Regionalverkehr: Ein Zug, ein Bahnsteig, vier Ziele Technik trägt zur Fahrgastverwirrung bei – Bahnkunden-Verband fordert schnellstmögliche Änderungen

Ein Zug, ein Bahnsteig, vier Ziele

Technik trägt zur Fahrgastverwirrung bei – Bahnkunden-Verband fordert schnellstmögliche Änderungen

Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2013 gibt es im Bereich des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) eine Neuerung: einige Züge im Regionalverkehr werden seitdem auf einem Unterwegsbahnhof getrennt und fahren in verschiedene Richtungen weiter. Offenbar ist die Fahrgastinformation mit der verständlichen Darstellung auch fast ein Jahr nach Einführung dieses Verfahrens überfordert. Der DBV fordert deshalb eine Anzeige der unterschiedlichen Ziele eines Zuges analog den verständlichen Bahnsteiganzeigen bei den Zügen des Fernverkehrs.

Bahnhof Charlottenburg, 17.03 Uhr: auf Gleis 2 steht ein Zug, der in Potsdam Hauptbahnhof getrennt wird. Die ersten, vorderen fünf Wagen fahren von Potsdam Hbf weiter als RB 22 nach Schönefeld, die hinteren drei als RE 1 wenige Minuten von Potsdam Hbf später nach Brandenburg Hbf. Zwischen Charlottenburg und Potsdam fahren beide Zugeinheiten als ein Zug. Eigentlich eine klare Sache. Jetzt beginnt ein Problem, dass bei vielen Fahrgästen in Charlottenburg Rätselraten auslöst. Der vordere Teil des Zuges (RB 22) ist richtig mit „RB 22 Schönefeld“ ausgeschildert. Die hinteren drei Wagen mit „RB 22 Potsdam Hbf“. Was steht an der großen, modernen LCD-Anzeige am Bahnsteig? Nicht etwa „RB 22 Flughafen Schönefeld/RE 1 Brandenburg“, nein. Der verdutzte Fahrgast liest dort „Golm/Brandenburg“. Ja, was denn nun? Jetzt sind vertiefende geografische und Liniennetzkenntnisse erforderlich. Zögernd steigen viele Fahrgäste ein und wenden sich fragend an andere Fahrgäste – Personal ist natürlich nicht anwesend.

Die nächsten Fahrgast-Verwirrungstests lassen nicht lange auf sich warten. Laut Informationsbildschirme im RE 1-Zugteil kommt dieser Zug bereits aus Friedrichstraße und fährt nur bis Potsdam Hbf. Falsch! Der Bahnhof Charlottenburg war End- und Startpunkt. Trotz Durchsage des Zugbegleiters, dass der hintere Zugteil nach Brandenburg Hbf weiterfährt, kommt kurz vor Einfahrt in Potsdam Hbf die gegenteilige, standardisierte Durchsage „Wir bitten alle Fahrgäste in Potsdam auszusteigen.“

Es ist bedauerlich, dass es nach über 9 Monaten nicht gelungen ist, eine eindeutige, richtige und verständliche Fahrgastinformation auf dem Bahnsteig und im Zug zu realisieren. Das Beispiel zeigt wieder einmal, dass Technik den Menschen nicht komplett ersetzen kann, sondern nur eine Unterstützung sein kann.

Pressekontakt: Frank Böhnke, Landesvorsitzender, Ruf 01 77 / 8 93 43 94
Deutscher Bahnkunden-Verband
Landesverband Berlin-Brandenburg
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Berlin, 14.10.2013

Regionalverkehr: Bauarbeiten am Berliner Hauptbahnhof: Fahrplan und Information sind eine Katastrophe

www.bahnkunden.de

Bildquelle: DB AG

#Bauarbeiten am Berliner #Hauptbahnhof:

#Fahrplan und Information sind eine Katastrophe

Unter den ständigen, erheblichen #Verspätungen haben insbesondere die Fahrgäste aus Brandenburg zu leiden, die zur Weiterfahrt mit Straßenbahn und Bus weitab von Berlin auf zuverlässige Züge angewiesen sind. Zur Zeit macht die DB AG mit einem katastrophalen RE 1-Fahrplan wirksam vor, wie auch noch der letzte Berufspendler zwischen Brandenburg (Havel) und Frankfurt (Oder) aufs eigene Auto getrieben wird.

Seit dem 7.10.2013 wird am Berliner Hauptbahnhof gebaut, ein Ferngleis ist gesperrt. Zwischen Friedrichstraße und Zoologischer Garten fährt der Fern- und Regionalverkehr in beiden Richtungen über ein Gleis. Trotz Einschränkungen und Umleitungen zahlreicher Linien bleibt am Tag 5 nach Inkrafttreten festzustellen, dass der theoretische Baufahrplan in der Praxis wieder einmal nicht funktioniert.

Die absolut schlechte und unvollständige Fahrplaninformation ist inzwischen keine besondere Aufregung mehr Wert. Da gibt es nirgends eine komplette Information über die gesamte Sperrung und Personal an den „neuralgischen“ Punkten zur Betreuung der Fahrgäste scheint nicht notwendig. Auch an die sich widersprechende Zielbeschilderung von Bahnsteig und Zug hat sich der regelmäßige Fahrgast schon lange gewöhnt. Großformatige Hingucker an den Bahsteigzugängen – ebenfalls Fehlanzeige. Am Bahnhof Zoo ist ein Aufzug seit Tagen defekt, eine elektronische Hinweistafel gleichermaßen. Der Hinweis „… bitte informieren Sie sich rechtzeitig!“ mag zwar die bequemste Variante der Fahrgastinformation sein, ausreichend ist sie keinesfalls.

Was aber bis zum Ende der geplanten Stadtbahn-Bauarbeiten am 20.10.2013 dramatischer ist, sind die regelmäßigen Verspätungen der Linie RE 1 (Magdeburg – Brandenburg (Havel) – Berlin – Frankfurt (Oder) von mindestes 10 Minuten. Fast jeder Zug hat Verspätung und damit wird der Anschluss für viele tausend Pendler, die zu „ihrem“ RE 1-Regionalbahnhof mit dem Linienbus oder der Straßenbahn fahren, zu einem unkalkulierbaren Risiko. Ob die Straßenbahn in Brandenburg (Havel) nach Hohenstücken wartet? Der Bus nach Lehnin, der ab Groß Kreutz fährt, ist sicherlich schon abgefahren wie in Füstenwalde der Anschlussbus nach Beeskow. Wer ständig wegen eines verpassten Anschlusses bis zu einer Stunde auf den nächsten Bus- und Straßenbahnanschluss warten muss, zieht daraus die Konsequenzen und fährt lieber frühmorgens mit seinem Auto zum Bahnhof. Da macht es dann weniger aus, ob der RE nun 10 oder 15 Minuten Verspätung hat. Das Nachsehen haben die kommunalen Verkehrsunternehmen.

Der DBV erwartet von der DB Netz AG, in Zukunft bei Baustellenfahrplänen auf die Zuverlässigkeit des Fahrplans zu achten. Alle Beteiligten sollten sich daran denken, dass die Fahrgäste mit Zahlung ihres Fahrpreises auch ein zuverlässiges Zugangebot erwarten können. An- un Abfahrtszeiten in den Fahrplänen dürfen nicht zu unverbindlichen Schätzungen werden. Was die Fahrgastinformation angeht, so können die Fahrgäste ebenfalls zu recht erwarten, dass sie umfassend und ausreichend informiert werden.

Pressekontakt: Frank Böhnke, Landesvorsitzender, Ruf 01 77 / 8 93 43 94

Der Bahnkunden-Verband im Internet: www.bahnkunden.de

Regionalverkehr: Zeitweise Busse statt Züge zwischen Calau (Nl) und Doberlug-Kirchhain sowie Calau und Cottbus Wegen Gleisbauarbeiten sind die Linien der RE 10 und RB 43 teilweise unterbrochen

http://www.deutschebahn.com/de/presse/verkehrsmeldungen/4590152/bbmv20131010.html?c2212428=2207510&start=0&itemsPerPage=20&x=1

(Berlin, 10. Oktober 2013) Die Deutsche Bahn erneuert zwischen #Calau (Nl) und #Doberlug-Kirchhain sowie zwischen Calau und #Cottbus die Schienen. Deshalb fahren in den nächsten Wochen zeitweise Busse statt Züge. Von Montag, 14. bis Freitag 18. Oktober und vom 4. bis 8. November – jeweils in der Zeit zwischen 8.15 Uhr und 14.30 Uhr – verkehren von Calau (NI) nach Doberlug-Kirchhain Busse statt Züge.

Der Schienenersatzverkehr betrifft die Linien #RE10 (Leipzig – Cottbus) und #RB43 (Cottbus – Falkenberg (Elster)). Durch die längeren Fahrzeiten wird erst der nächste Zug erreicht. Die Reisezeit verlängert sich um bis zu 60 Minuten. Vereinzelt fallen Verbindungen aus.

Am Wochenende von Freitag, 18. Oktober, 19.30 Uhr bis Sonntag, 20. Oktober, 24 Uhr verlagert sich die Bautätigkeit und damit auch der Schienenersatzverkehr auf den Abschnitt Calau (NI) – Cottbus.
Zahlreiche Züge der Linien RE 10 (Leipzig – Cottbus) und RB 43 (Cottbus – Falkenberg (Elster)) werden zwischen Calau (Nl) und Cottbus durch Busse ersetzt. Die Busse erreichen Cottbus mit bis zu 33 Minuten Verspätung. In der Gegenrichtung fahren die Busse ab Cottbus bis zu 34 Minuten früher ab, um in Calau (Nl) den Anschluss an die Züge sicherzustellen.

Die Bahn bittet die Reisenden sich rechtzeitig über die konkreten Änderungen zu informieren. Um das Ziel pünktlich zu erreichen, sollte eine frühere Verbindung genutzt werden.

Die Mitnahme von Fahrrädern in den Bussen ist leider nicht möglich. Die Beförderung von Rollstühlen und Kinderwagen ist eingeschränkt. Für die entstehenden Unannehmlichkeiten bittet die Deutsche Bahn die Reisenden um Verständnis.

Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder -6882 sowie an den Aushängen auf den Stationen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Regionalverkehr: Kein Tourismusverkehr auf der Schiene zwischen Joachimsthal und Templin Rechnet Brandenburgs Verkehrsminister die Kosten für einen Testbetrieb absichtlich zu hoch?

Es ist bedauerlich, wie mit nicht nachvollziehbaren Äußerungen Brandenburgs Verkehrsminister Jörg #Vogelsänger (SPD) immer wieder auf sich aufmerksam macht. Die Bestellung von #Tourismusverkehren auf dem knapp 28 Kilometer langen Schienenstück zwischen #Joachimsthal (Landkreis Barnim) und #Templin (Landkreis Uckermark) soll angeblich „einen Millionenbetrag“ kosten. Wie hoch wäre dieser Betrag konkret? Wie setzt er sich zusammen? Auf diese Fragen gibt es von ihm keine Antwort. Vogelsänger hätte auch sagen können, dass er an einer solchen Bestellung kein Interesse hat und sich jede weitere Nachfrage verbittet.

Der DBV hat nachgerechnet und käme auf maximal 247.000 € Kosten brutto für einen Probebetrieb im nächsten Jahr von Anfang April bis Ende August zwischen Joachimsthal und Templin mit Halten auf den bisherigen Stationen Friedrichswalde, Ringenwalde, Götschendorf, Milmersdorf, Ahrensdorf, Templin Vorstadt. Von einem Millionenbetrag mit einem Stundentakt jeden Tag von morgens bis abends kann überhaupt keine Rede sein.

Dabei hätte es gerade dieser Streckenabschnitt verdient, genauer betrachtet zu werden. Die Gleise zwischen Templin und Joachimsthal liegen noch, die Strecke ist in Betrieb – einige Male in der Woche fahren zwischen Milmersdorf und Joachimsthal Güterzüge. Aus touristischer Sicht ist die die Schorfheide und die Uckermark eine hochinteressante Region, weil es hier noch für den Ausflugs- und Fahrradtourismus unerschlossene Potentiale gibt. Im Gegensatz zu anderen Ausflugszielen sind Schorfheide und Uckermark noch nicht von Tagesausflüglern überlaufen. Zahlreiche Radwege führen parallel zur Strecke bzw. kreuzen sie. Ein Stundentakt im Sommer würde die Bemühungen vieler Tourismusbetriebe und der Kommunen unterstützen. Was läge näher, als diese wirtschaftsschwache Region gezielt durch eine Bestellung von Zugverbindungen in den Sommermonaten zu unterstützen? Es ist bedauerlich, wenn Vogelsänger reflexhaft immer nur mit dem Argument reagiert, es sei kein Geld da. Dieses Totschlagargument verhindert jede sachliche Diskussion.

Gerade die berlinfernen Regionen sind auf ein verlässliches Verkehrsangebot angewiesen, an dessen Finanzierung sich auch das Land Brandenburg beteiligen muss. Die Vergangenheit hat regelmäßig gezeigt, dass bei der Finanzierung von Busverkehren, die nach Abbestellungen eingerichtet wurden, die Kommunen alleine gelassen werden. So wird keine Mobilität mit öffentlichen Verkehrsmitteln gesichert, so wird der Trend zur Landflucht noch verstärkt. Die Einrichtung einer solchen Bahnverbindung in der Sommersaison wäre eine nachhaltige Möglichkeit, die Schorfheide und die Uckermark für den Tourismus zu erschließen.

Es bleibt zu hoffen, dass die Kommunen gemeinsam mit ihren Tourismusanbietern und den örtlichen Kammervertretern nicht aufgeben.

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VBB Bus&Bahn-Begleitservice wird 5 Jahre alt

http://www.lok-report.de/

Der #Bus&Bahn-Begleitservice des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (#VBB) feiert am 1. Oktober 2013 sein fünf jähriges Bestehen. In dieser Zeit haben mehr als 60.000 Begleitungen mit Nutzung von Bahnen und Bussen in Berlin stattgefunden. Der kostenfreie Service für #mobilitätseingeschränkte Kunden ist Vorbild für ähnliche Dienstleistungsangebote in Brandenburg a.d. Havel, Cottbus, Frankfurt a.M., Leipzig und Hannover. Die Stadt München beabsichtigt ebenfalls den Aufbau eines Begleitservices nach dem Berliner Modell.
Der Bus- und Bahn-Begleitservice wurde am 1. Oktober 2008 eingeführt und richtet sich seither an Menschen, die aufgrund einer Mobilitätsbeeinträchtigung bei der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs Unterstützung benötigen oder sich unsicher fühlen. Dies sind vorwiegend Kundinnen und Kunden, die blind oder stark seheingeschränkt sind, auf einen Rollator- oder Rollstuhl angewiesen sind beziehungsweise Hilfe bei der Orientierung im komplexen Berliner Nahverkehrssystem benötigen.
Die Begleitungen werden innerhalb von Berlin (sowie zum Flughafen Schönefeld) kostenlos von dafür intensiv geschulten Servicekräften durchgeführt. Unterstützung erhält der VBB hierfür vom Land Berlin über das Arbeitsmarktinstrument der Förderung von Arbeitsverhältnissen (FAV). In enger Zusammenarbeit mit den Job-Centern, dem Beschäftigungsträger D&B Dienstleistung und Bildung Gemeinnützige GmbH und der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen wurden bisher 286 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Begleitservice qualifiziert und sozialversicherungspflichtig beschäftigt.
Arbeitssenatorin Dilek Kolat: „Der VBB-Begleitservice ist eine wichtige Einrichtung, die zwei Dinge miteinander verbindet. Zum einen stellt sie eine Dienstleistung dar, die für viele mobilitätseingeschränkte Menschen Teilhabe am sozialen Leben in der Stadt ermöglicht. Zum anderen gibt sie den Beschäftigten, die aus der Arbeitslosigkeit kommen, die Chance in einen strukturierten Arbeitsalltag zu kommen und mit den fachlichen Anforderungen der Arbeitswelt umzugehen und berufliche Anerkennung neu zu erfahren. Sie nehmen ihr Leben wieder in die eigenen Hände, statt von staatlichen Transferleistungen abhängig zu sein. Arbeit schafft Würde. Der VBB-Begleitservice ist das beste Beispiel dafür, dass Langzeitarbeitslose über eine Beschäftigung plus intelligente Qualifizierung in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden können.“
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: „Der VBB Bus&Bahn-Begleitservice trägt dazu bei, dass mobilitätseingeschränkte Menschen das gute Angebot des Berliner Nahverkehrs noch stärker nutzen können und die Mitarbeiter in Bus und Bahn entlastet werden. Ich danke den Mitarbeitern des Begleitservice für ihren täglichen Einsatz, den Verkehrsunternehmen für ihre Unterstützung und den Fahrgästen für ihr Verständnis, wenn es im Fahrzeug mal etwas enger wird oder wir um einen Platz für unsere Kunden nachfragen.“
Der Begleitservice steht montags bis freitags von 7:00-20:00 Uhr im gesamten Berliner Stadtgebiet und auch bis zum Flughafen Schönefeld zur Verfügung. Begleitet wird von der Wohnungstür bis zum Ziel und natürlich wieder zurück. Der Begleitservice kann bis spätestens am Vortag der Begleitung per Telefon Montag bis Freitag zwischen 9 und 16 Uhr unter (030) 34 64 99 40 oder über die VBB-Homepage www.VBB.de/bus-und-bahn-begleitservice angefragt werden

S-Bahn: Deutsche Bahn startet Baumarathon im S-Bahn-Netz S-Bahn-Strecken Richtung Frohnau, Marienfelde und Strausberg erhalten neue Gleisanlagen

http://www.deutschebahn.com/de/presse/verkehrsmeldungen/4517516/bbmv20130925b.html?c2212428=2207510&start=0&itemsPerPage=20&x=1

(Berlin, 25. September 2013) Die #Grunderneuerung mehrerer Strecken führt mit Beginn der Herbstferien zu mehrwöchigen Einschränkungen im Berliner #S-Bahn-Netz. Fahrgäste im nördlichen Teil der Linie #S1 müssen sich auf veränderte Taktabstände und Umleitungen einstellen. Auf dem Südabschnitt der Linie #S2 und dem östlichen Streckenteil der Linie #S5 werden die rot-gelben Züge durch Busse ersetzt.

Bereits ab Freitag, 27. September, 4 Uhr, bis Montag, 14. Oktober, 1.30 Uhr, werden die durchgehend alle 20 Minuten zwischen Potsdam Hauptbahnhof und Oranienburg verkehrenden Züge der Linie S1 ab Bornholmer Straße über Blankenburg und Schönfließ bis Hohen Neuendorf #umgeleitet. Die Fahrzeiten verlängern sich nur um wenige Minuten. Die Verstärkerzüge Potsdam Hauptbahnhof – Frohnau werden bis Hohen Neuendorf verlängert und fahren ebenfalls im 20-Minuten-Takt. Das Angebot wird montags bis freitags von 6 bis 19 Uhr zwischen Bornholmer Straße und Waidmannslust durch Züge der Linie S85 ergänzt. Zwischen Gesundbrunnen und Wittenau wird zudem die Nutzung der Linie U8 empfohlen.

Von Montag, 30. September, 4 Uhr, bis Montag, 11. November, 1.30 Uhr, fahren auf der Linie S2 zwischen Priesterweg und Marienfelde #ersatzweise #Busse. Die S2 aus Richtung Innenstadt verkehrt wochentags bis 23 Uhr mit allen Zügen bis Priesterweg. Ab 23 Uhr sowie am Wochenende muss die S2 aufgrund zusätzlicher Gleissperrungen bereits in Südkreuz beziehungsweise Anhalter Bahnhof enden. Die Ersatzbusse ab Priesterweg können jedoch zu allen Zeiträumen mit der S25 erreicht werden. Der Zehn-Minuten-Takt der S2 wird zu den üblichen Zeiten zwischen Buch und Priesterweg (am Wochenende nur bis Anhalter Bahnhof) und zwischen Marienfelde und Lichtenrade angeboten. Zur weiträumigen Umfahrung kann auch die U-Bahn-Linie U6 zwischen der Innenstadt und Alt-Mariendorf genutzt werden.

Von Freitag, 27. September, 22 Uhr, bis Montag, 21. Oktober, 4 Uhr, verkehrt die Linie S5 nur zwischen Spandau und Fredersdorf. Dabei gelten teilweise geänderte Fahrpläne. Bis Mahlsdorf / Hoppegarten wird tagsüber der gewohnte Zehn-Minuten-Takt angeboten. Der #Busersatzverkehr zwischen Fredersdorf und Strausberg Nord fährt am Tage und abends grundsätzlich alle 20 Minuten. Zwischen Fredersdorf und Strausberg wird das Busangebot jeweils nachfragegerecht verstärkt.

Sonderfaltblätter mit Informationen zum Ersatzverkehr auf den Linien S2 und S5 sind in ausgewählten S-Bahn-Kundenzentren erhältlich und stehen unter www.s-bahn-berlin.de zum Download zur Verfügung.

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Bus: BVG-Bus fährt mit Strom Ende 2014 startet der Linienbetrieb mit E-Bussen, die ohne Kabel geladen werden, aus Die Welt

Bei den Berliner Verkehrsbetrieben (#BVG) kommt der Strom bald aus der Straße. Als erstes Verkehrsunternehmen Deutschlands will die BVG von Ende 2014 an eine komplette Buslinie mit #Elektrofahrzeugen bedienen. Das kündigte BVG-Busdirektor Martin Koller auf einer Veranstaltung des Berliner Fahrgastverbandes #Igeb an.

http://www.welt.de/print/welt_kompakt/berlin/article120394180/BVG-Bus-faehrt-mit-Strom.html

Das landeseigene Unternehmen setzt dabei auf eine vergleichsweise neue Technik. Statt auf dem Betriebshof stundenlang am Ladekabel zu hängen, ziehen die Busse ihre Energie ohne Kontakt aus #Induktionsfeldern, die an den Endhaltestellen installiert werden. Das Prinzip ist vergleichbar mit elektrischen Zahnbürsten, die ohne Kabelverbindung Strom von der Ladestation bekommen. Ein weiterer Vorteil im Alltagseinsatz: Durch die regelmäßige Ladung müssen die Fahrzeuge im Vergleich zu normalen Elektrobussen nur relativ leichte Batterien haben und sind damit effizienter.
Seit Monaten arbeiten Koller und seine Kollegen an der Planung. Voraussichtlich Ende Oktober wird der BVG-Aufsichtsrat den Startschuss für die Umsetzung geben. „Ich hoffe, dass wir dann endgültig das Go bekommen“, sagte Koller. Bereits Ende 2014 soll der erste E-Bus …

Straßenverkehr: Nachts auf der Stadtautobahn Mit der Reinigungskolonne unterwegs aus BerlinerWoche

Charlottenburg-Wilmersdorf. Fast 190 000 Fahrzeuge befahren täglich die nur 22 Kilometer lange #Autobahn #100, die mitten durch Berlin führt. Unweigerlich entstehen bei dieser Belastung Schäden an der Fahrbahn. Deren Beseitigung führt jedes Mal zu Staus, da in diesem Fahrzeugstrom kaum eine Lücke zu finden ist, um die Arbeiten auszuführen. Diese Belastung führt aber auch zu einer starken Verschmutzung der Autobahn, dennoch ist sie jeden Tag sauber, ohne dass in ähnlicher Weise die Reinigung der Trasse bemerkbar wäre.

http://www.berliner-woche.de/nachrichten/bezirk-charlottenburg-wilmersdorf/artikel/26265-mit-der-reinigungskolonne-unterwegs/

Dieses Wunder vollbringen Männer wie Carsten Wegener und Stefan Krawutschke, die Nacht für Nacht mit #Reinigungsfahrzeugen auf der Strecke unterwegs sind. Von 22 bis 5 Uhr sind sie als Truppführer mit mehreren Mitarbeitern, zwei Sicherungsfahrzeugen, einem Kehrsauger, Motorsensen, Gebläse und Schaufeln auf zwei #Autobahnabschnitten unterwegs. Zunächst mähen sie in Handarbeit das Unkraut, denn selbst in Höhe des Funkturms sprießen am Rande und in der Mitte der Autobahn die Pflanzen. Dann holen sie mit Besen und Schaufel den Schmutz aus den Nischen. Sie fegen oder treiben ihn mit dem Gebläse auf die Fahrbahn, wo er dann …

Regionalverkehr: Zahlreiche Baustellen entlang der Linie RE1/RE11 Vom 21. September bis 20. Oktober Zugausfälle und Ersatzverkehr

http://www.deutschebahn.com/de/presse/verkehrsmeldungen/4489032/bbmv20130919.html?c2212428=2207510&start=0&itemsPerPage=20&x=1

(Berlin, 19. September 2013) Wegen #Instandhaltungsarbeiten an #Bahnübergängen, #Brücken, #Weichen- und #Gleiserneuerungen müssen sich Reisende zwischen Berlin, Frankfurt (Oder) und Cottbus (Linien #RE1 und #RE11) auf veränderte #Fahrpläne und #Ersatzverkehr mit Bussen einstellen:

21. bis 23. September und 4. Oktober:
Die Züge der Linie RE1 fallen zwischen Fürstenwalde (Spree) und Frankfurt (Oder) aus und werden durch Busse ersetzt.

24. bis 27. September und 30. September bis 3. Oktober:
Die Züge der Linie RE1 fahren zwischen Erkner und Frankfurt (Oder) in geänderten Fahrzeiten.

28. und 29. September und 5. und 6. Oktober:
Die Züge der Linie RE1 fallen zwischen Berlin Ostbahnhof und Erkner aus und werden durch Busse ersetzt. Jeder zweite Zug zwischen Fürstenwalde (Spree) und Frankfurt (Oder) fällt ebenfalls aus und wird durch einen Bus ersetzt.
In den übrigen Abschnitten fahren die Züge in geänderten Fahrzeiten.

Züge der Linie RE11 fallen in den genannten Zeiten zwischen Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt/Rzepin aus und werden durch Busse ersetzt. Die RB Züge zwischen Frankfurt(Oder) und Rzepin entfallen und werden ebenfalls durch Busse ersetzt.

7. bis 20. Oktober:
Die Züge der Linie RE1 (Brandenburg – Frankfurt (Oder)) fallen zwischen Berlin Zoologischer Garten und Berlin Friedrichstraße aus. Fahrgäste benutzen den nächsten Takt des RE1, beziehungsweise die S-Bahn.

8. bis 10. Oktober:
Die Züge der Linie RE11 fallen zwischen Peitz Ost und Cottbus aus und werden durch Busse ersetzt.

11. bis 13. Oktober:
Die Züge der Linie RE11 fallen zwischen Wellmitz und Guben aus und werden durch Busse ersetzt.

12. und 13. Oktober sowie 19. und 20. Oktober:
Die Züge der Linie RE1 fahren zwischen Fürstenwalde und Frankfurt (Oder) in geänderten Fahrzeiten. Die RB Züge zwischen Frankfurt(Oder) und Rzepin entfallen und werden durch Busse ersetzt.

Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881/-6882 und an den Aushängen auf den Stationen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
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Regionalverkehr: Ersatzverkehr und Ausfälle RE 3/RE 7 Berlin – Wünsdorf-Waldstadt – Elsterwerda vom 21. bis 22. September und vom 28. bis 29. September

http://www.deutschebahn.com/de/presse/verkehrsmeldungen/4464600/bbmv20130917.html?c2212428=2207510&start=0&itemsPerPage=20&x=1

(Berlin, 17. September 2013) Auf Grund von #Bauarbeiten im Raum #Zossen werden am 21. und 22. September und am 28. und 29. September folgende Fahrplanänderungen für die Züge der Linien #RE3 und #RE7 notwendig.

RE 3
Berlin – #Wünsdorf-Waldstadt (- Elsterwerda)
21. September von circa 7 Uhr – 16 Uhr
22. September von circa 9 Uhr – 16 Uhr
28. und 29. September von circa 8 Uhr – 16 Uhr

Die zwischen Schwedt (Oder) und Wünsdorf-Waldstadt fahrenden Züge der Linie RE 3 fallen zwischen Rangsdorf und Wünsdorf-Waldstadt aus und werden durch Busse ersetzt.
Die Busse fahren ab Wünsdorf-Waldstadt circa 23 Minuten früher ab, um den Anschluss an die Züge in Rangsdorf zu erreichen.

Die Züge zwischen Stralsund und Elsterwerda fahren unverändert.

RE 7
Berlin – Wünsdorf-Waldstadt
21. September von circa 5 Uhr – 17 Uhr
22. September von circa 7 Uhr – 17 Uhr
28. und 29. September von circa 7 Uhr – 16 Uhr

Die Züge der Linie RE 7 fallen zwischen Berlin-Schönefeld Flughafen und
Wünsdorf-Waldstadt aus und werden durch Busse ersetzt.
Auf Grund der längeren Fahrzeit der Busse fahren diese ab Wünsdorf-Waldstadt circa 42 Minuten früher ab.

In der Gegenrichtung kommen die Busse später in Wünsdorf-Waldstadt an.

Die Beförderung von Fahrrädern in den Bussen ist nicht möglich und die Beförderung von Rollstühlen und Kinderwagen nur eingeschränkt.
Für die entstehenden Unannehmlichkeiten bittet die Deutsche Bahn um Verständnis.

Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder -6882 sowie an den Aushängen auf den Stationen.

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