allg.: Wie steht der Senat zum neuen Gesetz über Elektromobilität?, aus Senat

www.berlin.de Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:

Frage 1: Wann und in welcher Weise hat sich der Se-nat zum Gesetzentwurf der Bundesregierung über #Elektromobilität geäußert bzw. wann und in welcher Weise wird er dies noch tun? Antwort zu 1: Die Bundesregierung hat noch keinen Gesetzentwurf vorgelegt. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur versandte mit Schrei-ben vom 6. August 2014 Referentenentwürfe zu folgen-den Regelungen an die Länder und die Verbände mit der Bitte um Stellungnahme: Entwurf des Gesetzes zur Be-vorrechtigung der Verwendung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen (Elektromobilitätsgesetz – EmoG), Entwurf einer Verordnung zur Änderung der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO), der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) und Gebührenordnung für Maßnahmen im Stra-ßenverkehr (GebOSt) sowie Entwurf einer Verwaltungs-vorschrift StVO. Die Senatsverwaltung für Stadtentwick-lung und Umwelt hat dem Bundesministerium für Ver-kehr und digitale Infrastruktur mit Schreiben vom 18. August 2014 hierzu eine Stellungnahme vorgelegt. Darüber hinaus nahm die Gemeinsame Konferenz der Verkehrs- und Straßenbauabteilungsleiter der Länder am 10./11. September 2014 einen Beschlussvorschlag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt zu den vorgenannten Referentenentwürfen an, in dem eine grundlegende Überarbeitung der vorliegenden Referen-tenentwürfe gefordert wird. Bei der Verkehrsministerkon-ferenz am 1./2. Oktober 2014 findet eine Aussprache zu diesem Beschluss statt. Frage 2: Wie bewertet der Senat die bisherige Ent-wicklung der Elektromobilität getrennt nach Verkehrsträ-gern? a) Eisenbahn, b) Straßen- und U-Bahn, c) E-Bike, d) Elektrofahrzeuge für Gütertransport, e) Elektrofahrzeug für privaten Personenverkehr? Antwort zu 2: Die schienengebundenen Verkehrsmit-tel des öffentlichen Verkehrs werden überwiegend mit Elektrotraktion betrieben. Elektroräder sind ein neues Verkehrsmittel mit erheblichen Potentialen, die verkehrli-chen und umweltseitigen Folgen des wachsenden Pkw-Verkehrs kurzfristig und mit geringen Kosten zu reduzie-ren. Auf einem Parkplatz für Pkw können sechs Elektro-räder geparkt werden, die Räder sind leise, abgasfrei und schonen das Klima. Elektroräder können zudem die priva-ten Haushalte bei den Mobilitätskosten deutlich entlasten. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt unterstützt daher die Einführung von Elektrorädern als Substitut von Pkw mit dem Projekt „EBikePendeln“, das im Rahmen des Schaufensters Elektromobilität durchge-führt wird. Hierbei steht die Zielgruppe der Berufspendle-rinnen und Berufspendler im Vordergrund. Die Einfüh-rung von elektrisch betriebenen Nutzfahrzeugen kann die Verkehrslärm- und Luftschadstoffbelastungen effektiv mindern, da diese Fahrzeuggruppe trotz ihres geringen Bestands- und Fahrleistungsanteils überdurchschnittlich zu den Belastungen beiträgt. Die vom privaten Personen-verkehr dominierten Treibhausgasemissionen des Ver-kehrssektors können durch Elektrofahrzeuge gesenkt werden unter der Voraussetzung, dass ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien eingesetzt wird. Frage 3: Welche Auffassung vertritt der Senat bezüg-lich der Öffnung von Busspuren für Elektrofahrzeuge? Wie wird der Senat die schon heute oft zugeparkten Bus-spuren für Busse freihalten, sollten die aktuellen Benut-zungsregeln für weitere Verkehrsteilnehmer geöffnet werden? Antwort zu 3: Die Senatsverwaltung für Stadtentwick-lung und Umwelt lehnt die Öffnung der Bus-Sonderspuren für Elektrofahrzeuge im Hinblick auf die möglichen Verzögerungen und Behinderungen im Be-triebsablauf des Linienverkehrs mit Bussen, die Anreiz-funktion für andere Pkw-Nutzerinnen und Pkw-Nutzer, die Sonderspur zu nutzen sowie die nicht gelöste Frage einer wirksamen Überwachung ab. Entsprechend den Markthochlaufszenarien der Bun-desregierung werden im Jahr 2020 in Berlin rund 20.000 Elektrofahrzeuge erwartet. Diese Flotte würde die beste-hende Konkurrenzssituation des Busverkehrs mit den rd. 7.500 Taxen, den Einsatzfahrzeugen und dem zunehmen-den Radverkehr, die die Bus-Sonderspuren ebenfalls benutzen, erheblich verschärfen. Berlin, den 24. September 2014 In Vertretung C h r i s t i a n G a e b l e r ………………………….. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 26. Sep. 2014)

Fernbus: Zu Besuch am ZOB Wo Berlin echt abgefahren ist, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/zu-besuch-am-zob-wo-berlin-echt-abgefahren-ist/10731562.html Die #Haltestelle ist voll, der „Hauskaffee“ kostet einen Euro, mittendrin reißt ein Busfahrer seine Witze. Hier ist Berlin echt abgefahren, am #Zentralen #Omnibusbahnhof in #Westend, dem größten #Busbahnhof Berlins. Ein Besuch bei Menschen, die auf gepackten Koffern sitzen.

Mal angenommen, das Sprichwort würde stimmen und Zeit wäre tatsächlich Geld: Dieser Ort hätte keine Chance. Aber es stimmt eh nicht. Geld ist Geld und Zeit ist Zeit. Und wer von dem einen nicht genug hat, hat vielleicht vom anderen im Überfluss. Dann ist dieser Ort gar nicht schlecht. Der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) an der Messe in Westend: ein Boomort. Seitdem der Markt für Fernbusse liberalisiert wurde, läuft das Geschäft. Vor drei Jahren hielten hier jährlich 65 000 Busse. In diesem Jahr sollen es am Ende 150 000 sein, sagt die Betreibergesellschaft IOB. Kein Wunder: Wenn ein Bahnticket von Berlin nach Hamburg regulär rund 60 Euro kostet, fährt der Bus die Strecke für etwa 15 Euro. Dafür ist er zwar etwa doppelt so lange unterwegs, aber auch unschlagbar günstig. Reicht das schon als Argument? Es scheint so, wegen der Schönheit der Anlage kommen wohl nur die wenigsten an den ZOB. Baustil: 60er Jahre. Beton, überdachte Warteflächen, festgeschraubte Sitze in dem Raum, den sie hier …

Fernbus: Erste Pleite auf dem deutschen Fernbusmarkt Auf dem noch jungen deutschen Fernbusmarkt herrscht zur Freude des sparsamen Kunden ein harter Wettbewerb. Das erste Unternehmen gibt auf. Auch die Bahn spürt den Preisdruck., aus dw.de

http://www.dw.de/erste-pleite-auf-dem-deutschen-fernbusmarkt/a-17934306 2,5 Millionen Euro #Verlust pro Jahr waren dann offenbar doch zu viel: Mit dem Frankfurter Unternehmen #city2city gibt der erste größere Anbieter von #Fernbusreisen Mitte Oktober sein Geschäft auf. Die Begründung: Auf dem deutschen Markt lasse sich wegen der anhaltend niedrigen Preise auf Sicht kein Geld verdienen. „Wir gehen davon aus, dass wir das erste, aber sicherlich nicht das letzte Unternehmen sind, das den Betrieb einstellen wird“, verabschiedete sich city2city ein wenig unfein aus dem deutschen Markt, an dem es zuletzt als Nummer sechs noch etwa drei Prozent hielt.

Dass es ausgerechnet die deutsche Tochter des europäischen #Branchenriesen #National als erste erwischen würde, war im Geburtsjahr des deutschen Fernbusmarktes 2013 nicht zu erwarten gewesen. Schließlich vermutete man bei dem britisch-spanischen Verkehrskonzern entsprechendes Knowhow und ausreichend Kapital, um es mit dem bis dahin größten nationalen Anbieter, der Deutschen Bahn AG, und einigen eher studentisch anmutenden Startups wie MeinFernbus, DeinBus oder Flixbus aufnehmen zu können. Spät kam aber auch noch das ebenfalls kapitalstarke Duo ADAC und Deutsche Post dazu. Zeitvorteil der Bahn schmilzt In dem vor nicht einmal zwei Jahren geöffneten Markt bekämpfen sich die Anbieter, die in der Regel ihre Verbindungen von regionalen Busfirmen als Subunternehmen fahren lassen, mit …

Bus: Hunderte neue Busse für Berlin, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/verkehr/berliner-verkehrsbetriebe-hunderte-neue-busse-fuer-berlin,10809298,28438928.html Berlin – So langsam platzten die #Busse in der Hauptstadt aus allen Nähten, vor allem im #Berufsverkehr. Deswegen ist die #BVG nun auf #Shoppingtour gegangen und hat mehrere hundert Busse eingepackt – der erste kommt im Oktober. Auch der erste neue #Mini-#Doppeldecker ist in Sicht. Die Einkäufer der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben eine rekordverdächtige Shoppingtour hinter sich. Davon profitieren bald auch die Bus-Fahrgäste. Mitte Oktober soll der erste von 156 neuen Gelenkbussen den Betrieb aufnehmen, sagte Hartmut Reupke von der BVG während einer Diskussion beim #Fahrgastverband #IGEB. Schlag auf Schlag geht es weiter. Für Mitte Dezember ist der erste von maximal 236 Zwölf-Meter-Bussen angekündigt. Spätestens Anfang des nächsten Jahres soll dann auch der erste neue Doppeldecker in Berlin eintreffen – relativ kurz und mit nur einer Treppe zum Oberdeck. „In unseren Bussen ist es voller geworden“, sagte Reupke. Der Zahlenspiegel des Landesunternehmens bestätigt das.

2012 wurden Busse und Fähren, die bei der BVG einen Bereich bilden, für 384,9 Millionen Fahrten genutzt – im vergangenen Jahr waren es 409,9 Millionen. Zwar wurden in Stuttgart vier und in Amsterdam elf Gebrauchtbusse gekauft, um die Flotte etwas zu entlasten. Aber das reicht nicht – und darum wurde groß eingekauft. So umfangreiche Bestellungen hat es schon lange nicht mehr gegeben.

Bus: Mit Fahrgefühl – Berlins dienstältester Busfahrer geht in Rente Mehr als 40 Jahr war Detlef Hilbrecht Busfahrer bei der BVG. Er kennt die Stadt wie kein anderer, hat Promis und Touris erlebt und wurde zusammengeschlagen. Jetzt geht er in den Ruhestand., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article131987463/Mit-Fahrgefuehl-Berlins-dienstaeltester-Busfahrer-geht-in-Rente.html Ein #Doppeldecker wurde ihm zugeteilt, Detlef #Hilbrecht zögert nicht lang, Scheibe auf, der Arm hängt lässig raus. So kurvt er über den #Betriebshof #Cicerostraße. Gelernt ist gelernt. #41 Jahre ist Hilbrecht als #Busfahrer für die BVG gefahren, am letzten Sonntag ging es mit #65 Jahren in die Rente. Damit hat die BVG ihren #dienstältesten Fahrer verloren.

Und ein Berliner Original. Und Original nicht nur, weil er in den letzten Jahren ständig mit Wolfgang Thierse verwechselt wurde. Der Bart, die etwas zauseligen Haare, die Baskenmütze. „Tach, Herr Thierse. Wie oft habe ich det jehört. Wenn Fahrgäste sagten: ,Sie sehen ja aus wie …

Bus: Mit Fahrgefühl – Berlins dienstältester Busfahrer geht in Rente Mehr als 40 Jahr war Detlef Hilbrecht Busfahrer bei der BVG. Er kennt die Stadt wie kein anderer, hat Promis und Touris erlebt und wurde zusammengeschlagen. Jetzt geht er in den Ruhestand., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article131987463/Mit-Fahrgefuehl-Berlins-dienstaeltester-Busfahrer-geht-in-Rente.html

Ein #Doppeldecker wurde ihm zugeteilt, Detlef #Hilbrecht zögert nicht lang, Scheibe auf, der Arm hängt lässig raus. So kurvt er über den #Betriebshof #Cicerostraße. Gelernt ist gelernt. #41 Jahre ist Hilbrecht als #Busfahrer für die BVG gefahren, am letzten Sonntag ging es mit #65 Jahren in die Rente. Damit hat die BVG ihren #dienstältesten Fahrer verloren.

Und ein Berliner Original. Und Original nicht nur, weil er in den letzten Jahren ständig mit Wolfgang Thierse verwechselt wurde. Der Bart, die etwas zauseligen Haare, die Baskenmütze.

„Tach, Herr Thierse. Wie oft habe ich det jehört. Wenn Fahrgäste sagten: ,Sie sehen ja aus wie …

Bus: Elektromobilität: 2015 startet der Linienbetrieb mit E-Bussen in Berlin

http://www.lok-report.de/ Berlin wird als erste europäische Hauptstadt auf einer kompletten #Innenstadtlinie #E-Busse mit #kabellosem Ladesystem testen. Im Sommer 2015 soll der Betrieb mit #Elektro-Bussen auf der BVG-Linie 204 starten. Damit setzt Berlin Zeichen beim Ausbau der Elektromobilität. Die Technische Universität Berlin begleitet das Projekt wissenschaftlich.

Der Bund fördert das Modellprojekt im Rahmen des „Internationalen Schaufensters Elektromobilität Berlin-Brandenburg“. Die BVG erhält Bundesfördermittel in Höhe von insgesamt knapp 2,3 Millionen Euro. Weitere ca. 1,3 Millionen Euro Fördermittel gehen an die TU Berlin. Auch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt ist in das Vorhaben eingebunden. Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: „Elektromobilität wird künf-tig im öffentlichen Nahverkehr eine größere Rolle spielen. Hier gibt es viel Potenzial. Deshalb unter-stützen wir mit rund 4 Millionen Euro den Einsatz von Elektrobussen auf der Linie 204 vom Zoologi-schen Garten bis zum Südkreuz. Das ist ein wegweisendes Projekt, bei dem Berlin zu den Vorreitern zählt.“ Michael Müller, Senator für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt: „Berlin ist schon heute eine der führenden Metropolen beim Ausbau der Elektromobilität. Im Rahmen des Schaufensters Elektromobi-lität fördert das Land bereits zahlreiche Projekte mit dem Ziel, unsere Stadt nachhaltig zu einem noch lebenswerteren Ort für alle Berlinerinnen und Berliner zu machen. Mit dem E-Bus-Projekt setzen wir nun ein weiteres Ausrufezeichen.“ Die BVG wird das Projekt mit einem Konsortium leistungsfähiger und innovativer Partner realisieren. Beteiligt sind neben der TU Berlin: • #Bombardier Transportation GmbH: induktives #PRIMOVE Schnellladesystem und PRIMOVE Batteriesystem • #Solaris Deutschland GmbH: Elektrobusse • #Vossloh Kiepe GmbH: Traktionsmotor und Energiemanagement Die BVG wird insgesamt vier 12-Meter-Busse für den elektrischen Betrieb auf der 6,1 Kilometer lan-gen Linie zwischen Bahnhof Zoologischer Garten (Hertzallee) und Bahnhof Südkreuz anschaffen. Bei der Ladung der Bordbatterien für die Elektromotoren setzten die Projektpartner auf eine innovative Technologie, das System PRIMOVE von Bombardier Transportation. An den Endhaltestellen werden dafür unter dem Fahrbahnbelag Ladeplatten für eine kontaktlose Energieübertragung verlegt. Vergleichbar mit einer elektrischen Zahnbürste versorgen sich die Solaris-Busse des Typs Urbino 12 electric. ohne Kabelkontakt mit der nötigen Energie. Durch Übertra-gungsleistungen von bis zu 200 Kilowatt sind an den jeweiligen Endpunkten der Linie nur Ladezeiten von wenigen Minuten notwendig. Die Busse sind so ausgelegt, dass sie – etwa bei Verspätungen durch Staus – auch eine bis zwei Nachladepausen auslassen können und trotzdem einsatzfähig bleiben. Im Rahmen des geförderten Schaufensters läuft das Projekt bis Sommer 2016. Die BVG plant danach einen deutlich längeren Einsatz der E-Busse. Über das spätere Linienkonzept laufen noch Beratungen. Die begleitende Forschung an der Technischen Universität Berlin Das Fachgebiet „Methoden der Produktentwicklung und Mechatronik“ der TU Berlin führt im Rahmen des Projekts eine systematische technisch-wirtschaftliche Gesamtbewertung durch, bei der Machbar-keit und Vorteilhaftigkeit der technischen Lösungen bewertet und mit alternativen Konzepten vergli-chen werden. Weitere Forschungsschwerpunkte sind auf dem Gebiet der Busklimatisierung definiert. Die TU Berlin wird eine der zwei Ladestationen unweit vom Bahnhof Zoo auf dem TU-Gelände hinter der Bibliothek an der Hertzallee errichten und den Betrieb des Ladepunktes zum „Auftanken“ der Busse sicherstellen. Hinsichtlich der Ladetechnologie werden Verfügbarkeitsrisiken und Optimie-rungsmaßnahmen untersucht. PRIMOVE Elektromobilität von Bombardier Transportation Mit dem flexiblen PRIMOVE Portfolio bietet Bombardier Elektromobilität aus einer Hand: Das voll-ständig integrierte System für elektrische Schienen- und Straßenfahrzeuge ermöglicht Städten wie Berlin den einfachen Einstieg in einen vollständigen elektrischen Nahverkehr. Die Komplettlösung umfasst das induktive PRIMOVE Schnellladesystem, die leichten, langlebigen PRIMOVE Batterien und den effizienten PRIMOVE Antrieb. Seit März 2014 können sich Fahrgäste in Braunschweig über einen leisen, mit PRIMOVE geladenen Elektrobus freuen. In Mannheim und dem belgischen Brügge wird der Linienbetrieb mit Elektrobussen im Anfang 2015 beginnen. Die rasant wachsende Metropole Nanjing in China freut sich seit August 2014 über oberleitungsfreie, mit PRIMOVE Batterien betriebene Straßenbahnen. In Berlin wird erstmals ein 90 kWh Batteriesystem in 12 Meter E-Bussen zum Einsatz kommen. Die E-Busse von Solaris Deutschland Die Elektrobusse liefert Solaris Bus & Coach unter Nutzung von Komponenten der anderen Projekt-partner. Die Busse entsprechen dem Fahrzeugtyp Solaris Urbino 12 electric. Das Unternehmen ist einer der führenden europäischen Hersteller von Stadtbussen und gehört zu den Pionieren für Elekt-robus-Technik. Das Familienunternehmen hat seit Beginn der Produktion im Jahre 1996 mehr als 11.000 Busse an Kunden in 28 Ländern in Europa und im Nahen Osten ausgeliefert. Das Antriebssystem der Vossloh Kiepe GmbH Vossloh Kiepe ist international als Hersteller elektrischer Antriebsausrüstungen für Fahrzeuge des öffentlichen Nahverkehrs bekannt. Das Antriebssystem der Düsseldorfer Elektrobusspezialisten wird für das Berliner Projekt mit dem induktiven Ladesystem von Bombardier kombiniert. Für die emissi-onsfreien Batteriebusse liefert Vossloh Kiepe die gesamte elektrische Antriebs- und Bordnetzausrüs-tung. Diese beinhaltet die Leistungselektronik, Traktionsmotoren und das Vossloh-Kiepe–Energy-Managementsystem.

Bus: Elektromobilität: 2015 startet der Linienbetrieb mit E-Bussen in Berlin

http://www.lok-report.de/

Berlin wird als erste europäische Hauptstadt auf einer kompletten #Innenstadtlinie #E-Busse mit #kabellosem Ladesystem testen. Im Sommer 2015 soll der Betrieb mit #Elektro-Bussen auf der BVG-Linie 204 starten. Damit setzt Berlin Zeichen beim Ausbau der Elektromobilität. Die Technische Universität Berlin begleitet das Projekt wissenschaftlich.

Der Bund fördert das Modellprojekt im Rahmen des „Internationalen Schaufensters Elektromobilität Berlin-Brandenburg“. Die BVG erhält Bundesfördermittel in Höhe von insgesamt knapp 2,3 Millionen Euro. Weitere ca. 1,3 Millionen Euro Fördermittel gehen an die TU Berlin. Auch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt ist in das Vorhaben eingebunden.

Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: „Elektromobilität wird künf-tig im öffentlichen Nahverkehr eine größere Rolle spielen. Hier gibt es viel Potenzial. Deshalb unter-stützen wir mit rund 4 Millionen Euro den Einsatz von Elektrobussen auf der Linie 204 vom Zoologi-schen Garten bis zum Südkreuz. Das ist ein wegweisendes Projekt, bei dem Berlin zu den Vorreitern zählt.“

Michael Müller, Senator für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt: „Berlin ist schon heute eine der führenden Metropolen beim Ausbau der Elektromobilität. Im Rahmen des Schaufensters Elektromobi-lität fördert das Land bereits zahlreiche Projekte mit dem Ziel, unsere Stadt nachhaltig zu einem noch lebenswerteren Ort für alle Berlinerinnen und Berliner zu machen. Mit dem E-Bus-Projekt setzen wir nun ein weiteres Ausrufezeichen.“

Die BVG wird das Projekt mit einem Konsortium leistungsfähiger und innovativer Partner realisieren. Beteiligt sind neben der TU Berlin:

• #Bombardier Transportation GmbH: induktives #PRIMOVE Schnellladesystem und
PRIMOVE Batteriesystem
• #Solaris Deutschland GmbH: Elektrobusse
• #Vossloh Kiepe GmbH: Traktionsmotor und Energiemanagement

Die BVG wird insgesamt vier 12-Meter-Busse für den elektrischen Betrieb auf der 6,1 Kilometer lan-gen Linie zwischen Bahnhof Zoologischer Garten (Hertzallee) und Bahnhof Südkreuz anschaffen. Bei der Ladung der Bordbatterien für die Elektromotoren setzten die Projektpartner auf eine innovative Technologie, das System PRIMOVE von Bombardier Transportation.

An den Endhaltestellen werden dafür unter dem Fahrbahnbelag Ladeplatten für eine kontaktlose Energieübertragung verlegt. Vergleichbar mit einer elektrischen Zahnbürste versorgen sich die Solaris-Busse des Typs Urbino 12 electric. ohne Kabelkontakt mit der nötigen Energie. Durch Übertra-gungsleistungen von bis zu 200 Kilowatt sind an den jeweiligen Endpunkten der Linie nur Ladezeiten von wenigen Minuten notwendig. Die Busse sind so ausgelegt, dass sie – etwa bei Verspätungen durch Staus – auch eine bis zwei Nachladepausen auslassen können und trotzdem einsatzfähig bleiben.

Im Rahmen des geförderten Schaufensters läuft das Projekt bis Sommer 2016. Die BVG plant danach einen deutlich längeren Einsatz der E-Busse. Über das spätere Linienkonzept laufen noch Beratungen.

Die begleitende Forschung an der Technischen Universität Berlin

Das Fachgebiet „Methoden der Produktentwicklung und Mechatronik“ der TU Berlin führt im Rahmen des Projekts eine systematische technisch-wirtschaftliche Gesamtbewertung durch, bei der Machbar-keit und Vorteilhaftigkeit der technischen Lösungen bewertet und mit alternativen Konzepten vergli-chen werden. Weitere Forschungsschwerpunkte sind auf dem Gebiet der Busklimatisierung definiert. Die TU Berlin wird eine der zwei Ladestationen unweit vom Bahnhof Zoo auf dem TU-Gelände hinter der Bibliothek an der Hertzallee errichten und den Betrieb des Ladepunktes zum „Auftanken“ der Busse sicherstellen. Hinsichtlich der Ladetechnologie werden Verfügbarkeitsrisiken und Optimie-rungsmaßnahmen untersucht.

PRIMOVE Elektromobilität von Bombardier Transportation

Mit dem flexiblen PRIMOVE Portfolio bietet Bombardier Elektromobilität aus einer Hand: Das voll-ständig integrierte System für elektrische Schienen- und Straßenfahrzeuge ermöglicht Städten wie Berlin den einfachen Einstieg in einen vollständigen elektrischen Nahverkehr. Die Komplettlösung umfasst das induktive PRIMOVE Schnellladesystem, die leichten, langlebigen PRIMOVE Batterien und den effizienten PRIMOVE Antrieb. Seit März 2014 können sich Fahrgäste in Braunschweig über einen leisen, mit PRIMOVE geladenen Elektrobus freuen. In Mannheim und dem belgischen Brügge wird der Linienbetrieb mit Elektrobussen im Anfang 2015 beginnen. Die rasant wachsende Metropole Nanjing in China freut sich seit August 2014 über oberleitungsfreie, mit PRIMOVE Batterien betriebene Straßenbahnen. In Berlin wird erstmals ein 90 kWh Batteriesystem in 12 Meter E-Bussen zum Einsatz kommen.

Die E-Busse von Solaris Deutschland

Die Elektrobusse liefert Solaris Bus & Coach unter Nutzung von Komponenten der anderen Projekt-partner. Die Busse entsprechen dem Fahrzeugtyp Solaris Urbino 12 electric. Das Unternehmen ist einer der führenden europäischen Hersteller von Stadtbussen und gehört zu den Pionieren für Elekt-robus-Technik. Das Familienunternehmen hat seit Beginn der Produktion im Jahre 1996 mehr als 11.000 Busse an Kunden in 28 Ländern in Europa und im Nahen Osten ausgeliefert.

Das Antriebssystem der Vossloh Kiepe GmbH

Vossloh Kiepe ist international als Hersteller elektrischer Antriebsausrüstungen für Fahrzeuge des öffentlichen Nahverkehrs bekannt. Das Antriebssystem der Düsseldorfer Elektrobusspezialisten wird für das Berliner Projekt mit dem induktiven Ladesystem von Bombardier kombiniert. Für die emissi-onsfreien Batteriebusse liefert Vossloh Kiepe die gesamte elektrische Antriebs- und Bordnetzausrüs-tung. Diese beinhaltet die Leistungselektronik, Traktionsmotoren und das Vossloh-Kiepe–Energy-Managementsystem.

Bus: Elektrobusse in Berlin Lautlos durch die Stadt, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/elektrobusse-in-berlin-lautlos-durch-die-stadt,10809148,28296498.html Sie sind #abgasfrei und werden aufgeladen wie #elektrische #Zahnbürsten. Die BVG hat vier #Elektrobusse bestellt, die durch den Westen Berlins fahren sollen.

Was haben ein Elektrobus und eine elektrische Zahnbürste gemeinsam? Beide können ohne Stecker #berührungsfrei aufgeladen werden. Mit Induktion wird auch Berlins erste #E-Buslinie ohne #Oberleitung funktionieren, für die jetzt die Aufträge vergeben worden sind. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben Energieladesysteme für die Endhaltestellen und vier Busse bestellt. Das geht aus der Beilage zum Amtsblatt der Europäischen Union hervor. „Im Sommer 2015 soll der Betrieb auf der Linie 204 beginnen“, sagte BVG-Buschef Martin Koller der Berliner Zeitung. Sie verbindet die Bahnhöfe Zoo und Südkreuz. Die Busse kommen wie erwartet vom polnischen Hersteller Solaris. Die Fahrzeuge vom Typ Solaris Urbino 12 electric haben 34 Sitz- und 40 Stehplätze. Mehr als 65 Kilometer pro Stunde schaffen die Einstöcker nicht, aber sie sind ja auch nur im Stadtgebiet unterwegs. Als Energiespeicher dienen Batterien, die für maximal …

Bus: Neues Busnetz für den Berliner Nordosten und angrenzenden Landkreis Barnim

(22.08.2014) Der #DBV-Landesverband Berlin-Brandenburg begrüßt, daß es im 25. Jahr nach dem Mauerfall gelungen ist, das Busliniennetz im #nordöstlichen #Verflechtungsraum zwischen Berlin und Brandenburg zu ordnen und sich mehr an den #Fahrgastinteressen zu orientieren als an den politischen Verwaltungsgrenzen. Als positiv ist die #Linienführung und #Linienverdichtung zu den S-Bahnhöfen #Zepernick und #Buch zu bewerten. Der Bus erfüllt in Zukunft seine Aufgabe, Zubringer zu den #Schienenverkehrsmitteln zu sein und die Fläche zu bedienen.

Kritisch begleiten werden wir weiterhin folgende Missstände: – unzureichende Fahrgastinformationen sowie – die Verschwendung von ÖPNV-Geldern für den Individualverkehr. 1. Während im Raum Buch zwischen Helios-Klinikum und S-Bf Buch das Busangebot nicht ausreichend ist, verkehren zwischen den Dörfern Schwanebeck – Lindenberg/Neu-Lindenberg 6 Busse pro Stunde. Es bleibt fraglich ob der 20-Minutentakt durch dieses dünn besiedelte, landwirtschaftlich geprägte Gebiet sinnvoll ist. 2. Die Vergrößerung der Ringlinie 867 durch das Panketaler Musikerviertel verlängert die Reisezeiten zum S-Bf Zepernick von 5 auf 15 Minuten. Hier ist die der Busverkehr in beiden Richtungen mit besserer Bedienung der Kaufhallen und Kita schnellstens zu korrigieren. 3. Im Linienplan des Flyers sollten die unterschiedlichen Busangebote auch unterschiedlich dargestellt werden. 4. Die Haltestellenbezeichnungen sollten nach den aktuellen Straßennamen und Ortsteilen bezeichnet werden. Namen wie „Zepernick Mühle“, „Malzmühle“ sowie „Bimmler“ sind nur den Ureinwohnern bekannt und führen bei unkundigen Fahrgästen zu Verwirrung. 5. Übersichtspläne an den überdachten Haltestellen wären eine zusätzliche Informationshilfe. 6. Völlig kontraproduktiv zur gleichzeitigen Einführung eines verdichteten Busliniennetzes zum S-Bf Zepernick mit 4 Buslinien und 8 Fahrten pro Stunde ist der Ausbau weiterer Parkplätze für den Individualverkehr. Warum wird ein gutes Angebot dadurch torpediert, dass auch Konkurrenzangebote mit Geld aus dem ÖPNV-Mitteln subventioniert werden? Die Gesamtkosten von fast einer halben Mio.€ werden mit 365.000 € als Zuwendung des Landes und 104.000 € von der Gemeinde Panketal beglichen. Die Zuwendungen werden aus ÖPNV-Mitteln bezahlt und könnten für effiziente ÖPNV-Leistungen oder für den weiteren Umweltverbund verwendet werden (Fahrradabstellanlagen, Wartehäuschen). Für diese 0,5 Mio € könnten die in Buch abgestellten S-Bahnen bis zum S-Bf Röntgental bzw. eine Kiezbuslinie zum S-Bf Röntgental über viele Monate bezahlt werden – mit weiteren Fahrgastgewinnen und Fahrgeldeinnahmen. Das Projekt ist insgesamt positiv zu bewerten und wird hoffentlich ein großer Erfolg werden. Der DBV-Regionalverband hat an der Erarbeitung mitgewirkt. Einige Hinweise und Verbesserungsvorschläge von ihm sind auch tatsächlich in die Planung eingeflossen. Ganz zufrieden wäre der DBV dann, wenn die oben genannten Kritikpunkte abgestellt werden. Frank Böhnke, Landesvorsitzender, Ruf 01 77 / 8 93 43 94. Über den Deutschen Bahnkunden-Verband (DBV): Der DBV ist der bundesweit tätige Dachverband für Kunden des Personen- und Güterverkehrs. Er wurde 1990 in Berlin gegründet und hat heute über 7.500 Mitglieder (incl. Mitgliedsverbände). Er ist parteipolitisch neutral und unabhängig. Seine Mitglieder arbeiten ehrenamtlich.