Ein betrunkener #ICE-Lokführer vergisst einen Stopp im Bahnhof und fährt durch. Die BVG lässt ihre Fahrer seit 20 Jahren nach Zufallsprinzip #pusten. Um 21.28 Uhr fuhr ICE 993 Hamburg-Leipzig am Berliner Hauptbahnhof ab, 21.35 Uhr dann am Südkreuz, anschließend ging es hinaus nach Brandenburg. Zu dieser wusste noch niemand: Der ICE-Lokführer ist sturzbetrunken.
Nachdem er in #Wittenberg, kurz hinter der Brandenburger Landesgrenze, den fahrplanmäßigen Zwischenstopp verpasst hatte und durch den Bahnhof fuhr, alarmierte der Schaffner zufällig mitreisende #Bundespolizisten. In #Bitterfeld hielt der Lokführer dann wieder – und hier war die Fahrt zu Ende. Ein #Alkoholtest der Polizei ergab …
Die Bahn bietet an, eine Fuß- und #Radfahrbrücke über die #Yorckstraße mitzufinanzieren – will dafür aber andere Brücken loswerden. Eine gegen sechs. Mit diesem Angebot ließ die Bahn jetzt die nach langen Verhandlungsjahren erwartete Einigung zum Bau einer Fuß- und Radfahrbrücke über die Yorckstraße platzen. Das könnte nun eine neue Hängepartie verursachen – mit ungewissem Ausgang. Die Brücke mit der Nummer 5 soll auf der westlichen Seite den Park am #Gleisdreieck mit dem neu gebauten Fuß- und Radweg parallel zu den S-Bahn-Gleisen der Linien S2 und S 25/26 verbinden. Der Weg würde unter anderem über das Dach des Bio-Supermarktes an der Yorckstraße führen. Dessen Bauherr Reinhold #Semer, der auch die neuen Wohn- und Geschäftsbauten entlang der Bautzener Straße errichten ließ, ist bereit, den Fuß- und Radweg mitzufinanzieren. Die Kosten für das Herrichten der #Brücke müsste die Bahn übernehmen. Obwohl schon 423.000 Euro, aufgebracht vom Bezirk Tempelhof-Schöneberg, in der bereits vor mehreren Jahren erfolgten Grundinstandsetzung stecken, hat die Bahn nach ihren Angaben jetzt weitere Kosten in Höhe von …
#Pendler nach Berlin sind sauer: Vom 15. März bis 10. Juni rauscht der zweite Morgen-IC in Richtung Berlin ohne Halt am Bahnhof #Elsterwerda durch. Noch bis 12. Januar hält der Abend-EC um 18.24 Uhr nicht am Bahnhof Elsterwerda. Grund sind #Bauarbeiten.
Wegen gerade mal etwa einer Minute Zeitgewinn lässt die Deutsche Bahn den zweiten Morgen-IC am Bahnhof Elsterwerda ab März ohne Halt durchrauschen. Schon jetzt hält ein Abendzug nicht.
Sabine Müller, selbst Pendlerin und Bahn-Mitarbeiterin, versteht das nicht und schreibt: „Für Pendler und Bahnreisende aus dem großen Umland von Elsterwerda und dem nur wenige Kilometer entfernten Sachsen hat die Bahn mal wieder den Zugang zum #Fernverkehr eingeschränkt. (…) Das betrifft aktuell den Fernzug EC #179 aus Berlin, Ankunft Elsterwerda 18.24 Uhr. Ein #Feierabendzug der #Berufspendler. Im Jahr 2019 müssen die Pendler dann über Monate auf den zweiten morgendlichen Fernzug Richtung Berlin verzichten. Naja, verzichten ist nicht ganz korrekt. Denn sie können den IC #2072 am Bahnsteig 1 bei der …
Die Deutsche Bahn (DB) braucht Geld. Die DB braucht viel Geld! Das ist richtig und wichtig, denn ein Unternehmen wie die DB ist mit der derzeitigen öffentlichen Ausfinanzierung, bedingt durch die steuerliche Besserstellung von Flugzeug und Pkw, auch weiterhin benachteiligt.
Die Fahrgäste klagen mit Recht über so vieles, wie beispielsweise: Fehlende Pünktlichkeit, kaputte Technik, fehlende Anschlüsse, im schlimmsten Fall sogar Zugausfälle, zum Teil völlig unzureichende Informationen und nicht zuletzt über undurchsichtige bzw. zu hohe Preise ..
Im „Hohen Glasturm“ in Berlin, der DB-Zentrale, werden zu Recht Brandbriefe erstellt; der Eigentümer Bund erinnert sich oberflächlich an seinen Besitz und zieht vermeintlich die Daumenschrauben an bzw. erwartet nun bis zum Frühjahr 2019 tiefgreifende Verbesserungen!
Nur wird es auch dieses Mal wohl wieder beim „Herumdoktern“ bleiben, denn das seit Jahren „unterirdisch schlecht“ geführte CSU-Verkehrsministerium (hier sei nur an Dr. Scheuers Diesel-Kabinettstück erinnert) will letztlich doch gar keine Verkehrswende, bzw. die umfassende Sanierung der DB! Oder etwa doch?
Hier muss die nur Überschriften produzierende, mit sich selbst ringende Bundespolitik endlich handeln! Los geht’s mit einem 10-Punkte-Programm für die Verkehrspolitik, aber auch für die Deutsche Bahn:
1. Führungspositionen bei der DB müssen konsequent mit Eisenbahnern und wirklichen Kennern des Verkehrsträgers Schiene besetzt werden.
2. Infrastruktur und Betrieb sollten endlich voneinander getrennt werden; klare und nachvollziehbare Nutzungsentgelte sind für alle Bahnunternehmen zu schaffen.
3. Der Steuersatz von 19 Prozent Umsatzsteuer für Fahrkarten ist zur Förderung des Umweltverbundes endlich auf den ermäßigten Steuersatz von 7 Prozent zu senken oder, noch besser, komplett abzuschaffen.
4. Die beschlossene (nahezu) Halbierung der Trassenpreise im Schienengüterverkehr ist über das Jahr 2023 hinaus zu verstetigen bzw. zeitnah auch auf den Schienenpersonen-verkehr auszudehnen.
Verbesserungsbedürftig ist u. a. die Förderung des Kombinierten Verkehrs Schiene-Straße (KV) durch Einbeziehen auch der hierfür notwendigen Spezialwagen in das Förderprogramm (als Beitrag zur Verlagerung von Güterverkehren von der Straße auf die Schiene; dies ist schließlich ebenfalls ein Ziel des Koalitionsvertrages!).
5. Das superteure, aber für Bahnkunden unnötige Projekt „Stuttgart 21“, welches noch dazu eine Bahnhofsverkleinerung ohne Erweiterungsmöglichkeiten in der weiteren Zukunft bedeutet, muss endlich ehrlich und für die Öffentlichkeit transparent geprüft werden. Anstatt dieses Projekt ggf. Mitte 2027 mit Kosten von 16 Milliarden Euro abzuschließen, sollte im Zweifelsfall ein geordneter Rückzug bei 5,5 Mrd. angetreten werden. Ja, das ist möglich!
6. Vor dem Hintergrund, die Klimaschutzziele 2030 tatsächlich zu erreichen, ist dafür Sorge zu tragen, dass die notwendigen Planungen für Projekte des „Vordringlichen Bedarfs“ entsprechend Bedarfsplan „Bundesschienenwege“ nicht nur planerisch zeitnah beginnen, sondern auch baulich kurz bzw. mittelfristig umgesetzt werden. Die Kosten für die einzelnen Projekte müssen dabei real bilanziert werden (d. h. keine „schön gerechneten“ Projekte).
7. Kunden sowohl des Schienenpersonen- als auch Schienengüterverkehrs müssen bei Entscheidungen im Mittelpunkt stehen und nicht das Erzielen einer immer höheren jährlichen Rendite (das Streben nach Gewinn für Maßnahmen der Refinanzierung ist aber notwendig bzw. erwünscht).
8. Es muss endlich eine ausreichende Menge an Fahrzeugen bzw. eine strategisch angemessene Betriebsreserve zur Verfügung stehen, um komplette Zugausfälle sicher zu vermeiden.
Und bitte, wo hört man von der Entwicklung bzw. Bestellung eines doppelstöckigen ICE-Triebzuges? Entsprechend Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD soll doch die Anzahl der Bahnkunden bis 2030 verdoppelt werden!
9. Die Deutsche Bahn muss das tägliche Informationsmanagement deutlich besser am Kunden ausrichten, als bislang.
10. Es müssen endlich wirkliche Kundenbeiräte, unter Beteiligung auch der Fahrgast-verbände, aufgestellt werden.
Wie schön wäre es, wenn diese und noch weitere Vorsätze im neuen Jahr endlich Realität würden, nicht zuletzt um auch nach 25 Jahren Lobbyarbeit für die Fahrgäste Kraft für die nächsten 25 Jahre zu behalten.
Für Rückfragen steht Ihnen Herr Conrad Anders unter der Telefonnummer 01 77 /3 21 03 51 gern zur Verfügung.
Es gab mal eine Ziegelei in Schafstädt, ein Eisenwerk und eine Zuckerfabrik. Da das Örtchen im heutigen Sachsen-Anhalt Ende des 19. Jahrhunderts eine wahre Blüte erlebte, wurde eine Bahntrasse in die nächstgrößeren Orte gebaut. Doch vom Aufschwung ist wenig geblieben. Die großen Werke sind längst dicht. 2014wurde der Ort dann so richtig abgekoppelt. Die #Bahn legte die Strecke nach Bad Lauchstädt still. Als letztmals ein #Zug abfuhr, begleitete die Musikkapelle das mit Weihnachtsliedern. Die Lokalzeitung zitierte einen resignierenden Ortsbürgermeister: „Auf der Titanic haben sie auch bis zum Schluss gespielt.“
So wie Schafstädt geht es vielen Orten in Deutschland. Eine neue Zahl der Bundesregierung macht nun das ganze Ausmaß der #Streckenstilllegungen bei der Deutschen Bahn seit der #Bahnreform vor 25 Jahren klar. Mehr als 5400Kilometer ihres deutschen #Streckennetzes fielen demnach weg. So geht es aus einer Antwort von Verkehrsstaatssekretär Enak #Ferlemann auf eine Kleine Anfrage der Grünen hervor, die der Süddeutschen Zeitung vorliegt. In Betrieb sind heute noch gut 33 000 Kilometer. Damit hat die Bahn etwa 16 Prozent ihres …
#Finsterwalde/Kleinbahren. Vereinschef Lars #Metzinger spricht von einem Aus auf unbestimmte Zeit. Grund ist #Sanierungsstau an den Gleisen. Von Heike Lehmann
Das Aus der #Niederlausitzer#Museumseisenbahn kommt überraschend. Am Sonntag, 30. Dezember, fährt der historische Personenzug ein letztes Mal. Abfahrt in #Kleinbahren nach #Crinitz 10 Uhr, in Crinitz nach Finsterwalde 10.35 Uhr, in Finsterwalde #Frankenaer Weg nach Crinitz 12.10 Uhr, in Crinitz nach Finsterwalde 13.45 Uhr und schließlich in Finsterwalde Frankenaer Weg nach Kleinbahren 15.15 Uhr. Fahrscheine gibt es beim Schaffner im Zug.
Am Sonnabend wurden die ersten Teile montiert. Die A 114 ist für die Arbeiten bis Montag früh gesperrt.
Die befürchteten Staus sind am Sonnabend ausgeblieben. Trotz der seit Freitagabend geltenden Sperrung der Autobahn #114 zwischen der Anschlussstelle #Schönerlinder Straße und dem Dreieck #Pankow kam es auf den Umleitungen zu keinen längeren Wartezeiten. Auch die Verkehrsinformationszentrale Berlin zeigte für das Gebiet freie Fahrt an. Grund für die Sperrung: Die #Außenringbrücke auf dem Pankow-Zubringer wird durch einen Neubau ersetzt. Die 1974 errichtet Brücke habe „ihre Lebensdauer erreicht“, heißt es von der verantwortlichen Bundesbaugesellschaft #Deges, ein Neubau sei daher notwendig. Dieser wird außerdem mit zusätzlichen Standstreifen versehen.
Es war nicht das Jahr der Deutschen Bahn. Stundenlange #Verspätungen, #Personalmangel und zuletzt auch noch der Ärger mit Ticketbetrügern brachten dem Konzern viel Kritik und teilweise auch Spott ein. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat die Bahn deshalb nun aufgefordert, im kommenden Jahr endlich die Trendwende zu schaffen. Sein Ziel: eine „#Bürgerbahn“ mit besserem Service und mehr Pünktlichkeit. „Wir brauchen eine Bürgerbahn, die den Namen verdient“, sagte Scheuer. Er mahnte dabei vor allem Verbesserungen bei der Wartung von Zügen und im #Baustellenmanagement an. „Das System Schiene ist an die Grenzen gekommen.“ Es gebe hohe Investitionen in große Baustellen, die zu Störungen führen. „Wir müssen das besser koordinieren“, sagte Scheuer, damit die Qualität beim Bahnfahren im neuen Jahr schnellstens wieder steige.
#Baustelle zwischen Berlin und #Hannover Eine Nachricht dürfte den Verkehrsminister da gar nicht erfreuen: Gleich zu Jahresbeginn, nämlich vom 12. Januar bis zum 17. Mai, müssen sich Bahnkunden vor allem zwischen Berlin und dem Rheinland auf längere #Fahrtzeiten einstellen. Rund 20 bis 30 Minuten soll es hier zusätzlich dauern, heißt es bei der Bahn. Denn auf der so wichtigen Verbindung zwischen der Hauptstadt und Hannover wird gebaut. Züge in Richtung Köln starten und enden zudem nicht mehr in Berlin-Gesundbrunnen, sie fahren …
Frage 1: Wurde das von der Deutschen Bahn AG im November 2018 an einen privaten Investor verkaufte #Grundstück „#Westkreuz“, das Land und Bezirk zu einer öffentlichen #Grünfläche entwickeln wollen, auch dem Land und/oder dem Bezirk zum Kauf angeboten und wenn ja, zu welchen Konditionen? Wenn nein, sind Gründe bekannt, warum die Deutsche Bahn AG hier bewusst die Bestrebungen des Landes ignoriert hat? Antwort zu 1: Die Senatsverwaltung für Finanzen und die Berliner #Immobilienmanagement GmbH waren nicht Adressat von Angeboten, Teilnehmer von Gesprächen et cetera soweit es um künftige #Park-/#Grünflächen-Grundstücke geht. Auch gab es im Bezirksamt Charlottenburg- Wilmersdorf kein Kaufangebot. Ein Grund dafür ist nicht bekannt. Frage 2: Kann das bereits begonnene #B-Plan-Verfahren wie gewünscht abgeschlossen werden? Antwort zu 2: In der Zuständigkeit des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf konnte die vorgezogene #Bürgerbeteiligung abgeschlossen werden. Die nächste Stufe der Beteiligung soll Anfang 2019 durchgeführt werden. Festgesetzt werden kann der #Bebauungsplan erst nach Aufhebung der #Planfeststellung durch das #Eisenbahnbundesamt. Frage 3: Ist der Senat an Gesprächen mit der Deutschen Bahn AG beteiligt gewesen, um das gemeinsame Ziel, einen Westkreuz-Park zu entwickeln, zu unterstützen? 2 Antwort zu 3: Im Rahmen der Erarbeitung des stadt- und landschaftsplanerischen Struktur-, Nutzungs-, Erschließungs- und Wegekonzeptes Westkreuz im Auftrag des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf waren sowohl die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz als auch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen beteiligt. An diesen Abstimmungsrunden waren immer auch Vertreter der Deutschen Bahn AG beteiligt. Frage 4: Gibt es weitere Bahnflächen, die an das Land Berlin verkauft werden sollen und für die ebenfalls eine Umwidmung in Grünflächen geplant ist? Wenn ja, welche Flächen sollen wann in das Vermögen des Landes Berlin übergehen? Antwort zu 4: Weitere Bahnflächen mit Verkaufsangeboten seitens der Deutschen Bahn sind derzeit nicht bekannt. Berlin, den 17.12.2018 In Vertretung Lüscher ………………………….. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen
Mit Eröffnung der Bahnstrecke München-Berlin verbanden auch die Gegner einer Erweiterung des Flughafens Münchens große Hoffnungen. Doch die Zahlen täuschen. Nachdem der Bahnkonzern vor zwei Wochen eine Jubelstatistik vorgelegt hatte, rudert er jetzt zurück.
München – Münchens Flughafen-Chef Michael Kerkloh ist ein höflicher Manager, der für die Bahn zumindest offiziell stets nur lobende Worte übrig hat. Am liebsten wäre es ihm, so sagt er wieder, wenn die Bahn möglichst viel Verkehr innerhalb Deutschlands übernehmen könnte. Inlandsflugverkehr, so lautet zumindest die offizielle Linie, ist dem Flughafen eher lästig. Lieber setzt man auf den lukrativen Europa- und Interkontinentalverkehr.