Bahnverkehr + Regionalverkehr: Weitere Ausdünnung des grenzüberschreitenden Zugangebotes zwischen Deutschland und Polen ab 1. September 2015

(30.7.2015) Ab 1. September 2015 ist auch die eine tägliche, #grenzüberschreitende #Regionalzugverbindungen von #Frankfurt (Oder) nach #Poznan Geschichte. Wie das polnische Verkehrsunternehmen „#Przewozy Regionalne“ in einer Pressemitteilung heute bekannt gab, werde man sich auf die regionalen Zugverbindungen innerhalb Polens beschränken, nachdem das Polnische #Transportministerium entschieden habe, die grenzüberschreitenden Zugangebote nicht mehr mitzufinanzieren. Nachdem Anfang März 2015 ebenso überraschend die Zugverbindungen von Görlitz nach Breslau gestrichen wurden, ist (auch wenn es nur um ein Zugpaar handelt) der Trend unübersehbar. Europa wächst auf der Straße zusammen. Bestehende, grenzüberschreitende Bahnverbindungen werden zur Seltenheit. Der DBV-Landesverband appelliert wiederholt und eindringlich an die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung, endlich konkrete Schritte zu gehen. So ist beispielsweise der im Dezember 2012 zwischen Deutschland und Polen ausgehandelte Vertrag zum Ausbau der Bahnstrecke zwischen Angermünde und Stettin immer noch nicht durch den Bundestag bestätigt. Die Verhandlungen zur Ertücktigung dieser knapp 50 Kilometer langen Strecke zogen sich über neun Jahre hin! Der Link zur Pressemeldung finden Sie hier. Pressekontakt: Frank Böhnke, Landesvorsitzender, Ruf 01 77 / 8 93 43 94 Über den Deutschen Bahnkunden-Verband (DBV): Als „Lobby der Bahnkunden“ versteht sich der Deutsche Bahnkunden-Verband. Dabei vertritt der eingetragene und als gemeinnützig anerkannte Verein sowohl die Interessen von Fahrgästen im Nahverkehr, von Reisenden im Fernverkehr und Kunden im Güterverkehr. 1990 in Berlin gegründet, hat der bundesweit tätige Dachverband heute über 7.500 Mitglieder. Sie sind in Landesverbänden organisiert, die sich wiederum in Regionalverbände, Vereine und Initiativen untergliedern. Parteipolitisch neutral und auch ansonsten unabhängig beschäftigen sich die ehrenamtlichen DBV-Mitglieder mit Themen wie Mobilität auf der Schiene, Infrastruktur, Finanzierung und barrierefreies Reisen. Neben der Interessenvertretung von Bahnkunden erarbeitet der DBV auch alternative Verkehrsmodelle, Verbindungen und gesetzliche Regelungen. Eines der Ziele des Verbraucherschutzvereins ist die Verbesserung des Kundenservices bei der Deutschen Bahn AG. Daneben widmen sich die DBV-Landesverbände der „Bewahrung von eisenbahngeschichtlichen Werten“ und zeichnen Personen bei der Förderung des öffentlichen Verkehrs aus. Spenden und Beiträge sind steuerlich absetzbar. Der Bundesverband ist Mitglied im Europäischen Fahrgastverband EPF, der Allianz pro Schiene und des Klima-Bündnisses.
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Bahnverkehr + Tarife: Zugtickets im Reisebüro Mit der Bahn von Berlin nach Hongkong, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/zugtickets-im-reisebuero-mit-der-bahn-von-berlin-nach-hongkong,10809148,31349888.html Nordkorea? Russland? Rügen? Alles kein Problem. Zwei #Fans des #Schienenverkehrs verkaufen in ihrem Schöneberger #Reisebüro #Zugtickets in alle #Welt – und erfüllen auch #extravagante Wünsche. Mit dem Schlafwagen nach #Pjöngjang in Nordkorea? Nach #Vietnam? Mit dem TGV nach #Aix-en-Provence? Oder doch lieber nach #Schottland, mit einem Nachtzug, in dessen Loungewagen 14 Sorten Whisky ausgeschenkt werden? „Kein Problem“, sagt Peter Koller und zieht die Tastatur seines Computers zu sich heran. „Haben wir im Angebot“, bestätigt Martin Kopetschke und schlägt schon mal sein internationales Kursbuch auf. Extravagante Reisewünsche, die den meisten anderen Fahrkartenverkäufern den Schweiß auf die Stirn treiben würden, stacheln das Duo erst richtig an. Ihre Bahnagentur Schöneberg ist eines der ungewöhnlichsten Reisebüros im Land. Ein etwas wackeliger Tisch mit Computern, eine Sitzecke, einfache Holzregale voll mit Fahrplänen und Karten: Einen Innenarchitekturpreis würde der Laden in der Crellestraße 7 nie bekommen. Dafür gibt es Dekorationsstücke, die zeigen, dass Peter Koller und Martin Kopetschke die merkwürdigsten Reisepläne ernst nehmen – sofern sie mit der Bahn verwirklicht werden sollen. An der Wand hängt ein Abfahrtsplan aus dem Bahnhof Sarajevo, aus einem Bücherstapel ragt ein russischer Streckenatlas heraus. Ganz klar: Hier arbeiten Menschen, die vom Bahnvirus infiziert sind. Und das schon seit langem: „Wir wohnten in der Nähe des Bahnhofs Lichtenberg. Das war der Hauptbahnhof der DDR, da brodelte das Leben“, sagt Kopetschke, der heute 36 Jahre alt ist. Seine Oma wohnte in Altenburg: „Dorthin reisten wir mit dem ,Karlex’, der nach Karlsbad fuhr.“ Eine Tante lebte bei Ostrava: „Hinter ihrem Obstgarten führte eine Bahnstrecke entlang, da sah ich viele ,Brotbüchsen’“ – so nennen Fans die kastenförmigen Regionaltriebwagen in Tschechien. Glücklich in der Ukraine Peter Koller ist in der Bundesrepublik aufgewachsen. Aber auch er verreiste als Kind oft mit dem Zug, was in Westdeutschland …
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S-Bahn-Verkehr nicht betroffen – Berliner Stadtbahn ab Ende August gesperrt Alle Jahre wieder: Die Berliner Stadtbahn wird wegen umfangreicher Bauarbeiten an Bahnsteigen, Brücken und Gleisen gesperrt., aus rbb-online.de

http://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2015/07/sperrung-stadtbahn-berlin-august-november.html Alle Jahre wieder: Die Berliner #Stadtbahn wird wegen umfangreicher #Bauarbeiten an Bahnsteigen, Brücken und Gleisen #gesperrt. Und zwar dieses Mal komplett und mehr als zwei Monate lang. Ursprünglich sollte die wichtigste #Ost-West-Bahnverbindung der Region sogar noch länger dicht bleiben. Der S-Bahn-Verkehr bleibt von den Sperrungen verschont. Zugreisende und Pendler müssen in Berlin ab Ende August mehr Zeit einplanen. Wegen Bauarbeiten wird die Stadtbahn vom 28. August bis zum 2. November gesperrt. Betroffen sind Fernzüge und der Regionalverkehr. Die S-Bahn bleibt aber von den Sperrungen verschont. Eigentlich sollte die #Totalsperrung der Stadtbahn sogar drei Wochen länger dicht bleiben. Geänderte Baupläne ermöglichten aber eine frühere Freigabe, wie die Deutsche Bahn am Dienstag mitteilte. Die längeren Einschränkungen bis zum 23. November gelten aber noch am Bahnhof Friedrichstraße. Erhebliche Einschränkungen im Regionalverkehr Fernzüge werden während der Stadtbahnsperrung umgeleitet und halten im Tiefgeschoss des Hauptbahnhofs. Im Regionalverkehr sind die Einschränkungen für Fahrgäste größer: Die Regionalexpress-Linien RE1, RE2, RE7, RE14 sowie RB21/22 sind dann unterbrochen. Fahrgäste müssen längere Fahrtzeiten in Kauf nehmen und etwa in die S-Bahn umsteigen. Rund 35.000 Fahrgäste werden täglich von der …
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Draisine + Bahnverkehr: Auf leisen Schienen: Mit der Draisine durch den Fläming, aus Aachener Zeitung

https://www.aachener-zeitung.de/ratgeber/reisen/auf-leisen-schienen-mit-der-draisine-durch-den-flaeming-1.1136576 #Zossen. Es riecht nach Kiefern und nach Moos, wenn man Brandenburg auf #Schienen durchquert. Nein, der Duft kommt nicht durch die Klimaanlage ins Zugabteil eines ICEs – er hängt in den Wäldern entlang der #Draisinen-Strecke zwischen Zossen und #Sperenberg. Züge fahren hier schon seit 1998 nicht mehr, jetzt sind es Draisinen, auf denen Besucher des #Flämings über die Schienen rollen. Der erste Halt auf der Strecke ist der Bahnhof #Mellensee. Von Zossen aus sind es fünf Kilometer zu dem denkmalgeschützten Gebäude. Mit der Fahrrad-Draisine ist die Strecke in einer knappen Stunde zu schaffen. Wer ins Schwitzen gekommen ist, den lockt das rot-gelb gestrichene Holzhäuschen an, das neben dem alten Bahnhofsgebäude steht. „Erfrischungshalle” ist in weißen Buchstaben zu lesen, schon in den 1920er Jahren kamen Ausflügler hierher. Heute betreibt Hans-Peter Schoppe den Kiosk. Nach 15 Jahren als Gastronom in Berlin hatte er die Nase voll von Großstadt-Mief und Hektik: „Die Seen waren es, die es mir hier angetan haben”, sagt er. Der Mellensee ist von seinem Kiosk nur ein paar hundert Meter entfernt. Hier wird im Sommer gebadet – und ganzjährig gefischt. „Dorf der Fischer” wird der Ort auch genannt. Wer dem Hauptstadtreiben für einige Zeit entkommen möchte, ist hier im brandenburgischen Fläming richtig: Keine 50 Kilometer südlich von Berlin landet man mitten im Grünen. Und auf der Weiterfahrt von Mellensee Richtung #Rehagen kommt man der Natur auf der Draisine so richtig nah: Kiefern und Birken bilden ein Blätterdach über den Schienen. Still ist es, außer Vogelgezwitscher und dem gleichmäßigen Kratzen der Draisine-Räder auf …
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VBB + Bahnverkehr: Berlin/Brandenburg: VBB-Qualitätsanalyse Netzzustand 2014

http://www.lok-report.de/ Die Qualität des Schienennetzes in Berlin und Brandenburg hat sich im vergangenen Jahr wieder leicht verbessert. Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich die Anzahl der netzbedingten Geschwindigkeitseinbrüche von 533 auf 505. Dennoch bedarf es weiterer Anstrengungen, um den Zustand des Netzes weiter zu verbessern: 2014 waren fast neun Prozent der Schieneninfrastruktur aufgrund von Mängeln nicht mit der eigentlichen Streckengeschwindigkeit befahrbar. Die Folge: Bahnreisende im Eisenbahn-Regionalverkehr sind länger unterwegs als nötig. Seit 2007 veröffentlicht der #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) jedes Jahr die „#Qualitätsanalyse #Netzzustand“, die den Zustand des #Regionalverkehr-Streckennetzes in Berlin und Brandenburg untersucht. Die Analyse zeigt Mängel auf, die zu Geschwindigkeitseinbrüchen führen und dokumentiert notwendige Verbesserungen, die im Verantwortungsbereich des Infrastrukturbetreibers DB Netz AG liegen. Eine Kurzfassung der Qualitätsanalyse Netzzustand steht im Internet unter zur Verfügung. „Der Zustand des Schienennetzes im Verbundgebiet hat sich in den letzten Jahren stetig verbessert“, resümiert VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel. „Diese erfreuliche Entwicklung muss auch in Zukunft verstärkt fortgesetzt werden. Der Instandhaltungs- und Modernisierungsbedarf ist weiterhin enorm. Bei Bauprojekten muss aber auch vorab der künftige Fahrplan stärker in den Fokus rücken. Wir brauchen eine vorausschauende Infrastrukturpolitik, die einen vernetzten Taktverkehr im Blick hat und den Fahrgästen nach Abschluss der Bauarbeiten gut aufeinander abgestimmte Ankunfts- und Abfahrtzeiten anbieten kann.“ Im Jahr 2014 wurden im gesamten Untersuchungsnetz 505 Geschwindigkeitseinbrüche mit einer Gesamtlänge von 403,9 km festgestellt. Insgesamt sind somit 8,9% des Netzes nicht mit der eigentlichen Streckengeschwindigkeit befahrbar. Die hieraus theoretisch errechneten Fahrzeitverluste bei einer Fahrt über alle Strecken (hin und zurück) summieren sich dabei auf 2 Stunden und 40 Minuten. Gegenüber 2013 stellt das eine Verkürzung um 20 Minuten dar. Im Vergleich zum Jahr 2007 hat sich die Summe der Fahrzeitverluste sogar um knapp 90 Minuten verringert. Die Investitionen der vergangenen Jahre in die Infrastruktur führten demnach zu einer deutlichen Verbesserung des Netzzustandes. Die höchsten Zeitgewinne gab es hauptsächlich nach Abschluss von im Jahr 2013 erfolgten Baumaßnahmen. Konkret betrifft dies die Abschnitte: • Oranienburg – Fürstenberg (Havel) • Golm – Berlin-Schönefeld Flughafen • Berlin-Spandau – Neustadt (Dosse) Zusätzliche Zeitverluste gegenüber 2013 wurden auf den folgenden Abschnitten gemessen: • Berlin Ostbahnhof – Erkner • Blankenfelde – Luckau-Uckro • Brandenburg – Rathenow Auf der Frankfurter Bahn und der Dresdener Bahn führen insbesondere die laufenden Baumaßnahmen zu vorübergehenden Einschränkungen der Geschwindigkeit. Bei der Strecke Brandenburg-Rathenow ist ein Brückenmangel hinzugekommen. 53 Prozent der festgestellten Zeitverluste durch Geschwindigkeitseinbrüche sind auf Mängel zurückzuführen. Der Großteil dieser Mängel, rund 51 Prozent sind ältere Mängel, die in den Fahrplan eingearbeitet sind. Nur etwas mehr als zwei Prozent sind im laufenden Fahrplan aufgetretene Mängel, die von der DB Netz AG als „Langsamfahrstellen“ bezeichnet werden. Die übrigen Geschwindigkeitseinbrüche sind mit ca. 45 Prozent auf nicht ausreichend dimensionierte Anlagen zurückzuführen. Ein Beispiel hierfür sind Bahnübergänge bei denen Züge auf bis zu 10 km/h abbremsen müssen, weil sie ohne technische Sicherung ausgestattet sind. Nur etwa zwei Prozent der Geschwindigkeitseinbrüche sind auf laufende Baustellen zurückzuführen. Handlungsbedarf besteht unverändert auf der Frankfurter Bahn zwischen Berlin Ostbahnhof und Erkner und auf der Dresdner Bahn zwischen Blankenfelde und Elsterwerda. Hier laufen die Arbeiten zur Sanierung und zum Ausbau der Strecke bereits. Darüber hinaus besteht hoher Handlungsbedarf im südlichen Teil des Berliner Außenringes sowie zwischen Berlin Jungfernheide und Berlin-Spandau. Noch nicht beseitigt wurde der kilometerlange Geschwindigkeitseinbruch bei Passow (Uckermark) an der Strecke Angermünde-Stettin, so dass auch hier weiterhin ein hoher Handlungsbedarf besteht. Im VBB-Gebiet war im Jahr 2014 die Linie RE7 zwischen Wünsdorf-Waldstadt und Medewitz am stärksten durch die Geschwindigkeitseinbrüche beeinträchtigt. Diese Linie befährt sowohl die Dresdner Bahn, als auch den südlichen Berliner Außenring und die Frankfurter Bahn. Der Zeitverlust für Hin- und Rückrichtung summiert sich insgesamt auf mehr als 18 Minuten. Fast genauso groß ist in 2014 der Zeitverlust der Linie RB36 zwischen Berlin-Lichtenberg und Frankfurt (Oder) über Königs Wusterhausen und Beeskow. Nach Abschluss des Streckenausbaus zum Dezember 2014 wird hier für 2015 eine Verbesserung erwartet. Da die Linien unterschiedlich lang sind, ist ein direkter Vergleich aller Linien untereinander jedoch nicht möglich. Nach Auswertung der VBB-Netzzustandsanalysen der letzten fünf Jahre ergeben sich deutliche Verbesserungen in der Nutzbarkeit und Verfügbarkeit der für den Regionalverkehr in Berlin und Brandenburg relevanten Gleisanlagen. Die präventiv wirkende Instandhaltungsstrategie der DB Netz AG und das mit den Ländern Berlin und Brandenburg abgestimmte Ausbauprogramm gesamter Streckenabschnitte zeigt sich erfolgreich in der abnehmenden Anzahl von Geschwindigkeitseinbrüchen. in den vergangenen Jahren. Umso bedauerlicher ist es, dass insbesondere in hochbelasteten Abschnitten nach relativ kurzer Betriebszeit bereits wieder mängelbedingte Geschwindigkeitseinbrüche mit entsprechend großen Auswirkungen auf die Fahrgäste festgestellt wurden. Exemplarisch sind z. B. die Lagerschäden an dem erst 2005 fertiggestellten Brückenzug am Berliner Hauptbahnhof oder zuvor die Alkali-Schäden an Schwellen auf der Ausbaustrecke Hamburg-Berlin zu nennen. Die erforderliche Beseitigung dieser Mängel führt bzw. führte zu zusätzlichen Belastungen für die Fahrgäste, die im Rahmen der Methodik des Netzzustandsberichtes nicht abgebildet werden können. Neben dem gezielten Ausbau der Strecken hat die Sicherung der bestehenden Infrastruktur auch in den kommenden Jahren oberste Priorität. Hierzu sind auch weiterhin hohe Investitionen in das Schienennetz erforderlich, damit bestehende Mängel beseitigt und neue Mängel durch präventive Instandhaltungsmaßnahmen gar nicht erst entstehen. Verantwortlich für eine ausreichende Mittelausstattung ist der Bund als Eigentümer der DB Netz AG (Pressemeldung VBB, 13.07.15).
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Flughäfen + Bahnverkehr: Zweiter Hauptstadtflughafen in Sperenberg? Die Idee: Das ICC soll Terminal des BER werden – mit Tunnelanschluss, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/zweiter-hauptstadtflughafen-in-sperenberg-die-idee-das-icc-soll-terminal-des-ber-werden-mit-tunnelanschluss/12023460.html Der Architekt Gisbert #Dreyer will das Kongresszentrum in Berlin zum #Terminal für den #Hauptstadtflughafen umbauen. Von dort soll eine #Schnellbahn nach #Schönefeld fahren – und zu einem Neubau bei #Sperenberg. Mit einem ungewöhnlichen Planungsvorschlag möchte der international renommierte Architekt und Stadtplaner Gisbert Dreyer ein dauerhaftes Verkehrschaos im Süden Berlins nach der Inbetriebnahme des neuen Flughafens #BER verhindern. Da weder die Straßen- noch die Bahnverbindungen nach Schönefeld auch nur ansatzweise in der Lage seien, jährlich 37 Millionen Passagiere zum Flughafen und von ihm weg zu transportieren, schlägt Dreyer ein stadtnahes Terminal A im heutigen #ICC-Gebäude vor. Von dort aus könnte eine unterirdische Bahntrasse über 11 Kilometer die Mehrzahl der Passagiere nach Schönefeld bringen. Da die Flughafenkapazität von BER schon bei der Eröffnung nicht ausreichen wird, schlägt Dreyer außerdem den Neubau eines internationalen neuen Flughafens in Sperenberg vor, der ebenfalls an die Bahntrasse vom ICC ab angebunden werden könnte. Die Entwicklung des stadtfernen und deshalb für einen 24-Stunden-Betrieb geeigneten Sperenberg zum internationalen Hub hält Dreyer für sinnvoll, weil die bisherigen internationalen deutschen Flughäfen Frankfurt/Main und München schon heute an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen und wegen des stark bevölkerten Umlands auch nicht weiter ausgebaut werden dürften. Sperenberg wurde schon in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts als gegenüber Schönefeld deutlicher geeigneterer Flughafenstandort erwogen. Es scheiterte aber letztlich an der Präferenz der Flughafengesellschafter Berlin und Bund für das …
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Fernbus + Bahnverkehr: ‚Fakten’papier Straße – Schiene des IGES-Institutes ist hilfreich, aber parteilich

Bei allen „Gutachten“ sollte man erst darauf schauen, wer der Auftraggeber ist. So ist das gestern vorgestellte „#Faktenpapier Straße – Schiene“ vom Bundesverband Deutscher #Omnibusunternehmen in Auftrag gegeben worden. Natürlich fällt der Vergleich der #Infrastrukturentgelte zwischen Schiene und Straße … richtig: zugunsten der Straße aus. Dennoch ist der Vergleich hilfreich und die dort aufgelisteten Probleme bei den #Finanzierungskreisläufen sollten Anlass zu bundespolitische Korrekturen geben. Die Fakten mögen korrekt sein, die Schlußfolgerungen hieraus jedoch sind tendenziös. Es scheint ganz simpel zu sein. #Mineralölsteueraufkommen plus heutige #Lkw-Maut ergeben ein dickes Plus zugunsten des Straßenverkehrs. Deshalb bedarf es keiner Busmaut, weil: Die Straße finanziert die Bahn. So einfach ist es dann doch nicht. Die Mineralölsteuer Einnahmen aus der Mineralölsteuer dienen nicht ausschließlich der Finanzierung der Straßeninfrastruktur! Laut Wikipedia ist jede Steuer eine „Geldleistung an den Staat ohne Anspruch auf individuelle Gegenleistung“. Die Behauptung, dass die Mineralölsteuer der Straßenbenutzungsbeitrag ist, ist also unzulässig. Die IGES-Stellungnahme versteht die gesamten Mineralölsteuereinnahmen als Beitrag der Straßenverkehrsteilnehmer. Nur: an Kosten tauchen in allen Berechnungen nur Autobahnen und Bundesstraßen auf. Was ist mit den Aufwendungen für den Bau, den Unterhalt und die Erneuerung der Landes- und Kommunalstraßen? Diese Kosten werden in der Stellungnahme unterschlagen und führen so zu enormen Einnahmen und sehr geringen Kosten des Straßenverkehrs. Die Kosten des Straßenverkehrs werden durch Weglassen wichtiger Kostentreiber niedriggerechnet Neben dem Problem, dass der Aufwand für die Landes- und Kommunalstraßen bei der Saldierung in der IGES-Stellungnahme vollständig unberücksichtgt bleibt, besteht noch ein weiteres Problem. Der Straßenverkehr verursacht nicht nur Infrastrukturkosten. Die indirekten Kosten werden in der Stellungnahme noch nicht einmal erwähnt. 2013 betrug der Anteil des Verkehrs an den Treibhausgasemissionen rund 17 Prozent – Hauptverursacher ist der Straßenverkehr! Lärm, Luftschadstoffe, Staus, Unfälle, Zerstörung von Natur und Landschaft gehören zum Beispiel auch auf die Aufwandsseite des Straßenverkehrs. Auch der Aufwand der Straßenmeistereien, der Stromverbrauch von Ampelanlagen und Straßenbeleuchtung gehören dazu – nicht jedoch in der IGES-Stellungnahme. Die Kosten der Eisenbahn werden durch falsche Annahmen künstlich hochgerechnet In der Stellungnahme werden die Kosten für die Fahrt eines Fernverkehrszuges ausschließlich sogenannte „F 1“-Trassen unterstellt. Das sind Strecken, die mit einer Geschwindigkeit über 200 km/h bis 280 km/h befahren werden und entsprechend teuer sind (= 4,85 €/gefahrenem Kilometer). Diese Annahme entspricht nicht den Realitäten. Denn der überwiegende Teil der Zugfahrten findet auf F 2- und F 3-Trassen statt. Sie sind wesentlich preiswerter als F 1-Trassen (F 2 = 3,36 €/gefahrenem Kilometer und F 3 = 3,03 €). Von willkürlich 9 herausgegriffenen, hochbelasteten und stark befahrenen Fernverkehrsmagistralen in Deutschland sind gerade einmal 27 % die teuren Hochgeschwindigkeitstrassen. Ergo sind die Infrastrukturkosten, die durch die IGES beim Schienenpersonenfernverkehr unterstellt werden, zu 73 % überhöht. Fazit Die IGES-Stellungnahme, die im Auftrag des Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmen erstellt wurde, enthält richtige Aussagen und zeigt viele Probleme bei der Finanzierung der Straßen- und Schieneninfrastruktur in Deutschland auf. Sie ist jedoch parteilich zugunsten des Straßenverkehrs. Pressekontakt: Frank Böhnke, Bundesschatzmeister, Ruf 01 77 / 8 93 43 94 Über den Deutschen Bahnkunden-Verband (DBV): Der DBV ist der bundesweit tätige Dachverband für Bahnkunden im Personen- und Güterverkehr. Er wurde 1990 in Berlin gegründet und hat heute über 7.500 Mitglieder (incl. Mitgliedsverbände). Er ist parteipolitisch neutral und unabhängig. Seine Mitglieder arbeiten ehrenamtlich. Der Bundesverband ist Mitglied im Europäischen Fahrgastverband EPF, der Allianz pro Schiene und des Klima-Bündnisses.
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Bahnverkehr + Bahnhöfe: Bis Jahresende letzte Bahnflächen untersucht Kampfmittelsuche unter Oranienburger Empfangsgebäude hat begonnen

http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/9585604/bbmv20150625.html?start=0&c2212428=2207508&itemsPerPage=20&x=1 (Berlin, 25. Juni 2015) Die Deutsche Bahn will bis zum Jahresende ihre #Flächen in #Oranienburg, einschließlich der Strecke bis zum Haltepunkt #Lehnitz, auf Kampfmittel untersucht haben. Seit Mitte Juni werden das #Bahnhofsgebäude und ein Streifen entlang der Stralsunder Straße untersucht. Für diese verbleibenden letzten Flächen sind rund 3.000 Bohrungen notwendig. Für die 117 Bohrungen am und im denkmalgeschützten Bahnhofsgebäude wurde die Erlaubnis der unteren Denkmalschutzbehörde eingeholt. Das Erkunden des #Bahndamms an der Stralsunder Straße ist mit Einschränkungen für den Straßenverkehr verbunden. Auf den bisher untersuchten Fern- und #S-Bahngleisen sowie der Ladestraße wurden insgesamt 313 Verdachtspunkte in drei bis acht Metern Tiefe geöffnet und die gefundenen acht Blindgänger beräumt. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher
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Straßenverkehr + Bahnverkehr: Ruhe auf der Baustelle: Bahn dementiert Baustopp am Bahnhof Schöneweide, aus Berliner Woche

http://www.berliner-woche.de/niederschoeneweide/verkehr/ruhe-auf-der-baustelle-bahn-dementiert-baustopp-am-bahnhof-schoeneweide-d80084.html #Niederschöneweide. Für Passanten und Anwohner ist es offensichtlich: An den #Bahnbrücken am S-Bahnhof #Schöneweide wird seit Wochen nicht gebaut. Berliner-Woche-Leser vermuteten in Zuschriften bereits einen #Baustopp. „Im Juni wurde dem Bezirk auf Nachfrage durch die DB Projektbau mitgeteilt, dass bereits seit 9. März ein Baustopp durch die Bahn AG gegenüber ihrem Auftragsnehmer ausgesprochen wurde. Ursächlich dafür sind notwendige Überarbeitungen der Projektunterlagen, technische Probleme und vertragsrechtliche Auseinandersetzungen zwischen Bahn und ihrem Auftragsnehmer“, teilt der zuständige Stadtrat Rainer Hölmer (SPD) in seinem Bericht an den Ausschuss für Stadtplanung und Tiefbau der Bezirksverordnetenversammlung mit. Bei der Pressestelle Berlin der Deutschen Bahn will man davon so nichts wissen. „Einen Baustopp hat es nicht gegeben. Die Widerlager für die Überbauten der Gleise 2 und 3 sind noch nicht fertiggestellt, sodass diese Überbauten später …
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Bahnverkehr + Radverkehr: Stammbahn erhalten! Kein Ausspielen des Radverkehrs gegen Bus und Bahn

Der DBV-Landesverband hat kein Verständnis für die im Moment geführte Diskussion zur #Entwidmung der #Stammbahntrasse von Schöneberg nach Zehlendorf, um dort einen #Radweg zu bauen. Eine Entwidmung der als #Verkehrsweg #Eisenbahn #planfestgestellten Trasse parallel zur heutigen S-Bahn-Linie 1 würde faktisch das Aus für eine spätere #Reaktivierung bedeuten. Radverkehr und #ÖPNV-Nutzung gehören zum Umweltverbund – der umweltfreundlichen und stadtverträglichen Fortbewegung. Wollen einige Bezirksverordnete wirklich beide wichtigen Verkehrsträger gegeneinander ausspielen, nur weil die Bahntrasse im Moment vielleicht einfacher zu haben ist? Aktuelle Prognosen sagen ein weiteres, deutlichen Ansteigen des Radverkehrs und der Bahn- und Busnutzung in Berlin für die kommenden Jahre voraus. Verlierer ist in Berlin immer der Autoverkehr. Wer vor dem Hintergrund solcher Prognosen fordert, eine innerstädtische Bahntrasse zu entwidmen, denkt kaum an die Zukunft. Vielleicht gehört der Schnellradweg ja eher auf die heutige Standspur einer verschmälerten Bundesstraße 1, die von Schöneberg bis Steglitz autobahnähnlich ausgebaut ist?! Frank Böhnke, Landesvorsitzender des Verbandes, weist auf eine andere Möglichkeit hin: „Wenn es nach Prüfung wirklich keine Alternative geben sollte, als den Radweg auf der Bahnfläche zu verlegen, braucht sie nicht entwidmet zu werden. Der Radweg als Zwischennutzung, auch vielleicht für 15 oder 20 Jahre, ist eine machbare Alternative ohne Fakten zu schaffen, die später vielleicht bereut werden.“ Sollte es jedoch zu einer Entwidmung kommen, wird sich der DBV-Landesverband mit allen gebotenen Möglichkeiten dagegen wehren. Pressekontakt: Frank Böhnke, Landesvorsitzender, Ruf 01 77 / 8 93 43 94 Über den Deutschen Bahnkunden-Verband (DBV): Der DBV ist der bundesweit tätige Dachverband für Bahnkunden im Personen- und Güterverkehr. Er wurde 1990 in Berlin gegründet und hat heute über 7.500 Mitglieder (incl. Mitgliedsverbände). Er ist parteipolitisch neutral und unabhängig. Seine Mitglieder arbeiten ehrenamtlich. Der Bundesverband ist Mitglied im Europäischen Fahrgastverband EPF, der Allianz pro Schiene und des Klima-Bündnis.
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