Flughäfen: Erweiterungsmaßnahmen durch Terminal T1-E am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER), aus Senat

www.berlin.de

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre
Schriftliche Anfrage wie folgt:
Vorbemerkung: Die Schriftliche Anfrage betrifft
Sachverhalte, die der Senat nicht ausschließlich aus eigener
Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht,
Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen
und hat daher die Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH
(FBB) um Stellungnahme gebeten. Sie ist in die Antworten
einbezogen.
1. Welche Genehmigungen sind für den Bau des #Terminals
#T1-E zu erlangen?
Zu 1.: Es werden ein Planänderungsantrag und eine
Baugenehmigung benötigt.
2. Ist die Planung zum Terminal T1-E insbesondere in
Bezug auf den Planfeststellungsbeschluss zum #BER rechtlich
abgesichert?
Zu 2.: Siehe Frage 1.
3. Welche rechtlichen Risiken für die Genehmigung
der Planung zum Terminal T1-E bestehen?
Zu 3.: Es besteht das allgemeine Genehmigungsrisiko.
4. Welches ist der genaue Standort dieses zusätzlichen
Terminals T1-E?
Zu 4.: Das T1-E wird in direkter Nähe zum Pier Nord
errichtet.
5. Wann soll das Terminal in Betrieb gehen?
Zu 5.: Das Terminal soll so früh wie möglich in Betrieb
genommen werden.
6. Wie viele Flugzeug-Abstellpositionen werden zusätzlich
für dieses Terminal eingerichtet?
Zu 6.: Für das Terminal werden keine zusätzlichen
#Luftfahrzeugabstellpositionen geschaffen. Es wird das
planfestgestellte Vorfeld A ausgebaut und es werden die
bestehenden gebäudenahen Luftfahrzeugstandplätze, z. B.
vor dem Pier Nord, wie auch gebäudeferne Standplätze
des BER per Bustransfer mit genutzt.
7. Ist dieses Terminal mit dem Hauptterminal direkt
verbunden?
Zu 7.: Das T1-E soll mit dem Pier Nord verbunden
werden.
8. Ist dieses Terminal direkt mit dem BER-Bahnhof
verbunden?
Zu 8.: Es wird eine fußläufige Anbindung des T1-E
mit dem Bahnhof geben.
9. Welche bauliche Qualität hat dieses Terminal?
Zu 9.: Das Terminal soll einen einfachen Standard
aufweisen.
10. Welche Passagierkapazität hat dieses Terminal?
Zu 10.: Das Terminal kann ca. 6 – 8 Mio. Passagiere
pro Jahr (Abflieger und Ankommer) abfertigen.
11. Trifft es zu, dass nach Fertigstellung dieses Terminals
das heutige Terminal SXF-Nord nicht mehr genutzt
wird?
Zu 11.: Nein, dies trifft nicht zu
12. Trifft es also zu, dass dann zwar ein neues Terminal
gebaut wurde, dafür aber ein größeres SXF-Nord
außer Betrieb geht?
Zu 12.: Siehe Frage 11.
13. Welches wäre nach der evtl. Außerbetriebnahme
von SXF-Nord dann die Gesamtkapazität des BER?
Zu 13.: Die Gesamtkapazität des BER beträgt ab Fertigstellung
des neuen Terminals 40 Mio. Passagiere.
Hiervon entfallen auf den SXF-Nord 8 Mio. Passagiere.
Eine bedarfsgerechte Erhöhung der Kapazitäten ab dem
Jahr 2024 ist derzeit in Planung.
14. Welche Passagierzahl wird dann am BER nach
den aktuellsten Schätzungen erwartet?
Zu 14.: Verkehrserwartung nach den aktuellen Passagierprognosen
der FBB:
• 2020 ca. 37 Mio. Passagiere,
• 2023 ca. 39 Mio. Passagiere,
• 2025 ca. 42 Mio. Passagiere.
15. Welche Finanzmittel stehen für diesen Bau zur
Verfügung, wenn doch angeblich die Mittel der FBB nur
bis Mitte 2018 ausreichen?
Zu 15.: Im Rahmen des durch den Aufsichtsrat genehmigten
Ausbauprogramms BER stehen für dieses
Projekt rd. 200 Mio. EUR zur Verfügung. Derzeit findet
eine Variantenuntersuchung zur Validierung statt.
16. In welcher Form wird man dem Ziel der FBB gerecht,
eine Kapazitätsreserve von 20% vorzuhalten, wie
noch im FBB-Geschäftsbericht 2014 als Ziel festgelegt?
Zu 16.: Die im Geschäftsbericht 2014 genannte Kapazitätsreserve
bezieht sich nur auf die Startkapazität im
Eröffnungszeitraum.
Berlin, den 04. Mai 2017
In Vertretung
Dr. Margaretha Sudhof
Senatsverwaltung für Finanzen
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 09. Mai 2017)

S-Bahn + Straßenverkehr: Neue Brücke für die S-Bahn an der Wollankstraße Einschränkungen für Fahrgäste der S1, S25, S8 und S85 vom 15. bis 24. Mai, aus S-Bahn

http://www.s-bahn-berlin.de/aktuell/2017/085_wollankstrasse.htm

Schätzungsweise 80 bis 100 Jahre alt ist die #S-Bahnüberführung an der #Wollankstraße. Nach der jüngsten Inspektion der Brücke war das Ergebnis eindeutig: „Das Bauwerk ist abgängig, so dass die Betriebssicherheit nicht mehr gegeben ist“, erklärt Bernhard Busch, Leiter der Organisationseinheit Regionale Instandsetzung bei der DB Netz AG. Von Montag, 15. Mai, ab 4 Uhr, bis Mittwoch, 24. Mai, 1.30 Uhr, wird die Überführung nun gegen eine #Hilfsbrücke ausgetauscht. Was sich einfach anhört, ist mit einem gewaltigen Kraftakt, dem Einsatz von schwerem Gerät und Einschränkungen für die Fahrgäste verbunden.

Schwere Geräte und logistische Herausforderungen

„Die Komponenten der Hilfsbrücke dürften ungefähr ein Gewicht von 60 Tonnen haben“, sagt Busch. Die der alten Überführung sind zwar mit 35 bis 40 Tonnen etwas leichter, aber dennoch müssen ein gigantischer #Autokran sowie ein #Eisenbahndrehkran am Ort des Geschehens eingesetzt werden, um sie auszuheben beziehungsweise die neuen Teile einzusetzen. „Die Anlieferung und der Aufbau stellen eine logistische Herausforderung dar“, so der Leiter der Instandsetzung.

Was bedeutet es nach dem Schwarz-Weiß-Prinzip zu arbeiten

Hinzu kommt, dass die Arbeiter nach dem Schwarz-Weiß-Prinzip vorgehen müssen. Das bedeutet, dass der schmutzige, „schwarze“ Bereich vom sauberen, „weißen“ Bereich getrennt werden muss. „Hintergrund ist, dass die alten Brückenteile mit Schadstoffen belastet sind, die nicht durch die Arbeiten verteilt werden sollen.

Unsere rund zwölf Kräfte werden mit Schutzkleidung und -masken ausgestattet im Einsatz sein“, informiert Bernhard Busch. Gearbeitet wird rund um die Uhr. Aus Rücksicht auf die Anwohner erfolgen lärmintensive Tätigkeiten möglichst nicht in den Nachtstunden. Nähere Informationen dazu erhalten die Anwohner in Kürze. Bereits vor etwa zwei Jahren wurde die Überführung mit den Fernbahngleisen ausgetauscht, so dass einigen das Prozedere bereits vertraut ist.

Auswirkungen der Bauarbeiten auf den Fahrbetrieb 

Von Montag, 15. Mai, ab 4 Uhr, bis Mittwoch, 24. Mai, 1.30 Uhr

Zwei S-Bahn-Gleise liegen auf der Brücke. Über sie rollen die Züge der Linien S1, S25 und S85.

Während der umfangreichen Bauarbeiten wird die Linie #S1 #umgeleitet.

Auch die #S25, #S8 und #S85 fahren verändert. 
Zu beachten ist, dass in den Nächten vom 17. auf den 18. Mai sowie vom 18. auf den 19. Mai von 22 bis 1.30 Uhr auch die als Umleitungsstrecke ausgewiesene S1 wegen Schienenschleifarbeiten unterbrochen ist.

Die an der Wollankstraße fahrenden Buslinien #M27 und #255 fahren während der Arbeiten in zwei Abschnitten, der Bus #250 mit veränderter Linienführung.

Informationen zu Umfahrungsmöglichkeiten

Je nach Fahrtziel eignen sich die U-Bahnlinien U6 und U8 als Alternativen.

Der RE 5 kann kein Ersatz sein, da er wegen Arbeiten an der Verbindungskurve am Karower Kreuz noch bis 5. Juni zwischen Gesundbrunnen und Oranienburg durch Busse ersetzt wird.

Straßenbahn: Fleißig am Wochenende Wenn die meisten Berlinerinnen und Berliner ihr Wochenende genießen, sind die Bauarbeiter im Auftrag der BVG fleißig., aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=264&download=2522

Wenn die meisten Berlinerinnen und Berliner ihr Wochenende genießen, sind
die Bauarbeiter im Auftrag der BVG fleißig. An gleich drei Stellen wird im Eiltempo
im #Straßenbahnnetz gearbeitet, damit alle Fahrgäste am Montagmorgen
wieder wie gewohnt mit ihrer Linie unterwegs sein können.
Los geht es am Sonnabend, 6. Mai 2017, um 20:30 Uhr an der Kreuzung
Eberswalder Straße, Schönhauser Allee und Pappelallee. Dort wird der sogenannte
Brückenschutz unter dem Hochbahnviadukt instandgesetzt. Mit diesem
Begriff bezeichnen die Fachleute die meist aus Platten bestehende Konstruktion
zwischen Bauwerk und Oberleitung. Sie dient der Isolierung und verhindert
Stromüberschläge zwischen Fahrleitungsanlagen und Brücke.
Die Straßenbahnlinien #M1, #M10 und #12 sind in diesem Bereich bis Sonntag, 7.
Mai 2017, ca. 6:30 Uhr, unterbrochen oder werden umgeleitet. Als Ersatz sind
barrierefreie Busse im Einsatz.
Die M1 fährt während der Arbeiten zwischen Rosenthal Nord bzw. Niederschönhausen,
Schillerstraße und Björnsonstraße. Die M10 verkehrt von S+U
Warschauer Straße bis Kniprodestraße/Danziger Straße und die Linie 12 von
Berliner Allee/Rennbahnstraße über Gustav-Adolf-Straße/Langhansstraße bis
Am Steinberg. Busse fahren für die M1 zwischen Mitte, Am Kupfergraben und
U-Bahnhof Vinetastraße, für die M10 zwischen Hauptbahnhof und Kniprodestraße/
Danziger Straße und für die Linie 12 zwischen Mitte, Am Kupfergraben
und Gustav-Adolf-Straße/Langhansstraße.
Weiter geht es am Sonnabend an der Kreuzung Mollstraße und Otto-Braun-
Straße in Mitte. Von ca. 7:00 bis 17:00 Uhr wird an den Fahrleitungen gearbeitet.
Die Linie #M4 wird in diesem Bereich in beiden Richtungen über die Karl-
Liebknecht-Straße und Mollstraße umgeleitet. Die Linie #M8 wird in beide Richtungen
über Greifswalder Straße und Danziger Straße umgeleitet. Als Ersatz
für die M8 können Fahrgäste die Linien M5 und M6 nutzen.
Ebenfalls am Sonntag, von ca. 7:30 bis 17:30 Uhr, muss die Landsberger Allee
im Bereich zwischen S-Bahnhof Marzahn und Freizeitforum Marzahn für
den Straßenbahnverkehr gesperrt werden. Betroffen ist die Linie #M6. Grund
dieser Sperrung sind Stopfarbeiten an den Gleisen. Als Ersatz fahren Busse
zwischen den Haltestellen S Marzahn und Jan-Petersen-Straße.

Straßenverkehr + Straßenbahn: Sanierung abgeschlossen Die Bösebrücke wird bald wieder freigegeben – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/sanierung-abgeschlossen-die-boesebruecke-wird-bald-wieder-freigegeben-26837428

Berlin – Knapp drei Monate noch, dann ist eine der wichtigsten #Straßenverbindungen im Norden Berlins wieder in beiden Richtungen befahrbar. Das teilte die Senatsverkehrsverwaltung mit. Die #Bösebrücke zwischen Prenzlauer Berg und Gesundbrunnen, die seit Juni 2015 saniert wird, soll im Sommer vollständig für den Verkehr freigegeben werden – etwas später als geplant.
„Nach aktueller Terminplanung werden die wesentlichen Bauleistungen Ende Juli/Anfang August fertiggestellt“, sagte Matthias Tang, der Sprecher von Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne). Anschließend könne der Verkehr wieder vollständig über die Bösebrücke fließen, und die Umleitungsstrecken können entfallen.
Anwohner klagen über Verkehr
„Damit wurde die ausgewiesene Bauzeit nicht genau eingehalten“, so Tang. Ein Grund dafür ist, dass zusätzliche Bauleistungen erforderlich wurden. Zudem hat die Deutsche Bahn, deren Gleise unter der Brücke verlaufen, Sperrpausen angepasst. „Wir bemühen uns, eine frühere Lösung zur Aufhebung der Umleitungsstrecke zu ermöglichen“, teilte der Sprecher mit.
Ursprünglich hieß es, dass die Brücke Mitte 2017 wieder in beiden Richtungen befahrbar ist. Derzeit darf sie von Kraftfahrzeugen nur in Richtung Westen passiert werden. Der Gegenverkehr wird über die #Jülicher, #Behm- und #Malmöer Straße umgeleitet – zum Leidwesen der Anwohner. Sie hatten vergeblich dagegen protestiert, dass Tag für Tag bis zu 10.000 Kraftfahrzeuge zusätzlich durch ihr Wohnviertel rollen.
Sie hieß früher #Hindenburgbrücke
Weil die #Bornholmer Straße über die Brücke verläuft, kennen viele Berliner dieses Bauwerk als „Bornholmer Brücke“. Doch so hieß die 138 Meter lange Überführung nie offiziell. Die erste genietete Stahlbrücke der Stadt trug bei ihrer Eröffnung 2016 den Namen Hindenburgbrücke. 1948 wurde sie nach Friedrich Wilhelm Böse benannt – einem Widerstandskämpfer gegen das Nazi-Regime, der 1944 hingerichtet wurde. 1989 wurde die Brücke berühmt: Dort begann der Mauerfall, die DDR-Grenzübergangsstelle Bornholmer Straße wurde in der Nacht zum 9. November 1989 als erste geöffnet. Später sang David Bowie: „Twenty thousand people cross Bösebrücke.“ Auch in der Soap Opera „Gutes Wedding, schlechtes Wedding“, spielt das Bauwerk eine wichtige Rolle – als „böse Brücke“.
Doch die denkmalgeschützte Überführung ist in die Jahre gekommen. 2012 bekam sie bei einer Prüfung nur noch die Note …

Regionalverkehr + S-Bahn: Harte Zeiten für 32.000 Oberhaveler Pendler und Berliner Seit der Regionalexpress der Linie 5 nicht mehr Berlin ansteuert, sind viele Pendler auf die S-Bahn angewiesen. Und es kommt schlimmer: Bald fährt auch die S1 nicht mehr., aus MAZ

http://www.maz-online.de/Lokales/Oberhavel/Harte-Zeiten-fuer-32.000-Oberhaveler-Pendler-und-Berliner

Täglich pendeln etwa 32.000 Oberhaveler nach Berlin, 10.000 Berliner kommen für ihren Job in den Kreis.

Oranienburg

. Pendler zu sein ist nicht einfach. Zugausfälle, lange Wartezeiten, Anschlusszug um eine Minute – trotz Hetzerei natürlich! – verpasst. In Oranienburg sind Pendler momentan besonders frustriert. Grund ist der #Zugausfall auf der Linie #RE5 des Regionalexpress zwischen Oranienburg und Gesundbrunnen. Hier geht bis Anfang Juni nichts mehr.

Fahrgäste Richtung Berlin und aus der Hauptstadt kommend müssen in die #S-Bahn steigen. Für Petra Kroll ist das aber nicht so dramatisch. Die 57-jährige Oranienburgerin hatte am Mittwoch einen Arzttermin in Berlin. „Das schaffe ich, ich muss nur pünktlich losfahren“, sagte sie. Ihre Tochter ist da eher betroffen. „Sie studiert an der Technischen Universität und fährt eigentlich jeden Tag mit der Regionalbahn, jetzt muss sie immer früher los, weil sie länger unterwegs ist.“ Wie Petra Krolls Tochter geht es vielen.

Oranienburg kann als Auspendlergemeinde beschrieben werden. Laut einer Statistik der Bundesagentur für Arbeit pendeln täglich 10.927 Menschen aus der Kreisstadt in andere Gemeinden, um dort ihrer Arbeit nachzugehen. Die meisten, genauer: mehr als 5600, fahren direkt nach Berlin zu ihrer Arbeitsstätte.

Der komplette Landkreis Oberhavel „verliert“ jeden Tag 32.123 Menschen, die als Pendler nach Berlin fahren. Der Kreis ist aber auch als Arbeitsort beliebt: Etwa 10.200 Berliner kommen für ihren Job hierher. Jeweils über 400 Menschen reisen tagtäglich aus …

Straßenverkehr: Berliner Stadtautobahn Wer bezahlt die Beleuchtung? Berlin und der Bund sind sich nicht einig, wer die Kosten der Autobahn-Beleuchtung trägt, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-stadtautobahn-wer-bezahlt-die-beleuchtung/19751686.html

Da geht kein Licht auf. Seit Jahren streiten sich #Berlin und der #Bund darüber, wer die Kosten der #Beleuchtung auf der #Stadtautobahn tragen soll. Auch Gutachter sind schon eingeschaltet worden. Eine Lösung ist aber weiter nicht in Sicht: Denn es geht immerhin um rund eine halbe Million Euro jährlich.

Lange war es üblich, dass der Bund auf Neubaustrecken sowie nach Grundinstandhaltungsarbeiten die Kosten für den Bau der Beleuchtung übernommen und Berlin die Unterhaltung und die Stromlieferungen finanziert hat. Den Vertrag von 1984 hatte der Senat bereits Ende 2010 zum 31. Dezember 2011 gekündigt. Da das Ausleuchten der Autobahn wegen der Verkehrssicherheit „zwingend“ sei, habe das Land verlangt, die Kostenaufteilung neu zu regeln, teilte Staatssekretär Jens-Holger Kirchner aus der Senatsverkehrsverwaltung auf eine Anfrage des CDU-Abgeordneten Oliver Friederici jetzt mit.

Nur 3,3 von 30,6 Kilometern kämen ohne Beleuchtung aus

Ein Gutachten, das belege, dass die Beleuchtung von Teilbereichen der Autobahnen erforderlich sei, hat das Land jedoch dem Bund erst Ende 2015 vorgelegt. Ein Grund für das jahrelange Zögern war am Mittwoch nicht zu erfahren.

Auch der Bund ließ sich dann Zeit. Erst gut ein Jahr später teilte er dem Senat mit, dass er dem Gutachten nicht vollständig folge. Er wolle die Bundesanstalt für Straßenwesen beauftragen, eine eigene Untersuchung „zur Beantwortung offener Fragen“ zu erstellen. Um welche es sich dabei handele, sei nicht bekannt, erklärte Kirchner weiter. Im Bundesverkehrsministerium war dazu auf Tagesspiegel-Anfrage auch nichts zu erfahren.

Das im Auftrag des Landes verfasste Gutachten habe ergeben, dass auf höchstens drei Abschnitten der Stadtautobahn mit einer Gesamtlänge von …

Regionalverkehr: Ausfälle und Ersatzverkehr zwischen Potsdam Park Sanssouci – Potsdam Hbf vom 9. Mai bis 11. Mai Fahrplanänderungen für die Züge der Linien RB 21/RB 22 erforderlich aus DB

http://www.deutschebahn.com/presse/berlin/de/aktuell/verkehrsmeldungenbaustellen/14062678/Ausfall_Ersatzverkehr_RB21_RB22.html?start=0&itemsPerPage=10

Wegen #Weichenarbeiten in Potsdam Hbf werden vom 9. Mai, 20 Uhr, bis 11. Mai, 4 Uhr, #Fahrplanänderungen für die Züge der Linien #RB21 und #RB22 erforderlich.

Einzelne Züge fallen zwischen Potsdam Park Sanssouci und Griebnitzsee aus. Als #Ersatz fahren #Busse zwischen Potsdam Park Sanssouci und Potsdam Hbf. 

Aufgrund der längeren Fahrzeiten der Busse fahren diese 20 Minuten früher ab Potsdam Hbf.

Zwischen Potsdam Hbf und Griebnitzsee kann die S-Bahnlinie S 7 genutzt werden.

Die Beförderung von Fahrrädern in den Bussen ist nicht möglich. Die Beförderung von Rollstühlen und Kinderwagen ist nur eingeschränkt möglich.

Weitere Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten sowie beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881. 

Flughäfen: Mit den Öffis zum BER zu kommen wird schwierig Sollte der neue Flughafen eines Tages eröffnen, wird es Probleme mit der Anbindung geben, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/hauptstadtflughafen-ber-mit-den-oeffis-zum-ber-zu-kommen-wird-schwierig/19739740.html

Die Bahn muss beim #Airport-Express improvisieren, die #S-Bahnfahrt dauert lange, der #U-Bahnanschluss fehlt. Ein Überblick.

Im Nahverkehr gehört der #BER – zumindest theoretisch – sicher zu den am besten verbundenen Flughäfen weltweit. Vier #Regionalzugverbindungen soll es stündlich zwischen dem Flughafen und dem Stadtzentrum geben; alle zehn Minuten fährt eine #S-Bahn. Ebenfalls im #Fünf-Minuten-Takt will die BVG den BER mit #Bussen ansteuern. Allein in den Zügen gibt es so auf dem Papier Platz für rund 27 Millionen Fahrgäste zum und vom Flughafen jährlich. Ziel der Planer war es, dass mindestens die Hälfte der Passagiere und der Mitarbeiter die Wege auf der Schiene zurücklegen.

Ab 2020 kommt der Airport-Express – dann werden andere Direktzüge gestrichen

Doch das Konzept hat Schwächen: Starten wird der BER im Regionalverkehr noch mit mehreren Direktverbindungen. Wenn die Dresdner Bahn durch Lichtenrade Mitte der 2020er Jahre fertig sein sollte, soll sich der Verkehr allerdings auf den Airport-Express (RE 9) konzentrieren, der nur zwischen (Gesundbrunnen) über Hauptbahnhof, Potsdamer Platz, sowie Südkreuz und dem Flughafen verkehrt. Um den Zug zu erreichen, müssen die meisten Fahrgäste umsteigen, was die Fahrzeit verlängern wird.

So lange die Dresdner Bahn, auf der der Airport-Express die Strecke Hauptbahnhof–BER alle 15 Minuten in rund 20 Minuten zurücklegen soll, auf sich warten lässt, müssen die Planer – zum Vorteil vieler Fahrgäste – improvisieren: So fahren zunächst die Bahnen der Linien RE 7 (Dessau–Wünsdorf-Waldstadt) und RB 14 Nauen–BER) weiter über die Stadtbahn nach Schönefeld. Diese Züge halten im Zentrum auch in Charlottenburg, Zoo, Hauptbahnhof. Friedrichstraße, Alexanderplatz, Ostbahnhof und Ostkreuz. Dadurch gibt es zahlreiche umsteigefreie Verbindungen, die später wegfallen.

Der Airport-Express soll zwischen Hauptbahnhof und BER im Kreis fahren

Weil es auf der Anhalter Bahn durch Lichterfelde nach der Eröffnung der Schnellfahrstrecke Erfurt–Ebensfeld im Dezember 2017 zusätzliche Züge nach München gibt, wird es …

Bahnverkehr: 300 km/h mit dem Strom der Geschichte Die Bahn versorgt ihre Züge über ein eigenes Netz., aus faz.net

http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/auto-verkehr/deutsche-bahn-300-km-h-mit-dem-strom-der-geschichte-14984624.html

Deutschlands fünftgrößter #Energieversorger? Da käme nicht gerade jeder auf die Deutsche Bahn AG. Und doch hat deren Konzerntochter #DB Energie genau diesen Rang. Allerdings liefert sie in erster Linie #Bahnstrom – ist also dafür verantwortlich, den elektrifizierten Teil des #DB-Netzes zu versorgen. Das sind knapp 20 000 Kilometer von insgesamt 33 000 Kilometer Gesamtnetz. Auch sämtliche Neubau-Schnellfahrstrecken gehören dazu, auf denen der ICE bis zu 300 km/h erreicht.

Zur Übertragung der Energie dient ein eigenes, knapp 8000 Kilometer langes #Bahnstrom-Übertragungsnetz mit 110 Kilovolt Spannung. Es wird in der Hauptschaltleitung in Frankfurt am Main überwacht. Sie ist in einem eher nüchternen Bürobau nahe des Hauptbahnhofs untergebracht. Auf riesigen Bildschirmen ist im Kontrollraum das Bahnstromnetz mit allen entscheidenden Kennzahlen dargestellt. Davor sitzen rund um die Uhr einige der 1800 Mitarbeiter von DB Energie. Sie arbeiten daran, Frequenz und Spannung so optimal wie möglich zu steuern und dabei auch noch wirtschaftlich effizient zu agieren.

Zehn Terawattstunden Strom verbraucht die Bahn jährlich für die elektrische Traktion von Personen- und Güterzügen. Das entspricht der Strommenge, die in der gesamten Großregion Berlin privat und gewerblich genutzt wird. Das sind knapp zwei Prozent des bundesweiten Stromverbrauchs. „Wahrscheinlich ist die Bahn damit der größte Einzelverbraucher elektrischer Energie in Deutschland“, sagt Hans-Jürgen Witschke. Der promovierte Diplomkaufmann ist seit 2004 Vorsitzender der Geschäftsführung von DB Energie.

Physikalisch werden alle Elektroloks und Triebzüge unter dem Fahrdraht im DB-Netz mit dem gleichen Strommix versorgt. Dessen Quellen sind direkt ans Bahnstromnetz angeschlossene Wasser-, Kohle- und Gaskraftwerke sowie ein Atomkraftwerk. Außerdem kauft DB Energie Grünstrom aus erneuerbaren Energien zu. „Der gesamte Anteil erneuerbarer Energien macht bei uns heute bereits 42 Prozent aus“, sagt Witschke, „damit haben wir uns im Markt sehr weit vorne positioniert.“ Insgesamt werden rund 70 Prozent des in Deutschland verbrauchten Bahnstroms aus dem eigenen Netz in die Oberleitung eingespeist, der Rest kommt über Umformer oder Umrichter aus dem Landesnetz.

Diese zuletzt genannten Anlagen geben schon einen Hinweis darauf, warum sich die Bahn eigentlich die Mühe macht, ein eigenes Übertragungsnetz …

Bahnhöfe: In Köpenick halten erst 2027 Regionalzüge – frühestens Dafür ist in Karlshorst vielleicht noch nicht das letzte Wort gesprochen, aus der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehrsausschuss-in-berlin-in-koepenick-halten-erst-2027-regionalzuege-fruehestens/19729178.html

Der Senat will sich dafür einsetzen, dass die Regionalbahnen #RE7 und #RB14 weiter am Bahnhof #Karlshorst halten.

Noch ist der letzte Zug nicht abgefahren. Der Senat führe weiter Gespräche mit der Deutschen Bahn, um den Stopp der Züge der Regionalbahnen RE 7 und RB 14 am Bahnhof Karlshorst zu erhalten. Dies teilte Verkehrsstaatssekretär Jens-Holger Kirchner am Donnerstag im Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses mit. Die Bahn will den Halt zum Fahrplanwechsel im Dezember aufgeben, weil die Züge dann – zusammen mit dem RE 1 – am neuen Regionalbahnsteig am #Ostkreuz stoppen.

Karlshorst sei aber seit DDR-Zeiten baulich ein Provisorium geblieben, sagte Kirchner. Und ein Ausbau auf einen modernen Standard sei teuer. Der Senat habe die Bahn aufgefordert, die Kosten zu schätzen. Das Land setze sich dafür ein, die Züge in Karlshorst weiter halten zu lassen, bis der geplante Regionalbahnhof in #Köpenick in Betrieb gehen könne.

Dort müssen die Fahrgäste aber noch jahrelang auf den ersten Zug warten. Frühestens 2027 soll der Bahnsteig nach den Plänen der Bahn fertig sein. Auch damit wolle sich der Senat nicht abfinden, sagte Kirchner. Gemeinsam mit Brandenburg und der Bahn arbeite man an einer „Priorisierungsliste“ …