Herr #Buchner, die #S7 nach Potsdam ist die wichtigste #Pendlerstrecke der Berliner #S-Bahn. Als generelles Ziel haben Sie ausgegeben, dass 96 Prozent aller Züge pünktlich sein sollen. Wie sieht’s damit auf der Potsdamer Route aus?
Da sind wir seit Juli besser als im Vorjahr, aber immer noch unter den 96 Prozent. Das ist nicht befriedigend. Das liegt zum großen Teil daran, dass alle Linien, die über die Stadtbahnstrecke fahren, aufgrund von Bauarbeiten ein Problem am Ostkreuz haben. Dort stehen uns bis Dezember nur zwei Gleise statt vier zur Verfügung. Deshalb ist die Streckenkapazität zwischen Ostkreuz und Ostbahnhof so knapp, dass sich selbst kleine Verspätungen von Zügen aus dem Osten auf den Folgezug übertragen. Es gibt keine Erholungszeiten, um wieder in Tritt zu kommen. Ab Dezember haben wir nach jahrelangen umfangreichen Bauarbeiten vier Gleise zwischen Ostkreuz und Ostbahnhof zur Verfügung. Davon erhoffen wir uns auch hier nach Potsdam eine höhere Pünktlichkeit.
Was wird noch getan, um zuverlässiger zu fahren?
Zum Beispiel überarbeiten wir unsere Züge, die auch nach Potsdam fahren. Das ist unsere wichtigste Baureihe, die 481. Die soll noch bis Anfang der 2030er- Jahre fahren. Deshalb stecken wir noch eine Viertelmilliarde Euro in die Züge, um sie auf Vordermann zu bringen, sowohl technisch als auch optisch. Da sind auch viele Maßnahmen dabei, die die Züge zuverlässiger machen. Wir prüfen intensiv, ob wir Maßnahmen aus dem Paket vorziehen können, damit wir den Vorteil schneller …
#Regionalbahnlinie ab Dezember bis #Ostkreuz verlängert • Vier Gleise bis #Warschauer Straße für mehr S-Bahn-Züge • Stationen werden kundenfreundlicher • Neue Baustellen im Herbst/Winter
„Die Deutsche Bahn baut in erster Linie für den Fahrgast, auch wenn die Arbeiten zunächst für zusätzlichen Ärger sorgen“, so Alexander #Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der DB für das Land Berlin, im Pressegepräch Bau und Fahrplan heute in Berlin. Gesprächsort war, passend zu dem enormen Programm, das für den Herbst und Winter dieses Jahres geplant ist, die Bauleitung für das Großprojekt S21 am Berliner Hauptbahnhof.
Zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember dieses Jahres wird am Ostkreuz, am neuen Regionalbahnsteig, eine weitere Nahverkehrslinie halten. Reisende aus Richtung Küstrin sind schneller an diesem wichtigen Umsteigepunkt. Zwölf Jahre lang wurde die Station unter dem „rollenden Rad“ vollständig umgebaut und erneuert. Ein Empfangsgebäude an der Sonntagsstraße und neu gestaltete Vorplätze stehen noch aus. Mit 552.000 Zughalten pro Jahr steht Ostkreuz bundesweit an der Spitze, Tendenz steigend. Außer weiteren großen Stationen wie Zoologischer Garten, Ostbahnhof oder Cottbus behält die Bahn auch die kleineren im Blick: 17 Bahnhöfe werden zumeist bis Jahresende neu gestaltet, umfassend gereinigt und instand gesetzt, damit Reisende und Besucher sich wohl fühlen.
Aus dem Bauprogramm: Zum Fahrplanwechsel gehen das dritte und vierte S-Bahn-Gleis zwischen Ostkreuz und Ostbahnhof in Betrieb. Dies erlaubt mehr Züge und verbessert die Pünktlichkeit. Die Grunderneuerung des Bahnhofs #Schöneweide hat im August begonnen und wird bis 2021 fortgesetzt. Die ersten #Schallschutzwände an der #Dresdner Bahn stehen. Ab März nächsten Jahres haben die Arbeiten auch Einfluss auf den Zugverkehr. Von #Karower Kreuz bis #Bernau werden weitere #Eisenbahnbrücken erneuert. Für die neue S-Bahn, Projekttitel #S21, werden im nächsten Jahr die Brückenbauten fertig gestellt. Taucher erstellen eine wasserdichte #Baugrube am #Hauptbahnhof. Die Straße am Nordufer wird eröffnet und die Tegeler Straße geschlossen. Für die #S7 entsteht ein #Begegnungsabschnitt zwischen #Potsdam und #Babelsberg. Ende März sorgt dieser für mehr Pünktlichkeit im S-Bahn-Verkehr. Nicht zu vergessen: Im #Januar wird der #S-Bahn-Tunnel #instand gehalten und gründlich #gereinigt. Zwischen Gesundbrunnen und Yorckstraße/Großgörschenstraße fahren keine S-Bahnen.
Die Bauarbeiten haben zum Teil große Auswirkungen auf den Zugverkehr. Bahnreisende sollten sich hier informieren: https://bauinfos.deutschebahn.com/. Einzelheiten zu den Großprojekten: bauprojekte.deutschebahn.com.
Auf die Bewohner von Karlshorst und anderen Wohnvierteln im Osten der Stadt wartet ein zweifelhaftes Vergnügen. Weil die #S-Bahn-Linie #S3 nicht fährt, können sie am kommenden Freitag und dem darauf folgenden Wochenende mit dem Bus direkt in die Stadt fahren.
Wegen #Bauarbeiten richtet die S-Bahn eine der längsten Linien des #Schienenersatzverkehrs (SEV) ein, die es jemals in Berlin gegeben hat. Die Busse fahren von der Treskowallee bis zum Alexanderplatz – rund zwölf Kilometer weit. Dies ist der Auftakt zu weiteren Sperrungen im Osten, die erst in der Nacht zum 12. November enden.
„Wir wissen, dass wir den Kunden viel zumuten“
Auch viele andere Fahrgäste müssen sich darauf einstellen, dass sie schnelle S-Bahnen gegen langsame Busse tauschen müssen. „Wir wissen, dass wir den Kunden viel zumuten“, sagte Alexander #Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn (DB), am Freitag. „Aber wir bauen nicht zum Vergnügen, auch nicht, um der Bauwirtschaft einen Gefallen zu tun – die hat genug zu tun. Wir bauen für die Fahrgäste.“
Auch am Donnerstag wurde die Geduld der #S-Bahn-Fahrgäste wieder mal auf eine harte Probe gestellt. #Signalstörungen in Friedrichsfelde Ost und Grünau führten zu Verspätungen, später kam noch ein #Polizeieinsatz in Jannowitzbrücke dazu. Doch auch wenn das Berliner und Brandenburger S-Bahn-Nutzer nicht trösten wird: Anderswo sind die Fahrgäste oft noch schlechter dran. Im bundesweiten Vergleich schneidet die #S-Bahn Berlin gut ab. Das zeigt die Antwort auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion.
#97,2 Prozent der S-Bahnen sind als pünktlich registriert
Der Berliner Abgeordnete Stefan Gelbhaar und seine Mitstreiter wollten wissen, wie pünktlich die S-Bahnen in Deutschland sind. Die Antwort des Verkehrsministeriums überrascht: In der Statistik rangiert Berlin auf dem drittbesten Platz. Hier wurden im ersten Halbjahr 2018 immerhin 97,2 Prozent der S-Bahnen als pünktlich registriert – was in diesem Fall heißt, dass die Züge exakt nach Plan fuhren oder sich maximal fünf Minuten und 59 Sekunden verspäteten. #Rostock schnitt mit 99,2 Prozent am besten ab, gefolgt von der S-Bahn #Hamburg mit einer Pünktlichkeitsquote von 98 Prozent. Schlusslichter sind die S-Bahnen #Rhein-Main und #Rhein-Neckar.
Es ist weder Freitag- noch Sonntagabend, sondern ein ganz normaler Dienstagnachmittag. Für die Deutsche Bahn also eher eine „verkehrsarme Zeit“. Dennoch sind an diesem Tag im ICE 1504 von #München nach Berlin kaum noch Sitzplätze frei. Selbst die erste Klasse ist fast komplett ausgebucht. Viele Reisende sitzen mit Laptop und Handy an den kleinen Tischen und arbeiten. Ein deutliches Indiz dafür, dass mit diesem Zug auch viele Geschäftsleute unterwegs sind.
Vor nicht einmal einem Jahr hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die neue #Schnellfahrstrecke Berlin–München eröffnet. Zuvor war das letzte Neubauteilstück des bis dahin zehn Milliarden Euro teuren Verkehrsprojektes Deutsche Einheit Nummer 8 (#VDE 8), die knapp 110 Kilometer lange Tunnel- und Brückenstrecke durch den Thüringer Wald, in Betrieb gegangen. Mit dieser verringerte sich die Fahrzeit zwischen den beiden Metropolen von zuvor sechseinhalb auf dann teilweise unter vier Stunden. Für Bahnchef Richard Lutz begann mit der neuen #Hochgeschwindigkeitsstrecke nichts weniger als „ein neues Zeitalter der Mobilität“, er sah die Bahn auf der wichtigen innerdeutschen Distanz Berlin–München nun endlich auf Augenhöhe mit dem Flugzeug.
Die Bahn will bis 2030 einen abgestimmten #Deutschland-Takt einführen. Dafür wird der Bund die #Schienenwege großzügig erweitern. Am #Zoo könnten wieder #Fernzüge halten.
Große Pläne für die Bahn: Um den Deutschland-Takt einführen zu können, will das Bundesverkehrsministerium den Bahnknoten Berlin weiter ausbauen. Im Programm stehen nach Tagesspiegel-Informationen der viergleisige Ausbau der Strecke vom Bahnhof #Spandau Richtung #Nauen, ebenfalls vier Gleise für den Fern- und Regionalverkehr soll es auf der #Anhalter Bahn durch Lichterfelde geben, die wiederaufzubauende #Stammbahn von Potsdam über Kleinmachnow und Zehlendorf soll mit dem #Südring verbunden werden, und auch der Wiederaufbau der #Nordbahn parallel zu den Gleisen der S-Bahn von Gesundbrunnen über Frohnau ist vorgesehen.
Der Deutschland-Takt soll 2030 eingeführt werden. Er sieht einen abgestimmter Fahrplan mit regelmäßigen Abfahrtzeiten für ganz Deutschland im Fern-, Regional- und Nahverkehr vor. Auf den Hauptstrecken sollen auch im Fernverkehr die Züge alle 30 Minuten fahren. Durch den Taktfahrplan – und den Ausbau der Infrastruktur – verkürzen sich nach Angaben des Ministeriums zum Teil auch die Reisezeiten. Zwischen Berlin und Düsseldorf etwa von 4:14 Stunden auf 3:34 Stunden und zwischen Berlin und Bautzen sogar von 3:20 Stunden auf 1:58 Stunden.
Einige Fernzüge sollen nach dem Konzept auch wieder im Bahnhof Zoo halten. Einen generellen Stopp von ICE-Zügen werde es aber nicht geben, heißt es bei der Bahn.
Alle Proteste haben nichts genutzt – bislang. Seit mehr als zwölf Jahren lässt die Deutsche Bahn (DB) am #Bahnhof#Zoologischer Garten keine #Fernzüge mehr halten. Nun aber ist die Drehscheibe in der City West überraschend wieder auf einem Netzplan des überregionalen Zugverkehrs aufgetaucht. Im ersten Gutachterentwurf für den „#Deutschland-Takt“ ist der Bahnhof als Fernverkehrshalt verzeichnet. Das Zukunftskonzept, das Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) vor zwei Wochen vorgestellt hat, enthält weitere interessante Pläne für Berlin und Brandenburg. Es geht um mehr Gleise und um neue Verbindungen.
In der westlichen Innenstadt gibt es keinen wichtigeren Knotenpunkt als den Bahnhof Zoo. S-Bahnen, Regionalzüge, zwei U-Bahn-Linien und anderthalb Dutzend Buslinien stoppen dort. Doch in der Nacht zum 28. Mai 2006 tilgte die Bahn ihn von der Karte der ICE-, Intercity- und Eurocity-Linien. Unter der Hand hieß es, dass die Fahrgäste zum Hauptbahnhof gelenkt werden sollten, um Ladenmietern Kunden zuzuführen. Das offizielle Argument lautete: Die #Stadtbahn, die das Zentrum durchzieht, habe nicht genug Kapazität. Jeder Stopp hielte den Betrieb auf.
"Jetzt erfolgt der letzte Schliff. Für die Fahrgäste der #S-Bahn entsteht die lang ersehnte Einbindung des dritten und vierten Gleises in Richtung Innenstadt. Das bringt deutlich mehr Fahrplanstabilität und auch die Möglichkeit, die #S75 wieder mit vollem Programm ans Ostkreuz heranzuführen. "
Christian Welzel
Projektleiter Ostkreuz von der DB Netz AG
Bevor es am 9. Dezember soweit ist, müssen die Fahrgäste noch einmal Einschränkungen im S-Bahnbetrieb hinnehmen und den Bereich mit anderen Linien umfahren. Die umfangreichen Bauarbeiten starten am Freitag, 2. November, 4 Uhr, und laufen durchgehend bis zum Montag, 12. November, 1.30 Uhr.
Deshalb wird den Fahrgästen der S5, S7 und S75 empfohlen, zwischen Lichtenberg <> Frankfurter Allee <> Alexanderplatz die U-Bahnlinie #U5 zu nutzen. Die U5 wird am Freitag, 2. November, von 5 bis 20 Uhr, am Samstag, 3. November von 7 bis 20 Uhr, am Sonntag 4. November, von 9 bis 20 Uhr und am Montag, 5. November, von 5 bis 20 Uhr auf einen 4/5/5-Minutentakt verdichtet. Fahrgäste zwischen Erkner <> Ostkreuz <> Ostbahnhof können auch den Regional-Express #RE1 nutzen.
#Ersatzverkehr mit Bussen
Wichtig für alle, die mit dem Ersatzverkehr mit Bussen (siehe Grafiken) unterwegs sind: In Karlshorst und Warschauer Straße können die Busse nicht direkt an den S-Bahnhöfen halten. Dort sind längere Umsteigewege einzuplanen.
Außerdem kann der Betriebsbahnhof Rummelsburg durch die Straßenlage bedingt nicht vom Ersatzverkehr angefahren werden. Es empfiehlt sich, auf die BVG-Buslinie 396 (S Karlshorst <>Mellenseestraße <> Sewanstraße/Dolgenseestraße <> U Friedrichsfelde <> S Nöldnerplatz) auszuweichen. Die Bushaltestelle „Mellenseestraße“ befindet sich rund 700 Meter vom Betriebsbahnhof Rummelsburg entfernt.
Bitte beachten: Fahrgäste von Lichtenberg, deren Ziel hinter Ostkreuz liegt und die nicht auf die U5 ausweichen, müssen in beide Richtungen in Ostkreuz vom Bus für die S5, S7, S75 zum Bus S3 umsteigen, die Weiterfahrt erfolgt von derselben Haltestelle.
Fahrgäste der S9 nutzen die S41, S42, S8 und S85 bis Ostkreuz und von dort die Busse S3 oder fahren bis Frankfurter Allee und steigen dort in die U5 um.
Die S-Bahn-Linien S7 und S75 fahren an folgenden Wochenenden teilweise bis in die Woche hinein nur im 20-Minutentakt: vom 2. November, ab 4 Uhr, bis 6. November, 1.30 Uhr, sowie vom 9. November, ab 22 Uhr, bis 12. November, 1.30 Uhr.
Arbeiten im Rahmen des Bauvorhabens
Während der Sperrung werden alle notwendigen Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik ausgeführt, Signale und Kabel für das neue Zugbeeinflussungssystem (ZBS) sowie die neue Software für die östliche S 3 installiert und die Prüf- und Abnahmetermine gelegt. Auch werden Schwellen, Schotter und Schienen getauscht sowie ein nicht mehr benötigtes Weichentrapez ausgebaut.
Ersatzverkehr mit Bussen: Alexanderplatz – Lichtenberg / Alexanderplatz – Karlshorst
vom 02.11.2018 (Fr) 4.00 Uhr bis 06.11.2018 (Di) 1.30 Uhr
Berlin. Für etliche Pendler in den Berliner Ost-Bezirken werden die kommenden Tage zur Strapaze. Bis einschließlich Donnerstag hat die #S-Bahn weiträumige #Sperrungen eingerichtet. Betroffen sind die Linien #S5, #S7 und #S75. So fahren ab dem Bahnhof #Lichtenberg keine Züge Richtung #Wuhletal, #Wartenberg und #Ahrensfelde.
Die S-Bahn spricht von rund 100.00 Fahrgästen, die täglich betroffen sein werden. Für sie stellt das Unternehmen auf den gesperrten Strecken Ersatzbusse bereit. Je nach Verbindung dauert deren Nutzung im Vergleich zur S-Bahn aber mindestens eine halbe Stunde länger. Die Abfahrtszeiten orientieren sich dabei an denen der S-Bahn, die Busse fahren rund alle zehn Minuten. Abends und in der Frühe erweitert sich dieser Takt auf 20 beziehungsweise 30 Minuten. Für die Fahrgäste zwischen Wuhletal und Lichtenberg verweist die S-Bahn auf die Umfahrungsmöglichkeit mit der U5.
Frage 1:
Wie bewertet der Senat das #VDV-Projekt „#Mobility Inside“, das sich in die Apps der regionalen
Verkehrsunternehmen integrieren lassen soll und Kund*innen ermöglichen, ein deutschlandweites #E-Ticket
zu kaufen?
Antwort zu 1:
Die Steigerung der Attraktivität öffentlicher Verkehrsmittel hat für den Senat eine große
Bedeutung. Insofern begrüßt er alle Bestrebungen, die Nutzung des Nahverkehrs und
weiterer Verkehrsmittel des Umweltverbundes durch eine Vereinfachung der Prozesskette
informieren – buchen – bezahlen zu erleichtern. Der Senat sieht die Initiative des #VDV
(Verband Deutscher Verkehrsunternehmen) als einen wichtigen Ansatz an, dieses Ziel zu
erreichen. Dem Senat ist aber auch bewusst, dass dieses Projekt vor dem Hintergrund der
föderalen Struktur Deutschlands und den damit verbundenen vielfältigen Zuständigkeiten,
den regional differenzierten #Tarifangeboten und der Vielzahl der Beteiligten vor großen
Herausforderungen steht.
Frage 2:
Wie beteiligt sich Berlin (bzw. #BVG, #S-Bahn oder #VBB) an dem Projekt und wird sich Berlin ggf. nach Ende
der Pilotphase bis 2020 daran beteiligen?
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Antwort zu 2:
Die BVG teilt mit: „Die BVG ist derzeit nicht am Projekt „mobility inside“ beteiligt. Zu dem
Projekt steht die BVG mit dem VDV in Austausch. Ob eine Beteiligung nach der Pilotphase
in Frage kommt, kann heute noch nicht beantwortet werden.“
Die Verkehrsverbund Berlin Brandenburg GmbH (VBB) teilt mit: „Im Auftrag seiner
Gesellschafter, der Länder Berlin und Brandenburg, steht der VBB über die
Zusammenarbeit der Bundesländer im DELFI e.V. in kontinuierlicher Abstimmung mit dem
VDV-Projekt und den wichtigsten Projektbeteiligten, um zunächst die deutschlandweiten
Fahrplandaten des #DELFI e.V. als Grundlage für eine durchgängige Information in das
VDV-Projekt einzubringen. Darauf aufbauend werden dann Abstimmungen zum
eigentlichen überregionalen Ticketing folgen. Dabei geht es jedoch nicht um eine App für
alle Verbünde, sondern um eine mögliche Anbindung z.B. der #VBB-App an ein nationales
Hintergrundsystem bzw. Netzwerk. Dabei werden auch die Erfahrungen der ab 2019
geplanten ersten Pilotanwendungen der VDV-Initiative berücksichtigt.“
Ob und wie sich das Land Berlin ggf. an dem Projekt beteiligt, wird vor diesem Hintergrund
zu entscheiden sein, wenn nähere Informationen zur organisatorischen und finanziellen
Ausgestaltung von „Mobiliy Inside“ vorliegen.
Frage 3:
Welche anderen Überlegungen gibt es für Kund*innen eine App für alle Verkehrsverbünde für den gesamten
öffentlichen Verkehr, vom Carsharing über Leihräder bis hin zu klassischen #ÖPNV-Angeboten. zu
verwirklichen?
Antwort zu 3:
Die BVG teilt mit: „Die BVG beabsichtigt zeitnah eine Mobilitätsplattform für Berlin zu
starten, über die alle relevanten Mobilitäts-Sharing-Dienste (Car, Bike, Scooter, Roller,
etc.) durch den Kunden für eine Route seiner Wahl angezeigt, gebucht und bezahlt
werden können. Diese Plattform kann dann grundsätzlich auch für andere
Verkehrsverbünde erweitert werden. Die BVG wird im Kontext der Entwicklung einer
Mobilitätsplattform für den Baustein der multimodalen Beauskunftung (Anzeige von in
Berlin verfügbaren öffentlichen Verkehrs- [ÖV] und Sharingangeboten) die
Datendrehscheibe von VBB und VMZ Berlin GmbH nutzen. Zudem ist ein gemeinsamer
fachlicher Austausch zwischen VBB und BVG über die Marktpotentiale und
Kundenanforderungen an eine Mobilitätsplattform, die Entwicklung eines ganzheitlichen
Mobilitätstarifs sowie die Nutzung von Synergien bei der Entwicklung und dem Betrieb von
Bausteinen einer Mobilitätsplattform geplant.“
Der VBB teilt mit: „Es gab und gibt sowohl von größeren Unternehmen in- und außerhalb
des ÖPNV als auch von Startups wiederholt das Bemühen, Angebote für eine
durchgängige Information, Buchung und Bezahlung zu schaffen. Dies ist jedoch aufgrund
der bereits dargestellten Komplexität in Deutschland mit einer Vielzahl von Beteiligten und
ihren jeweiligen Tarifangeboten und Vertriebswegen bisher nur punktuell gelungen.
Insbesondere für Berlin mit seinem dynamischen Markt von Sharingangeboten ist ein
möglichst vollständiges und wirtschaftlich auch tragfähiges Angebot eine große
Herausforderung. Bereits heute informiert der VBB über seine sogenannte „Livekarte“ in
Zusammenarbeit mit der vom Senat beauftragten VMZ Berlin GmbH über verfügbare ÖV-,
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Individualverkehrs- und Sharingangebote. Der Senat hat deshalb in Abstimmung mit
Brandenburg den VBB gebeten, Lösungsvorschläge für eine einheitliche
Mobilitätsplattform als Grundlage für einen integrierten Informations-, Buchungs- und
Bezahldienst zu erarbeiten. Diese könnte dann auch Grundlage für Kooperationen mit
überregionalen Initiativen und Diensteanbietern sein.“
Berlin, den 09.10.2018
In Vertretung
Stefan Tidow
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz