allg.: Weniger Züge, teurere Fahrkarten Sparpläne bei Nahverkehr würden Pendler treffen, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/themen/brandenburg/weniger-zuege-teurere-fahrkarten/687762.html

Potsdam – In Brandenburg und Berlin drohen wegen #Kürzungen im #Bundeshaushalt in den kommenden vier Jahren massive Einschnitte im Nah- und #Regionalverkehr. Die schwarz-rote Bundesregierung plant wie berichtet in ihrem am Mittwoch beschlossenen Haushalt für das Jahr 2006 erhebliche Kürzungen bei den Zuschüssen für den Nah- und Regionalverkehr. Bis zum Jahr 2010 sollen demnach 3,2 Milliarden Euro weniger an die Länder und Kommunen gezahlt werden. Die Länder Berlin und Brandenburg bekämen demnach jährlich zusammen 125 Millionen Euro weniger vom Bund als bislang. 50 Millionen Euro würden Brandenburg etwa im kommenden Jahr fehlen. Im Extremfall müssten alle großen Verkehrsverträge mit der Deutschen Bahn zunächst gekündigt und neu ausgeschrieben werden, hieß es gestern aus dem Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (#VBB). Dazu zählen der Vertrag über die Regionalbahnen in Brandenburg und der #S-Bahn-Vertrag des Senats mit der Bahn AG.

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Bus: Aus Betriebshof wird Seniorenresidenz. Der ehemalige Omnibusbetriebshof Zehlendorf in der Winfriedstraße ist an die Firmengruppe Rosenhof verkauft worden., aus BVG

http://www.bvg.de

Aus #Betriebshof wird #Seniorenresidenz.
Der ehemalige #Omnibusbetriebshof #Zehlendorf in der #Winfriedstraße ist an die Firmengruppe Rosenhof verkauft worden.

Die Firmengruppe will auf dem 59.000 qm großen Gelände eine hochwertige Seniorenresidenz errichten.
Mit dem Verkauf des Geländes im Herzen Zehlendorfs setzen die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) ihre erfolgreiche #Vermarktung von nicht mehr benötigten #Betriebsanlagen weiter fort.

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Bus: Sicherheitsglas soll Busfahrer schützen, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article104530928/Sicherheitsglas-soll-Busfahrer-schuetzen.html

#Busfahrer werden immer öfter die Opfer von #Gewalttaten, 187 zählte die BVG bislang in diesem Jahr. Jetzt werden neue Busse mit #Sicherheitsscheiben zum Schutz der Fahrer ausgerüstet. 2004 wurden 174 Angriffe registriert, im Jahr davor 173. Bezieht man diese Zahlen auf die Menge der Einsätze aller Fahrer, ergibt sich eine #Übergriff-Quote von 0,031 bis 0,033 Prozent. Das klingt wenig, ist dennoch zu viel.

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U-Bahn + Bus: Eine U-Bahn wird 75, Berlins beliebteste Buslinie 15 Jahre alt – so wird gefeiert

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year/2005/id/22826/name/
Doppelter+Geburtstag

Lange vor ihrem Jubiläum hat sie sich schick gemacht. Im Oktober vor einem Jahr konnte die Sanierung der meisten Bahnhöfe abgeschlossen werden. Seitdem zeigt sich die 75 Jahre alte Dame zwischen Alex und Friedrichsfelde gar nicht so alt und vor allem herrlich bunt. Bunt geht es auch Tag für Tag auf Berlins beliebtester Buslinie zu. Der 100er – ein Muss für jeden Berlin-Besucher. Mit 15 ist er nun auch schon erwachsen.
Die BVG feiert im Dezember beide Jubiläen.

Und noch ein Geburtstag kurz vor Weihnachten, im Grunde genommen zwei. Am 21. Dezember 1930 hieß es für die Frankfurter-Allee-Linie zum ersten Mal „Nach Friedrichsfelde, zurückbleiben!“. Wir kennen sie heute als Linie U5. Und die Betriebswerkstatt Friedrichsfelde wurde eröffnet. Zehn Bahnhöfe ergänzten damals das Berliner U-Bahnnetz. Die Planung reicht bis ins Jahr 1910 zurück. Am Bahnhof Klosterstraße sollte sie von der Strecke Potsdamer Platz – Alexanderplatz – Nordring abzweigen, bis zur Königstraße (heute Rathausstraße) fortgeführt werden, in diese einbiegen und unter dem Alex die Linie Potsdamer Platz – Nordring kreuzen.

Daraus wurde nichts. Allein die etwa 100 Meter langen Tunnelstümpfe an der Klosterstraße erinnern an die Pläne. Stattdessen beginnt und endet sie seitdem in exakt 12,9 Metern Tiefe unter dem Alexanderplatz. Zum Einsatz kamen damals 1930, auf der Linie „E“, Fahrzeuge der Baureihe C, die auch als Langwagen bekannt wurden, weil sie über einen 18 Meter langen Wagenkasten verfügten. Der gesamte Fahrzeugbestand der Linie E (120 C-Wagen) wurden nach Ende des Zweiten Weltkrieges als Reparationsleistung nach Moskau überführt. Gewachsen ist die U-Bahn-Linie im Laufe der Zeit schon: 1973 bis zum Tierpark in Friedrichsfelde und 15 Jahre später (1988) größtenteils oberirdisch bis zum Elsterwerdaer Platz. Genau ein Jahr später erreichte die U5 dann den heutigen Endbahnhof Hönow, der mit 58,08 Metern über dem Meeresspiegel, der höchstgelegene (oberirdische) U-Bahnhof Berlins ist.

Sonderzug ab Alex

Zum Geburtstag hat sich die U-Bahn und die Arbeitsgemeinschaft Berliner U-Bahn e.V. etwas ausgedacht: Am 4. Advent (18. Dezember) ist zwischen 11 und 17 Uhr ein 4-Wagenzug vom Typ EIII/5U unterwegs, natürlich auf der U5. Und als Highlight gibt’s auf dem U-Bahnhof Alexanderplatz (U5 Ankunft Gleis 3) eine kleine Ausstellung zur Geschichte der Linie U5 zu sehen, stilecht in einem 2-Wagenzug CII, mit Souvenirverkauf und Unterhaltung.

Den Fahrplan für den Sonderzug finden Sie auf der rechten Seite unter Download.

Datum: 07.12.2005

Bus: Schienenersatzverkehr zum Hauptbahnhof Das BVG-Busliniennetz ab Mai 2006, aus Signal

https://signalarchiv.de/Meldungen/10002807

Als Anfang der 1990er Jahre über „dezentrales #Ring-Konzept“ contra „#Achsenkreuz-Konzept mit #Zentralbahnhof“ diskutiert wurde, spielte die mangelhafte #Anbindung eines Zentralbahnhofs mit den städtischen Nahverkehrsmitteln eine wichtige Rolle. Um dieses Argument zu entkräften, planten Bahn und Senat, den neuen Hauptbahnhof-Lehrter Bahnhof mit neuen #S-Bahn-, #U-Bahn- und #Straßenbahn-Strecken besser zu erschließen. Doch weder die DB (#S21) noch der Senat (#U5 und #M10) erledigten ihre Hausaufgaben. Nun sollen Busse dieses Versäumnis #kompensieren.

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Bus: 130. Solaris Gelenkbus

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130.+Solaris+Gelenkbus

Lieferung des ersten Loses abgeschlossen

Betriebsvorstand Thomas Necker konnte heute Mittag auf dem Betriebshof Britz den 130. Omnibus von Solaris-Geschäftsführer Krzysztof Olszewski entgegennehmen. Damit ist das erste Lieferlos abgeschlossen. Weitere 130 Fahrzeuge dieses Typs kommen dann in den Jahren 2006 und 2007.

Seit Mai 2005 fahren die ersten Solaris-Gelenkbusse für uns. Sie zeichnen sich durch hohen Komfort, technische Neuerungen und umweltfreundliche Motoren aus. „Die Qualität der Busse“, so betonte Thomas Necker, „hat die Erwartungen teilweise noch übertroffen. Es war eine glückliche Fügung“, führte der Betriebsvorstand weiter aus, „dass bei der Ausschreibung der beste Bieter auch das preiswerteste Angebot unterbreitete.“

Im ersten Quartal 2006 werden alle bis dahin gelieferten Solaris-Busse mit einer Sicherheitsscheibe nachgerüstet, um die Busfahrer vor tätlichen Angriffen besser schützen zu können.

Datum: 23.11.2005

Bus: Rund 30.000 Gäste feierten am 4. September auf dem Betriebshof Cicerostraße den 100. Geburtstag des Kraftomnibusses

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year/2005/id/16500/name/
Geburtstagsfeier+in+Berlin

Punkt 10 Uhr eroberten sich die Berliner das Betriebshofgelände und steuerten zielgerichtet zu den Attraktionen ihrer Wahl. Mit Applaus und gezückten Kameras begrüßten sie gegen 10.45 Uhr den Fahrzeugkorso, der zuvor vom Depot des Deutschen Technikmuseums in der Monumentenhalle gestartet war. Dort gab es anlässlich des Jubiläums einen kleinen Festakt, bei dem die Berliner Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer dem Omnibus nicht nur ungebrochene Attraktivität bescheinigte, sondern den Berliner Verkehrsbetrieben Unterstützung bei der Einführung neuer Fahrzeuge, Technologien und Organisationsformen zusagte.

Auf dem Omnibushof Cicerostraße fand dann der zweite Teil des offiziellen Festaktes statt. Der Vorstand für Betrieb der BVG, Thomas Necker, Omnibusdirektor Johannes Müller und NEOMAN-Geschäftsführer Martin Scharrer nahmen das jüngste Fahrzeug der BVG-Flotte, den ersten Doppeldecker einer neuen Serie, symbolisch in Betrieb._
Die Jubiläumsfeierlichkeiten haben in Berlin ein lebhaftes Medienecho gefunden. „Seit hundert Jahren immer obenauf“, „Zeitreise mit dem Großen Gelben“ und „Zehntausende feierten ‚100 Jahre Bus'“ titelten die Berliner Zeitungen.

Datum: 21.11.2005

Museum: Nostalgisches Wochenende

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Nostalgisches+Wochenende

Der Denkmalpflege-Verein Nahverkehr Berlin e.V. veranstaltet zum Abschluss des Jahres noch mal ein ganzes Wochenende für die Fans von historischen Straßenbahnen und Bussen, bevor er in die wohlverdiente Pause geht.

12.11.2005: 65 Jahre Omnibus in Eberswalde
Dazu werden von ca. 10-17 Uhr Fahrten mit historischen Omnibussen (dabei auch ein Berliner Omnibusbus, der bis 1965 auf der Strecke zwischen Lankwitz und Steglitz im Einsatz war) durchgeführt.
Auch Kraftomnibusse aus anderen Städten sind zu Gast.

12.11.2005: Führungen auf dem Straßenbahnbetriebshof Niederschönhausen
Am Samstag, den 12. November 2005 Führungen durch die „Sammlung historischer Nahverkehrsfahrzeuge der BVG“ auf dem Straßenbahnbetriebshof Niederschönhausen.
Der Beginn der Führung ist jeweils um 10:00 Uhr, 11:00 Uhr, 12:00 Uhr, 14:00 Uhr und 15:00 Uhr (Dauer etwa 45 Minuten).
Vor Ort gibt es außerdem einen Souvenirverkauf mit Büchern, Postkarten und anderen Artikeln rund um den Nahverkehr.
Eintritt: Erwachsene 2,00 EUR, Kinder von 6 – 14 Jahren 1,00 EUR, Kinder bis 6 Jahre frei.

Stadtrundfahrt am 13.11.2005
Ein weiteres Highlight an diesem Wochenende sind Stadtrundfahrten, die wie in den letzten Jahren einem bestimmten Thema gewidmet sind. Los geht es am 13.11. um 11 und 14 Uhr ab S Hackescher Markt, (Haltestelle Richtung Alexanderplatz). Eingesetzt wird der KT4D und wetterabhängig der T24 mit 2 Beiwagen oder der „Rekozug“.

Auf der Rundfahrt wird diesmal der Gleisbauhof „Kniprodestraße“ besucht. Hier wird auch ein Arbeitstriebwagen in Aktion zu erleben sein. Außerdem wird die umgebaute Gleisschleife „Eberswalder Straße“ angefahren. Hier können unsere Fahrgäste den Baufortschritt auf der Bernauer Straße sehen.

Stadtbilderklärung, Getränkeausschank und Souvenirverkauf gehören wie immer mit zur Fahrt.
Der Fahrpreis bleibt auch unverändert bei 6 EUR, ermäßigt (Kinder zwischen 6 und 14 Jahren) 3 EUR.

Der Denkmalpflege-Verein Nahverkehr Berlin e.V. bedankt sich bei den zahlreichen Besuchern und hofft Sie zum Saisonauftakt Ende April 2006 wieder begrüßen zu dürfen.

Datum: 08.11.2005

Bus: Verkalkuliert: BVG schafft die Kiezlinien wieder ab Das Verkehrsunternehmen will unrentable Verbindungen streichen, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/verkalkuliert-bvg-schafft-die-kiezlinien-wieder-ab/650092.html

Die BVG #korrigiert im nächsten Mai ihr neues #Linienkonzept, das sie vergangenen Dezember eingeführt hat. Damit reagiert der #Verkehrsbetrieb zum Teil auf die Kritik von Fahrgästen, zum Teil haben sich aber auch einige Linien als #unwirtschaftlich erwiesen. So gibt die BVG die meisten #Kiezlinien wieder auf.

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Straßenbahn + Bus: Neue Fahrzeuge für Straßenbahn und Bus Sprechtage auf den Schienenverkehrs-Wochen gaben Einblick in die BVG-Planungen, aus Signal

https://signalarchiv.de/Meldungen/10002781

Den Auftakt der diesjährigen Schienenverkehrswochen in Berlin bildete der #Sprechtag für #Straßenbahnfahrgäste am 30. August. Der Direktor der Berliner #Straßenbahn, Herr #Matschke, sein Betriebsleiter, Herr #Lose, sowie der für die Verkehrsplanung zuständige Herr #Döge stellten sich den Fragen zahlreicher Gäste. Nachdem in letzter Zeit vom BVG-Vorstand Thomas #Necker öffentlich gegen den eigenen #Straßenbahnbetrieb Stimmung gemacht wurde, war das klare Bekenntnis des Betriebsdirektors zur Straßenbahn als „unverzichtbarem Bestandteil der BVG mit Zukunft“ sehr erfreulich. Leider liegt die #Netzentwicklung weitestgehend außerhalb der Betriebszuständigkeit, wodurch die ehrgeizigen Pläne der frühen 1990er Jahre vom Berliner Senat zunichte gemacht wurden.

Neue #Fahrzeuge für die #Straßenbahn

Nachdem der überwiegende Teil der Strecken #grundsaniert wurde, steht die weitere #Fahrzeugbeschaffung im Mittelpunkt. Noch im Herbst 2005 soll die europaweite Ausschreibung von zunächst vier Testwagen, die finanziell abgesichert ist, veröffentlicht werden. Daran ist eine Option über insgesamt 206 weitere Wagen geknüpft, so dass der erfolgreiche Bieter je nach Berliner Finanzlage bis zu 210 Fahrzeuge in unterschiedlichen Jahreslosen, beginnend ab 2008 (Prototypen) bzw. 2010 liefern darf. Da ein neues Fahrzeug stets zwei alte #Tatrawagen ersetzt, werden so 420 der insgesamt 452 modernisierten Altwagen ersetzt. Wenn man bedenkt, dass der #rationalisierte Betrieb auf einem leider kaum vergrößerten Netz schon derzeit zu etwa 130 abgestellten Fahrzeugen geführt hat, wird deutlich, dass auch nach Ausmusterung aller …