Flughäfen: August-Bilanz am Flughafen Berlin 43 Prozent mehr Fluggäste in Schönefeld Der alte Flughafen war im Ferienmonat extrem gefragt. Bald öffnet dort ein neues Terminal. In TXL wurden hingegen weniger Fluggäste im August abgefertigt., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/august-bilanz-am-flughafen-berlin-43-prozent-mehr-fluggaeste-in-schoenefeld/14572368.html

Die #Zahlen #steigen und steigen – und in einem Monat ganz besonders: Einen #Zuwachs von knapp 43 Prozent vermeldet der #Flughafen #Schönefeld für den Ferienmonat August, im Vergleich zum Vorjahr.

"Wir freuen uns über das weiterhin stark steigende #Passagieraufkommen am Flughafen Schönefeld", wird #BER-Chef Karsten Mühlenfeld in der Monatsbilanz zitiert. Von Januar bis August starteten und landeten an dem etwas rumpeligen Flughafen Schönefeld-Alt mehr als 7,3 Millionen Passagiere. "Um diesem Wachstum gerecht zu werden, bauen wir den Flughafen weiter aus. Noch in diesem Jahr soll das Ankommerterminal D2 in Betrieb gehen.“

Wie berichtet, entsteht dieses Gebäude ganz rechts, wenn man zu Fuß vom Bahnhof kommt. Dieses soll 3800 Quadratmeter groß sein und drei Gepäckausgabebändern haben. Rund 20 Millionen Euro wurden in diesem Jahr bereits in die Ertüchtigung des Altflughafens investiert, weitere Gelder werden im kommenden Jahr fließen müssen, hätte Mühlenfeld vor einigen Tagen erzählt. Er will den Flughafen im Dezember 2017 eröffnen – doch das wird immer enger.

Wie der Flughafen weiter mitteilte, flogen in den ersten acht Monaten im Jahr 2016 fast …

Flughäfen: Interview | Geheimnisvolle Orte: Schönefeld – „Dieser Flughafen ist ein Überlebenskünstler“, aus rbb-online.de

http://www.rbb-online.de/politik/Flughafen-BER/BER-Aktuelles/hintergrund/geschichte-flughafen-schoenefeld-dokumentation-gheimnisvolle-orte.html

Hitlers #Luftwerft, #Honeckers Airport und jetzt Zielpunkt für #Billigflieger: Der #Flughafen #Schönefeld hat 80 Jahre auf dem Buckel und galt eigentlich längst als abgeschrieben. Schon vor Jahrzehnten sollte er einem Interkontinentalflughafen wie dem #BER weichen, erzählt Thomas Bittner, Mit-Autor der rbb-Reportage "Geheimnisvolle Orte".

Herr Bittner, warum ist die Geschichte von Schönefeld heute noch interessant?

Eigentlich sollte der alte Flughafen in Schönefeld längst abgeschrieben sein. Nach der BER-Eröffnung sollte er keine Rolle mehr spielen. Aber es gibt immer noch keinen BER. Der Airport SXF ist ein Überlebenskünstler und das seit Jahrzehnten. Immer mehr Passagiere starten und landen hier. Nach der Eröffnung des neuen Flughafens soll Schönefeld mindestens fünf Jahre am Netz bleiben. Gerade wird er für zwölf Millionen Passagiere jährlich erweitert. Mein Mitautor Thomas Balzer und ich fanden, dass es jetzt an der Zeit ist, die Vorgeschichte mal zu beleuchten – mehr als 80 Jahre gibt es diesen Flugplatz inzwischen.

Worüber wird in Ihrer Fernsehdokumentation "Geheimnisvolle Orte – Flughafen Schönefeld" erzählt?

Wir fangen bei der grünen Wiese an. Besser: auf dem Acker. 1934 haben die Nazis den Gutsbesitzer Karl Wrede verdrängt, um den neuen Henschel-Flugzeugwerken Platz zu bieten. Um tausende Kriegsflugzeuge zu bauen wurden auch Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge eingesetzt. Wir haben die Tochter einer Ravensbrück-Überlebenden, die 1944 nach Schönefeld kam, auf den Flughafen eingeladen. Es war sehr berührend, als sie plötzlich Erinnerungsstücke ihrer Mutter auspackte. Kleine Tierfiguren aus Flugzeugblech. Glücksbringer und kleine Geschenke, die sich die Häftlingsfrauen heimlich bastelten. Das KZ-Außenlager stand genau da, wo sich heute das SXF-Terminal befindet. Erinnert da irgendetwas an diese Geschichte? Nichts. Nach dem Krieg übernahmen erst die sowjetischen Militärs das Gelände und überließen es später der …

Flughäfen + M-Bahn: Flughafen Berlin-Brandenburg Baukonzern schlägt Magnetschwebebahn zum BER vor Über eine Verlängerung der U7 wird seit Jahren diskutiert., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/flughafen-berlin-brandenburg-baukonzern-schlaegt-magnetschwebebahn-zum-ber-vor/14554404.html

Über eine #Verlängerung der #U7 wird seit Jahren diskutiert. Nun ist eine andere Verbindung zwischen #Rudow und #Schönefeld im Gespräch. Sie könnte einige Verkehrsprobleme lösen – und wäre angeblich deutlich günstiger.

Zum #Flughafen #BER könnte künftig eine #Magnetschwebebahn verkehren – und zwar vom #U-Bahnhof Rudow. Diesen Vorschlag hat der Baukonzern Max #Bögl unterbreitet. Die international tätige Firma (6000 Mitarbeiter, Milliardenumsatz) mit Hauptsitz in der Oberpfalz hat für den #Transrapid in Schanghai, der die Metropole mit dem Airport verbindet, das Know-how für die Trassen geliefert. „Wir kennen den Vorschlag“, bestätigte Flughafenchef Karsten Mühlenfeld. „Ich finde es gut, wenn über Alternativen und Optionen nachgedacht wird, die Verkehrsanbindung des neuen Flughafens zu verbessern.“

So findet sich die Magnetbahnvariante auch auf einer Liste Mühlenfelds für den Aufsichtsrat vom April mit möglichen Lösungsansätzen, wie die veraltete BER-Verkehrsanbindung verbessert werden könnte. Denn das wird wegen des Passagierwachstums zwingend nötig. Wie berichtet, droht nach einem Gutachten im Süden Berlins Verkehrschaos und regelmäßig Stau auf der Stadtautobahn, wenn der BER am Netz ist.

Noch keine detaillierte Planung

Schon länger in der Diskussion ist die Verlängerung der U-Bahnlinie 7; gefordert wurde sie zuletzt von der Neuköllner SPD. Auch der Landkreis Dahme- Spreewald, die Gemeinde Schönefeld und weitere BER-Anrainerkommunen möchten diese Variante prüfen. Auch die Flughafengesellschaft würde das favorisieren, setzt kurzfristig aber darauf, mehr …

Flughäfen: Der BER und der Bahnhof aus Senat

www.berlin.de

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre
Schriftliche Anfrage wie folgt:
Die Antworten beruhen auf Angaben der Flughafen
Berlin Brandenburg GmbH (FBB).
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die
Richtigkeit der Angaben im ausschließlichen Verantwortungsbereich
der Geschäftsführung der FBB liegt.
Frage 1: Wie ist der Stand der Lösung der #Entrauchungsprobleme
des #BER im Zusammenhang mit dem
räumlichen Übergang vom unterirdischen #Bahnhof in das
darüber liegende #Terminal?
Antwort zu 1: Um kurzfristig die Entrauchung für die
#Inbetriebnahme des #Flughafens BER an der Schnittstelle
zwischen Bahnhof und Terminal sicher zu stellen wird für
den Zeitraum 2017 – 2019 ein realistischer #Zugmix in
Ansatz gebracht, der den Bestellungen der Länder Berlin
und Brandenburg entspricht. Dieser Zugmix orientiert
sich am tatsächlichen Bedarf zum Zeitpunkt der Eröffnung.
Die zugrunde gelegte Kapazität ist geringer als die
in der Planfeststellung bestimmte Maximalkapazität des
Bahnhofs. Dadurch wird für den vereinbarten Übergangszeitraum
die Nachweisführung über die Funktionstüchtigkeit
der Entrauchungsanlage vereinfacht. Bis zum Jahr
2019 muss die FBB nachweisen, dass die Entrauchung an
der Schnittstelle Terminal/Bahnhof auch für die Maximalkapazität
des Bahnhofs ausreichend wäre.
Frage 2: Treffen Pressemeldungen zu, dass durch eine
Reduzierung der Anzahl und/oder Geschwindigkeit ausund
einfahrender Züge die Rauchverschleppung und andere
Probleme gelöst werden sollen? Welche Lösungen
werden favorisiert?
Antwort zu 2: Siehe Frage 1.
Frage 3: Welche baugenehmigungsrelevanten Änderungen
wurden vorgenommen oder sollen in dem Kontext
vorgenommen werden und wie ist der Genehmigungsund
Realisierungsstand?
Antwort zu 3: Es wurden eine Reihe von Optimierungen
(z.B. geringere Brandlasten, Verkürzung der Systemlaufzeiten)
vorgenommen und es konnten bereits erzielte
Verbesserungen (schnelleres Anlaufverhalten der Entrauchungsventilatoren
und Verkürzung von Systemlaufzeiten
der Brandmeldeanlage A) in die Bewertung mit aufgenommen
werden. Die geringfügigen baulichen Anpassungen
erfolgen im Rahmen der baulichen Fertigstellung.
Frage 4: Welche Verzögerungen haben sich durch das
Thema Entrauchung zwischen Bahnhof und Terminal
bisher ergeben, welche weitere Verzögerung nimmt der
Senat an? Wann soll das Thema abgearbeitet sein?
Antwort zu 4: Die FBB hat zwischenzeitlich alle Unterlagen
für die 5. Nachreichung des 5. Nachtrags zur
Baugenehmigung bei den Behörden eingereicht. Dazu
gehört auch ein Schnittstellendokument zur genehmigungsrechtlichen
Klärung (Brandfall) des Bereichs zwischen
Bahnhof und Verteilerebene. Bahn und Eisenbahnbundesamt
(EBA) müssen zu diesem Dokument eine
Stellungnahme für das Bauordnungsamt (BOA) verfassen,
dass alle Regelungen und Systeme akzeptabel sind. Der
anschließende Genehmigungsprozess des BOA erfolgt
aber parallel zur Bearbeitung durch das EBA.
Frage 5: Konnten die Simulationen der Anlage, wie
vom Senat in Aussicht gestellt, im Juni 2016 abgeschlossen
werden?
Antwort zu 5: Die Simulationen waren Voraussetzung
für das Schnittstellendokument, welches im Juli in der
Entwurfsversion vorlag.
Frage 6: Wie ist der aktuelle Terminstand bzgl. der
Fertigstellung und Inbetriebnahme des Terminals sowie
des Flughafens insgesamt?
Wie ist die weitere Zeitschiene?
Antwort zu 6: Alle inbetriebnahmerelevanten Baumaßnahmen
im Fluggastterminal sollen laut Rahmenterminplan
der FBB Ende 2016/ Anfang 2017 fertiggestellt
werden, im Main Pier Nord und im Main Pier Süd bereits
vorher.
Die Technische Inbetriebnahme erfolgt bereits für fertig
gestellte Anlagen und soll im Sommer 2017 abgeschlossen
werden. Die Eröffnung des BER ist laut Rahmenterminplan
der FBB für das Jahr 2017 geplant.
Frage 7: Wann soll die sogenannte bauliche Fertigstellung
erfolgen und wie wird dieser Zustand oder Vorgang
durch den Senat definiert? Weshalb konnte der Termin
15.7.2016 für die bauliche Fertigstellung nicht gehalten
werden?
Antwort zu 7: Siehe hierzu auch Antwort zu Frage 6.
Der Termin für die bauliche Fertigstellung zum
15.07.2016 konnte u. a. aufgrund von umfangreichen
Maßnahmen, die erst im Februar 2016 vom BOA zusätzlich
gefordert worden sind, nicht gehalten werden. Im
gleichen Zeitraum wurde innerhalb der Baustellenorganisation
die Systematik der Fertigstellung auf die Anforderungen
der Inbetriebnahme umgestellt. Grundlage ist
nicht mehr die Bearbeitung einzelner Baufelder, sondern
die Fertigstellung von Bereichen des Terminals, die frühzeitig
in Betrieb genommen werden können. Dadurch
haben sich einzelne Bautätigkeiten verzögert, ohne dass
dies Auswirkungen auf die Technische Inbetriebnahme
hat.
Frage 8: Bilden die Schwierigkeiten an der Schnittstelle
Bahnhof/Terminal das letzte große und ggf. baugenehmigungsrelevante
Problem des BER oder gibt es weitere
Schwierigkeiten irgendwelcher Art?
Antwort zu 8: Nach heutigem Kenntnisstand sind keine
weiteren Schwierigkeiten bekannt. Eine endgültige
Aussage ist erst möglich, wenn der 5. und 6. Nachtrag zur
Baugenehmigung genehmigt sind und keine weiteren
Nachforderungen mit zusätzlichem Bausoll aufgekommen
sind.
Frage 9: Falls die Beantwortung dieser Anfrage ganz
oder teilweise durch die Flughafengesellschaft erfolgen
sollte, welche Senatsabteilung kann die Richtigkeit der
Antworten bestätigen?
Antwort zu 9: Das Baugenehmigungsverfahren wird
im Land Brandenburg vom Landkreis Dahme-Spreewald
durchgeführt.
Die Stabstelle „Flughafenkoordination“ des Regierenden
Bürgermeisters von Berlin hat die Angaben der FBB
auf Plausibilität überprüft. Eine Garantie für die Richtigkeit
der gemachten Angaben kann allerdingst nicht übernommen
werden, da nur die FBB über die entsprechenden
Detailkenntnisse verfügt.
Berlin, den 14. September 2016
In Vertretung
Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup
Staatssekretär, Flughafenkoordinator
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 15. Sep. 2016)

Straßenverkehr + Flughäfen: Neues Verkehrsgutachten zum Hauptstadtflughafen Der BER könnte die Stadtautobahn lahmlegen, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/neues-verkehrsgutachten-zum-hauptstadtflughafen-der-ber-koennte-die-stadtautobahn-lahmlegen/14535896.html

Ein Gutachten bestätigt, wovor Flughafenchef Mühlenfeld warnt: Mit der #Eröffnung des #BER könnte Berlins #Süden ein #Verkehrschaos drohen.

Mit der Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens droht Verkehrschaos im Süden Berlins. Das prognostiziert eine dem Tagesspiegel vorliegende, bislang unveröffentlichte „Verkehrsuntersuchung zur Verkehrsanbindung des Flughafen BER“ vom Februar 2016, in der die Auswirkungen des neuen Flughafens – und zwar mit dem rasanten Passagierwachstum in der Hauptstadtregion seit 2012 – auf die Hauptzufahrtstrecke simuliert wurden.

Die Befunde alarmieren: Danach werden die zum BER führende Stadtautobahn A 113 und auch die A 100 wegen der zusätzlichen Verkehrsströme schon zur Eröffnung der Flughafens an Belastungsgrenzen stoßen, mit der Folge von langsamen Geschwindigkeiten, Staus und Ausweicheffekten. Das wird nicht nur für Passagiere, sondern auch für Anwohner von angrenzenden Haupt- und Nebenstraßen eine Belastung.

Zwar liegt der neue Airport gleich hinter der Stadtgrenze. Trotzdem wird man deutlich mehr Zeit als heute einplanen müssen, um mit dem Auto hinzukommen. „Für die Fluggäste, die vom BER aus in die Berliner Innenstadt bzw. aus der Innenstadt zum BER gelangen möchten, sind insbesondere in den Spitzenstunden deutliche Zunahmen der Reisezeiten zu erwarten“, heißt es in der 52-Seiten-Expertise. Besonders problematisch werde es, wenn die Anfahrtsdauer wegen der Unberechenbarkeit von Staus „nicht verlässlich abgeschätzt werden kann.“

Erstellt hat das Gutachten die Ingenieurgesellschaft Hoffmann-Leichter, die auf Verkehrsprojekte und solche Untersuchungen spezialisiert ist. Sie hat eine lange Referenzliste, die auch viele Berliner Projekte und Senatsaufträge enthält. Auftraggeber ist diesmal allerdings nicht die öffentliche Hand, sondern der Architekt Gisbert Dreyer, „in Vorbereitung eines privaten Investitionsprojektes im Flughafenumfeld, das eine exzellente Straßenanbindung …

Flughäfen: Flughäfen Was aus den kleinen Flugplätzen rund um Berlin wurde – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/flughaefen-was-aus-den-kleinen-flugplaetzen-rund-um-berlin-wurde-24725772

Zum Champions-League-Finale in Berlin im Juni 2015 war noch einmal richtig was los. Weil die Berliner #Flughäfen voll waren, landeten mehr als 30 Flugzeuge mit Fußballfans aus ganz Europa in #Magdeburg-Cochstedt. Möglicherweise war es das letzte Mal, dass auf dem #Flugplatz größere Mengen an Passagieren abgefertigt wurden. Mitte August meldete die Betreiberfirma Insolvenz an. Die Behörden zogen daraufhin die Betriebsfreigabe ein, seit dem 1. September ruht der ohnehin spärliche Flugverkehr ganz.

Die Pleite ist ein herber Rückschlag für den dänischen Investor Peter Sølbeck. Ihm gehört nicht nur #Cochstedt, sondern auch der Flugplatz #Neuhardenberg östlich von Berlin. Beide Anlagen wurden einst vom Militär angelegt – Neuhardenberg war Stützpunkt der #DDR-Regierungsfliegerstaffel, auch Kosmonaut Sigmund Jähn war hier stationiert – und in den 90er-Jahren privatisiert. Und in beiden Orten gab es eine Hoffnung: #Ryanair.

In Neuhardenberg wollte die irische Fluggesellschaft Anfang des vorigen Jahrzehnts eine Basis eröffnen, mit bis zu einer Million Passagiere rechnete man. Doch die Behörden verweigerten die Erlaubnis, um den Flughafen Schönefeld und den zukünftigen Großflughafen nicht zu gefährden.

Das Land Sachsen-Anhalt musste auf derlei Erwägungen keine Rücksicht nehmen, und tatsächlich nahm Ryanair 2011 den Betrieb auf. Größeren Erfolg hatten die Linien aber nicht, trotz der relativen Nähe zum Berliner Markt. Nach nur zwei Jahren stellte die Billigfluggesellschaft den Verkehr wieder ein.

Ryanair setzt auf Schönefeld

Sie hat seither ihre Strategie geändert, fliegt verstärkt größere Flughäfen an – und hat sich wieder …

Flughäfen: Umbauten der Entrauchung am BER – Sieht gut aus für die Baugenehmigung aus rbb-online.de

http://www.rbb-online.de/politik/Flughafen-BER/BER-Aktuelles/akteure_aktuell/2016/09/ber-flughafen-genehmigung-loge.html

Die #Flughafengesellschaft kann sich offenbar Hoffnungen machen, dass die ausstehende #Baugenehmigung für den #BER bald erteilt wird. Der Landrat des Kreises Dahme-Spreewald, Stephan Loge (SPD), sagte am Donnerstag der "Märkischen Allgemeinen", die Baubehörde des Landkreises habe die Unterlagen gesichtet und keine weiteren Beanstandungen."Alle Unterlagen sind prüffähig, und die Einschätzung ist gut", zitiert das Blatt Loge.

Der Landrat geht demnach davon aus, dass der #Brandschutzgutachter bis zum 7. Oktober voraussichtlich einen positiven Bescheid ausstellen wird. Dann wäre das Genehmigungsverfahren beendet und der BER könnte fertig gebaut werden.

Bereits am Montag hatte Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (SPD) dem rbb-Magazin "Brandenburg aktuell" gesagt, Loge halte das zuletzt beantragte Paket für "grundsätzlich genehmigungsfähig".

Rauch könnte vom Bahnhof ins Terminal ziehen

Im Detail geht es um den fünften Nachtrag zur Baugenehmigung. In diesem geht es laut Flughafengesellschaft [Link] unter anderem um die Aufteilung der Entrauchungsanlage im Fluggastterminal in mehrere kleinere Anlagen.

Das Bauordnungsamt des Kreises hat bisher die Genehmigung für das BER-Terminalgeschoss über dem unterirdischen Bahnhof verweigert. Der Flughafen hatte nicht nachgewiesen, dass Menschen bei einem Brand sicher fliehen können, wenn unten fünf Züge gleichzeitig mit großer Beschleunigung fahren und den …

Bus + Flughäfen: Linie TXL Flughafen-Bus fährt bald wieder zum Alexanderplatz – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/linie-txl-flughafen-bus-faehrt-bald-wieder-zum-alexanderplatz-24680812

Die Chancen stehen gut, dass die #Buslinie #TXL bald wieder zum #Alexanderplatz verkehrt. „Noch gibt es keine genauen Termine, aber wenn alles gut läuft, dann könnte es Anfang Oktober klappen“, teilte Petra Reetz, die Sprecherin der Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG), am Donnerstag mit. Auch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung äußerte sich zuversichtlich. „Die Arbeitsgruppe zur Linie TXL hat gut gearbeitet“, sagte Martin Pallgen, Sprecher von Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD). Er kündigte an, dass weitere Buslinien beschleunigt werden: „Wir arbeiten an einer Taskforce Beschleunigung.“

Staus, Demos, Baustellen, fehlende Busspuren, ungünstige #Ampelschaltungen: Dieser fatale Mix hatte den Betrieb auf der stark frequentierten Buslinie zum Flughafen #Tegel immer wieder gestört. Als die Verkehrslenkung wegen einer Baustelle die Verkürzung der Busspur Unter den Linden anordnete, ohne Bescheid zu sagen, kapitulierte die BVG. Seit dem 4. Juli wird der Abschnitt Alexanderplatz – Hauptbahnhof nicht mehr vom TXL-Bus befahren, alle Fahrten beginnen und enden nun am Invalidenpark.

Haltestellen werden vor Falschparkern geschützt

Als Reaktion rief die Senatsverwaltung die „Taskforce Buslinie TXL“ ins Leben, in der die Verkehrslenkung als obere Straßenverkehrsbehörde und die BVG Verbesserungen erarbeiten sollten. Mit Erfolg: „Die Akteure haben sich auf ein Maßnahmenpaket verständigt, durch das auf der Linie in Kürze wieder ein stabiler Betriebsablauf hergestellt …

 

Flughäfen + Bahnverkehr: Airport-Express In der Strecke zum BER klafft eine Lücke – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/airport-express-in-der-strecke-zum-ber-klafft-eine-luecke-24676290?dmcid=nl_20160901_24676290

Berlin – Für den geplanten #Airport-Express zum #BER ist ein neues #Hindernis aufgetaucht. Eine der Strecken, auf denen die Züge zum Flughafen fahren sollen, steht vorerst nicht zur Verfügung. Bis 2019 klafft unweit vom Ostkreuz in der Trasse eine Lücke. Dort muss eine Brücke gebaut werden – und dafür gibt es noch keine Genehmigung vom #Eisenbahn-Bundesamt. „Der Senat muss mit der Behörde sprechen“, forderte der Friedrichshainer SPD-Abgeordnete Sven Heinemann. Es wäre peinlich für Berlin, wenn der neue Hauptstadt-Flughafen vor der Eisenbahnverbindung fertig würde.

So ist es geplant: Vier Mal stündlich soll der Airport-Express zwischen der Innenstadt und dem BER verkehren. Zwei Züge pro Stunde könnten vom Hauptbahnhof aus über die Stadtbahn fahren – über Friedrichstraße, Alexanderplatz und Ostbahnhof. Weil diese Strecke stark belastet ist, sucht die Bahn für die übrigen Fahrten eine andere Route. Bisher galt der Innenring als aussichtsreichste Strecke: Vom Hauptbahnhof ginge es nach Gesundbrunnen, um Prenzlauer Berg und Friedrichshain herum weiter zum Ostkreuz – und dann zum BER.

Überführung erst 2019 fertig

„Doch das wird Ende 2017, wenn der Flughafen öffnen soll, noch nicht möglich sein“, hieß es bei der Bahn. Auch wenn der Airport später als angekündigt 2018 ans Netz geht, wird die #Ringtrasse noch nicht komplett sein. Die Gleise für Fern- und Regionalzüge sind zwischen Ostkreuz und Frankfurter Allee auf 200 Meter Länge unterbrochen – und dabei wird es bis …

 

Flughäfen: Peinliches Jubiläum – Seit zehn Jahren wird der BER gebaut Am 5. September 2006 begannen die Bauarbeiten am BER. Das Projekt taufte man zunächst „BBI“. Eine Geschichte aus einer anderen Welt. aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/flughafen-berlin-brandenburg/article208158727/Peinliches-Jubilaeum-Seit-zehn-Jahren-wird-der-BER-gebaut.html

Viele Deutsche werden sich vielleicht gar nicht mehr daran erinnern, dass die Geschichte des Großflughafens #BER unter einem anderen Namen begann. "#BBI" – "Berlin-Brandenburg International", nannte man früher das Projekt. Vom "BER" sprach man erst, als 2011 im Zuge einer Marketingkampagne das nun wohlbekannte rote Logo und der neue Name eingeführt wurden – in Erwartung der baldigen Eröffnung. "BER" sollte nach funktionierendem Großflughafen klingen, nach einem Brückenkopf zur modernen deutschen Hauptstadt Berlin. Wer heute vom "BER" hört, denkt nur noch an Baustelle, Verzögerungen, Pannen, Peinlichkeiten.

Kaum vorstellbar in der Zeit, in der der Berliner Großflughafen noch nach Weltstadt und Zukunft klang. Erinnern Sie sich noch an 2006? Das iPhone gibt's noch nicht, bei der Fußball-WM heißt der Teamchef Jürgen Klinsmann und Barack Obama ist noch Senator in Illinois – lang, lang ist's her. In jenem Jahr #2006 rammen an einem Spätsommertag mehrere Männer mit dunklen Anzügen ihre Spaten in den sandigen Boden vor den Toren Berlins. #Baubeginn für "den modernsten Flughafen Europas", wie es heißt. Champagner-Stimmung. "Ein glücklicher Tag für die Region", jubelt Klaus Wowereit, damals Regierender Bürgermeister. Er wird sich noch umschauen, denn der Kater wird heftig.

Inzwischen bauen die Verantwortlichen schon doppelt so lang am drittgrößten deutschen Flughafen wie damals gedacht; 2011 sollte der Prestigebau in Betrieb gehen. Doch was heißt hier "bauen"? Mal wird gebaut, dann wieder abgerissen. Mal wird viel gearbeitet, dann wieder kaum – immer wieder begleitet von politischen Intrigen, offenem Streit und heftigem Wehklagen.

Die Kosten stiegen seit Baubeginn von 2 auf 5,4 Milliarden Euro

Eine Serie geplatzter Eröffnungstermine hat den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt für viele zum Symbol gemacht für politische Traumtänzerei und Blauäugigkeit, für Planlosigkeit und …