In der Auseinandersetzung zwischen dem Berliner Senat und der S-Bahn Berlin GmbH um den Abschluss eines neuen Verkehrsvertrages setzt S-Bahn-Geschäftsführer Günter Ruppert weiter auf eine zügige Einigung: „Berlin ist ohne seine S-Bahn nicht denkbar“!
„Wir wollen keine Konfrontation! Es kommt darauf an, dass beide Partner ihre Verpflichtungen erfüllen. Wir wollen auch weiterhin unsere rund 1,2 Mio. Fahrgäste täglich zuverlässig befördern. Dazu ist es erforderlich, dass das Land Berlin als Aufgabenträger gemäß Regionalisierungsge-setz diese Leistungen bestellt. Nur ein entsprechender Verkehrsvertrag schafft die planerischen und finanziellen Voraussetzungen“, erklärt der S-Bahn-Chef.
Die finanzielle Notlage des Landes lässt Ruppert nicht gelten: „Der Bund stellt dem Land Berlin die für eine Bestellung von Verkehrsleistungen bei der S-Bahn Berlin GmbH erforderlichen Mittel in voller Höhe zur Verfügung.“
Die Strecken, Bahnhöfe und Züge der Berliner S-Bahn haben in den vergangenen Jahren ihr Gesicht komplett verändert – nur eines bleibt wie es ist: Die jahrzehntelange Tradition des S-Bahn-Weihnachtszuges wird auch 2003 fortgesetzt. Vom 1. Advent bis zum 4. Advent ist der historische Zug aus den zwanziger Jahren vorweihnachtlich geschmückt in weiten Teilen des Streckennetzes unterwegs. In der Woche fährt er für Kindergartengruppen und Schulklassen; am Wochenende können Familien bei weihnachtlicher Musik die Fahrt auf den gemütlichen Holz- oder Polsterbänken genießen. Aufgrund der großen Nachfrage ist der Weihnachtszug in diesem Jahr täglich unterwegs.
Am kommenden Sonntag, 30. November, 12.09 Uhr, starten der Weihnachtsmann und sein Engel am S-Bf. Potsdamer Platz zur ersten Tour durch das (hoffentlich bald) winterliche Berlin. Die zweistündige Fahrt geht über Friedrichstraße, Gesundbrunnen, einmal um den Ring herum nach Waidmannslust und anschließend auf direktem Weg zurück zum Potsdamer Platz. Um 15.09 Uhr ab Potsdamer Platz gibt es eine zweite Gelegenheit dabei zu sein. Vergleichbare Fahrten werden auch an den anderen Wochenenden vor Weihnachten angeboten. Kinder zahlen 3 € (4 bis 13 Jahre), Erwachsene sind mit 5 € dabei. An Bord werden Kakao, Glühwein und Stollen angeboten. Unterwegs überrascht der Weihnachtsmann mit kleinen Geschenken. Achtung: Gedicht lernen nicht vergessen!“
Von montags bis freitags haben Kindergruppen und Schüler bis zur 2. Klasse Gelegenheit, ihre Weihnachtsfeier im geschmückten Zug zu erleben. Tageweise unterschiedlich beginnen die Fahrten in Wannsee, am Treptower Park, Ostbahnhof oder Potsdamer Platz. An welchen Tagen noch Plätze frei sind, kann unter 030 / 29 74 33 33 erfragt werden. Verbindliche Anmeldungen sind nur schriftlich möglich (Infos in der aktuellen S-Bahn-Kundenzeitung „punkt3“ und im Internet unter www.s-bahn-berlin.de).
Der Berlin #Flugverkehr steht vor einer rasanten #Zunahme. Bei der Zahl der angemeldeten Flüge für den Sommer stehen alle drei Berliner Flughäfen zusammen mit Stuttgart bei den Zuwachsraten an der Spitze. Vorne liegt #Schönefeld mit 43,6 Prozent zugeteilten Starts und Landungen mehr, gefolgt von #Tempelhof mit 18,3 Prozent und #Tegel mit 15,1 Prozent. Obwohl erfahrungsgemäß nicht alle angemeldeten Flüge tatsächlich auch stattfinden, sei es unverantwortlich, angesichts dieser Entwicklung Tempelhof schließen zu wollen, sagte dazu Hans-Hennig Romberg vom Vorstand der Interessengemeinschaft #City-Airport Tempelhof (#ICAT).
Ab 1. Januar 2004 gibt es das #Sozialticket (#Berlin-Karte S) für den #Tarifbereich Berlin AB nicht mehr. Es entfällt ersatzlos für die 80 000 arbeitsfähigen #Sozialhilfeempfänger, die bisher das Ticket kauften. Das in einer tiefen #Finanzkrise steckende Land Berlin kann sich die Zuschüsse in Höhe von jährlich 17,4 Mio €, die den Sozialhilfeempfängern den Kauf des Fahrscheins zum günstigen Preis von 20,40 € ermöglichten, nicht mehr leisten.
Es kann nur das fahren, was die Länder bestellen und bezahlen
Verkehrsplanungsmanager Rainer Pohlmann antwortet auf Leserfrage
Warum fährt die S-Bahn zwischen #Buch und #Bernau noch immer #eingleisig und nur im #20-Minutentakt? Dr. Dr. Winfried O. Chwastek aus #Zepernick – regelmäßiger und zufriedener punkt 3-Leser – schreibt: „Unverständlich, dass diese traditionsreiche, allererste S-Bahn-Strecke trotz steigenden Berufsverkehrs und zunehmender Einwohnerzahlen nicht verdichtet wird.“
Nach Ausbildung, Abitur und Diplom als Volkswirt 1982 bis 1986 Marketingleiter beim #Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, später Marketingchef und stellvertretender Geschäftsführer des Frankfurter Verkehrsverbundes. 1994 bis 2001 Bereichsleiter für Zentrales Marketing bei der DB Regio AG in Frankfurt/Main.
Zwischen #Nordbahn (Berlin– Stralsund) und Hamburger Bahn hatten die Städte und Gemeinden nordwestlich Berlins, im Barnim und im Havelland gelegen, endlich den ersehnten #Eisenbahnanschluss erhalten.
Am 17. November, als auf dem ehemaligen #Schlachthofgelände die neuen Großmärkte Plus, Dänisches Bettenlager, toom-Baumarkt und Möbeldiscounter Fritz eröffneten, ging auch der neue #Ausgang des #S-Bahnhofs #Storkower Straße zur #Friedrichshainer Seite hin in Betrieb.
Seit Beginn des Wintersemesters sind verstärkt Fälschungen des Semestertickets aufgetreten. Dazu gehörten unter anderem auch eingeschweißte Semestertickets. Diese Tickets wurden bei unseren Fahrscheinkontrollen eingezogen, denn das Laminieren von Fahrausweisen stellt nach §8 Abs.1 Nr. 4 der VBB-Beförderungsbedingungen eine Veränderung dar, die unzulässig ist.
Dieser Fakt wurde allen am Semesterticket beteiligten Hochschulen und Universitäten auch schriftlich mitgeteilt und sie wurden gebeten, die Studenten darauf hinzuweisen. Trotzdem wollen wir nicht „das Kind mit dem Bade“ ausschütten und werden mit dem heutigen Tag wie folgt vorgehen: eingeschweißte Semestertickets (die ja gleichzeitig auch Ausweise für andere Institutionen sind) werden nicht mehr eingezogen. Allerdings wird die Überprüfung dieser laminierten Ausweise sehr gründlich sein, weil wir sichergehen müssen, dass es sich nicht um Fälschungen handelt.
Bei einem Verdacht, dass ein Ticket gefälscht wurde, muss es allerdings hier im Gebäudekomplex der Hauptverwaltung (Grunewaldstraße 1) vorgelegt werden. Diejenigen, die von Mitarbeitern der S-Bahn kontrolliert wurden, und bei denen gegebenenfalls eine Fälschung vermutet wird, müssen zur S-Bahn Berlin GmbH (Invalidenstraße 19), um dort das Semesterticket überprüfen zu lassen.
Der Verkehrsverbund Berlin Brandenburg (VBB) wird in Absprache mit den Berliner Verkehrsunternehmen noch einmal die Universitäten und Fachhochschulen anschreiben und daran erinnern, dass die Semestertickets nicht laminiert werden dürfen. Unabhängig davon haben wir das Problem erkannt und werden, gemeinsam mit dem VBB und der S-Bahn Berlin GmbH, nach Möglichkeiten suchen, das Problem in den Griff zu bekommen. Beispielsweise wäre dankbar, dass die Humboldt Universität, die Freie Universität und die Fachhochschulen die praxisorientierte Variante der Technischen Universität übernehmen. Die TU gibt nämlich schon jetzt Studentenausweise mit Fahrberechtigung als Plastikkarte heraus, so dass das Problem bei diesen Studenten gar nicht erst auftreten kann.
„Endlich wird unser Traum Wirklichkeit und #Teltow erhält wieder einen #S-Bahn-Anschluss! Wir sind heute richtig glücklich, weil wir so lange auf diesen Tag gewartet haben“, freuen sich Günter Duwe, Ehrenvorsitzender des Teltower Heimatvereins, und Viktor Sauer, der ganz in der Nähe der künftigen Trasse wohnt.