(Berlin, 23. Oktober 2013) In #Schöneweide werden dieses Wochenende die ersten beiden #Bahnbrücken über den #Sterndamm ausgehoben. Von Freitag, 25. Oktober, 22 Uhr, bis Dienstag, 29. Oktober, 4 Uhr, ist der Sterndamm am Bahnhof für alle Verkehrsteilnehmer gesperrt.
Für die Arbeiten muss zum Teil auch die Oberleitung der #Straßenbahn abgebaut werden. Samstagvormittag wird zuerst die Brücke auf der Westseite ausgehoben, danach folgt die S-Bahn-Brücke auf der Ostseite. Zum Einsatz kommen zwei Krane. Bis zum Abend sollen diese Arbeiten abgeschlossen sein.
Der zweispurige Autoverkehr über den Sterndamm ist an der Baustelle voraussichtlich wieder ab 20. Dezember möglich. Fußgänger müssen weiter den Personentunnel nutzen. Nach Abbruch und Aufbau der Widerlager ist an einem Wochenende im Juni des nächsten Jahres geplant, die neuen Brücken einzuheben. Der Bahnverkehr über die neuen Brücken soll im Juli wieder aufgenommen werden. Bis dahin bleibt der S-Bahnhof Schöneweide ein Nadelöhr, das auch Verspätungen im S-Bahn-Verkehr zur Folge haben kann.
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(Berlin, 25. September 2013) Die #Grunderneuerung mehrerer Strecken führt mit Beginn der Herbstferien zu mehrwöchigen Einschränkungen im Berliner #S-Bahn-Netz. Fahrgäste im nördlichen Teil der Linie #S1 müssen sich auf veränderte Taktabstände und Umleitungen einstellen. Auf dem Südabschnitt der Linie #S2 und dem östlichen Streckenteil der Linie #S5 werden die rot-gelben Züge durch Busse ersetzt.
Bereits ab Freitag, 27. September, 4 Uhr, bis Montag, 14. Oktober, 1.30 Uhr, werden die durchgehend alle 20 Minuten zwischen Potsdam Hauptbahnhof und Oranienburg verkehrenden Züge der Linie S1 ab Bornholmer Straße über Blankenburg und Schönfließ bis Hohen Neuendorf #umgeleitet. Die Fahrzeiten verlängern sich nur um wenige Minuten. Die Verstärkerzüge Potsdam Hauptbahnhof – Frohnau werden bis Hohen Neuendorf verlängert und fahren ebenfalls im 20-Minuten-Takt. Das Angebot wird montags bis freitags von 6 bis 19 Uhr zwischen Bornholmer Straße und Waidmannslust durch Züge der Linie S85 ergänzt. Zwischen Gesundbrunnen und Wittenau wird zudem die Nutzung der Linie U8 empfohlen.
Von Montag, 30. September, 4 Uhr, bis Montag, 11. November, 1.30 Uhr, fahren auf der Linie S2 zwischen Priesterweg und Marienfelde #ersatzweise#Busse. Die S2 aus Richtung Innenstadt verkehrt wochentags bis 23 Uhr mit allen Zügen bis Priesterweg. Ab 23 Uhr sowie am Wochenende muss die S2 aufgrund zusätzlicher Gleissperrungen bereits in Südkreuz beziehungsweise Anhalter Bahnhof enden. Die Ersatzbusse ab Priesterweg können jedoch zu allen Zeiträumen mit der S25 erreicht werden. Der Zehn-Minuten-Takt der S2 wird zu den üblichen Zeiten zwischen Buch und Priesterweg (am Wochenende nur bis Anhalter Bahnhof) und zwischen Marienfelde und Lichtenrade angeboten. Zur weiträumigen Umfahrung kann auch die U-Bahn-Linie U6 zwischen der Innenstadt und Alt-Mariendorf genutzt werden.
Von Freitag, 27. September, 22 Uhr, bis Montag, 21. Oktober, 4 Uhr, verkehrt die Linie S5 nur zwischen Spandau und Fredersdorf. Dabei gelten teilweise geänderte Fahrpläne. Bis Mahlsdorf / Hoppegarten wird tagsüber der gewohnte Zehn-Minuten-Takt angeboten. Der #Busersatzverkehr zwischen Fredersdorf und Strausberg Nord fährt am Tage und abends grundsätzlich alle 20 Minuten. Zwischen Fredersdorf und Strausberg wird das Busangebot jeweils nachfragegerecht verstärkt.
Sonderfaltblätter mit Informationen zum Ersatzverkehr auf den Linien S2 und S5 sind in ausgewählten S-Bahn-Kundenzentren erhältlich und stehen unter www.s-bahn-berlin.de zum Download zur Verfügung.
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Auf der #S-Bahn-Linie #S2 sind #Gleisbauarbeiten angesagt: Von Montag, 30. September, ab 4 Uhr, durchgehend bis Montag, 11. November, 1.30 Uhr, wird der Abschnitt #Priesterweg – #Attilastraße der S-Bahn-Linie S 2 grunderneuert. Die Arbeiten sind die Fortsetzung der in den Sommerferien 2012 begonnenen Instandhaltungsmaßnahmen. Damals wurde der Abschnitt zwischen den Bahnhöfen Marienfelde und Lichtenrade erneuert.
Während der kommenden sechswöchigen Bauarbeiten verkehren die S-Bahn-Züge der Linie S 2 vom Norden bis in den Bahnhof Priesterweg bzw. Anhalter Bahnhof und wenden dort. Von Süden fahren die S-Bahnen bis zur Station Marienfelde.
Den Fahrgästen steht Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Priesterweg – Südende (S 25) – Atillastraße – Marienfelde zur Verfügung. Der S-Bahnhof Priesterweg ist barrierefrei ausgestattet, so dass der Umstieg zwischen dem Ersatzverkehr und der S 2 möglich ist. Da die Station Marienfelde nicht barrierefrei erreichbar ist, wird für stark in ihrer Mobilität eingeschränkte Fahrgäste zu den Betriebszeiten der S 2 ein Fahrdienst eingerichtet.
Die Baumaßnahme ist nötig, da die Gleise in diesem Abschnitt bereits so verschlissen sind, dass unmittelbar Einschränkungen bei der Nutzbarkeit zu erwarten sind. Weiterhin stellt sich mit dem neuen Oberbau eine ruhigere Gleislage ein, was zur Erhöhung des Fahrkomforts beiträgt. Bei der Grunderneuerung wird der gesamte Unterbau (also der Boden unter den Gleisen) und der komplette Oberbau (Schotter, Schwellen und Gleise) ausgewechselt.
Die verschlissenen Aluminiumstromschienen werden ebenfalls erneuert. Im Einzelnen werden 5250 Meter Schienen getauscht, ebenso 4400 Schwellen, 17 000 Tonnen Schotter und Boden aus- und wieder eingebaut sowie 2650 Meter Stromschiene und 590 Stück Stromschienenhalter ausgewechselt. Aus Gründen der Baulogistik werden beide Gleise gleichzeitig gesperrt. Die auszubauenden Stoffe und das einzubauende Material können ausschließlich nur über die Gleise transportiert werden.
Die lärmintensiven Arbeiten werden soweit wie möglich tagsüber stattfinden. Im Bereich des Bahnsteiges Bahnhof Priesterweg steht aber nur ein Gleis tagsüber zum Umbau zur Verfügung, so dass hier mehr Arbeiten nachts erfolgen müssen als Erst Gleistausch, dann erhöhter Fahrkomfort auf der S-Bahn-Linie S 2 Ab 30. September sechs Wochen Busverkehr zwischen Marienfelde und Priesterweg.
Bereits einige Jahrzehnte „auf dem Buckel“ hat die östliche Strecke der #S-Bahn-Linie #S5. Bislang wurden dort zahlreiche Instandhaltungsmaßnahmen realisiert. „Nun ist es Zeit für eine grundlegende Erneuerung der 4,4 Kilometer langen Strecke zwischen #Fredersdorf und #Strausberg“, erklärt Jens Hebbe, Leiter Betriebsplanung bei der S-Bahn Berlin.
Gebaut wird vom 27. September, 22 Uhr, bis 21. Oktober, 4 Uhr. Während dieser Zeit fahren Busse statt S-Bahn-Zügen zwischen den Stationen Fredersdorf und Strausberg Nord. „Ein Inselbetrieb zwischen den Stationen Strausberg und Strausberg Nord wäre über einen so langen Zeitraum nicht möglich gewesen“, so Hebbe.
Generell werde versucht, erforderliche Baumaßnahmen zu bündeln. Deshalb finden auf diesem Abschnitt während der Sperrung diverse Instandhaltungsarbeiten statt, teilt der Betriebsplaner mit. Dazu gehört das Fräsen der Schienen sowie der abschnittsweise Einbau von Ersatzschienen. Zudem werden auch drei Bahnübergänge erneuert: an der Tasdorfer Straße, der Elbestraße und der Lindenstraße.
Zwischen Fredersdorf und Strausberg werden auf einer Länge von 4539 Metern die kompletten Gleise sowie die Stromschienen erneuert. Auch eine sogenannte Bettungsreinigung, bei der das Gleisbett gesäubert wird, erfolgt. Außerdem ist es in Fredersdorf erforderlich, die Weiche östlich des Bahnsteigs neu zu bauen. Eingesetzt werden Großmaschinen, mit denen es Stück für Stück auf der Strecke vorangeht – die Fachleute sprechen dabei vom Fließbandverfahren.
Erhebliche Fahrzeitverlängerung für S-Bahn-Kunden
„Wir wissen, dass dies eine erhebliche Fahrzeitverlängerung für unsere Fahrgäste bedeutet und bitten um Verständnis. Wenn wir auch in Zukunft einen sicheren S-Bahn-Verkehr gewährleisten möchten, sind diese Arbeiten dringend erforderlich“, macht Jens Hebbe klar.
Um die Beeinträchtigungen für die Kunden dennoch gering zu halten, wurden die Bauarbeiten in die Herbstferien gelegt. Da jedoch rund drei Wochen für die Grunderneuerung benötigt werden, ist auch die erste Schulwoche nach den Ferien von der Sperrung betroffen.
Kommentar dazu:
Frei nach dem Motto: Bitte einen schönen Bahnhof bauen ohne Staub, Lärm und Einschränkungen beim Betrieb. Wie soll denn das bitte gehen?
http://www.pnn.de/potsdam/787300/
Und schon wieder gibt es Stress mit der #S-Bahn: Jetzt wird zwischen #Babelsberg und #Griebnitzsee saniert. Die Verbindung wird für Wochen unterbrochen.
Potsdam – In Babelsberg soll ab 2016 der Bahnhof und die S-Bahnstrecke zwischen Babelsberg und dem S-Bahnhof Griebnitzsee saniert werden. Für bis zu 6,3 Millionen Euro will die Bahn Gleise, Weichen und die Stützmauer des Bahndamms erneuern, teilte die Deutsche Bahn auf PNN-Anfrage mit. Für acht bis zehn Wochen wird der S-Bahnverkehr deshalb unterbrochen. Im Anschluss soll auch der Bahnsteig selbst saniert werden. Der genaue Ablauf der Baumaßnahmen werde derzeit geplant, hieß es. Damit wird der letzte der drei Potsdamer S-Bahnhöfe modernisiert. Auch an anderen Stellen will die Bahn in den nächsten Jahren die Infrastruktur im S-Bahn- und Regionalverkehr erneuern. Die S-Bahnstrecke zwischen Potsdam und Berlin ist die …
(Berlin, 3. September 2013) Die Deutsche Bahn investiert weiter in ihre regionale Infrastruktur. Im Land Berlin sind dieses Jahr 325 Millionen Euro für Bahnhöfe und Strecken geplant. Schwerpunkt ist im Herbst die #Grunderneuerung von Gleisanlagen der #S-Bahn. Die wichtigsten Vorhaben:
Linie #S1: vom 27. September bis 14. Oktober – Gleiserneuerung zwischen Waidmannslust und Frohnau, Umleitungen und Pendelbetrieb
Linie #S1: vom 2. September 2013 bis Oktober 2014 – Neubau der Bahnbrücke Yorckstraße, S-Bahnbetrieb nur auf einem Gleis
Linie #S2: vom 30. September bis 11. November – Gleiserneuerung zwischen Priesterweg und Marienfelde, Ersatzverkehr mit Bussen
Linie #S25: vom 11. bis 22. November – Gleiserneuerung zwischen Schönholz und Reinickendorf, Ersatzverkehr mit Bussen
Linien S1, S2, S25: vom 22. November bis 8. Dezember – Schienenwechsel zwischen Nordbahnhof und Anhalter Bahnhof, Umfahren mit U6 und U8
Linie #S3: vom 8. bis 14. Oktober – Erneuerung der Bahnbrücke über die Treskowallee, Ersatzverkehr mit Bussen
Linie #S5: vom 27. September bis 21. Oktober – Gleiserneuerung zwischen Fredersdorf und Strausberg, Ersatzverkehr mit Bussen
Über die Bauarbeiten wird die S-Bahn im Internet unter www.s-bahn-berlin.de und mit Sonderfaltblättern informieren. Vorgesehen sind Max-Bahnbautreffs in Marienfelde (am 24. September), in Strausberg (am 25. September), in Schönholz (am 6. November) und in Potsdamer Platz (am 19. November) jeweils von 15 bis 18 Uhr.
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Vermummte Täter haben am Bahnhof #Ostkreuz in #Berlin-Friedrichshain ein denkmalgeschütztes #S-Bahn-Logo gestohlen. Ein Zeuge beobachtete sie dabei und alarmierte die #Bundespolizei. Die Tat ereignete sich bereits am Dienstagmorgen, teilte die Bundespolizei am Freitag mit.
Gegen 3 Uhr beobachtete der Zeuge die drei Diebe, wie sie sich an dem historischen S-Bahn-Logo des Bahnhofs Ostkreuz zu schaffen machten.
Die drei schwarz gekleideten, vermummten Personen montierten das 45 Kilogramm schwere Zeichen von der Brücke des ehemaligen Bahnsteigs an der Sonntagstraße. Das früher einmal beleuchtete Logo mit einem Durchmesser von 80 Zentimetern hat einen Sachwert von 2200 Euro. Der ideelle Wert ist bei Liebhabern aber wesentlich höher. Die Bundespolizei ermittelt nun gegen die unbekannten Täter und bitte …
Projektleiter Mario Wand informiert über aktuelle Bauarbeiten
Die nächste Inbetriebnahme am Bahnhof Ostkreuz steht bevor. Vom 8. bis 13. Mai 2013 wird der erste neue Bahnsteig auf der – unteren – Stadtbahnebene mitsamt neuen Gleisanlagen zwischen Ostkreuz und Ostbahnhof in Betrieb genommen.
Nun ist dies beileibe nicht die erste Etappe auf dem Weg zum neuen Ostkreuz. Für täglich Zehntausende von Umsteigern am Ostkreuz wird nun aber ein Qualitätssprung erreicht. Ab 13. Mai kann nämlich zwischen den auf dem S-Bahn-Ring und den auf der Stadtbahnebene stadteinwärts verkehrenden Linien (S 5, S 7 und S 75) komfortabler umgestiegen werden.
Der im April 2012 in Betrieb genommene Aufzug am Ausgang Sonntagstraße und die dort vorhandenen Fahrtreppen stehen hierfür zur Verfügung. Insofern weist diese Inbetriebnahme den Weg zu einem zukünftig komplett barrierefreien Bahnhof Ostkreuz. Der neue Bahnsteig wird in den nächsten Jahren provisorisch als S-Bahnsteig genutzt und im Endzustand Regionalbahnsteig der …
(Berlin, 16. April 2013) Die Deutsche Bahn entwickelt gegenwärtig eine stabilere Konstruktion für die Übergänge an den Gleisbrücken am Berliner Hauptbahnhof. Im Jahr 2015 soll damit begonnen werden, alle 37 Fahrbahnübergangskonstruktionen zu ersetzen. Dafür plant die DB Netz AG rund 25 Millionen Euro ein. Wegen der Arbeiten muss zunächst der Fern- und Regionalverkehr über die Stadtbahn am Hauptbahnhof für fast drei Monate unterbrochen werden. Danach folgen die Gleise der S-Bahn. Reisende müssen sich auf Umleitungen und Umsteigen einstellen.
Im Ostteil des Berliner Hauptbahnhofs musste die Geschwindigkeit für Fern- und Regionalzüge von 60 auf 40 Kilometern pro Stunde herabgesetzt werden. Festgestellt wurde eine konstruktive Schwachstelle bei den sogenannten Fahrbahnübergangskonstruktionen. Diese haben die Funktion, auftretende Kräfte zwischen den einzelnen Brücken aufzunehmen, abzuleiten und so die Schienen vor Überlastung zu schützen.
Seit der Inbetriebnahme des Bahnhofs im Jahr 2006 wurden im Rahmen der Inspektionen zunehmend Schäden an diesen Konstruktionen festgestellt. Diese Konstruktionen wurden 2011 von Grund auf instandgesetzt, aber ohne den gewünschten Erfolg. In enger Abstimmung mit dem Eisenbahn-Bundesamt wird daher eine neue Konstruktion entwickelt.
Derzeit werden die Schrauben an diesen Konstruktionen monatlich kontrolliert . Die eingebauten Fahrbahnübergangskonstruktionen sind sicher. Die niedrigere Geschwindigkeit im Bereich der engen Gleisradien verringert die Belastung der Fahrbahnübergangskonstruktionen erheblich und verbessert dadurch die Verfügbarkeit der Gleise. Die Geschwindigkeitsreduzierung hat keine Auswirkungen auf die Pünktlichkeit der Züge.
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(Berlin, 27. Februar 2013) Die Deutsche Bahn AG beginnt im März dieses Jahres ihr letztes großes Teilprojekt im Rahmen der Grunderneuerung der Görlitzer Bahn. Für insgesamt 45 Millionen Euro wird bis zum Jahr 2018 der Bahnhof Berlin-Schöneweide einschließlich der Brücken über den Sterndamm von Grund auf erneuert. Dabei sollen Busse und Bahnen enger verknüpft werden.
Nachdem im vergangenen Jahr die Gleise und Weichen im Bahnhof erneuert wurden, müssen nun die sechs S- und Fernbahnbrücken über den Sterndamm Schritt für Schritt ersetzt werden. Die Station, die täglich von rund 40.000 Reisende genutzt wird, erhält neue Bahnsteige einschließlich Wetterschutz und Zuwegung. Das Empfangsgebäude wird modernisiert und mit einem neuen Dach versehen. Für einen direkten Zugang zur Straßenbahnhaltestelle wird die Personenunterführung durch den Bahndamm in Richtung Süden erweitert. Damit ist es dann möglich, den nördlichen Vorplatz modern zu gestalten.
Die Planungen enthalten auch eine veränderte Führung der Straßenbahn, die einen eigenen Tunnel durch den Bahndamm erhält.
Am 12. Juli 2006 setzten Ingeborg Junge-Reyer, Senatorin für Stadtentwicklung des Landes Berlin, Dr. Klaus Ulbricht, Bezirksbürgermeister Treptow-Köpenick, und Ingulf Leuschel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für das Land Berlin, den 1. Spatenstich am Bahnhof Adlershof. Insgesamt stehen rund 350 Millionen Euro für die Grunderneuerung der S-Bahnstrecken zwischen Treptower Park und den Stationen Spindlersfeld, Schönefeld und Königs Wusterhausen zur Verfügung. Die Baumaßnahmen, die heute zu mehr als zwei Dritteln abgeschlossen sind, umfassen die Erneuerung der S-Bahnhöfe Baumschulenweg, Schöneweide, Adlershof und Wildau. Sieben Brücken werden durch Neubauten ersetzt: darunter über die Baumschulenstraße mit vier Überbauten, den Britzer Verbindungskanal, die Rixdorfer Straße, den Straßenbahntunnel Schöneweide, den Sterndamm mit vier S- und zwei Fernbahnüberbauten sowie die Teltowkanalbrücke. In den Abschnitten Baumschulenweg–Schöneweide / Schöneweide–Grünauer Kreuz / Grünauer Kreuz–Schönefeld werden Schotter, Schwellen und Schienen erneuert. Dazu werden die Abschnitte mit Elektronischer Stellwerkstechnik ausgerüstet. Nach Abschluss des Bauvorhabens kann die Streckengeschwindigkeit von heute 80 auf 100 km/h erhöht werden.
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