Straßenverkehr: Wildtierbrücken in Brandenburg – Sie laufen über, aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2017/08/wildtierbruecke-brandenburg-bilanz-autobahnen.html

Eigentlich war ihr Bau nach der Wirtschaftskrise 2009 nur als #Konjunkturstütze gedacht. Doch die drei #Tierbrücken über Brandenburger Autobahnen werden tatsächlich genutzt, von Wildschweinen, Hirschen oder Wölfen – und ungebetenen Fußgängern.
Sie kommen fast immer nachts, die meisten ganz gemächlich: Im Schutz der Dunkelheit spazieren sie über den grünen Brückenboden, Hirsche und Rehe, Wildschweine, Hasen und Wölfe. Ab und zu rauscht auf der Autobahn unter ihnen ein Auto vorbei. Drei dieser Grünbrücken für Wildtiere wurden in Brandenburg nach der letzten Wirtschaftskrise 2008 und 2009 gebaut. Sie sollten – wie so viele große Bauprojekte – leere Auftragsbücher füllen und dadurch die Konjunktur anschieben.

Am Dienstag zog das Brandenburger Umweltministerium eine Zwischenbilanz: Die Brücken würden von den vierbeinigen Fußgängern gut genutzt, zwischen zwei und zehn Tiere am Tag liefen drüber. Man weiß das so genau, weil man – gewohnt gründlich – nachgezählt hat. Mit Überwachungskameras sehen die Naturschützer jeden einzelnen Passanten.
Die Arten

Und es kamen im einzelnen:

    Rot-, Dam-, Schwarz und Rehwild
    Feldhase
    Rotfuchs …

Elektromobilität: E-Mobile in Berlin Elektroauto macht mehr Probleme, als es löst – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/e-mobile-in-berlin-elektroauto-macht-mehr-probleme–als-es-loest–28203432?dmcid=nl_20170822_28203432

Sie sind gelb, haben ein windschnittiges Führerhaus und einen kastenförmigen Ladebereich. Schön sehen sie nicht aus, die selbst entwickelten elektrischen Street Scooter der Post. Aber muss Fortschritt schön sein? In Berlin werden seit Juli mit 40 Fahrzeugen dieser Art Pakete ausgefahren, was der Berliner Luft jährlich rund 150 Tonnen Kohlendioxid erspart. In Brandenburg sind sogar schon 88 #Ökostromer unterwegs. Wenn die XL-Version verfügbar ist, werde der Einsatz in Berlin ausgeweitet, sagte Postsprecherin Anke Blenn. „Mittelfristig will die Deutsche Post DHL Group die gesamte Zustellflotte auf E-Fahrzeuge umstellen.“ Es gibt sie noch, die gute Nachricht aus der Welt der #Elektromobilität.

Allzu viele gab es in der jüngsten Zeit nicht. Es ist nicht lange her, da ließ eine Studie des Umweltinstituts IVL alte Negativ-Diskussionen wieder aufleben. Die Schweden hatten errechnet, dass bei der #Batterieherstellung enorme Mengen Energie verbraucht werden. Gefragt wird jetzt auch wieder, ob es überhaupt genug Rohstoffe gebe, um so viele Batterien zu fertigen, und genug Strom, um Millionen E-Autos zu betreiben.
Eine falsche Debatte

Die Grünen wünschen sich, dass ab 2030 keine Benziner und Diesel mehr verkauft werden. Das hat bei Autofahrern Ängste ausgelöst. Und dann ist da noch die Statistik: Zwar ist die Zahl der Elektroautos in Deutschland seit 2009 auf das 23-Fache gestiegen, doch ihr Anteil an der Gesamtzahl ist weiterhin …

U-Bahn: Vorbereitung der U8 -Verlängerung – nächste Planungsschritte, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Hat der Senat auf seinen Sitzungen seit Juni 2017 über die mögliche #Erweiterung des Berliner #U-Bahn-
Netzes beraten, welche Senatsvorlagen gab es dazu und welche Beschlüsse wurden dazu gefasst,
insbesondere zur Verlängerung der U8 in das Märkische Viertel?
Antwort zu 1:
In der Senatssitzung vom 11.07.2017 wurde festgestellt, dass die Priorität der
Netzerweiterungen weiterhin bei der Straßenbahn liegt. Im Rahmen der langfristigen
Verkehrsplanung der wachsenden Stadt werden davon unabhängig die Option einer
Verlängerung der #U8 ins #Märkische Viertel und weitere Verlängerungen von U-Bahnlinien
geprüft.
Frage 2:
Gibt es bereits einen Auftrag an die Senatorinnen für Stadtentwicklung und für Verkehr zur Erarbeitung der
Planungsgrundlagen für eine Machbarkeitsstudie bzw. Vorplanung oder die volkswirtschaftliche Bewertung
der Erweiterung der U8? Wenn nein, warum nicht, und wann ist dann damit zu rechnen?
Frage 4:
Will der Senat die ersten Planungsüberlegungen zur Verlängerung der in der jüngsten
Presseberichterstattung hervorragend genannten U-Bahnlinien U8 und U7 etwa erst zusammen mit der
Beschlussfassung des neuen Stadtentwicklungsplanes Verkehr (Beschlussfassung 2020?) festschreiben, für
den ausweislich der Drucksache Nr. 18/0472 die erforderlichen Untersuchungen noch nicht einmal
ausgeschrieben sind?
2
Frage 5:
Welchen Zeitplan verfolgt der Senat hinsichtlich der Verlängerung der U8 in das Märkische Viertel in Hinblick
auf die Beschlüsse und die Bearbeitungsdauer von Planungsgrundlagen, Machbarkeitsstudie oder
Vorplanung, volkswirtschaftliche Bewertung, Durchführungsbeschluss, Einstellung der Bauvorbereitungsund
Baudurchführungsmittel in den Landeshaushalt, Anmeldung der Zuschüsse beim Bund etc.?
Antwort zu 2, 4 und 5:
Da es sich um langfristige Planungsoptionen handelt, lässt sich kein Zeitplan angeben.
Hierzu wird die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz zunächst die
verkehrliche Wirkung der Verlängerung der U 8 ins Märkische Viertel im Rahmen der
aktuellen Fortschreibung des Stadtentwicklungsplanes Verkehr (StEP Verkehr)
untersuchen lassen. Die erforderlichen Arbeiten für den StEP Verkehr wurden
ausgeschrieben und sind bereits beauftragt. Der Entwurf des StEP Verkehr ist für Mitte
2018 angestrebt. Über die daran anschließenden Schritte für die mögliche Fortsetzung der
U 8 – Planung, wie zum Beispiel eine Vorplanung oder volkswirtschaftliche Bewertung, ist
mit Vorliegen der Ergebnisse des StEP Verkehr ergebnisoffen zu entscheiden.
Frage 3:
Hat der Senat im Haushaltsplanentwurf 2018/2019 Haushaltsmittel für irgendwelche Untersuchungen oder
Vorplanungsaktivitäten zur Verlängerung der U8 eingestellt; wenn ja, in welcher Höhe, wenn nein, warum
nicht?
Antwort zu 3:
Für die Überprüfung von Maßnahmen, beispielsweise im Rahmen des StEP Verkehr,
darunter die Verlängerung der U 8 ins Märkische Viertel, oder für die Fragen von
Trassenfreihaltungen sind für den Haushaltsplanentwurf 2018/2019 Haushaltsmittel in
Höhe von insgesamt 150.000 € vorgesehen.
Frage 6:
Parallel zu welchen Planungsphasen wird das Planfeststellungsverfahren durchgeführt werden und wann
könnte es abgeschlossen sein?
Antwort zu 6:
Sollte eine positive Entscheidung vorliegen, so ist zunächst die Finanzierung der baulichen
Umsetzung zu klären. Angesichts der begrenzten zur Verfügung stehenden Mittel aus dem
Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz und der Entflechtungsmittel sind zeitliche
Aussagen nicht möglich.
Planfeststellungsverfahren werden grundsätzlich mit Vorliegen des endgültigen
ingenieurtechnischen Entwurfs nach Abschluss der Entwurfsplanung durchgeführt. Dafür
ist in Abhängigkeit der planerischen Randbedingungen von einer Dauer von mindestens
18 Monaten auszugehen.
Ergänzend teilt die BVG AöR hierzu mit:
„Mit einem Baustart ist incl. der Zeiten für die Planung, den Leitungsbau und das
Vergabeverfahren in der Regel ca. 5-6 Jahre nach Projektauftrag zu rechnen.“
Frage 7:
Können die alten Bauplanungen aus den 1980er Jahren zumindest noch teilweise für das aktuelle Vorhaben
herangezogen werden?
3
Antwort zu 7:
Hierzu teilt die BVG AöR mit:
„Der BVG liegen aus dem Landesarchiv lediglich verschiedene Vorentwürfe für
Trassenvarianten vor. Konkrete Bauplanungen für den Weiterbau, die für eine spätere
Verlängerung genutzt werden können, sind nicht bekannt.“
Berlin, den 15.08.17
In Vertretung
Kirchner
…………………………..
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Flughafen in Berlin Für eine späte BER-Eröffnung fehlt Geld, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/flughafen-in-berlin-fuer-eine-spaete-ber-eroeffnung-fehlt-geld/20213730.html

Für den #BER ist die #Insolvenz von #Air Berlin wohl noch das geringste Problem: Die absehbare #Verschiebung der #Eröffnung auf mindestens Herbst 2019 #sprengt alle #Kalkulationen.
Zunächst einmal gibt die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB) eine Entwarnung: Die insolvente Airline Air Berlin, die mit einem Passagier-Anteil von rund 28 Prozent der bisherige Hauptkunde ist, steht bei der FBB nicht in der Kreide. Es gebe aktuell keine offenen Forderungen gegenüber Air Berlin, so die Flughafengesellschaft. Wie das?
 Möglich war das nur, weil das öffentliche Gemeinschaftsunternehmen Berlins, Brandenburgs und des Bundes dem Vernehmen nach vorsichtig operierte, sich von der angeschlagenen Airline schon länger die Rechnungen sofort bezahlen ließ oder Leistungen nur gegen Vorkasse erbrachte. Und nun ist der Ernstfall eingetreten, der in den Risikoberichten für den Aufsichtsrat unter dem Stichwort „Insolvenz eines großen Airline-Kunden“ schon lange vorsorglich einkalkuliert war – mit einem möglichen Gesamtschaden von 219 Millionen Euro. In anderen, aktuellen Berechnungen kommt die FBB nach Tagesspiegel-Informationen auf – vielleicht – drohende Ausfälle von 73 Millionen Euro. Genau kann das vorläufig niemand beziffern. Nicht einmal, ob es überhaupt Ausfälle geben wird. Alles hängt davon ab, was mit Air Berlin passiert.
6,6 Milliarden Euro und eine Eröffnung ist nicht absehbar

Denn das FBB-Management kann durchaus darauf setzen, dass die von Air Berlin genutzten Slots auf dem Markt hoch begehrt sind und der Neu-Eigentümer und andere, expandierende Airlines sofort einsteigen werden. Damit gäbe es für den Flughafen womöglich sogar die Chance höherer Einnahmen als bei der kränkelnden Fluggesellschaft, die am …

Bahnhöfe: S-Bahnhof Warschauer Straße – 85.000 Menschen müssen durch die Baustelle auf den Bahnsteig, aus rbb24

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2017/08/bauarbeiten-s-bahnhof-warschauer-strasse-berlin-friedrichshain.html

Sieben Jahre zu spät und ein bisschen teurer: Am #S-Bahnhof #Warschauer Straße geht am Montag ein neuer #Bahnsteig in Betrieb. Deshalb werden Fahrgäste durch die neue #Empfangshalle geleitet. Die ist aber selbst noch eine Baustelle.
Auf den ersten Blick sieht die neue Empfangshalle des S-Bahnhofs Warschauer Straße nicht besonders einladend aus. Eigentlich wirkt es eher so, als sollte man sie noch gar nicht betreten. Bauträger ragen in die Luft, der rohe Beton ist fast überall noch von Baugerüsten umgeben, und der Eingang führt in einen mit Neonröhren ausgeleuchteten Tunnel. Aber eine Nachfrage bei Jon Draheim bestätigt: Hier sollen ab Montag alle Menschen lang, die zur S-Bahn wollen. Dafür wurde die letzten Wochenenden sogar durchgearbeitet.

Jon Draheim arbeitet für das Architekturbüro BAP und ist im Auftrag der Deutschen Bahn Station & Service AG der Projektingenieur am Bahnhof Warschauer Straße – so zumindest sein offizieller Titel. Er selbst nennt sich aber lieber "Mädchen für alles". "Das ist mein erster Bahnhof", sagt der 63-jährige Draheim nicht ganz ohne Stolz. Viele andere Großprojekte hat er schon betreut, etwa das Ärztehaus an der Schönhauser Allee, das Stadtbad Mitte oder das Krokodilhaus im Tierpark Berlin. Die Warschauer Straße sei trotzdem etwas Besonderes, vor allem durch ihre Lage: "Das kann man sich vorstellen wie eine Bohrinsel. Wir haben hier vier Gleise, die uns umgeben, und wir haben hier ständig rollenden Verkehr. Das war schon eine Herausforderung", so Draheim.
Selbst das Dach der Bahnhofshalle fehlt noch

Auch sonst sind die Dimensionen durchaus beeindruckend. "85.000 Menschen passieren den Bahnhof Warschauer Straße jeden Tag", erzählt Michael Baufeld, Pressesprecher der Deutschen Bahn. "Das sind 13.000 mehr als am Ostbahnhof und 15.000 weniger als am …

Fähre: Rudern für die Reisenden: Der Fährmann von Rahnsdorf, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/incoming/article211638525/Rudern-fuer-die-Reisenden-Der-Faehrmann-von-Rahnsdorf.html

Nur 36 Meter trennen die Ufer von #Rahnsdorf und #Müggelhort. Ronald Kebelmann bringt die Passagiere auf Zuruf rüber – mit dem #Ruderboot.

Es gibt Menschen, die ihn um seinen Arbeitsplatz beneiden. "Mensch Ronni", sagen sie, "du hast es gut. Sommer, Sonne und Wasser. Ab und zu ruderst du mal nen Wanderer rüber. Vier, fünf Schläge, mehr brauchst du ja nicht, um sie ans andere Ufer zu bringen."

"Hmmmmm." Ein sonores Brummen, das ist alles, was man in solchen Momenten von Ronald Kebelmann hört. Und wer ihn kennt, der weiß, dass das durchaus als Zustimmung zu verstehen ist. Kebelmann, 63, ist #Ruderfährmann, der letzte seiner Zunft, zumindest in Berlin, vielleicht sogar auch im Rest der Republik. So genau weiß Ronald Kebelmann das nicht. Sein Revier ist überschaubar. Es sind genau 36 Meter zwischen den Ufern von Müggelhort und Rahnsdorf. Ein Klacks nur, doch es sei genau diese Nähe, die ihn an diesem Job reize, sagt der Fährmann. "Hier kennt jeder jeden. Es ist ein bisschen familiärer als auf der Straße."

"Kann das Fahrrad mit?" Ein Passagier steht auf seinem Steg, so ein sportlicher Mittsechziger mit Fahrradhelm. "Ja, kostet aber 1,20 Euro extra." Der Mann kramt Kleingeld aus seiner Tasche. Er könnte auch mit der Fähre F 23 fahren. Aber es geht ihm wie vielen Ausflüglern. Sie haben im Reiseführer gelesen, dass es am südöstlichen Rand von Berlin noch ein Boot gibt, das ohne …

S-Bahn + Museum: S-Bahn-Waggon schwebt in Spremberg ein, aus Lausitzer Rundschau

http://www.lr-online.de/regionen/spree-neisse/spremberg/S-Bahn-Waggon-schwebt-in-Spremberg-ein;art1050,6166493

Für den Oldtimer-Sammler Holger Schwarz aus #Schwarze Pumpe hat sich am Freitagmorgen ein Traum erfüllt: Mithilfe zweier Kräne hievten Fachleute den ausgemusterten Wagen aus Berlin auf das Grundstück in der Straße des Aufbaus.
Kurz vor 9 Uhr senkt sich der #S-Bahn-Waggon auf den Boden. Über dem Dach baumeln die Haken. Vorsichtig öffnet Holger Schwarz die Schiebetür. Jetzt gehört ihm der Schatz.

Dabei sah es in der Nacht zum Freitag noch fast so aus, als könnte der Transport scheitern. Ausgerechnet am Tor zum Grundstück kam der Lastwagen nicht weiter.

Vom Adlergestell auf die A13 war das Team mit der Waggonladung gefahren, weiter über Cottbus nach Spremberg auf die Franz-Mehring-Straße, in die Straße des Aufbaus – und plötzlich blieb das Fahrzeug stecken.

Am Freitagmorgen unterhält sich der Oldtimer-Fan beim Frühstück unter freiem Himmel mit dem Kraftfahrerteam: "Es hat gegossen wie verrückt, ihr wolltet erst rückwärts rein, aber dann ging nichts mehr wegen der blöden Kante an der Einfahrt. Gekämpft wie die Löwen habt ihr beim Rangieren." Zwei Stunden brauchten sie. Vor, zurück. Vor, zurück. Bis der Lastwagen mit dem S-Bahn-Waggon endlich durchs Tor passte.
Trotz dieses Manövers zeigt sich das Transportteam am nächsten Morgen frohen Mutes. Frank Hänel sagt: "Zwar heben wir so einen Waggon nicht allzu oft, aber Tagebaugroßgeräte sind noch eine stärkere Herausforderung."

Die Fachleute befestigen Bänder an den Haken der Kräne. Langsam hieven sie den Waggon auf die Erde. Holger Schwarz schaut zu, läuft auf und ab, unterhält …

S-Bahn: S-Bahn-Fahrplan für S7 kurzfristig geändert aus DB

http://www.deutschebahn.com/presse/berlin/de/aktuell/presseinformationen/14976712/S-Bahn-Fahrplan_fuer_S7_kurzfristig_geaendert.html?start=0&itemsPerPage=20

Vom 21. August bis 1. September nur #20-Minuten-Takt zwischen #Grunewald und #Potsdam • Informationen auf www.s-bahn-berlin.de

Von Montag, 21. August, bis Freitag, 1. September, fahren die Züge der S-Bahn-Linie #S7 zwischen Potsdam und Grunewald nur alle 20 Minuten. Zusätzlich entsteht durch veränderte Abfahrtszeiten ab Westkreuz eine Reisezeitverlängerung bis zu acht Minuten. Der geänderte Fahrplan ist in der Fahrplanauskunft nicht enthalten. Benutzer der S7 werden gebeten, sich auf der Homepage der S-Bahn zu informieren.

Die DB Netz AG beginnt am 21. August zwischen Wannsee und Griebnitzsee mit umfangreichen Gleis- und Weichenerneuerungen. Wegen Änderungen in der Planung musste der Fahrplan für die S7 kurzfristig überarbeitet werden.

S-Bahn: Vor 25 Jahren kehrte die S-Bahn zurück Am 31. August 1992 fuhr der erste S-Bahn-Zug von Berlin nach Mahlow und Blankenfelde. aus MAZ

http://www.maz-online.de/Lokales/Teltow-Flaeming/Vor-25-Jahren-kehrte-die-S-Bahn-zurueck

Die Gemeinde erinnert mit einer Ausstellung an das Jubiläum. Rainer Pannier war dabei, als die Verbindung in der Nacht zum 13. August #1961 #gekappt wurde. Er fordert, dass die Bahn künftig weiter nach #Rangsdorf fährt.
#Blankenfelde-Mahlow
. Es gibt Ereignisse, die vergisst man sein Leben lang nicht. Rainer Pannier war Anfang der 1960er Jahre Dienstvorstehervertreter am Bahnhof #Mahlow. In der Nacht zum 13. August 1961 riss ihn ein Anruf aus dem Schlaf. „Es hieß, ich soll sofort ins Büro kommen“, erinnert sich der 80-Jährige.

Pannier schwang sich aufs Fahrrad. Als er in Mahlow ankam, warteten neben seinem Vorgesetzten ein Transportpolizist und ein Stasi-Offizier mit einem Brief des Ministers, dass die Verbindungen nach Westberlin abgeschnitten werden sollten. Kurz darauf traf ein Bauzug ein. Rainer Pannier, sein Vorgesetzter und die Uniformierten fuhren weiter zur Stadtgrenze nach Lichtenrade. Rainer Pannier musste hilflos mit ansehen, wie Arbeiter das Gleis abbauten. „So etwas vergisst man sein Leben lang nicht“, sagt er.

Das Gefühl der Ohnmacht lässt Rainer Pannier bis heute nicht los

Ein junger Schlosser, der die Anweisung hatte, die Schienen zu demontieren, habe ihn gefragt, was passiert, wenn er sich weigert. Er habe nur auf den bewaffneten Stasi-Mann gezeigt und gesagt, dass das wohl keine gute Idee sei. Und dann im Flüsterton. „Aber du kannst ja langsam machen.“

Das Gefühl der Ohnmacht hat Rainer Pannier bis heute nicht …

Bahnhöfe: Der Bahnhof Wannsee ist jetzt ein Lichtdom Ein neues Beleuchtungskonzept lässt den den Bahnhof bunt leuchten., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-zehlendorf-der-bahnhof-wannsee-ist-jetzt-ein-lichtdom/20203700.html

Und auch ein WC soll es bald wieder geben.
So kann ein #Bahnhof #strahlen: blau, rot grün. Jedes Spektrum ist denkbar. Alltag wird das dezente Grün sein, das die mintgrün gestrichenen Wände in der Empfangshalle des Bahnhofs #Wannsee hervorhebt. Die Bahn hat der Station für knapp 50 000 Euro eine neue Beleuchtung spendiert und auch sonst ein wenig aufgeräumt. Insgesamt rund 85 000 Euro hat sie dafür bisher ausgegeben. Und die Arbeiten gehen weiter.
 Mit kleinen, aber feinen Schritten wolle die Bahn auch kleinere Stationen aufwerten, begründete der Bahnhofschef für den Regionalbereich Ost, Friedemann #Keßler, diesen Schritt. Für die nach Plänen des S-Bahn-Architekten Richard #Brademann 1927/28 gebaute fast zwölf Meter hohe Empfangshalle in Wannsee habe sich ein besonderes Lichtkonzept fast aufgedrängt, sagte Keßler. Umgesetzt hat den „Lichtdom“ dann Thomas Otto aus Werneuchen.
Die natürliche Störfaktoren

Versteckt angebrachte LED-Leuchten strahlen auf die Wände und wirkten dort wie ein „Wall-Washer“, erläuterte Otto sein Konzept. Die gefliesten Säulen werden von Beamern angestrahlt. Alles sei mit dem Denkmalschutz abgestimmt, was nicht …