Passagiere in #Warteschlangen, die zum Teil sogar ihren Flug verpassen: Die Sicherheitskontrollen im #Luftverkehr sorgen immer wieder für Diskussionen, bei denen sich die Beteiligten – Airlines, Flughäfen, Polizeibehörden und Sicherheitsfirmen – gegenseitig den Schwarzen Peter zuschieben. Oft heißt es, die privaten Sicherheitsunternehmen würden zu wenige auch noch unterbezahlte Mitarbeiter beschäftigen.
Die #Bundesregierung erwägt offenbar, auf den Bau eines neuen #Regierungsterminals für die Abfertigung von Staatsgästen und Ministern am #Flughafen#BER in #Schönefeld zu verzichten. Nach Informationen der Berliner Morgenpost hat in den Bundesministerien ein Umdenken in dieser Frage eingesetzt. Das könnte dazu führen, dass das bereits fertige #Interims-Terminal am Rande des Airportgeländes langfristig als #Regierungsflughafen genutzt wird.
Beteiligte Planer berichten der Morgenpost von einem Entscheidungsvakuum. Man warte auf den Auftrag der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben ( #Bima), damit die Flughafengesellschaft in zwei Machbarkeitsstudien die neuen Überlegungen untersuchen kann. Die erste Studie soll klären, wo sich Bereiche des Verteidigungsministeriums unterbringen lassen.
Zahl der Fluggäste in den ersten acht Monaten 2019 erheblich gestiegen
Mehr als drei Millionen Fluggäste an den Berliner Flughäfen im August
Die Zahl der #Fluggäste an den Berliner Flughäfen ist in den ersten acht Monaten dieses Jahres deutlich angestiegen. Von Januar bis August 2019 wurden in Tegel und Schönefeld 23.994.501 Passagiere abgefertigt und damit 8 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das ergeben die vorläufigen Zahlen des Verkehrsberichts. Besonders groß ist der Anstieg in Tegel. Dort starteten und landeten bis August 16.184.801 Passagiere und damit 18,5 Prozent mehr als in den ersten acht Monaten des Jahres 2018. In Schönefeld wurden 7.809.700 Passagiere abgefertigt, 8,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Im Monat August selbst ist die Zahl der Fluggäste leicht zurückgegangen. Nach Ende der Sommerferien fertigten Tegel und Schönefeld insgesamt 3.180.931 Passagiere ab. Das waren rund 178.000 weniger als im Vormonat, dem Ferienmonat Juli. Verglichen mit dem August 2018 ging die Zahl der Passagiere um drei Prozent zurück. Allerdings endeten die Sommerferien im vergangenen Jahr erst Mitte August, bis dahin war für die Berliner Flughäfen Hoch-Reisezeit.
Wiederum hatte der #Flughafen#Tegel im vergangenen Monat einen größeren Ansturm zu bewältigen als der Flughafen #Schönefeld. In Tegel starteten und landeten 2.136.855 Passagiere und damit 2,1 Prozent mehr als im August 2018. In Schönefeld hingegen ging die Zahl der Passagiere im Vergleich zum Vorjahresmonat um 12 Prozent zurück, dort wurden 1.044.076 Fluggäste abgefertigt. Der Rückgang in Schönefeld ist darauf zurückzuführen, dass Fluggesellschaften Strecken von Schönefeld nach Tegel verlagert haben.
Insgesamt starteten und landeten von Januar bis August 2019 auf beiden Berliner Flughäfen 24.989 Maschinen. Das sind 7,3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang liegt vor allem daran, dass die Airlines ihre Maschine besser auslasten. In Tegel gab es 16.643 Starts und Landungen (minus 3,7 Prozent). In Schönefeld waren es 8.346 Starts und Landungen (minus 13,7 Prozent).
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So nahm die Zahl der Fluggäste am #Airport#TXL im Berliner Nordwesten im ersten Halbjahr um ein Viertel (gegenüber dem Vorjahreszeitraum) auf 11,8 Millionen zu, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Dienstag mitteilte (hier zum PDF). Die Zahl der Starts und Landungen nahm um 16,6 Prozent auf 49.735 zu.
Der Flughafen #Schönefeld an der südöstlichen Stadtgrenze (#SXF) registrierte derweil einen #Rückgang um mehr als 509.000 Passagiere, was einem Minus von 8,3 Prozent entspricht. Hier starteten und landeten fast 2100 Flugzeuge weniger als im ersten Halbjahr 2018 (4,4 Prozent).
Auffällig ist auch, dass von den beiden Flughäfen zusammen „nur“ 18.500 Tonnen Fracht und Post befördert – das war ein um fast 13 Prozent geringeres Volumen als im ersten Halbjahr 2018. „Luftfracht ist abhängig von internationalen …
#Großeinsatz am #Flughafen#Tegel: Gemeinsam mit #Polizei und #Feuerwehr, #Bundeswehr, #Senatsbehörden und der #Charité hat die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (#FBB) in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag (31.8./1.9.2019) eine breit angelegte #Notfallübung durchgeführt. Geprobt wurde der Einsatz von Hilfs- und Rettungskräften im Falle eines #Seuchenverdachts. Dabei musste ein vorgeblich infizierter Patient vom Flughafen Tegel unter Polizeischutz in einem speziellen Rettungswagen zur Behandlung in die Charité transportiert werden. Der Passagier hatte nach der Ankunft in Tegel plötzlich Symptome einer hoch ansteckenden Krankheit gezeigt.
An der Übung waren neben der FBB die Bundespolizeiinspektion Flughafen Berlin-Tegel, die Polizei Berlin (Abschnitt 11, Abschnitt 35), das Bundeswehrkrankenhaus Berlin, die Berliner Feuerwehr, die Charité – Universitätsmedizin Berlin, das Bezirksamt Reinickendorf und die Senatsverwaltung für Gesundheit beteiligt. Insgesamt nahmen in der Zeit von 22:00 Uhr bis 24:00 Uhr 110 Einsatzkräfte teil. Der Flugbetrieb in Tegel war nicht beeinträchtigt.
Die regelmäßige Durchführung solcher Notfallübungen ist von der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) für alle Verkehrsflughäfen vorgeschrieben. Verkehrsflughäfen werden von der EASA zertifiziert.
Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die Übung hat gezeigt, dass auch die Berliner Flughäfen gut auf den unwahrscheinlichen Fall eines Seuchenalarms vorbereitet sind. Die Zusammenarbeit mit den relevanten Stellen wie der Berliner Feuerwehr, der Landes- und Bundespolizei hat funktioniert. Unsere Notfallprozesse laufen stabil und greifen gut ineinander. Das ist auch für den BER unser Anspruch.“
Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci: „Berlin ist für den Notfall gut aufgestellt. Das zeigt diese Notfallübung am Flughafen Tegel einmal mehr. Mein Dank gilt allen beteiligten Einsatzkräften und den Fachleuten hinter den Kulissen, die dafür sorgen, dass die Berlinerinnen und Berliner im Notfall geschützt sind und betroffene Patientinnen und Patienten bestmöglich versorgt werden. Das funktioniert nur, wenn alle an einem Strang ziehen, wie bei dieser Übung: Der Flughafen, die Berliner Feuerwehr, die Berliner Polizei, die Gesundheitsämter der Bezirke und die Kliniken, wie hier die Charité mit der Sonderisolierstation des Landes Berlin.“
Dr. Karsten Homrighausen, Landesbranddirektor der Berliner Feuerwehr: „Das Üben von komplexen und seltenen Einsatzsituationen ist für alle Beteiligten sehr wichtig. Die Besonderheit bei dieser Übung war die Zusammenarbeit mehrerer Partner in der Notfallversorgung. Umso zufriedener sind wir jetzt nach dieser Übung, dass wir auch hier wieder viele wertvolle Erkenntnisse gewinnen konnten.“
PD Dr. Joachim Seybold, stellvertretender Ärztlicher Direktor der Charité: „Die Übung zeigte erneut, dass hochansteckende Patienten optimal versorgt werden können und gleichzeitig die Bevölkerung vor möglichen Gefahren geschützt ist. Die Sonderisolierstation der Charité wird selbst in der Großstadt Berlin nur sehr selten benötigt, ist aber rund um die Uhr betriebsbereit. Dafür braucht es zahlreiche motivierte und geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denen ich für ihr Engagement herzlich danke.“
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Wildau. Lange haben die Länder Berlin und Brandenburg um die Zukunft der #Luftfahrtschau#ILA gerungen. Klar ist mittlerweile: Die Leistungsschau der #Luftfahrtindustrie wird es auch über das Jahr 2020 hinaus geben. Konzeptionell wird sich die #Messe allerdings verändern, sagte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) bei einer Podiumsdiskussion in Wildau (Landkreis Dahme-Spreewald). „Wir sind uns mit Berlin einig, dass wir die ILA in der Region brauchen“, erklärte Woidke. Die Schau bedeute jedesmal einen Schritt nach vorne für die #Luftindustrie-Unternehmen in der Region, sagte er. In ihrem Charakter werde die ILA auch deshalb „deutlich geändert“, erklärte Woidke. Künftig werde die ILA eine „#Hochtechnologie-Messe“ sein, so Woidke.
#Flugshows hingegen werden immer weniger im Fokus des Branchentreffens stehen. Die ILA findet am neuen Hauptstadt-Flughafen BER statt, nutzt dort auch Start- und Landebahn. Sollte der Airport wie geplant im Oktober 2020 eröffnen, gebe es künftig bei der ILA zwischen den regulären Starts- und Landungen nur noch kleine Zeitfenster für Flugschauen, sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI), Volker Thum. Der BDLI stehe komplett hinter dem Konzept, betonte Thum. Andere Luftfahrtmessen, etwa die „Asian Aerospace“ in Singapur, machten es vor, wie Messen während des laufenden Flugbetriebs an einem Airport …
In der Diskussion um die #Verlagerung des #Flugverkehrs auf die #Schiene werden innerdeutsche Flüge gerne als verzichtbar dargestellt. Doch für viele Verbindungen innerhalb Deutschlands fehlt es schlicht an adäquaten #Bahnstrecken.
Deutschland ist ein #Bahnland, aber kein perfektes. So gibt es hierzulande zwar #Hochgeschwindigkeitszüge, doch nur wenige tatsächlich schnelle Verbindungen, die dem #Flugzeug in soweit Konkurrenz machen können, als dass die Kunden sich per se für die Bahn entscheiden würden.
Dennoch scheint der politische Wille da zu sein, Passagiere zum Umsteigen zu bewegen. Doch würde es überhaupt funktionieren, die 2018 rund 23 Millionen innerdeutschen Fluggäste auf die Schiene zu verlagern – zusätzlich zu den rund 147 Millionen Bahngästen im DB-#Fernverkehr? Prinzipiell sieht das schwierig aus. Denn das deutsche #Bahn-System ächzt schon jetzt an vielen neuralgischen Punkten.
In der Nacht vom 12. auf den 13. August wurde am #BER erfolgreich ein sogenannter „#Black-Building-Test“ durchgeführt. Dabei kam es zu einer weiträumigen kontrollierten #Stromabschaltung im Hauptterminal, um die #Sicherheitsstromversorgung im Falle eines #Netzausfalls zu überprüfen. Der Test wurde im Rahmen der laufenden Wirk-Prinzip-Prüfungen durchgeführt. Getestet wurden neben dem Hauptterminal T1, dem Pier Nord und dem Pier Süd unter anderem auch der Tower, die Befeuerung der nördlichen Start- und Landebahn, verschiedene Betriebsgebäude und zwei Feuerwachen.
Der „Black-Building-Test“ fand unter Federführung des TÜV Rheinland im Zeitraum zwischen 24.00 Uhr und 2.30 Uhr statt. Bei diesem gesetzlich vorgeschriebenen Test wird überprüft, ob im Falle eines Stromausfalls #Notstromaggregate rechtzeitig anspringen und die Versorgung relevanter technischer Einrichtungen und Sicherheitsanlagen gesichert ist.
Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Der BER hat einen sehr wichtigen Test innerhalb der Wirk-Prinzip-Prüfungen erfolgreich bestanden.“
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„Die #Gesellschafterversammlung der #Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat sich heute Morgen von der Geschäftsführung über den Stand der Baufertigstellung am #BER unterrichten lassen. Außerdem befasste sie sich neben einer Reihe von anderen Punkten mit dem Vorhaben der #FBB, die für die #ILA relevante #ECA-Gesellschaft in #Selchow zu erwerben, und mit den zukünftigen #Nachtflugzeiten am BER.
Der #Baufortschritt am BER und die inzwischen begonnene #Wirkprinzipprüfung ist von den Gesellschaftern einhellig begrüßt worden. Dem geplanten Erwerb der ECA-Gesellschaft hat die Gesellschafterversammlung zugestimmt. Damit kann die FBB das ILA-Gelände in den Zeiten nutzen, in denen es nicht für die Messe benötigt wird. An dem Standort soll die Expressfracht gebündelt werden. Mit der Entscheidung ist die ILA über das Jahr 2020 hinaus gesichert.
Auf Vorschlag des Landes Brandenburg erteilte die Gesellschafterversammlung der FBB-Geschäftsführung den Auftrag, ein Konzept zum besseren Schutz der #Nachtruhe am BER zu erstellen. Unter Beibehaltung der bestehenden #Betriebspflicht am BER soll die FBB mit den Airlines in Verhandlung treten und prüfen, wie sich innerdeutsche Flüge in den morgendlichen Randzeiten von 5.00 Uhr bis 6.00 Uhr vermeiden lassen. Das Konzept soll außerdem die Weiterentwicklung der #Entgeltordnung der FBB beinhalten und in Absprache mit der #Flugsicherung#lärmmindernde Regelungen im #Flugbetrieb enthalten.
Der Beschluss dazu ist nach intensiver Debatte im Gremium von den Ländern Berlin und Brandenburg mehrheitlich angenommen worden. Der Gesellschafter Bund schloss sich aus grundsätzlichen Erwägungen nicht an.“
Der Beschluss liegt als Anlage bei.
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#Pfarrerin Sabine #Röhm ist die neue #Seelsorgerin für die #Flughäfen#Schönefeld und #Tegel. Am kommenden Sonntag findet in der Dorfkirche Schönefeld im Rahmen eines Gottesdienstes ihre offizielle Einführung in die Flughafenseelsorge statt. Sabine Röhm war zehn Jahre lang Gemeindepfarrerin in Moabit, bevor sie an die Berliner Flughäfen wechselte. Dort ist sie gemeinsam mit dem #katholischen Pater Wolfgang #Felber für die Betreuung der Reisenden in Krisen- oder Notsituationen zuständig und bietet ihnen Trost und Beistand an. „Wir Seelsorger vermitteln an den Flughäfen Sicherheit und Geborgenheit“, sagt die Pfarrerin. Das ist in vielen Fällen nötig: Zum Beispiel, wenn jemand gerade einen geliebten Menschen verloren oder einen schweren #Abschied hinter sich hat, seinen Flieger verpasste oder unter starker #Flugangst leidet.
Unterstützt werden die beiden #Flughafenseelsorger von rund 30 extra ausgebildeten ehrenamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorgern. Ab August werden zudem weitere 15 ehrenamtliche Seelsorgerinnen und Seelsorger ausgebildet. Sie alle sind auf den Flughäfen Schönefeld und Tegel an ihren #lila Westen zu erkennen.
„Es ist für alle Reisenden gut zu wissen, dass es an solch pulsierenden Orten wie den Flughäfen in schwierigen Situationen Beistand und Hilfe durch die #Flughafenseelsorge gibt“, erklärt Flughafen-Geschäftsführer Dr. Manfred Bobke-von Camen anlässlich des Einführungsgottesdienstes. „Die Flughafengesellschaft weiß diese Unterstützung sehr zu schätzen.“
Termin für den Einführungsgottesdienst:
Sonntag, 11.8.2019
14:00 Uhr
Dorfkirche Schönefeld
Kirchstraße
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