http://www.deutschebahn.com/de/presse/verkehrsmeldungen/10200694/bbmv20151009.html?start=0&c2212428=2207508&itemsPerPage=20&x=1 Vom 10. bis 14. Oktober kommt es zu #Fahrplanänderungen für die Züge der Linien #RE3, #RB24 und #RB66 (Berlin, 9. Oktober 2015) Wegen #Gleisarbeiten zwischen #Bernau und #Berlin-Karow werden vom 10. bis 14. Oktober Fahrplanänderungen auf den Linien RE 3, RB 24 und RB 66 erforderlich. Die Züge der Linie RB 24 fallen im oben genannten Zeitraum jeweils ganztägig zwischen Eberswalde und Berlin-Lichtenberg aus. Zwischen Eberswalde und Bernau ist ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die Haltestellen der Busse befinden sich in Rüdnitz Dorf an der Haltestelle Bus 893 und am Bahnhof. Auf dem Abschnitt Bernau – Berlin-Lichtenberg nutzen Reisende bitte die S-Bahn. Einige Züge der Linie RE 3 fallen im oben genannten Zeitraum jeweils von 13 Uhr bis 18 Uhr zwischen Eberswalde und Berlin Gesundbrunnen aus. Die Züge werden zum Teil durch Busse zwischen Eberswalde und Bernau ersetzt. Reisende nutzen zwischen Bernau und Berlin Gesundbrunnen bitte die S-Bahn. Die Ausflugszüge zwischen Prenzlau und Berlin Hauptbahnhof am 10. und 11. Oktober fallen ersatzlos aus. Die Züge der Linie RB 66 fallen im oben genannten Zeitraum zwischen Bernau und Berlin Gesundbrunnen aus. Reisende nutzen zwischen Bernau und Berlin Gesundbrunnen bitte die S-Bahn. Die Beförderung von Fahrrädern in den Bussen ist nicht möglich. Die Beförderung von Rollstühlen und Kinderwagen ist nur eingeschränkt möglich. Weitere Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder -6882. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher
Source: BerlinVerkehr
Kategorie: Regionalverkehr
Regionalverkehr: Ausfall von Verkehrshalten auf der Linie RB 14 am 10. und 11. Oktober, jeweils von 5 Uhr bis 21 Uhr
http://www.deutschebahn.com/de/presse/verkehrsmeldungen/10195498/bbmv20151008.html?start=0&c2212428=2207508&itemsPerPage=20&x=1 (Berlin, 8. Oktober 2015) Wegen #Bauarbeiten in Berlin-#Spandau werden am 10. und 11. Oktober jeweils von 5 Uhr bis 21 Uhr #Fahrplanänderungen auf der Linie #RB14 erforderlich. Die Züge aus Richtung Nauen halten nicht in Berlin-Spandau, erhalten aber einen zusätzlichen Halt in Berlin-Charlottenburg. Zwischen Berlin-Spandau und Berlin-Zoologischer Garten nutzen Reisende bitte die S-Bahn. Die in der Gegenrichtung verkehrenden Züge fahren unverändert. Weitere Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder -6882. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher
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Drei Bahnhöfe der Spargelbahn jetzt reisefreundlich Bauarbeiten in Beelitz-Stadt, Elsholz und Treuenbrietzen-Süd abgeschlossen
http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/10187742/bbmv20151007.html?start=0&c2212428=2207510&itemsPerPage=20&x=1 (Berlin, 7. Oktober 2015) Die Deutsche Bahn hat am vergangenen Freitag, den 2. Oktober, die Bauarbeiten in #Beelitz-Stadt, #Elsholz und #Treuenbrietzen-Süd abgeschlossen. Für rund 1,1 Millionen Euro wurde der Komfort für Reisende an diesen drei Bahnhöfen der Strecke #Wannsee–#Jüterbog, auch #Spargelbahn genannt, verbessert. Die Arbeiten begannen hier im Juli dieses Jahres. Bahnreisende mussten im Sommer für drei Wochen ersatzweise in den Bus umsteigen. Die Leistungen im Einzelnen: Bahnhof Beelitz-Stadt Neubau eines Bahnsteiges einschließlich Erneuerung der Zuwegung Bahnsteigausstattung Dynamischer Schriftanzeiger (DSA) Beleuchtung Wegeleitsystem Neubau von zwei Stufenanlagen zum neuen Bahnsteig Haltepunkt Elsholz Rückbau der vorhandenen Bahnsteiganlage Neubau eines Außenbahnsteiges Dynamischer Schriftanzeiger (DSA) Beleuchtung Wegeleitsystem Bahnsteigausstattung Wetterschutzhaus Neubau eines Gehweges zum Bahnsteig Haltepunkt Treuenbrietzen-Süd Neubau Außenbahnsteig einschließlich Zuwegung Komplettierung Wegeleitsystem und Ausstattung Dynamischer Schriftanzeiger (DSA) Beleuchtung Wetterschutzhaus behindertengerechter Zugang Die Bahnsteige wurden in konventioneller Bauweise errichtet und entsprechen dem mit dem Land Brandenburg abgestimmten Bahnsteigkonzept. Seit der Inbetriebnahme Mitte August wurden „unter rollendem Rad“ die letzten Arbeiten ausgeführt. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation und Marketing Oliver Schumacher
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Regionalverkehr + Bahnverkehr: Verändertes Angebotskonzept für IRE Berlin–Hamburg Mehr Wagen mit erhöhten Sitzplatzangebot an Hauptreisetagen – Angepasstes Angebot von montags bis mittwochs
http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/10195564/bbmv20151008.html?start=0&c2212428=2207508&itemsPerPage=20&x=1 (Berlin, 7. Oktober 2015) Der seit April 2014 eingesetzte #IRE Berlin–#Hamburg über #Stendal und #Lüneburg hat sich zu einem guten Angebot für preissensible Bahnkunden entwickelt. Mit einer Weiterentwicklung des #Angebotskonzepts will DB #Regio Nordost zusätzliche Kunden anlocken. Das Cateringangebot wurde erweitert und besser an die Kundenwünsche angepasst. Ab 2. November werden die stark nachgefragten Verbindungen von Donnerstag bis Sonntag mit einer erhöhten Wagenanzahl gefahren und das Sitzplatzangebot erhöht. Zu verkehrsschwachen Zeiten von Montag bis Mittwoch verkehrt der IRE Berlin–Hamburg mit nur noch zwei statt vier Fahrten: An diesen Wochentagen fährt der IRE früh von Hamburg nach Berlin und am Nachmittag von Berlin nach Hamburg. Über Weihnachten/Jahreswechsel vom 17. Dezember bis zum 4. Januar fährt der IRE wie bisher vier Mal täglich an allen Wochentagen. Eine weitere Neuerung: Ab Fahrplanwechsel im Dezember werden die Züge von Berlin nach Hamburg eine Stunde später und damit gegen 8 Uhr ab Berlin abfahren. Der IRE Berlin–Hamburg wird mit diesen Maßnahmen insgesamt noch besser an die Nachfrage angepasst. Die einfache Fahrt von Berlin nach Hamburg kostet weiterhin 19,90 Euro. Für Hin- und Rückfahrt innerhalb von 15 Tagen sind 29,90 Euro zu zahlen. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation und Marketing Oliver Schumacher
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Regionalverkehr: Wird am 8. Oktober 2015 das Ende des Bahn- und Busverkehrs in den ostdeutschen Bundesländern eingeläutet?
Am 8. und 9. Oktober 2015 tagen die Verkehrsminister der 16 Bundesländer in Worms. Auf der Tagesordnung steht unter anderem ein Bericht zur Revision der #Regionalisierungsmittel. Der #DBV hofft, dass der auf dem Tisch liegende Kompromiss mehrheitlich abgelehnt wird. Eine Annahme des Kompromisses würde bedeuten, dass die ostdeutschen Bundesländer bis 2030 in erheblichem Ausmaß #Zug- und #Busleistungen #abbestellen müssen (Fachleute schätzen jährliche Abbestellung zwischen 2 und 5 Prozent an Zugkilometern jedes Jahr), weil sie vom Bund trotz Preissteigerungen die erforderlichen Geldmittel nicht bekommen. Selbst die Aufrechterhaltung des jetzigen Verkehrsangebotes wird nicht möglich sein. Die #Dynamisierung um 1,8 Prozent jährlich käme ausschließlich den westdeutschen Ländern zugute (siehe Grafik). Dazu Gerhard J. Curth, Präsident des #Bahnkunden-Verbandes: „Eine Annahme des Kompromisses würde 25 Jahre nach der Wiedervereinigung einen Rückschlag bedeuten. Denn im Osten Deutschlands würde der öffentliche Nahverkehr zur Randerscheinung werden und kaum mehr eine Bedeutung spielen.“ Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hatte sich bereits mit deutlichen Worten gegen den Kompromiss ausgesprochen. und auf die negativen Folgen hingewiesen. Pressekontakt: Gerhard J. Curth, Präsident, Ruf 01 77 / 6 65 66 05 Über den Deutschen Bahnkunden-Verband (DBV): Als „Lobby der Bahnkunden“ versteht sich der Deutsche Bahnkunden-Verband. Dabei vertritt der eingetragene und als gemeinnützig anerkannte Verein sowohl die Interessen von Fahrgästen im Nahverkehr, von Reisenden im Fernverkehr und Kunden im Güterverkehr. 1990 in Berlin gegründet, hat der bundesweit tätige Dachverband heute über 7.500 Mitglieder. Sie sind in Landesverbänden organisiert, die sich wiederum in Regionalverbände, Vereine und Initiativen untergliedern. Parteipolitisch neutral und auch ansonsten unabhängig beschäftigen sich die ehrenamtlichen DBV-Mitglieder mit Themen wie Mobilität auf der Schiene, Infrastruktur, Finanzierung und barrierefreies Reisen. Neben der Interessenvertretung von Bahnkunden erarbeitet der DBV auch alternative Verkehrsmodelle, Verbindungen und gesetzliche Regelungen. Eines der Ziele des Verbraucherschutzvereins ist die Verbesserung des Kundenservices bei der Deutschen Bahn AG. Daneben widmen sich die DBV-Landesverbände der „Bewahrung von eisenbahngeschichtlichen Werten“ und zeichnen Personen bei der Förderung des öffentlichen Verkehrs aus. Spenden und Beiträge sind steuerlich absetzbar. Der Bundesverband ist Mitglied im Europäischen Fahrgastverband EPF, der Allianz pro Schiene und des Klima-Bündnisses.
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Regionalverkehr: Fahrgastsprechtag Regionalverkehr 2015, aus Bahninfo.de
http://www.bahninfo.de/artikel/10928/fahrgastsprechtag-regionalverkehr-2015/ Am 29.09.2015 fand im Bahnhof Lichtenberg der #Fahrgastsprechtag #Regionalverkehr statt. Der Einladung des Berliner Fahrgastverbandes #IGEB gefolgt sind Thomas #Dill, Bereichsleiter Center für Nahverkehrs- und Qualitätsmanagement beim Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB), Corinna #Alder, Leiterin Marketing bei der Niederbarnimer Eisenbahn (#NEB), Arnulf #Schuchmann, Geschäftsführer der Ostdeutschen Eisenbahngesellschaft (#ODEG) sowie Renado #Kropp, Leiter Angebotsplanung bei DB #Regio Nordost. Detlef #Bröcker, Geschäftsführer der #NEB, konnte dieses Jahr nicht teilnehmen, da er bei einem Termin beim Fahrzeughersteller #PESA war, um die Probleme bei der Auslieferung der neuen Fahrzeuge vom Typ #LINK zu klären. Fahrplan 2016 Der Fahrplanwechsel am 13.12.2015 ist vor allem durch die Inbetriebnahme der Neubaustrecke Halle/Leipzig – Erfurt (VDE 8.2), die sich auch auf den Regionalverkehr in Berlin und Brandenburg auswirkt, sowie der Betriebsaufnahmen der Netze Ostbrandenburg (Los 2), Stendal – Rathenow, Mitteldeutsche S-Bahn II und Elektronetz Mittelsachsen geprägt. Des weiteren wird nach mehreren Ankündigungen der Bahnhof Ostkreuz nun wirklich für den Regionalverkehr eröffnet. Zunächst geht nur der bereits vorhandene obere Bahnsteig in Betrieb. RE2 Wismar – Schwerin – Wittenberge – Berlin Stadtbahn – Cottbus Die Linie RE2 erhält einen veränderten Fahrplan mit einer höheren Standzeit in Wittenberge und Nauen, der die Linie pünktlicher machen soll. Damit entstehen bzw. verbessern sich die Taktknoten in …
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allg.: Ist die Zukunft des öffentlichen Verkehrs in Brandenburg gefährdet?, aus DBV
DBV-Landesverband hält Einigung zwischen Bundesfinanzminister und Ministerpräsidenten für schädlich Immer deutlicher zeichnet sich ab, welche negativen Folgen die Einigung vom 25. September 2015 zwischen dem Bundesfinanzminister und den Ministerpräsidenten der Länder für Brandenburg hat. Es ging in den Gesprächen um die Fortführung der #Finanzierung des #öffentlichen #Verkehrs. Die Bundesländer erhalten vom Bundesfinanzministerium pro Jahr eine bestimmte Summe Geld, um damit hauptsächlich Bahn- und Busverkehre zu finanzieren. Diese sogenannten Regionalisierungsmittel müssen neu ausgehandelt werden. Die Folgen der Einigung werden für Brandenburg eine weitere Welle der Abbestellungen und Streichungen bedeuten bedeuten. Für Brandenburg sieht die Einnahmeentwicklung folgendermaßen aus: Aufgefangen werden können die ab 2016 dramatisch weniger werdenden Mittel nur, wenn die Landesregierung bereit ist, eigenes Steuergeld zur Finanzierung in die Hand zu nehmen. Danach sieht es nicht aus. So können die absehbaren Folgen schon jetzt benannt werden: 1. Alle angedachten Verbesserungen (Taktverdichtungen, neue Halte) werden nicht umgesetzt. 2. Alle Bahnhöfe, die weniger als 50 Ein- und Aussteiger pro Tag haben, werden nicht mehr bedient (aktuell werden die Chancen auf Wiedereinführung der Halte in Kunersdorf und Kolkwitz damit noch weiter sinken). 3. Auf den Regionalbahnlinien, die nicht Berlin berühren, wird der Takt spürbar ausgedünnt. 4. Der Saisonverkehr nach Rheinsberg wird wohl auch der Vergangenheit angehören. 5. Linien enden am Berliner Stadtrand (z. B. Spandau, Potsdam, Königs Wusterhausen, Erkner, Bernau, Oranienburg, Hennigsdorf). 6. Ganze Linien, die insgesamt schwach nachgefragt werden, werden aufgegeben. Angesichts der sehr wahrscheinlichen, drastischen Einschnitte stellt sich die Frage, wieso dieser Einigungsvorschlag überhaupt eine Mehrheit unter den Ministerpräsidenten finden konnte. Hinzu kommt, dass die Regionalisierungsmittel ursprünglich nur für die Bestellung von Zugverkehren durch die Bundesländer gedacht waren. Leider ist diese Zweckbindung in den zurückliegenden Jahren aufgeweicht worden. Die Folge: inzwischen wird ein bunter Strauß aus Aufgaben mit diesen Geldern finanziert. Hier fordert der DBV-Bundesverband seit Jahren von der Bundesregierung ein Einschreiten und Unterbinden dieser .Zweckentfremdung. Diese Einigung muss noch in einer Gesetzesvorlage in den Bundestag eingebracht werden. Der DBV-Landesverband erwartet von den Bundestagsabgeordneten aus Brandenburg, dass sie ihn parteiübergreifend ablehnen. Nachverhandlung sind notwendig. Alle Brandenburger sind aufgefordert, ihren Unmut persönlich und schriftlich gegenüber ihren Abgeordneten und der Landesregierung zum Ausdruck zu bringen. Vielleicht lässt sich das Schlimmste abwenden. Der 25. September 2015 war, sollte es bei es keine Korrekturen geben, ein schwarzer Tag für den Bahn- und Busverkehr. Pressekontakt: Frank Böhnke, DBV-Landesvorsitzender, Ruf 01 77 / 8 93 43 94
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Regionalverkehr: Seit 14 Jahren auf der Schiene, aus MOZ
http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1425239 Frankfurt (Oder) (MOZ) Auf große Fahrt geht am 11. Oktober die #Fürstenwalderin Martina Mulinski. Sie wird als einzige #Brandenburgerin am sogenannten DB Regio #Zuglabor im #bayerischen #Miltenberg teilnehmen. Qualifiziert hat sich die Fürstenwalderin durch ihre Treue zur und langjährige Erfahrungen mit der Bahn. „Seit 14 Jahren fahre ich täglich zur Arbeit von Fürstenwalde zum Bahnhof Zoo und von dort aus weiter mit der U- und S-Bahn“, schrieb die Leserin in ihrer Bewerbung an diese Zeitung. Im DB Regio Zuglabor will die Deutsche Bahn bei einem Workshop am 12. Oktober mit Praktikern testen, was ihnen beim Zugfahren wichtig ist. Martina Mulinski wird am 11. Oktober in Richtung Bayern reisen, dort auf Kosten der Bahn übernachten und sich einen Tag darauf, beim Workshop „Licht und Sound“ mit dem Zug der Zukunft beschäftigen. Dass die Bahn Leute mit Erfahrung sucht, kommt …
Source: BerlinVerkehr
Radverkehr + Regionalverkehr: "Multifunktionsweg"/Fahrradautobahn von Lichterfelde nach Schöneberg: Fahrrad gegen Schienenverkehr
Pressedienst des DBV-Landesverbandes Berlin-Brandenburg vom 28. September 2015 Fahrradwege gehören in der Millionenstadt Berlin nicht auf Schienentrassen, sondern auf die Straße – so wie vom ADFC und vielen anderen gefordert. Nun war in den vergangenen Wochen euphorisch zu lesen, dass Berlin einen Fahrrad-Highway bekommt. Dazu soll ein Teil der im Moment nicht genutzten Trasse der Potsdamer Stammbahn in Berlin vom Bahnhof Lichterfelde West nach Schöneberg genutzt werden. Für den DBV ist erstaunlich, wie schnell eine fixe Idee zu einem Konzept, zum Projekt, ja sogar zur Entscheidungsreife mutiert. Dem Fahrradverkehr in Berlin zu größerer Bedeutung verhelfen – wer will das nicht. Der Ausbau des Radwegenetzes in Berlin bedeutet in der Regel, dass die hierfür benötigten Flächen entweder dem Straßenverkehr „abgezwackt“ werden müssen; Park- oder Fahrspuren verschwinden. Das macht kein Politiker im Autoland Deutschland gerne. Dankbar haben mehrheitlich die Bezirksverordneten aus Tempelhof-Schöneberg eine Projektidee befürwortet, die sie dieser misslichen Entscheidung enthebt. Entlang der heutigen S-Bahn-Linie 1 von Schöneberg nach Lichterfelde soll von 2017 bis 2020 ein „Multifunktionsweg“ entstehen. Hier wird keine Straße verengt oder in ihrer Durchlassfähigkeit beschnitten. Die Straße gehört weiterhin den Autofahrern – genial! Eine Powerpoint-Präsentation reicht aus, um Politiker zum Entscheiden zu bewegen. Wer kritische Fragen stellt, wird zum Fahrradgegner abgestempelt. Der DBV hält das Projekt für verkehrspolitischen Unsinn. Es ist unausgegoren, schöngerechnet, wirtschaftlich nicht darstellbar, stadtplanerisch kontraproduktiv und wird umweltpolitisch ohne nennenswerte Erfolge bleiben. Die bestehenden und zukünftigen Verkehrsprobleme einer Millionenmetropole lassen sich mit einem Radweg auf einer planfestgestellten Schienentrasse nicht bekämpfen. Ein Fahrradweg auf der Potsdamer Stammbahn bedeutet kein Umdenken der Berliner Verkehrspolitik und eine Stärkung des Fuß-/Rad- und öffentlichen Verkehrs. Eine Realisierung bedeutet vielmehr, dass in einer hochverdichteten Millionenstadt ein vorhandener, leistungsfähiger Schienenweg aufgegeben wird. Viele Fakten und offenen Fragen sprechen dagegen. Eine Fahrradautobahn auf einer Schienentrasse bedeutet eine Abkehr vom bisherigen verkehrspolitischen Ziel der weiteren Verlagerung vom Autoverkehr auf den Fuß-, Fahrrad- um öffentlichen Verkehr. Im konkreten Fall wird eine Verkehrstrasse zugunsten einer kleinräumlichen Verkehrslösung aufgegeben. Die Stammbahn könnte für die Region Berlin/Brandenburg eine wichtige Bedeutung haben. Der Bedarf für die Fahrradautobahn ist nicht nachgewiesen. Solche Berechnungen gibt es für den Betrieb als Schienentrasse. Eine Regionalbahnverbindung würde täglich bis zu 16.300 Fahrgäste im Durchschnitt zwischen Zehlendorf und Schöneberg befördern und 5.480 Pkw-km einsparen (Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung/Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung: „Verkehrliche Voruntersuchung und Standardisierte Bewertung für die Wiederinbetriebnahme der Potsdamer Stammbahn“, 2008, Mitfall D 11 a). Die Kostenschätzung von 4,5 Millionen Euro ist unseriös, weil schöngerechnet. Sie berücksichtigt offenbar nur die Asphaltierung des Radweges. Der Erwerb der Flächen, die Sanierung des Untergrundes, der Bau von Rampen und Brücken, die notwendige Infrastruktur entlang der Strecke (Beleuchtung, Entwässerung, Ausschilderung) ist nicht berücksichtigt. Eine genaue Kostenaufstellung ist in der Öffentlichkeit nicht bekannt. Für die Rampen, Entwässerungseinrichtungen, Ein- und Ausfädelungen und Schutzeinrichtungen an den Zu- und Abfahrten sind Planfeststellungsverfahren notwendig. Ein Baubeginn 2017 ist völlig illusorisch. Stadtgestalterisch stellen die Rampen einen erheblichen Eingriff dar. Ihre Länge dürfte denen der Auf- und Abfahrten zur Stadtautobahn entsprechen – nur ein bißchen schmaler. Um eine Höhe von 5 Metern zu erreichen, bedarf es einer mindestens 100 m langen Rampe (diese eignet sich auch nur für sehr geübte Fahrradfahrer). Auch die Breite der Rampen von mindestens 4 Metern wird negativ im Stadtbild auffallen. Der Einsatz von Fördergeldern erfordert eine langfristige Bindung. Diese Bindung ist nicht gegeben, wenn Pachtverträge mit einer kurzfristigen Kündigungsklausel versehen sind. Unter diesen Umständen wird sich auch kaum ein privater Investor finden. Ebenfalls fragwürdig ist die Idee, die Kosten für den laufenden Unterhalt aus Pachteinnahmen für Verkaufseinrichtungen und Werbung zu bestreiten. Auch hier fehlt bisher jede seriöse Wirtschaftlichkeitsberechnung. Die Stammbahn wird innerhalb eines regionalen Schienenverkehrskonzeptes benötigt. Fazit: Eine Zukunft für den Eisenbahnverkehr auf Schienentrassen und für den Radverkehr auf der Straße! Verwundert ist der DBV darüber, mit welcher Chupze der Fahrradverkehr gegen den öffentlichen Verkehr ausgespielt wird. Eigentlich sollten sich doch beide Verkehrsarten ergänzen. Dass bis heute kein Zug auf der Trasse der Potsdamer Stammbahn fährt, ist einzig der Untätigkeit der Berliner Landespolitik zuzurechnen. Wer fordert, auf einer gewidmeten Eisenbahntrasse in der Berliner Innenstadt einen Fahrradweg anzulegen, löst weder Verkehrs- noch Umweltprobleme. Er schadet der weiteren Stadtentwicklung und wird Umwelt- und Verkehrsprobleme eher verschärfen. Berlins Bevölkerung wird in den nächsten Jahren weiter wachsen. Deshalb brauchen Berliner und die Pendler aus dem Umland die Potsdamer Stammbahn. Es wird Zeit für eine umweltgerechtere Verkehrspolitik und -planung: Statt der Anlage dieser neuen Autobahn muss der Berliner Senat die Initiative ergreifen und dafür sorgen, dass auf der Stammbahn wieder Züge fahren. So werden Berlins Straßen entlastet und die Klimaziele erreicht! Pressekontakt: Frank Böhnke, Landesvorsitzender, Ruf 01 77 / 8 93 43 94 Über den Deutschen Bahnkunden-Verband (DBV): Als „Lobby der Bahnkunden“ versteht sich der Deutsche Bahnkunden-Verband. Dabei vertritt der eingetragene und als gemeinnützig anerkannte Verein sowohl die Interessen von Fahrgästen im Nahverkehr, von Reisenden im Fernverkehr und Kunden im Güterverkehr. 1990 in Berlin gegründet, hat der bundesweit tätige Dachverband heute über 7.500 Mitglieder. Sie sind in Landesverbänden organisiert, die sich wiederum in Regionalverbände, Vereine und Initiativen untergliedern. Parteipolitisch neutral und auch ansonsten unabhängig beschäftigen sich die ehrenamtlichen DBV-Mitglieder mit Themen wie Mobilität auf der Schiene, Infrastruktur, Finanzierung und barrierefreies Reisen. Neben der Interessenvertretung von Bahnkunden erarbeitet der DBV auch alternative Verkehrsmodelle, Verbindungen und gesetzliche Regelungen. Eines der Ziele des Verbraucherschutzvereins ist die Verbesserung des Kundenservices bei der Deutschen Bahn AG. Daneben widmen sich die DBV-Landesverbände der „Bewahrung von eisenbahngeschichtlichen Werten“ und zeichnen Personen bei der Förderung des öffentlichen Verkehrs aus. Spenden und Beiträge sind steuerlich absetzbar. Der Bundesverband ist Mitglied im Europäischen Fahrgastverband EPF, der Allianz pro Schiene und des Klima-Bündnisses.
Source: BerlinVerkehr
Regionalverkehr: Ersatzverkehr auf der Linie RE 5 vom 27. September, 13.15 Uhr, bis 11. Oktober, 1.15 Uhr
http://www.deutschebahn.com/de/presse/verkehrsmeldungen/10105844/bbmv20150922.html?start=0&c2212428=2207510&itemsPerPage=20&x=1 (Berlin, 22. September 2015) Wegen #Schwellenauswechslungsarbeiten zwischen #Neubrandenburg und #Neustrelitz Hbf werden vom 27. September, 13.15 Uhr, bis 11. Oktober, 1.15 Uhr, #Fahrplanänderungen auf der Linie #RE5 erforderlich. Die Züge dieser Linie werden zwischen Neubrandenburg und Neustrelitz Hbf durch Busse ersetzt. In Neustrelitz Hbf kommen die Busse 33 bis 49 Minuten später an bzw. fahren früher ab. Dadurch besteht für Durchgangsreisende in Neustrelitz Hbf erst Anschluss an die Züge/Busse eines späteren Taktes zur Weiterfahrt. Die Busse halten nicht in Cammin (Meckl). Von/nach Cammin (Meckl) verkehren als Ersatz Taxis bis/ab Burg Stargard (Meckl). Im Anschluss an den Schienenersatzverkehr fahren die Züge in Richtung Falkenberg (Elster) geringfügig später in Neustrelitz Hbf ab. Einzelne Busse verkehren in den Abendstunden bei Bedarf und nur zum Aussteigen von Neustrelitz Hbf weiter bis Berlin Hbf bzw. von Neubrandenburg bis Pasewalk. Die Haltestellen des Ersatzverkehrs liegen nicht immer direkt an den jeweiligen Bahnhöfen. Die Beförderung von Fahrrädern in den Bussen ist nicht möglich. Die Beförderung von Rollstühlen und Kinderwagen ist nur eingeschränkt möglich. Weitere Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder -6882. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher
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