Bus: Europaweit sauberste Dieselbusse bei der BVG im Einsatz

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Europaweit+sauberste+Dieselbusse+bei+der+BVG+im+Einsatz

Anspruchsvollster Abgasstandard für Berliner Busse

Am 5. Februar 2004 stellte die BVG in Anwesenheit von Bundesumweltminister Jürgen Trittin auf dem Omnibusbetriebshof in Zehlendorf 25 Omnibusse vor, die als erste in Europa den derzeit anspruchsvollsten Abgasstandard EEV (Enhanced Environmentally Friendly Vehicle) erfüllen.

Die vom Bundesumweltministerium geförderten Volvo-Busse erreichen eine Abgasqualität, die sogar die erst ab dem Jahr 2008 vorgeschriebene europäische Norm EURO 5 bereits jetzt bei weitem unterschreitet. Eine ausgeklügelte Kombination von Rußfiltertechnik und Abgasrückführung schafft, was bislang nur bei Erdgas- und Wasserstoffbussen möglich schien.
Umweltschutz ist bei der BVG Unternehmensziel

Neben vielen anderen Maßnahmen wurden bereits seit 1999 bei den Dieselbussen sogenannte CRT-Filter (Continuously Regenerating Trap) eingebaut. Diese Kombination aus Oxidationskatalysatoren und wartungsarmen Partikelfiltern sowie der Einsatz von nahezu schwefelfreiem Dieselkraftstoff reduzieren, mit Ausnahme der Stickoxide, die gesetzlich begrenzten Schadstoffe drastisch. Mittlerweile wurden über 1000 Omnibusse umgerüstet, die BVG verfügt damit über die größte CRT-Flotte weltweit.

Mit der Teilnahme am Demonstrationsprojekt „Anspruchsvolle Umweltstandards im ÖPNV“ soll gezeigt werden, dass es möglich ist, den geforderten Abgasstandard auch mit einem dieselgetriebenen Bus zu erreichen. Die bisherigen Erfahrungen im harten Berliner Straßenverkehr belegen diese Annahme. Weitere Messprogramme im laufenden Praxisbetrieb sollen nun die Dauerhaftigkeit der Ergebnisse unter Beweis stellen.

„Als größter deutscher Verkehrsbetrieb mit rund 1.400 Bussen stellen wir uns unserer Verantwortung für eine lebenswerte Umwelt in Berlin“, so BVG-Betriebsvorstand Hans-Heino Dubenkropp. Im Demonstrationsprojekt werden Betriebserfahrungen aus Frankfurt/Oder, das auf erdgasbetriebene Fahrzeuge setzt, mit den Werten aus Berlin verglichen. Bisherige Zwischenergebnisse zeigen: EEV rechnet sich. Selbst ohne Bundesfördermittel sind die umweltbedingten Mehrkosten gering. Sie werden zugleich durch deutlich reduzierte Kostenrisiken beispielsweise beim Wiederverkauf der Fahrzeuge mehr als wett gemacht. Die neuen Eindecker werden vom Betriebshof Zehlendorf eingesetzt und sind besonders gekennzeichnet. Den „Kampagnenbus“ schmückt ein übergroßer Zitronenfalter, das Symbol des Projekts. In den kommenden Tagen informieren Flyer die Fahrgäste der Volvo-Busse über die besondere Umweltfreundlichkeit ihres Beförderungsmittels.

Datum: 05.02.2004

Bus: Anspruchsvolle Umweltstandards im ÖPNV-Wettbewerb – Vorfahrt für die Umwelt mit Volvo Emission Control

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Vorfahrt+f%FCr+die+Umwelt

Willkommen in einem preisgekrönten Bus,

das Bundesumweltministerium hat im Rahmen der Förderung des Projekts „Anspruchsvolle Umweltstandards im ÖPNV-Wettbewerb“ die BVG ausgezeichnet. 25 neue Volvo-Busse der BVG entsprechen bereits heute den Umweltstandards von morgen. Sie sind Beispiele für den konsequenten Weg der BVG, sich an „Anspruchsvollen Umweltstandards im ÖPNV-Wettbewerb“ zu orientieren.

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sind u. a. mit 1.554 Bussen das größte ÖPNV-Unternehmen in Deutschland. Da es sich bei diesen Bussen fast ausschließlich um dieselbetriebene Fahrzeuge handelt, besteht im Busverkehr das größte Potenzial zur Reduktion der Schadstoff- und Lärmemissionen. Als Berliner Traditionsunternehmen ist die BVG sich ihrer besonderen Verantwortung für die Berliner Luft bewusst .
BVG unterstützt richtungsweisende technische Lösungen

Die Forderung, Diesel-Emissionen noch deutlicher zu minimieren, führte dabei zu richtungsweisenden Lösungen wie in diesem Bus, der über die neue „Volvo Emission Control“ verfügt. Hierbei werden durch eine aufwendige Kombination verschiedener technischer Komponenten Schadstoffe „nachverbrannt“. Mit einem speziellen Filter wird der gesundheitsgefährliche Dieselruß zurückgehalten. Bereits seit 1999 hat die BVG CRT-Filter in ihre Busse eingebaut. Zusätzlich reduziert der Einsatz von nahezu schwefelfreiem Dieselkraftstoff die Schadstoffe drastisch. Mittlerweile wurden über 1.000 Fahrzeuge umgerüstet, so entstand die größte CRT-Flotte weltweit. Durch den Einsatz dieser Busse trägt die BVG als Auftraggeber auch direkt zu wesentlichen Fortschritten bei Forschung und Entwicklung in der Fahrzeugbranche bei.

Mit den neuen 25 Volvo-Bussen ist die BVG noch einen Schritt weiter gegangen. Einzigartig für Europa rollen erstmals 25 Dieselbusse durch die Straßen, die bereits heute die erst im Jahr 2008 in Kraft tretenden Abgasstandards EEV erfüllen. Im Rahmen des vom Bundesumweltministerium und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) geförderten Pilotprojekts hat die BVG vom schwedischen Hersteller Volvo als einzigem europäischen Anbieter Fahrzeuge geliefert bekommen, die diesen höchsten Umweltansprüchen entsprechen.

Wie in allen großen Städten muss auch die Berliner Luft noch nachhaltiger von Schadstoffen – insbesondere aus dem Verkehrsbereich – entlastet werden. Bereits ab dem 1. Januar 2005, sind deshalb schärfere und anspruchsvollere Luftqualitätsziele der EU einzuhalten. Die BVG stellt sich der Herausforderung und mit ihrem Busprojekt nun unter Beweis, dass die Einhaltung höchster Umweltstandards auch bei Dieselmotoren möglich ist.
Technische Daten:

* Wassergekühlter Sechszylinder-Dieselmotor Volvo D7C275 mit Volvo Emission Control (VEC)

* Hubraum 7.284 cm3 Max.

* Leistung 199 kW (275 PS) bei 2.200U/min

* Max. Drehmoment 1.260 Nm bei 1.300 U/min

* Kraftstoffverbrauch 49,8 l/100 km (BVG-Erfahrungswert)

* Abgasemissionen EEV als Ziel Enhanced Environmentally Friendly Vehicle Derzeit anspruchsvollster europäischer Abgasstandard für LKW und Busse

* Reichweite ca. 600 km (bei 300 l Kraftstoff) (BVG-Erfahrungswert)

* CRT Continously Regenerating Trap EEV Enhanced Environmentally Friendly Vehicle Derzeit anspruchsvollster europäischer Abgasstandard für LKW und Busse

Datum: 12.12.2003

Bus: Neuer Doppeldecker ab 2005 im Test, neue Eindecker schon im Jahr 2003

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Einhundert+neue+Gro%DFe+Gelbe

101 neue „Große Gelbe“ rollen auf Berlin zu. Die BVG hat mit dem Omnibus-Hersteller NEOMAN einen Vertrag über die Lieferung von 101 Doppeldeck-Linienomnibussen geschlossen – mit der Option auf weitere 100 Fahrzeuge. NEOMAN erhielt den Zuschlag in einem Ausschreibungsverfahren und wird die Fahrzeuge nach BVG-Vorgaben entwickeln und produzieren. Es ist vorgesehen, zunächst einen Prototyp im Linienbetrieb zu testen, bevor die ersten Serienfahrzeuge im Jahr 2005 auf Berliner Straßen rollen werden.

Im Gegensatz zu den bisher durch die BVG eingesetzten Doppeldeckern wird die neue Fahrzeuggeneration auf einer Länge von 13,70 m drei Achsen haben. Da der neue „Große Gelbe“ rund 1,70 m länger ist als der bisherige, bietet er Platz für 120 Fahrgäste, darunter 80 Sitzplätze. Die bislang von der BVG eingesetzten Doppeldecker sind nur für ca. 90 Fahrgäste zugelassen. Die neuen Fahrzeuge sind selbstverständlich behindertengerecht, verfügen über 3 Türen und sind klimatisiert. Das Auftragsvolumen für die 101 „Neuen“ liegt bei ca. 40 Mio Euro.

Mit der Anschaffung der weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannten „Großen Gelben“ wird die BVG in die Lage versetzt, nach und nach die alten Doppeldecker (die zum Teil seit 1987 im Einsatz sind) auszusondern. Davon profitieren nicht nur unsere Fahrgäste, denn die neuen Busse tragen auch dazu bei, dass der Instandhaltungsaufwand spürbar gesenkt werden kann.

Auch bei den Eindeckern wird der Generationswechsel in der BVG-Busflotte fortgesetzt. Neben dem Vertrag mit NEOMAN wurden zusätzlich mit den Herstellern EVOBUS und NEOMAN Verträge über die Lieferung von 71 Schubgelenkbussen und 15 Eindeckomnibussen im Wert von 30 Mio EUR geschlossen. Die Auslieferung dieser Fahrzeuge soll noch 2003 beginnen.

Datum: 08.08.2003

Bus: Neu: Seit 3. Juli 2003 flexibel unterwegs in Brandenburg

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pdf/presse/Rufbus4_7_2003.pdf

Der RufBus – ein Projekt von IMPULS 2005.
Seit Ferienbeginn am 3. Juli 2003 läuft das Demonstrationsvorhaben
„RufBus“ als flexible Bedienungsform im Öffentlichen Personennahverkehr
(ÖPNV) in den Gebieten Angermünde, Barnim, Gerswalde und
Gransee im Rahmen des Forschungsprojekts IMPULS 2005.
Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Wolfgang Birthler gab dazu
gestern in Gerswalde den Startschuss: „ Es ist richtig und wichtig, wenn
sich der ÖPNV nicht einfach aus den wirtschaftlichen schwierigen und
eher dünn besiedelten Regionen des Landes zurückzieht, sondern nach
passfähigen Lösungen sucht. Eine verwahrloste Geister-Haltestelle mitten
im Dorf signalisiert immer: Hier sagen sich Fuchs und Hase Gute Nacht!
Landleben muss auch für diejenigen, die kein Auto nutzen wollen oder
können, lebenswert bleiben.“
Mit dem RufBus haben Fahrgäste erstmals die Möglichkeit, sich „ihren
persönlichen“ Bus zu bestellen und zu jedem beliebigen Zielort im
Bediengebiet zu fahren, ohne auf feste Abfahrtzeiten, Routen oder
Wochentage festgelegt zu sein. Das neue Angebot gilt sieben Tage die
Woche und ist daher auch für Tagesausflügler und Touristen interessant.
Eine etwas abgeänderte Regelung gilt für den RufBus im Gebiet Gransee.
Insbesondere für Berliner Ausflügler ist das System eine attraktive
Alternative zum Auto: Mit dem Zug nach Brandenburg reisen und vom
Zielbahnhof mit dem RufBus weiter fahren. Bereits aus dem Zug heraus
können sich Fahrgäste ihren „Rufbus“ zum Bahnhof bestellen.
Brandenburgische Verkehrsunternehmen wie zum Beispiel die Personenverkehrsgesellschaft
mbH Schwedt/Angermünde (PVG), der Verkehrsverbund
Berlin-Brandenburg (VBB) und weitere Partner aus Forschung, Politik
und Wirtschaft betreiben seit knapp zwei Jahren das Projekt IMPULS
2005. Ziel ist es, das bestehende ÖPNV-Angebot mit neuen, flexiblen Angeboten
zu ergänzen und zu verbessern.
Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Von den Ergebnissen und Erfahrungen profitieren auch andere
Regionen in Brandenburg, weil das Projekt übertragbar ist.
Was ist ein RufBus?
Der RufBus ist ein zusätzliches Angebot im ÖPNV zum bestehenden
Linienverkehr.
Im Gegensatz zum bekannten Linienbus sind beim RufBus weder Fahrplan
noch Strecke festgelegt. Durch den Anruf bestimmt der Fahrgast
selbst, wann und wohin der RufBus fährt. Nur der RufBus Gransee fährt
entlang ausgewählter Buslinien.
Der RufBus kann viele Gesichter haben: Ein üblicher Linienbus, ein Kleinbus
oder auch ein PKW.
Wo und wann fährt der RufBus?
Der RufBus fährt während des Demonstrationsvorhabens in den Landkreisen
Barnim, Oberhavel und Uckermark in folgenden Gebieten:
• Angermünde
• Barnim
• Gerswalde
• Gransee
Das neue Angebot startet mit den Sommerferien am 03. Juli 2003. Der
RufBus kann täglich – also auch an den Wochenenden – bestellt werden.
Und so funktioniert`s:
Der RufBus kann von jedermann genutzt werden. Für die Fahrt mit dem
Rufbus gilt der übliche VBB Tarif. In den Gebieten Angermünde, Barnim,
Gerswalde wird ein Komfortzuschlag von 0,80 Euro pro Person und Fahrt
erhoben.
Verkehrsverbund Projektbüro IMPULS 2005
Berlin-Brandenburg GmbH Silke Schmidtmann
Leiterin Public Relations Telefon 030-25 41 41 71
Ingrid Kudirka schmidtmann@vbbonline.de
Hardenbergplatz 2 www.impuls-2005.de
10623 Berlin
Telefon 030-25 41 41 30
Kudirka@vbbonline.de
www.vbbonline.de
Im Rufbusgebiet
Angermünde: 03332-442755
Barnim: 03334-52228
Gerswalde: 03984-859552
– Mindestens 60 Minuten vor
gewünschtem Fahrtantritt im
entsprechenden Gebiet per Telefon
anmelden
– Es meldet sich das Service-Team
und bittet um folgende Angaben:
o Name, Adresse,
Telefonnummer
o Abfahrtsort und gewünschte
Abfahrtszeit
o Zielort und ggf. gewünschte
Ankunftszeit
o Personanzahl und ggf.
größere mitgeführte
Im Rufbusgebiet
Gransee: 03306-2307
– Mindestens 90 Minuten vor
gewünschtem Fahrtantritt im
entsprechenden Gebiet per Telefon
anmelden
– Es meldet sich das Service-Team
und bittet um folgende Angaben:
o Name, Adresse,
Telefonnummer
o Abfahrtshaltestelle und
gewünschte Abfahrtszeit
(entsprechend dem Fahrplan)
o Zielhaltestelle
o Personanzahl und ggf.
größere mitgeführte
Gepäckstücke

Bus: · Neu: Lindenberg erhält wieder Anschluss an Wartenberg · Neues Linienkonzept für Lindenberg und Schwanebeck

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pdf/presse/presse032103.pdf

Zum 15.06.2003 erhält Neu Lindenberg wieder eine regelmäßige
Busverbindung nach Wartenberg. Dies ist das Ergebnis intensiver
Verhandlungen zwischen dem Verkehrsverbund Berlin-
Brandenburg, dem Landkreis Barnim, dem Land Berlin, den
Verkehrsunternehmen Barnimer Busgesellschaft GmbH (BBG) und
den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG).
Die Linie 893 der BBG wird in einer Stichfahrt von Klarahöh bis
zur Siedlung Wartenberg verlängert. Dort besteht Anschluss zur
Linie 256 der BVG, die die Fahrgäste zum S-Bahnhof Wartenberg
und ins Zentrum von Hohenschönhausen bringt.
Zum gleichen Zeitpunkt wird sich auch das Angebot in den
Gemeinden Lindenberg und Schwanebeck verändern. Künftig
fährt die BVG-Linie 159 als Tangentiallinie zwischen Buchholz-
West, Aubertstraße und Ahrensfelde und verlässt damit ab
Malchow ihre bisherige Linienführung. Die Bedienung des
Streckenabschnittes Malchow – Lindenberg – Schwanebeck – Buch
wird ersatzweise von der Linie 259 übernommen. Die Linie 259
wird ab 15.06.2003 zwischen der S-Bahn Station Buch und Stadion
Buschallee/Hansastraße verkehren. Mit Hilfe dieser Maßnahme
wird die Anbindung von Schwanebeck und Lindenberg dauerhaft
gesichert.
Nach dieser grundsätzlichen Entscheidung erfolgt in den nächsten
Wochen die Erarbeitung der Fahrpläne. Erst nach Abschluss dieser
Feinplanung werden Aussagen über die Fahrtenhäufigkeit und
Anschlussbeziehungen möglich sein.
Die Linie 893 endet derzeit an der Landesgrenze, wodurch die
Fahrgäste ungefähr einen Kilometer Fußweg zwischen den
beiden Endhaltestellen zurücklegen müssen. Eine für die
Fahrgäste inakzeptable Situation, die durch die Verlängerung
behoben wird.
Die Verbindung der Linie 893 zur Siedlung Wartenberg existierte
in dieser Form bereits bis zum Sommer 2002, allerdings nur mit
fünf Fahrten am Tag. Im Zuge der Einführung eines regelmäßigen
Taktverkehrs war die Verbindung nach Wartenberg zu Gunsten
einer direkten Linie nach Ahrensfelde gekappt worden. Dem
Wunsch zahlreicher Fahrgäste, die Verbindung nach Wartenberg
wiederherzustellen, wird ab 15.06.2003 nun entgegengekommen.

VBB + Regionalverkehr + Bus: Auf der ÖPNV-Regionalkonferenz in Potsdam hat der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) die aktuellen Planungen für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) der Landkreise Havelland, Potsdam- Mittelmark, Teltow-Fläming sowie für die kreisfreien Städte Potsdam und Brandenburg an der Havel zum Fahrplanwechsel am 14.12.03 bekannt gegeben.

http://www.vbbonline.de/download/pdf/
presse/presse032702.pdf

Neue Planungen für die Schiene
Auf der ÖPNV-Regionalkonferenz in Potsdam hat der Verkehrsverbund
Berlin-Brandenburg (VBB) die aktuellen Planungen für den Schienenpersonennahverkehr
(SPNV) der Landkreise Havelland, Potsdam-
Mittelmark, Teltow-Fläming sowie für die kreisfreien Städte Potsdam und
Brandenburg an der Havel zum Fahrplanwechsel am 14.12.03 bekannt
gegeben. Weiterhin wurden die ersten Erfahrungen aus dem Forschungsprojekt
IMPULS 2005 vorgestellt.
Neues für den Schienenverkehr:
Im Jahresfahrplan 2004, der vom 14.12.2003 bis zum 12.12.2004
gelten wird, ergeben sich folgende Veränderungen für die RegionalExpress-
Linien und RegionalBahn-Linien im VBB-Verbundgebiet.
Vor wenigen Tagen hat der Ausbau der Strecke Brandenburg – Rathenow
(RB 51) auf 80 km/h begonnen. Die Bauarbeiten sollen bis Ende
2004 abgeschlossen sein. Ab diesem Zeitpunkt werden die Züge in einer
kürzeren Fahrzeit verkehren und voraussichtlich zur Erschließung der
dortigen Wohngebiete bis Rathenow Nord verlängert.
Der Planfeststellungsbeschluss für den Brandenburger Teil der SBahn-
Trasse Berlin Lichterfelde-Süd – Teltow Stadt liegt vor.
Die Finanzierungsvereinbarung wird erwartet, so dass von einer
Inbetrieb- nahme der Strecke voraussichtlich zum Jahresende 2004
bzw. Jahresbeginn 2005 zu rechnen ist.
Die nach wie vor rege Bautätigkeit im Rahmen des Streckenausbaus
Hamburg-Berlin wird auch im Jahr 2004 verstärkt zu Baumaßnahmen
führen. Im Bereich Nauen – Berlin gibt es damit im Fahrplanjahr 2003
/2004 für die Linien RE 2, RE 4 und RB 10 zeitweilige Einschränkungen.
Auf der Strecke Beelitz Stadt – Jüterbog (RB 33) soll neben einer Ver-
Weitere Informationen beim
Verkehrsverbund
Berlin-Brandenburg GmbH
Hardenbergplatz 2
10623 Berlin
Telefon 0 30-25 41 40
Telefax 0 30-25 41 41 12
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Bahn- und Busanbindung:
S+U Zoologischer Garten DB
besserung der Infrastruktur auch der Takt verdichtet werden. Ab dem
Jahr 2005 werden die Züge dann auf der Gesamtstrecke im Stundentakt
rollen, sofern der hierfür erforderliche Streckenausbau abgeschlossen ist.
Nach dem Streckenausbau können auch die vielfach geforderten Anschlüsse
aus Richtung Treuenbrietzen in den Raum Lutherstadt/ Wittenberg
realisiert werden.
Das im Dezember 2002 neu eingeführte Fahrplankonzept auf der Linie
RE 1 Berlin – Magdeburg wird weiterhin beibehalten. Leider konnte in
dieser Fahrplanperiode der halbstündige Halt des RE 1 in Werder (Havel)
trotz Bestellung durch den VBB von der Deutschen Bahn AG (DB) noch
nicht umgesetzt werden. Gründe sind fahrplanmäßige Restriktionen. VBB
und DB bemühen sich um eine schnellstmögliche Realisierung dieses zusätzlichen
Haltes. Nach dem jetzigen Planungsstand wird der halbstündige
Halt des RE 1 in Werder (Havel) voraussichtlich ab dem Fahrplanwechesel
2003/2004 realisiert.
Forschungsprojekt IMPULS 2005:
Im Rahmen der BMBF-Forschungsinitiative „Personennahverkehr für die
Region“ hat der VBB gemeinsam mit 18 Partnern ein Forschungsprojekt
„IMPULS 2005“ ins Leben gerufen, das von Juni 2001 bis 2004 umgesetzt
wird.
Schwerpunkt des Forschungsvorhabens „IMPULS 2005“ ist die
Schaffung eines integrierten ÖPNV-Systems bestehend aus einem
Grundangebot im Linienverkehr (SPNV und Bus) sowie ergänzend
durch neue Formen von Gemeinschaftsverkehren wie flexiblen Bedienformen
(Rufbus, Bürgerbus), privaten Mitnahmeverkehren,
Carpooling und die Einbeziehung diverser Fahrdienste. Für die Demonstration
der einzelnen Teilprojekte wurden die Landkreise Ba rnim,
Oberhavel und Uckermark nordöstlich von Berlin ausgewählt.
Die neu konzipierten Verkehrsangebote, zum Beispiel der Rufbus
Gransee, und der Theaterbus Schwedt werden seit dem letzten Jahr
praktisch getestet. Neben der Einführung neuer Verkehrsangebote
wird in den Regionen zusätzlich neue Dispositionssoftware sowie
Kommunikations- und Ortungstechnik ab Juli 2003 erstmals erprobt.
Die neuen Verkehrsangebote werden insgesamt gut von der Bevölkerung
angenommen. Der Prozess der Erprobung und Einführung
neuer Verkehrsangebote wird weiterhin durch ein intensives Marketing
begleitet. Die ersten Erfahrungswerte werden nach einem
Jahr Testphase vorliegen.
Ingrid Kudirka
VBB
Pressesprecherin
Telefon 030-25 41 41 30
Telefax 030-25 41 41 12
kudirka@vbbonline.de
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Bus: BVG-Schülerbegleiter bringen angenehme Atmosphäre in den Schulbus

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Helfer+f%FCr+den+t%E4glichen+Schulweg

Wer im Norden Berlins morgens und mittags mit den dort verkehrenden Bussen unterwegs ist, wird schon einmal von ihnen Notiz genommen haben – den BVG-Schülerbegleitern. In ihrem speziellen Outfit begleiten sie ihre Mitschüler während des Schulwegs in öffentlichen Verkehrsmitteln und gestalten ihn so für diese Gruppe angenehmer und sicherer. Aufgrund ihrer besonderen Schulung durch BVG und Polizei sind sie in der Lage, bei Konflikten im Fahrzeug deeskalierend zu wirken.

Nach dem Start dieses Projektes Anfang des Jahres 2002 sind nunmehr 35 Schülerbegleiter täglich unterwegs. Die Schülerbegleiter sind mit großem Engagement bei der Sache. Täglich von etwa 7.30 bis 8 Uhr und 13.30 bis 14 Uhr sind sie in den Bussen anzutreffen. Es gibt viele Schüler, die extra auf den Bus warten, der auch mit einem Schülerbegleiter besetzt ist. Erleichtern Busfahrer die Arbeit

Bei Beginn ihres „Dienstes“ stellen sich die Schülerbegleiter beim Busfahrer vor. Die meisten Busfahrer erkennen, dass sie hier „Mitstreiter“ haben, die auch ihnen die Arbeit erleichtern. So konnten die Schülerbegleiter unter anderem bei ihren Mitschülern unterbinden, dass sie immerzu die Haltewunschtaste drücken und somit den Fahrtfluss unterbrochen hätten. Auch der Versuch, die Nothämmer zu entwenden, konnte vereitelt werden.
Beschädigungen verhindert

Die Schülerbegleiter wirken schon durch ihre Präsenz beruhigend auf die Situation im Fahrgastraum. Sie erkennen eventuelle Störungen durch Schüler schon im Keim und können dementsprechend entgegenwirken. So bemerkte ein Schülerbegleiter, wie ein Junge einen Schlüssel herausholte und damit die Scheibe zerkratzen wollte. Mit den Worten: „So viel Taschengeld, wie diese Scheibe kostet, hast du bestimmt nicht. Also lass das sein!“ hielt der Schülerbegleiter den „Frevler“ von seiner Tat ab. Beide kamen ins Gespräch und im Ergebnis fand der „Cratcher“ sein Verhalten sogar blöd und fragte, ob er auch bei diesem Projekt „Schülerbegleiter“ mitmachen könnte. Nicht immer ist die Überzeugungskraft so groß, doch allein die Anwesenheit der Begleiter wirkt bei denjenigen als Hemmschwelle, die Spaß an mutwilligen Beschädigungen im Fahrzeug entwickeln. Die Gefahr, bei einer Tat entdeckt zu werden, ist einfach zu groß.

Mit ihrer blauen Weste und der gelben Aufschrift „BVG-Schülerbegleiter“ halten manche Fahrgäste die Jugendlichen sogar für Auskunftspersonal. Damit sind die kleinen „Helfer“ natürlich überfordert. Deshalb hat die BVG sie mit Dialogkarten und Infokarten versorgt, die Auskunft über ihre Tätigkeit geben und die sie bei Bedarf den fragenden Fahrgästen überreichen können.
Weitere Schülerbegleiter gewinnen

Um noch mehr Schülerbegleiter zu gewinnen, erhalten dieser Tage 1200 Eltern Briefe von der BVG. Schon Mitte des Jahres sollen weitere Schulen einbezogen werden. Ziel soll es einmal sein, aus jeder Schule 50 Schülerbegleiter zu gewinnen. Um das Projekt mehr in der Öffentlichkeit bekannt zu machen, fahren jetzt Doppeldecker-Busse mit Werbung für diese Aktion. Jüngst übergaben der BVG-Vorstand und Direktor Omnibus den ersten Werbe-Bus an die Schülerbegleiter.

Datum: 13.02.2003

Regionalverkehr + Bus: Änderungen zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2002 in der Uckermark, Barnim und Märkisch-Oderland

http://www.vbbonline.de/download/pdf/
presse/presse021213b.pdf

Pünktlich zum Fahrplanwechsel am 15.12.2002 erhalten die Fahrgäste bei ihren
Verkehrsunternehmen alle Fahrplaninformationen im Bus- und Bahnverkehr.
Der Fahrgast kann wählen zwischen den im einheitlichen VBB-Design
erscheinenden Fahrplanbüchern für die Landkreise und der aktuellen fahrinfo auf der
Internetseite des VBB www.vbbonline.de.
Mit der Verbindungsauskunft im Internet erhält der Fahrgast neben der passenden
Tarifinformation auch Kartendarstellungen zu den Haltestellen in Brandenburg und
Berlin sowie Detailinformationen zu den einzelnen Umsteige- und Anschlusspunkten.
Auch aktuelle Infos zu Staus und Baustellen sind verfügbar: www.vbbonline.de
>Verkehrsmittel >Auto >Staualternative oder >Park and Ride).
Die Fahrplanbücher für Barnim kosten je Stück 1,50 Euro, für Uckermark und
Märkisch-Oderland jeweils 1,90 Euro pro Buch.
Neu zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2002 ist die erweiterte Anerkennung
der neue n BahnCard der Deutschen Bahn im VBB. Die Ermäßigung in Höhe von 25
Prozent gilt für Einzelfahrausweise und Tageskarten in allen Nahverkehrszügen der
DB sowie Bussen, Straßenbahnen, S- und U-Bahnen aller VBBVerkehrsunternehmen.
Das heißt, Inhaber der neuen BahnCard müssen nur noch
einen ermäßigten Einzelfahrausweis bzw. Tageskarte lösen. Diese Regelung gilt im
gesamten Verbundgebiet; ausgenommen sind Fahrten innerhalb des Berliner ABCGebietes,
den Tarifbereichen ABC der kreisfreien Städte und der Großgemeinden.
Im Wesentlichen wurde das Leistungsangebot der Verkehrsunternehmen zum
Fahrplanwechsel in der Anschlussgestaltung zwi schen regionalem Busverkehr und
dem Schienenpersonennahverkehr verbessert.
Im Regionalverkehr der Deutschen Bahn in den Landkreisen Uckermark, Barnim und
Märkisch-Oderland gibt es zum Fahrplanwechsel folgende wesentliche
Veränderungen:
§ RE 3 Dessau – Berlin – Schwedt (Oder) / Stralsund
Keine Änderungen.
§ RB 12 Berlin-Lichtenberg – Oranienburg – Templin
Verschiebung der Fahrlage um ca. 30 Minuten.
§ RB 25 Berlin-Lichtenberg – Tiefensee
Keine Änderungen.
§ RB 60 Frankfurt (Oder) – Eberswalde – Berlin-Lichtenberg
Die RB 60 verkehrt neu am Wochenende im Stundentakt zwischen Eberswalde und
Berlin-Lichtenberg und stellt so den 30-Minutentakt zum RE 3 zwischen Eberswalde
und Berlin-Hohenschönhausen her.
§ RB 63 Templin – Eberswalde
Die RB 63 verkehrt am Wochenende nicht mehr im Abschnitt Eberswalde – Bernau
(Bedienung durch RB 60). Es gibt keine unterschiedlichen Fahrlagen mehr zwischen
Wochentagen und Wochenenden. In Eberswalde besteht täglich direkter Anschluss
zum RE 3 in Richtung Berlin.
Auf den Regionallinien in den Landkreisen Uckermark und Barnim und bei den
Stadtverkehren in Schwedt und Angermünde gibt es zum Fahrplanwechsel folgende
wesentliche Veränderungen:
§ Buslinien 465, 468 und 491 (Berkholz, Meyenburg, Heinersdorf)
Auf Wunsch vieler Fahrgäste erfolgt die Änderung der Linienführung über den
Vierradener Platz.
§ Neue Buslinie 493 im Stadtverkehr Schwedt
Diese neue Linie verbindet seit 21.10.2002 Montag bis Freitag die
Eigenheimsiedlung Monplaisir mit dem Stadtzentrum
§ Neue Buslinie 484 im Stadtverkehr Schwedt
Diese Linie verkehrt Mo-Fr außerhalb des Berufsverkehrs zur besseren Anbindung
der Stadtteile Talsand, Kastanienallee und Waldrand in Richtung Friedhof . Damit
übernimmt sie gleichzeitig die Funktion der Linien 483, 485 und 488.
§ Buslinie 502
6.38 Uhr, 8.47 Uhr und 11.28 Uhr von Montag bis Freitag sowie an Wochenende an
die Zeiten der DB angepasst. Zusätzliche Fahrt um 6.49 Uhr an Schultagen von
Templin bis Mittenwalde.
§ Buslinie 511 Fahrt um 9.35 Uhr ab Kastaven als Anrufsammeltaxi.
§ Buslinie 513 erste und letzte Fahrt von Montag bis Freitag sowie das
Anrufsammeltaxi in die Buslinie 517 integriert.
§ Buslinie 517 Fahrten an die DB in Fürstenberg angepasst und einzelne Fahrten
(Montag bis Freitag jeweils 6 Fahrten und am Wochenende jeweils 6 Fahrten)
zusätzlich über Beutel.
§ Buslinie 518 zusätzlich Anrufsammeltaxi Angebot von Montag bis Freitag im
16.20 Uhr

Regionalverkehr + Bus: Ergebnis der 3. VBB*Sternenwelle: 5-Sterne-Fahrt im gesamten Gebiet der Stadt Schwedt, Angermünde und Umgebung

http://www.vbbonline.de/download/
pdf/presse/presse021026.pdf

Auf der heutigen Abschlussveranstaltung im Odercenter in Schwedt erhielten die Personenverkehrsgesellschaft
mbH Schwedt/Angermünde (PVG), die Uckermärkische Verkehrsgesellschaft
mbH (UVG) und die DB Regio AG das Ergebnis der VBB*Sternenwelle
vom Bürgermeister der Stadt Angermünde, Wolfgang Krakow: Die Leistungen der Verkehrsunternehmen
wurden von den Fahrgästen für so gut beurteilt, dass ihnen alle fünf der
maximal fünf Qualitätssterne als Gütesiegel für Ihre Dienstleistungen vergeben wurden.
Die Verkehrsunternehmen nahmen den Ehrenpokal aus den Händen des Bürgermeisters
entgegen.
Jürgen Crusius, Geschäftsführer der PVG freute sich über das Ergebnis: „Dass unsere
Fahrgäste so zufrieden mit uns sind ist überwältigend. Gleichzeitig haben wir auch wertvolle
Hinweise erhalten, wo an der einen oder anderen Stelle noch Verbesserungen vorgenommen
werden können.“
Im Rahmen der VBB*Sternenwelle, die der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) im
letzten Jahr erstmals an zwei Linienstrecken durchführte, wurden seit dem 7. September
2002 mehr als 3.000 Fahrgäste in Schwedt und Umgebung telefonisch und schriftlich zum
Nahverkehrsangebot befragt. Sie haben die Qualität des öffentlichen Personennahverkehrs
(ÖPNV) im Bereich der Stadt Schwedt und Angermünde mit den angrenzenden Regionalbahn-
und Regionalbusverbindungen beurteilt und für besonders gut befunden.
Zur Bewertung standen fünf Qualitätsmerkmale, die jeweils einen Stern erhielten, wenn
mehr als 30 % der ÖPNV-Nutzer mit „sehr zufrieden“ geantwortet haben. Die Auswertung
ergab folgende Ergebnisse:
· Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln, 39,45 %
· Anschlusssicherheit, 36,47 %
· Ausstattung, wie Haltestellen oder P+R-Platz-Angebot, 36,45 %
· Fahrgastinformation, 42,51 %
· Servicequalität, wie Kompetenz und Freundlichkeit des Personals, 51,68 %
Der Bewertungsmaßstab zur Sternenvergabe wurde angelehnt an das Deutsche Kundenbarometer,
in dem die Top-Unternehmen Deutschlands im Jahre 2001 bei der Globalzu-friedenheit einen Anteil für die „vollkommen zufriedenen Kunden“ von > 30 % erreichten
(der durchschnittliche Wert lag bei 18 %).
Begleitet wurde die VBB*Sternenwelle mit Informations- und Promotionaktionen für Fahrgäste
und solche, die es noch werden wollen. Dazu zählte u.a. eine Schnipseljagd, Preisausschreiben
und eine Busparty am ZOB in Schwedt mit buntem Programm und reichlich
Information rund um den Nahverkehr.
VBB*Sternenwelle – das Konzept
Die Sternenwelle ist ein langfristiges Konzept und wird über mehrere Jahre in Berlin und
Brandenburg auf verschiedenen Streckenverläufen zum Nutzen aller Beteiligten Anwendung
finden.
Eine Sternenwelle erstreckt sich über den Zeitraum von etwa vier Wochen. Nutzer und
Nichtnutzer des ÖPNV werden über unterschiedliche Kommunikationswege über ihre Meinung
zu dem zu beurteilenden Streckenverlauf in einer Region befragt. Diese Beurteilung
wird innerhalb dieser vier Wochen ausgewertet.
Die vergebenen Sterne als Gütesiegel für die Verkehrsunternehmen werden nach etwa einem
Jahr abermals überprüft, so dass durchgeführte Verbesserungen die Möglichkeit bieten,
weitere Sterne zu erhalten.
Mit der Sternenwelle wendet sich der VBB gemeinsam mit seinen Partnern, den Verkehrsunternehmen,
gezielt an die Kunden und erhält nicht nur deren Meinung als Qualitätstester,
sondern außerdem wertvolle Informationen und Hinweise zur Verbesserung des
Nahverkehrsangebotes insgesamt.

Bus: Berlin wird Testlabor für Antrieb der Zukunft

http://www.bvg.de/index.php/de/Bvg/Detail/
folder/301/rewindaction/Index/archive/1/
year/2002/id/40801/name/
BVG+innovativ

Der Bürgermeister und Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen Harald Wolf eröffnete am 23. Oktober 2002 die erste Wasserstofftankstelle Berlins auf dem BVG-Omnibusbetriebshof Usedomer Straße.

Die Tankstelle wird von der BVG, TotalFinaElf, Linde, MAN und Opel betrieben und von der EU mit zirka einer Million Euro gefördert. Das Projekt wird von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen koordiniert. Gleichzeitig fiel der Startschuss für ein Wasserstoff-Kompetenz-Zentrum, in dem BVG und die TotalFinaElf-Gruppe den Einsatz von Wasserstoff als Kraftstoff der Zukunft erforschen wollen.

Harald Wolf erklärt: „Wasserstoff kann aufgrund seiner unbegrenzten Verfügbarkeit und Umweltfreundlichkeit der ideale Kraftstoff für den Verkehr der Zukunft werden. Nicht von ungefähr wird diese Technologie in Berlin erprobt. Hier gibt es das know how in Forschung und Entwicklung, und die BVG als größtes Nahverkehrsunternehmen Deutschlands bietet ideale Voraussetzungen für den Praxistest im harten Straßenalltag.

Die am 23. Oktober eröffnete Tankstelle und das Wasserstoff-Kompetenz-Zentrum zeugen einerseits vom Innovationspotential und Expertenwissen, das in unserer Stadt in der Verkehrstechnologie bereits angesiedelt ist. Andererseits manifestiert sich hier auch die enge Einbindung Berlins in europäische Technologienetzwerke. Diese Vorteile werden wir nutzen für weitere europäische und weltweite Kooperationsprojekte auf diesem Gebiet.“

An der Wasserstoff-Tankstelle können Fahrzeuge sowohl mit flüssigem als auch mit gasförmigem Wasserstoff betankt werden. Dadurch ist die Tankstelle ideale Anlaufstelle für alle Formen künftiger Wasserstoff-Fahrzeuge. Für TotalFinaElf als Europas führendem Mineralölkonzern betonte der Vorsitzende der Geschäftsführung der TotalFinaElf Deutschland GmbH, Horst Schröter, die Bedeutung des Wasserstoff-Kompetenzzentrums: „Die Herstellung und der Vertrieb von Kraftstoffen ist unser Geschäft, die Erforschung künftiger Kraftstoffe unsere Pflicht.“

* Wasserstoff (H2) gilt als Energieträger der Zukunft

Der große Vorteil von Wasserstoff: Bei der Energiegewinnung aus Wasserstoff wird anstelle von Abgasen lediglich Wasser freigesetzt. Außerdem ist Wasserstoff ein ausgesprochen guter Speicher für Energie.

Unter den möglichen Ersatzkraftstoffen für fossile Energie erscheint Wasserstoff als besonders vielversprechend:

H2 kann sowohl in Ottomotoren als auch in Brennstoffzellen verwendet werden.
H2 wird aus einer Vielfalt von Quellen und Prozessen gewonnen: sowohl aus fossilen Ressourcen als auch aus regenerativen Quellen.

Der Energiegehalt von 1kg Wasserstoff entspricht dem Energiegehalt von 2,1kg Ottokraftstoff (Benzin)

* H2-Tankstellen im Einsatz

In Deutschland existiert zur Zeit keine öffentliche Wasserstoff-Tankstelle. Allerdings gibt es seit 1998 am Münchener Flughafen eine selbstgesteuerte Tankstelle. Außer in Deutschland existieren derzeit nur in den USA und Japan H2-Betankungsmöglichkeiten. Insgesamt gibt es weltweit weniger als 30 Wasserstoffbetankungseinrichtungen, davon meist bei Automobilherstellern für die Entwicklung neuer Fahrzeuge.

* Die H2-Tankstelle in der Usedomer Straße

Das Wasserstoff-Kompetenzzentrum Berlin ermöglicht eine zweifache Wasserstoff-Betankung:

* Durch tiefkalt (-253°C) verflüssigten Wasserstoff (LH2- Liquid Hydrogen) bei 3-4 bar Druck, wobei der Tank von Linde eine Kapazität von 17.600 Litern bereitstellt.

* Durch mittels Elektrolyse erzeugten komprimierten gasförmigen Wasserstoff (CGH2 – Compressed Gaseous Hydrogen) bei ca. 250 bar Druck. Der Elektrolyseur spaltet hierbei Wasser in reinen Wasserstoff und Sauerstoff. Der Durchlauf beträgt derzeit 1 Nm3 pro Stunde; Zielsetzung ist die Erhöhung auf 100 Nm3 im Jahr 2004.

Das Wasserstoff Kompetenzzentrum Berlin stellt in mehrfacher eine europäische Premiere dar:

* Erster Einsatz einer Wasserstofftankstelle auf einem Busbetriebshof, sowohl mit flüssigem als auch mit gasförmigem Wasserstoff

* Erster Einsatz eines Protonentausch-Membran Elektrolyseurs, der das Prinzip einer PEM-Brennstoffzelle widerspiegelt (umgekehrte Reaktion)

* Erstes Projekt, das anhand des International Small Site Safety Rating System (ISSSRS – einem unabhängigen Sicherheitsmanagement-Bewertungssystem) eingestuft wird.

Datum: 23.10.2002