90 Jahre wird der #U-Bahnhof #Friedrichsfelde in diesem Jahr alt. Ein guter Anlass, ihm eine ordentliche #Schönheitskur zu gönnen. Bereits im Sommer 2018 hat die BVG den #Bahnsteig in Richtung Alexanderplatz erneuert. Ab der kommenden Woche geht es nun auf der gegenüberliegenden Seite weiter. Von Sonntag, den 5. Januar, ca. 22 Uhr bis Donnerstag, den 20. Februar gibt es daher Einschränkungen auf der #U5.
Tagsüber, jeweils von ca. 3.30 Uhr bis ca. 22 Uhr, und am Wochenende auch nachts fährt die Linie wie gewohnt, außer, dass sie in Richtung Hönow nicht am U-Bahnhof Friedrichsfelde halten kann. Nachts vor Wochentagen, zwischen ca. 22 Uhr und ca. 0.30 Uhr, wird der Bahnhof aus beiden Richtungen am selben Bahnsteig angefahren. Um das zu ermöglichen, wird zwischen #Lichtenberg und #Frankfurter Allee ein #Pendelverkehr im #10-Minuten-Takt eingerichtet.
Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der Senat nur zum Teil in eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen und hat daher die Berliner Verkehrs betriebe (BVG) Anstalt öffentlichen Rechts um eine Stellungnahme gebeten, die von dort in eigener Verantwortung erstellt und dem Senat übermittelt wurde. Sie wurde der Beantwortung zugrunde gelegt.
Wie viele Fälle von Drogenkriminalität auf Berliner U-Bahnhöfen sind durch die BVG oder durch von der BVG beauftragte Sicherheitsunternehmen in den Zeiträumen 2017, 2018 und im laufenden Jahr 2019 zur Anzeige gebracht worden? Bitte pro Kalenderjahr aufschlüsseln nach U-Bahnhof und Delikt (Handel, Konsum).
Zu 1.: In den polizeilichen Informationssystemen ist eine automatisierte Datenaus wertung über die Anzeigenden von Straftaten nicht möglich, sodass im Folgenden die Fallzahlen zu allen Rauschgiftdelikten in den Berliner U-Bahnhöfen, ohne Be rücksichtigung des Anzeigenden, dargestellt werden.
In der tabellarischen Übersicht sind neben der Gesamtfallzahl der Rauschgiftdelikte die Straftaten zum unerlaubten Handel mit und Schmuggel von Betäubungsmitteln gesondert dargestellt, um der gestellten Anfrage, insbesondere dem Klammerver merk, weitmöglich nachkommen zu können. Eine Beantwortung der Anfrage nach der Aufschlüsselung von „Konsum“-Delikten ist nicht möglich, da der „Konsum“ von Betäubungsmitteln keinen Rechtsverstoß darstellt, somit straffrei ist und entspre chend keinen Niederschlag in der Straftatenstatistik finden kann.
Die statistischen Daten entstammen der Verlaufsstatistik Data Warehouse Führungs information (DWH FI). Diese sind nicht abschließend qualitätsgesichert und können immer noch Änderungen unterliegen.
Anzahl erfasster Fälle von Rauschgiftdelikten in Berliner U-Bahnhöfen im Zeit raum Januar 2017 bis Oktober 2019
U-Bahnhof (U-Bhf.)
Rauschgiftdelik- te insgesamt
unerlaubter Handel mit/ Schmuggel von Rauschgiften
Jan – Dez 2017
Jan – Dez 2018
Jan – Okt 2019
Jan – Dez 2017
Jan – Dez 2018
Jan – Okt 2019
U-Bhf. Adenauerplatz
2
5
1
U-Bhf. Afrikanische Str.
6
4
U-Bhf. Alexanderplatz
85
91
58
2
1
U-Bhf. Alt-Mariendorf
3
U-Bhf. Altstadt Spandau
13
4
6
4
1
U-Bhf. Alt-Tegel
2
1
U-Bhf. Alt-Tempelhof
6
9
4
5
U-Bhf. Amrumer Str.
4
22
13
1
8
5
U-Bhf. Augsburger Str.
3
3
1
2
U-Bhf. Bayerischer Platz
3
11
8
1
4
3
U-Bhf. Berliner Str.
1
1
3
1
U-Bhf. Bernauer Str.
6
1
1
2
U-Bhf. Biesdorf-Süd
2
U-Bhf. Birkenstr.
17
29
23
7
9
8
U-Bhf. Bismarckstr.
3
2
1
U-Bhf. Blaschkoallee
2
1
6
3
U-Bhf. Blissestr.
2
1
2
U-Bhf. Boddinstr.
8
63
58
3
13
5
U-Bhf. Borsigwerke
1
U-Bhf. Brandenburger Tor (Unter den Lin- den)
1
U-Bhf. Breitenbachplatz
U-Bhf. Britz-Süd
1
3
1
U-Bhf. Bülowstr.
3
3
1
1
U-Bhf. Bundesplatz
1
U-Bhf. Bundestag
U-Bhf. Cottbusser Platz
1
1
U-Bhf. Dahlem-Dorf
U-Bhf. Deutsche Oper
U-Bhf. Eberswalder Str.
1
1
U-Bhf. Eisenacher Str.
13
17
4
8
12
3
U-Bhf. Elsterwerdaer Platz
1
1
U-Bhf. Ernst-Reuter-Platz
1
U-Bhf. Fehrbelliner Platz
3
2
2
2
1
U-Bhf. Frankfurter Allee
3
4
4
1
1
1
U-Bhf. Frankfurter Tor
1
1
U-Bhf. Franz-Neumann-Platz
33
14
23
12
3
6
U-Bhf. Französische Str.
1
1
U-Bahnhof (U-Bhf.)
Rauschgiftdelik- te insgesamt
unerlaubter Handel mit/ Schmuggel von Rauschgiften
Jan – Dez
2017
Jan – Dez
2018
Jan – Okt
2019
Jan – Dez
2017
Jan – Dez
2018
Jan – Okt
2019
U-Bhf. Freie Universität
U-Bhf. Friedrichstr.
5
2
2
1
U-Bhf. Friedrich-Wilhelm-Platz
U-Bhf. Gesundbrunnen
15
17
14
1
1
1
U-Bhf. Gleisdreieck
1 1
5
2
4
2
1
U-Bhf. Gneisenaustr.
2
16
1
9
U-Bhf. Görlitzer Bhf.
151
127
108
55
30
38
U-Bhf. Grenzallee
16
2
13
9
1
7
U-Bhf. Güntzelstr.
1
1
2
1
1
U-Bhf. Halemweg
8
1
4
1
U-Bhf. Hallesches Tor
1 1
5
2
1
U-Bhf. Hansaplatz
14
14
15
4
U-Bhf. Haselhorst
12
4
8
5
3
4
U-Bhf. Hauptbahnhof
22
1
U-Bhf. Hausvogteiplatz
U-Bhf. Heidelberger Platz
3
3
1
1
U-Bhf. Heinrich-Heine-Str.
39
34
69
10
10
20
U-Bhf. Hellersdorf
1
3
2
U-Bhf. Hermannplatz
61
108
102
1 1
18
13
U-Bhf. Hermannstr.
3
18
9
3
1
U-Bhf. Hohenzollernplatz
1
1
U-Bhf. Holzhauser Str.
1
1
1
1
U-Bhf. Hönow
1
3
U-Bhf. lnnsbrucker Platz
1
2
U-Bhf. Jakob-Kaiser-Platz
2
1
U-Bhf. Jannowitzbrücke
18
10
1 1
2
1
1
U-Bhf. Johannisthaler Chaussee
2
U-Bhf. Jungfernheide
1
1
1
U-Bhf. Kaiserdamm
1
1
U-Bhf. Kaiserin-Augusta-Str.
1
2
1
U-Bhf. Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik
9
5
U-Bhf. Karl-Marx-Str.
3
2
U-Bhf. Kaulsdorf-Nord
2
1
U-Bhf. Kienberg-Gärten der Welt
1
1
1
U-Bhf. Kleistpark
25
20
12
14
7
6
U-Bhf. Klosterstr.
1
U-Bhf. Kochstr.
1
1
1
U-Bhf. Konstanzer Str.
5
3
U-Bhf. Kottbusser Tor
261
1 78
1 30
56
38
18
U-Bahnhof (U-Bhf.)
Rauschgiftdelik- te insgesamt
unerlaubter Handel mit/ Schmuggel von Rauschgiften
Jan – Dez 2017
Jan – Dez 2018
Jan – Okt 2019
Jan – Dez 2017
Jan – Dez 2018
Jan – Okt 2019
U-Bhf. Krumme Lanke
U-Bhf. Kurfürstendamm
1
4
4
1
1
U-Bhf. Kurfürstenstr.
7
3
2
1
U-Bhf. Kurt-Schumacher-Platz
U-Bhf. Leinestr.
2
32
25
5
7
U-Bhf. Leopoldplatz
40
23
18
7
3
5
U-Bhf. Lichtenberg
7
3
3
1
U-Bhf. Lindauer Allee
2
1
2
U-Bhf. Lipschitzallee
2
1
U-Bhf. Louis-Lewin-Str.
1
1
4
1
1
U-Bhf. Magdalenenstr.
2
1
U-Bhf. Märkisches Museum
1
1
1
1
U-Bhf. Mehringdamm
9
10
5
2
4
3
U-Bhf. Mendelssohn-Bartholdy-Park
5
1
2
U-Bhf. Mierendorffplatz
1
U-Bhf. Möckernbrücke
12
11
6
5
7
1
U-Bhf. Mohrenstr.
U-Bhf. Moritzplatz
47
20
20
15
6
5
U-Bhf. Naturkundemuseum
U-Bhf. Nauener Platz
12
7
5
5
2
2
U-Bhf. Neukölln (Südring)
23
12
7
6
2
2
U-Bhf. Neu-Westend
U-Bhf. Nollendorfplatz
13
11
6
4
2
U-Bhf. Olympiastadion (Ost)
1
U-Bhf. Onkel-Toms-Hütte
2
U-Bhf. Oranienburger Tor
1
5
1
2
U-Bhf. Oskar-Helene-Heim
U-Bhf. Osloer Str.
16
25
12
3
5
2
U-Bhf. Otisstr.
6
2
U-Bhf. Pankow
2
1
U-Bhf. Pankstr.
14
12
9
1
3
2
U-Bhf. Paracelsus-Bad
5
8
9
1
5
4
U-Bhf. Paradestr.
1
8
1
4
U-Bhf. Parchimer Allee
1
3
1
1
U-Bhf. Paulsternstr.
4
2
U-Bhf. Platz der Luftbrücke
3
8
5
2
3
2
U-Bhf. Podbielskiallee
1
U-Bhf. Potsdamer Platz
U-Bhf. Prinzenstr.
2
4
3
1
1
U-Bahnhof (U-Bhf.)
Rauschgiftdelik- te insgesamt
unerlaubter Handel mit/ Schmuggel von Rauschgiften
Jan – Dez 2017
Jan – Dez 2018
Jan – Okt 2019
Jan – Dez 2017
Jan – Dez 2018
Jan – Okt 2019
U-Bhf. Rathaus Neukölln
1
1
U-Bhf. Rathaus Reinickendorf
U-Bhf. Rathaus Schöneberg
1
1
U-Bhf. Rathaus Spandau
4
7
12
2
2
2
U-Bhf. Rathaus Steglitz
2
U-Bhf. Rehberge
12
6
U-Bhf. Reinickendorfer Str.
1
1
5
2
U-Bhf. Residenzstr.
3
9
4
U-Bhf. Richard-Wagner-Platz
1
1
U-Bhf. Rohrdamm
2
U-Bhf. Rosa-Luxemburg-Platz
1
U-Bhf. Rosenthaler Platz
10
5
6
2
1
U-Bhf. Rüdesheimer Platz
U-Bhf. Rudow
2
1
2
1
U-Bhf. Ruhleben
1
U-Bhf. Samariterstr.
2
1
U-Bhf. Scharnweberstr.
11
7
U-Bhf. Schillingstr.
2
2
1
1
U-Bhf. Schlesisches Tor
1
5
13
1
3
6
U-Bhf. Schloßstr.
3
1
1
U-Bhf. Schönhauser Allee
1
1
1
U-Bhf. Schönleinstr.
18
92
121
3
17
35
U-Bhf. Schwartzkopffstr.
1
U-Bhf. Seestr.
2
4
1
1
2
U-Bhf. Senefelderplatz
U-Bhf. Siemensdamm
2
3
2
1
U-Bhf. Sophie-Charlotte-Platz
1
U-Bhf. Spichernstr.
3
4
2
2
U-Bhf. Spittelmarkt
U-Bhf. Stadtmitte
9
3
U-Bhf. Strausberger Platz
1
U-Bhf. Südstern
1
4
56
2
30
U-Bhf. Tempelhof (Südring)
6
4
5
4
2
1
U-Bhf. Theodor-Heuss-Platz
3
1
1
U-Bhf. Tierpark
1
1
5
2
U-Bhf. Turmstr.
35
13
10
4
1
U-Bhf. Uhlandstr.
1
U-Bhf. Ullsteinstr.
3
2
U-Bhf. Viktoria-Luise-Platz
1
1
U-Bahnhof (U-Bhf.)
Rauschgiftdelik- te insgesamt
unerlaubter Handel mit/ Schmuggel von Rauschgiften
Jan – Dez
2017
Jan – Dez
2018
Jan – Okt
2019
Jan – Dez
2017
Jan – Dez
2018
Jan – Okt
2019
U-Bhf. Vinetastr.
1
U-Bhf. Voltastr.
4
1
1
2
1
U-Bhf. Walther-Schreiber-Platz
1
U-Bhf. Warschauer Str.
16
25
26
3
4
5
U-Bhf. Weberwiese
3
2
1
U-Bhf. Wedding
2
3
1
U-Bhf. Weinmeisterstr.
10
3
5
4
U-Bhf. Westhafen
43
40
42
20
18
15
U-Bhf. Westphalweg
1
3
1
1
1
U-Bhf. Wilmersdorfer Str.
7
3
2
2
U-Bhf. Wittenau
3
3
2
U-Bhf. Wittenbergplatz
1
U-Bhf. Wuhletal
2
U-Bhf. Wutzkyallee
2
U-Bhf. Yorckstr.
75
53
8
45
26
2
U-Bhf. Zitadelle
2
2
1
1
U-Bhf. Zoologischer Garten
7
4
2
U-Bhf. Zwickauer Damm
Summe
1439
1367
1284
415
330
320
Quelle: Verlaufsstatistik, DataWarehouse-(DWH-Fl)-Recherche vom 27.11.2019
Welche Dienstanweisungen existieren für die von der BVG beauftragten Sicherheitsunternehmen für den Fall, dass Sicherheitsmitarbeiter bei den Bestreifungen der U-Bahnhöfe Straftaten im Zusam menhang mit Drogenhandel oder -konsum feststellen?
Zu 2.: Die BVG AöR teilt mit, dass das Hausrecht durch die Sicherheitsmitarbeiterin nen und Sicherheitsmitarbeiter der BVG durchgesetzt wird. Die Beurteilung, ob es sich bei bestimmten Verhaltensweisen um Drogenhandel oder Konsum handelt, ob liegt der Polizei. Grundsätzlich ist es verboten, sich unter dem Einfluss berauschen der Mittel auf den Bahnhöfen aufzuhalten.
Warum werden auf den von Drogenkriminalität schwerpunktmäßig betroffenen U-Bahnhöfen anstatt der nur eingeschränkt handlungsfähigen Sicherheitsdienste keine „MOd“-Streifen (= „Mobiler Ord nungsdienst“, bestehend aus BVG-Mitarbeitern und Polizeibeamten) eingesetzt?
Zu 3.: Die Müd-Streifen werden weiterhin eingesetzt. Diese Bezeichnung betrifft aber ausschließlich die Sicherheitsstreifen von und mit BVG-Beschäftigten bzw. entspre chend eingesetzten Sicherheitsfirmen.
Das ausgewiesene Ziel der Zusammenarbeit zwischen der BVG und Polizei Berlin ist weiterhin, auf Grundlage der jeweiligen gesetzlichen Aufgaben und Befugnisse, so wohl die Sicherheit als auch den Service und die Bürgernähe im Bereich der Ver kehrsmittel und Anlagen der BVG zu erhöhen. Hierzu werden die bewährten Maß nahmen, wie z. B. gemeinsame Streifen, dauerhafte Überwachung kriminalitätsbelas teter U-Bahnhöfe oder gemeinsame Präventionseinsätze fortgeführt. Neben den ge meinsamen Streifen und den Schwerpunkteinsätzen findet eine beständige Zusam-
menarbeit durch den Arbeitsplatz der Polizei Berlin in der Sicherheitsleitstelle der BVG statt.
Was steht aus der Sicht des Senats der Wiedereinführung von „MOd“-Streifen im gesamten Berli ner ÖPNV-Netz grundsätzlich entgegen?
Zu 4.: Seit dem 24. Februar 2017 besteht zwischen der BVG und der Senatsverwal tung für Inneres und Sport sowie der Polizei Berlin eine Kooperationsvereinbarung, die u. a. den Einsatz von gemeinsamen Streifen regelt. Diese gemeinsamen Streifen bestehen aus zwei Mitarbeitenden der BVG sowie zwei Dienstkräften der Polizei Ber lin.
Das Ziel des Einsatzes gemeinsamer Streifen liegt in der Steigerung der Sicherheit und in zielgerichteten Präsenzmaßnahmen. Sie dienen der Gefahrenabwehr, der Be seitigung von Ordnungsstörungen, der Ahndung von Ordnungswidrigkeiten und der Verfolgung von Straftaten. Seit Bestehen der Kooperationsvereinbarung finden täg lich bis zu fünf gemeinsame Streifen statt.
Wie beurteilt die BVG die Situation auf den von Drogenkriminalität belasteten U-Bahnhöfen und welche Maßnahmen sind von der BVG konkret geplant, um der gegenwärtigen Entwicklung nachhaltig entgegenzuwirken?
Zu 5.: Die BVG teilt mit, dass die Situation als extrem belastend empfunden wird. Be troffen sind die Kundinnen und Kunden, die Beschäftigten der BVG und auch Firmen, die im Auftrag der BVG arbeiten.
Zur Bewältigung und Verdrängung der Drogenszene werden massive Sondereinsät ze geplant und durchgeführt. Diese Einsätze führen in der Regel nur zu einer Ver drängung auf andere Bahnhöfe oder die betroffenen Personengruppen erscheinen nach kurzer Zeit wieder auf dem Bahnhof. Der BVG stehen rechtlich ausschließlich die Möglichkeiten des Aussprechens eines Hausverbotes oder die Stellung von Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruchs zur Verfügung.
Um das Sicherheitsempfinden auf den Berliner U-Bahnhöfen zu erhöhen, werden ak tuell alle Bahnhöfe mit Videokameras ausgestattet. Außerdem werden die Bahnhöfe sukzessive saniert und damit heller und moderner.
Wie beurteilt der Senat die Situation auf den von Drogenkriminalität belasteten U-Bahnhöfen und welche Maßnahmen sind vom Senat konkret geplant, um der gegenwärtigen Entwicklung nachhaltig entgegenzuwirken?
Zu 6.: Betäubungsmittelhandel und Betäubungsmittelkonsum stellen insgesamt einen Problemkreis dar, der nicht allein mit polizeilichen Mitteln bewältigt werden kann. Die Polizei ist bestrebt, durch eine dauerhafte und sehr starke polizeiliche Präsenz, Dro genhandel und -konsum möglichst zu verhindern. So lassen sich zwar Täter von Ei gentums- und Rohheitsdelikten nicht selten nachhaltig durch Polizeipräsenz verdrän gen. Anders stellt sich die Situation aber bei Drogendealern, Käufern oder Sucht kranken dar, die nach kurzem Ausweichen in angrenzende Gebiete regelmäßig wie der an ihre angestammten Plätze zurückkehren. Denn Drogenkriminalität hat ihren Ursprung nicht zuletzt auch in der Drogensucht der Konsumenten, aus der ein steti ger, oftmals von Krankheit geprägter Bedarf an Betäubungsmitteln erwächst.
Auf Grundlage der „Einsatzkonzeption für die polizeilichen Maßnahmen im Bereich des Berliner Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV)“ werden von der Polizei Ber lin, basierend auf dem monatlichen ÖPNV-Lagebild, u. a. anlassbezogene Einsätze zur Kriminalitätsbekämpfung sowie Präventionseinsätze durchgeführt.
Für die Bekämpfung des organisierten unerlaubten Rauschgifthandels mit Kokain und Heroin im Bereich des ÖPNV sind zwei Fachkommissariate des Landeskriminal amtes Berlin zuständig. Bei erkannten Brennpunkten werden in Zusammenarbeit mit
den operativen Dienststellen aus den örtlichen Direktionen und der Direktion Einsatz gezielt Einsätze unter Einbeziehung präventiver und repressiver Maßnahmen durch geführt. Dabei findet auch ein intensiver Austausch mit der BVG statt, um gemein sam Lösungsansätze zu entwickeln.
Darüber hinaus werden bei erkannten Brennpunkten von den Dienstkräften der Poli zeiabschnitte Einsatzkonzeptionen entwickelt, um dem Betäubungsmittelhandel und den damit einhergehenden Verwahrlosungstendenzen in U-Bahnhöfen entgegenzu wirken.
Ferner unterstützt die Direktion Einsatz mit ihren Einsatzeinheiten nach Möglichkeit die örtlichen Direktionen und führt nach Planung täglich mit zehn Mitarbeitenden zur Nachtzeit eine gemeinsame Streife zusammen mit der BVG durch.
Berlin, den 11. Dezember 2019 In Vertretung
Barbro D r e h e r
Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe
Die BVG hat heute eine neue, überdachte #Fahrradabstellanlage in Betrieb genommen. Am #U-Bahnhof #Elsterwerdaer Platz finden nun 74 weitere Räder Platz. Die neue, zweiteilige Anlage ergänzt die bereits vorhandene Abstellanlage für 54 Räder, die die BVG bereits 2009 an der Station der Linie U5 gebaut hatte.
Zur Förderung des Umweltverbundes aus Fahrrad, Bussen und Bahnen betreiben die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und die BVG schon seit 2006 das Projekt „Fahrradabstellanlagen an Bahnhöfen und Haltestellen der BVG“. Die teilweise schon vorhandenen Abstellanlagen werden durch die BVG erweitert, erneuert oder ganz neu gebaut. Wo es möglich ist baut die BVG überdachte Anlagen.
Das Projekt wird zu 75 Prozent durch die Senatsverwaltung gefördert. Die Planung der Fahrradabstellanlagen an U-Bahnhöfen, Straßenbahnhaltestellen und einzelnen Expressbushaltestellen wird von der BVG in enger Zusammenarbeit mit den Bezirken übernommen. Die Bezirke stellen dabei die Flächen im öffentlichen Straßenland zur Verfügung. Bau, Wartung und Unterhalt (z.B. das Entfernen von Schrotträdern) liegt in der Zuständigkeit der BVG.
Im Rahmen dieses Projektes sind bislang schon rund 4.600 Stellplätze (davon ca. 2.000 überdacht) und 50 Überdachungen in allen Bezirken fertiggestellt worden. Weitere überdachte Fahrradabstellanlagen sind an den Haltestellen Berliner Straße, Am Steinberg, Französisch Buchholz Kirche, S-Bahnhof Schöneweide sowie S- und U-Bahnhof Jannowitzbrücke geplant. Ebenfalls Planungen gibt es aktuell für zusätzliche rund 120 freistehende Kreuzberger Bügel in den Bezirken Pankow, Marzahn-Hellersdorf, Tempelhof-Schöneberg und Treptow-Köpenick.
Pressemitteilung vom 03.12.2019
Einfaches #Umsteigen an der U- und S-Bahn-Haltestelle #Warschauer Straße
Am Mittwoch, den 04.12.2019, wird um 12:00 Uhr die #Fußgängerbrücke am U- und #S-Bahnhof Warschauer Straße eröffnet. Damit wird das Umsteigen für Fahrgäste erheblich einfacher.
Die neue Brücke verläuft vom Gebäude des #U-Bahnhofs Warschauer Straße parallel zur Straße und über die Bahnanlagen zum neuen Gebäude des S-Bahnhofs. Damit wird zum einen die Warschauer Brücke vom stetig zunehmenden Umsteigeverkehr entlastet, zum anderen wird das Gelände des ehemaligen #Ostgüterbahnhofs fußläufig erschlossen. Die Brücke hat eine Gesamtlänge von rund 103 Metern und eine Breite von 3,40 Metern.
Der Bau der neuen Brücke erfolgte in drei Bauabschnitten. Zwischenzeitlich wurde eine #Treppenanlage mit Aufzug und provisorischem Anschluss zur Warschauer Brücke eingerichtet, da vorab noch Bauarbeiten am Gebäude des S-Bahnhofs abgeschlossen werden mussten. Diese Provisorien werden bis Ende Januar 2020 zurückgebaut.
Die Baukosten liegen bei rund 1,5 Millionen Euro und werden aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Infrastruktur (GRW) gefördert.
Nach einem erfolgreichen #Testlauf in der Station #Stadtmitte führt die BVG ein neues System zur #Kennzeichnung der zahlreichen #Bahnhofsausgänge jetzt im gesamten Netz ein. Nach und nach werden alle U-Bahnhöfe entsprechend ausgestattet. Am heutigen Montag, 2. Dezember 2019, haben dafür die Arbeiten auf den Stationen #Ullsteinstraße (U6) und #Turmstraße (U9) begonnen: Noch in diesem Jahr startet auch die Ausstattung der Bahnhöfe #Adenauerplatz, #Halemweg (beide U7), #Gesundbrunnen (U8).
Das Prinzip ist einfach: Alle Ausgänge der Bahnhöfe werden im #Wegeleitsystem mit eindeutigen Buchstaben gekennzeichnet, die sich dann auch in den Umgebungsplänen der Stationen wiederfinden. Fahrgäste finden so sehr viel einfacher und schneller den Ausgang, der sie auf kürzestem Weg zu ihrem Ziel bringt. Auch Treffpunkte lassen sich dank der Buchstabenkennung einfach und klar verabreden.
„Trotz unseres mehrfach ausgezeichneten Wegeleitsystems ist es für Ortsunkundige nicht immer ganz leicht, den U-Bahn-Ausgang zu finden, der für sie der günstigste ist“, erläutert Timo Kerßenfischer, BVG-Abteilungsleiter Fahrgastinformation, die Motivation zur Einführung des neuen Systems. „Gerade bei größeren Bahnhöfen kann da leicht mal ein beträchtlicher Umweg entstehen. Das wollen wir unseren Fahrgästen mit dem neuen System ersparen.“
Profitieren sollen aber nicht allein die Fahrgäste der U-Bahn. Auch Geschäfte, Institutionen oder kulturelle Einrichtungen im Umfeld der Bahnhöfe können ihren Kunden und Nutzern eine sehr viel genauere Wegbeschreibung vom Perron der U-Bahn bis zur eigenen Eingangstür geben. In der Auswertung des Tests, der vor rund einem Jahr auf dem Bahnhof Stadtmitte begann, hatten mehr als 70 Prozent der befragten Fahrgäste angegeben, das System verbessere die Orientierung. Der Test lieferte auch wichtige Erkenntnisse, um das System noch zu verbessern. So werden künftig an Bahnhöfen mit mehr als einem Aufzug die Aufzüge erkennbar nummeriert, um die barrierefreie Wegeleitung zu vereinfachen.
Die Einführung im gesamten Netz erfolgt nun Schritt für Schritt, immer dann, wenn die Wegeleitung routinemäßig oder wegen Bauarbeiten ohnehin überarbeitet werden muss. Mehrere BVG-Abteilungen arbeiten Hand in Hand, um das Projekt zu planen und umzusetzen, denn der Aufwand ist enorm. In größeren Umsteigebahnhöfen müssen nicht selten mehr als 100, am Alexanderplatz z.B. sogar rund 150 Schilder und Hinweistafeln ausgetauscht oder ergänzt werden. Als erste komplette Linie soll Ende 2020 die U5 ausgestattet sein, die dann von Hönow bis zum Hauptbahnhof rollt.
Vorbemerkung des Abgeordneten:
Laut Aushang am #U-Bhf. #Potsdamer Platz soll die #Bahnsteigsanierung in Richtung Ruhleben ab 07.10.2019
„voraussichtlich bis Herbst 2020“ dauern.
Frage 1:
Weshalb wird für die #Sanierung des halben Bahnsteiges ein ganzes Jahr veranschlagt?
Antwort zu 1:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Der Aufbau eines komplett neuen Bahnsteiges erfolgt in zwei Bauabschnitten. Jeder
Bauabschnitt benötigt eine Bauzeit von einem Jahr. Der #U-Bahnhof wurde 1902 in Betrieb
genommen und steht unter #Denkmalschutz. Deshalb ist die #Beräumung, #Baufreimachung
und der Abbruch wesentlich zeitaufwendiger. Teile der #denkmalgeschützten Aufbauten
(z. B. #Diensträume, #Verkaufskioske u.a.) müssen rückgebaut und eingelagert werden. Im
Zuge der Sanierung sind aufwendige Abbruch- und Schutzschalungen zur Gewährleistung
der verbleibenden Einbauten wie z. B. des Aufzuges herzustellen.“
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Frage 2:
Wie soll an diesem wichtigen Verkehrsknotenpunkt der ÖPNV unter diesen Umständen aufrechterhalten
werden?
Antwort zu 2:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Die Aufrechterhaltung des Bahnbetriebes während der Erneuerung der jeweiligen
Bahnsteigseite ist weiterhin gewährleistet. Die Züge fahren im Zuge der Bauarbeiten
einseitig am Bahnhof durch, da auf der zu erneuernden Bahnsteigseite kein Ein- und
Aussteigen von Fahrgästen möglich ist. Die Fahrgäste steigen deshalb eine Station weiter
aus und fahren mit dem gegenüberliegenden Zug eine Station zurück bis zum Potsdamer
Platz.“
Frage 3:
Wie beurteilt der Senat unter dem Aspekt eines propagierten „zukunftsfähigen ÖPNV“ für Berlin die Länge
der Bauzeit?
Antwort zu 3:
Das Vorhaben zur Bahnsteigsanierung des U-Bahnhofs Potsdamer Platz entspricht den
Zielsetzungen des Nahverkehrsplans Berlin 2019-2023, da mit der grundhaften Sanierung
eine hohe Verfügbarkeit und dauerhafte Leistungsfähigkeit der Infrastruktur gewährleistet
wird. Zudem werden mit der Sanierungsmaßnahme des U-Bahnhofs die Ansprüche der
Fahrgäste an ein repräsentatives und zeitgemäßes Verkehrsbauwerk berücksichtigt.
Gemäß den Ausführungen der BVG (siehe Antworten zu 1 und 2) sind aufgrund des
Denkmalschutzstatus erhöhte Schwierigkeiten und Zeitaufwendungen zu berücksichtigen.
Auch der Senat bevorzugt eine einseitige, länger andauernde Bahnsteigsperrung
gegenüber einer Vollsperrung des U-Bahnhofs, die dann eine schnellere Sanierung
ermöglicht hätte. So bleibt die Erreichbarkeit des U-Bahnhofs Potsdamer Platz, die für
Berlinerinnen und Berliner wie auch Touristinnen und Touristen gleichermaßen von großer
Bedeutung ist, auch während der Baumaßnahme gegeben, wenngleich dafür in eine
Fahrtrichtung ein Umweg (in der Regel Dauer von max. 10 min) erforderlich ist.
Berlin, den 15.11.2019
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Bei einer Routineüberprüfung im #U-Bahnhof #Kaiserdamm haben die #Bauexperten der BVG unter einer Verkleidung einen stark von Rost angegriffen #Deckenträger gefunden. Vorsorglich wurde die Decke in diesem Bereich mit einer Stützkonstruktion verstärkt. Weil die Sicherheit der Fahrgäste oberste Priorität hat, muss der Bereich über einer Treppe ins westliche #Verteilergeschoss zusätzlich für den #Publikumsverkehr gesperrt werden. Das hat zur Folge, dass der direkte Ausgang zum Zentralen #Omnibusbahnhof (#ZOB) und zum Messegelände vom Bahnsteig der U2 in Fahrtrichtung Ruhleben nicht möglich ist. Nach Einschätzung der Fachleute wird die Reparatur bzw. der Austausch des Trägers rund acht Wochen dauern.
Am #S-Bahnhof wird schon seit 15 Jahren gebaut. Das #Empfangsgebäude soll nun bis Jahresende fertig sein. Doch es gibt auch Skepsis.
Stahlgitterzäune, rot-weiße Flatterbänder und Berge an Bauschutt gehören für Fahrgäste, die am S-Bahnhof #Warschauer Straße ein- oder aussteigen, seit Langem zum unerfreulichen Anblick. An der Station, die wegen ihrer Nähe zu den Partyorten in Friedrichshain und der #Mercedes-Benz Arena zu den bekanntesten #Umsteigeorten in Berlin gehört, ist seit nunmehr 15 Jahren eine Großbaustelle. Ursprünglich sollte das neue Empfangsgebäude für den S-Bahnhof schon im Vorjahr fertig werden, dann wurde das zweite Halbjahr 2019 als Fertigstellungstermin angegeben. Doch auch dieser Termin scheint inzwischen ins Wackeln zu geraten.
„Insgesamt macht die #Bahnhofsbaustelle einen sehr verwahrlosten Eindruck. Offenbar hat die Deutsche Bahn sowohl die Kontrolle als auch die Motivation zu diesem #Bahnhofsneubau komplett verloren“, schreibt etwa Stefan Metze, für den „#Ostkreuzblog“. Auf der Webseite wird der Baufortschritt an den Bahnhöfen Ostkreuz und Warschauer Straße seit Jahren genau verfolgt und dokumentiert. Die Arbeiten würden nach keinem erkennbarem Plan fortgeführt, kritisiert er. „Sichtbarste Veränderung ist der #Fußgängersteg zwischen dem Empfangsgebäude und dem #U-Bahnhof Warschauer Straße. Der Steg hat nun seinen kompletten Belag erhalten, Geländer wurden …
Der über 100 Jahre alte Berliner #U-Bahnhof #Potsdamer Platz erhält einen neuen #Bahnsteig. Das ist notwendig, da die verbauten Materialen veraltet sind und eine statische Ertüchtigung notwendig ist. In der ersten Phase der Erneuerung wird die U-Bahnlinie 2 in Richtung Ruhleben nicht am U-Bahnhof Potsdamer Platz halten.
Dies gilt in der Zeit von Montag, den 7. Oktober 2019 bis Montag, den 12. Oktober 2020. Die Arbeiten nehmen so viel Zeit in Anspruch, da die komplette Bahnsteigseite bis zur #Gleisebene#abgerissen und im Anschluss wieder neu aufgebaut werden muss.
Die BVG empfiehlt ihren Fahrgästen in Richtung Ruhleben, bis zum U-Bahnhof Gleisdreieck zu fahren. Dort kann ohne Bahnsteigwechsel der Zug in Gegenrichtung zurück zum U-Bahnhof Potsdamer Platz genommen werden.
Im Anschluss wird am U-Bahnhof Potsdamer Platz die andere Bahnsteigseite in Richtung S+U Pankow saniert. Für die Anlieferung der Baumaterialien muss der #Ausgang in Richtung Leipziger Straße/Leipziger Platz bis voraussichtlich Oktober 2021 #gesperrt werden.
Auf dem Bahnsteig: Bezirkschef Werner Salomon, SPD, und der extra aus Bonn eingeflogene Bundeskanzler (!) Helmut Kohl, CDU. Der verewigte sich im Goldenen Buch von #Berlin-Spandau – und seit jenem Tag liegt das Zeitdokument unbeachtet in der Schrankwand in der Stube des Bürgermeisters (hier ganz rechts im Bild). Als ich neulich Bezirkschef Helmut Kleebank, SPD, in dessen Büro besuchte und ihm am Rande von Helmut Kohl 1984 erzählte, sprang Kleebank plötzlich auf, wuchtete das Buch aus dem Glasschrank und schleppte den Schinken vorsichtig auf den Schreibtisch. Und dann suchten wir Helmut Kohl. Das Foto sehen Sie oben.
In der allerersten #U-Bahn #1984 saß auch Monika Herrmann, die später Bürgermeisterin in Friedrichshain-Kreuzberg werden sollte. Herrmann erinnert sich noch heute: „Ich hatte als Erwachsene einen Garten in Hakenfelde und bin mit der ersten U-Bahn von #Rudow nach #Spandau gefahren. Wenn in der auch Helmut Kohl war, sind wir gemeinsam nach Spandau gefahren.“ Waren Sie auch Bord? Haben Sie Erinnerungen oder gar Fotos? Meine Mail: spandau@tagesspiegel.de
Die U-Bahn veränderte Spandau. Zehn Jahre wurde gebuddelt – eigentlich hatte man schon 1977 am Falkenseer Platz ankommen wollen (aber auch früher war nicht alles besser). Der 1. Oktober 1984 jedenfalls wurde zum Volksfest. Klar, denn Spandau lag noch weiter in der Peripherie als heute. Der S-Bahnhof #Spandau-West war schon seit Jahren verrammelt und verwaist – hier Leserfotos. Ich habe Ihnen mal den Text aus den Tiefen des Tagesspiegel-Archivs hervorgeholt. Viel Spaß!
„U-Bahn in Spandau mit Freibier und Suppe gefeiert“, schrieb mein Kollege Klaus Kurpjuweit im Tagesspiegel 1984. „Obwohl die Gäste dieses Mal …