S-Bahn: Pläne für S-Bahn Mitarbeiter fürchten Zerschlagung – Experten kritisieren Senatspläne, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/plaene-fuer-s-bahn-mitarbeiter-fuerchten-zerschlagung—experten-kritisieren-senatsplaene–30570962

Die Botschaft ist unmissverständlich. „Keine #geteilte #S-Bahn in einer vereinten Stadt!“ So steht es auf einer Postkarte, mit der die S-Bahn-Betriebsgruppe der Eisenbahn- und #Verkehrsgewerkschaft #EVG gegen die Pläne des Senats protestiert. Die #S-Bahner befürchten, dass der zweitwichtigste Verkehrsträger der Region zerschlagen wird. Doch der Senat treibt sein Vorhaben, die S-Bahn neu zu organisieren, mit Hochdruck voran. Er spricht mit Unternehmen, die sich für das neue Modell interessieren. „Zehn Gespräche wurden vereinbart, erste Gespräche haben stattgefunden“, teilte der Senat dem Hauptausschuss mit.

Heute sind alle Funktionen noch bei einem Unternehmen konzentriert. Die S-Bahn Berlin GmbH, die der Deutschen Bahn (#DB) gehört, hält die Züge in Schuss und fährt sie. Doch das Beratungsunternehmen #KCW rät dem Senat, diese Funktionen Mitte der 2020er-Jahre auf mehrere Akteure aufzuteilen. Das führe zu mehr Wettbewerb, was die Kosten senkt und die Qualität verbessert – gut für Steuerzahler und Fahrgäste.

Das könnte zum Beispiel so aussehen: Ein Unternehmen, etwa ein #Bahnhersteller, beschafft S-Bahnen, wartet sie und stellt sie bereit. Es gibt auch die Variante, dass das Land den #Fahrzeugdienstleister später zu 100 Prozent übernimmt, was einen kommunalen #Fahrzeugpool entstehen ließe. In beiden Fällen wäre für den Betrieb ein anderes Unternehmen verantwortlich – ein privater #Zugbetreiber, die DB oder ein neu zu gründender Betrieb des Landes.
Auch SPD und Linke sind kritisch

Derzeit loten der Senat und KCW mit einer Markterkundung aus, wie groß das …

S-Bahn: S-Bahn und neue Hochhäuser So radikal soll sich das Gebiet am Gleisdreieck verändern – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/s-bahn-und-neue-hochhaeuser-so-radikal-soll-sich-das-gebiet-am-gleisdreieck-veraendern-30572138

Wo heute noch Bier gebraut wird, werden künftig #S-Bahnen halten. Wo heute noch Freizeitkleidung dominiert, werden auch Anzüge zu sehen sein. Wo heute noch viel Platz auf den Straßen ist, werden mehr Autos fahren. Dem Gebiet am #Gleisdreieck, mitten in Berlin gelegen, steht ein radikaler Wandel bevor. Sieben Hochhäuser mit sieben bis 24 Etagen sind dort geplant. Vorgesehen ist auch eine S-Bahn-Strecke mit einer Station neben dem jetzigen #U-Bahnhof – ein #Knotenpunkt mit viel #Umsteigeverkehr entsteht. Jetzt wurden die Bürger darüber informiert, wie weit das Projekt Urbane Mitte gediehen ist.

Der Baustadtrat von Friedrichshain-Kreuzberg kam in kurzen Hosen und Flipflops. Florian Schmidt hatte es wohl schon geahnt, dass es im Versammlungsraum des #Technikmuseums hitzig zugehen wird. Das lag nicht nur daran, dass das Museum keine Klimaanlage hat. Von den Anwohnern sehen viele die Pläne des Investors Copro für die Urbane Mitte mit Skepsis. Sie bekräftigten ihre Kritik, dass es zu voll wird und der Verkehr überhand nimmt.

Am Rand des Parks am Gleisdreieck soll es hoch hinausgehen – 25 bis 90 Meter, um genau zu sein. Geplant ist, rund 110.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche aufzutürmen. Die oberen Etagen sollen Büros und Hotelzimmer aufnehmen, für das Parterre und den ersten Stock der Hochhäuser ist ein Nutzungsmix geplant – Gastronomie, Einzelhandel, Freizeit.
#S-Bahnhof statt BRŁO-Brauerei

 „Wir planen keine Monokultur, sondern ein lebendiges Stadtviertel,“ sagte Markus Vogel, der den Investor berät. Eine Sporthalle ist vorgesehen, die der Bezirk nutzen kann. Denkbar wäre auch eine #Stadtteilbibliothek. Eine Nutzungsform sei jedoch ausgeschlossen: #Wohnen. „Wir befinden uns planungsrechtlich in einem Kerngebiet“, erklärte Vogel – da könne …

Bahnhöfe: Wittenau Wie Dalldorf einen Bahnhof bekam Historische Woche: Kiezhistoriker Lars Molzberger verrät den Besuchern die Geheimnisse der Kremmener Bahn, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article214473099/Wie-Dalldorf-einen-Bahnhof-bekam.html

#Wittenau.  Von Zügen im #Fünfminutentakt können Fahrgäste der #S25 nur träumen. Wer in #Heiligensee, #Tegel oder Wittenau eine Abfahrt verpasst, muss 20 Minuten warten. Ein Ausbau der eingleisigen Abschnitte auf zwei Schienenpaare ist ein Projekt für das nächste Jahrzehnt. Lars Molzberger weiß, dass es in der Geschichte der sogenannten #Kremmener Bahn auch goldene Zeiten gab. Dass die Leistungsfähigkeit der Verbindung so hoch war, dass die Bahn Taktgeber war für die Entwicklung #Reinickendorfs – besonders für #Dalldorf, das heutige Wittenau.

Molzberger, ein Eisenbahnbegeisterter und Kiezhistoriker aus Frohnau, hat die Entstehung der Trasse, die Bauprojekte am Streckenrand ab 1905 und den Niedergang nach dem Zweiten Weltkrieg gründlich dokumentiert. Im Rahmen der vierten Historischen Woche der CDU Wittenau will er sein Wissen bei einem Vortrag am Mittwoch, dem 6. Juni, mit anderen teilen.

Die Kremmener Bahn, meint Molzberger, ist seit jeher keine Bahn wie jede andere. „Es war vor allem eine Strecke der Sparsamkeit und Effizienz.“ Als einzige #Schienentrasse im Berlin der Kaiserzeit war die Kremmener Bahn für Regionalbahnen, Fernzüge und Güterwagen vorgesehen, die alle auf den gleichen Gleisen verkehrten.

Ab 1930 habe es etwa 180 Fahrten am Tag gegeben. Gesteuert wurden die Weichen damals noch per Hand – „trotzdem gab es bis zum Zweiten Weltkrieg einen Fünfminutentakt“, sagt der …

S-Bahn + Regionalverkehr: Ministerin: Werden wachsendem S-Bahn-Verkehr Rechnung tragen, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article214460009/Ministerin-Werden-wachsendem-S-Bahn-Verkehr-Rechnung-tragen.html

Potsdam/#Erkner. Die #S-Bahn von Erkner über Berlin nach Potsdam wird möglicherweise für mehr Fahrgäste weiter ausgebaut. "Wir werden dem wachsenden Verkehr Rechnung tragen", sagte Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin #Schneider (SPD) laut einer vorab verbreiteten Mitteilung beim Besuch des #S-Bahn-Werkes Erkner am Samstag. "Deshalb ist die Verbindung nach Erkner auch Bestandteil des Projekts "#i2030". Es sollen #Expressverbindungen der S-Bahn und #Taktverdichtungen des #Regionalexpresses geprüft werden."

Mit dem zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg sowie der Bahn vereinbarten Konzept "i2030" soll die Infrastruktur ausgebaut werden. Dazu gehört auch die Beseitigung von #Engpässen im S-Bahnnetz. Für Prüf- und Planungsprozesse wollen die beiden Länder in diesem Jahr voraussichtlich insgesamt sechs Millionen Euro zur Verfügung stellen. Es sollen Erkenntnisse gewonnen werden, was, wann und wo baulich umgesetzt …

S-Bahn: Brückenabriss über dem Teltowkanal Kanalbrücke vor Abriss , aus PNN

http://www.pnn.de/pm/1289082/

Demontage des letzten Relikts der Friedhofsbahn wird offenbar vorbereitet.

#Stahnsdorf/#Kleinmachnow – Jahre wurde um sie gestritten, nun ist der Abriss der #Friedhofsbahnbrücke wohl endgültig besiegelt. Die Deutsche Bahn bereitet offenbar die Demontage des über dem #Teltowkanal führenden #Industriedenkmals vor. Schon Ende 2017 hatte die Behörde beim #Eisenbahn-Bundesamt prüfen lassen, ob für den Rückbau der über 100 Jahre alten Kanalbrücke eine #Umweltverträglichkeitsprüfung nötig sei. Nachdem dies im April verneint wurde, dürfte dem Abriss nun nichts mehr im Wege stehen. Unklar ist, wann damit begonnen wird. Die Deutsche Bahn äußerte sich auf eine PNN-Anfrage dazu bislang nicht und auch die Kommunen Stahnsdorf und Kleinmachnow, die die Brücke verbindet, wissen es noch nicht. Beide hätten aber im Januar schriftlich ihre Zustimmung zum Rückbau erteilt, erklärte Stahnsdorfs Gemeindesprecher Stephan Reitzig am Donnerstag den PNN.
Wie berichtet hatte die Deutsche Bahn die Grundstücke der nach dem Mauerbau stillgelegten Friedhofsbahn samt ihrer teils noch vorhandenen Gleise Ende 2016 an die Gemeinden Stahnsdorf und Kleinmachnow verkauft. Insgesamt rund zehn Hektar. Die Kommunen sicherten sich die Flächen, um eine mögliche Wiederbelebung der Trasse offenzuhalten.

Der Bau der Friedhofsbahn war 1913 nach der Eröffnung des Stahnsdorfer Südwestkirchhofs von der evangelischen Landeskirche beauftragt worden. Die rund vier Kilometer lange Strecke führte vom Berliner Bahnhof Wannsee nach Dreilinden, wo sich heute das Gewerbegebiet Europarc befindet, und von dort weiter bis zum Haupteingang des Kirchhofs. Zunächst diente die S-Bahn vor allem der Beförderung der Verstorbenen und Friedhofsbesucher.

Heute wird in der Verkehrsanbindung für die gesamte Region eine besondere Bedeutung gesehen, aber auch für den Friedhof sei sie mehr denn je existenziell, betonte zuletzt Stahnsdorfs Kirchhofsverwalter …

Bahnhöfe: Die Deutsche Bahn hat neue Pläne für den S-Bahnhof Zehlendorf Der S-Bahnhof Zehlendorf soll statt einem weiteren gleich zwei neue Zugänge erhalten. aus Berliner Woche

https://www.berliner-woche.de/zehlendorf/c-bauen/die-deutsche-bahn-hat-neue-plaene-fuer-den-s-bahnhof-zehlendorf_a165587

Dazu muss die #S-Bahnbrücke verlängert werden. Beide Maßnahmen sind gleichzeitig geplant.

Die jetzige Brücke über den #Teltower Damm misst 14 Meter, sie soll auf 19,5 Meter „aufgeweitet“ werden, wie Steffen #Klatte, Projektleiter bei der Deutschen Bahn AG erläutert. „Dadurch gewinnen wir mehr Raum unter der Brücke und können einen zweiten neuen #Zugang bauen.“ Dieser Zugang läge dann auf der Seite von Radio Herz. Durch die #Brückenverlängerung werden die #Brückensockel versetzt, es entsteht mehr Platz, da sich der #Straßenquerschnitt verbreitert. „Wir werden dann für Fuß- und Radweg eine Breite von sieben Metern haben“, sagt Klatte. Dies gilt allerdings nur für den Abschnitt direkt unter der Brücke, da das benachbarte Gebäude des Restaurants Blockhaus, das im Parterre das Radio-Geschäft beherbergt, unter #Denkmalschutz steht. In nördlicher Richtung wird es also wieder enger.

Für den dritten Zugang soll ebenso wie für den schon länger geplanten zweiten, der als #Tunnel vom #Postplatz zur #Machnower Straße konzipiert ist, ein #Aufzug eingebaut werden. Somit würde es künftig neben dem vorhandenen in der S-Bahnunterführung drei Aufzüge geben. Für Klatte sind die Pläne eine gute Lösung. „Wir schaffen kürzere Wege zum #S-Bahnhof, zudem sind sie barrierefrei und für Rollstuhl wie Kinderwagen gut nutzbar.“

Zugänge und Brücke sollen gleichzeitig gebaut werden. Daher werde der S-Bahn-Verkehr während der Bauarbeiten natürlich unterbrochen werden müssen. „Es soll aber einen durchlaufenden, einseitigen Pendelverkehr …

Bahnhöfe + barrierefrei: Barrierefreie Erschließung des S-Bahnhofs Kaulsdorf, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Inwiefern teilt der Senat die Auffassung, dass der Bau einer #barrierefreien Brücke vom Heinrich-Grüber-Platz zum #S-Bahnhof #Kaulsdorf dringend notwendig ist, um damit den Bahnhof in Richtung Süden barrierefrei zu erschließen?
Antwort zu 1:
Der Senat teilt die Auffassung, dass zur Verbesserung der barrierefreien Erschließung des Bahnhofs Kaulsdorf nach Süden der Bau einer barrierefreien Brücke auf die Südseite der Bahnanlagen zum Wilhelmsmühlenweg geeignet wäre.
Frage 2:
Welche Planungen werden für die Entwicklung des Geländes des ehemaligen Kohleplatzes am S-Bahnhof Kaulsdorf verfolgt?
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Antwort zu 2:
Das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf teilt hierzu folgendes mit:
„Das Grundstück Wilhelmsmühlenweg 3 befindet sich im Geltungsbereich des durch Verordnung vom 28.05.2008 festgesetzten und durch Rechtsverordnung am 31.05.2008 im Gesetz- und Verordnungsblatt (GVBl) für Berlin auf Seite 135 verkündeten Bebauungsplanes (B-Plan) 10-20.
Die Zulässigkeit eines Vorhabens im Geltungsbereich des Bebauungsplanes 10-20 beurteilt sich gemäß § 30 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) danach, ob es den Festsetzungen des Bebauungsplanes 10-20 nicht widerspricht und die Erschließung gesichert ist.
Der Bebauungsplan 10-20 setzt für das Quartier, indem sich das Grundstück befindet, ein Kerngebiet fest. Das planerische Ziel besteht hierbei insbesondere darin, den historisch gewachsenen Bereich um den S-Bahnhof Kaulsdorf zu einem tragfähigen Nahversorgungszentrum zu entwickeln. Hier sollen sich vorrangig Einzelhandels- und Dienstleistungseinrichtungen etablieren, um das Wohngebiet im Sinne einer guten Nahversorgung zu qualifizieren.
Durch den Eigentümer wurde aktuell ein Bauantrag auf Errichtung eines Wohn- und Geschäftshauses mit Tiefgarage und ebenerdigen Stellplätzen beim Fachbereich Bauaufsicht, Wohnungsaufsicht und Denkmalschutz gestellt.
Eine Befreiung zugunsten von anteiligem Wohnungsbau wird dabei in Aussicht gestellt, sofern die Belange des Lärmschutzes hinreichend Beachtung finden.“
Frage 3:
Inwiefern wurden mit potentiellen Investoren für dieses Gelände Gespräche über die Realisierung und anteilige Finanzierung einer Fußgängerbrücke geführt? Welches Ergebnis liegt hier vor?
Antwort zu 3:
Das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf teilt hierzu folgendes mit:
„Für eine Beteiligung an den Kosten für einen Brückenbau besteht keine Rechtsgrundlage, da dies auch nicht Gegenstand der Festsetzungen des B-Plans 10-20 und auch nicht relevant für die Erschließung des Grundstückes ist.“
Frage 4:
Welche Möglichkeiten seitens des Senats liegen vor, unabhängig von der finanziellen Bereitschaft eines Investors eine Fußgängerbrücke, die den S-Bahnhof Kaulsdorf von Süden her erschließt, bei DB Station&Service zu bestellen?
Antwort zu 4:
Nach einer Entscheidung seitens des Landes Berlin, eine Fußgängerbrücke zur besseren Erschließung des S-Bahnhofs Kaulsdorf errichten zu wollen, besteht seitens des Landes Berlin die Möglichkeit, mit einem Bestellschreiben der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Abteilung Verkehr, diesen zusätzlichen barrierefreien Zugang bei der Deutschen Bahn Station und Service AG zu bestellen. Im Rahmen des dann erforderlichen Planfeststellungsverfahrens sind die Auswirkungen auf den privaten Grundstückseigentümer zu berücksichtigen und abzuwägen.
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Frage 5:
Inwiefern liegen für die Realisierung einer solchen Fußgängerbrücke bereits Kostenschätzungen vor? Welcher Planungs- und Realisierungshorizont wird für den Bau angenommen?
Antwort zu 5:
Dem Senat liegen hierzu keine aktuellen Erkenntnisse vor.
Frage 6:
Gibt es aus Sicht des Senats geeignete Förderprogramme, die für den Bau der Fußgängerbrücke infrage kommen?
Antwort zu 6:
Der Bau der zusätzlichen barrierefreien Erschließung des S-Bahnhofs Kaulsdorf könnte grundsätzlich in das Förderprogramm „Bahnhofsverschiebung, Zugänge, Aufgänge“ (Teilansatz in Kapitel 0730, Titel 89102) aufgenommen werden.
Geeignete Förderprogramme des Bundes sowie der EU sind dem Senat derzeit nicht bekannt. Bei einer Realisierungsentscheidung würde aber geprüft werden, ob zu diesem Zeitpunkt geeignete Förderprogramme nutzbar wären.
Berlin, den 28.05.2018
In Vertretung
Jens-Holger Kirchner
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

S-Bahn: Vereinsmitglieder organisieren Familienfest „90 Jahre elektrisch nach Erkner“ am kommenden Wochenende Familienfest Auch der „Urgroßvater“ ist dabei, aus MOZ

https://www.moz.de/landkreise/oder-spree/erkner/artikel5/dg/0/1/1659335/

Erkner „90 Jahre #elektrisch nach #Erkner“ ist das Motto des Familienfestes im #S-Bahn-Werk Erkner am Wochenende. Der Verein #Historische S-Bahn und die S-Bahn Berlin laden dazu ein.

Genau vor 90 Jahren wurde die #Dampflock abgelöst und die Kleinstadt Erkner elektrisch an den S-Bahn-Verkehr nach  Berlin angebunden. Ab der ersten Fahrt wurden hier die Züge der Bauart #Stadtbahn eingesetzt. Ein solches Fahrzeug dieser Reihe, die 1997  ausgemustert wurde, befindet sich noch auf dem Gelände des S-Bahn-Werkes. Gepflegt von Mitgliedern des Vereins Historische S-Bahn e.V., der sich die Instandsetzung und Erhaltung historischer S-Bahn-Züge auf die Fahnen geschrieben hat.

Walied #Schön (46), der stellvertretende Vereinsvorsitzende, der bei der S-Bahn als Ausbilder und Prüfer für Triebfahrzeugführer arbeitet, ist die rot-gelben S-Bahnen noch selbst gefahren. „Ich steige hier immer voller Demut ein“, gesteht er.  „Diese Bahn ist ein bisschen wie der eigene Urgroßvater. Und wir sorgen heute dafür, dass die historischen Fahrzeuge uns noch überleben werden.“

Der Verein hat sein Domizil im S-Bahn-Werk Erkner. Von den fünf Gleisen können zwei für den historischen Fuhrpark genutzt werden. Nach Angaben von Schön gibt es  derzeit 170 Mitglieder, davon 20 aktive. Diese kommen aus ganz unterschiedlichen Berufs- und Altersgruppen, bringen sich ihren Fähigkeiten entsprechend ein. Zum Beispiel Matthias Dürr (50). Der Entwicklungsingenieur für Elektronik hat vor einigen Jahren bei einer Museumsfahrt Kontakt zum Verein bekommen. Mittlerweile ist er der Instandsetzungs-Verantwortliche, hat für die Arbeiten ein spezielles Programm erstellt. Aktuell geht es um die Aufarbeitung von vier Wagen des S-Bahnzuges der Baureihe ET/EB 167 mit dem Ziel, damit wieder Sonderfahrten …

S-Bahn: Verstärkerzüge der S1 ab 4. Juni wieder auf der Schiene Kürzere Taktung während der Hauptverkehrszeiten zwischen Zehlendorf und Potsdamer Platz, aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/Verst%C3%A4rkerz%C3%BCge-der-S1-ab-4–Juni-wieder-auf-der-Schiene-2887994?contentId=1317082

Kürzere #Taktung während der Hauptverkehrszeiten zwischen #Zehlendorf und Potsdamer Platz

Gute Nachricht für S-Bahn-Fahrgäste im Südwesten Berlins.

In den Hauptverkehrszeiten werden ab dem 4. Juni auf der Linie #S1 zwischen Zehlendorf und #Potsdamer Platz wieder #Verstärkerzüge eingesetzt.Das heißt, in dieser Zeit verkehrt die S1 neun Mal pro Stunde, im Abstand fünf Minuten/ fünf Minuten/ zehn Minuten.

Der verdichtete Takt gilt werktags außer samstags – am Morgen von 6.39 bis 9.56 Uhr und nachmittags von 14.39 bis 19.36 Uhr.
In den Sommerferien werden die Verstärkerzüge nicht eingesetzt.

Die zusätzlichen Fahrten sind in der elektronischen Fahrplanauskunft bereits enthalten.

Regionalverkehr + S-Bahn: Landkreise Oberhavel und OPR unterstützen Ausbau des RE 6, aus MOZ

http://www.maz-online.de/Lokales/Oberhavel/Landkreise-Oberhavel-und-OPR-unterstuetzen-Ausbau-des-RE-6

Wie geht es weiter mit dem #Prignitzexpress (#RE6)? Die Landkreise #Ostprignitz-Ruppin und #Oberhavel wollen gemeinsam die nun auch vom Land Brandenburg angestrebte Verlängerung der #S-Bahn von #Hennigsdorf nach #Velten und die Durchbindung des Prignitz-Express beschleunigen.
Oberhavel

Die Landkreise Ostprignitz-Ruppin und Oberhavel wollen gemeinsam die nun auch vom Land Brandenburg angestrebte Verlängerung der S-Bahn von Hennigsdorf nach Velten und die Durchbindung des Prignitz-Express beschleunigen. „Die Aufnahme des Korridors Prignitz-Express/Velten in die gemeinsame Rahmenvereinbarung der Länder Berlin und Brandenburg sowie der Deutschen Bahn über das Entwicklungskonzept für die Infrastruktur des Schienenpersonenverkehrs in Berlin und Brandenburg „Infrastruktur 2030“ im Oktober vergangenen Jahres war hierfür bereits ein wichtiger Meilenstein“, sagt Egmont Hamelow, Wirtschaftsdezernent des Landkreises Oberhavel.

Inzwischen ist die Projektkonsolidierung abgeschlossen: Der erforderliche Infrastrukturausbau soll sowohl für die Einbindung des Prignitz-Express über die Kremmener Bahn nach Berlin und die Taktverdichtung auf einen Halbstundentakt nach Neuruppin, als auch die Verlängerung der S-Bahn nach Velten innerhalb des Korridors Prignitz-Express/Velten untersucht und die entsprechenden Planungen aufgenommen werden. „Beide Landkreise – Oberhavel und Ostprignitz-Ruppin – fordern bei den aktuellen Untersuchungen und laufenden Planungen zukünftig stärker eingebunden …