Ab sofort ist die fahrinfo CD-ROM für das Fahrplanjahr 2003 mit sämtlichen Informationen über den Nahverkehr in Berlin und Brandenburg für fünf Euro in allen Verkaufsstellen der BVG , der S-Bahn Berlin GmbH und im Infocenter des VBB erhältlich. Die fahrinfo CD-ROM enthält alle Tarif- und Fahrplaninformationen des gesamten VBB-Verbundverkehrs inklusive der Änderungen der S-Bahn Streckensperrung Charlottenburg – Zoologischer Garten ab dem 24. Februar 2003. Neu ist die Erweiterung des Kartenbetrachters auf ganz Brandenburg. · Kartenbetrachter: Hier kann der Nutzer Adressen in Brandenburg (neu!) und Berlin suchen, anzeigen und ausdrucken sowie den Fahrtverlauf nach Wunschverbindung betrachten und Wegstrecken auf der Karte vermessen. · Landkarten: gibt es in zwei Darstellungsformen: Für Brandenburg die VBB-Karte mit allen Bahn- und Buslinien im Maßstab 1:200.000. Für Berlin die BVG-Karte im Maßstab 1:20.000. · Erweitertes Informationsangebot: Serviceinformationen zum VBB, S-Bahn Berlin GmbH und BVG mit Tarifangeboten, Ticketverkaufsstellen-Suche, Touristikangebote, Souvenirs und Infoprodukte. · Fahrplan-Update: jederzeit möglich unter „www.vbbonline.de/fahrinfoupdate.html“
Am Ende des vergangenen Jahres unterzeichneten Bahnvorstandsvorsitzender Hartmut #Mehdorn und Brandenburgs Verkehrsminister Hartmut #Meyer den #Verkehrsvertrag für den #Schienenpersonennahverkehr in unserer Region. Dazu ein Gespräch mit Dr. Joachim #Trettin, DB #Regio-Chef in Berlin/Brandenburg
Am Donnerstag vor Weihnachten herrschte Hochstimmung in der Potsdamer DB Regio-Zentrale. Warum ist dieser Vertrag so wichtig? Dr. Joachim Trettin: #Planungssicherheit für die Bahn wird mit diversen Vorteilen für unsere Kunden verbunden. Außerdem garantiert der Vertrag für die nächsten zehn Jahre vielen #Bahnmitarbeitern in unserer Region den #Arbeitsplatz.
Den Übergang zum #Wettbewerb auf der Schiene verspricht Brandenburgs #Verkehrsminister Hartmut Meyer bei der Unterzeichnung des #Verkehrsvertrages zwischen dem Land und der #Deutschen Bahn im Dezember 2002. Durch eine #Ausschreibungsquote für die Vergabe eines erheblichen Anteils der# Verkehrsleistungen soll die schrittweise Einführung von Wettbewerb fortgesetzt werden.
Ab 15. Dezember 2002 erhalten Besitzer der neuen #Bahncard im #VBB 25 Prozent #Rabatt auf ihren #Fahrpreis. Die nebenstehende Skizze der Bundesländer Brandenburg und Berlin zeigt die Gültigkeit, die jedoch eingeschränkt ist.
Diese Regelung gilt nämlich zum Beispiel nicht in Berlin (Tarifzonen A, B und C, in Potsdam, in Frankfurt/Oder, Brandenburg und Cottbus und in 31 Großgemeinden (beispielsweise Lauchhammer, Bad Freienwalde, Oranienburg, Wittenberge, Jüterbog, Guben und Spremberg).
Das wesentlich Neue an dieser Änderung ist, daß in den #Geltungsbereich des § 1 der #VBB-Beförderungsbedingungen der Eisenbahn-, Regional- und S-Bahn-Verkehr einbezogen wurde, was bisher so nicht der Fall war. Dadurch ist in die folgenden #Neuregelungen eine Reihe von #Vorschriften eingearbeitet worden, die für die #Fahrgäste übersichtlicher geworden sind. Das betrifft insbesondere Regelungen über #Anschlußverkehre zwischen #S-Bahn und #Regionalverkehr einerseits und andererseits für die Benutzung von Regionalzügen von Bahnhöfen innerhalb nach Bahnhöfen außerhalb des #VBB-Tarifgebietes und umgekehrt.
Seit dem #Fahrplanwechsel am 15. 12. 2002 werden in bestimmten Zügen des DB Fernverkehrs innerhalb des Verbundgebietes auch #Fahrscheine des #VBB anerkannt.
Im D #448 / #449 (Forst – Cottbus – Berlin – Potsdam) und in der InterRegio-Linie Berlin-Elsterwerda gilt das für alle VBBFahrscheine und das „Brandenburg- Ticket“, aber nicht für das Schönes-Wochenende-Ticket“.
Neues zum Thema Qualität im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) haben die Verkehrsunternehmen Cottbusverkehr GmbH und Elster- Nahverkehrsgesellschaft mbH vermeldet: Sie engagieren sic h als eine der ersten Verkehrsunternehmen aus der Lausitz an der VBB-Qualitätsoffensive. Für Fahrgäste des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Südbrandenburg bedeutet das zukünftig eine höhere Qualität bei der Betreuung durch die Mitarbeiter/innen der Verkehrsunternehmen sowie die Dokumentation der angebotenen Dienstleistung nach festgelegten Normen. Seit dem 1. August 2002 ist auch die Lausitz im VBB eingebunden und bietet einheitliche Tarife sowie Fahrgastinformationen für ganz Berlin und Brandenburg. Nun beteiligen sich die ersten Verkehrsunternehmen am den bereits laufenden Projekt im VBB. Ferdinand Schwarz, Bürgermeister und 1. Beigeordneter der Stadt Cottbus: „Ich freue mich, dass sich die Verkehrsunternehmen in Südbrandenburg dieser Herausforderung stellen und gemeinsam die Qualitätssteigerung der Dienstleistung ÖPNV zum Ziel gesetzt haben. Südbrandenburg setzt damit für den künftigen Wettbewerb ein Zeichen durch Qualitätsmaßstäbe.“ Ein Bestandteil der Qualitätsoffensive des VBB ist die Zertifizierung der Verkehrsunternehmen nach DIN EN ISO 9001:2000 im Rahmen einer gemeinsamen Gruppenzertifizierung. Dieses Projekt der Zusammenarbeit von Verkehrsunternehmen zur Sicherung eines verbundweit einheitlichen Qualitätsniveaus für den Fahrgast ist in der Bundesrepublik bisher einmalig. Die VBB-Qualitätsoffensive hat zwei Ziele: · Gut ausgebildete Mitarbeiter durch das Programm „Kundenorientierung und Dienstleistungsqualität“, eine Qualifizierung der Mitarbeiter/innen im Fahrdienst und Service zur „Fachkraft im Verkehrsservice“. Im Rahmen der VBB-Qualitätsoffensive wurden bereits mehr als 1.450 Mitarbeiter/innen im Fahr- und Servicedienst zur „Fachkraft im Verkehrsservice“ ausgebildet. Die viertägigen Schulungen der Mitarbeiter/innen beinhalten zum Beispiel die Qualität im ÖPNV, Stress- und Konfliktbewältigung oder Produktkenntnisse. Nach dem Prinzip „Train the Trainer“ bildet der VBB die Mitarbeiter zum Trainer aus, die wiederum ihre Kollegen und Kolleginnen zur „Fachkraft im Verkehrsservice“ weiterbilden. · Die Einführung eines QM-Systems nach DIN EN ISO 9001:2000 bei den Verkehrsunternehmen und dessen Zertifizierung. In dem Zusammenhang werden Qualitätsanforderungen der Kunden durch Kundenbefragungen ermittelt und Ihr Umsetzungsgrad im Rahmen der Leistungserbringung bewertet. Die Verkehrsunternehmen führen gemeinsam die Zertifizierung durch, so wird der Aufwand gering gehalten. Die erste Gruppe von 12 Verbundverkehrsunternehmen wurde im Juni diesen Jahres bereits zertifiziert. Die zweite Gruppe, an der die Cottbusverkehr GmbH, die Elster- Nahverkehrsgesellschaft mbH und private Verkehrsunternehmen teilnehmen, zählt ebenfalls 12 Verkehrsunternehmen. Die Zertifizierung schafft den Qualitätsnachweis für Mitarbeiter und Unternehmen sowie deren Dienstleistungsqualität. Das mit den Unternehmen durchzuführende Zertifizierungsverfahren sichert die Qualität und entwickelt diese ständig nach den Kundenanforderungen weiter. Uwe Stindt, Geschäftsführer der VBB-GmbH betonte, dass Qualität und Qualitätsmanagement heute in allen Bereichen der Wirtschaft entscheidende Faktoren für den Erfolg eines Unternehmens darstellen. „Je komplexer die Erbringung einer Dienstleistung ist, desto erforderlicher ist es, die jeweiligen Schritte innerhalb der Wertschöpfungskette fehlerfrei und eindeutig zu definieren. Als Beispiel möchte ich hier die Automobilbranche heran ziehen: Allein bei VW sind mehr als 11.000 Mitarbeiter mit der Qualitätssicherung beschäftigt. Die Verkehrsunternehmen investieren damit in die Zukunft ihres Personals und in die Zukunft ihres eigenen Unternehmens.“ Ulrich Thomsch, Geschäftsführer der Cottbusverkehr GmbH unterstrich den Anspruch der Verkehrsunternehmen: „Wer die Chancen des künftigen Wettbewerbs nutzen will, muss selbst aktiv werden. Das heißt, die Bewertung der Qualität in der Cottbusverkehr GmbH dient zur Vorbereitung auf die Zeit im Wettbewerb mit anderen Unternehmen. Wir wollen unsere Mitarbeiter noch besser auf die zukünftige Arbeit und Anforderungen vorbereiten und gleichzeitig dem Kunden einen noch besseren Service bieten.“ Ewald Pajonk, Geschäftsführer der Gesellschaft für Qualität (GQV) hat umfangreiche Erfahrung bei der Einführung von QM-Systemen bei Verkehrsunternehmen: „Durch Qualität der Produkte und Prozessabläufe erhalten die Unternehmen ein neues Verständnis im Umgang mit Kunden, Mitarbeitern und Auftraggebern. Durch das QM-System soll auch für Städte oder Landkreise der tatsächlich Nachweis geführt werden, dass der beste ÖPNV für die eingesetzten Mittel erbracht wird.“
Potsdam. Das brandenburgische Unternehmen #Prignitzer Eisenbahn (#PEG) übernimmt zusammen mit der #Hamburger Hochbahn im Dezember 2004 den Betrieb auf dem so genannten #NetzOst. Dazu gehören die Strecken von Lichtenberg nach #Frankfurt (Oder) über #Eberswalde (#RB60) und über #Beeskow (#RB36) und von Lichtenberg nach #Tiefensee (RB 2) sowie die Strecke Eberswalde– #Templin (#RB63). Die neuen Betreiber übernehmen den Betrieb von der Bahn AG, die im Wettbewerb – wie auch die #Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) – unterlegen war. Auf dem Netz-Ost finden zehn Prozent der Kilometer-Leistungen im #Schienennahverkehr Brandenburgs statt. Der Vertrag gilt zehn Jahre.
Bei der vierten Sternenwelle der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH (VBB) und der Verkehrsunternehmen steht diesmal die Strecke des RegionalExpress RE 1 zwischen Brandenburg und Berlin Wannsee vom 21. November bis 14. Dezember 2002 auf dem Prüfstand. Fährgäste haben die Möglichkeit, Ihre Meinung und Verbesserungsvorschläge für fünf verschiedene Qualitätsmerkmale abzugeben: · Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln · Anschlusssicherheit · Ausstattung, wie Haltestellen oder Angebot an P+R Plätzen · Fahrgastinformation · Servicequalität, wie Freundlichkeit/Kompetenz des Personals Fahrgäste werden auf die Aktion per Internet „www.sternen-welle.de“, über Plakate und Anzeigen aufmerksam gemacht und zur Teilnahme aufgerufen. Das VBB-Team ist an folgenden Tagen unterwegs: · 21. November in Wusterwitz · 22. November in Brandenburg a.d. Havel · 29. November in Werder/Havel · 5. Dezember in Potsdam (Hauptbahnhof) · 6. Dezember in Berlin/Wannsee. Es werden Fahrgäste im Bahnhofsumfeld befragt, aber auch Autofahrer an P+R Parkplätzen über das Angebot an Öffentlichen Verkehrsmitteln in persönlichen Gesprächen informiert. An der VBB*Sternenwelle beteiligen sich die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), die DB Regio, die Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH (VBBr), die Havelbus Verkehrsgesellschaft mbH, die Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH (ViP), die Verkehrsgesellschaft Belzig mbH (VGB) und die S-Bahn Berlin GmbH.