Nach Ausbildung, Abitur und Diplom als Volkswirt 1982 bis 1986 Marketingleiter beim #Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, später Marketingchef und stellvertretender Geschäftsführer des Frankfurter Verkehrsverbundes. 1994 bis 2001 Bereichsleiter für Zentrales Marketing bei der DB Regio AG in Frankfurt/Main.
Der Aufsichtsrat des #Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (#VBB) hat gestern den früheren Bahnmanager Hans-Werner #Franz zum #Geschäftsführer bestellt. Er soll bereits zum 1. November die Nachfolge von Uwe #Stindt antreten, dessen Vertrag in diesem Jahr ausläuft. Franz hat sich bis kommenden Montag Bedenkzeit erbeten, ob er den Job antreten wird. Während Stindts Jahresbezüge bei etwas über 150 000 Euro liegen, sollte der neue Mann zunächst an die 190 000 Euro erhalten. Nach Kritik im Aufsichtsrat soll Franz nun wie sein Vorgänger erfolgsabhängige Zusatzleistungen bekommen.
Der Sommer ist gekommen, viele Sonnen- und Badehungrige sind jetzt unterwegs zu den zahlreichen Schwimmbädern und Seen in Berlin und Brandenburg. Diesmal können alle Wasserratten mit dem VBB im positiven Sinne „baden gehen“, denn der VBB hat einen neuen Service auf seiner Internetseite eingerichtet. Unter www.vbbonline.de auf der Startseite beim Button „Freizeit“ sind die meisten Badestellen in Berlin und Brandenburg zusammengestellt und mit der entsprechenden Fahrverbindung ausgestattet. Über die Internetverbindung kann man sich seinen Lieblingssee anzeigen und ganz bequem die Fahrverbindung erstellen lassen. Egal ob mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Auch ein Umgebungsplan kann auf Wunsch angezeigt werden. Wer will, kann sich auch über die Wasserqualität und Temperatur informieren. So kann der Badespaß stressfrei und entspannt losgehen!
Berlin. Auf die #S-Bahn-Fahrgäste werden erhebliche #Einschränkungen zukommen, wenn der Senat wie geplant den #Zuschuss an den Verkehrsbetrieb drastisch kürzt. „Durch kleine #Einsparungen lässt sich die Summe nicht ausgleichen“, ist Christfried Tschepe vom #Fahrgastverband#IGEB überzeugt. Bisher erhielten die S- und Regionalbahn im Jahr 232 Millionen Euro. Für die kommenden Jahre hat der Bund diese Summe um 48 Millionen Euro erhöht, die der Senat nun der #BVG zukommen lassen will. Weil sich Senat und #S-Bahn bisher nicht einigen konnten, hatte Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) der S-Bahn den Zuschuss in Höhe von 18,9 Millionen Euro für Juni zunächst verweigert.
Durch das (Eisenbahn-)Regionalisierungsgesetz (RegG) erhält das Land Berlin seit 1996 vom Bund zweckgebundene Zuweisungen, mit denen es schienengebundenen Personennahverkehr bestellt und Investitionen in den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) finanziert.
Für den laufenden Bahnbetrieb standen dem Land nach § 8 (1) RegG bis zum Jahr 2001 jeweils 454 Millionen DM (rund 232 Millionen Euro) zur Verfügung, für die gleicher Höhe Zugleistungen bei der Berliner S-Bahn bestellt wurden. Nach Vereinbarungen mit dem Land Brandenburg bestellte das Land Berlin den kompletten S-Bahn-Verkehr einschließlich der Brandenburger Abschnitte, während das Land Brandenburg umgekehrt auch die Berliner Anteile im Eisenbahn-Regionalverkehr bestellte und bezahlte. Mittlerweile ist diese Vereinbarung jedoch überholt. Berlin muss mit „seinen“ Regionalisierungsmitteln zwar nur noch den S-Bahn-Verkehr auf Berliner Gebiet bestellen, dafür jedoch auch die in Berlin verkehrenden Regionalexpress- bzw. Regionalbahnzüge.
Die Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH (VBB) hat ihren Internetauftritt www.vbbonline.de überarbeitet und geht mit neuem Design, leichterer Menüführung sowie weiteren nutzerfreundlichen Angeboten ab dem 23. Mai an den Start. Der VBB hat die Ergebnisse einer „Usability-Studie“ und einer Markt-Analyse des Heinrich-Hertz-Instituts im neuen Internetauftritt umgesetzt. So wurden Verbesserungsvorschläge und neue Serviceangebote eingearbeitet, die sich an den Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer orientieren. Damit können Kunden noch schneller und einfacher navigieren und gezielt die gewünschten Informationsangebote finden. Mittlerweile hat sich die Zugriffszahl pro Monat auf die VBB-Internetseiten auf über drei Millionen eingependelt. Dazu kommen über 2,5 Millionen Zugriffe auf vbb-fahrinfo. Leichtere Orientierung und schnellerer Zugriff: • schnellerer Aufbau der Startseite, da der (Java-) Ticker entfällt, • deutliche Trennung von VBB-Serviceleistungen und zusätzlichen Infos zu Freizeit, anderen Verkehrsmitteln, etc., • für alle Links eine separate Spalte zum Anklicken, • Volltextsuche, • mehr Informationen für Menschen mit Behinderungen. Alle Serviceleistungen des VBB stehen jetzt in einer Menüleiste. Das pull-down-Menü ermöglicht einen leichteren und schnelleren Zugriff auf die gewünschten Informationen nach folgenden Kategorien: fahrinfo, VBB-Service, Tarife & Tickets, Fahrpläne & Netz, Über den VBB. Weiterhin gibt es mehr Informationen für mobilitätseingeschränkte Menschen zu behindertengerechten Bahnhöfen und Fahrzeugen. Ein erster Schritt auch im Zusammenhang mit dem Jahr des Behinderten, dem weitere folgen werden. Der VBB Presseinformation 23. Mai 2003 Seite 2 von 3 bietet außerdem Behindertenverbänden die Möglichkeit, sich im VBB-Internet vorzustellen. Erfolgreich ist die Zusammenarbeit mit Partnern aus Wirtschaft und Tourismus wie der „Friedrichstraße“, dem „Kurfürstendamm“ und der „Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH (TMB)“ für den homepage-Service, der Fahrgästen mit einem Klick den schnellsten Weg dorthin mit dem ÖPNV anzeigt. Neues bei „vbb-fahrinfo“: • VBB-fahrinfo neben deutscher, englischer und polnischer jetzt auch in türkischer Sprache, • in „VBB-fahrinfo national“ jetzt auch Angebote von Connex und BerlinLinienBus von und nach Berlin/Brandenburg, • VBB-fahrinfo für unterwegs – Service für mobile Nutzer: fahrinfo-online für Pocket-PC und WAP-Handy, fahrinfo-offline für Palm- und Pocket-PC. Wie gewohnt können bei VBB-fahrinfo die Haltestellen zur Verbindungsauskunft angegeben werden. Auch die Angabe der Adresse führt zur Verbindungsauskunft in ganz Berlin und Brandenburg. Durch Eingabe der Start- und Zieladresse mit Ortsangabe und Straßennamen sowie Hausnummer sucht VBB-fahrinfo die Verbindung mit den Öffentlichen. Hilfreiche Funktionen wie die Fußwegbeschreibung und das Taxirouting zur Start- oder von der Zielhaltestelle ergänzen und komplettieren die „Wegekette“ und führen den Fahrgast im gesamten VBB-Gebiet von Haustür zu Haustür. Zur Verbindungsauskunft wird die passende VBB-Tarifinformation angezeigt. Ein paar Mausklicks weiter kann man eine Karte mit der näheren Umgebung einblenden. Dieser Kartenausschnitt lässt sich ausdrucken und – wichtig für Ortsfremde – auch mitnehmen. Mach mal eine Pause – VBB-fahrinfo ermöglicht jetzt die Eingabe einer Aufenthaltszeit an einer Haltestelle, egal ob zum Einkaufen oder zum Essen. Presseinformation 23. Mai 2003 Seite 3 von 3 Eine Nutzerumfrage des VBB ergab zudem, dass viele Fahrgäste mit VBB-fahrinfo Fernreisen planen wollen. Von Berlin-Bandenburg aus in die Welt ist daher mit der VBBfahrinfo und den neu integrierten Bahn- und Flugdaten ohne weiteres machbar! Schön, wenn jeder den Fahrplan seiner Haltestelle Zuhause an der Pinnwand hätte, dachte sich der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB). Hier wurde ein einfach zu bedienendes Tool entwickelt, das für jede Haltestelle im VBB-Gebiet einen Haltestellenaushang als PDF-Datei erstellt. Für Pendler und Stammkunden ist das neue „Fahrplanheft“ des VBB gedacht. Hier hat der Fahrgast die Möglichkeit, sich ein persönliches Fahrplanheft für häufig genutzte Wege zusammenzustellen. Zum Beispiel die Fahrtverbindungen morgens von Zuhause zur Arbeitsstelle und abends wieder retour.
Die Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH (VBB) hat gemeinsam mit der Internationalen Bauausstellung (IBA) Fürst-Pückler-Land eine „Radwander- und Freizeitkarte Süd-Brandenburg“ herausgegeben. Erstmals sind damit die Standorte aller Projekte der IBA Fürst-Pückler-Land, zahlreiche touristische Anziehungspunkte, die Radwanderwege der Region sowie die gesamten Verbindungen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im IBA-Land in einer Übersichtskarte dargestellt. Der Pietruska-Verlag hat die Karte im Maßstab 1:75.000 produziert. Neben der kartographischen Übersicht Süd-Brandenburgs und der angrenzenden sächsischen Gebiete enthält die Karte: – Kurzbeschreibungen der wichtigsten IBA-Projekte, – Touristische Angebote der IBA, – Radtouren, – Informationen über die Landkreise Dahme-Spreewald, Oberspreewald- Lausitz, Elbe-Elster und Spree-Neiße sowie der Stadt Cottbus (einschließlich eines Innenstadtplans) und – Adressen der Tourismusverbände. Uwe Stindt, VBB Geschäftsführer, sieht in der gemeinsam erarbeiteten Karte ein neues Angebotselement der VBB-Fahrgastinformation: „Mit der Faltkarte Süd- Brandenburg ist ein wichtiges kartographisches Informationsprodukt für Besucher und Weitere Informationen beim Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH Hardenbergplatz 2 10623 Berlin Telefon 0 30-25 41 40 Telefax 0 30-25 41 41 12 info@vbbonline.de www.vbbonline.de Bahn- und Busanbindung: S+U Zoologischer Garten DB – 2 – Einheimische entstanden. Weiterhin bieten wir für die Region Süd-Brandenburg den VBB-Reiseführer ‚Brandenburg erleben’ an, der ebenfalls im Buchhandel erhältlich ist. Ich hoffe sehr, dass viele Berliner und Brandenburger Bürger bestens gewappnet mit Karte sowie Reiseführer die Region im Süden Brandenburgs erkunden, denn es gibt viel Neues und Spannendes zu entdecken.“ Benutzerfreundliche, umfassende und aktuelle kartographische Informationen lieferten die Tourismusverbände der Region (Niederlausitz, Spreewald, Dahme-Land, Elbe- Elster-Land, Oberlausitz-Niederschlesien, CMT Cottbus). Die Bergbauunternehmen Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH und Vattenfall Europe Mining AG steuerten den neuesten Stand der Topographie der Tagebauflächen bei. IBA-Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit Paul Gronert ist mit der Zusammenarbeit sehr zufrieden: „Etwas Vergleichbares gibt es bisher nicht. Die neue Karte veranschaulicht die Vielfalt an IBA-Projekten und touristischen Angeboten in der Region Süd- Brandenburg. Nur durch grenzübergreifende und gemeinsame Arbeit konnten alle Informationen für die Faltkarte zusammengestellt werden.“ Die „Radwander- und Freizeitkarte Süd-Brandenburg“ kostet 6,50 Euro und ist im Buchhandel, direkt bei der IBA (im IBA-Haus in Großräschen bzw. im Internet www.iba-see.de), beim Pietruska Verlag (www.pietruska.de bzw. Tel.: 030 – 75 46 25 31) und beim VBB (Infocenter Tel: 030 – 25 41 41 41 bzw. info@vbbonline.de) erhältlich. Ein weiteres Produkt ist die „Wandkarte“ des VBB. In zahlreichen Büros der Verkehrsunternehmen, Ämtern und Schulen ist diese Übersichtskarte von Berlin und Brandenburg zu einem wichtigen Arbeitsmaterial avanciert. Besonders geschätzt wird sie aber auch von Nutzern des ÖPNV und PKW, denn sie bildet das komplette Bus- und Bahnliniennetz sowie das Straßennetz ab. Die Karte erscheint im Maßstab 1:150.000, zeigt touristische Sehenswürdigkeiten sowie sämtliche Regionalbahnhöfe und Liniennummern des Busverkehrs mit ihren Endhaltestellen. Radwander- und Freizeitkarte Süd-Brandenburg Herausgeber: VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH und IBA Fürst-Pückler-Land GmbH Verlag/Kartografie: Pietruska Verlag & GEO-Datenbank GmbH Maßstab: 1:75.000 Format: 93,6 x 104 cm, beidseitig bedruckt, auf 11,7 x 26 cm gefaltet ISBN: 3-934 895-19-0 Preis: 6,50 Euro (inkl. 7% MWSt.) – 3 – VBB-Wandkarte „Unterwegs mit Bus und Bahn in Brandenburg“ Herausgeber: VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH Verlag: Pietruska Verlag & GEO-Datenbank GmbH Maßstab: 1:150.000 Format: 2 x 158 x 100 cm gerollt, ISBN: 3-934 895-23-9 Preis: 4,90 Euro (inkl. 7% MWSt.) gefaltet, 25,00 Euro (inkl. 7% MWSt.), auf hochwertigem Papier gedruckt und gerollt VBB-Reiseführer „Brandenburg erleben“ Herausgeber: VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH Verlag/Redaktion: Wellhausen und Marquardt Medien Format: 11,7 x 19 cm Umfang: 120 Seiten, farbig mit Karte und Liniennetz Regionalverkehr Berlin-Brandenburg ISBN: 3-980 7262-6-6 Preis: 9,80 Euro (inkl. 7% MWSt.) Ingrid Kudirka Paul Gronert VBB IBA Leiterin Public Relation Öffentlichkeitsarbeit Telefon 030 – 25 41 41 30 Telefon 035 753 – 370 283 Telefax 030 – 25 41 41 12 Telefax 035 753 – 370 12 kudirka@vbbonline.de gronert@iba-see.de www.vbbonline.de www.iba-see.de
Bei der heutigen Pressekonferenz in der Technischen Fachhochschule (TFH) Wildau unterzeichneten der Präsident der THF, Prof. Dr. László Ungvári, und VBB-Geschäftsführer Uwe Stindt einen Kooperationsvertrag. Darin ist die verstärkte Verzahnung von Theorie und Praxis im Bereich der Verkehrs- und Informationstechnologie zwischen der TFH Wildau und dem Verkehrsverbund Berlin- Brandenburg (VBB) vereinbart. Angeregt wurde die Zusammenarbeit von dem Bundestagsabgeordneten Dr. Peter Danckert: „Wir brauchen für Brandenburg, insbesondere für den Verkehrsbereich, mehr praxisorientierte Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis.“ Ziel beider Vertragspartner ist die Nachwuchsrekrutierung für den Bereich der Verkehrs- und Informationstechnologie. „Im Rahmen einer Kooperation können unsere beiden Institutionen nur voneinander profitieren, denn durch anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung sowie Technologietransfer zwischen dem VBB und der TFH Wildau wird für die Studiengänge eine praxisnahe Ausbildung gewährleistet“ unterstrich Uwe Stindt. Gerade im Verkehrssektor wird dringend qualifizierter Nachwuchs benötigt, um beispielsweise die rasant voranschreitende Einführung von Telematik- und Informationstechnologie in dieser Branche umzusetzen. Zu den konkreten Maßnahmen der Vereinbarung gehören unter anderem die Zusammenarbeit innerhalb von Projekten der TFH Wildau und die praxisnahe Betreuung von Praktikanten und Diplomanden durch den VBB. Gleichzeitig wird die projektkonkrete Zusammenarbeit in der betrieblichen Weiterbildung am Institut für Weiterbildung im Technologie- und Weiterbildungszentrum an der TFH Wildau e.V. für die Mitarbeiter der Verkehrsunternehmen und des VBB forciert. Damit Berlin-Brandenburg GmbH wird in Zukunft ein reger Informationsaustausch zwischen beiden Partnern stattfinden. Auch Prof. Dr. László Ungvári freut sich auf die enge Zusammenarbeit: „Unser modernes und zukunftsorientiertes Studiumsangebot wird durch die Kooperation mit dem VBB im Ausbildungsbereich der Verkehrs- und Informationstechnologie attraktiver werden. Die Berufschancen unserer Absolventen werden verbessert und damit auch der Hochschulstandort Wildau gesichert.“ Der VBB beteiligt sich bereits an wegweisenden Forschungsprojekten mit internationalen Partnern. Hierzu zählen beispielsweise die verbundweite Einführung von Rechnergesteuerten Betriebsleitsystemen (RBL), das Forschungsprojekt „IMPULS 2005“ oder „TeleTravel Services“.
Die Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH (VBB) und die Verkehrsunternehmen der Lausitzregion führen gemeinsam ab 1. März 2003 bis zum 29. Juni 2003 eine Verkehrserhebung in Form einer Fahrgastbefragung durch. Auf rund 200 Bus-, Straßenbahn-, Regionalbahn- und Regionalexpresslinien werden die Fahrgäste in den Landkreisen Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz, Spree-Neiße, in Teilen des Landkreises Dahme-Spreewald sowie in der kreisfreien Stadt Cottbus nach Ihrem Fahrverhalten befragt und die Passagierzahlen ermittelt. Geschultes Personal führt die Befragung anonym durch, die ungefähr zwei Minuten dauert und damit während der Fahrt möglich ist. Das Befragungspersonal weist sich gegenüber den Fahrgästen aus und stellt Fragen zum Fahrausweis, Fahrtweg- und Ziel sowie dem Fahrtzweck. Durch die Verkehrserhebung werden Fahrgewohnheiten ermittelt. So soll das bisherige Verkehrsangebot attraktiver gestaltet und stärker an den Bedürfnissen der Kunden orientiert werden. An Haltestellen oder Fahrzeugen werden ebenfalls Hinweise angebracht, die auf die Verkehrserhebung aufmerksam machen. Der VBB und die lokalen Verkehrsunternehmen hoffen auf die Mithilfe der Fahrgäste und bedanken sich bereits im Voraus für freundliche Unterstützung.
Neue Planungen für die Schiene Auf der ÖPNV-Regionalkonferenz in Potsdam hat der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) die aktuellen Planungen für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) der Landkreise Havelland, Potsdam- Mittelmark, Teltow-Fläming sowie für die kreisfreien Städte Potsdam und Brandenburg an der Havel zum Fahrplanwechsel am 14.12.03 bekannt gegeben. Weiterhin wurden die ersten Erfahrungen aus dem Forschungsprojekt IMPULS 2005 vorgestellt. Neues für den Schienenverkehr: Im Jahresfahrplan 2004, der vom 14.12.2003 bis zum 12.12.2004 gelten wird, ergeben sich folgende Veränderungen für die RegionalExpress- Linien und RegionalBahn-Linien im VBB-Verbundgebiet. Vor wenigen Tagen hat der Ausbau der Strecke Brandenburg – Rathenow (RB 51) auf 80 km/h begonnen. Die Bauarbeiten sollen bis Ende 2004 abgeschlossen sein. Ab diesem Zeitpunkt werden die Züge in einer kürzeren Fahrzeit verkehren und voraussichtlich zur Erschließung der dortigen Wohngebiete bis Rathenow Nord verlängert. Der Planfeststellungsbeschluss für den Brandenburger Teil der SBahn- Trasse Berlin Lichterfelde-Süd – Teltow Stadt liegt vor. Die Finanzierungsvereinbarung wird erwartet, so dass von einer Inbetrieb- nahme der Strecke voraussichtlich zum Jahresende 2004 bzw. Jahresbeginn 2005 zu rechnen ist. Die nach wie vor rege Bautätigkeit im Rahmen des Streckenausbaus Hamburg-Berlin wird auch im Jahr 2004 verstärkt zu Baumaßnahmen führen. Im Bereich Nauen – Berlin gibt es damit im Fahrplanjahr 2003 /2004 für die Linien RE 2, RE 4 und RB 10 zeitweilige Einschränkungen. Auf der Strecke Beelitz Stadt – Jüterbog (RB 33) soll neben einer Ver- Weitere Informationen beim Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH Hardenbergplatz 2 10623 Berlin Telefon 0 30-25 41 40 Telefax 0 30-25 41 41 12 info@vbbonline.de www.vbbonline.de Bahn- und Busanbindung: S+U Zoologischer Garten DB besserung der Infrastruktur auch der Takt verdichtet werden. Ab dem Jahr 2005 werden die Züge dann auf der Gesamtstrecke im Stundentakt rollen, sofern der hierfür erforderliche Streckenausbau abgeschlossen ist. Nach dem Streckenausbau können auch die vielfach geforderten Anschlüsse aus Richtung Treuenbrietzen in den Raum Lutherstadt/ Wittenberg realisiert werden. Das im Dezember 2002 neu eingeführte Fahrplankonzept auf der Linie RE 1 Berlin – Magdeburg wird weiterhin beibehalten. Leider konnte in dieser Fahrplanperiode der halbstündige Halt des RE 1 in Werder (Havel) trotz Bestellung durch den VBB von der Deutschen Bahn AG (DB) noch nicht umgesetzt werden. Gründe sind fahrplanmäßige Restriktionen. VBB und DB bemühen sich um eine schnellstmögliche Realisierung dieses zusätzlichen Haltes. Nach dem jetzigen Planungsstand wird der halbstündige Halt des RE 1 in Werder (Havel) voraussichtlich ab dem Fahrplanwechesel 2003/2004 realisiert. Forschungsprojekt IMPULS 2005: Im Rahmen der BMBF-Forschungsinitiative „Personennahverkehr für die Region“ hat der VBB gemeinsam mit 18 Partnern ein Forschungsprojekt „IMPULS 2005“ ins Leben gerufen, das von Juni 2001 bis 2004 umgesetzt wird. Schwerpunkt des Forschungsvorhabens „IMPULS 2005“ ist die Schaffung eines integrierten ÖPNV-Systems bestehend aus einem Grundangebot im Linienverkehr (SPNV und Bus) sowie ergänzend durch neue Formen von Gemeinschaftsverkehren wie flexiblen Bedienformen (Rufbus, Bürgerbus), privaten Mitnahmeverkehren, Carpooling und die Einbeziehung diverser Fahrdienste. Für die Demonstration der einzelnen Teilprojekte wurden die Landkreise Ba rnim, Oberhavel und Uckermark nordöstlich von Berlin ausgewählt. Die neu konzipierten Verkehrsangebote, zum Beispiel der Rufbus Gransee, und der Theaterbus Schwedt werden seit dem letzten Jahr praktisch getestet. Neben der Einführung neuer Verkehrsangebote wird in den Regionen zusätzlich neue Dispositionssoftware sowie Kommunikations- und Ortungstechnik ab Juli 2003 erstmals erprobt. Die neuen Verkehrsangebote werden insgesamt gut von der Bevölkerung angenommen. Der Prozess der Erprobung und Einführung neuer Verkehrsangebote wird weiterhin durch ein intensives Marketing begleitet. Die ersten Erfahrungswerte werden nach einem Jahr Testphase vorliegen. Ingrid Kudirka VBB Pressesprecherin Telefon 030-25 41 41 30 Telefax 030-25 41 41 12 kudirka@vbbonline.de www.vbbonline.de