Mit Zange und Draht verknüpfen die drei #Eisenflechter lange Stahlstäbe zu einer Matte, die sich dem runden #Tunnelboden anpasst. Es ist ein Knochenjob, den die rumänischen Bauarbeiter leisten, und sie tun es bei #Kühlschranktemperaturen, obwohl über Berlin eine warme Märzsonne scheint.
Heizstrahler könnten wohl Abhilfe schaffen, wären aber hier im künftigen #U-Bahnhof #Museumsinsel keine gute Idee: Das grundwassergetränkte Erdreich rundherum wird über ein ausgeklügeltes System konstant #tiefgefroren. Das verhindert, dass der schlammige Boden unter dem #Spreekanal in die Baustelle eindringt. Über die Wände ziehen sich dicke schwarze Schläuche, die das Kältemittel transportieren, an den metallischen Kupplungen wachsen Eisklumpen.
Beim Projekt „#Lückenschluss“ der #U5 ist der mittlere der drei neuen Bahnhöfe, dessen Ausgänge direkt zum Humboldt Forum und zum Zeughaus führen, die letzte Herausforderung – und die …
Jetzt verschwinden die #Absperrungen, unter Tage dauert die Arbeit an. Vor dem Roten Rathaus gibt es jetzt wieder mehr Platz zum Flanieren. Wie die für den #U-Bahn-Bau verantwortliche Projektgesellschaft #U5 am Mittwoch mitteilte, hat sie die Oberfläche entlang der #Rathaus- und der #Jüdenstraße beräumt und an den Bezirk Mitte zurückgegeben. Die Gitterzäune sollen bis Ende der Woche zurückgebaut werden. Die Rathausstraße sei somit wieder nutzbar, der Sitz des Regierenden Bürgermeister könne wieder von allen Seiten erreicht werden.
2000 Quadratmeter große Fläche frei geräumt „Wir freuen uns, dass wir den Baufortschritt unter Tage nun auch an der Oberfläche besser sichtbar machen können“, sagte dazu Jörg Seegers, Geschäftsführer Technik der U5-Projektgesellschaft. Seit 2010 war die Fläche direkt vor dem Haupteingang zum Rathaus zunächst für archäologische Grabungen, ab 2013 für den Bau des U-Bahnhofs „Rotes Rathaus“ gesperrt. Seit 2018 wird die Oberfläche über dem U-Bahnhof schrittweise wieder hergestellt und beräumt. So wurde bereits im vergangenen Jahr die Spandauer Straße einschließlich des Kreuzungsbereichs Rathausstraße an den …
Der Abend beginnt mit einem Klassiker. Kerstin #Strehmann (48) steht am #U-Bahnhof Tierpark am Gleis der #U5 in Richtung Hönow, schaut auf die Uhr und sagt: „Wir steigen auf den Zug, der in sechs Minuten kommt.“ Dann blickt sie zur Anzeigetafel – dort steht: Nächster Zug in 15 Minuten. Irgendetwas läuft falsch. Und das ist auch nichts, was eine Frau wie Strehmann überraschen kann. Seit neun Jahren arbeitet sie als #U-Bahn-Fahrerin, sitzt auch nachts für die #BT Berlin Transport im #Cockpit der Züge. KURIER fuhr mit – und plauderte mit Strehmann über die Freuden und Tücken ihres Berufs.
Frau Strehmann, sind Sie mit der Bahn hier?
Ja, heute ja.
Was passiert, wenn Ihr Zug Verspätung hat und Sie zu spät zum Dienst kommen?
Für die #U5-Verlängerung wird unter der #Museumsinsel eine neue Station gebaut. Zum Schutz vor Wasser mit einer besonderen Technologie. Berlin. Der Winter in Berlin, der war ja bislang noch nichts. Doch mitten in der Stadt, da gibt es ihn noch – mit beständigen zehn Grad Minus und dicken #Eisbatzen an den Wänden. Nur Pulverschnee und Abfahrtshänge fehlen.
Der Eingang zum heimlichen Winterparadies der Hauptstadt liegt gut gesichert direkt neben der Bertelsmann-Repräsentanz am Boulevard Unter den Linden in Mitte.
Göttlicher Beistand für die #U-Bahn: Eine #Prozession der #Tunnelbauer führt durch den neuen #U-Bahn-Schacht.
Berlin. Es gibt nicht all zu oft Gelegenheit, Einblick in Berlins aktuell einzige #U-Bahn-Baustelle zu werfen. Zu kalt, zu staubig, zu gefährlich ist es da für Unkundige, sagen die Bauleute. Vor allem aber wollen sie Niemanden haben, der ihnen bei der Arbeit im Wege steht.
Doch einmal im Jahr ruht die Arbeit im Untergrund und Besucher können – ausgerüstet mit Helm, Warnweste und Gummistiefeln – in bis zu 22 Meter Tiefe hinab steigen. Dorthin, wo seit 2012 die Tunnel und Bahnhöfe für die #U5-Verlängerung vom Alexanderplatz zum Brandenburger Tor gebaut wird. Am Dienstag war es wieder soweit. Die Bauleute feierten mit einer Andacht in der St. Marien-Kirche und einer anschließenden Prozession zum Startschacht an der Spandauer Straße den Tag der heiligen Barbara.
Barbara von Nikomedien, eine christliche Märtyrin aus dem 3. Jahrhundert, gilt als Schutzheilige aller Bergleute. Und weil die neue #U-Bahnstrecke #bergmännisch gebaut wird, erhält die heilige Barbara auch in der Diaspora Berlin ihre Verehrung. „Das ist eine alte und für uns sehr wichtige Tradition, die wir uns nicht nehmen lassen“, sagte Peter #Hoppe vom Schweizer Baukonzern Implenia, der für den Rohbau der knapp zwei Kilometer langen Strecke sowie der beiden Bahnhöfe Untern den Linden und #Museumsinsel verantwortlich ist.
„Das Vorhaben liegt im Zeitplan, aber Überraschungen darf es nicht mehr geben“, sagte Hoppe beim Rundgang im künftigen U-Bahnhof Museumsinsel. Um die Baugrube vor Spree- und #Grundwasser zu schützen, ist diese meterdick …
Die #BVG nennt Probleme bei Twitter flapsig "schlimmer als auf dem Dorf" – und verärgert damit Fahrgäste. Nun soll ein #Notfahrplan her.
Berlin. Auch zu Wochenbeginn mussten Nutzer der Berliner #U-Bahn auf fast allen Linien mit Ausfällen und Verspätungen rechnen. Besonders betroffen waren die Fahrgäste auf den Linien #U6 und #U8, bei der allein im morgendlichen Berufsverkehr jeweils drei Züge für den Betrieb nicht zur Verfügung standen. Insgesamt fehlten nach BVG-Angaben allein am Morgen 13 Züge. Lediglich die Linien #U1, #U4 und #U5 sollen nicht von Ausfällen betroffen gewesen sein.
Für die Fahrgäste waren die Probleme durchaus unangenehm. So waren etwa auf der Linie #U7 gegen 9.30 Uhr gleich zwei Zugfahrten hintereinander aus Rudow kommend in Richtung Rathaus Spandau ausgefallen. Der nächstfolgende Zug verspätete sich dann nicht nur um weitere vier Minuten, sondern war auch so überfüllt, dass eine junge Frau wegen der Enge und der schlechten Luft einen Kreislauf-Zusammenbruch erlitt. Fahrgäste halfen der kollabierten Frau an der U-Bahn-Station Kleistpark aus dem Wagen hinaus.
Das Twitter-Team der BVG (Slogan: „Weil wir dich lieben“) kommentierte die Ausfälle auf der U7 mit den offenbar spaßig gemeinten Worten „Schlimmer als auf dem Dorf!“ – und erntete für diese flapsige Bemerkung viele kritische Kommentare von Fahrgästen. „Die BVG überzieht ihre Fahrgäste weiter lieber mit Spott und Häme …
Als typische Bauwerke dieser Zeit sollen sie erhalten bleiben. Totalumbauten, wie sie die BVG in jüngster Zeit vorgenommen hat, sind jetzt nicht mehr möglich. #Denkmalschutz im Untergrund: Das Landesdenkmalamt hat jetzt 13 weitere #U-Bahnhöfe der BVG unter Schutz gestellt. Die neu in die Liste aufgenommenen Stationen sind nicht einmal uralt – sie wurden meist zwischen 1960 und 1980 gebaut. Als typische Bauwerke dieser Zeit sollen sie erhalten bleiben. Totalumbauten, wie sie die BVG in jüngster Zeit vorgenommen hat, sind dadurch nicht mehr möglich. Insgesamt stehen damit 101 der 173 U-Bahnhöfe unter Denkmalschutz. Weitere – vor allem auf dem östlichen Abschnitt der #U5 – sollen als Vertreter des Bauens in der DDR dazukommen.
Selbst im fernen Wien freut sich Ralf Liptau über den Berliner Schritt. Als Mitglied der Initiative Kerberos hat er sich zusammen mit #Architekturprofessoren aller vier Berliner Universitäten seit zwei Jahren für die Aufnahme der Bahnhöfe aus den 1960er und 1970er Jahren in die Denkmalliste eingesetzt.
Die meisten dieser Stationen hatte der langjährige Hausarchitekt der Senatsbauverwaltung, Rainer G. Rümmler, entworfen. Sieben seiner Stationen auf dem westlichen Abschnitt der #U7 von #Rohrdamm bis Rathaus Spandau waren bereits im vergangenen Jahr unter Schutz gestellt worden. Zuvor waren bereits die Bahnhöfe #Fehrbelliner Platz und …
Das #S-Bahn-Fahren rund ums #Ostkreuz ist dieser Tage eine mühsame Angelegenheit: Statt Zügen fahren Busse, es gibt geänderte Abfahrtszeiten oder Bahnsteige. Auch am Wochenende hat das Warten und Umfahren noch kein Ende.
Wegen der Umbauarbeiten am Berliner Ostkreuz gibt es auch am Wochenende wieder Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr. So fahren keine S-Bahnen zwischen Ostbahnhof und Karlshorst, beziehungsweise zwischen Ostbahnhof und Lichtenberg.
#S3:
– Zwischen Karlshorst und Ostbahnhof besteht Ersatzverkehr mit Bussen. Fahrgäste zwischen Erkner – Ostkreuz – Ostbahnhof können auch den Regional-Express RE1 nutzen.
– Zwischen Erkner und Karlshorst / Ostbahnhof gibt es geänderte Fahrtzeiten und Abfahrtsorte.
Nach Abschluss des ersten Teils der Bauarbeiten am Bahnhof Ostkreuz kommt es weiter zu Unregelmäßigkeiten im S-Bahnverkehr. Bei der Wiederaufnahme des S-Bahnbetriebs Lichtenberg/Treptower Park – Ostbahnhof – Alexanderplatz gab es einen Softwarefehler an der Schnittstelle zwischen zwei Stellwerken unterschiedlicher Bauart eines Herstellers. Noch in der Nacht wurde die IT getestet, dieser Fehler jedoch nicht angezeigt. Erst am frühen Morgen, bei der Inbetriebnahme, trat die Störung auf. Trotz der Störung ist ein sicherer S-Bahn-Betrieb durch die Fahrdienstleiter gewährleistet.
Die S-Bahn fährt aktuell wie folgt:
Linie #S3: Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Erkner und Ostkreuz verkehrt gemäß Baufahrplan
Linie #S5: Strausberg Nord / Hoppegarten <> Lichtenberg
Linie #S7: Ahrensfelde <> Potsdam Hbf im 10-Minuten-Takt
Linie #S75: Wartenberg <> Spandau im 20-Minuten-Takt
Linie #S9: Flughafen Schönefeld <> Spandau
Informationen dazu auch unter:
https://sbahn.berlin/fahren/fahrplanaenderungen/
Der Ersatzverkehr mit Bussen für die Linien S3 zwischen Karlshorst und Ostkreuz verkehrt gemäß Baufahrplan, einschließlich der geplanten Verlängerung des Ersatzverkehrs nach Erkner ab 15:00 Uhr bis Betriebsschluss. Fahrgäste der Linie S5 nutzen bitte zur Umfahrung zwischen Wuhletal <> Lichtenberg <> Frankfurter Allee <> Alexanderplatz die U-Bahnlinie U5.
Weitere Umfahrungsmöglichkeiten:
· zwischen Ostkreuz und Westkreuz die Ringbahnlinien S41, S42
Der Hersteller und die DB AG arbeiten mit aller Kraft an der Beseitigung des Problems. Eine Prognose für die vollständige Beseitigung der Störung ist zurzeit noch nicht möglich. Wir entschuldigen uns bei unseren Fahrgästen für die Unannehmlichkeiten.
Die Bauarbeiten dauern planmäßig noch bis 12.11.18 an. Einzelheiten unter:
Tausende Pendler sind am #Ostkreuz von #Zugausfällen und Unterbrechungen im #S-Bahnverkehr überrascht worden. Den gesamten Dienstag über waren die Reisenden im Osten der Stadt deutlich länger unterwegs als geplant. Hintergrund waren #Problemen mit zwei #Stellwerken zwischen #Ostkreuz und #Friedrichstraße, wie ein Bahnsprecher mitteilte. „Ein #Software-Update der Stellwerke hat nicht geklappt“, erklärte er. Seit dem frühen Morgen fielen deshalb Züge auf der wichtigen Ost-West-Verbindung aus oder fuhren verspätet.
Bereits am Wochenende war es zu zahlreichen Sperrungen gekommen, weil der Abschnitt zwischen Ostkreuz und Ostbahnhof von zwei auf vier Gleise ausgebaut wird. Eigentlich hätten die Züge in der Nacht zu Dienstag wieder fahren sollen. Stattdessen warteten jedoch viele Fahrgäste am Morgen vergeblich auf die S-Bahn. Trotz eines Testlaufs in der Nacht habe die Software nach dem Update nicht funktioniert.
„Auf der U5 war die Hölle los“
Viele Pendler stiegen auf Busse und die U-Bahn um. „Auf der #U5 war die Hölle los“, sagte BVG-Sprecherin Petra Reetz. Zahlreiche Menschen benutzten die Linie als Umleitung zum #Alexanderplatz. „Wir haben am Alex aber selber eine Baustelle, wegen der #Neubaustrecke zum Brandenburger Tor“, so Reetz. Daher habe die Kapazität der U-Bahn nur …