Die #BVG lenkt im Streit um die Öffnung von #U-Bahnhöfen für #Obdachlose im Winter ein, wenn auch zähneknirschend. Sie wird am Mittwoch die Stationen Moritzplatz (Kreuzberg) und Lichtenberg als Kältebahnhöfe öffnen.
Zuvor hatte der Senat in seiner Sitzung am Dienstag die „Erwartung“ geäußert, dass die BVG als landeseigenes Unternehmen und Zuwendungsempfänger ihrer sozialen Verantwortung nachkomme, wie Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) es formulierte.
Die BVG, die im vergangenen Winter die Stationen Südstern und Lichtenberg als Kältebahnhöfe nachts geöffnet hatte, wollte das zuletzt nicht mehr tun. Die Menschen, die dort Zuflucht gesucht hätten, seien unter anderem wegen der Stromschienen in Lebensgefahr geraten, weil sie ins Gleis kletterten und sich dort erleichterten.
Sanitäranlagen und Sozialarbeiter
Das Ersatzangebot der BVG, nie in Betrieb genommene Bahnhofsbauwerke am Innsbrucker Platz und an der Turmstraße zu nutzen, hatte der Senat nach Begehungen abgelehnt. Auch der Fußgängertunnel zwischen dem Haus des Reisens und dem Haus des Lehrers am Alexanderplatz habe sich als ungeeignet erwiesen. Es mangele an Treppen, Notausgängen oder Luftzufuhr, in den Rohbauten der Stationen gebe es zudem die Gefahr abzustürzen.
Berlin – Erinnert sich noch jemand? Was viele Besucher einst zu #Mauerzeiten überraschte, war die Leere Berlins. Natürlich, auch in West-Berlin und in Berlin, Hauptstadt der DDR, gab es Stoßzeiten und Gedränge. Doch was sich deutlicher einbrannte, waren die breiten #Bürgersteige, auf denen wenig Fußgänger unterwegs waren, die großen Straßen, auf denen Staus kaum vorkamen, die #Brachen, #Grenzstreifen und im Westen die S-Bahnen, die fast leer durch eine naturbelassene Museumslandschaft zuckelten.
Die West-Berliner mieden die von der #DDR-Reichsbahn betriebenen Züge. Berlin schien vielen Zugezogenen als eine kalte, graue, kaum oder nur im Verborgenen belebte Stadt – eine Stadt der Leere.
Nach dem Fall der Mauer wich die Agonie anfangs nur langsam. Doch je mehr Menschen in dieser Stadt ihre Zukunft sehen, desto spürbarer gewinnt die Normalisierung, die Anpassung an die internationalen #Metropolen-Standards an Tempo. Nun steuert Berlins #Einwohnerzahl auf immer neue Höchststände zu.
Und das macht sich vor allem im Verkehr bemerkbar. Längst ist die Zahl der Fahrten, die Jahr für Jahr mit den Bussen und Bahnen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) absolviert werden, über eine Milliarde gestiegen. Wo sich einst ein paar #Fußgänger auf den Trottoirs verloren, drängen sich jetzt die Passanten, stehen Menschen Schlange, um über die Straße zu kommen – täglich zu erleben auf der Kreuzung am #U-Bahnhof Eberswalder Straße in Prenzlauer Berg. Warteschlangen auch auf vielen #Radfahrstreifen. Glücklich sind die #Radfahrer, die nicht …
Wenn es kalt ist, zieht es #Obdachlose immer wieder in die Berliner #U-Bahnhöfe. #BVG und #Sozialverwaltung wollten eigentlich gemeinsam geeignete #Bahnhöfe festlegen und dort Infrastruktur einrichten. Doch das ist bis jetzt nicht geschehen.
In den nächsten Nächten sollen in der Region die Temperaturen erstmals unter den Gefrierpunkt sinken. Obdachlose werden dann voraussichtlich wärmere Orte aufsuchen – und auch wieder in die U-Bahnhöfe der Berliner Verkehrsgesellschaft gehen.
Doch dort dürfen sie in diesem Jahr nicht über Nacht bleiben. Auch nicht in einzelnen Bahnhöfen – wie in den vergangenen Jahren. "Klassische Kältebahnhöfe wird es nicht mehr geben", sagt Petra Reetz, Sprecherin der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) rbb|24 am Freitag. Die Bahnhöfe werden geschlossen. "Der Senat hat keine Regelung gefunden. Ich kann Ihnen ganz offen sagen, dass wir darüber enttäuscht sind." Die BVG fühle sich im Stich gelassen.
Frage 1:
Wieviel #Kameras sind bei der #BVG a) in #Zügen, b) in #Zugangsbauwerken und c) auf #Bahnsteigen installiert?
Antwort zu 1:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Mit Stand 10/2018 sind folgende Kameras installiert:
a) Über 4.000 Kameras verteilt in mehr als 1.300 U-Bahnwagen (2-4 Kameras/Wagen)
b) 940 Kameras in Zugangsbauwerken
c) Rund 2.200 Kameras auf Bahnsteigen und Aufzügen“
Frage 2:
Gibt es Züge, Zugangsbauwerke oder Bahnsteige die derzeit noch nicht mit Kameras ausgerüstet sind?
Wenn ja, welche Zugtypen, und welche Bahnhöfe sind betroffen? Wann werden diese nachgerüstet?
2
Antwort zu 2:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Es besteht eine flächendeckende Videoaufzeichnung in unseren U-Bahnzügen.
Alle U-Bahnsteige sind videobeobachtet, davon derzeit 54 mit einer erweiterten,
flächendeckenden Videoaufzeichnung.
Im Rahmen des derzeit laufenden Projektes „Videovollausstattung“ werden alle weiteren
Bahnhöfe mit einer erweiterten Videotechnik zusätzlich ausgerüstet.“
Frage 3:
Findet die direkte Kameraüberwachung in Zügen durch den Fahrer oder durch eine externe Leitstelle oder
gar nicht statt?
Antwort zu 3:
Die BVG teilt hierzu mit:
„In Zügen der IK-Reihe besteht für die Fahrerin oder den Fahrer die Möglichkeit, bei
Betätigen des Notsignals im Zug eine Sicht auf die Kamerabilder des betreffenden
Wagens zu erhalten.
Eine direkte/dauerhafte Live-Kameraüberwachung in unseren Zügen findet nicht statt.“
Frage 4:
Findet die direkte Kameraüberwachung der Zugangsbauwerke und der Bahnsteige durch eine oder mehrere
Leitstellen oder gar nicht statt?
Frage 5:
Falls es keine direkte Kameraüberwachung, sondern nur eine Aufzeichnungsvorrichtung gibt: Ist die
Einrichtung von Leitstellen für eine direkte Kameraüberwachung geplant? Wenn ja, bis wann sind die
Leitstellen einsatzbereit? Wenn nein, warum nicht?
Antwort zu 4 und zu 5:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Durch die Betriebsleitstelle Sicherheit findet eine anlassbezogene Beobachtung statt.
Zusätzlich können die Betriebsleitstelle U-Bahn und die Service- und Informationscenter
auf die Bilder zugreifen.“
Frage 6:
Falls es keine direkte Kameraüberwachung, sondern nur eine Aufzeichnungsvorrichtung gibt:
Wieviel Straftaten wurden in den vergangenen 12 Monaten im Bereich der BVG aufgezeichnet und wieviel
Täter konnten aufgrund der Aufzeichnungen ermittelt werden?
Antwort zu 6:
Der BVG liegen hierzu keine Erkenntnisse vor.
3
Frage 7:
Wie beurteilt die BVG den Schutz ihrer Fahrgäste unter den gegenwärtigen Bedingungen im Hinblick auf die
direkte Kameraüberwachung?
Antwort zu 7:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Die eingesetzte Videotechnik stärkt laut Umfragen das Sicherheitsempfinden unserer
Fahrgäste. Kundenbefragungen aus dem Jahr 2017 zeigen, dass die technische
Ausrüstung in Fahrzeugen und auf U-Bahnhöfen zu 85 Prozent positiv bewertet wurde.
Deshalb investiert die BVG regelmäßig in den Ausbau.
Weitere Informationen sind in unserem Sicherheitsbericht 2017 auf https://www.bvg.de/de/
(Stichwort Sicherheitsbericht) zu finden.“
Frage 8:
Wie beurteilt der Senat den Schutz der Fahrgäste der BVG unter den gegenwärtigen Bedingungen im
Hinblick auf die direkte Kameraüberwachung?
Antwort zu 8:
Der Senat teilt die Einschätzung der BVG (siehe Antwort zu Frage 7).
Frage 9:
Laut Medienberichten ist Software in Millionen deutscher Überwachungskameras der chinesischen Firma
Xiongmai verbaut. (Quelle: https://www.heise.de/security/meldung/Offen-wie-ein-Scheunentor-Millionen-
Ueberwachungskameras-im-Netz-angreifbar-4184521.html)
Dies hätte zur Folge, dass diese Kameras im Internet „gekapert“ werden können. Ist in den Kameras der
BVG Software der Firma Xiongmai verbaut?
Falls ja, wann wird diese Software ausgetauscht oder aktualisiert?
Antwort zu 9:
Die BVG teilt hierzu mit: „Software der Fa. Xiongmai wird nicht verwendet.“
Frage 10:
Welche Sicherheitsvorrichtungen oder -maßnahmen existieren, um ein Auslesen, Kapern oder Manipulieren
der Kameras zu verhindern? Wenn keine, warum nicht?
Antwort zu 10:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Alle Kameras werden vom Internet getrennt betrieben. Für den Betrieb der Kameras
existiert innerhalb der BVG ein eigenes Netz. Die Kameras verfügen über einen
Passwortschutz mit regelmäßiger Änderung, das Passwort ist nur einem eingeschränkten
Personenkreis bekannt. Updates der Kamerafirmware erfolgen in regelmäßigen
Abständen und bei Bedarf spontan. Die Funktionsfähigkeit der Kameras wird
fernüberwacht. Es werden regelmäßige Penetrationstests im Netz durchgeführt.
4
Fernmelde- und Datenverteilerräume sowie die entsprechenden Schränke in den Räumen
sind verschlossen und nur einem eingeschränkten Personenkreis zugänglich.“
Frage 11:
Wie beurteilt die BVG die Sicherheit ihrer Kameras vor Übernahme- und Manipulationsversuchen?
Antwort zu 11:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Die BVG beurteilt die Sicherheit der Kameras vor Übernahme und
Manipulationsversuchen als hinreichend gegeben.“
Frage 12:
Wie beurteilt der Senat die Sicherheit der Kameras der BVG vor Übernahme- und Manipulationsversuchen?
Antwort zu 12:
Der Senat verweist auf die entsprechenden Aussagen des zuständigen Anlagenbetreibers
(siehe Antworten zu Frage 10 und 11).
Berlin, den 12.11.2018
In Vertretung
Stefan Tidow
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Die Entscheidung ist gefallen: Die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) teilen mit, dass der Zuschlag im #Ausschreibungsverfahren zur #Bewirtschaftung der #Fahrgastunterstände in beiden Losen an die #Wall GmbH erteilt wurde. Das Los 1 umfasst dabei das Recht zur exklusiven #Vermarktung von 6.200 #Werbevitrinen im Format 4/1 an rund 4.600 #Fahrgastunterständen in der deutschen Hauptstadt. Auch für das Los 2 des Verfahrens, das die #Reinigungsleistungen an diesen Fahrgastunterständen umfasste, erhielt Wall den Zuschlag. Die beiden neuen Verträge haben eine Laufzeit von sechs Jahren, vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2024, mit einer Verlängerungsoption für die BVG um maximal weitere drei Jahre.
Die Berliner Verkehrsbetriebe und Wall setzen somit ihre inzwischen 34 Jahre andauernde und erfolgreiche Zusammenarbeit fort.
Dr. Sigrid Nikutta, Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb der BVG: „Nach einem anspruchsvollem Wettbewerb hat sich die Firma WALL erfolgreich durchgesetzt. Die BVG freut sich auf die weitere zuverlässige und vertrauensvolle Zusammenarbeit.“
Patrick Möller, Geschäftsführer Wall GmbH: „Der Zuschlag für unser Unternehmen bei der Ausschreibung der Berliner Verkehrsbetriebe freut uns sehr. Der Gewinn des größten Wartehallenvertrags in Deutschland gibt uns die Möglichkeit, die Modernisierung des Portfolios voranzutreiben und weiterhin für exzellente Qualität zu sorgen. Wir danken den Berliner Verkehrsbetrieben für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns auf die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit.“
Es ist ein Dauerärgernis: Morgenpost-Leser berichten immer wieder von verspäteten oder #ausgefallenen#Busfahrten der Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG). Und dass vor allem in den Außenbezirken, also genau dort, wo sie wegen fehlender #Nahverkehrsalternativen am meisten gebraucht werden.
„In letzter Zeit fallen hier häufiger mal die Busse aus“, sagt etwa Marlies Sattler. Sie steht an der Bus-Endhaltestelle in #Tegelort in Reinickendorf und schaut auf den Fahrplan. Teilweise habe sie hier schon mehr als 40 Minuten auf den Bus der BVG-Linie #222 gewartet, berichtet sie. Besonders für Menschen, die morgens zu Arbeit fahren müssten, sei dies ein riesiges Problem. „Von hier kommt man nicht weg. Hier gibt es keine S- oder U-Bahn.“ Dies seien unhaltbare Zustände, findet sie.
Der Bus 222 fährt von Tegelort über Tegel weiter nach #Alt-Lübars. Er verbindet damit eher abgelegene Ortsteile. Seit Anfang April biegen viele Busse auf der Linie zwischen 6 und 9 Uhr und 13 bis 20 Uhr hinter der Haltestelle #Zabel-Krüger-Damm/Alt-Lübars ab und fahren weiter zur #Märkischen Zeile ins Märkische Viertel. „Ich habe das Gefühl, es kommt deshalb verstärkt zu Ausfällen und Verspätungen“, sagt Marlies Sattler. An der Haltestelle kommt sie mit einem Busfahrer ins Gespräch. Der erzählt ihr, dass er mit seinem Bus in Alt-Lübars oft nicht um die Ecke beim Eisladen herumkommt, weil dort trotz Halteverbot alles zugeparkt ist. „Dann verlieren wir dort immens viel Zeit“, sagt er.
Hoher Aufwand – wenig Ertrag. Mehrere hundert #Fahrscheinkontrolleure gibt es in Berlin, täglich gibt es viele Kontrollen. Doch im Vorjahr war der Anteil der #Schwarzfahrer so niedrig wie nie. Und wer erwischt wird, bleibt oft die verlangten 60 Euro schuldig.
So wurden bei der S-Bahn dieses Jahr bis 30. September nur 40 Prozent der Forderungen beglichen. Das teilte die Justiz-Staatssekretärin Martina Gerlach auf Anfrage des Abgeordneten Sebastian Schlüsselburg (Linke) mit. 60 Prozent der erhöhten #Beförderungsentgelte wurden nicht gezahlt.
Quoten sind auf ein Zehn-Jahres-Tief gefallen
Am Wochenende hat Schlüsselburg seine Forderung bekräftigt, das Vorgehen zu überdenken – und das Schwarzfahren rasch zu entkriminalisieren. „Fahren ohne Fahrschein darf nicht mehr als Straftat geahndet werden“, sagte der Rechtspolitiker. „Der Unrechtsgehalt ist vergleichbar mit dem Parken ohne Parkschein.“
Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der Senat nur zum Teil in eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen und hat daher die Berliner Verkehrs- betriebe (BVG) Anstalt öffentlichen Rechts um eine Stellungnahme gebeten, die von dort in eigener Verantwortung erstellt und dem Senat übermittelt wurde.
Wie viele Betriebshöfe unterhält die BVG an welchen Standorten (Adressen), wie groß sind diese Grundstücke, zu welchem Anteil (qm der Gebäudefläche/qm der Grundstücksfläche) sind diese be- baut und welche Gesamtnutzfläche weisen die Gebäude auf den jeweiligen Grundstücken auf?
Befinden sich diese Grundstücke im Eigentum der BVG oder Dritter? Falls ja, in wessen Eigentum? Sofern diese vom Land Berlin an die BVG übertragen wurden, wann und zu welchem Preis ist dies geschehen?
Sofern die BVG diese Grundstücke gepachtet hat, zu welchem Pachtzins mit welcher Gesamt- und Restlaufzeit von wem?
Sofern diese Grundstücke im Eigentum der BVG sind, mit welchem Wert sind diese bilanziell je- weils in den Jahren 2010 bis heute berücksichtigt worden?
Zu 1. bis 4.: Die Antworten sind der beigefügten tabellarischen Zusammenstellung zu entnehmen.
Berlin, den 22. Oktober 2018 In Vertretung
Christian R i c k e r t s
………………………………………………….
Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe
Betriebshöfeder BVG
STAMMDATEN
GRUNDSTÜCKSFLÄCHENGEBÄUDEFLÄCHEN
Bezeichnung
Kurz-bezeichnung
Adresse
Straße
Bezirk
Ortsteil
FlächeGrundstück
GrundflächebaulicheAnlagen
FlächeVerkehrs-anlagen
FlächeGrünanlagen
Flächen-auslastung
BuchwertEigen-ÜbertragungsdatumGrundstücketümer
Übertragungspreis
Summe(NGF)
14
Betriebshöfebzw.BetriebswerkstättenU-Bahn,Straßenbahn, Omnibus
m²
m²
m²
m²
%
€
m²
u
Seestraße
SEE
13349 Berlin
Müllerstraße 49
Mitte
Wedding
48.364
23.333
10.732
1.422
73,4%
505.781
BVG
per Eigenbetriebsreformgesetz vom 09.07.1993 übertragen (ab 01.01.94)
ohne, da gesetzlicher Übergang
30.738
u
Machandelweg
MACH
14052 Berlin
Machandelweg 24
Charlottenburg-Wilmersdorf
Westend
145.731
33.334
80.155
3.383
80,2%
653.245
BVG
per Eigenbetriebsreformgesetz vom 09.07.1993 übertragen (ab 01.01.94)
ohne, da gesetzlicher Übergang
47.125
u
BwFriedrichsfelde
BWFI
10319 Berlin
Erich-Kurz-Straße 4
Lichtenberg
Friedrichsfelde
86.386
12.592
56.919
4.554
85,7%
19.875.296
BVG
Zuordnung: 1993
ohne, da gesetzlicher Übergang
15.601
u
BwBritz-Süd
BWBRS
12351 Berlin
Schlosserweg 3
Neukölln
Britz
169.874
13.335
88.030
26.973
75,5%
2.245.414
BVG
per Eigenbetriebsreformgesetz vom 09.07.1993 übertragen (ab 01.01.94)
ohne, da gesetzlicher Übergang
20.094
t
Bf. Weißensee
BFWEI
13088 Berlin
Bernkasteler Straße 79
Pankow
Weißensee
29.573
10.338
17.981
1.027
99,2%
4.692.003
BVG
Zuordnung 1992, 1994, 2001
ohne, da gesetzlicher Übergang
12.116
t b
Bf. Lichtenberg
BFLI
10365 Berlin
Siegfriedstraße 36-45
Lichtenberg
Lichtenberg
130.935
30.559
83.367
6.263
91,8%
18.744.573
BVG
Zuordnung.: 1995, 1999, 2000
ohne, da gesetzlicher Übergang
46.267
t
Bf. Schöneweide
BFSW
12459 Berlin
Nalepastraße 215-223
Treptow-Köpenick
Oberschöneweide
13.388
4.383
8.702
112
98,6%
2.738.070
BVG
Zuordnung: 1993
ohne, da gesetzlicher Übergang
5.403
t
Bf. Marzahn
BFMAR
12681 Berlin
Landsberger Allee 576
Marzahn-Hellersdorf
Marzahn
113.335
15.663
78.369
17.629
98,5%
18.938.315
BVG
Zuordnung 1994
ohne, da gesetzlicher Übergang
21.439
t
Bf. Köpenick
BFKÖ
12557 Berlin
Wendenschloßstraße 138
Treptow-Köpenick
Köpenick
12.072
5.324
6.581
118
99,6%
2.345.480
BVG
Zuordnung 1994
ohne, da gesetzlicher Übergang
7.109
b
Bf. Cicerostraße
BFC
10709 Berlin
Westfälische Straße 73
Charlottenburg-Wilmersdorf
Wilmersdorf
42.989
7.142
29.305
2.388
90,3%
410.416
BVG
per Eigenbetriebsreformgesetz vom 09.07.1993 übertragen (ab 01.01.94)
ohne, da gesetzlicher Übergang
9.781
b
Bf. Müllerstraße
BFM
13349 Berlin
Müllerstraße 79
Mitte
Wedding
44.567
15.635
19.154
1.532
81,5%
322.643
BVG
per Eigenbetriebsreformgesetz vom 09.07.1993 übertragen (ab 01.01.94)
ohne, da gesetzlicher Übergang
21.580
b
Bf. Britz
BFB
12347 Berlin
Gradestraße 10
Neukölln
Britz
44.300
20.518
19.154
2.553
95,3%
303.791
BVG
per Eigenbetriebsreformgesetz vom 09.07.1993 übertragen (ab 01.01.94)
ohne, da gesetzlicher Übergang
22.440
b
Bf. Spandau
BFS
13593 Berlin
Am Omnibushof 1
Spandau
Wilhelmstadt
66.629
7.889
34.623
5.865
72,6%
720.154
BVG
per Eigenbetriebsreformgesetz vom 09.07.1993 übertragen (ab 01.01.94)
Das bunte „#Dschungelmuster“ kommt wegen des hohen Wiedererkennungswertes zurück. Die neuen Wagen werden damit ausgerüstet.
Berlin. Die einen lieben sie, die andere hassen sie und wieder andere haben sie schon zum Kult erklärt: die #Sitzbezüge in Bussen und Bahnen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Die aktuell in Schwarz und Dunkelblau gehaltenen Bezüge werden aber bald aus dem Stadtbild verschwinden. Denn die BVG will eine Gestaltungsidee aus den 90er-Jahren wieder aufleben lassen.
Künftig sollen alle neuen #U-Bahnzüge und alle neuen #Busse mit Sitzen ausgestattet werden, die das Retromuster haben, sagte jetzt BVG-Vorstandschefin Sigrid #Nikutta der Berliner Morgenpost. Die Chefin der Verkehrsbetriebe ist selbst ein großer Fan des #Krissel- musters aus roten, dunkel- und hellblauen, schwarzen und weißen Flecken. Bei allen sich bietenden Gelegenheiten trägt sie mindestens ein Seiden-Halstuch in diesem Design, das sie als „#Urban Jungle“ (zu Deutsch: #Großstadtdschungel) bezeichnet.
Hauptgrund für die Renaissance des „Dschungelmusters“ ist dessen hoher #Wiedererkennungswert. „Es ist inzwischen zu einem richtigen #Markenzeichen für die BVG geworden“, sagt Nikutta. Und berichtet vom Erlebnis eines ihrer Vorstandskollegen. Der war in Südafrika mit einer entsprechend gemusterten Badehose im Meer schwimmen gewesen. Was am Strand bei einem anderen Badegast sofort für den Ausruf gesorgt haben soll: „Der kommt doch aus Berlin!“
Berlin – Da haben sich die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) eine Menge Arbeit vorgenommen! Nach und nach sollen zahlreiche U- und #S-Bahnhöfe in Berlin zu #Verkehrsdrehscheiben ausgebaut werden. „Die Fahrgäste, die dort ankommen, werden nicht mehr nur in #Busse umsteigen können. Auch Autos, #Elektroroller und #Fahrräder könnten dort bereitstehen“, sagte BVG-Digitalvorstand Henrik Haenecke. „Für den #Berlkönig, unseren Ridesharing-Fahrdienst, könnte es Haltestellen geben. #Fahrradgaragen, #Ladesäulen für Elektrofahrzeuge, #Lastenräder, #Packstationen und #Taxihalteplätze wären weitere mögliche Elemente.“
Einen Namen für das neue Konzept gibt es auch schon: Die Bahnhöfe sollen zu Mobilitätshubs entwickelt werden. Hub ist englisch und bedeutet Verkehrsknotenpunkt.
Natürlich können die Fahrgäste heute schon an Bahnhöfen zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln wechseln. Doch oft hängt es vom Zufall ab, welche Verkehrsmittel verfügbar sind. Das Besondere ist nun: In Zukunft sollen sich die Fahrgäste darauf verlassen können, dass sie eine bestimmte Auswahl vorfinden.