1. Wie ist der derzeitige Stand der Planung des Projekts #Terminal 3 ( #T3 ) am #BER ?
2. Welche Projektschritte sind bereits abgeschlossen?
Zu 1. und 2.: Ende 2019 hatte die FBB dem Aufsichtsrat ein Projektkonzept zum Terminal 3 (T3) vorgelegt. Derzeit ruht das Projekt.
3. Wie ist der derzeitige Zeitplan für die Errichtung des T3?
Zu 3.: Aufgrund der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie ist eine verlässliche Entwicklungsprognose für den Luftverkehr derzeit nicht möglich. Daher hat die FBB beschlossen, die Entwicklung des T3 sowie alle weiteren kapazitätserweiternden Maßnahmen bis auf Weiteres zurückzustellen.
4. Ist für die Planung und den Bau des T3 eine Projektgesellschaft als Tochter der FBB gebildet worden?
5. Wenn zu 4. ja, welche Aufgaben, Befugnisse und über welches Budget verfügt diese Gesellschaft?
Zu 4. und 5.: Es wurde keine Projektgesellschaft gegründet.
6. Wenn zu 4. nein, wer ist für Planung und Bau des T3 verantwortlich?
Zu 6.: Siehe Antwort zu den Fragen 1 und 3.
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7. Werden vom Betrieb des T3 Auswirkungen auf Dritte ausgehen?
Zu 7.: Der Bau und Betrieb des T3 ist bis auf Weiteres nicht absehbar. Die Planung
sowie der Bau werden entsprechend der gesetzlichen Vorgaben sowie in Abstimmung
mit den zuständigen Behörden erfolgen. Hierbei werden auch mögliche Auswirkungen
auf Dritte berücksichtigt.
8. Wenn zu 7. ja, wird es für den T3 ein Planfeststellungsverfahren bzw. Änderungsverfahren zum
bestehenden Planfeststellungsbeschlusses des BER mit Öffentlichkeitsbeteiligung geben?
9. Wenn zu 7. nein, wie können Auswirkungen auf Dritte vermieden werden?
Zu 8. und 9.: Siehe Antwort zu Frage 7.
10. Welche Summen sind für das Projekt T3 bisher ausgegeben worden (bitte nach Projektphasen aufgeschlüsselt)?
Zu 10. Bisher sind Kosten für die Beratung zur Erstellung der Projektkonzeption i. H.
v. ca. 1 Mio. EUR entstanden.
11. Mit welchen weiteren Kosten rechnet die #FBB bis zur Fertigstellung?
Zu 11. Da die FBB die Realisierung des T3 bis auf Weiteres zurückgestellt hat, kann
derzeit keine Aussage zu den Gesamtkosten getroffen werden.
12. Wie schätzt die FBB die Kapazität des BER bis zur Fertigstellung des T3 ein?
Zu 12.: Die FBB verfolgt einen nachfragedeckenden Kapazitätsausbau des Flughafens
Berlin Brandenburg (BER). Mit den bestehenden Terminals stehen für die nächsten
Jahre ausreichende Passagierkapazitäten zur Verfügung. Über eine Kapazitätserweiterung durch das T3, das nach bisherigen Planungen zusätzliche Kapazitäten im Umfang von 15 Mio. Passagieren pro Jahr bereitstellen würde, oder andere Maßnahmen
wird zu gegebener Zeit zu entscheiden sein.
Berlin, den 24.11.2020
In Vertretung
Vera Junker
Senatsverwaltung für Finanzen
Der #Luftverkehr ist in einer Krise – und damit auch der neue Berliner #Flughafen#BER, der erst Ende Oktober ans Netz gegangen ist. Inzwischen ist das Passagieraufkommen auf rund zehn Prozent des Vorjahreswerts gesunken. Der #Luftfahrtexperte Cord Schellenberg rechnet dennoch damit, dass sich die Milliardeninvestition in Schönefeld für die Hauptstadt-Region bezahlt machen werde. „Wenn die Corona-Krise irgendwann einmal endet, wird Berlin mit dem BER in einer guten Position sein“, sagte Schellenberg der Berliner Zeitung. „Denn dann wird die Region über einen eingespielten, gut funktionierenden und ausreichend großen Flughafen verfügen, mit dem sie sich im europäischen Wettbewerb behaupten wird.“
Die Tegel-Nostalgie vieler Berliner kann der Hamburger verstehen, doch er kann sie nicht teilen. „Bevor die Corona-Krise begann, war deutlich zu spüren, dass Tegel mit dem Passagieraufkommen nur noch mit Mühe zurechtkommt. Zuletzt war es dort schon sehr beengt“, so Schellenberg. „Als ich dort zu meinem vorerst letzten Flug eincheckte, war das wirklich nicht vergnügungssteuerpflichtig. Die Warteschlangen verliefen kreuz und quer, der vorherrschende Eindruck war: Es ist voll! Nach Beginn der Corona-Krise wäre es in Tegel nicht möglich gewesen, Abstandsregeln einzuhalten.“ Für einen Betrieb unter Corona-Bedingungen sei der BER viel besser geeignet als der Flughafen Tegel, auf dem am 8. November mit einem Sonderflug der …
Mit Eröffnung des neuen BER-Flughafens war der #Airport#Schönefeld zum #Terminal 5 des Airports geworden. Nun droht ihm die vorübergehende Schließung. Grund sind die einbrechenden Passagierzahlen. Mit der Schließung sollen Kosten eingespart werden.
Dem alten #Flughafen Schönefeld – jetzt Terminal 5 des BER – droht das vorübergehende Aus. Wie ein Flughafensprecher dem rbb bestätigte, wird über eine Schließung nachgedacht, weil die Passagierzahlen pandemiebedingt um 90 Prozent gesunken sind.
Zuvor hatten darüber die „Berliner Morgenpost“ [Bezahlinhalt] und die „B.Z.“ berichtet. Demnach will #Flughafenchef Engelbert Lütke-Daldrup Terminal 5 mit Beginn des Sommerflugplans im März 2021 schließen. Er soll für zunächst ein Jahr stillgelegt werden.
Kostendruck ist groß
Voraussichtlich schon in der kommenden Woche würden Vorbereitungen für eine solche temporäre Schließung des Terminals 5 ergriffen, sagte ein Flughafensprecher am Montag dem rbb. Die Flüge würden dann auf die Terminals …
Wer beim Reisen gern auf die Anwesenheit anderer #Fahrgäste verzichtet und leere Züge bevorzugt, wird den #Flughafenexpress (#FEX) von Berlin zum #BER schätzen. Weil während der Corona-Krise kaum noch jemand mit dem Flugzeug verreisen will, sind die roten Doppelstockwagen derzeit ziemlich leer. Wie berichtet, hat der #Fahrgastverband#Pro Bahn Berlin-Brandenburg gefordert, den FEX einzustellen, bis es wieder genug Nachfrage gibt. Doch der #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB), der im Auftrag der Länder mit Geld vom Bund Regionalzugfahrten bestellt, weist die Forderung zurück. Beim Betreiber Deutsche Bahn (DB) heißt es allerdings, dass die Zuverlässigkeit des Regionalverkehrs zum neuen Hauptstadt-Airport besser sein könnte.
„Es gibt aktuell keine Planung, den FEX einzustellen“, sagte ein Sprecher des VBB zu der Forderung von Pro Bahn Berlin-Brandenburg. „Da auch alle anderen Linien uneingeschränkt verkehren, gibt es keinen Bedarf zur Umschichtung auf andere Leistungen.“ Zudem würde dies die Kosten kaum reduzieren, da Personal und Fahrzeuge ohnehin finanziert werden müssten.
Die Corona-Krise trifft den neuen #Hauptstadt-Airport hart. Das #Passagieraufkommen in Berlin ist auf rund ein Zehntel des Vorjahreswertes geschrumpft
Dass dieses Jahr ein Krisenjahr ist, weiß die #Luftfahrtbranche schon seit Längerem, sagt Enrico Rümker. „Aber im Sommer haben wir nicht damit gerechnet, dass es noch einmal so schlimm wird“, so der Sekretär der Gewerkschaft Verdi. Wie an anderen Flughafenstandorten sei der #Luftverkehr in Berlin während der zweiten Coronaw-Welle „massiv eingebrochen“. Das trifft den sechs Milliarden Euro teuren #BER, der erst drei Wochen am Netz ist, hart. Der neue Berlin-Brandenburger #Flughafen ist kaum ausgelastet, wie eine erste Bilanz ergab. Nach Informationen der Berliner Zeitung ist das Fluggastaufkommen in Berlin auf rund ein Zehntel des Vorjahreswerts zusammengeschmolzen. Dem Vernehmen nach wird der Flughafen-Aufsichtsrat während seiner nächsten Sitzung am Freitag über Einsparmöglichkeiten beraten. Berichten zufolge könnte eine Variante darauf hinauslaufen, dass der frühere Flughafen Schönefeld und die südliche Start- und Landebahn vorübergehend geschlossen werden.
Potsdam – Momentan sind die Möglichkeiten für Flugreisen wegen der Corona-Pandemie zwar beschränkt, das dürfte aber nicht von Dauer sein. Reisende können dann sozusagen schon am Potsdamer Hauptbahnhof durchstarten. Wie das Potsdamer Busunternehmen Anger mitteilt, fährt nämlich seit der Eröffnung des neuen Flughafens BER ein direkter Expressbus von Potsdam zu den neuen Terminals 1 und 2 am BER. „Seit dem 31. Oktober 2020 fahren 15 mal täglich zwei neue und umweltfreundliche Mercedes Busse ab 4.30 Uhr vom Potsdamer Hauptbahnhof bis kurz vor Mitternacht.“
Der neue Shuttlebus verkehre an allen Tagen des Jahres. Zwischenhalte gibt es in Stahnsdorf und Teltow. Zu erkennen sei er am „frischen Design mit den Silhouetten der Landeshauptstadt“, hieß es. Zusätzlich zum neuen Terminal 1/2 werde auch weiterhin der alte Flughafen Schönefeld angefahren, der jetzt unter dem Namen BER Terminal 5 firmiert. Mit 56 Minuten Fahrzeit sei der Shuttlebus eine bequeme und preiswerte Alternative zum Auto und den ortsüblichen Parkgebühren am Flughafen.