Bahnverkehr: Bahnstrecke Berlin-Stettin Schnell nach Polen – langsam nach Usedom, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/bahnstrecke-berlin-stettin-schnell-nach-polen-langsam-nach-usedom/14836576.html

Der Bahn-Verkehr von Berlin nach #Stettin wird #beschleunigt. Das haben Bund und Bahn jetzt vereinbart. Kaum Chancen gibt es aber für den raschen Weg nach #Usedom.

Der Zug nimmt langsam Fahrt auf. Gut zwölf Jahre nach dem EU-Beitritt #Polens soll nun auch der Bahn-Verkehr zwischen Berlin und Stettin "beschleunigt" werden. Der Ausbau der Strecke soll schneller als bisher vorgesehen konkret geplant werden. Dies haben der Bund und die Bahn jetzt vereinbart. Weiter kaum eine Chance hat dagegen der #Wiederaufbau der Gleise auf der Strecke Berlin–#Usedom mit Anschluss der polnischen Stadt Swinemünde. Bei den Beratungen des Bundestags zum Bundesverkehrswegeplan 2030, der förderwürdige Projekte enthält, hat es die Usedom-Strecke nicht geschafft, nachträglich in den Plan aufgenommen zu werden.

Anders erging es der Verbindung nach Stettin. Ihr Ausbau war schon 2003 in den damaligen Bundesverkehrswegeplan gerückt – und dabei blieb es jahrelang. Nun aber soll es vorangehen: Die Strecke Berlin–Stettin gehört zu den 21 Schienenprojekten, deren Planung beschleunigt werden soll. Insgesamt gibt es dafür 138 Millionen Euro. Damit können bei Projekten, für die es bereits Vorplanungen gibt, die Entwurfs- und Genehmigungsplanungen finanziert werden. Der Streckenausbau nach Stettin ist insgesamt mit Kosten von mehr als 100 Millionen Euro veranschlagt.

Die Strecke ist derzeit auf einer Länge von 40 Kilometern eingleisig und soll dort zumindest abschnittsweise ein zweites Gleis bekommen. Zudem soll sie für den elektrischen Betrieb eine Oberleitung erhalten, die ebenfalls auf den …

Bahnverkehr + Tarife: NEUE FERNVERKEHR-STRECKE Locomore startet Ticketverkauf für Züge nach Stuttgart Im günstigsten Fall soll die Zugreise von Berlin nach Stuttgart 22 Euro kosten., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article208697561/Locomore-startet-Ticketverkauf-fuer-Zuege-nach-Stuttgart.html

Das private Berliner Unternehmen #Locomore startet am heutigen Freitag den #Ticketvorverkauf für die neue #Fernverkehr-Strecke Berlin-Hannover-Frankfurt-Stuttgart. Tickets gibt es seit 11 Uhr online bei Locomore.com.

Start ist laut Fahrplan ab 14. Dezember um 6.21 Uhr im #Stuttgarter Hauptbahnhof, die Ankunft ist für 13.32 Uhr im Berliner Bahnhof #Lichtenberg geplant. Zwischenstopps wird es unter anderem in Heidelberg, Frankfurt/Süd, Göttingen, Hannover und Wolfsburg geben.

Wie Locomore die Deutsche Bahn angreifen will

Um 14.29 Uhr geht es dann von Lichtenberg aus mit maximal Tempo 200 wieder zurück. In Berlin soll der Zug dann noch in Ostbahnhof (14.42 Uhr), …

Bahnverkehr + VBB + Regionalverkehr: Kulturzug Berlin – Breslau (Wrocław) verlängert Erfolgreicher Kulturzug zur Kulturhauptstadt 2016 Angebot Berlin – Cottbus – Breslau (Wrocław) wird verlängert, aus VBB

http://www.vbb.de/de/article/ueber-uns/presse/polen-erfolgreicher-kulturzug-zur-kulturhauptstadt-2016-angebot-berlin-cottbus-breslau-wroc-aw-wird-verlaengert/754780.html

Die polnische Metropole #Breslau ist dieses Jahr europäische #Kulturhauptstadt. Die Stadt präsentiert sich mit zahlreichen kulturellen Veranstaltungen. Für Besucherinnen und Besucher aus Berlin und Brandenburg besteht mit dem seit dem 30. April eingerichteten #Kulturzug eine direkte #Schienenverbindung. Wegen der hohen Nachfrage wird das Angebot nun bis zum 8. Januar 2017 #verlängert.

Bereits 20000 Fahrgäste nutzten den Kulturzug in diesem Jahr. Grund genug, das Angebot zwischen Berlin, Cottbus und Breslau bis zum 8. Januar 2017 zu verlängern. Es wird weiterhin wechselnde Kulturangebote geben – von den Ländern Berlin und Brandenburg finanziert – wie Lesungen und Konzerte sowie die mobile Bibliothek. Die Deutsche Bahn organisiert das Zugangebot gemeinsam mit der Niederschlesischen Eisenbahn Koleje Dolnośląskie.

Der Kulturzug fährt zwischen Berlin, Cottbus und Breslau. Der Fahrpreis beträgt für eine einfache Fahrt 19 Euro (Hin- und Rückfahrt 38 Euro). Der Kulturzug startet jeden Samstag- und Sonntagmorgen um 8:31 in Berlin-Lichtenberg und trifft gegen 13 Uhr in Breslau ein. Am Samstagabend und Sonntagnachmittag fährt der Kulturzug wieder zurück. Die Fahrpläne sind im Netz unter VBB.de, Bahn.de, kolejedolnoslaskie.eu sowie in der VBB-App Bus&Bahn abrufbar. Über die kulturellen Veranstaltungen informiert die Facebook-Seite www.facebook.com/vbbpolen.

Am 30. April dieses Jahres wurde der erste Kulturzug von Berlin nach Breslau am Bahnhof Berlin-Ostkreuz feierlich verabschiedet. Er knüpft an die Tradition des „Fliegenden Schlesiers“ aus den 1930er Jahren an. Grenzüberschreitende, attraktive und verlässliche Bahnverbindungen sind für die Entwicklung im gemeinsamen Europa unabdingbar. Der Bundesverkehrswegeplan berücksichtigt diese wichtige Fernverkehrsverbindung bisher nicht ausreichend.

Einzelfahrt 19 Euro – auch für Busse und Straßenbahnen in Breslau

Das Ticket kann bei den Verkaufsstellen der DB und der Koleje Dolnośląskie, an den Automaten der DB oder im Netz (www.dbregio-shop.de) erworben werden. Der Erwerb bei den Zugbegleitern ist ebenfalls möglich. Kinder bis einschließlich fünf Jahren fahren unentgeltlich. Die Mitnahme von Fahrrädern ist nicht möglich. Die eingesetzten Fahrzeuge sind leider nicht barrierefrei.Sitzplätze können ab einer Gruppengröße von 20 Personen über den Kundendialog DB Regio Nordost mindestens fünf Arbeitstage im Voraus per Mail unter grus.nordost@deutschebahn.com reserviert werden. Die Fahrkarten für den Kulturzug werden zusätzlich auch bei den Bussen und Straßenbahnen der MPK Wrocław im Breslauer Stadtverkehr als Tageskarte anerkannt. Tickets nach Breslau gelten an dem Tag der Nutzung. Tickets nach Berlin gelten am Tag der Abfahrt ganztägig. Aktuell ist der Kulturzug ab Fahrplanwechsel am 10. Dezember noch nicht buchbar, was in Kürze ermöglicht wird.

 

An den Samstag des 26.11. und 17.12 findet jeweils eine Clubnacht mit live DJ im Kulturzug von Breslau nach Berlin statt. Jeder Reisende kann – egal in welchem Abteil er reist – per Kopfhörer an der Clubnacht bei entsprechender Deko mit Discokugel und Lightshow teilnehmen. Nach Ankunft in Berlin-Ostkreuz, um kurz vor Mitternacht, können die Fahrgäste dann das Berliner Nachtleben bei freiem Eintritt in den kooperierenden Clubs kennenlernen. Veranstalter ist die Clubcommission (www.clubcommission.de und Facebook). Weitere Informationen zum Kulturzug unter www.VBB.de/kulturzug, www.facebook.com/VBBpolen und www.bahn.de. Das Kulturprogramm in Breslau finden Sie unter www.breslau.berlin oderwww.wroclaw.berlin.

Stimmen zum Kulturzug

Berlins Verkehrssenator Andreas Geisel: „Breslau, das ist Wirtschaftskraft und Zentrum des Tourismus. Das gleiche sagen die die Breslauer zu Berlin. Wir brauchen eine umweltfreundliche Alternative zum Auto zwischen unseren beiden Städten. Der Kulturzug hat bewiesen, welche Bedeutung eine gut ausgebaute Strecke mit einem hochwertigen Zugangebot haben könnte. Wir brauchen mehr davon, nachdem der EC Wawel eingestellt wurde. Das sage ich vor allem in Richtung Bundesverkehrsminister.“

Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider: „Breslau ist eine wunderbare Stadt in einer wirtschaftlich aufstrebenden und touristisch reizvollen Region. Hier liegen viele Möglichkeiten für die Zusammenarbeit für Brandenburg. Um diese zu nutzen brauchen wir eine attraktive Fernverkehrsverbindung. Der Bund und die Deutsche Bahn müssen ihre Verantwortung wahrnehmen und in Betrieb und Infrastruktur investieren.“

VBB-Chefin Susanne Henckel: „Der erfolgreiche Kulturzug deutet an, welches Potenzial zwischen Berlin, Brandenburg und Breslau vorhanden ist. Grenzen überwinden, vor Ort mit einem VBB-Ticket auch noch den Bus nutzen, das streben wir an. Es ist seit langem Ziel des VBB, zu unseren polnischen Nachbarn nicht nur gute Zugverbindungen anzubieten, sondern den vielen Touristen, Pendlern und Geschäftsleuten ein integriertes Angebot mit dem Stadtverkehr vor Ort anzubieten. Beide Seiten profitieren.“

Geschäftsführer Koleje Dolnośląskie Piotr Rachwalski: „Von Anfang an war es für uns wichtig, dass diese Verbindung zwischen den zwei kulturellen Hauptstädte Europas etwas Besonderes ist: Dass es nicht nur Verbindung zwischen Punkt A und B ist, sondern auch die Tradition mit dem Schaffen der beiden Nationen verbindet. Das ist eine innovative Zugverbindung. Die erfolgreiche Fahrgastzahl zeigt den Bedarf. Wir werden alles in Bewegung setzen, um diese Verbindung auch für Breslauer attraktiv für zwei bis drei Jahre zu verlängern. Der Kulturzug erfreut sich bei den Fahrgästen großer Beliebtheit – im Sommer mussten wir statt mit einem Fahrzeug mit dreien fahren sowie zusätzliche Busse stellen.“

Dr. Reinhard Schweppe, Verantwortlicher für die Initiative Nachbarn in Europa der Stiftung Zukunft Berlin: „Der Kulturzug hat eindrucksvoll bestätigt, dass es Bedarf für eine ständige Bahnverbindung zwischen Berlin und Breslau gibt. Ich hoffe, das hat bald konkrete Folgen. Kultur bringt Leute in Bewegung.“

Andreas Zylka, Regionalleiter DB Regio AG Region Nordost: „Wegen des großen Erfolges stehen wir bereit, das Angebot, gemeinsam mit unserem polnischen Partner Koleje Dolnośląskie fortzuführen bzw. sogar auszuweiten. Wir führen dazu intensive Gespräche mit den politisch Verantwortlichen in Polen und Deutschland. Alle Beteiligten arbeiten hart daran, Lösungen herbeizuführen, ganz im Sinne unserer Fahrgäste. Für Bestellungen und Investitionen benötigen wir natürlich den entsprechenden Vorlauf.“

Bahnverkehr: Initiative der Deutschen Bahn Tür zu, Zug weg – aber pünktlich! aus Spiegel

http://www.spiegel.de/reise/deutschland/bahn-will-mit-frueher-tuerschliessung-puenktlicher-werden-a-1119594.html

Wie könnte man die Deutsche #Bahn wieder #pünktlicher machen? #Rechtzeitig #losfahren wäre eine Möglichkeit, meint Bahnchef Rüdiger Grube. Darum sollen die Zugtüren bald früher geschlossen werden.

Ab und zu, glaubt Bahnchef Rüdiger Grube, müsse man den einen oder anderen Fahrgast ganz einfach stehen lassen: Die Deutsche Bahn will pünktlicher werden, indem sie die Türen ihrer Züge früher und dann konsequent schließt. Die Abfahrt am Bahnhof solle künftig sekundengenau erfolgen – wie im Flieger, "Boarding completed", Tür zu und ab geht es. Zu diesem Zweck sollen die Türen früher geschlossen werden. Wer dann im Wortsinn "last Minute" auftaucht, könne eben nicht mehr mitfahren.

Im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Woche" äußerte Grube Verständnis für möglichen Ärger bei zurückbleibenden Fahrgästen. Ihm sei es auch schon passiert, dass er 30 Sekunden zu spät gekommen sei und am Bahnsteig vor verschlossenen Türen gestanden habe. "Aber die 500 Reisenden im Zug waren zufrieden, weil es auf die Sekunde pünktlich losging."

Was natürlich nur klappt, wenn auch der Zug rechtzeitig im Bahnhof steht. Genau da hat die Bahn seit Jahren echte Probleme. Offiziell liegt die sogenannte Pünktlichkeitsquote im Fernverkehr bei 74,4 Prozent (2015). Als unpünktlich gezählt werden allerdings nur Züge, die mit mehr als sechs Minuten Verspätung an ihrem Zielbahnhof ankommen. Offizielles Ziel der Deutschen Bahn ist eine Pünktlichkeitsquote von 80 Prozent im Fernverkehr.

Die hofft Grube zu erreichen, indem die planmäßigen Abfahrten energischer durchgesetzt werden – wenn die Tür einmal zu ist, soll es auch losgehen mit der Fahrt. Ob und wie gut das klappe, teste die Bahn bereits aus. Bei einem Pilotprojekt in Frankfurt am Main dürften Zugführer derzeit die Türen eine Minute vor der angesetzten Abfahrt schließen: "Der Zug kann nun exakt zur fahrplanmäßigen Zeit losfahren." Die Kunden verlangten zu Recht, dass der Zug "zum …

Bahnverkehr + Güterverkehr: OFFENER BRIEF GEGEN STAMMBAHN Bürgerinitiative fürchtet starken Güterverkehr in Kleinmachnow, aus PNN

http://www.pnn.de/pm/1127317/

Der Verein #Schutzgemeinschaft #Stammbahn fürchtet eine starke #Lärmbelastung für #Kleinmachnow, wenn die Bahnverbindung wieder aufgebaut werden sollte. Jetzt wehrt sie sich mit einem offenen Brief.

Kleinmachnow – Eine Wiederinbetriebnahme der Stammbahn würde für Kleinmachnow eine starke Lärmbelastung durch #Güterverkehr bedeuten. Das befürchtet der Verein Schutzgemeinschaft Stammbahn und hat sich deshalb nun in einem offenen Brief an die Gemeindevertreter und den Bezirksbürgermeister von Steglitz-Zehlendorf erneut gegen den Wiederaufbau der Bahnverbindung von Potsdam über Kleinmachnow nach Berlin ausgesprochen.

Laut dem den PNN vorliegenden Brief befürchtet der Verein, dem etwa 70 Mitglieder angehören – die zum Großteil entlang der Trasse wohnen –, dass die Stammbahn von Güterzügen aus Lichterfelde in Richtung Westen genutzt werden könnte. Eine Anfrage beim Eisenbahnbundesamt habe ergeben, dass man die Nutzung der Trasse nicht von vornherein auf S-Bahn- oder Regionalzüge beschränken könne, heißt es.

Großer Teil des Güterverkehrs könnte durch Kleinmachnow geleitet werden

Der Verein befürchtet nun, dass die Stammbahn in der Nähe des S-Bahnhofes Berlin-Schöneberg an die erst vor kurzem instandgesetzte Güterzugtrasse parallel zum S-Bahn-Ring angeschlossen werden könnte. Dadurch könne künftig ein großer Teil des Berliner Güterverkehrs über die Stammbahn durch …

Bahnhöfe: Der Bahnhof der Zukunft steht am Berliner Südkreuz Früher hieß er Bahnhof Papestraße und bröckelte. Heute dient das Berliner Südkreuz der Deutschen Bahn als Versuchslabor. aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article208619279/Der-Bahnhof-der-Zukunft-steht-am-Berliner-Suedkreuz.html

Berlin.  Die Deutsche Bahn und modern – das scheint für viele Kunden der Bahn nicht so recht zusammenzupassen. Zu schlecht sind die Alltagserfahrungen, wenn man eine Bestätigung für eine Zugverspätung benötigt, ein ICE wegen eines technischen Defekts irgendwo im Nichts strandet. Dann gibt es oft weder Informationen aus dem Bordlautsprecher, noch über neuzeitliche Kommunikationswege wie dem Internet. Letzteres scheitert häufig daran, dass eine Datenverbindung im Zug gar nicht erst zustande kommt.

Das Ziel, eines Tages nur noch mit Strom aus erneuerbaren Energien zu fahren, liegt mit dem Jahr 2050 noch in weiter Ferne. Und auch bei der Intermodalität, der Vernetzung verschiedener Verkehrsmittel, ist bei der Bahn noch Luft nach oben. Der Eindruck drängt sich auf: In Sachen Information, Service und Innovation scheint die bundeseigene Eisenbahn im vorigen Jahrhundert stehen geblieben zu sein.

#Testlabor der Deutschen Bahn in Berlin

Das soll sich schnell und grundlegend ändern. Bahnchef Rüdiger Grube kündigte jüngst eine regelrechte Offensive in Sachen moderner Technik an.

"Die technologische Entwicklung verändert die Kundenbedürfnisse rasant und wir als Deutsche Bahn stellten uns dieser Dynamik nicht nur – wir treiben sie voran", sagte Bahnchef Grube bei der Vorstellung neuester Produktinnovationen. Viele dieser Neuheiten werden zunächst erprobt, bevor sie sozusagen bundesweit "in Serie" gehen.

Und dieses Testlabor steht in #Berlin. Es ist der Bahnhof #Südkreuz – mit täglich 100.000 Reisenden drittgrößter Fernbahnhof der Hauptstadt. Anlagen für #erneuerbare Energien entstehen im Südkreuz, eine neue #Kundeninformation, moderne #Schließfächer und abschließbare #Boxen

Bahnverkehr: Mit dem Nachtzug von Berlin nach Moskau Die Russische Staatsbahn bietet ab Dezember eine neue Verbindung mit besonderen Zügen an. Die Fahrzeit von Berlin verkürzt sich um mehrere Stunden – ist aber immer noch ganz schön lang., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/russische-staatsbahn-mit-dem-nachtzug-von-berlin-nach-moskau/14759050.html

Schon seit Jahren war er angekündigt – jetzt kommt er: Ein neuer #Nachtzug zwischen Berlin und #Moskau. Wie die Russische Staatsbahn (#RZD) auf ihrer Internetseite mitteilte, fährt der Zug am 17. Dezember 2016 zum ersten Mal in Moskau ab, einen Tag später geht es dann zurück. Wöchentlich wird es zwei Fahrten geben: In Moskau geht es sonnabends und sonntags los; Berlin verlassen die Züge jeweils sonntags und montags.

Die RZD setzt auf der Strecke Züge mit Wagen des spanischen Herstellers #Talgo ein. Ihr Clou: Beim #Komfort punkten sie mit #Luxus-Schlafwagen der ersten Klasse. Und bei der Technik macht ein automatisches Umspuren der Radsätze die Fahrt mehrere Stunden kürzer als mit herkömmlichen Wagen. In Russland liegen die Schienen 1520 Millimeter auseinander, in Europa sind es in den meisten Ländern wie in Deutschland exakt 1435 Millimeter.

Das sogenannte Umspuren im weißrussischen Brest dauert mit der bisherigen Methode rund zwei Stunden. Beim Talgo soll die automatische Prozedur in gut 20 Minuten abgeschlossen sein. Die Fahrzeit auf der 1898 Kilometer langen Stecke verkürzt sich so nach RZD-Angaben von Moskau nach Berlin von derzeit 24.49 Stunden auf 20.14 Stunden, von Berlin brauchen die Züge laut Fahrplan statt 25.56 Stunden „nur“ noch 20.35 Stunden.

Auch die Deutsche Bahn hatte mal Talgo-Züge angeschafft

Talgo bietet schon seit Jahren ein solches automatisches Umspursystem an. Auch in Spanien gibt es bei der Eisenbahn unterschiedliche Spurweiten. Neubaustrecken haben in der Regel das europäische Maß erhalten; auf den alten Gleisen liegen die Schienen …

Bahnhöfe + Bahnverkehr: Fernzüge ab Berlin Im Bahnhof Zoo hält wieder ein Intercity Nach langjährigen Protesten stoppt nun wieder ein IC im zentralen Bahnhof der West-City. Der Fernverkehr kehrt damit aber nur nachts zurück., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/fernzuege-ab-berlin-im-bahnhof-zoo-haelt-wieder-ein-intercity/14756884.html

Es ist ein kleiner Schritt für die Fahrgäste, aber ein großer für die Deutsche Bahn: Jahrelang hatte sie sich gesträubt – jetzt aber lässt sie wieder #Fernzüge im #Bahnhof #Zoo halten. Die Rückkehr erfolgt freilich sehr bescheiden. Zunächst wird nur ein Intercity (#IC) halten; der dann #nachts um 0 Uhr nach Köln fährt. Dort kommt er laut Fahrplan um 6.57 Uhr an. Der IC 446 stoppt auch in Wannsee und Potsdam.

Der Fahrplan lässt Zeit für den Stopp

Die Bahn erfüllt damit aber keinen Wunsch der Berliner Politik oder gar der Fahrgäste. Sie reagiert auf sich selbst. Weil sie mit dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember auch ihren restlichen Nachtzugverkehr einstellt, dehnt sie die Betriebszeiten des Normalverkehrs aus und bietet einige Spätverbindungen mit ICE- und IC-Zügen an. Der IC halte auch im Bahnhof Zoo, weil es im Fahrplan ausreichend Zeit für den Stopp gebe, sagte ein Bahnsprecher. Weitere Halte von Fernzügen seien nicht vorgesehen.

Unter dem damaligen Bahnchef Hartmut Mehdorn war der Bahnhof Zoo im Mai 2006 zur Regionalbahnstation degradiert worden. Offiziell begründete die Bahn den Wegfall der Fernzughalte mit der überlasteten Stadtbahn zwischen Ostbahnhof und Charlottenburg, auf der bei einem weiteren Stopp am Zoo der Fahrplan aus den Fugen geraten würde.

Unter der Hand bestätigte Mehdorn damals aber dem Tagesspiegel, dass die Fernbahnkunden des Bahnhofs Zoo in den neuen Hauptbahnhof gelockt werden sollten, um dort in den 80 Läden und Gastronomiebetrieben den Umsatz anzukurbeln. Im Bahnhof Zoo ging die Zahl der Fahrgäste um rund 50.000 auf etwa 130.000 täglich zurück.

Einst wurde das Bahnhofsgebäude mit viel Geld ICE-tauglich gemacht

Dabei hatte die Bahn die Station erst wenige Jahre vorher ICE-tauglich …

Bahnverkehr: Deutsche Bahn Finanziert die zweite Klasse die teure erste Klasse mit? In der Bahn fahren wenige Menschen in der ersten und viele in der zweiten Klasse. Es drängt sich der Verdacht auf, dass diese ungleiche Auslastung gewollt ist., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/politik/deutsche-bahn-finanziert-die-zweite-klasse-die-teure-erste-klasse-mit/14756914.html

Dass Ungleichheit nicht immer gleich Ungerechtigkeit bedeuten muss, zeigt sich unter anderem bei einer Reise mit der Deutschen Bahn. Alle sitzen im selben Zug, aber die einen freuen sich über weniger und im Regelfall recht ruhige Mitreisende, viel Beinfreiheit und kostenlose Zeitungen. Die anderen sitzen enger und teilen sich die meist volleren Wagen mit Trinkgemeinschaften, Familien oder Kleintieren.

Die #erste und die #zweite #Klasse bilden eine ständische Konstante im Übergang der höfischen Gesellschaft zur egalitären Demokratie. Zugleich dient die erste Klasse als Testlauf für neue Komfortstufen, die irgendwann später auch den billigen Plätzen zugutekommen. Erst waren es Polster und Licht, dann Heizung und Klimaanlage. Im Reich der DB soll es bald sogar für das W-Lan gelten. Man kann ahnen, wie es weitergeht: Demnächst gibt es dann Kinofilme für die Gesellschaft der gehobenen Kategorie und abgenudelte Serien für die weiter unten.

Ungerecht, so halten es zumindest die Bahn und ihre zahlungskräftigeren Kunden, ist das Ganze nicht, weil das Angebot ja auch mehr kostet. Das stimmt, widerlegt aber nicht den Vorwurf. Derzeit sind es rund 16 Prozent der Sitze im Fernverkehr, die der ersten Klasse vorbehalten sind. Sagt die Bahn. Auch für den Eindruck, dass das Teurere leerer ist, gibt es statistische Belege. Die erste Klasse ist derzeit nur zu 39 Prozent ausgelastet, die zweite Klasse zu 56 Prozent.

Die Bahn beruft sich aufs Geschäftsgeheimnis

Damit drängt sich die Frage auf, ob sich das Angebot überhaupt lohnt, auch wenn die Bahn beteuert, in den vergangenen Jahren sei die Auslastung beider Klassen „deutlich …

Bahnverkehr: In zwei Stunden von Berlin nach Usedom Zur Zeit braucht der Zug von Berlin nach Usedom noch vier Stunden. SPD-Bundestagsabgeordnete wollen die direkte Zugverbindung nach Swinemünde wieder aufbauen. aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/deutsche-bahn-in-zwei-stunden-von-berlin-nach-usedom/14724826.html

Der letzte #Zug für den Zug nach #Usedom ist noch nicht abgefahren. Die Landesgruppe Ost der SPD will erreichen, dass die #Direktverbindung von Berlin nach #Swinemünde auf Usedom doch noch in den #Bundesverkehrswegeplan 2030 aufgenommen wird. Im Planentwurf des Bundesverkehrsministeriums ist die Strecke, die die Fahrzeit zwischen Berlin und Usedom von rund vier auf gut zwei Stunden verkürzen könnte, nicht enthalten – und damit auch nicht förderwürdig.

Die Schnellverbindung auf die Ostsee-Insel war in den letzten Kriegstagen 1945 durch das Sprengen der Brücke über den Peenestrom bei Karnin unterbrochen und nicht mehr aufgebaut worden. Nur die Reste des einstigen Hubbrückenteils ragen bis heute noch aus dem Wasser.

Der Wiederaufbau der Strecke, die einst bei Ducherow von der Hauptstrecke Berlin–Stralsund abzweigte, würde nach Angaben von Experten zwischen 120 Millionen Euro und 140 Millionen Euro kosten. Die einst zweigleisige Trasse ist zum größten Teil noch vorhanden. Vorgesehen ist, jetzt nur noch ein Gleis zu legen. Auch eine Oberleitung für den elektrischen Betrieb plant man.

Zur Zeit ist die Bahnfahrt umständlich und zeitaufwendig

Für den Wiederaufbau der alten Strecke setzt sich auch der Senat ein. Und auf der Insel hofft man, dass ein attraktives Angebot auf der Schiene Urlauber dazu bringen könnte, mit dem Zug in die Ferien zu fahren. Vor allem im Sommer führt der Autoverkehr häufig zu langen Staus – vor und auf der Insel.

Die Bahnfahrt aber ist derzeit umständlich und zeitaufwendig. Die Kaiserbäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin auf Usedom lassen sich nur mit einem langen Umweg über Wolgast erreichen. Zudem müssen Fahrgäste in Züssow auf dem Festland in Züge der Usedomer Bäderbahn umsteigen. Einen saisonalen Direktzug aus Berlin, Usedom-Express genannt, hat die Bahn …