Bahnhöfe: Südliche Fußgängerbrücke am S-Bahnhof Mahlsdorf / Kaulsdorf, aus Senat

www.berlin.de

In der Schriftlichen Anfrage 18 / 15 031 wird die Möglichkeit in Aussicht gestellt, dass der Bau der
zusätzlichen barrierefreien Erschließung des #S-Bahnhofs #Kaulsdorf grundsätzlich in das #Förderprogramm
#Bahnhofsverschiebung, Zugänge, Aufgänge“ (Teilansatz in Kapitel 0730, Titel 89102) aufgenommen
werden könnte. Dazu frage ich:
Frage 1:
Hat der Senat vor, die vorgenannte Maßnahme in das Förderprogramm „Bahnhofsverschiebungen,
Zugänge, Aufgänge“ anzumelden bzw. aufzunehmen?
Antwort zu 1:
Der Senat wird eine Aufnahme in das Maßnahmenprogramm „Bahnhofsverschiebungen,
Zugänge, Aufgänge“ ( Teilansatz Kapitel 0730, Titel 89102) prüfen.
Frage 2:
Welche Vorbereitungen wären dafür notwendig, um diese Maßnahme in das Förderprogramm
aufzunehmen?
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Antwort zu 2:
Die Aufnahme der Maßnahme ist zu prüfen und bei positivem Ergebnis eine Bestellung bei
der Deutschen Bahn Station und Service AG auszulösen. Bei Aufnahme ist die
Finanzierung der Maßnahme im Rahmen des Teilansatzes Kapitel 0730, Titel 89102 zu
berücksichtigen und sicherzustellen.
Frage 3:
Hat der Senat vor, diese Maßnahme bei der Deutsche Bahn Station und Service AG zu bestellen?
Antwort zu 3:
Siehe Anworten zu Fragen 1 und 2.
Der Senat wird eine Bestellung bei der Deutsche Bahn Station und Service AG prüfen.
Frage 4:
Ist die Inanspruchnahme von privaten Grundstücken für die Errichtung der südlichen, barrierefreien
Erschließung zwingend erforderlich oder gibt es dazu ggf. Alternativen?
Antwort zu 4:
Eine Inanspruchnahme von privaten Grundstücken wird nach derzeitigem Kenntnisstand
ggf. erforderlich sein.
Frage 5:
Wie sehe ein möglicher Zeitplan zur Errichtung der barrierefreien, südlichen Erschließung des S-Bahnhofs
Kaulsdorf aus, wenn die Anmeldung zum nächstmöglichen Termin erfolgen würde?
Antwort zu 5:
Die DB AG teilt hierzu mit:
„Gemäß Standardterminplan ergibt sich folgender Zeitplan:
Sobald die Finanzierung gesichert ist und die Bestellung der Leistung vorliegt, kann mit
der Vorplanung begonnen werden. Diese dauert ca. 12 Monate.
Für die Erarbeitung und Abstimmung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung sind ca. 9
Monate notwendig, um darauffolgend das Planrecht einzureichen. Mit bestehender
Entwurfsplanung (EP) kann eine Anmeldung der Sperrpausen durchgeführt werden, die
mindestens 2 Jahre vor Fahrplanwechsel zum Baubeginn erfolgt. In Abhängigkeit von der
Bearbeitung des Planrechtsantrags beginnt die Erarbeitung der Ausführungsplanung. Die
Dauer für die Leistungsphasen 5-7 wird auf 22 Monate geschätzt. Somit ergibt sich vom
Planungsstart bis zum Baubeginn eine Gesamtdauer von ca. 56 Monaten.“
Berlin, den 25.07.2018
In Vertretung
Stefan Tidow
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Bahnverkehr + Regionalverkehr + S-Bahn: Deutsche Bahn montiert zwei neue Brücken am Karower Kreuz, aus Berliner Woche

https://www.berliner-woche.de/karow/c-bauen/deutsche-bahn-montiert-zwei-neue-bruecken-am-karower-kreuz_a173561

Die Deutsche Bahn hat auf ihrer #Großbaustelle Berlin #Nordkreuz #Karow einen weiteren Meilenstein gesetzt. Am 18. Juli wurden zwei #Eisenbahnbrücken in ihre vorgesehene Lage verschoben. Ab 17. August kann die S-Bahn dort wieder fahren. Eine weitere Brücke für die Fernbahn wird folgen.

Damit sind zwei neue Brücken für S- und Fernbahn montiert. Die #S8 fährt seit dem 23. Juli wieder, die #S2 wird ab 17. August wieder fahren. Die beiden Kreuzungsbauwerke über den Berliner Außenring und über die Verbindung Stettiner Bahn in Richtung Stralsund bestehen jeweils aus zwei Hälften. Sie tragen jeweils zwei Gleise für die S- und die Fernbahn. Jedes Brückenteil wiegt rund 3000 Tonnen. Die Kolosse wurden mit Hydraulikkraft Zentimeter für Zentimeter in ihre Lagerungen geschoben. Nach dem Abbruch der alten Brücken war dort eine Lücke entstanden.

Um den S-Bahn-Verkehr möglichst wenig zu stören, wurde nur ein Brückenteil an Ort und Stelle hergestellt. Die drei anderen entstanden in unmittelbarer Nähe und wurden jetzt verschoben. Nun müssen noch die Gleise und Signale wieder aufgebaut werden. Die beiden S-Bahn-Gleise müssen um etwa anderthalb Meter auf Höhe der neuen Bauwerke angehoben werden.

Seit Ende Juni war der Bereich zwischen Nordkreuz und Karow teilweise gesperrt. Das betraf vor allem die beiden S-Bahnlinien S2 und S8 sowie die Fernzüge in Richtung Stralsund. Letztere sollen dann ab 12. Oktober wieder normal fahren.

Die Bauarbeiten zur Erneuerung der 13 Eisenbahnbrücken begannen am 20. September 2016 mit Kampfmittelsondierungen an der Brücke Mewesstraße in -Buch und an zwei weiteren Streckenbereichen in Röntgental.

Entlang der „Stettiner Bahn“ stehen in den nächsten Jahren mehrere Bauvorhaben auf dem Plan. Im Rahmen des Projekts „Berlin Nordkreuz – Berlin-Karow“ wird die Fernbahntrasse zwischen dem Berliner Nordkreuz und dem Bahnhof Berlin-Karow …

S-Bahn: Zukunft der S-Bahn Neue Züge könnten früher kommen – doch es drohen höhere Kosten aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/zukunft-der-s-bahn-neue-zuege-koennten-frueher-kommen—doch-es-drohen-hoehere-kosten-31002390

Die Debatte über die Zukunft der #S-Bahn drohte zu einem Koalitionsstreit auszuarten. Aber nun hat sich Rot-Rot-Grün doch noch geeinigt. Das erfuhr die Berliner Zeitung aus Koalitionskreisen. Die Einigung ermöglicht es, den bisherigen Zeitplan für den Kauf neuer #S-Bahnen zu halten – es ist sogar denkbar, dass die Züge früher kommen.

Doch es gibt heftige Kritik. Das gewählte Konzept werde dazu führen, dass die Steuerzahler mehr Geld für die S-Bahn ausgeben müssen als nötig, warnte Christian #Böttger, #Verkehrsexperte an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin.

Mitte September soll ein Senatsbeschluss folgen

Es geht um nicht weniger als zwei Drittel des Berliner #S-Bahn-Netzes: um die #Nord-Süd-Linien und um die #Ost-West-Strecken, die im Zentrum über die Stadtbahn führen. Dafür werden neue S-Bahn-Züge benötigt: 570 bis 665 Zwei-Wagen-Einheiten. 

Aber wer soll die Züge kaufen? Wem sollen sie gehören? Und wer soll sie fahren? Geplant ist ein sogenanntes #Verhandlungsverfahren. Dabei wird mit Firmen über Vertragsinhalte und Preise verhandelt. Wer von Berlin und Brandenburg den Zuschlag erhält, kauft die S-Bahnen, wartet und betreibt sie – voraussichtlich in beiden Teilnetzen.

Noch unklar ist, ob es vor den Verhandlungen einen #Teilnahmewettbewerb gibt, der für alle offen ist – oder ob nur mit geladenen Bewerbern gesprochen wird. Brandenburg habe Zustimmung signalisiert, hieß es. Mitte September soll es einen Senatsbeschluss geben.

Bisher war ein anderes Konzept im Gespräch

Vorgesehen ist, dass die neuen S-Bahn-Züge zwischen 2026 und 2033 nach und nach in den Einsatz gelangen. Heute betreibt die Deutsche Bahn (DB) die S-Bahn. Bekäme sie beim Verhandlungsverfahren den Zuschlag, könnten die Züge schon ab 2023 …

Bahnhöfe Renovierung: So sollen Berlins S-Bahnhöfe bald aussehen Die Bahn will 17 S-Bahnstationen kurzfristig renovieren. , aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article214917721/Renovierung-So-sollen-Berlins-S-Bahnhoefe-bald-aussehen.html

Berlin. Blinde Glasscheiben, vernagelte Geschäfte, beschmierte Wände und mit Taubenkot verschmierte #Bahnsteige. Tausende Berufspendler haben derzeit die Möglichkeit, zweimal täglich ein besonderes Kleinod im Berliner #S-Bahnetz zu besichtigen. Die Station #Pankow-Heinersdorf ist seit Mitte Juni Dreh- und Angelpunkt des Schienenersatzverkehrs (#SEV) für die #S2 und #S8, an der Station müssen nun deutlich mehr Fahrgäste als sonst ein- und aussteigen.

Die Station in #Pankow ist zwar ein besonders hervorstechendes Beispiel, aber längst kein Einzelfall in der Berliner #Bahnhofslandschaft. In den vergangenen Jahre hat die Bahn nicht nur viele ihrer Stationen draußen im Land, sondern auch in den Städten verkommen lassen. Zwar gibt es positive Beispiele wie der im Vorjahr eröffnete grüne (weil besonders umweltfreundliche) Bahnhof in der Lutherstadt Wittenberg, doch für viele Stationen musste ein Eimer Farbe reichen.
5,5 Millionen Euro sollen investiert werden

Zumindest für die Hauptstadt scheint die Bahn den Handlungsbedarf erkannt zu haben. Als Teil einer in der Vorwoche vorgestellten Qualitätsoffensive für die #S-Bahn hat das bundeseigene Unternehmen auch ein Programm zur „baulichen Aufwertung“ von Berliner S-Bahnhöfen angekündigt. Zusätzlich zu bereits laufenden Langfristprojekten, wie die bis 2021 geplante Neugestaltung des Bahnhofs #Zoologischer Garten, sollen kurzfristig 17 Stationen aufgehübscht werden. Das ist gut ein Zehntel der insgesamt 166 Stationen im Berliner S-Bahnnetz.
Schwerpunkt des Programms sind die Zugangsbereiche. Rund 5,5 Millionen Euro will die Bahntochter DB #Station&Service in die Arbeiten investieren. „Wir wollen mit vergleichsweise einfachen Mitteln für die Fahrgäste deutlich sichtbare Verbesserungen erreichen“, sagte der für Berlin zuständige Regionalchef von DB Station&Service, Friedemann #Keßler, der Berliner Morgenpost.
Gut ein Fünftel der Summe soll dabei in die laut Bahn „behutsame Neugestaltung“ des Bahnhofs #Charlottenburg

S-Bahn: Ziel Zeitgewinn: S-Bahn öffnet alle Türen gleichzeitig aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article214913651/Ziel-Zeitgewinn-S-Bahn-oeffnet-alle-Tueren-gleichzeitig.html

Berlin. Die Züge der Berliner #S-Bahn öffnen an den Stationen vom Ostkreuz bis zum Hauptbahnhof seit Montag alle #Türen gleichzeitig. Das neue Verfahren ist ein Test, um Zeit zu gewinnen. Die Fahrzeugführer machen die #Wagentüren täglich von 6 bis 20 Uhr zentral auf, wie die S-Bahn am Montag mitteilte. Bisher öffnen aus- oder einsteigende Fahrgäste die Türen einzeln per Knopfdruck.

"Auf der #Stadtbahn ist die Taktung mitunter sehr eng, die Züge fahren teilweise im Abstand von gut zwei Minuten. Hat ein Zug Verspätung, wirkt sich das schnell auf die nachfolgenden Bahnen aus. Für uns zählt also an den #Haltebahnhöfen jede …

S-Bahn: „Vorsicht an den Türen im Zug“: S-Bahn Berlin testet automatische Öffnung Pilotprojekt für mehr Pünktlichkeit zwischen Ostkreuz und Hauptbahnhof ab 23. Juli 2018 täglich von 6 bis 20 Uhr aus S-Bahn

https://sbahn.berlin/das-unternehmen/presse/pressemitteilungen-pressearchiv/pressemitteilungen/vorsicht-an-den-tueren-im-zug-s-bahn-berlin-testet-automatische-oeffnung/

#Sekundenjagd auf der #Stadtbahn: Die Berliner #S-Bahn testet seit heute das automatische Öffnen von Türen zwischen #Ostkreuz und Hauptbahnhof. Ziel ist es, dass die Fahrgäste schneller entlang des gesamten Zuges aus- und einsteigen und die Züge #pünktlich abfahren können.

„Auf der Stadtbahn ist die Taktung mitunter sehr eng, die Züge fahren teilweise im Abstand von gut zwei Minuten. Hat ein Zug Verspätung, wirkt sich das schnell auf die nachfolgenden Bahnen aus. Für uns zählt also an den Haltebahnhöfen jede Sekunde“, erklärt Peter Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin, den Versuch.

Für die Kunden heißt das: In der Regel kein Knopfdruck mehr zwischen 6 und 20 Uhr bei rund 600 Zügen, der Triebfahrzeugführer soll während dieser Zeit die Türen öffnen. Vor Einfahrt in die betroffenen Bahnhöfe erfolgt jeweils die Ansage „Achtung, Türen können automatisch öffnen“. An den Bahnhöfen selbst werden Fahrgäste per Ansagen auf Deutsch und Englisch gebeten, die gesamte Länge des Zuges zum Einsteigen zu nutzen. Außerdem machen Plakate mit dem Hinweis „Vorsicht an den Türen im Zug“ (ebenfalls Deutsch und Englisch) auf die Maßnahme aufmerksam.

Das Pilotprojekt „Zentrales Türen öffnen“ ist Teil des Programmes S-Bahn PLUS, in dem die Deutsche Bahn rund 180 Punkte für mehr Pünktlichkeit, Qualität und Service bündelt. Mehr als 30 Millionen Euro setzt die DB hier ein.

S-Bahn PLUS auf Bahnhofstour – hier stellen DB-Manager den Fahrgästen die Qualitätsoffensive vor:

7. August, 17.00 bis 18.30 Uhr: Südkreuz
9. August, 17.00 bis 18.30 Uhr: Zoologischer Garten
15. August, 17.00 bis 18.30 Uhr: Ostkreuz
17. August, 16.00 bis 17.30 Uhr: Potsdam Hauptbahnhof
21. August, 17.00 bis 18.30 Uhr: Potsdamer Platz
Alle Infos finden Sie auch online unter sbahn.berlin/qualitaet

S-Bahn: Was Mitarbeiter der Berliner S-Bahn wirklich denken Verspätungen, Ausfälle, Störungen im Betriebsablauf: Wie finden das eigentlich die Mitarbeiter der S-Bahn?, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article214901481/Was-Mitarbeiter-der-Berliner-S-Bahn-wirklich-denken.html

#Lokführer: Manchmal denke ich, unser Unternehmen kann zwar schöne Pläne und Präsentationen machen. Aber das #Kerngeschäft haben wir verlernt: Züge pünktlich fahren lassen.

8:56 Uhr. S-Bahnhof Raoul-Wallenberg-Straße, Marzahn. Ein Tag, wie gemacht für Eisenbahner. Bewölkt aber trocken, 24 Grad warm. Es ist Ferienzeit. Ein großer Teil der Fahrgäste ist im Urlaub, irgendwo weit weg vom #Pendlerverkehr. Die Daheimgebliebenen laufen durch die Unterführung, am Blumenstand vorbei, die Treppen hoch auf den Bahnsteig.

Am Tag zuvor, das war der vergangene Mittwoch, hatte die #S-Bahn-Geschäftsführung erneut eine Präsentation gemacht: Die lang angekündigte #Qualitätsoffensive wurde vorgestellt. Man sei nicht immer zufrieden mit der eigenen Leistung, sagte da S-Bahnchef Peter Buchner. Probleme wurden benannt: störanfällige Signalkabel, hitzeempfindliche Elektronik oder zu lange Ein- und Ausstiegszeiten. Der bundeseigene Bahnkonzern, zu dem auch die S-Bahn Berlin GmbH gehört, kündigte an, bis 2025 rund 32 Millionen Euro in mehr Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der S-Bahn zu investieren.

Es scheint höchste Zeit für eine solche Offensive. Die Berliner Morgenpost hat über mehrere Monate mit jenen Menschen gesprochen, die dafür sorgen, dass die rubinrot-ockergelben Züge durch die Hauptstadt rollen: Lokführer, Ausbilder, Fahrdienstleiter. Sie erklären, warum im Unternehmen manches schiefläuft. Und wie es sich anfühlt, für ein S-Bahn-Unternehmen zu arbeiten, das seine Fahrgäste immer wieder zur Weißglut treibt.
 Ehemaliger Lokführer: Warum ich aufgehört habe? #Fahrgäste. Wirklich, die gingen mir so auf den Zeiger. Die regen sich schon bei drei Minuten Verspätung auf. Und du bist immer der Schuldige. Ich wurde beschimpft, bespuckt, geschubst. Warum soll ich mich ständig verteidigen für etwas, für das ich nichts kann?

Zurück zum Bahnsteig in Marzahn. Der Ausgangspunkt für eine Testfahrt quer durch die Stadt, von Nordost nach Südwest. Geplante Abfahrtszeit der S7: 9.04 Uhr. Umsteigen am Ostkreuz. Ringbahn bis Schöneberg. Ziel ist Zehlendorf, um 10.02 Uhr soll die S1 dort ankommen. Je sechs Minuten zum …

Regionalverkehr + S-Bahn: Zugausfall, Ersatzverkehr, mangelnde Information – Wegen vieler Baustellen müssen Pendler improvisieren Bahnchaos Wer pünktlich ankommt, hat Glück, aus MOZ

https://www.moz.de/landkreise/barnim/bernau/artikel3/dg/0/1/1670359/

Glück gehabt, er fährt wieder: Der #Regionalexpress der Linie 3 kommt am Donnerstagabend in Bernau an. Wer mit den Öffentlichen derzeit nach Bernau fahren möchte, sollte gut planen. Die Arbeiten am Karower Kreuz behindern die S-Bahnlinien S2 und S8. Jetzt fällt auch noch tageweise der Regionalexpress aus.
Das Streckennetz der #S-Bahn und städtischen Zuglinien gleicht einer totalen Baustelle. Auch bei den Pendlern in Berlins Norden liegen die Nerven blank. Die Arbeiten am #Karower Kreuz behindern die S-Bahnlinien #S2 und #S8.  Und jetzt fällt zeitweise auch noch der Regionalexpress 3 aus.

„Es macht keinen Spaß, wenn man in Berlin arbeitet und jeden Tag sehen muss, wie man dorthin kommt“, meint Andrea Wedding, die gerade aus dem Bernauer Bahnhofsgebäude auf den Vorplatz tritt. Es ist Donnerstag halbsechs Uhr abends. Gerade kam sie mit der Bahn aus Berlin an.

Täglich fährt sie zur Arbeit in ein Versicherungsbüro in Berlin-Schöneberg. Heute hat Andrea Wedding extra später Feierabend gemacht, um nicht auf den #Ersatzbus angewiesen zu sein, der tagsüber zwischen Bernau und dem Berliner Hauptbahnhof fuhr. Jetzt läuft der #Bahnverkehr wieder. Andrea Wedding freut sich, sie hat gut geplant: „Zum Glück sind meine Kinder schon groß. Mir tun aber die Leute leid, die kleine Kinder  abholen müssen.“

Eine andere Frau, die jeden Tag von Berlin nach Bernau zur Arbeit fährt, ist genervt, weil sie wegen den Ausfällen eine Dreiviertelstunde zu spät zur Arbeit kam. Als sie am Dienstag in Hohenschönhausen losfahren wollte, fuhr der Zug nicht und weit und breit keine Spur von einem Ersatzbus.

Ich habe mit einer Traube von 20 Leuten die Haltestelle des Ersatzverkehrs gesucht, wir haben zwar einen Hinweis gefunden, aber keiner wusste, …

S-Bahn: Neuer Internet-Auftritt der S-Bahn Berlin Dynamische Fahrgastinfos aus S-Bahn

https://sbahn.berlin/das-unternehmen/presse/pressemitteilungen-pressearchiv/pressemitteilungen/neuer-internet-auftritt-der-s-bahn-berlin/

Dynamische #Fahrgastinfos ⋅ Interaktives #Liniennetz ⋅ Extra-Rubrik für #Touristen ⋅ Infos auch auf #Englisch

Modern, informativ und nutzerfreundlich – die #S-Bahn Berlin präsentiert sich im #Internet ab sofort mit einem neuen Auftritt. Für die Kunden bietet die #Website tolle neue Funktionalitäten:

Mit dynamischen Fahrgastinformationen auf dem Laufenden:
Linienübersicht zeigt alle aktuellen Abweichungen wegen Baumaßnahmen oder Störungen, betroffene Abschnitte sind im Linienverlauf erkennbar, Bus-Ersatzverkehre werden direkt im Stadtplan angezeigt

Mit dem interaktiven Liniennetz den Überblick behalten: Aktuelle Störungen und Baumaßnahmen werden direkt im Liniennetz angezeigt

Die Fahrplanauskunft der neuesten Generation findet die individuell beste Fahrtroute:
ÖPNV-optimierter Stadtplan mit Anzeige des Fahrtweges, Alternative Routen bei Verspätungen und Ausfällen, Hinweise auf gestörte Aufzüge

Fahrpreisinformationen verständlich aufbereitet:
Jeder findet schnell und übersichtlich das für ihn passende Ticket

Extra Rubrik für Touristen:
Hier finden Berlin-Besucher die wichtigsten Infos für die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel

Jetzt auch auf Englisch:
Alle fahrgastrelevanten Informationen gibt es jetzt auch auf Englisch, darunter die Fahrplanauskunft, Ticket- und Tarifinfos, größere Baumaßnahmen

Die Internet-Seite der S-Bahn Berlin verzeichnet im Monat eine Million Besuche, wobei hauptsächlich nach Linien & Bahnhöfen gesucht und die Fahrplanauskunft genutzt wird, danach folgen Tickets sowie Bauinfos &Störungen. Genau diese Themen stehen auf der neuen Website im Fokus, um die Suchanfragen schnell und umfassend beantworten zu können.

S-Bahnchef Peter Buchner: „Gute Kundeninformation ist uns auf allen Kanälen wichtig. Im gerade vorgestellten Qualitätsprogramm für die S-Bahn Berlin sind LCD-Anzeiger an weiteren Bahnsteigen enthalten. Mit unseren neuen Onlineservices informieren wir unsere Fahrgäste auf dem inzwischen wichtigsten Weg, ihren mobilen Endgeräten, noch besser als bisher.“

S-Bahn: Berlins Züge sollen zuverlässiger werden 180 Ideen für eine bessere S-Bahn, aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2018/07/berlin-brandenburg-s-bahn-qualitaetsoffensive.html

Jeden Tag befördert die Berliner #S-Bahn 1,4 Millionen Menschen, doch oft kommen ihre Züge zu spät, und die Infrastruktur ist veraltet. Am Mittwoch will die Unternehmensführung eine neue "#Qualitätsoffensive" vorstellen. Einer der 180 Punkte brachte schon vorab Ärger.
Die Berliner S-Bahn ist neben der in Hamburg nicht nur die älteste in Deutschland – sie hat auch die meisten Bahnhöfe (166) und die meisten Fahrgäste (1,4 Millionen täglich). Allerdings kann man sich für solche Superlative nichts kaufen, und viele S-Bahn-Kunden klagen schon seit Jahren über mangelnde Pünktlichkeit, über zu volle Züge und die ständigen Bauarbeiten.

Doch das soll nun alles besser werden. Mit einer groß angelegten, sogenannten "Qualitätsoffensive" soll die S-Bahn wieder in die erste Liga der europäischen Nahverkehrssysteme aufsteigen. Der hat sie bis zum Beginn ihrer Krise im Jahr 2008 schon einmal angehört.
"Mit den Werten der letzten Monate sind auch wir nicht zufrieden"

Am Mittwochvormittag wollen der langjährige S-Bahn-Chef Peter #Buchner und der Bahn-Bevollmächtigte Alexander #Kaczmarek rund 180 Punkte aufzeigen, mit denen die S-Bahn besser und auch wieder pünktlicher werden soll.

"Mit den Werten der letzten Monate sind auch wir nicht zufrieden", heißt es in der Einladung zum Pressetermin, der um 10 Uhr im Hauptbahnhof am Europaplatz stattfinden soll. Deshalb hätten alle am S-Bahn-Betrieb beteiligten Konzerngesellschaften gemeinsam "ein großes #Maßnahmenpaket" geschnürt. Im Fokus stünden dabei "höhere Pünktlichkeit, eine bessere Qualität – und damit mehr Kundenzufriedenheit".
Verspätungen von unter vier Minuten werden nicht mitgezählt

Vor allem mehr Pünktlichkeit dürften sich viele Fahrgäste sehnlichst wünschen. Zwar ist im Verkehrsvertrag zwischen der S-Bahn und den beiden Ländern Berlin und Brandenburg vereinbart, dass …