Nach der geplanten Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens am 31. Oktober 2020 könnte es noch einmal Änderungen an Teilen der umkämpften #Flugrouten geben. Darauf hat die Deutsche #Flugsicherung hingewiesen. „Dort, wo es notwendig ist, werden wir dann Betriebsverfahren anpassen“, kündigte der Chef der Flugsicherung (#DFS), Klaus-Dieter Scheurle, nach der Bekanntgabe des #BER-Eröffnungstermins an. Zunächst werde das Unternehmen aber das erste Betriebsjahr nutzen, um Erfahrungen zu sammeln, heißt es in einer Mitteilung vom Freitagabend.
Vom #Hotelier bis zum #Zahnarzt: Am #Flughafen#BER gibt es Einige, die schon seit Jahren für die Eröffnung bereit sind – und ständig vertröstet wurden.
Mit dem #Flugzeug kommt man noch nicht zum neuen #Hauptstadtflughafen, aber mit dem #Bus. Zwei Mal die Stunde fährt der Linienbus vom Schönefelder Bahnhof zum #Willy-Brandt-Platz. So heißt die Haltestelle vor dem berüchtigten Terminal des BER, dessen Eröffnung seit acht Jahren auf sich warten lässt. Und es sind nicht nur Handwerker, die dort aussteigen. Denn rund um die Dauerbaustelle ist schon vieles fertig – und manches in Betrieb.
Der #BER-Tower
In dem 72-Meter-Turm arbeiten die #Fluglotsen schon seit März 2012. Aus dem Tower zwischen den beiden Start- und Landebahnen kann man gut sehen, wie der BER immer wieder mal mehr, mal weniger zur Baustelle wird. Doch die Lotsen haben auf andere Dinge zu achten: Sie kontrollieren mehr als 100.000 Starts und Landungen pro Jahr – am bestehenden Airport #Schönefeld. Denn dieser – der frühere DDR-Zentralflughafen – liegt in Sichtweite.
Der #BER wird am 31. Oktober seinen Betrieb aufnehmen. Diesem Vorschlag der Geschäftsführung hat der Aufsichtsrat auf seiner heutigen Sitzung zugestimmt. Eine Woche später, am 8. November 2020, endet der #Linienflugbetrieb in #Tegel. Dazwischen liegen drei große #Umzugsschritte, in denen der komplette Flugbetrieb vom #Flughafen Tegel zum BER umzieht.
Vorausgegangen war eine intensive Diskussion des Standes der #Baufertigstellung am Terminal 1 und der anstehenden Schritte. In diesem Zusammenhang berichtete der Baubereich über die bereits vorliegenden abschließenden #Sachverständigenbescheinigungen und den Stand der #Restmängelbeseitigung in den Kabelgewerken. Auch der #TÜV Rheinland nahm wieder an der Sitzung teil und stellte den Fortschritt seiner Prüfungen dar. Die Prüfungen sollen im Frühjahr 2020 abgeschlossen sein.
Zum Terminal #T2 wurde dem Aufsichtsrat von der Geschäftsführung berichtet, dass sich die Baufortschritte im Rahmen der Planungen gut entwickelt haben. Der Einbau der Gepäckförderanlage und die weitere technische Gebäudeausrüstung sind gestartet. Für das unmittelbar an das Terminal 2 angrenzende #Bundespolizeigebäude sind die #Rohbauarbeiten in vollem Gange. Die in modulbauweise geplante #Gebäudehülle wird in wenigen Wochen fertiggestellt sein.
Der Aufsichtsrat hat heute außerdem den #Wirtschaftsplan für 2020 verabschiedet. Das für 2020 geplante operative Ergebnis liegt aufgrund der einmaligen Belastung durch die Inbetriebnahme BER (ORAT-Programm) bei rund 86 Mio. Euro.
Rainer #Bretschneider, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Mit der heutigen Nennung des Eröffnungsdatums beginnt eine neue Etappe auf dem Weg zur Inbetriebnahme des BER. Der Termin zeigt auch, dass die Flughafengesellschaft auf einem guten Weg ist. Vor diesem Hintergrund hat der Aufsichtsrat die Nennung der konkreten Umzugstermine als einen Erfolg der gesamten Belegschaft der Flughafengesellschaft begrüßt.“
Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke #Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Der Termin steht: Der BER eröffnet am 31. Oktober 2020. Alle Arbeiten, die bis dahin am BER noch anstehen, werden mit Hochdruck erledigt. In den kommenden elf Monaten ist noch viel zu tun. Aus dem fertigen Gebäude muss ein funktionierender Flughafen werden.“
Impressum
Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
12521 Berlin
T +49-30-609170100
pressestelle@berlin-airport.de
www.berlin-airport.de
Die von einer #Aufsichtsbehörde gebilligten #Gebühren an einem #Flughafen müssen für alle #Fluggesellschaften verbindlich sein. Der Europäische Gerichtshof (#EuGH) stellte am Donnerstag klar, dass für einzelne Nutzer nicht andere Entgelte festgesetzt werden könnten. Hintergrund für das Urteil war ein Rechtsstreit um die Festlegung und Überprüfbarkeit der Entgeltordnung am Flughafen Berlin- #Tegel (Rechtssache C-379/18).
Die #Lufthansa hatte vor den Verwaltungsgerichten gegen die Genehmigung der #Entgeltordnung durch das Land Berlin geklagt. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg erklärte diese Klage für unzulässig, weil die Airline in dieser Frage keine Klagebefugnis habe. Das Bundesverwaltungsgericht legte den Fall schließlich dem EuGH vor, um Fragen zur Auslegung der maßgeblichen EU-Richtlinie klären zu lassen.
Dass sich die Köpfe des #Weltverbandes der #Fluggesellschaften zu einem Kongress treffen, ist nicht ungewöhnlich. Der Tagungsort schon eher: Er lautet Berlin.
Gut zwei Jahre nach dem letzten Flug der insolventen #Air Berlin (siehe unten) und mehr als sieben Jahre nach dem geplatzten Termin zur Eröffnung des Großflughafens #BER ist Berlin denkbar weit entfernt davon, als wichtiges Drehkreuz im Luftverkehr durchzustarten. Dennoch hat die #International Air Transport Association (#IATA) mit Zentrale im kanadischen #Montreal für Dienstag und Mittwoch rund 400 Führungskräfte, Experten und Vordenker (aller Geschlechter) ins Hotel Grand Hyatt am Marlene-Dietrich-Platz in Mitte geladen.
Sowohl am #Flughafen#Schönefeld als auch in #Tegel sind die #Passagierzahlen im Oktober im Vergleich zum Oktober 2018 zurückgegangen. Beide Berliner Flughäfen fertigten im vergangenen Monat insgesamt 3.232.390 Fluggäste ab, 7,4 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Flughafen Tegel zählte 2.221.764 Millionen Fluggäste, 3,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. In Schönefeld waren es 1.010.626 Millionen Passagiere, ein Minus von 15,6 Prozent.
Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die weltweiten Entwicklungen in der Luftfahrtbranche zeigen sich auch an unseren Flughäfen. Angesichts verschlechterter Konjunkturaussichten und hohem Kostendruck haben die Airlines ihr Angebot kritisch überprüft und es gestrafft. Statt eines weiteren Passagierwachstums rechnen wir für die kommenden Monate mit einer Konsolidierung. Im gesamten Jahr 2019 erwarten wir allerdings dennoch einen Anstieg um etwa eine Million Fluggäste in Berlin-Brandenburg.“
Bezogen auf den gesamten Zeitraum von Januar bis Oktober 2019 ist die Zahl der Passagiere im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Insgesamt wurden in den ersten zehn Monaten dieses Jahres in Schönefeld und Tegel 30.493.483 Millionen Fluggäste abgefertigt (plus 4,7 Prozent). In Tegel waren es 20.688.639 Fluggäste, 13,6 Prozent mehr als in den ersten zehn Monaten 2018. In Schönefeld waren es 9.804.844 Passagiere, 10,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Das starke Minus in Schönefeld ist vor allem darauf zurückzuführen, dass Fluggesellschaften Strecken von Schönefeld nach Tegel verlagert haben.
Insgesamt starteten und landeten im Oktober 2019 auf beiden Berliner Flughäfen 25.597 Maschinen, 10,7 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. In Tegel gab es 17.306 Starts und Landungen (minus 7,8 Prozent), in Schönefeld 8.291 Starts und Landungen (minus 16,3 Prozent).
Den Verkehrsbericht Oktober mit den endgültigen Zahlen finden Sie Ende des Monats online unter:
Impressum
Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
12521 Berlin
T +49-30-609170100
pressestelle@berlin-airport.de
www.berlin-airport.de
Frage 1:
Werden die #BER-Zubringer mit Autobahn #A100/#A113 sowie der aktuell geplante #ÖPNV vor dem Hintergrund
der gewichteten Tages- und Randzeiten sowie der flughafenbedingten saisonalen und täglichen #Verkehrsspitzen ausreichen, die Erreichbarkeit des #BER angemessen, also staufrei, zu gewährleisten?
Antwort zu 1:
Im Rahmen der Genehmigung des Flughafens wurde nachgewiesen, dass das erwartete
Verkehrsaufkommen durch die geplanten und zwischenzeitlich fertig gestellten
verkehrlichen Anlagen angemessen bewältigt werden kann.
Frage 2:
Welche Empfehlungen der Studie wird der Senat in welchen Fristen umsetzen?
Antwort zu 2:
Der Senat geht davon aus, dass es sich um die Studie „Grundlagenermittlung Verkehr
Flughafen Flughafenregion BER“ (SPV-Spreeplan Verkehr GmbH, August 2019) handelt.
Der Senat wird die in der Studie genannten und in seiner Zuständigkeit liegenden
Empfehlungen prüfen und mit bereits bestehenden Handlungsschwerpunkten zur
Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) abgleichen. Hierzu zählen u.a.
Sicherung der #Inbetriebnahme der #Dresdner Bahn
Die Deutsche Bahn teilt hierzu mit: „Die 16 km lange Strecke von Berlin Südkreuz nach
Blankenfelde (Dresdner Bahn) wird, wie mit dem Berliner Senat abgestimmt, bis Ende
2025 in Betrieb genommen.“
2
Verbesserte Anbindung Südbrandenburgs an BER
Eine Angebotsausweitung im #Regionalverkehr insbesondere der Linie #RE2 zur Bedienung
der hohen Nachfrage (z. B. durch Taktverdichtung, größere Fahrzeuge) ist vorgesehen.
Das Angebot der Linie RE 2 wird in der Hauptverkehrszeit verdichtet. Mit der zusätzlichen
Linie #RE20 wird eine schnelle Verbindung von den größeren Bahnhöfen direkt zum BER
und weiter bis Berlin Hauptbahnhof über den Nord-Süd-Fernbahntunnel geschaffen. #Verlängerung#U7
Der Senat hat eine #Machbarkeitsuntersuchung zur Verlängerung der Linie U7 vom
Bahnhof Rudow nach Schönefeld/BER vergeben. Nach Vorlage aller derzeit laufenden
Machbarkeitsstudien steht deren Auswertung an.
Berlin, den 31.10.2019
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Fluggäste am neuen #Flughafen#BER werden voraussichtlich vor allem in #Taxis mit LDS-Kennzeichen einsteigen. Der Landkreis Dahme-Spreewald (LDS) wolle Berliner #Taxen dort nur zulassen, wenn der Bedarf nicht mit eigenen Taxen gedeckt werden kann, teilte die Senatsverkehrsverwaltung am Montag mit.
Aus Sicht von LDS reichen 1.000 Taxis aus
„In diesem Fall käme eine Vereinbarung mit Berlin über ein Laderecht von Berliner Taxen am BER in Betracht“, antwortete Staatssekretär Ingmar Streese (Bündnis90/Die Grünen) auf eine Anfrage der Linken im Abgeordnetenhaus.
Nach rund zehn Monaten Bauzeit hat die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (#FBB) das #Pier #3a, einen Gebäudeteil des #Terminal A, wieder in Betrieb genommen. Das zweigeschossige Gebäude mit einer Bruttogeschossfläche von 4.000 Quadratmetern wurde komplett umgebaut. Durch die Neuordnung der Verkehre von Schengen- und Non-Schengen-Verkehren konnten außerdem die operativen Abläufe verbessert werden.
Das Erdgeschoss verfügt nun über einen offenen Wartebereich mit fünf Gates und zwei gastronomischen Angeboten für abfliegende und ankommende Passagiere aus dem Schengenraum. Über 400 zusätzliche Sitzplätze, die Möglichkeit mobile Endgeräte zu laden und die Komplettsanierung der WCs verbessern die Aufenthaltsqualität wesentlich.
Im Obergeschoss entstand ebenfalls ein offener Wartebereich mit vier Gates und einer gastronomischen Einrichtung für abfliegende Non-Schengen-Passagiere. Bevor die Passagiere den Wartebereich betreten, durchlaufen sie die zentralisierte Grenzkontrolle der Bundespolizei. Die Ankunft aus dem Non-Schengen-Bereich erfolgt künftig über die vorhandenen zentralen Ankunftsbereiche in den Terminals A und D.
Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Um weiterhin die hohe Anzahl der Reisenden aus und in die Hauptstadtregion gut bewältigen zu können, werden die Terminals in #Schönefeld auch in den kommenden Jahren gebraucht. Die jetzt abgeschlossene #Modernisierung des Pier 3a ist eine von zahlreichen kleinen und größeren baulichen Maßnahmen, mit denen wir in Schönefeld die #Servicequalität für die Passagiere erhöhen. In den nächsten Monaten werden wir außerdem die #Sicherheitskontrollen in Terminal B erweitern sowie in allen Terminals die Anlagen zur Kontrolle des #Reisegepäcks modernisieren.“
Impressum
Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
12521 Berlin
T +49-30-609170100
Ein Jahr vor der geplanten #BER-Eröffnung im Herbst 2020: Der Flughafenchef ist optimistisch, aber es gibt noch einige Risiken.
Noch ein Jahr. Der #Countdown am #BER wird scharf geschaltet, wieder mal. Der neue Hauptstadt-Airport soll im Oktober 2020 an den Start gehen, 14 Jahre nach Baubeginn. Der BER werde 2020 eröffnet, versichert Flughafenchef Engelbert Lütke #Daldrup, in Interviews, auf einer Airline-Konferenz oder der Immobilienmesse in München.
Er versucht, keinerlei Zweifel aufkommen zu lassen, dass es diesmal wirklich klappt. Aber kann am BER wirklich nichts mehr schiefgehen, drohen keine „Showstopper“ mehr, wie Lütke Daldrup sagt? Ein Überblick, wo der BER ein Jahr vor dem Zieldatum steht.