2018
182.500
Jun. 2018
178.300
Jul. 2018
137.000
Aug. 2018
141.600
Sep. 2018
123.000
Okt. 2018
127.300
Nov. 2018
123.900
Dez. 2018
123.200
* Die dargestellten Werte sind noch nicht mit dem VBB final abgestimmt. Dies erfolgt im Rahmen der Abstimmung zu den Schlussabrechnungen für das Vertragsjahr 2018.
Frage 4:
Was sind aktuell die häufigsten Ursachen für Verspätungen und Zugausfälle bei BVG und S-Bahn?
Antwort zu 4:
Bus und Straßenbahn
Negative Einflüsse auf die Pünktlichkeit bei Bus und Straßenbahn ergeben sich durch die in den letzten Jahren gestiegenen Beeinträchtigungen des Oberflächenverkehrs durch Bauarbeiten, Veranstaltungen, Demonstrationen, nicht optimierte Lichtsignalanlagen und eine unzureichende Qualitätssicherung der Beschleunigung. Beim Bus beeinflussen zusätzlich der gestiegene Rad-, Liefer- und Freizeitverkehr sowie zeitweise gesperrte Autobahnabschnitte mit ihren Verdrängungseffekten die Pünktlichkeit. Bei der unabhängig vom Oberflächenverkehr fahrenden U-Bahn wird die Pünktlichkeit maßgeblich von der schlechteren Betriebsstabilität durch die gestiegenen Ausfälle beeinflusst. Größere
Taktlücken erhöhen den Fahrgastandrang und führen zu längeren Fahrgastwechselzeiten an den Bahnhöfen. Ähnliche Auswirkungen sind auch bei den Verkehrsmitteln Bus und Straßenbahn zu beobachten.
Nach den Angaben der BVG zur Erfüllung des Verkehrsvertrages sind im Jahr 2018 insbesondere in den letzten Monaten in den Betriebsbereichen Straßenbahn und Bus personelle Gründe zum weit überwiegenden Teil die Hauptursache für Ausfälle. Hinzu kommen im Straßenbahn- und v.a. im Busverkehr Störungen durch Verkehrsbehinderun- gen, Notfalleinsätze und Großereignisse, die zu Sperrungen führen. Eine detaillierte Übersicht der Anteile personell bedingter Ausfälle ist der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen.
AnteilAusfällepersonellbedingt
1/2018
2/2018
3/2018
4/2018
5/2018
6/2018
7/2018
8/2018
9/2018
10/2018
11/2018
12/2018
U-Bahn
1 %
2 %
6%
12 %
3 %
13 %
29 %
26 %
42 %
20 %
23 %
29 %
Straßenbahn
k. A.
80 %
wesentl.
wesentl.
wesentl.
wesentl.
wesentl.
wesentl.
80 %
90 %
87 %
89 %
Bus
k. A.
k. A.
85%*
k. A.
k. A.
85 %*
55 %
63 %
79 %
68 %
77 %
74 %
* personell bedingt und fahrzeugbedingt; „wesentlich“ wird als >50 % interpretiert
U-Bahn
Auch bei der U-Bahn haben personelle Gründe insbesondere in der zweiten Jahreshälfte einen wesentlichen Anteil, hier dominieren aber fahrzeugbedingte Ausfälle (siehe nachfol- gende Tabelle). Hintergrund bei der U-Bahn sind hohe Werkstattstandzeiten (aufgrund des hohen Flottenalters und der Nutzungsintensität der Bestandsfahrzeuge, der Werkstattor- ganisation sowie von Vandalismus/Graffitibeseitigung) und die steigende Zahl der dauer- haft aufgrund von Rissbildungen abgestellten Fahrzeuge der Baureihe F79 – seit Mitte Juni 2018 mussten 59 von 70 Wagen abgestellt werden (Stand 22.03.2018).
AnteilAusfällewg.Fahrzeugmangel*
1/2018
2/2018
3/2018
4/2018
5/2018
6/2018
7/2018
8/2018
9/2018
10/2018
11/2018
12/2018
U-Bahn
88 %
87 %
86 %
80 %
88 %
81 %
61 %
65 %
53 %
65 %
72 %
66 %
* inkl. Ausfälle durch Taktreduzierung auf der U7 wegen Fahrzeugmangel
S-Bahn
Die Ursachen für Störungen im S-Bahn-Betrieb sind in drei Kategorien zu untergliedern: Mehr als die Hälfte aller Störungen wurden durch das Eisenbahnverkehrsunternehmen S-Bahn Berlin GmbH selbst verursacht. Hierzu gehörten vor allem Fahrzeugstörungen oder eine unzureichende Verfügbarkeit von Fahrzeugen oder Personal (Triebfahrzeug- führerinnen und -führer). Unbesetzte Schichten infolge fehlender oder ihren Dienst ver- spätet antretender Personale, die nicht rechtzeitig kompensiert werden konnten, verur- sachten allein rund ein Viertel aller Zugausfälle. Gut ein weiteres Fünftel war auf Fahr- zeugstörungen zurückzuführen.
Die zweite Kategorie (mit rund 15 Prozent der Zugausfälle) bildeten Störungen an der Infrastruktur, die fast ausschließlich durch die DB Netz AG und nur zu einem sehr gerin- gen Anteil durch die Unternehmen DB Energie GmbH und DB Station & Service AG zu verantworten waren. Der überwiegende Teil hiervon entfiel mit rund zehn Prozent aller Zugausfälle auf Störungen der Leit- und Sicherungstechnik, also beispielsweise Signal- oder Stellwerksstörungen.
Externe Ursachen als dritter Kategorie war das übrige Fünftel der Zugausfälle zuzuordnen. Diese umfasste Polizei- und Notarzteinsätze in Zügen oder im Bahnsteig- bzw.
Gleisbereich (beispielsweise infolge unbefugten Betretens von Bahnanlagen) ebenso wie die Folgen extremer Witterung.
Sekundäre Störungsursachen (insbesondere Übertragung von Verspätungen auf nachfol- gende Fahrten am Wendebahnhof) blieben hierbei außer Betracht, so dass nur die pri- mären Ursachen einbezogen wurden.
Frage 5:
Welchen monetären Wert haben die im 2018 nicht erbrachten Leistungen? Um welche Summe wurde der finanzielle Beitrag des Landes Berlin gekürzt?
Antwort zu 5:
Die nicht erbrachten Leistungen bei der BVG umfassen im Jahr 2018 insgesamt
2,64 Mio. Nutzkilometer, welche nach den Ausgleichsparametern des Verkehrsvertrages einen Wert in Höhe von 8,28 Mio. Euro ergeben. Da die ausgefallenen Leistungen gemäß Verkehrsvertrag nicht vergütet werden, erfolgt ein entsprechender Abzug von der Regel- fahrplanleistung. Dabei ist zu beachten, dass der tatsächliche Ausgleichsanspruch der BVG neben dem Abzug der nicht erbrachten Leistung auch weitere Korrekturen, Zahlungsansprüche oder Verrechnungen umfasst. Der tatsächliche Ausgleichsanspruch für das Jahr 2018 liegt derzeit noch nicht vor und kann erst nach Prüfung der Schlussrech- nung der BVG ermittelt werden.
Der monetäre Wert der Minderleistungen der S-Bahn Berlin GmbH im Jahr 2018 entspricht nach aktuellem Stand der an die VBB GmbH übergebenen Berichte mindestens
17,2 Mio. Euro. Aufgrund von weiteren Vergütungs- bzw. Minderungsansprüchen, die für den tatsächlichen Finanzierungsanspruch maßgeblich sind, ist eine isolierte Betrachtung der Minderungsbeträge nicht sinnvoll. Entsprechend der Regularien der Verkehrsverträge erfolgt die endgültige Feststellung der finanziellen Beiträge und damit die Bemessung der tatsächlichen Höhe der Kürzungen für das Jahr 2018 im Rahmen der Schlussabrechnungen.
Gemäß den Verkehrsverträgen zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg und der S-Bahn Berlin GmbH ist bei der Bemessung der monatlichen Abschlagszahlung ein Einbehalt von 2,5 % über die Grundvergütung für die Betriebsleistung sowie die zu leistenden Infrastrukturentgelte vereinbart. Somit wurden im Jahr 2018 über die Abschlagszahlungen bereits 15,4 Mio. Euro gekürzt.
Berlin, den 04.04.2019 In Vertretung
Stefan Tidow Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Linie
2018
M1
91,3%
M2
95,8%
M4
94,0%
M5
87,6%
M6
86,1%
M8
87,3%
M10
94,3%
M13
90,9%
M17
89,9%
12
79,8%
16
94,6%
18
96,3%
21
75,8%
27
87,0%
37
89,1%
50
92,1%
60
83,4%
61
89,0%
62
94,2%
63
92,5%
67
94,4%
68
92,1%
Tram
90,0%
Linie
2018
100
82,7%
101
83,0%
104
80,6%
106
79,5%
107
87,4%
108
92,0%
109
84,9%
110
87,3%
112
87,9%
114
91,8%
Linie
2018
U1
97,3%
U2
98,7%
U3
97,7%
U4
99,8%
U5
99,1%
U6
97,3%
U7
98,1%
U8
99,1%
U9
98,9%
U55
99,9%
U-Bahn
98,3%
Pünktlichkeit der Linien der BVG im Jahr 2018 (Angaben aus den Monatsberichten der BVG zur Erbringung der Verkehrsleistung gemäß Verkehrsvertrag)
Ausfälle der BVG 2018 nach Linien und Monaten (Angaben aus den Monatsberichten der BVG zur Erbringung der Verkehrsleistung gemäß Verkehrsvertrag)
Nach dem 24-stündigen Streik der Gewerkschaft Verdi sind #U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse der BVG seit dem frühen Dienstagmorgen, ca. 3:30 Uhr, wieder in Betrieb. Die ersten Straßenbahnen und Busse verließen gegen 3:00 Uhr die Betriebshöfe, rechtzeitig zu Beginn des morgendlichen Berufsverkehrs waren alle Linien bei Tram und Bus wieder im regulären Takt. Die von Subunternehmern betriebenen Buslinien sowie die Fähren der BVG waren vom Streik nicht betroffen.
Auch bei der #U-Bahn lief der Betrieb zum regulären Betriebsbeginn gegen 3:30 Uhr wieder an. Bedingt durch den außergewöhnlich langen Stillstand des U-Bahnbetriebs und trotz aller Sicherheitsvorkehrungen waren allerdings massive #Graffitischäden an den in den Kehr- und Aufstellanlagen abgestellten Zügen zu beklagen. Insgesamt wurden während der 24 Stunden des Streiks 140 Wagen, d.h. rund ein Zehntel der U-Bahnflotte, mit Graffiti besprüht. Festgestellt wurden rund 2.000 Quadratmeter Graffiti.
Entgegen dem Anspruch der BVG, Züge mit Graffiti wenn möglich nicht in den Einsatz zu schicken, wurden 65 der besprühten Wagen zu Betriebsbeginn eingesetzt, um einen möglichst dichten Takt anzubieten. Bei den restlichen 75 Wagen ist ein Einsatz aus Gründen der #Betriebssicherheit nicht möglich, weil z.B. Signalanlagen übersprüht wurden. Diese Wagen müssen in den kommenden Tagen mit hohem logistischem Aufwand den #Betriebswerkstätten zugeführt werden. Nur dort können die Schäden auf speziellen #Reinigungsgleisen behoben werden.
Aufgrund der hohen Anzahl nicht einsetzbarer Fahrzeuge kommt es aktuell vor allem auf den Linien U2, U3, U6, U7, U8 und U9 zu längeren Wartezeiten und verkürzten Zügen. Da die Kapazitäten zur Graffitireinigung in den Betriebswerkstätten begrenzt sind, werden die Folgen voraussichtlich noch einige Tage zu spüren sein.
Die #Sanierung des U-Bahnhofs #Adenauerplatz geht in die nächste Phase. Für rund zwei Wochen sind nun die Hintergleiswände an der Reihe. Zwischen den Bahnhöfen Richard-Wagner-Platz und Fehrbelliner Platz wird dafür vom 31. März bis 11. April 2019, nur sonntags bis donnerstags jeweils von ca. 22 Uhr bis Betriebsschluss, ein #Pendelbetrieb im 20-Minuten-Takt eingerichtet.
In den kommenden Monaten arbeitet die BVG auf gleich zwei Bahnhöfen der Linie U9 am #barrierefreien Zugang.
Auf dem #U-Bahnhof #Birkenstraße fahren die Züge wegen Arbeiten zum Aufzugseinbau ab dem heutigen Montag, den 25. März, bis einschließlich Sonntag, den 5. Mai 2019, in Fahrtrichtung Rathaus Steglitz ohne Halt durch. Fahrgäste aus Richtung Osloer Straße fahren bis Turmstraße und von dort eine Station zurück. Fahrgäste in Richtung Rathaus Steglitz fahren zunächst eine Station Richtung Osloer Straße bis Westhafen und von dort Richtung Rathaus Steglitz. Ab Montag, den 6. Mai, bis Donnerstag, den 23. Mai 2019, durchfahren dann die Züge der U9 Richtung Osloer Straße den Bahnhof Birkenstraße ohne Halt.
Auf dem U-Bahnhof Rathaus Steglitz wird im Zeitraum Montag, den 1. April, bis Freitag, den 5. Juli 2019, der stark frequentierte Aufzug zwischen Bahnsteig und Vorhalle ausgetauscht. Für die barrierefreie Anbindung des U-Bahnhofs Rathaus Steglitz an die U9 kann bis 15. April die Buslinie 186 bis zum U-Bahnhof Friedrich-Wilhelm-Platz genutzt werden. Anschließend und bis zum 5. Juli erfolgt der barrierefreie Anschluss über die Buslinien M48, M85 und 186 bis U-Bahnhof Walther-Schreiber-Platz.
Mit Zange und Draht verknüpfen die drei #Eisenflechter lange Stahlstäbe zu einer Matte, die sich dem runden #Tunnelboden anpasst. Es ist ein Knochenjob, den die rumänischen Bauarbeiter leisten, und sie tun es bei #Kühlschranktemperaturen, obwohl über Berlin eine warme Märzsonne scheint.
Heizstrahler könnten wohl Abhilfe schaffen, wären aber hier im künftigen #U-Bahnhof #Museumsinsel keine gute Idee: Das grundwassergetränkte Erdreich rundherum wird über ein ausgeklügeltes System konstant #tiefgefroren. Das verhindert, dass der schlammige Boden unter dem #Spreekanal in die Baustelle eindringt. Über die Wände ziehen sich dicke schwarze Schläuche, die das Kältemittel transportieren, an den metallischen Kupplungen wachsen Eisklumpen.
Beim Projekt „#Lückenschluss“ der #U5 ist der mittlere der drei neuen Bahnhöfe, dessen Ausgänge direkt zum Humboldt Forum und zum Zeughaus führen, die letzte Herausforderung – und die …