Es ist ein Beispiel großer #Ingenieurskunst und mittlerweile ein #Industriedenkmal erster Güte: Das #Schiffshebewerk#Niederfinow feiert in diesem Jahr seinen 90sten Geburtstag. Für die Besucher gibt es derweil viele Gelegenheiten zu gratulieren, denn das ganze Jahr über würdigen zahlreiche Veranstaltungen die historische Bedeutung der faszinierenden Anlage.
Am 4. Oktober 2022 hatte Bundesminister Volker Wissing den #Neubau des Schiffshebewerkes #Niederfinow für den Verkehr frei gegeben. Zeit für eine kurze Bilanz für die ersten 12 Betriebsmonate.
„100% Verfügbarkeit – mehr geht nicht! Nach einem Jahr Betrieb sind wir mit dem neuen #Schiffshebewerk sehr zufrieden. Durch den redundanten Betrieb beider Hebewerke, und die milde Witterung im vergangenen Winter, konnten wir den Betrieb der #Kanalstufe Niederfinow an allen Tagen des ersten Betriebsjahres gewährleisten,“ fasst Rolf Dietrich als Leiter des Wasserstraßen-Neubauamtes Berlin seine Erfahrungen mit dem ersten Betriebsjahr zusammen.
Nach Jahre langem Ringen um die Zukunft des Finowkanals im Nordosten Brandenburgs beginnt am Freitag die #Sanierung der historischen #Schleusen. Mit Millionen Investitionen von Bund und Land soll der #Wassertourismus gestärkt werden. Der #Finowkanal im Kreis Barnim gilt als älteste noch #befahrbare künstliche #Wasserstraße Deutschlands.
Die zwölf #Schleusen im #Finowkanal (Landkreis Barnim) nehmen am Freitag ihren Betrieb auf. Bis Mitte Oktober kann der Kanal auf 42 Kilometern befahren werden. Es ist vorerst das letzte Jahr, dass der Kanal durchgängig von #Liepe bis #Ruhlsdorf (Landkreis Barnim) befahren werden kann. Wie der #Zweckverband Region Finowkanal mitteilte, beginnen im nächsten Jahr die #Sanierungsarbeiten an den drei westlichen Schleusen. Nach und nach werden die Schleusen, die bisher von Hand betrieben werden, dann auch #automatisiert.
Das Land Brandenburg hat dem #Zweckverband Region #Finowkanal einen Bescheid über 19,7 Millionen Euro für die #Modernisierung der ersten sechs Schleusen der #Wasserstraße übergeben. Damit sei die #Gesamtfinanzierung des Projektes gesichert, erklärte der Landkreis Barnim am Donnerstag. Bereits im November des vergangenen Jahres war die Finanzierungsvereinbarung zwischen der Generaldirektion Wasserstraßen und #Schifffahrt des Bundes und dem Zweckverband unterzeichnet worden.
Der Bund hatte früheren Planungen zufolge sich von der 32 Kilometer langen und ältesten schiffbaren künstlichen Wasserstraße Deutschlands trennen wollen, da sie wegen der parallel verlaufenden #Havel-Oder-Wasserstraße ihre wirtschaftliche Bedeutung verloren habe. Anfang 2019 signalisierte dann die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes erstmals, dass sie nur noch die zwölf #Schleusen und zwei #Brücken abgeben will, die Kanalstrecke aber in eigener Regie weiterbetreiben wolle. Dabei hatte der Bund zugesagt, sich mit 50 Prozent an den Sanierungskosten der zwölf Schleusen und zwei Brücken von 41,6 Millionen Euro zu beteiligen. Den Angaben zufolge will der Zweckverband in wenigen Monaten die ersten sechs Schleusen auf dem Abschnitt zwischen Ruhlsdorf und …
Niederfinow (dpa/bb) – Vertreter von Bund, Brandenburger Ministerien und Kommunen haben in Niederfinow (Kreis #Barnim) gemeinsam beraten, wie der motorisierte #Schiffsverkehr auf dem #Finowkanal dauerhaft erhalten werden kann. Ziel sei es, den #Tourismus nachhaltig zu entwickeln und wirtschaftliche Impulse für die Region zu erzeugen, teilte der Landrat des Kreises Barnim, Daniel Kurth (SPD), am Mittwoch mit. Sobald weitere Arbeitsergebnisse vorliegen, wolle sich die Gesprächsrunde erneut treffen, sagte Kurth. Er ist auch Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft #Wassertourismus Initiative Nordbrandenburg …