Bahnverkehr + Regionalverkehr + S-Bahn: Lokführer-Streik in Berlin Der nächste Streik soll noch länger dauern als vier Tage, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/lokfuehrer-streik-in-berlin-der-naechste-streik-soll-noch-laenger-dauern-als-vier-tage,10809148,28953134.html Ganz Berlin ärgert sich über die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), die mit ihrem Marathon-Streik auch die Mauerfall-Feierlichkeiten beeinträchtigt. Dabei könnte es noch schlimmer können, wie der Berliner GDL-Vorsitzende Frank Nachtigall sagt. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat Kritik an der Dauer des Streiks zurückgewiesen. „Wir müssen so reagieren, weil die bisherigen Aktionen nicht zum Erfolg geführt haben“, sagte der Vorsitzende des GDL-Bezirks Berlin-Sachsen-Brandenburg, Frank Nachtigall, am Mittwochmorgen der Berliner Zeitung. „Wir haben stets angekündigt, dass jeder Streik länger dauern wird als der vorangegangene. In diesem Fall war allerdings die Ankündigungsfrist länger, damit sich die Fahrgäste besser vorbereiten können.“ Auf die Frage, ob sich die GDL nicht zum Buhmann der Fahrgäste mache, sagte der GDL-Bezirksvorsitzende: „Das versucht man schon seit Beginn dieser Auseinandersetzung so …

Bahnverkehr: Bahn kann ICE-Achsen endlich austauschen, aus Focus

http://www.focus.de/finanzen/news/verkehr-bahn-kann-ice-achsen-endlich-austauschen_id_4240492.html Die Bahn kann endlich neue #Achsen in ihre #Hochgeschwindigkeitszüge vom Typ #ICE3 einbauen. Das Eisenbahnbundesamt habe die Bauteile zugelassen, sagte eine Bahnsprecherin am Freitag und bestätigte Informationen der „Nürnberger Nachrichten“.

Der Tausch werde sofort beginnen und etwa zweieinhalb Jahre dauern. Die neuen Achsen müssen seltener kontrolliert werden. Dadurch kann die Bahn mehr Züge im täglichen Verkehr einsetzen. Nach dem Tausch müssten die Züge nur noch alle 240 000 Kilometer zum Ultraschall-Check, bisher würden sie alle 30 000 Kilometer untersucht, sagte die Sprecherin. Ursprünglich sollte ein Teil der Züge bereits im Jahr …

Museum: Herbstdampf für den "Pollo"

http://www.lok-report.de/ Auf halbem Wege zwischen Berlin und Hamburg, im nordwestlichsten Zipfel des Landes #Brandenburg, bietet das Reisegebiet #Prignitz in einer der schönsten Naturlandschaften Deutschlands #Eisenbahnromantik vom Feinsten. Am langen Wochenende vom 31. Oktober bis 2. November lockt das #Prignitzer #Kleinbahnmuseum #Lindenberg e.V. mit dem „#Herbstdampf“. Dann werden die historischen Züge der #Pollo-Museumseisenbahn wieder von einer #Dampflokomotive gezogen.

Eingebettet zwischen der Auenlandschaft des UNESCO-Biosphärenreservates Elbe-Brandenburg im Westen, und der Müritzer Seenlandschaft im Norden können sowohl naturbegeisterte Touristen als auch Fans historischer Eisenbahnen in der Prignitz ihre Seele baumeln lassen. Ein ganz besonderes Erlebnis ist eine Fahrt mit der Museumsbahn „Pollo“, die dank des Vereins Prignitzer Kleinbahnmuseum Lindenberg e.V. wieder regelmäßig fährt. „Pollo“ ist der liebevolle Name der Prignitzer für die ehemalige Ost- und Westprignitzer Kreiskleinbahn. Beim „Herbstdampf“ wird der Pollo von der ehemaligen Originallok 99 4511 der IG Preßnitztalbahn gezogen. „Zu den ganz besonderen Höhepunkten zählen unter anderem Fotofahrten am 31. Oktober ab 7.00 Uhr mit Zügen im Stile der 1960er Jahre, gezogen von der original Pollo-Lokomotive 99 4511“, erläutert Uwe Neumann, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Prignitz. Wer daran teilnehmen möchte, muss sich vorab online unter www.pollo.de anmelden (50 Euro pro Person). Ab 18.00 Uhr startet am 31. Oktober zudem in Mesendorf in der Stadt Pritzwalk der Dampfzug zu einer Abendfahrt mit Fackelwanderung. „Dabei wandern die Fahrgäste ab Brünkendorf vier Kilometer im Schein der Fackeln durch den Wald nach Lindenberg in der Gemeinde Groß Pankow. Dort wartet ein Imbiss aus der Gulaschkanone. Gemütlich am Lagerfeuer sitzend klingt der Abend aus, bevor die Dampflok den Sonderzug wieder nach Mesendorf zurück zieht“, so Uwe Neumann. Auch für diesen Programmhöhepunkt wird eine Anmeldung auf der Webseite des Kleinbahnvereins empfohlen, eventuelle Restkarten gibt es vor der Abfahrt am Zug (Erwachsene 15 Euro/Kinder acht Euro/Familienticket 40 Euro, inkl. Bahnfahrt, Wanderung, Fackel, Imbiss und Getränk). Am 1. und 2. November fahren die Züge dann, ebenfalls gezogen von der original Pollo-Lokomotive 99 4511, jeweils um 10.00 Uhr, 12.30 Uhr und 15.00 Uhr ab Mesendorf sowie um 11.30 Uhr, 14.00 Uhr und 16.30 Uhr ab Lindenberg auf der historischen Strecke. Das Kleinbahnmuseum in Lindenberg hat an den Fahrtagen geöffnet und die kleine Feldbahn lädt zusätzlich zu Rundfahrten ein (Pressemeldung Tourismusverband Prignitz, 23.10.14).

Museum: Herbstdampf für den „Pollo“

http://www.lok-report.de/

Auf halbem Wege zwischen Berlin und Hamburg, im nordwestlichsten Zipfel des Landes #Brandenburg, bietet das Reisegebiet #Prignitz in einer der schönsten Naturlandschaften Deutschlands #Eisenbahnromantik vom Feinsten. Am langen Wochenende vom 31. Oktober bis 2. November lockt das #Prignitzer #Kleinbahnmuseum #Lindenberg e.V. mit dem „#Herbstdampf“. Dann werden die historischen Züge der #Pollo-Museumseisenbahn wieder von einer #Dampflokomotive gezogen.

Eingebettet zwischen der Auenlandschaft des UNESCO-Biosphärenreservates Elbe-Brandenburg im Westen, und der Müritzer Seenlandschaft im Norden können sowohl naturbegeisterte Touristen als auch Fans historischer Eisenbahnen in der Prignitz ihre Seele baumeln lassen. Ein ganz besonderes Erlebnis ist eine Fahrt mit der Museumsbahn „Pollo“, die dank des Vereins Prignitzer Kleinbahnmuseum Lindenberg e.V. wieder regelmäßig fährt. „Pollo“ ist der liebevolle Name der Prignitzer für die ehemalige Ost- und Westprignitzer Kreiskleinbahn.
Beim „Herbstdampf“ wird der Pollo von der ehemaligen Originallok 99 4511 der IG Preßnitztalbahn gezogen. „Zu den ganz besonderen Höhepunkten zählen unter anderem Fotofahrten am 31. Oktober ab 7.00 Uhr mit Zügen im Stile der 1960er Jahre, gezogen von der original Pollo-Lokomotive 99 4511“, erläutert Uwe Neumann, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Prignitz. Wer daran teilnehmen möchte, muss sich vorab online unter www.pollo.de anmelden (50 Euro pro Person).
Ab 18.00 Uhr startet am 31. Oktober zudem in Mesendorf in der Stadt Pritzwalk der Dampfzug zu einer Abendfahrt mit Fackelwanderung. „Dabei wandern die Fahrgäste ab Brünkendorf vier Kilometer im Schein der Fackeln durch den Wald nach Lindenberg in der Gemeinde Groß Pankow. Dort wartet ein Imbiss aus der Gulaschkanone. Gemütlich am Lagerfeuer sitzend klingt der Abend aus, bevor die Dampflok den Sonderzug wieder nach Mesendorf zurück zieht“, so Uwe Neumann. Auch für diesen Programmhöhepunkt wird eine Anmeldung auf der Webseite des Kleinbahnvereins empfohlen, eventuelle Restkarten gibt es vor der Abfahrt am Zug (Erwachsene 15 Euro/Kinder acht Euro/Familienticket 40 Euro, inkl. Bahnfahrt, Wanderung, Fackel, Imbiss und Getränk).
Am 1. und 2. November fahren die Züge dann, ebenfalls gezogen von der original Pollo-Lokomotive 99 4511, jeweils um 10.00 Uhr, 12.30 Uhr und 15.00 Uhr ab Mesendorf sowie um 11.30 Uhr, 14.00 Uhr und 16.30 Uhr ab Lindenberg auf der historischen Strecke. Das Kleinbahnmuseum in Lindenberg hat an den Fahrtagen geöffnet und die kleine Feldbahn lädt zusätzlich zu Rundfahrten ein (Pressemeldung Tourismusverband Prignitz, 23.10.14).

Bahnverkehr: Einschränkungen im Zugverkehr zwischen Hamburg – Berlin sowie Hamburg – Schwerin/Stralsund Geänderte Fahrzeiten – Umleitungen und Zugausfälle im Fern- und Nahverkehr – Bauarbeiten zwischen Büchen und Hagenow Land

http://www.deutschebahn.com/de/presse/verkehrsmeldungen/8332862/hsh20141020.html?start=0&c2212428=2207508&itemsPerPage=20&x=1 (Hamburg, 20. Oktober 2014) Auf Grund von #Bauarbeiten kommt es von Mittwoch, 22. Oktober, 9 Uhr bis Samstag, 8. November, 4 Uhr zu Einschränkungen im #Zugverkehr zwischen #Hamburg und Berlin sowie Hamburg und Schwerin/Stralsund. Zwischen #Büchen und #Hagenow Land werden sogenannte Durchlässe erneuert. Dies sind beispielsweise Rohre für Entwässerungsgräben, die quer unter dem Gleis laufen.

Es ergeben sich folgende Einschränkungen im Zugverkehr: Mittwoch, 22. Oktober, 9 Uhr bis Dienstag, 28. Oktober sowie von Sonntag, 2. November, 14 Uhr bis Sonntag, 8. November, 4 Uhr Auf Grund der Bauarbeiten steht nur ein Gleis zur Verfügung. Es kann zu geringfügigen Fahrzeitverlängerungen kommen. Mittwoch, 29. Oktober bis Sonntag, 2. November Die ICE/EC Züge zwischen Hamburg und Berlin werden über Uelzen und Stendal umgeleitet und fahren bereits rund 40 Minuten vor der planmäßigen Abfahrt in Hamburg ab. Die IC Züge zwischen Hamburg und Schwerin/Stralsund/Binzfallen zwischen Hamburg Hbf und Schwerin bzw. Rostock aus und werden durch Busse ersetzt. Die Busse fahren am Hauptbahnhof an der Bushaltestelle Ausgang Kirchenallee ab. Im Nahverkehr zwischen Hamburg und Rostock fahren zwischen Boizenburg und Hagenow Land Busse. Zwischen Hagenow Land und Schwerin pendeln Züge. In Schwerin besteht Anschluss an die die Züge. Die aktuellen Fahrzeiten sind in allen elektronischen Medien eingearbeitet. Reisende werden gebeten, die Änderungen bei ihren Reiseplanungen zu berücksichtigen und ggf. frühere oder alternative Verbindungen zu nutzen, um Anschlusszüge zu erreichen. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Bahnverkehr + Regionalverkehr + S-Bahn + Fernbus: Der GDL-Streik in Berlin Gleise leer, Busse überfüllt, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/verkehr/der-gdl-streik-in-berlin-gleise-leer–busse-ueberfuellt,10809298,28769456.html #Stillstand auf vielen #Schienen, überbuchte #Busse, Warten und Umplanen: Der #Streik der #GDL-Lokführer hält das Land in Atem. Doch obwohl die Ferien beginnen, ist die Lage in Berlin entspannt, die Menschen bleiben freundlich. Die Bahn schenkt Kaffee aus.

Die Berliner haben sich anscheinend gut auf den Streik vorbereitet. Am Sonntagmorgen ist die Stimmung auf den Bahnhöfen Spandau und Alexanderplatz entspannt. Weit weniger Reisende als üblich sitzen auf den Bahnsteigen und warten auf die Züge, die trotz des bundesweiten Streiks der Lokführer fahren. Bereits am Samstag herrschte eine gelassene Atmosphäre: Im Hauptbahnhof werden die Fahrgäste am Vormittag mit kostenlosem Kaffee und Tee empfangen. Eine Mitarbeiterin:sagt „Die Fahrgäste sind alle sehr freundlich.“ In den vergangenen zwei Stunden habe sie nicht ein böses Wort gehört. Vor den Informationsschaltern bilden sich entgegen aller Vermutungen keine langen Warteschlangen, denn „Umstiegsghelfer“, so steht auf ihren roten Jacken, boten den Reisenden Hilfe per Handy an. Eine App zeigt ihnen den aktuellen Fahrplan während des Streiks an, manche fotografieren das Display der Bahnmitarbeiter mit ihrem Handy ab. Auf der Anzeigetafel im Hauptbahnhof stehen erstaunlich …

Meine Meinung zum Streik jetzt am Wochenende

Ich bin sauer auf die GDL. Warum? Ich bin seit 1987 Gewerkschaftsmitglied, seit 1997 hauptberuflich Eisenbahner und habe es für die Interessen der Arbeitnehmer immer für sinnvoll gehalten, dass es die Möglichkeiten des Arbeitskampfes gibt. Auch im Stura an der TUB haben wir für die Interessen unserer Studentenschaft gekämpft. ABER wir haben immer mit Augenmaß gehandelt, nie eine ganze Bevölkerungsgruppe in Beugehaft genommen oder unsere zukünftigen Kunden derart vergrault. Was haben denn die Oma mit den Enkeln, die Eltern mit den Kindern oder die großen Geschwister, die heute zusammen mal ganz alleine in die Ferien per Bahn starten wollten, mit dem Tarifstreit zu tun? Nix. Die können auch nix für einen Pseudovertretungskampf zweier Gewerkschaften. Ich appelliere an die Eisenbahnehre jedes einzelnen Streikenden GDLer: fahrt heute die Züge, kämpft nachts und ab Montag mittag. Und hört auf als Gewerkschafter gegeneinander zu kämpfen-damit stärkt ihr nur noch mehr die Arbeitgeberseite und ihr zieht auch den Unmut der Reisenden zu.

Bahnverkehr + Regionalverkehr + S-Bahn: Streik im Bahnverkehr ab Samstag, 2 Uhr angekündigt

http://www.vbb.de/de/article/verkehrshinweise/bahnstreik/22489.html Liebe Fahrgäste, die Mitglieder der Gewerkschaft #GDL haben angekündigt, am Samstag, 18.10. ab 2:00 Uhr morgens bis voraussichtlich Montag, 20.10., 4:00 Uhr morgens zu #streiken. Es wird zu #Zugausfällen bei zahlreichen #Fern- und #Regionalverkehrs-Fahrten und #S-Bahn-Fahrten kommen. Es kann auch vor dem offiziellen #Streikbeginn schon zu Einschränkungen kommen! Betroffen sind die Linien und Fahrten der DB #Fernverkehr, DB #Regio und #S-Bahn Berlin. Bitte informieren Sie sich hier, ob/wie Ihre Linie betroffen ist: www.bahn.de/aktuell und Sonder-Fahrplanauskunft mit fahrenden/ausfallenden Zügen (am besten kurz vor dem Losfahren benutzen) www.s-bahn-berlin.de/betriebslage und www.s-bahn-berlin.de/streik Bitte beachten Sie, dass nicht alle Fahrten bestreikt werden, es aber auch bei nichtbestreikten Fahrten zu Verzögerungen im Betriebsablauf kommen kann. Die Unternehmen bemühen sich, trotz des Streiks ein Grundangebot aufrecht zu erhalten.

Nicht bestreikt werden im VBB-Gebiet die Linien der Bahnunternehmen #ODEG, #NEB und #EGP: RE2: Wismar – Wittenberge – Neustadt (Dosse) – Nauen – Berlin – Königs Wusterhausen – Lübbenau – Cottbus RE4: Rathenow – Berlin – Ludwigsfelde RB25: Berlin-Lichtenberg – Ahrensfelde – Werneuchen RB26: Berlin-Lichtenberg – Strausberg – Müncheberg – Kostrzyn RB27: Berlin-Karow – Basdorf – Schmachtenhagen / Wandlitz – Klosterfelde – Groß Schönebeck RB33: Berlin-Wannsee – Michendorf – Beelitz – Jüterbog RB35: Fürstenwalde – Bad Saarow RB36: Königs Wusterhausen – Storkow – Beeskow – Frankfurt (Oder) RB46: Cottbus – Forst RB51: Rathenow – Brandenburg an der Havel RB60: Berlin-Lichtenberg – Bernau – Eberswalde – Bad Freienwalde – Frankfurt (Oder) RB63: Eberswalde – Joachimsthal OE65: Cottbus – Spremberg – Görlitz – Zittau RB73: Pritzwalk – Kyritz – Neustadt (Dosse) RB74: Meyenburg – Pritzwalk Informationen finden Sie zu diesen Linien auf den Seiten www.odeg.de, www.neb.de und www.egp-spnv.de! Außer S-Bahn Berlin und DB Regio (bzw. auch Fernverkehr) fahren die übrigen 38 Verkehrsunternehmen im VBB nach aktuellem Fahrplan. Auch nach dem Ende des Streiks am Montagmorgen kann es noch zu Ausfällen und hohen Verspätungen kommen, da die Züge über Nacht nicht an ihren erforderlichen Startort zum Betriebsbeginn gelangen können. Bitte rechnen Sie also auch noch mit Einschränkungen bis in den Vormittag des Montags (20.10.) hinein! Wie komme ich dennoch ans Ziel? So schalten Sie Bahn- und S-Bahn-Auskünfte in der VBB-Fahrinfo ab Wie Sie im Streikfall auch ohne Bahn- und S-Bahn-Benutzung ans Ziel gelangen können*, sagt Ihnen die VBB-Fahrinfo, wenn Sie dort die bestreikten Verkehrsmittel abwählen. Hierzu einfach 1) unten bei Verkehrsmittelwahl auf „Optionen ansehen“ klicken. 2) die ersten 3 Häkchen bei ‚Fernbahn‘, ‚Regionalbahn‘ und ‚S-Bahn‘ entfernen *gilt besonders für Berlin/Potsdam, da es hier alternative Fahrtmöglichkeiten mit Bussen und Straßenbahnen gibt.

S-Bahn + Bahnverkehr: Sitzen die Nieten? Inspektion an der Spreebrücke Treptow

http://www.s-bahn-berlin.de/aktuell/2014/152_sitzen_die_nieten.htm Die Bahn prüft und wartet ihre Überführungen regelmäßig Über die Spreebrücke Treptow fahren im Minuten-Takt S-Bahn- Züge, unter der gigantischen Fachwerkkonstruktion aus genietetem Stahl schwebt ein kleiner Arbeitskorb. Darin steht ein mit Lampe und Hammer ausgestatteter Facharbeiter und nimmt jede einzelne Niete und Schraube ganz genau in Augenschein, sucht nach Abnutzungsspuren, Rost und Schmutzablagerungen. Immer wieder klopft er gegen den Stahl. „Die Inspektion wird visuell und – mit Hilfe des Hammers – akustisch vorgenommen“, erklärt Brückeninspekteur Detlef Boneß, „das haben unsere Facharbeiter im Gehör, ob die Verbünde gut sind. Eine lose Niete klingt ganz anders als eine, die fest sitzt.“ Weil diese Arbeit kopfüber sehr anstrengend ist, kommt nach einer Stunde die Ablösung. Der Schwimmkran senkt den kleinen, wackligen Arbeitsplatz ab und der nächste Kollege fährt hoch unter die Brücke, die aus drei Bogenkonstruktionen besteht. Die Widerlager stammen aus dem Jahr 1895, die beiden Fachwerkbogenbrücken wurden 1905 erbaut und Mitte der neunziger Jahre generalüberholt, das Baujahr der Stabbogenbrücke für den zukünftigen Regionalverkehr ist 1995. Insgesamt dauert die Begutachtung der Spreebrücke Treptow zwei Tage. Die Spezialisten erfassen alle gefundenen Schäden und bewerten die Brücke dann nach den Schadensstufen 0 (neuwertig) bis 4 (Neubau erforderlich). Auf dieser Grundlage plant das Unternehmen dann Instandhaltungsmaßnahmen und Investitionen. Alle sechs Jahre ist eine solche Hauptprüfung bei jeder Brücke fällig. Das Prüfen der drei Spreebrücken hier kostet rund 20 000 Euro. Aber damit ist es natürlich nicht getan. Um die Lebensdauer und die betriebliche Sicherheit der Brücken zu gewährleisten, wartet und pflegt die Deutsche Bahn all ihre Brücken ständig. Eine Überwachung findet mindestens alle sechs Monate statt. Berlin ist die Stadt mit den meisten Bahnbrücken in Deutschland. Von den 920 Eisenbahnüberführungen – so der Fachbegriff – in Berlin sind 895 in Betrieb. Darum haben Detlef Boneß und sein Team viel zu tun: Insgesamt führen sie 580 Inspektionen im Jahr durch. Text: Nina Dennert Foto: David Ulrich

S-Bahn + Bahnverkehr: Sitzen die Nieten? Inspektion an der Spreebrücke Treptow

http://www.s-bahn-berlin.de/aktuell/2014/152_sitzen_die_nieten.htm

Die Bahn prüft und wartet ihre Überführungen regelmäßig

Über die Spreebrücke Treptow fahren im Minuten-Takt S-Bahn- Züge, unter der gigantischen Fachwerkkonstruktion aus genietetem Stahl schwebt ein kleiner Arbeitskorb. Darin steht ein mit Lampe und Hammer ausgestatteter Facharbeiter und nimmt jede einzelne Niete und Schraube ganz genau in Augenschein, sucht nach Abnutzungsspuren, Rost und Schmutzablagerungen. Immer wieder klopft er gegen den Stahl.
„Die Inspektion wird visuell und – mit Hilfe des Hammers – akustisch vorgenommen“, erklärt Brückeninspekteur Detlef Boneß, „das haben unsere Facharbeiter im Gehör, ob die Verbünde gut sind.

Eine lose Niete klingt ganz anders als eine, die fest sitzt.“ Weil diese Arbeit kopfüber sehr anstrengend ist, kommt nach einer Stunde die Ablösung.

Der Schwimmkran senkt den kleinen, wackligen Arbeitsplatz ab und der nächste Kollege fährt hoch unter die Brücke, die aus drei Bogenkonstruktionen besteht.

Die Widerlager stammen aus dem Jahr 1895, die beiden Fachwerkbogenbrücken wurden 1905 erbaut und Mitte der neunziger Jahre generalüberholt, das Baujahr der Stabbogenbrücke für den zukünftigen Regionalverkehr ist 1995.

Insgesamt dauert die Begutachtung der Spreebrücke Treptow zwei Tage. Die Spezialisten erfassen alle gefundenen Schäden und bewerten die Brücke dann nach den Schadensstufen 0 (neuwertig) bis 4 (Neubau erforderlich).

Auf dieser Grundlage plant das Unternehmen dann Instandhaltungsmaßnahmen und Investitionen. Alle sechs Jahre ist eine solche Hauptprüfung bei jeder Brücke fällig. Das Prüfen der drei Spreebrücken hier kostet rund 20 000 Euro. Aber damit ist es natürlich nicht getan. Um die Lebensdauer und die betriebliche Sicherheit der Brücken zu gewährleisten, wartet und pflegt die Deutsche Bahn all ihre Brücken ständig.

Eine Überwachung findet mindestens alle sechs Monate statt. Berlin ist die Stadt mit den meisten Bahnbrücken in Deutschland. Von den 920 Eisenbahnüberführungen – so der Fachbegriff – in Berlin sind 895 in Betrieb. Darum haben Detlef Boneß und sein Team viel zu tun: Insgesamt führen sie 580 Inspektionen im Jahr durch.

Text: Nina Dennert
Foto: David Ulrich