Regionalverkehr: Ersatzverkehr vom 13. bis 21. März zwischen Eberswalde und Berlin Fahrplanänderungen für die Züge der Linien RE 3 und RB 24 erforderlich aus DB

http://www.deutschebahn.com/presse/berlin/de/aktuell/verkehrsmeldungenbaustellen/13544248/Ersatzverkehr_RE3_RB24.html?start=0&itemsPerPage=10

Wegen #Bauarbeiten zwischen #Berlin-Karow und #Bernau werden vom 13. bis 17. März sowie vom 20. bis 21. März, jeweils von 9 Uhr bis 19 Uhr, Fahrplanänderungen für die Züge der Linien RE 3 und RB 24 erforderlich.

Linie #RE3 (Stralsund/Schwedt (Oder) – Berlin)

Die Züge mit dem Laufweg Schwedt – Berlin fallen zwischen Eberswalde und Berlin Hbf aus. Als Ersatz können zwischen Eberswalde und Bernau die Züge der RB 24 sowie zwischen Bernau und Berlin Hbf die S-Bahn genutzt werden.

Am 20. und 21. März finden ebenfalls Bauarbeiten auf der S 2 statt. Aus diesem Grund fahren zusätzlich Busse zwischen Bernau und Berlin Gesundbrunnen.

Alternativ können auch die durchfahrenden Züge der RE 3 genutzt werden.

Linie #RB24 (Eberswalde – Berlin – Senftenberg)

Die Züge fallen zwischen Bernau und Berlin-Lichtenberg aus und werden durch Busse ersetzt. In Bernau besteht Anschluss zu den Zügen von/nach Eberswalde. Aus diesem Grund fahren die Busse ab Berlin-Lichtenberg in Richtung Bernau 30 Minuten früher bzw. kommen in der Gegenrichtung später dort an.

In Berlin-Lichtenberg wird in beiden Richtungen erst der nächste Takt zur Weiterfahrt erreicht.

Es wird empfohlen, sich rechtzeitig zu informieren und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen.

Die Beförderung von Fahrrädern in den Bussen ist nicht möglich. Die Beförderung von Rollstühlen und Kinderwagen ist nur eingeschränkt möglich.

Weitere Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten sowie beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881/6882. 

Bahnhöfe: Neues Reinigungskonzept für die Berliner Bahnhöfe Hauptbahnhof, Südkreuz und Ostbahnhof Bahnhofsbesucher können Verschmutzungen per WhatsApp melden aus DB

http://www.deutschebahn.com/presse/berlin/de/aktuell/presseinformationen/13409852/WhatsApp_Reinigung_Bahnhoefe.html?start=0&itemsPerPage=20

Bahnhofsbesucher können Verschmutzungen per WhatsApp melden • Eine Telefonnummer für alle drei Bahnhöfe: 0157 923 628 36

In den #Bahnhöfen #Berlin #Hauptbahnhof, Berlin #Südkreuz und Berlin #Ostbahnhof testet die Deutsche Bahn AG derzeit ein neues Reinigungskonzept, um Verschmutzungen schneller zu beseitigen.

Reisende und #Bahnhofsbesucher sind eingeladen, #Verschmutzungen in den drei Stationen zu melden. Dazu brauchen sie lediglich eine #WhatsApp-Nachricht mit Angabe des Standorts und Art der Verschmutzung an die Nummer 0157 923 628 36 senden und erhalten eine Eingangsbestätigung. Der Kunde erhält auf Wunsch eine Benachrichtigung, sobald die Reinigung erfolgt ist. Er kann außerdem die Sauberkeit im Bahnhof mit einer Schulnote bewerten.

Das veränderte Reinigungskonzept soll mit Abschluss der Testphase auf ausgewählten Bahnhöfen in Deutschland umgesetzt werden.

Bahnhöfe sind als Tor zum System Bahn auch die Visitenkarte für die DB AG, daher ist Sauberkeit für die Kundenzufriedenheit sehr wichtig. Die Deutsche Bahn AG wendet jährlich einen zweistelligen Millionenbetrag für die Reinigung der rund 5.400 Bahnhöfe auf.

Das neue Reinigungskonzept ist Teil von „Zukunft Bahn“, dem Kernstück des größten Konzernumbaus der DB seit der Bahnreform 1994. Das mehrjährige Unternehmensprogramm steht für mehr Qualität in allen Geschäftsbereichen und im Systemverbund Schiene. Dazu werden in den kommenden Jahren für die Kunden zahlreiche Verbesserungen im Service und in der Qualität umgesetzt.

S-Bahn + Museum: Bahnhof Lichtenberg Imbiss wird S-Bahn-Museum – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/bahnhof-lichtenberg-imbiss-wird-s-bahn-museum-25704850

Das #S-Bahn-Museum geht auf die Reise – und das Ziel steht  fest: Es zieht von #Potsdam in den Bahnhof #Berlin-Lichtenberg. Das frühere McDonald’s-Restaurant  im ersten #Obergeschoss soll künftig der Standort sein, teilten die Deutsche Bahn (DB) und das Museum  mit. 
Beide Seiten seien sich grundsätzlich einig, bestätigte Alexander Kaczmarek, der DB-Konzernbevollmächtigte für Berlin. „Auch die Bahn möchte, dass das S-Bahn-Museum nach  Berlin zieht.“ Es gebe aber noch  einige Fragen zu regeln. Es geht um praktische Dinge und um Geld. „Die Gespräche laufen.“
Umzug nach 20 Jahren
Es geht um eine einzigartige Sammlung, eine #Schatzkammer der Berliner Geschichte. Mitglieder des Fahrgastverbands #IGEB und viele andere #S-Bahn-Fans haben dazu beigetragen. Sie retteten alte Stationsschilder, Signale, Fahrkartendrucker und vieles mehr vor dem Müll. Auch Dienstkleidung, historische Liniennetzpläne und Automaten, an denen sich Fahrgäste wiegen konnten, gehören zum Fundus. Es geht nicht nur um die Verkehrsgeschichte, sondern immer auch um die Geschichte der Stadt Berlin, die wuchs, geteilt und wieder vereinigt wurde,
Ein Gebäude in Potsdam-#Griebnitzsee, in dem einst Transformatoren und Gleichrichter zur Stromversorgung der S-Bahn beitrugen, wurde der erste Museumsstandort. Dort konnte  die Sammlung Ende 1996 erstmals besichtigt werden. Im Frühjahr 1997 begann der reguläre Publikumsbetrieb. Doch Mitte Dezember 2016 war die Ausstellung zum letzten Mal geöffnet. Wie berichtet muss das Museum ausziehen. Der Vermieter DB Energie, der im Erdgeschoss  des Gebäudes aus dem Jahr 1928 ein Umspannwerk betreibt, benötigt  mehr Platz. Das lässt  einen Weiterbetrieb des Museums in der jetzigen Form nicht zu.
Die Suche nach einem neuen Standort begann – und inzwischen sind die DB und das Museum, das ohne Zuschüsse auskommt, fündig geworden. Museums-Chef Udo Dittfurth zeigte sich erleichtert, dass man sich …

Regionalverkehr + Flughäfen: Bahnverbindung zwischen den Flughäfen Dresden und BER? Von Kamenz nach Senftenberg sind es knapp 40 Kilometer – Reisende brauchen dafür rund zwei Sunden. Egal ob mit Bus oder Bahn., aus mdr.de

http://www.mdr.de/sachsen/bautzen/bahnverbindung-dresden-flughafen-lausitz-ber-102.html

Von Kamenz nach Senftenberg sind es knapp 40 Kilometer – Reisende brauchen dafür rund zwei Sunden. Egal ob mit Bus oder Bahn. Das ist die Realität des #Nahverkehrs in der #Lausitz. Landräte und Bürgermeister finden, so kann es nicht weitergehen, wenn die Region eine wirtschaftliche Zukunft haben soll. Lokale Politiker schlagen nun eine #Bahnverbindung quer durch die Westlausitz vor. Sie soll die beiden #Flughäfen #Dresden und #Berlin-Brandenburg verbinden.
Die Idee elektrisiert viele: eine regelmäßige Verbindung vom Flughafen Dresden zum Großflughafen nach Berlin. Wie sie umgesetzt werden kann, darüber gibt es noch Unstimmigkeiten. Denn diskutiert werden zwei Streckenvarianten:

    Variante 1:    Flughafen DD – Bf. Dresden-Neustadt – Großenhain/Cottbuser Bahnhof – Ortrand – Ruhland – Senftenberg – Lübbenau – Lübben – Flughafen BER
    Variante 2:    Flughafen DD – Dresden-Klotzsche – Kamenz – Senftenberg (Umsteigemöglichkeit zum BER) – Cottbus

Wirtschaftsregion favorisiert Linie über Kamenz

Während Westlausitzer Bürgermeister, wie aus Senftenberg und Lauchhammer, Variante 1 bevorzugen, steht nach MDR-Informationen die stärkere Lobby hinter Variante 2.  Denn die Wirtschaftsregion Lausitz, in der sämtliche Landkreise zwischen Berlin und Zittau organsiert sind, sieht klare Vorteile bei einer Linienführung über Kamenz, also Variante 2, auch wenn man dafür in Senftenberg umsteigen muss, um Berlin zu erreichen.
 Laut dem Sprecher der Wirtschaftsregion, Holger Kelch, ist es momentan die wichtigste Aufgabe, bessere Pendlerverbindungen innerhalb der Region zu schaffen. Städte wie Kamenz, Hoyerswerda, Senftenberg und Cottbus müssten besser mit dem Flughafen Dresden vernetzt werden. So würden beispielsweise die Akku-Fabriken in Kamenz besser mit den benachbarten Universitätsstandorten in Senftenberg und Cottbus verbunden. Ein Airport-Express am Rande der Region über Lübbenau und Ortrand, wie in Variante 1 vorgeschlagen, helfe da nur wenig.

Auch neue Umsteigemöglichkeiten für Kamenzer in Richtung BER gehören laut Kelch zu den Vorteilen.  Nicht ganz unwichtig für die Besteller einer möglichen neuen Bahnverbindung: Die Strecke Flughafen Dresden-Kamenz-Senftenberg-Cottbus wäre …

 

Schifffahrt + Schiffsverkehr: „Seeotter“ fährt jetzt in Berlin, aus MOZ

http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1545571/

Wernsdorf/Fürstenwalde (MOZ) Am Mittwoch hat der #Eisbrecher "#Seeotter" des Wasserstraßen- und #Schifffahrtsamtes Berlin (#WSA) den #Oder-Spree-Kanal an der Wernsdorfer Schleuse Richtung Hauptstadt verlassen. Der Kanal ist bereits kurz zuvor für die Schifffahrt gesperrt worden.

Die anhaltenden Minustemperaturen haben dafür gesorgt, dass der Oder-Spree-Kanal auf dem westlichen Teilstück zwischen dem Bereich Wernsdorf Schleuse/Seddinsee und Fürstenwalde für den Schiffsverkehr gesperrt werden musste. "Die Sperrung gilt seit 0 Uhr", sagte Gordon Starcken, technischer Mitarbeiter beim zuständigen Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Berlin gegenüber der MOZ. Seine Behörde, die bis vor kurzem noch Wasser- und Schifffahrtsamt hieß, habe ihren Namen gewechselt, "damit die Menschen wissen, dass wir nicht für das Wasser, sondern die Wasserstraßen zuständig sind", erklärte Starcken am Rande. Er ist beim WSA Berlin als stellvertretender Leiter des Außenbezirks Fürstenwalde beschäftigt, der den Bereich zwischen Seddinsee und Oder betreut.

Die Sperrung des restlichen Oder-Spree-Kanals – auf dem Teil zwischen Fürstenwalde und Eisenhüttenstadt dürfen die Schiffe bereits seit vergangener Woche nicht mehr fahren – sei nötig geworden, da dieser nun ziemlich vereist sei. "Wir haben Eisstärken von zum Teil zehn bis 15 Zentimetern", sagt Starcken. Anders sehe es im Bereich Fürstenwalde aus, wo es kaum Eis gebe.

In Fürstenwalde hat normalerweise auch der Eisbrecher "Seeotter" seinen Ankerplatz. Von hier aus startet er zu seinen Einsätzen. Doch am Mittwoch wurde der 305 PS starke, 22 Meter lange und fünf Meter breite Brecher nach #Berlin-Grünau beordert, um dort für Einsätze bereitzustehen.

Dieser Schritt zum jetzigen Zeitpunkt sei nicht nur sinnvoll, weil der Brecher wegen der eingestellten Schifffahrt auf dem Kanal dort vorerst nicht mehr gebraucht werde. "Wenn er in Fürstenwalde geblieben wäre, hätte die Gefahr bestanden, dass er bei weiter zunehmender Vereisung des Kanals für längere Zeit nicht nach Berlin hätte fahren können", erklärte Gordon Starcken. Schließlich sei das Schiff auch nur für begrenzte Eisstärken von bis zu …

Bahnverkehr: Im Pendlerbus nach Berlin Schienenersatzverkehr fährt werktags ohne Zwischenhalt aus der Lausitz in die Hauptstadt, aus Lausitzer Rundschau

http://www.lr-online.de/regionen/spreewald/luckau/Im-Pendlerbus-nach-Berlin;art1062,5794155

Uckro Mit der #Sperrung der #Bahnstrecke #Berlin-Dresden hat die Deutsche Bahn einen #Schienenersatzverkehr eingerichtet. Unter anderem bringt ein Schnellbus aus Uckro täglich Pendler nach Berlin und abends wieder zurück. Die Fahrgäste sind zufrieden.
Es ist noch dunkel, wenn Angela Russig morgens kurz vor fünf Uhr am Uckroer Bahnhof (Landkreis Dahme-Spreewald) steht. Die 51-Jährige wartet auf den grauen Reisebus, der sie seit einem halben Jahr täglich zur Arbeit nach Berlin bringt. Der Schienenersatzverkehr RE5C mit Halt in Luckau ist vor allem für Berufspendler gedacht, die am Morgen nach Berlin und am Abend wieder zurück müssen. "Der Bus ist eine gute Sache, alles funktioniert reibungslos. Das mussten wir uns aber erkämpfen", sagt Angela Russig, die mit etwa zehn weiteren Fahrgästen zu den Stammnutzern des Ersatzangebotes gehört. Mit der baubedingten Vollsperrung der Dresdner Bahn zwischen Wünsdorf-Waldstadt und Elsterwerda im August 2016 war ihre bis dato stündliche Zugverbindung in die Hauptstadt abgeschnitten worden. "Ursprünglich war für uns ein Ersatzbus zum Lübbener Bahnhof oder eine Anbindung an den Ersatzverkehr nach Wünsdorf geplant. Die Fahrzeit hätte sich dadurch deutlich verlängert", berichtet Angela Russig. Auch, weil der von Lübben verkehrende Regionalexpress 2 (ODEG) zu den Stoßzeiten bereits an seine Kapazitätsgrenzen stößt, regten die betroffenen Pendler mit Unterstützung aus der Politik einen anderen Vorschlag an: Einen Schnellbus Uckro–Berlin.

Keine längere Fahrzeit
Nach Verhandlungen mit der Deutschen Bahn und dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg kamen die Beteiligten überein: Zwei Pendlerbusse wurden eingerichtet, die jeweils im Abstand von einer Stunde morgens nach Berlin und abends wieder zurückfahren. Zwar ist das Angebot nicht so flexibel, wie der reguläre Zugverkehr, doch immerhin behalten die Uckroer Pendler eine Direktverbindung. Eine Stunde und 15 Minuten dauert – wenn alles gut geht – die Fahrt zum Berliner Südkreuz. "Die Bahn hat früher genauso lang gebraucht, weil sie überall gehalten hat", berichtet Angela Russig. Inklusive Fahrt mit der S-Bahn, Fußweg und Rückfahrt benötigt sie vier Stunden täglich für ihren Arbeitsweg. Seit 15 Jahren pendelt die Angestellte aus Pitschen-Pickel bei Luckau nach Berlin. Oft hat sie die Störanfälligkeit der Strecke selbst zu spüren bekommen: "Es gab regelmäßig technische Probleme und Verspätungen. Einmal habe ich für die Rückfahrt sechs Stunden gebraucht", erinnert sie sich und ist froh, dass die Strecke modernisiert wird – auch, wenn sich für den Regionalverkehr die Fahrzeit künftig nicht …

S-Bahn: Gastbeitrag: S-Bahnbrücke über den Teltowkanal Nie mehr in sechs Minuten von Wannsee nach Stahnsdorf?, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/steglitz-zehlendorf/gastbeitrag-s-bahnbruecke-ueber-den-teltowkanal-nie-mehr-in-sechs-minuten-von-wannsee-nach-stahnsdorf/19214008.html

Unser Gastautor ist Friedhofsverwalter des Südwestkirchhofs in Stahnsdorf. Er befürchtet, dass mit dem #Abriss der letzten #S-Bahn Brücke die Hoffnungen auf eine Verkehrsanbindung zum "Prominentenfriedhof" schwinden.

Die Wiederbelebung der "#Friedhofsbahn" bzw. die Realisierung des schon 1913 angedachten und geplanten Ringschlusses zwischen #Berlin-Wannsee über #Stahnsdorf nach #Berlin-Lichterfelde wird seit vielen Jahren öffentlich diskutiert. Wenn nun jedoch nach aktuellen Berichten die Kommunen Stahnsdorf und Kleinmachnow die alte S-Bahn Brücke über den #Teltowkanal aus Angst vor Unterhaltungskosten für das letzte Relikt abreißen lassen, wird wohl an eine Wiederbelebung der Verkehrsanbindung nicht zu denken sein.

Nach der Eröffnung des größten evangelischen Friedhofs in Deutschland 1909, sorgte die Evangelische Landeskirche 1913 auch für die Verkehrsanbindung zum Südwestkirchhof Stahnsdorf und beauftragte den Bau der S-Bahn. Die 4,2 km lange Bahnstrecke führte von Bahnhof Wannsee über Dreilinden, den Teltow-Kanal und endete direkt vor dem Haupteingang des Südwestkirchhofs in Stahnsdorf. Finanziert hat die Evangelische Kirche den S-Bahn Bau mit 2,5 Millionen Reichsmark.

Noch heute ist die Bahn im Volksmund als "Friedhofs- und Leichenbahn" oder auch als "Witwenexpress" bekannt, denn die Bahn wurde anfangs nur für die Beförderung der Friedhofsbesucher und zum Transport der Toten eingerichtet. Auch die gesamte Region erlebte zur damaligen Zeit einen erheblichen wirtschaftlichen Aufschwung durch diese Verbindung an die Metropole Berlin. Nach der Elektrifizierung 1928 brauchte der Fahrgast nur sechs Minuten bis Bahnhof Wannsee, um von dort ins Stadtzentrum oder nach Potsdam zu gelangen.

Dass Kommunen mit einer solchen Reaktivierung von Infrastruktur überfordert sind, ist noch ansatzweise nachvollziehbar. Bedauerlich ist nur, dass die Bundesregierung nicht zu ihrem Wort des Einigungsvertrages steht und für die Wiederherstellung …

Bus: Deutsche Bahn stellt ersten autonom fahrenden Busverkehr in Deutschland vor Testbetrieb für Verkehre in Berlin und Leipzig erfolgreich gestartet, aus DB

http://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/12909746/p20161216.html

Erstes Pilotprojekt im öffentlichen Verkehr in 2017 • DB Schenker plant Platooning-Test mit MAN

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn (DB), Dr. Rüdiger Grube, und der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt, haben heute in Berlin ein neues Testfeld der Deutschen Bahn für #autonome #Busverkehre vorgestellt. Auf dem Gelände des #Euref-Campus in #Berlin-Schöneberg erprobt die DB gemeinsam mit dem Forschungszentrum #InnoZ, das mehrheitlich von der DB geführt wird, in den kommenden Monaten einen autonomen Buslinienbetrieb mit dem Prototyp-Fahrzeug des Startups Local Motors. Bereits seit Oktober läuft ein ähnlicher Test in Leipzig auf dem Gelände von DB Schenker mit einem Fahrzeug der Firma EasyMile. In beiden Fällen können Mitarbeiter die Buslinie im Alltag nutzen. So sollen Fahrzeugtechnik und Betrieb unter möglichst realen Bedingungen getestet sowie Kundenfeedback eingeholt werden.

„Autonome Fahrzeuge werden den Mobilitätsmarkt revolutionieren, weil Kunden damit öffentliche Verkehre genau dann nutzen können, wenn sie das Angebot brauchen. Ein neuer großer Markt für individuelle öffentliche Mobilität entsteht. Mit unserem Testbetrieb wollen wir demonstrieren, dass wir unser großes Knowhow als Mobilitätsanbieter bereits heute mit neuen Technologien so bündeln können, dass der Kunde davon profitiert. Jetzt gilt es, wichtige Erfahrungen im Einsatz von autonomen Fahrzeugen im öffentlichen Nahverkehr zu sammeln, um die Vorreiterrolle in Deutschland weiter voranzutreiben“, so Dr. Rüdiger Grube.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt: „Deutschland muss Leitanbieter für automatisierte und vernetzte Fahrzeuge sein. Das gilt auch für den öffentlichen Verkehr und den Güterverkehr. Mit der Erprobung des autonomen Bus-Shuttles und des Lkw-Platoonings sammelt die DB wichtige Erkenntnisse für neue, intelligente Geschäftsmodelle und baut ihr Knowhow als moderner, Mobilitäts- und Logistikanbieter weiter aus. Sie legt damit den Grundstein, das Verkehrsmittel der Gigabit-Gesellschaft zu werden.“

Die Testbetriebe sind der Auftakt verschiedener Projekte zum autonomen Fahren bei der Deutschen Bahn. Schon im Jahr 2017 sind die ersten Pilotprojekte im öffentlichen Raum geplant.

Bei der Entwicklung vernetzter Lkw-Kolonnen, dem sogenannten Platooning, arbeiten DB Schenker und MAN bereits gemeinsam an einer Erprobung im Echtbetrieb. 2018 soll ein Lkw-Platoon auf dem digitalen Testfeld Autobahn auf der A 9 zwischen den DB Schenker-Niederlassungen München und Nürnberg unterwegs sein. Im zweiten Schritt ist der Einsatz autonom fahrender Lkw auf dem Nürnberger DB Schenker-Werksgelände vorgesehen.

Autonomes Fahren ist Teil der Digitalisierung bei der DB, die in drei Feldern angegangen wird: An der Kundenschnittstelle, bei allen unterstützenden internen Prozessen sowie mit der Entwicklung neuer datenbasierter Geschäftsmodelle. Dafür investiert das Unternehmen bis 2018 rund eine Milliarde Euro und hält zusätzlich 50 Millionen Euro zur Startup-Förderung bereit.  

Hinweis für die Redaktionen: Fotos und Schnittbildmaterial stehen zur Verfügung unter: https://mediathek.deutschebahn.com/marsDB/ko/de/3278832

Fotos von der Veranstaltung folgen um 16 Uhr, Schnittbildmaterial und O-Töne von der Veranstaltung gibt es ab 19 Uhr. 

Regionalverkehr: Brandenburg: Vorinformation SPNV-Leistungen Netz Elbe-Spree (NES), aus EU, LokReport

http://www.lok-report.de/

Das Land #Brandenburg, Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung, das Land #Berlin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, das Land #Sachsen-Anhalt, Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr, vertreten durch die Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH und das Land #Mecklenburg-Vorpommern, Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung, haben über den #VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH eine Vorinformation zu #SPNV-Leistungen im Netz #Elbe-Spree (NES) gegeben (2016/S 222-404406).
Die zu vergebenden Leistungen betreffen das fahrplanmäßige Angebot folgender Linien: 
• RE1 Magdeburg – Brandenburg (Havel) – Frankfurt (Oder); 
• RE2 Wismar – Wittenberge – Cottbus; 
• RE4 Stendal – Rathenow – Ludwigsfelde – Jüterbog; 
• RE7 Dessau – Belzig – Senftenberg; 
• RE9 Berlin Hbf (tief) – BER-Terminal; 
• RB11 Frankfurt (Oder) – Cottbus; 
• RB13 Berlin-Spandau – Wustermark; 
• RB14 Berlin Friedrichstraße – Nauen; 
• RB20 Oranienburg – Potsdam Hbf; 
• RB21 Wustermark – Griebnitzsee; 
• RB22 Königs Wusterhausen – Potsdam Hbf; 
• RB23 Michendorf – Potsdam Hbf;
• RB24 Eberswalde – Berlin-Lichtenberg – BER-Terminal – Wünsdorf-Waldstadt; 
• RB33 Jüterbog – Berlin-Wannsee; 
• RB33ST Stendal – Tangermünde (Option); 
• RB34 Rathenow – Stendal; 
• RB51 Rathenow – Brandenburg (Havel);
• RB66 (Berlin -) Angermünde – Tantow – Staatsgrenze Deutschland/Polen; 
• RB91 Frankfurt (Oder) – Staatsgrenze Deutschland/Polen; 
• RB93 Forst – Staatsgrenze Deutschland/Polen.
Die Beschaffung des öffentlichen Dienstleistungsauftrages erfolgt im Wege eines #wettbewerblichen #Vergabeverfahrens in Form eines Offenen Verfahrens. Die Leistungen umfassen ca. 23 Mio. Zugkm p. a. Die voraussichtliche Laufzeit beträgt 12 bis 15 Fahrplanjahre ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2022. Eine losweise Vergabe ist vorgesehen (Quelle EU-Amtsblatt, 18.11.16).

Regionalverkehr + S-Bahn + Potsdam: Reportage: Mit dem Regionalzug von Potsdam nach Berlin – Drängeln, Quetschen, Schieben, aus rbb-online.de

http://www.rbb-online.de/wirtschaft/thema/2016/pendleratlas/beitraege/Reportage-Pendler-Potsdam-Berlin.html

Wer mit der #Regionalbahn von #Potsdam nach #Berlin #pendelt, braucht starke #Nerven, denn die Züge sind morgens oft #rappelvoll. Wirkliche Entlastung könnte wohl nur die #Wiederbelebung der #Stammbahn bringen. Ein Erfahrungsbericht von Robin Avram.

Herren in blauer Uniform mit Schirmmütze, die mit aller Kraft ein Knäuel von Fahrgästen in die gelben Waggons hinein drücken: Der Beruf des U-Bahn-Schiebers in Tokio hat es zu einiger Berühmtheit gebracht. Das eigentlich Bemerkenswerte an diesen Bildern ist, mit welchem Gleichmut die Tokioter Fahrgäste diese klaustrophobische Prozedur über sich ergehen lassen – offenkundig gibt es für sie keine besseren Alternativen.

Ganz so schlimm wird es den Berufspendlern nicht ergehen, die am Bahnsteig des Potsdamer Hauptbahnhofs an einem trüben Freitagmorgen auf die Regionalbahn warten. Aber der stoische Gleichmut der meisten hier ist gleichwohl bemerkenswert – obwohl die Alternative in Form der S-Bahn nur ein Gleis weiter fährt.

"Ist schon voller geworden im Regio, auch durch die ganzen Studenten", murmelt der Mitfünziger Heiko Herrmann schulterzuckend, die Hände in den Parkataschen vergraben. Aber die nicht ganz so volle S-Bahn, die braucht bis zum Bahnhof Zoo nun mal 31 Minuten – schließlich sind zwei Streckenabschnitte immer noch eingleisig. Die Regionalbahn-Gleise hingegen sind durchgängig ausgebaut, zudem hält der RE seltener, deshalb braucht er nur 18 Minuten. "Ne Schnellbahn ist diese S-Bahn nicht", sagt Hermann, lacht, und wendet sich dem RE1 zu, der pünktlich um 7:42 Uhr in den Bahnhof einfährt. Lieber dicht an dicht gedrängt in der Regionalbahn zur Arbeit fahren – und dafür morgens etwas länger schlafen.

Viele heften den Blick nach draußen in die Ferne

Nachdem der rotlackierte, doppelstöckige Züg einfährt, bilden sich vor den Türen sofort Trauben von Menschen. Bevor die Jagd auf die Sitzplätze losgeht, strömt erst einmal ein Teil der Fahrgäste …