Bahnverkehr + Regionalverkehr: Fern- und Regionalverkehr zeitweise lahmgelegt – Eurobahn kollidiert Höhe Schönhauser Allee mit Oberleitung , aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2018/04/berlin-prenzlauer-berg-eurobahn-zug-faehrt-gegen-oberleitung.html

Auf einer #Fernbahn-Strecke im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg ist es am späten Dienstagvormittag zu einem #Zugunfall gekommen. Zwischen den Bahnhöfen Gesundbrunnen und Schönhauser Allee kollidierte ein #Regionalzug der Verkehrsgesellschaft #Eurobahn mit der Oberleitung und blieb ohne Strom liegen. Wie eine Bahnsprecherin rbb|24 sagte, ist die Ursache noch unklar. Möglicherweise habe es sich um einen Kurzschluss gehandelt. Verletzte habe es nicht gegeben.
#Verspätungen im S-Bahn- und Fernverkehr

Kurzzeitig kam es den Angaben zufolge zu Verspätungen der #S-Bahnlinien 41, 42 und 46, da die Züge die Unfallstelle nur langsam passieren konnten. Im Fernverkehr machte sich die Havarie mit leichten Unregelmäßigkeiten bemerkbar, außerdem war der #RE3 zwischen Lichtenberg und Gesundbrunnen vorübergehend unterbrochen. Die Reparatur der Oberleitung des betroffenen Fernverkehrsgleises sollte am Dienstagnachmittag abgeschlossen sein. Der mit der Oberleitung kollidierte Zug sollte demnach abgeschleppt werden.
Zughersteller Stadler forscht nach Unfallursache

Eurobahn bedient Regionalstrecken im westdeutschen Raum, zum Beispiel im Landkreis Ostwestfalen-Lippe, und gehört zur Keolis Deutschland GmbH, einem Tochterunternehmen …

Bahnverkehr: Baustelle für die Dresdner Bahn Lichtenrade stellt sich auf langwierige Bauarbeiten ein, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/baustelle-fuer-die-dresdner-bahn-lichtenrade-stellt-sich-auf-langwierige-bauarbeiten-ein/21201358.html

Der Ausbau des Bahnverkehrs kostet Kiezbewohner viele Nerven. Am Bahnhof #Lichtenrade gibt es einen #Infopunkt für ihre Fragen. Ein Besuch.
Die häufigste Frage? Peter Schulze von der Bahn muss nicht lange überlegen. „Die Leute wollen wissen, wie lange die #S-Bahn nicht fahren wird.“ Und Schulze, der dieses Mal im Infopunkt auf dem S-Bahnhof mit einem Kollegen für die Auskünfte zuständig ist, kann die Fragesteller beruhigen:
„Zwischen #Priesterweg und #Lichtenrade wird die S-Bahn fast immer fahren. Sie wird nur sporadisch unterbrochen werden, vor allem an Wochenenden.“ Anders sieht es auf dem anschließenden Abschnitt zwischen Lichtenrade und #Blankenfelde aus. Dort ist eine zehnmonatige Sperrung vorgesehen.
#Lärmschutz geht ins Geld

Seit dem vergangenen September gibt es den Infopunkt zum in Lichtenrade umstrittenen Ausbau der #Dresdner Bahn, der mehr als 600 Millionen Euro kosten wird. Anwohner, vertreten durch eine Bürgerinitiative, hatten gefordert, die neuen Gleise für den Fern- und #Regionalverkehr, über die auch der #Airport-Express zum #BER-Flughafen brausen soll, in einen Tunnel zu legen.

Sie wollten vermeiden, dass der beschauliche Ortsteil durch bis zu fünf Meter hohe Lärmschutzwände optisch getrennt wird. Vergeblich. Das #Planfeststellungsverfahren hat dadurch zwar fast 20 Jahre gedauert, am Ende aber hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zugunsten der Bahn entschieden. Nun kommen die Wände; zwei bis fünf Meter hoch.
Doch während eines Besuchs im Infopunkt wollte nur eine Frau wissen, wo denn nun die Wände gebaut werden. Kritik daran gab es an diesem Tag nicht mehr. Die Bahn hat auch kleine Zugeständnisse gemacht. Die Bezirke Tempelhof-Schöneberg und Steglitz-Zehlendorf dürfen sich die Farben der Wände aussuchen.

Und weil beide Bezirke am Bahnhof Attilastraße aufeinanderstoßen, werde es dort besonders …

Bahnverkehr + Güterverkehr: Lärmschutzbilanz 2017 Berlin/Brandenburg Über fünf Kilometer Schallschutzwände im Bau, aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/L%C3%A4rmschutzbilanz-2017-2648680?contentId=1317082

Umrüstung der Güterwagen im Plan

Im Rahmen des Programms „#Lärmsanierung an bestehenden #Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“ wurden in den Ländern Berlin und Brandenburg im vergangenen Jahr 2017 rund 5,5 Millionen Euro für aktive #Schallschutzmaßnahmen investiert. Die Bahn begann mit dem Bau von 5,1 Kilometern #Schallschutzwänden mit Schwerpunkt Berlin-Pankow.

Seit 2001 wurde in beiden Ländern insgesamt 53 Kilometer vollständig #lärmsaniert. Dafür stellten  Bund und Deutsche Bahn über 9,4 Millionen Euro bereit.

Das übergeordnete Ziel: #Schienenverkehrslärm bis 2020 halbiert

Die Schallschutzmaßnahmen an den Strecken und die Umrüstung der #Güterwagen auf leise #Bremssohlen sind die zwei zentralen Bausteine, um den Schienenverkehrslärm bis 2020 zu halbieren. Bei der Umrüstung der Güterwagen hat die Deutsche Bahn ihre Aktivitäten nochmals verstärkt. Zum Jahresende fuhren insgesamt rund 40.000 Güterwagen der Deutschen Bahn leiser durch Deutschland. In den Werkstätten von DB Cargo wurden weitere 7.000 Wagen auf leise Verbundstoffsohlen umgerüstet. Damit rollen mittlerweile rund zwei Drittel der Flotte auf leisen Sohlen. In diesem Jahr werden über 10.000 weitere leise Wagen hinzukommen. Andreas Gehlhaar, Leiter Umwelt und Lärmschutzbeauftragter der DB: „Wir wollen einen leisen Schienenverkehr und Anwohner an Bahnstrecken nachhaltig vor Lärm schützen. Eine Grundvoraussetzung, um mehr Verkehr auf die umweltfreundliche Schiene zu verlagern. Das spart schädliches CO2 ein und ist ein Beitrag zum Klimaschutz.“

Seit 1999 wird die „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“ von der Bundesregierung gefördert. Damit wurde die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Seit dem Start des Programms haben Bund und Bahn über 1,3 Milliarden Euro in die Lärmsanierung von knapp 1.700 Kilometern Schienenstrecke und 58.400 Wohneinheiten investiert. Etwa 700 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet. Auch in diesem Jahr werden weitere rund 100 Kilometer Strecke Schallschutz erhalten.

Weitere Informationen zum Thema Lärmschutz unter: http://www.deutschebahn.com/laermschutz

Bahnverkehr: Ringbahn Zu teuer – Anwohner sollen nun doch keinen Schallschutz bekommen – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/ringbahn-zu-teuer—anwohner-sollen-nun-doch-keinen-schallschutz-bekommen-30045810

Die Deutsche Bahn (DB) mag nicht mehr. Das Bundesunternehmen hat den Plan, die #Güterzuggleise auf der südlichen #Ringbahn mit elektrischen Fahrleitungen zu überspannen, zu den Akten gelegt. „Wir bestätigen, dass die DB Netz das Projekt #Elektrifizierung des südlichen Berliner Innenrings aktuell nicht weiterverfolgt“, teilte ein Bahnsprecher mit. Anwohner der Strecke, die neben der #S-Bahn und der Autobahn #A100 verläuft, sehen die Entscheidung „mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, sagte Wolfgang Severin von der Bürgerinitiative Bundesplatz.

Positiv sei, dass nun nicht mehr zu erwarten sei, dass der Verkehr auf dem südlichen Ring zunimmt, hieß es. Wenn Güterzüge weite Strecken zurücklegen sollen, werden sie meist von Elektroloks gezogen. Weil die Ringbahn nicht elektrifiziert wird, bleibe sie für überregionale Zugfahrten uninteressant. „Wir finden es gut, wenn Güter auf der Schiene transportiert werden“, so Severin. „Doch wir sind auch der Meinung, dass Durchgangsverkehr nicht durch die Städte geführt werden sollte.“
1,5 Millionen Euro pro Kilometer #Schallschutzwand

Seit Ende Mai 2016 sind die Gleise zwischen #Halensee und #Tempelhof wieder in Betrieb. Derzeit sind dort relativ kurze Züge unterwegs, die Güterwagen zu Unternehmen bringen. Baustoffe und Kaffee gehören zu den Ladegütern. Gelegentlich gibt es auch Fahrten, die von der Anhalter Bahn nach Norden auf den Ring wechseln. „Mit dieser Verkehrsstärke können wir leben“, sagte Severin.

Doch bei den Anwohnern und in der Bezirkspolitik sieht man die Entscheidung nicht nur positiv. Hätte die Bahn an dem Vorhaben festgehalten, hätte sie für #Schallschutz

Bahnhöfe + Bahnverkehr: Rund um den Berliner Hauptbahnhof – Das müssen Sie wegen der Bombenentschärfung beachten, aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2018/04/bombenentschaerfung-berlin-hauptbahnhof-service-informationen.html

Züge stehen still, Häuser werden geräumt, Straßen werden gesperrt: Die #Bombenentschärfung in der Nähe des Berliner #Hauptbahnhofes führt am Freitag zu erheblichen #Einschränkungen. Alle wichtigen Fakten und Infos auf einen Blick.
Die Bombenentschärfung in Berlin hat am Freitag erhebliche Auswirkungen auf den Schienen- und Straßenverkehr. Der Hauptbahnhof und Gebäude im Sperrkreis rund um den Fundort werden geräumt, Straßen gesperrt, Züge stellen den Betrieb ein. Eine für den Mittag angemeldete Demonstration auf der Straße Unter den Linden führt zu weiteren Verkehrsbehinderungen.
Die wichtigsten Termine und Maßnahmen im Überblick

Seit 9 Uhr werden die betroffenen Gebäude evakuiert – in einem Radius von 800 Metern um die Fundstelle in der Heidestraße. Etwa 10.000 Menschen müssen vorübergehend ihre Häuser, Wohnungen und Büros verlassen. In dem Bereich sind auch die Straßen gesperrt. Gegen 12 Uhr soll die Evakuierung abgeschlossen sein.

Seit 10 Uhr halten am Hauptbahnhof keine #Fern- und #Regionalzüge mehr. Die #S-Bahnen der Linien S3, S7, S5 und S9 halten von 10.00 Uhr bis 11.30 Uhr nicht am Hauptbahnhof.

Um 11.30 Uhr kommt der komplette Regional- und #Fernverkehr am Hauptbahnhof zum Erliegen. Der Zugverkehr wird bis voraussichtlich 13.00 Uhr vollständig eingestellt. Der #S-Bahnverkehr der Linien S3, S7, S5 und S9 wird von 11.30 Uhr bis 14.00 Uhr zwischen Tiergarten und Friedrichstraße komplett eingestellt, als Ersatz werden Busse eingesetzt. Die BVG leitet mehrere #Buslinien um.

Gegen 12 Uhr sollen die Spezialisten des Berliner Landeskriminalamtes mit der …

Bahnindustrie + Bahnverkehr: Bahn-Chef Lutz will neue ICEs für knapp eine Milliarde Euro kaufen Bahn-Chef Richard Lutz spricht im Interview über „sportliche“ Vorgaben der Politik, seine Verkehrsoffensive, einen Digitalpakt mit der Industrie – und warum Gewinn noch nie erstes Ziel des Staatskonzerns war., aus Handelsblatt

http://www.handelsblatt.com/my/unternehmen/handel-konsumgueter/interview-bahn-chef-lutz-will-neue-ices-fuer-knapp-eine-milliarde-euro-kaufen/21192030.html?ticket=ST-4910975-A0GWu53RrB94FllmxFid-ap1

BerlinWenn Richard #Lutz aus den Fenstern seines Büros im Berliner #Bahn-Tower schaut, dann blickt er auf seinen Eigentümer herunter. Aber nicht herablassend. Denn „Bahn und Bund“, sagt der #Vorstandsvorsitzende des #Staatskonzerns, bilden „eine Art Schicksalsgemeinschaft“. Die Politik will mehr Verkehr auf der #Schiene, Lutz will liefern. Schwierig wird es mit dem Bezahlen der Verkehrsoffensive, denn die Ertragskraft der Bahn bröckelt. Das weiß keiner besser als Lutz in seiner Doppelrolle als Vorstands- und Finanzchef. Dabei ist dem 53-Jährigen kaum anzusehen, dass sein Arbeitstag oft morgens um vier Uhr beginnt und spätabends erst endet.

Herr Lutz, der Bahn-Aufsichtsrat hat gerade Michael #Odenwald zum neuen Vorsitzenden gewählt. Kehrt nach dem turbulenten ersten Jahr für Sie als Chef der Bahn jetzt endlich Ruhe ein?
Herr Odenwald ist ein #Bahn-Profi. Ihm muss niemand mehr erklären, wie das Geschäftsmodell der Deutschen Bahn funktioniert. Er kennt das Unternehmen aus den verschiedensten Funktionen genauso lange wie ich.

Der neue Aufsichtsratschef hat als Staatssekretär im Dienste des Bundes gestanden. Fürchten Sie, dass mit der Personalie Odenwald auch eine andere Kultur Einzug hält?
Ich glaube, dass er sehr auf ein Verständnis zwischen Eigentümer und Unternehmen bedacht ist, zumal er die Verkehrspolitik wie kaum ein Zweiter kennt. Ein Aufsichtsratsvorsitzender der Bahn muss auch ein Brückenkopf zwischen Politik und Unternehmen sein.

Welche Erfahrungen haben Sie selbst mit der Politik als CEO gemacht?
Dass es viel mehr gemeinsame Interessen gibt als …

S-Bahn + Bahnverkehr: Neue Brücken in Schöneweide Ewige Baustelle geht dem Ende zu – Quelle: https://www.berliner-kurier.de

https://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez—stadt/neue-bruecken-in-schoeneweide–ewige-baustelle-geht-dem-ende-zu-30037020

Berlin – Seit 2013 wird neben dem S-Bahnhof #Schöneweide gebaut, ist der #Sterndamm mal ganz  und mal teilweise gesperrt. Gerade ist er mal wieder dicht, aber das ist ein gutes Zeichen: Die #Brückenarbeiten der Deutschen Bahn gehen dem Ende zu.

Sechs 113 Jahre alte Brücken – zwei für die Fernbahn, vier für die S-Bahn – mussten samt der Widerlager für zwölf Millionen Euro erneuert werden, am Mittwoch wurden die letzten beiden eingesetzt. 20 Meter lang, 140 Tonnen schwer, überqueren sie den Sterndamm, was auch #Doppeldeckern die Durchfahrt ermöglicht.
Jetzt werden die Brücken noch einen Unterbau, Schotter und Gleise bekommen, damit sie am 20. August in Betrieb gehen können. Dann kann die S-Bahn auch wieder mit Tempo 80 verkehren. Mit Inbetriebnahme werden auch neue Treppen direkt vom Sterndamm auf die Bahnsteige führen, direkt von Straßenbahnhaltestellen.

Der Bau gehört zur "Ertüchtigung" der Görlitzer Bahn, es wurden neue Brücken z. B. auch über die Spree, in …

Pollowerbung fährt bis Rotterdam Ein Jahr Gemeinschaftsarbeit von Vereinsmitgliedern und Förderern brauchte es, aus MAZ

http://www.maz-online.de/Lokales/Prignitz/Pollowerbung-faehrt-bis-Rotterdam

Ein #Spediteur aus #Aken ließ seinen neuen Sattelauflieger auf 90 Quadratmetern mit Infos zur #Museumseisenbahn in #Lindenberg bedrucken.
#Lindenberg/Aken
Einen besseren Werbeträger gibt es kaum: Auf einem meterlangen Sattelauflieger werden jetzt die Menschen in ganz Norddeutschland auf die #Pollo-Museumseisenbahn in der Prignitz aufmerksam gemacht. #Elektrolok, #Dampflok und wichtige Infos werden auf 90 Quadratmetern Lkw-Plane präsentiert. Für die Mitglieder des Vereins Prignitzer #Kleinbahnmuseum Lindenberg dürfte das im 25. Vereinsjahr ein ganz besonderes Geschenk sein.
Die Aktion ist ein Gemeinschaftswerk mehrerer Mitglieder und Förderer des Vereins Kleinbahnmuseum Lindenberg (Gemeinde Groß Pankow). „Das ist deutschlandweit wohl eine einmalige Sache“, glaubt Vereinsmitglied Ronald Meissner. Er hat die Aktion mit dem Vereinsvorstand und Thilo Schwichtenberg auf den Weg gebracht. Dieser hat die Bedruckung der Plane finanziert.

Riesige Fläche für Werbung

Schwichtenberg fährt einmal im Jahr mit seinem Freund, dem Spediteur Harald Höppner, eine Woche zusammen Lkw. „Er hat mir vor etwa einem Jahr erzählt, dass er einen neuen Auflieger anschaffen will“, erinnert sich der Kleinbahn-Fan. Da habe er ihm vorgeschlagen, die riesige Fläche für Pollo-Werbung …

Werkstätten + Bahnverkehr: Rummelsburg macht sich fit für den ICE4 Die Bahn investiert 145 Millionen Euro in das Werk im Berliner Osten, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/lichtenberg/article213979127/Rummelsburg-macht-sich-fit-fuer-den-ICE4.html

Mal rollt der Zug in umgekehrter #Wagenreihung zur Abfahrt am Bahnhof ein, dann werden die Platz-Reservierungen nicht angezeigt, und schließlich ist auch noch die #Toilette wegen eines Defekts gesperrt. Bahnfahren ist nicht immer das pure Vergnügen.

Diejenigen, die sich darum kümmern, dass die #ICE möglichst ohne derartige Pannen auf ihre Fahrt gehen, haben in #Berlin-Rummelsburg ihre Arbeitsstätte. Das #Werk liegt zwei S-Bahnstationen weiter östlich vom Bahnhof Ostkreuz. Vor hier aus starten fast alle Fernzüge, die die Bahn ab Berlin fahren lässt. Ein zweiter Abstellort befindet sich noch in #Grunewald.

In #Rummelsburg kümmern sich fast 1000 Mitarbeiter rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr darum, dass die Züge innen und außen geputzt, die Toiletten geleert werden und das #Bord-Restaurant mit Nachschub versorgt wird. Bis zu 65 Züge werden täglich in Rummelsburg gereinigt, gewartet und repariert, bevor sie am nächsten Tag ab Berlin wieder nach Hamburg, Köln oder München fahren. "Eine große Herausforderung", wie Heike Junge ehrlich zugibt. Die 35 Jahre alte Wirtschaftsingenieurin ist seit August vorigen Jahres verantwortlich für die Instandhaltung der ICE in Berlin und Leipzig. Ihre Zielstellung ist angesichts häufig beklagter #Technik-Probleme bei fast allen ICE-Baureihen durchaus ambitioniert: "Wir wollen, dass die Züge ohne Fehler bereitstehen."

Einst ließ die DDR-Reichsbahn hier Interzonenzüge reparieren

Um das zu erreichen, investiert die Deutsche Bahn rund 145 Millionen Euro in die Modernisierung des mehr als 100 Jahre alten Reparaturstandorts Rummelsburg. Knapp 41 Millionen Euro sind bereits in den Umbau der Wagenhalle geflossen, in der einst die DDR-Reichsbahn ihre #Interzonenzüge reparieren ließ. Nun steht die Haupthalle des seit 20 Jahren bestehenden …

FLughäfen: Nach der Air-Berlin-Pleite Günstig von und nach Berlin reisen – aber wie?, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/nach-der-air-berlin-pleite-guenstig-von-und-nach-berlin-reisen-aber-wie/21152700.html

Nach der #Pleite von #Air Berlin wurden #Reisen von und nach Berlin teurer, nicht nur in der Luft. Langsam erholt sich der Markt wieder – doch einige Verbindungen bleiben teurer als vor einem Jahr.
Am 28. Oktober 2017 um 23.40 Uhr landet der Air-Berlin-Flug 6210 aus München in Berlin-Tegel. Die Besucherterrasse ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Schaulustigen starren auf die Landebahn, als hätte sich ein großer Verkehrsunfall ereignet. Doch AB 6210 hat keinen Unfall. AB 6210 ist der letzte Flug der insolventen Air Berlin. Die Airline hatte zuvor noch knapp 1000 Flüge pro Monat von den Berliner Flughäfen aus angeboten. Ersatz für die Air-Berlin-Flüge blieb erst einmal aus. Die Flugpreise stiegen. Viele Reisende nahmen stattdessen Bus und Bahn. Den hohen Preisen konnten sie so trotzdem nicht entgehen.
Denn Bus- und Bahntickets wurden wegen der hohen Nachfrage ebenfalls teurer – und knapp. So knapp, dass die „Taz“ Anfang Dezember warnte: „Es droht Panik im Prenzlauer Berg.“ Viele Schwaben müssten Weihnachten wohl in Berlin verbringen. Im Mai locken wieder drei Feiertage. Mit einem Brückentag können Arbeitnehmer den Tag der Arbeit, Christi Himmelfahrt oder Pfingsten zu einem viertägigen Wochenende machen. Müssen Exil- Schwaben auch über diese Feiertage in Berlin bleiben? Oder sind Flüge inzwischen wieder erschwinglich geworden?

MIT DEM #FLUGZEUG

„Der Flugverkehr hat sich weitestgehend normalisiert. Wir konnten fast alle früheren Air-Berlin-Verbindungen beibehalten“, sagt Daniel Tolksdorf, Sprecher der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB). Nach und nach hätten andere Fluggesellschaften die ehemaligen Strecken von Air Berlin übernommen. Die ersten Airlines füllten bereits im November die leeren Air-Berlin-Slots in Tegel. Dann wurden die Verbindungen sukzessive aufgestockt. Ob sich die Preise reduziert haben, kommt auf die Strecke an, wie Daten des Vergleichsportals kayak.de zeigen, die dem Tagesspiegel exklusiv vorliegen.

Verglichen wird die Entwicklung der durchschnittlichen Flugpreise von Berlin zu den Lieblingszielen der Berliner. Dafür fragte kayak.de auf der eigenen Suchplattform jeweils vom 1.Januar bis zum 4.April der Jahre 2017 und 2018 Preise für Hin- und Rückflüge zwischen den Berliner Flughäfen und ausgewählten Zielen für Reisen im Mai des jeweiligen Jahres ab. Das Ergebnis: Flüge nach Paris kosten in diesem Mai durchschnittlich 44 Prozent mehr als im Mai 2017, nach London sind es sogar 55 Prozent mehr.

Preiswerter nach Stuttgart und Köln

Zu einigen innerdeutschen Zielen konnten die Berliner Anfang dieses Jahres günstigere Tickets als im Vorjahr erwerben. Der Durchschnittspreis für Flüge nach Stuttgart war 21 Prozent niedriger als im vergangenen Mai, nach Köln waren es 20 Prozent weniger. Die Durchschnittspreise für Flüge nach Frankfurt, München, Barcelona und Palma de Mallorca haben sich gegenüber dem Vorjahr hingegen …