Bahnverkehr + S-Bahn: Bahnkunden-Verband begrüßt DB-Notfahrplan

(15.10.2014) Mit der Bahnreform 1994 sind Lokführer und Fahrdienstleiter durch die Konzernbildung nicht mehr verbeamtet. Damit geriet der Bahnreisende in die direkte „Schußlinie“ von Arbeitskämpfen in Schlüsselbereichen der Bahn. Die nunmehrige Streik-Vorankündigung hat die DB zur Aufstellung von Notfahrplänen genutzt. Da hierfür keine rechtliche Verpflichtung besteht, ist die Initiative der DB sehr zu begrüßen. Der Deutsche Bahnkunden-Verband fordert von der Politik, die Aufstellung von Notfahrplänen gesetzlich zu verankern und die Grundversorgung der Bahnkunden so sicherzustellen, wie dies in, sicher nicht direkt vergleichbaren, Notfällen in Krankenhäusern der Fall ist. Es gibt gerade unter den Bahnkunden eine Vielzahl von Bedürftigen, die nicht auf andere Verkehrmittel ausweichen können. Pressekontakt: Gerhard J. Curth, Präsident, Ruf 01 77 / 8 93 43 94 Über den Deutschen Bahnkunden-Verband (DBV): Der DBV ist der bundesweit tätige Dachverband für Bahnkunden im Personen- und Güterverkehr. Er wurde 1990 in Berlin gegründet und hat heute über 7.500 Mitglieder (incl. Mitgliedsverbände). Er ist parteipolitisch neutral und unabhängig. Seine Mitglieder arbeiten ehrenamtlich.

Fernbus + Bahnverkehr: Allianz pro Schien: Preiskampf mit Fernbuslinien ruiniert Geschäft

http://www.lok-report.de/ Der harte #Preiskampf zwischen #Bahn und #Fernbus hat mit dem Aus für den #Interconnex-Zug ein erstes Opfer gefordert. „Für die Reisenden in Deutschland ist das ein trauriger Tag“, sagte der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege, am Dienstag in Berlin. „Mit dem Veolia-Zug Interconnex verlässt der einzige Konkurrent der Deutschen Bahn im Fernverkehr die Bühne. Solange Fernbusse von der Politik künstlich billig gehalten und von der Mautpflicht befreit bleiben, wird auch kein neuer Anbieter auf der Schiene diesen ruinösen Preiskampf aufnehmen können“, sagte Flege. Veolia Verkehr hatte am Vormittag angekündigt, den Fernverkehrszug Interconnex auf der Strecke Leipzig – Rostock zum 13. Dezember einzustellen. Als Grund nannte das französische Unternehmen sinkende Fahrgastzahlen und einen wachsenden Preisdruck durch parallel verkehrende Fernbuslinien, deren Kampfpreise der Interconnex wegen steigender Trassengebühren nicht unterbieten könne. Der Allianz pro Schiene-Geschäftsführer erinnerte daran, dass die Bundesregierung bei der Liberalisierung des Fernbusverkehrs vor drei Jahren versprochen hatte, dass die Deutschen ab sofort mehr Wahlfreiheit im Fernverkehr haben sollten. Kannibalisierungseffekte zwischen Bahn und Bus habe das Verkehrsministerium ausdrücklich ausgeschlossen. „Diese Versprechen haben sich nicht erfüllt. Die Fahrgäste profitieren nicht von einem Wettbewerb, der systematisch zu Lasten der Bahn verzerrt ist“, sagte Flege. „Am Ende haben die Deutschen nicht mehr, sondern weniger Auswahl.“ Die Allianz pro Schiene warnte auch vor möglichen Spätfolgen, die das weitgespannte Fernbusnetz für die Infrastrukturpolitik des Bundes haben könnte: „Beim Ausbau des Schienennetzes, kann sich der Bund künftig aus der Verantwortung stehlen“, sagte Flege. „Der Fernbus fungiert dann als günstiger Bypass, um Löcher in dem ohnehin unzulänglich ausgebauten Schienennetz nicht flicken zu müssen“, kritisierte der Allianz pro Schiene-Geschäftsführer. „Die Konsequenz: Die Straßen verstopfen noch mehr als bisher, während der Steuerzahler die Zeche für die mautfreien Billig-Busse zahlen muss.“ Angesichts des Interconnex-Rückzuges forderte die Allianz pro Schiene den Bundesverkehrsminister auf, die Fernbusse ab sofort in die Maut-Pflicht zu nehmen. Die im Koalitionsvertrag für 2017 angepeilte Evaluierung des Fernbusgesetzes solle vorgezogen werden. „Der Interconnex ist ein Menetekel: Ein eigenwirtschaftlicher Fernverkehr auf der Schiene ist in Deutschland zur Zeit kaum möglich. Das kann politisch nicht gewollt sein.“ (Pressemeldung Allianz pro Schiene, 15.10.14).

Bahnverkehr + Regionalverkehr + S-Bahn: GDL: Streik vom 15. Oktober um 14 Uhr bis zum 16. Oktober 2014 um 4 Uhr

http://www.lok-report.de/ Die Deutsche Bahn verweigert der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) immer noch inhaltliche Tarifverhandlungen für das Zugpersonal in der GDL Streik in München – trotz zweier dreistündiger und eines neunstündigen Arbeitskampfs, bei denen 90 Prozent der Züge ausfielen oder stark verspätet abfuhren. Statt über die dringend notwendigen Verbesserungen der Arbeitsbedingungen für das Zugpersonal zu verhandeln, wollte die DB die GDL zunächst in ein Kooperationsabkommen mit ihrer Hausgewerkschaft EVG zwingen. Nachdem das nicht funktioniert hat, sollen die Lokomotivführer mit einer nunmehr zweiprozentigen Zulage ruhiggestellt werden. Zugbegleiter, Lokrangierführer, Bordgastronomen, Ausbilder, Trainer/Instruktoren sollen ebenso fallen gelassen werden, wie alle tariflichen Forderungen der GDL: somit gibt es keine Überstundenbegrenzung, keine Arbeitszeitverkürzung, überhaupt keine Verbesserungen bei den Arbeitszeitregelungen, keine Mitarbeiterbeteiligung und auch keinen Beschäftigungsschutz. Für das Zugpersonal dürfe die GDL laut DB erst dann verhandeln, wenn ein Gesetz zur Tarifeinheit verabschiedet wurde. GDL-Bundesvorsitzender Claus Weselsky: „Die DB verlangt von uns tatsächlich, dass wir die Füße stillhalten, bis wir gesetzlich abgeschafft werden.“ Die GDL wird mit den Tarifverhandlungen für das Zugpersonal jedenfalls nicht warten, bis es irgendwann ein Gesetz zur Tarifeinheit gibt, wie das die DB verlangt. „Wir werden die Wunschträume des Arbeitgebers nicht erfüllen, weil das Zugpersonal dringend bessere Entgelt- und Arbeitszeitregelungen braucht“, so der GDL-Bundesvorsitzende. Die GDL hat deshalb die Lokomotivführer, Zugbegleiter, Bordgastronomen, Disponenten und Instruktoren/Trainer in allen Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) der Deutschen Bahn am morgigen #Mittwoch, dem 15. Oktober von 14 Uhr bis zum 16. Oktober 2014 um 4 Uhr zum bundesweiten #Streik aufgerufen (Pressemeldung GDL, 15.10.14).

Bahnverkehr: Fahrplanänderungen ab 14. Dezember 2014 Vorverkauf startet am 14. Oktober – Künftig an jedem Wochentag eine umsteigefreie ICE-Verbindung zwischen München/Berlin und Rostock – Während der BUGA vorübergehender IC-Halt in Rathenow

http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/8297234/bbmv20141014.html?start=0&c2212428=2207508&itemsPerPage=20&x=1 ( Berlin, 14. Oktober 2014) Zum europaweiten #Fahrplanwechsel am 14. Dezember hat die Deutsche Bahn (#DB) ihr #Fernverkehrsangebot weiter verbessert und vor allem auf nachfragestarken Linien ausgeweitet. Der neue #Fahrplan ist seit heute, 14. Oktober in allen Auskunfts- und Buchungssystemen veröffentlicht, auch der Vorverkauf startet heute. Fahrkarten für Reisen ab dem 14. Dezember – damit auch für die Weihnachtstage – sind bis einschließlich 13. Dezember für die 1. Klasse noch zu den derzeit gültigen Preisen erhältlich. In der 2. Klasse bleiben die Preise unverändert.

Höhere Kapazitäten auf nachfragestarken Strecken Die DB baut ihr Angebot insbesondere auf stark frequentierten Strecken aus. So wird beispielsweise auf der Strecke Berlin¬–Hamburg durch eine zusätzliche Verbindung am Freitag und am Montag das Angebot für Wochenendpendler und Tagestouristen verbessert. Mehr Verbindungen für Pendler Auch für Pendler gibt es Verbesserungen. So ist durch zusätzliche IC- und ICE-Verbindungen morgens und abends Wolfsburg von Hannover und Berlin aus besser erreichbar. Neue touristische Fahrten Getestet wird auch eine neue ICE-Direktverbindung zwischen Tirol und Mecklenburg-Vorpommern: Sie verkehrt samstags von Innsbruck über München, Nürnberg und Jena nach Waren/Müritz, Neustrelitz und Rostock. Am Sonntag gibt es eine Direktverbindung zurück. Zusätzliche IC-Halte für Wittenberge und Ludwigslust Die bestehenden Fernverkehrsfahrten von Wittenberge und Ludwigslust nach Hamburg und Berlin werden im kommenden Fahrplan nochmals ergänzt: Montags bietet der IC 1978 ab Berlin eine zusätzliche Verbindung von Wittenberge (8.18 Uhr) und Ludwigslust (8.38 Uhr) nach Hamburg (Ankunft 9.29 Uhr) an. Freitags fährt neu IC 1975 retour von Hamburg (10.14 Uhr) über Ludwigslust (11.08 Uhr), Wittenberge (11.30 Uhr) nach Berlin. Sonntags zusätzliche Spätverbindung Berlin–Leipzig Mit dem IC 1905 haben Reisende sonntags eine neue Spätverbindung von Berlin (23.41 Uhr) nach Lutherstadt Wittenberg (Ankunft 0.21 Uhr) und Leipzig (0.53 Uhr). Über einen ICE-Anschluss in Berlin profitieren auch Reisende aus Hamburg (Abfahrt 21.21 Uhr) von dieser neuen IC-Verbindung nach Leipzig. Zusätzlich fährt freitags ein ICE von Leipzig (ab 13.51 Uhr) über Berlin Hauptbahnhof (ab 15.13 Uhr) nach Hamburg Hauptbahnhof (an 16.51 Uhr). Der ICE-Sprinter morgens von Berlin nach Frankfurt (Main) fährt neu von Berlin Ostbahnhof statt Berlin Südkreuz. Testweise am Wochenende neue ICE-Verbindung von/nach Rostock und Warnemünde Am Wochenende wird für Urlauber testweise eine neue umsteigefreie ICE-Verbindung zwischen Bayern und Mecklenburg-Vorpommern angeboten: Samstags fährt der ICE 1208 aus Innsbruck, München, Nürnberg, Jena (12.57 Uhr), Halle (14.03 Uhr) und Berlin (15.24 Uhr) neu weiter zur Mecklenburgischen Seenplatte nach Neustrelitz (Ankunft 16.24 Uhr) und Waren/Müritz (16.43 Uhr) sowie nach Rostock (17.23 Uhr) und Warnemünde. Sonntags verkehrt der ICE 1617 neu von Warnemünde (15.06 Uhr), Rostock (15.33 Uhr), Waren/Müritz (16.12 Uhr) und Neustrelitz (16.31 Uhr) nach Berlin (Ankunft 17.35 Uhr), Leipzig (19.04 Uhr), Jena (20.15 Uhr), Nürnberg und München. Verlängerung saisonales EC-Zugpaar bis nach Warnemünde Die testweise samstags in den Weihnachtsferien und in der Sommersaison bestehende umsteigefreie Eurocity-Verbindung aus Prag, Dresden und Berlin nach Rostock wird weiter bis zur Ostseeküste nach Warnemünde verlängert: EC 178 von Prag, Dresden (9.07 Uhr), Berlin (11.20 Uhr) neu bis Warnemünde (Ankunft 13.51 Uhr). EC 179 neu ab Warnemünde (14.10 Uhr) nach Berlin (Ankunft 16.34 Uhr), Dresden (18.52 Uhr), Prag. Vorübergehender IC-Halt in Rathenow während der BUGA Während der Bundesgartenschau (18. April bis 11. Oktober 2015) halten nahezu alle IC der zweistündlichen Linie Berlin-Stendal-Hannover–Osnabrück–Amsterdam auch in Rathenow. Herausgeber: Deutsche Bahn AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Bahnverkehr: Fahrplanänderungen ab 14. Dezember 2014 Vorverkauf startet am 14. Oktober – Künftig an jedem Wochentag eine umsteigefreie ICE-Verbindung zwischen München/Berlin und Rostock – Während der BUGA vorübergehender IC-Halt in Rathenow

http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/8297234/bbmv20141014.html?start=0&c2212428=2207508&itemsPerPage=20&x=1

( Berlin, 14. Oktober 2014) Zum europaweiten #Fahrplanwechsel am 14. Dezember hat die Deutsche Bahn (#DB) ihr #Fernverkehrsangebot weiter verbessert und vor allem auf nachfragestarken Linien ausgeweitet. Der neue #Fahrplan ist seit heute, 14. Oktober in allen Auskunfts- und Buchungssystemen veröffentlicht, auch der Vorverkauf startet heute. Fahrkarten für Reisen ab dem 14. Dezember – damit auch für die Weihnachtstage – sind bis einschließlich 13. Dezember für die 1. Klasse noch zu den derzeit gültigen Preisen erhältlich. In der 2. Klasse bleiben die Preise unverändert.

Höhere Kapazitäten auf nachfragestarken Strecken

Die DB baut ihr Angebot insbesondere auf stark frequentierten Strecken aus. So wird beispielsweise auf der Strecke Berlin¬–Hamburg durch eine zusätzliche Verbindung am Freitag und am Montag das Angebot für Wochenendpendler und Tagestouristen verbessert.

Mehr Verbindungen für Pendler

Auch für Pendler gibt es Verbesserungen. So ist durch zusätzliche IC- und ICE-Verbindungen morgens und abends Wolfsburg von Hannover und Berlin aus besser erreichbar.

Neue touristische Fahrten

Getestet wird auch eine neue ICE-Direktverbindung zwischen Tirol und Mecklenburg-Vorpommern: Sie verkehrt samstags von Innsbruck über München, Nürnberg und Jena nach Waren/Müritz, Neustrelitz und Rostock. Am Sonntag gibt es eine Direktverbindung zurück.

Zusätzliche IC-Halte für Wittenberge und Ludwigslust

Die bestehenden Fernverkehrsfahrten von Wittenberge und Ludwigslust nach Hamburg und Berlin werden im kommenden Fahrplan nochmals ergänzt:

Montags bietet der IC 1978 ab Berlin eine zusätzliche Verbindung von Wittenberge (8.18 Uhr) und Ludwigslust (8.38 Uhr) nach Hamburg (Ankunft 9.29 Uhr) an. Freitags fährt neu IC 1975 retour von Hamburg (10.14 Uhr) über Ludwigslust (11.08 Uhr), Wittenberge (11.30 Uhr) nach Berlin.

Sonntags zusätzliche Spätverbindung Berlin–Leipzig

Mit dem IC 1905 haben Reisende sonntags eine neue Spätverbindung von Berlin (23.41 Uhr) nach Lutherstadt Wittenberg (Ankunft 0.21 Uhr) und Leipzig (0.53 Uhr). Über einen ICE-Anschluss in Berlin profitieren auch Reisende aus Hamburg (Abfahrt 21.21 Uhr) von dieser neuen IC-Verbindung nach Leipzig.

Zusätzlich fährt freitags ein ICE von Leipzig (ab 13.51 Uhr) über Berlin Hauptbahnhof (ab 15.13 Uhr) nach Hamburg Hauptbahnhof (an 16.51 Uhr). Der ICE-Sprinter morgens von Berlin nach Frankfurt (Main) fährt neu von Berlin Ostbahnhof statt Berlin Südkreuz.

Testweise am Wochenende neue ICE-Verbindung von/nach Rostock und Warnemünde

Am Wochenende wird für Urlauber testweise eine neue umsteigefreie ICE-Verbindung zwischen Bayern und Mecklenburg-Vorpommern angeboten:

Samstags fährt der ICE 1208 aus Innsbruck, München, Nürnberg, Jena (12.57 Uhr), Halle (14.03 Uhr) und Berlin (15.24 Uhr) neu weiter zur Mecklenburgischen Seenplatte nach Neustrelitz (Ankunft 16.24 Uhr) und Waren/Müritz (16.43 Uhr) sowie nach Rostock (17.23 Uhr) und Warnemünde.

Sonntags verkehrt der ICE 1617 neu von Warnemünde (15.06 Uhr), Rostock (15.33 Uhr), Waren/Müritz (16.12 Uhr) und Neustrelitz (16.31 Uhr) nach Berlin (Ankunft 17.35 Uhr), Leipzig (19.04 Uhr), Jena (20.15 Uhr), Nürnberg und München.

Verlängerung saisonales EC-Zugpaar bis nach Warnemünde

Die testweise samstags in den Weihnachtsferien und in der Sommersaison bestehende umsteigefreie Eurocity-Verbindung aus Prag, Dresden und Berlin nach Rostock wird weiter bis zur Ostseeküste nach Warnemünde verlängert:

EC 178 von Prag, Dresden (9.07 Uhr), Berlin (11.20 Uhr) neu bis Warnemünde (Ankunft 13.51 Uhr). EC 179 neu ab Warnemünde (14.10 Uhr) nach Berlin
(Ankunft 16.34 Uhr), Dresden (18.52 Uhr), Prag.

Vorübergehender IC-Halt in Rathenow während der BUGA

Während der Bundesgartenschau (18. April bis 11. Oktober 2015) halten nahezu alle IC der zweistündlichen Linie Berlin-Stendal-Hannover–Osnabrück–Amsterdam auch in Rathenow.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Bahnverkehr: Aus für den Interconnex Leipzig – Berlin – Warnemünde zum 14.12.2014

(14.10.2014) Ein rabenschwarzer Tag für den #umweltfreundlichen #Bahnverkehr in Deutschland ist der heutige Dienstag. Die #Veolia Verkehr GmbH hat bekanntgegeben, dass sie ihren #Fernverkehrszug „#Interconnex“, der täglich von #Leipzig über Berlin nach #Warnemünde an die Ostsee fährt, zum #Fahrplanwechsel am 13.12.2014 einstellen wird. 12 Jahre fuhr der erste privatwirtschaftlich betriebene Fernverkehrszug in Deutschland. Die Verbindung stand fast jährlich „auf der Kippe“, weil er nie im gewünschten Umfang rentabel war. Der Interconnex ist ein Opfer des Bundespolitik geworden, weil sie sich nie ernsthaft um den Wettbewerb im Schienenfernverkehr gekümmert hat und neuerdings den Fernbus lieber den päppelt. Für den DBV-Landesverband Berlin-Brandenburg kommt das Aus nicht völlig überraschend. Jetzt bleibt als einzige Möglichkeit für Berliner und Brandenburger zur Fahrt an die Ostsee der Regionalexpress, der aber eher durch Nahverkehrsstandards glänzt. In der Sommer- und Reisesaison heißt das über 2,5 Stunden Fahrzeit mit einer Bequemlichkeit, die an die Hamsterfahrten im Nachkriegsdeutschland erinnert. Die Bundesländer sind an dieser Entwicklung nicht ganz unschuldig. Nach dem Rückzug der DB Fernverkehr sind sie allzuschnell mit der Bestellung eigener Nahverkehrsleistungen eingesprungen. Hier hätte es, Bayern hat es mit dem „Alex“ und Niedersachsen mit dem „Metronom“ vorgemacht, neuer Konzepte bedurft. Aber Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern waren hierzu nie bereit. Konzepte, bei denen sie solche Verkehre mitfinanziert hätten, hätten letztendlich sogar Geld gespart und tatsächlich die Bahnfahrt attraktiver gemacht. Pressekontakt: Frank Böhnke, Landesvorsitzender, Ruf 01 77 / 8 93 43 94 Über den Deutschen Bahnkunden-Verband (DBV): Der DBV ist der bundesweit tätige Dachverband für Bahnkunden im Personen- und Güterverkehr. Er wurde 1990 in Berlin gegründet und hat heute über 7.500 Mitglieder (incl. Mitgliedsverbände). Er ist parteipolitisch neutral und unabhängig. Seine Mitglieder arbeiten ehrenamtlich.

Bahnverkehr: Fahrplanänderungen ab 14. Dezember 2014: Verbessertes Angebot für Pendler und Urlauber Vorverkauf startet am 14. Oktober

http://www.deutschebahn.com/de/presse/presseinformationen/pi_p/8290760/p20141013.html (Berlin, 13. Oktober 2014) Zum europaweiten #Fahrplanwechsel am 14. Dezember hat die Deutsche Bahn (#DB) ihr #Fernverkehrsangebot weiter verbessert und vor allem auf nachfragestarken Linien ausgeweitet. Der neue #Fahrplan wird ab 14. Oktober in allen #Auskunfts- und #Buchungssystemen veröffentlicht, auch der #Vorverkauf startet an diesem Tag. Fahrkarten für Reisen ab dem 14. Dezember – damit auch für die Weihnachtstage – sind bis einschließlich 13. Dezember für die 1. Klasse noch zu den derzeit gültigen Preisen erhältlich. In der 2. Klasse bleiben die Preise unverändert.

Höhere Kapazitäten auf nachfragestarken Strecken Die DB baut ihr Angebot insbesondere auf stark frequentierten Strecken aus. So wird beispielsweise auf der Achse Berlin¬–Hamburg durch eine zusätzliche Verbindung am Freitag und am Montag das Angebot für Wochenendpendler und Tagestouristen verbessert. In Nordrhein-Westfalen verstärken zwei zusätzliche durchgehende ICE-Verbindungen pro Tag und Richtung das bereits dichte Taktangebot zwischen dem Ballungsraum Rhein/Ruhr, Frankfurt Flughafen und Mannheim/Stuttgart. Durch diese und andere Verbesserungen erhöht sich das Sitzplatzangebot auf der Achse NRW–Frankfurt Flughafen um mehr als 3.000 zusätzliche Sitzplätze pro Tag. Mehr Verbindungen für Pendler Auch für Pendler gibt es Verbesserungen. So ist durch zusätzliche IC- und ICE-Verbindungen morgens und abends Wolfsburg von Hannover und Berlin aus besser erreichbar. Auch die neuen ICE-Fahrten zwischen Frankfurt/Main und Köln über Limburg Süd, Montabaur und Siegburg/Bonn wochentags am Nachmittag verbessern das Angebot. Für Wochenendpendler aus Sachsen und Thüringen gibt es eine neue ICE-Verbindung nach Darmstadt, Heidelberg und Stuttgart am Sonntagabend. Diese können Städteurlauber aus Baden-Württemberg auch für ihre Heimreise aus Dresden oder Leipzig nutzen. Neue touristische Linien Für Urlauber birgt der neue Fahrplan zahlreiche neue Reisemöglichkeiten. So gibt es etwa für Reisende aus Baden-Württemberg und Hessen ganzjährig am Wochenende und im Sommer täglich eine neue umsteigefreie IC-Verbindung nach Westerland/Sylt. Getestet wird auch eine neue ICE-Direktverbindung zwischen Tirol und Mecklenburg-Vorpommern: Sie verkehrt samstags von Innsbruck über München, Nürnberg und Jena nach Waren/Müritz, Neustrelitz und Rostock. Am Sonntag gibt es eine Direktverbindung zurück. Wintersportler profitieren künftig samstags von zusätzlichen IC-Verbindungen von München über Rosenheim nach Kitzbühel und Zell am See oder nach Innsbruck. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Bahnverkehr: Fahrplanänderungen ab 14. Dezember 2014: Verbessertes Angebot für Pendler und Urlauber Vorverkauf startet am 14. Oktober

http://www.deutschebahn.com/de/presse/presseinformationen/pi_p/8290760/p20141013.html

(Berlin, 13. Oktober 2014) Zum europaweiten #Fahrplanwechsel am 14. Dezember hat die Deutsche Bahn (#DB) ihr #Fernverkehrsangebot weiter verbessert und vor allem auf nachfragestarken Linien ausgeweitet. Der neue #Fahrplan wird ab 14. Oktober in allen #Auskunfts- und #Buchungssystemen veröffentlicht, auch der #Vorverkauf startet an diesem Tag. Fahrkarten für Reisen ab dem 14. Dezember – damit auch für die Weihnachtstage – sind bis einschließlich 13. Dezember für die 1. Klasse noch zu den derzeit gültigen Preisen erhältlich. In der 2. Klasse bleiben die Preise unverändert.

Höhere Kapazitäten auf nachfragestarken Strecken

Die DB baut ihr Angebot insbesondere auf stark frequentierten Strecken aus. So wird beispielsweise auf der Achse Berlin¬–Hamburg durch eine zusätzliche Verbindung am Freitag und am Montag das Angebot für Wochenendpendler und Tagestouristen verbessert. In Nordrhein-Westfalen verstärken zwei zusätzliche durchgehende ICE-Verbindungen pro Tag und Richtung das bereits dichte Taktangebot zwischen dem Ballungsraum Rhein/Ruhr, Frankfurt Flughafen und Mannheim/Stuttgart. Durch diese und andere Verbesserungen erhöht sich das Sitzplatzangebot auf der Achse NRW–Frankfurt Flughafen um mehr als 3.000 zusätzliche Sitzplätze pro Tag.

Mehr Verbindungen für Pendler

Auch für Pendler gibt es Verbesserungen. So ist durch zusätzliche IC- und ICE-Verbindungen morgens und abends Wolfsburg von Hannover und Berlin aus besser erreichbar. Auch die neuen ICE-Fahrten zwischen Frankfurt/Main und Köln über Limburg Süd, Montabaur und Siegburg/Bonn wochentags am Nachmittag verbessern das Angebot. Für Wochenendpendler aus Sachsen und Thüringen gibt es eine neue ICE-Verbindung nach Darmstadt, Heidelberg und Stuttgart am Sonntagabend. Diese können Städteurlauber aus Baden-Württemberg auch für ihre Heimreise aus Dresden oder Leipzig nutzen.

Neue touristische Linien

Für Urlauber birgt der neue Fahrplan zahlreiche neue Reisemöglichkeiten. So gibt es etwa für Reisende aus Baden-Württemberg und Hessen ganzjährig am Wochenende und im Sommer täglich eine neue umsteigefreie IC-Verbindung nach Westerland/Sylt. Getestet wird auch eine neue ICE-Direktverbindung zwischen Tirol und Mecklenburg-Vorpommern: Sie verkehrt samstags von Innsbruck über München, Nürnberg und Jena nach Waren/Müritz, Neustrelitz und Rostock. Am Sonntag gibt es eine Direktverbindung zurück. Wintersportler profitieren künftig samstags von zusätzlichen IC-Verbindungen von München über Rosenheim nach Kitzbühel und Zell am See oder nach Innsbruck.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
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Bahnverkehr: Erhalt von innereuropäischen InterCity-Verbindungen, aus Senat

www.berlin.de Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt: Frage 1: Hat sich der Senat in der Vergangenheit für den Erhalt der #innereuropäischen #IC-Verbindungen Ham-burg-Berlin-#Breslau/#Krakau und Berlin-#Prag, welche bei der Umstellung auf den Winterfahrplan 2014 eingestellt werden, eingesetzt? Wenn ja, inwieweit hat sich der Senat dafür eingesetzt? Wenn nein, warum nicht?

Frage 2: Welchen Einfluss kann der Senat generell bei der Planung von IC-Verbindungen, die das Stadtgebiet Berlin durchqueren oder dort beginnen/enden, ausüben? Antwort zu 1 und 2: Der Senat hat sich für den Erhalt der beiden EC-Verbindungen Hamburg –Berlin – Breslau – Krakau (EC „Wawel“) und Hamburg – Berlin – Prag – Wien – Villach (EC „Vindobona“) eingesetzt. Es wird zukünftig weiterhin die gleiche Anzahl von EC-Zügen bis Prag angeboten, die aber nicht nach Wien verlängert wer-den. Die Möglichkeiten der Bundesländer, auf die Ausge-staltung des Schienenpersonenfern-verkehr (SPFV) Ein-fluss zu nehmen, sind begrenzt. In Deutschland muss seit der Bahnreform im Jahr 1994 grenzüberschreitender Fernverkehr eigenwirtschaftlich erbracht werden und ist unternehmerische Aufgabe der Eisenbahnverkehrsunter-nehmen (EVU). Im Übrigen trägt der Bund nach dem Grundgesetz (Art. 87e Abs. 4) Verantwortung für den SPFV. Das dazu im Grundgesetz geforderte Bundesgesetz ist jedoch trotz mehrmaliger Aufforderungen der Länder nicht erlassen worden. Dagegen wird in Polen die Verantwortung für den Fernverkehr durch eine nationale Bestellerorganisation wahrgenommen, die dem Verkehrsministerium untersteht. Sowohl in Polen, wie auch in Tschechien und Österreich gibt es die Möglichkeit, Fernzüge zu bezuschussen, wenn sie nationale raumordnerische Zielvorstellungen unter-stützen. Die Regionalisierungsmittel der Bundesländer sind für die Bestellung von Regional-verkehr, jedoch nicht für Fernverkehrsleistungen bestimmt. Sie können nur in Aus-nahmefällen für die Bestellung von Zügen nach Polen eingesetzt werden, wenn damit gleichzeitig Nachfragen im Regionalverkehr innerhalb der Bundesländer bedient werden. Die Länder Berlin und Brandenburg haben nur die Möglichkeit, nicht kostendeckende IC-Züge vor der Einstellung zu bewahren, indem mit DB Fernverkehr eine Anerkennung aller Nahverkehrstarife in den IC-Zügen vereinbart wird und die DB dafür eine zusätzliche Aus-gleichszahlung erhält. Mit diesen Ausgleichszahlungen konnten bisher die IC-Züge von Berlin nach Stralsund sowie der EC „Wawel“ nach Breslau vor der Einstellung bewahrt werden. Der Berliner Senat hat in Abstimmung mit dem Land Brandenburg zusammen mit der Wojewodschaft Nieder-schlesien, der Stadt Breslau und der PKP Intercity unter Nutzung des EU INTERREG Programms „Via Regia“ Lösungen erarbeitet, wie bis 2017 durch eine geänderte Linienführung des Fernverkehrs nach Breslau die Wirt-schaftlichkeit von Fernzügen in Richtung Eigenwirt-schaftlichkeit verbessert werden könnte. Voraussetzung ist eine deutliche Verkürzung des Fahrzeiten und die Schließung der Elektrifizierungslücke Hoyerswerda – Horka, wodurch die Geschwindigkeit erhöht und zeit- und kostenintensive Lokwechsel entfallen könnten. Der Senat von Berlin leitet seit September 2014 im Rahmen der „Oder-Partnerschaft“ eine Unterarbeitsgrup-pe „Berlin-Breslau“, in der Berlin und Brandenburg mit allen deutschen und polnischen Akteuren des Bahnver-kehrs nach Lösungen suchen, wie die hohen Kosten des Grenzübertritts von Zügen (z.B. durch Vereinfachung langwieriger und kostenintensiver Zulassungsprozeduren) gesenkt werden können. Ziel der Unterarbeitsgruppe ist es außerdem touristische Akteure (Hotels, Kurorte in Nie-derschlesien) sowie die Akteure des Flugverkehrs in der Region Berlin mit den EVU zu vernetzen, mit dem Ziel, bis 2017 mindestens drei durchgehende Zugpaare Berlin – Breslau zu realisieren. Frage 3: Aus welchem Grund werden die o. g. IC-Verbindungen eingestellt? Antwort zu 3: Die Gründe für die Einstellung des „EC Wawel“ und des „EC Vindobona“ sind unterschiedlich: DB Fernverkehr bietet seit 2013 parallel zum EC „Wawel“ auf der Relation Berlin – Breslau – Krakau IC-Busse an. In den Bussen werden alle DB Fahrpreis-Angebote anerkannt und die Fahrzeit ist kürzer. Die kür-zeren Fahrzeiten können allerdings nur dadurch realisiert werden, dass viele brandenburgische und polnische Un-terwegshalte (z.B.die Großstädte Cottbus und Liegnitz) nicht mehr bedient werden und der Bus ohne Halt die Autobahn bis Breslau benutzt. Das Parallelangebot Bus – Bahn hat dazu geführt, dass sich die ohnehin nicht sehr hohen Fahrgastzahlen im EC „Wawel“ halbiert haben. Nach Auskunft der PKP Gene-ralvertretung in Berlin soll dieser Bus – Parallelbetrieb nicht mit der PKP Intercity und dem Polnischen Infra-strukturministerium abgestimmt worden sein. Dies hatte zur Folge, dass das polnische Infrastrukturministerium die Zuschüsse für den Eurocity Wawel gestrichen hat. Da-raufhin wurde die zeitweilige Einstellung dieses Zuges beschlossen. Im Gegensatz zum EC „Wawel“ zeichnet sich der EC „Vindobona“ durch eine hohe Auslastung und hohe Be-setzungszahlen bzw. „Eigenwirtschaftlichkeit“ aus. Diese umsteigefreie Verbindung ist beliebt im touristischen Verkehr von Berlin nach Östereich und im Städtetouris-mus Wien – Berlin. Die DB hatte den Ländern bereits im Jahr 2012 mitge-teilt, dass sie aus unternehmensstrategischen Gründen beabsichtigt, die Kooperation mit der tschechischen Staatsbahn CD zu kündigen, um alternativ mit einem privaten tschechischen EVU den Betrieb nach Prag anzu-bieten. Seit kurzem ist bekannt, dass diese Kooperation doch nicht zu Stande kommt. In der Zwischenzeit hat die CD die Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Bun-desbahnen (ÖBB) intensiviert und bietet zum Fahrplan-wechsel auf der Relation Prag – Wien – Graz mit moder-nen Fahrzeugen des Produktes „RailJet“ im Taktfahrplan ein attraktives Fernverkehrsangebot an. Die DB Fernverkehr musste daher die Kooperation mit der CD wieder aufnehmen. Anstelle der Verbindung nach Wien wird ab dem Fahrplanwechsel eine zusätzliche Verbindung von Berlin über Prag nach Budapest angebo-ten. Eine Abstimmung der Fahrpläne mit dem „RailJet“ war nicht mehr möglich, sodass ein Umsteigen in Prag mit längeren Wartezeiten für die Anschlusszüge nach Wien notwendig ist. Der Berliner Senat teilt die Auffassung der EU Kom-mission und des Verkehrsausschusses des Europaparla-ments, dass die Kooperation und Kommunikation der staatlichen EVU der Europäischen Union, die bisher den grenzüberschreitenden Eisenbahnfernverkehr betreiben, verbessert werden muss. Berlin, den 13. Oktober 2014 In Vertretung C h r i s t i a n G a e b l e r ………………………….. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 14. Okt. 2014)

Bahnverkehr + Regionalverkehr + S-Bahn: Lokführerstreik in Berlin und Brandenburg Eine Bahnlinie fährt immer noch nicht, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/lokfuehrerstreik-in-berlin-und-brandenburg-eine-bahnlinie-faehrt-immer-noch-nicht/10806756.html Der #Lokführer-#Streik bei der Bahn ist zu Ende. Der #S-Bahn-Verkehr läuft wieder weitgehend. Allerdings entfällt noch immer die Linie #S45 – und die #S75 verkehrt nur im 20-Minuten-Takt. Am Ende hat es dann doch fast vier Stunden gedauert, bis die Behinderungen durch den #Lokführerstreiks bei der S-Bahn behoben waren. Kurz vor 10 Uhr rollten auf fast allen Linien wieder Züge, allerdings nicht im gewohnten Takt. Eine Ausnahme waren die S 45 und S 85, die auch bis 22 Uhr noch nicht wieder im Betrieb waren. Danach rollte auch die S85 wieder an, nur bei der S45 ging bis Redaktionsschluss noch nichts. Obendrein gab es am Mittwoch um die Mittagszeit herum eine Stellwerksstörung, wegen der Züge zwischen Ostbahnhof und Lichtenberg ausfielen. Um 6 Uhr hatte die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ihre Aktion beendet. Bahnsprecher Burkhard Ahlert hoffte am Morgen, dass sich der S-Bahnverkehr bis zum Mittag normalisiert haben werde. Wie am Bahnhof Wollankstraße erzählten die Anzeigetafeln auf den Stationen vom Streik: „Zug fällt aus“, „Zug fällt aus“, „Zug fällt aus“, „S1 Wannsee – 18 Minuten“, war hier an der Grenze zwischen …