Einige haben es der BVG nicht zugetraut, andere hatten auf ein Scheitern gehofft, doch die BVG hat es tatsächlich geschafft, eine beispiellos umfangreiche #Neustrukturierung ihres #Straßenbahn- und #Busliniennetzes pünktlich zum #Fahrplanwechsel am 12. Dezember umzusetzen. Kritik gab es allerdings für die vielen Mängel bei der #Fahrgastinformation.
#Metro-Busse : M 11 U Oskar-Helene-Heim bis Buckow (bislang Linie 111 mit 172), M 19 S Grunewald bis Mehringdamm (Linie 119 verkürzt), M 21 Rosenthal bis S Jungfernheide (121 verkürzt),
Am kommenden Sonntag, dem 12. Dezember, stellt die #BVG ihr #Liniennetz vor allem bei den Bussen und Straßenbahnen fast völlig um. Doch wer sich knapp eine Woche vorher informieren will, wie „seine“ Linie in Zukunft fahren wird, bleibt häufig ratlos. Beim #Call-Center der BVG, das Auskünfte zum #Fahrplan erteilt, hing eine Anruferin jetzt fast eine halbe Stunde in der #Warteschleife. Als sie danach immer noch keine #Auskunft erhalten hatte, legte sie entnervt auf.
Klaus-Dietrich Matschke verfügt über langjähriger Erfahrung
Seit dem 1. November 2004 hat der Unternehmensbereich Straßenbahn einen neuen Direktor: Klaus-Dietrich Matschke ist Jahrgang 1951 und arbeitet seit 22 Jahren bei der BVB/BVG. Der 53jährige Ingenieuer blickt auf eine dreißigjährige Berufserfahrung in der Verkehrsbranche zurück.
Bei seinem Entritt in die BVG 1982 arbeitete er als Verkehrsmeister, später als Betriebsteilleiter (1982 bis 1987). Er war Abteilungsleiter der Hauptdispatcherzentrale, Fachabteilungsleiter bei der Straßenbahn und wurde 1994 Abteilungsleiter im Unternehmensbereich Straßenbahn. Seit 2003 ist Klaus-Dietrich Matschke stellvertretender Direktor des Unternehmensbereiches Straßenbahn.
Klaus-Dietrich Matschke hatte maßgeblichen Anteil an der Umsetzung verschiedenster Projekte innerhalb der BVG u. a. bei der Integration der BVB-Straßenbahn in die BVG-Organisation sowie bei der Gründung des Unternehmensbereiches Straßenbahn.
Hervorzuheben ist sein Engagement zur Unterstützung des Verkehrsunternehmens der griechischen Hauptstadt Athen in Vorbereitung der Olympischen Spiele in diesem Jahr. Seit 2002 war Herr Matschke Projektleiter des Beraterteams der BVG, das die griechischen Kollegen bei der Organisation und technischen Umsetzung für die Straßenbahn in Athen unterstützt hat.
„Die Messlatte für mich als Direktor Straßenbahn hängt hoch. Die Entwicklung der Berliner Straßenbahn in den letzten zehn Jahren zu einem modernen Straßenbahnsystem ist nahezu beispiellos. Den erreichten Standard zu stabilisieren und entsprechend den Erfordernissen weiter auszubauen, gehört zu den Herausforderungen der nächsten Zeit“, sagte Klaus-Dietrich Matschke nach seiner offiziellen Berufung durch den Vorstand.
Der bisherige Direktor Dr. Wolfgang Predl, der in Personalunion die Unternehmensbereiche Straßenbahn und U-Bahn leitete, wird bis Mai 2005 und damit bis zu seinem Ruhestand weiterhin die U-Bahn leiten.
#Straßenbahnbau und #Straßenerneuerung sind in dem Straßenzug aus finanziellen, technischen, verkehrspolitischen und umweltpolitischen Gründen gemeinsam zu betrachten.
Ende dieses Jahrzehnts steht die BVG vor der großen Aufgabe, ihre Straßenbahnflotte zu erneuern. In Vorbereitung auf eine entsprechende europaweite Ausschreibung beginnen entsprechende Markterkundungen und Praxistests.
Vorstand Betriebe Thomas Necker:“Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) werden zum Ende dieses Jahrzehnts mit der Beschaffung neuer Straßenbahnen beginnen müssen. Also denken wir schon jetzt darüber nach, welche Fahrzeugkonzepte und Technologien als Nachfolge für unsere Tatra-Bahnen in Frage kommen.“
Aus diesem Grund hat die BVG alle Hersteller von Straßenbahnen eingeladen, die von ihnen hergestellten Modelle probeweise in Berlin zum Einsatz zu bringen. Als erste ist die Firma Siemens in Zusammenarbeit und mit Unterstützung des Wiener Verkehrsunternehmens „Wiener Linien“ diesem Angebot gefolgt und wird die Niederflurstraßenbahn vom Typ ULF, die derzeit schon in Wien im Einsatz ist, probeweise durch Berlin fahren lassen.
Noch bis 24. Oktober 2004 wird eine Straßenbahn der „Wiener Linien“ in Berlin zu Gast sein. Sie kommt parallel zum regulären Fahrplan auf der Linie 3, die vom S-Bahnhof Hackescher Markt bis Hohenschönhausen, Zingster Straße verkehrt, zum Einsatz. Damit wird nicht nur den Fachleuten sondern, auch allen Berlinerinnen und Berliner die Möglichkeit gegeben diesen Straßenbahntyp auszuprobieren. Es ist geplant, nach dem ULF weitere Straßenbahnen aus anderen Städten nach Berlin zu holen. Die fast 160 Millionen Berliner Straßenbahnfahrgäste können sich also auf weitere Abwechslungen freuen.
Straßenbahnen vom Typ „ULF“ zeichnen sich durch die niedrige Einstiegshöhe, großzügigen Türbreiten, eine innovative geräuschreduzierende Antriebstechnik und großen Fahrkomfort aus. Die breiten Türen des 144 Fahrgäste fassenden Fahrzeugs, befinden sich nur 19 Zentimeter über dem Erdboden. Das bietet Rollstuhlfahrern und Fahrgästen mit Kinderwagen einen bequemen und unkomplizierten Einstieg in die Straßenbahn. Mit seinem von Porsche Design gestalteten Äußeren, war das Fahrzeug, das zwischen 2. und 24. Oktober 2004 durch Berlin fuhr ein echter „Hingucker“.
Die #BVG will am 12. Dezember ihr #Liniennetz vollkommen #umkrempeln. Wer sich über die Änderungen schon jetzt informieren will, muss jedoch meist noch warten. Die #Informationskampagne zum neuen Angebot, die 5,1 Millionen Euro kosten soll, wird erst im November beginnen. 61 verschiedene so genannte #Flyer will die BVG dann mit „ortsteilbezogenen Informationen“ an Haushalte, aber auch in Einkaufszentren, Freizeiteinrichtungen, Behörden, Schulen sowie Firmen verteilen. Doch dann ist längst alles entschieden.
Der berühmte #100er bleibt der 100er – sonst aber wird das Busnetz gründlich umgekrempelt. Die BVG setzt ihre Fahrgäste ab Dezember in 24 neue „Metrolinien“. Zeitgleich soll es bei der #U-Bahn eine neue #U1 geben, die von #Warschauer Straße bis #Uhlandstraße fährt. Die #U15 wird eingestellt. Nach Dahlem verkehrt ab Dezember die neue Linie #U3, und zwar ab #Nollendorfplatz.
Pünktlich zum Beginn der #Sommerferien müssen sich die Berliner auf zahlreiche #Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Betroffen sind die #S-Bahn und die #Straßenbahn im Ostteil der Stadt.
Gute Nerven und ein wenig Geduld müssen S-Bahn-Kunden vom 24. bis 27. Juni am neuen #Fernbahnhof#Papestraße mitbringen. Dort wird dann das zweite Gleis zum neuen #S-Bahnsteig der Linien #S2 und #S25 verschwenkt. Seit dem 6. Juni halten hier bereits die Züge in Richtung Süden. Vom kommenden Montag, 28. Juni (4 Uhr), an stoppen auch die Züge nach Norden am neuen Bahnsteig.
Ihren diesjährigen „Tag der #offenen Tür“ veranstaltete die BVG am 6.6.2004 unter dem Motto „75 Jahre #BVG-Geschichte“ an den Standorten #Betriebswerkstatt#Friedrichsfelde und #Betriebshof#Lichtenberg. Rund 25 000 Besuchern wurde neben #Fahrzeugparaden und #Hallenbesichtigungen, #Bühnenprogrammen und „#Selbstfahr“-Möglichkeiten u.a. auch das Zerlegen des DL-Zugs 2370/71 angeboten Souvenirs zum Selbstabschrauben. Als direkter Zubringer #Shuttle ab/bis Alexanderplatz fungierte der #U-Bahn-Cabriozug (s. Abb.). Die Verbindung zwischen den Veranstaltungsorten übernahmen BVG-Busse bzw. historische #Straßenbahnzüge des #DVN.