Der weltweit größte Schienentechnikhersteller #Bombardier will den Dauerkonflikt mit der Deutschen Bahn (#DB) beilegen und die Probleme bei Qualität und fristgerechter Lieferung von Zügen mit neuen Produktionstechniken in den Griff bekommen.
„Es hat sich einiges aufgebaut zwischen uns und der Bahn, bis hin zu Gerichtsverfahren. Bahnchef Rüdiger Grube und ich haben uns jetzt zusammengesetzt, um die strittigen Punkte zu klären. Jahrelange Prozesse nützen keiner Seite“, sagte Lutz Bertling.
Er leitet seit vier Monaten die Schienensparte des Konzerns. Bombardier strebe eine außergerichtliche Einigung an.
Die Niederbarnimer Eisenbahn (#NEB) hat heute auf der internationalen Messe für Schienenwesen #TRAKO in #Danzig den Kaufvertrag für neun neue #Dieseltriebwagen des Typs „LINK“ unterzeichnet – für die NEB ein wichtiger Schritt in Vorbereitung auf die Betriebsaufnahme der Strecken des #Ostbrandenburgnetzes. Insgesamt handelt es sich um ein Investitionsvolumen von 27 Millionen Euro. Die TRAKO in Danzig ist die größte Messe der Bahnindustrie in Polen und eine der größten in Mittel- und Osteuropa. Sie findet seit 1996 alle zwei Jahre statt. Über 400 Aussteller aus rund 17 Ländern präsentieren Ihre neuesten Produkte und Technologien aus den Bereichen Transportsysteme, Schieneninfrastruktur und Logistik. Im Rahmen dieser für die Bahnindustrie bedeutenden Fachmesse unterzeichnete die NEB am heutigen 24. September 2013 mit der polnischen Herstellerfirma PESA den Kaufvertrag für sieben zweiteilige und zwei dreiteilige Fahrzeuge des Typs „LINK“. Die modernen, zweiteiligen dieselmechanischen Triebwagen verfügen über je 140 Sitzplätze, Stellplätze für zwei Elektrorollstühle bzw. Kinderwagen sowie 12 Fahrradstellplätze. Die beiden dreiteiligen Fahrzeuge bieten 200 Sitzplätze und haben ebenfalls Platz für zwei Elektrorollstühle, bieten jedoch 24 Fahrradstellplätze. Zwei umweltfreundliche MTU Dieselmotoren (Euro IIIB Norm) beschleunigen die Triebwagen auf eine Spitzengeschwindigkeit von 140 km/h. Darüber hinaus sind alle LINK-Triebwagen mit Videoüberwachung, leistungsfähiger Klimaanlage, behindertengerechtem WC und visuell-akustischen Informationssystemen für barrierefreies Reisen ausgestattet. Damit erfüllt der LINK alle Anforderungen für den heutigen, modernen Regionalbahnverkehr. Mit dem Kauf der neuen Triebwagen des Typs „LINK“ erwirbt die NEB nach einer langen Pause erneut eigene Dieseltriebwagen, denn bereits Anfang der 1930-er Jahre kamen bis 1946 insgesamt fünf Triebwagen mit diesel-mechanischem Antrieb zur NEB. Die von NEB erworbenen Triebwagen zählten damals zu den modernsten Triebwagen die es gab. Der Verbleib der Fahrzeuge, die bis zur Übergabe an die Reichsbahn 1950 von der NEB betrieben wurden, ist teilweise bis heute unklar. Zum Einsatz werden die neuen LINK-Triebwagen auf den von Berlin-Ostkreuz/Lichtenberg ausgehenden Strecken nach Templin, Werneuchen und Kostrzyn kommen. Ein großer Vorteil ist vor allem, dass die Fahrzeuge sowohl über eine deutsche als auch eine polnische Zulassung verfügen werden. Damit entsprechen sie den Vorgaben für den grenzüberschreitenden Verkehr von Deutschland nach Polen auf der Oderlandbahn (RB26) – der ehemaligen Ostbahn. Eine Weiterführung der Züge bis nach Gorzów ist damit technisch möglich. Die NEB übernimmt ab Dezember 2014 für 10 Jahre die Verkehrsdienstleistung auf den Strecken von Los 1 (RB35, RB36, RB60, RB61, RB63). Ab Dezember 2015 folgt die Übernahme der Strecken von Los 2 (RB12, RB25, RB26, RB54). Auch hier läuft der Verkehrsvertrag bis Dezember 2024. Seit Dezember 2005 und noch bis 2020 bietet die NEB SPNV-Leistungen auf der Strecke der Heidekrautbahn (RB27) an. Im Dezember 2006 übernahm die NEB auch den Betrieb auf der Oderlandbahn (RB26). Fahrgäste profitieren seitdem auf beiden Strecken von schnellen und zuverlässigen Verbindungen von Berlin ins Umland. Die bequeme Fahrt in modernen Zügen, freundliche Kundenbetreuer/-innen und das Angebot von frischem Kaffee und Mineralwasser an Bord der NEB-Züge sind maßgebend dafür, dass die NEB die ersten beiden Plätze in der aktuellen VBB-Kundenzufriedenheitsbefragung 2012 belegte (Pressemeldung NEB, 25.09.13).
Berlin sucht für die Ringbahnlinien der Berliner #S-Bahn einen neuen Betreiber. Der Fahrzeughersteller #Bombardier Transportation stellte nun erste Ideen für die dringend benötigten neuen Züge vor.
http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article120360200/So-sollen-die-neuen-S-Bahn-Zuege-fuer-den-Ring-aussehen.html Rund 380 neue S-Bahn-Wagen werden für den ab 2017 ausgeschriebenen Betrieb der #Ringbahn- sowie mehrerer Zubringerlinien benötigt. Die Züge, die vorwiegend als Vier-Wagen-Einheiten gebaut werden sollen, werden dringend erwartet. Laufen doch ab 2017 die Zulassungen für die Altbaureihen 480 und 485 aus. Erste Ideen, wie die neue S-Bahn für Berlin aussehen könnte, hat jetzt Bombardier Transportation vorgestellt. Der deutsch-kanadische Schienenfahrzeughersteller geht mit einem eigenen Konzept in die S-Bahn-Ausschreibung. Danach will das Unternehmen, das in Berlin und Brandenburg fast 3000 Mitarbeiter beschäftigt, die nächste S-Bahn-Generation nicht nur entwickeln und bauen, sondern auch instand halten. „Alles aus einer Hand. Das senkt die Kosten, fördert die regionale Wirtschaft und verbessert die Zuverlässigkeit“, wirbt Bombardier-Chef Michael Clausecker für sein Konzept, dass er entweder mit der …
Der fuhrende Bahntechnikanbieter #Bombardier Transportation und die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) vertiefen ihre langjahrige erfolgreiche Zusammenarbeit. Gemeinsam stellen Bombardier und die BVG die Materialversorgung fur die 150 #GT6 Fahrzeuge der BVG sicher. Klaus-Dietrich Matschke, Direktor Unternehmensbereich Strassenbahn der BVG, sagte: ‚Die BVG und Bombardier tragen zur Zuverlassigkeit des Strassenbahnbetriebes in Berlin durch die Langzeit-Verfugbarkeit der Originalteile fur unsere Strassenbahn-Flotte bei. Damit unterstutzt Bombardier auch das strategische Ziel der BVG, mehr und zufriedenere Fahrgaste zu gewinnen.“ Die Materialbedarfsplanung fur mehr als 400 Ersatzteile beinhaltet das Bestandsmanagement fur korrektives Material, das Lieferantenmanagement, die Komponentenreparaturen, das Obsoleszenz-Management und die Lagerverwaltung in den BVG Betriebshofen Berlin-Lichtenberg und Berlin-Marzahn, sowie den Transport und die Logistik dieser Ersatzteile. Dabei garantiert Bombardier eine Materialverfugbarkeit von 98% fur kritische Ersatzteile. Bombardier Transportation hat seinen weltweiten Hauptsitz in Berlin und bietet einer Vielzahl von Kunden in uber 60 Landern verschiedene Produkte und Dienstleistungen. Uber 100.000 Schienenfahrzeuge von Bombardier sind rund um den Globus unterwegs. Die Bombardier GT6 Flotte wird seit 1994 von der BVG eingesetzt (Pressemeldung Bombardier, 20.09.13).
Die #Deutsche Bahn muss einem Medienbericht zufolge noch länger auf neue #ICEs warten. Die Lieferung von 16 #Siemens-ICEs des Typs #Velaro D verzögere sich erneut, berichtet das Magazin „Focus“. Mit einer Übergabe der ersten Züge an die Bahn sei erst ab April 2014 zu rechnen. Damit stünden die dringend benötigten ICEs definitiv nicht für den #Winterfahrplan zur Verfügung, der ab 15. Dezember 2013 gilt. „Wir haben bis heute keinen verbindlichen Lieferplan für die neuen ICE3-Züge von Siemens erhalten“, sagte Bahn-Vorstand Ulrich Homburg dem Magazin. Ursprünglich sollten die 16 Züge dem Bericht zufolge bereits Ende 2011 ausgeliefert werden. Der Termin verschob sich aber mehrfach wegen Zulassungsproblemen und technischer Mängel. Eine endgültige Freigabe des #Eisenbahn-Bundesamt (#EBA) fehlt laut dem Bericht …
Die private Ostdeutsche Eisenbahn (Odeg) kann endlich ihren Fuhrpark komplettieren. Mit mehr als einem halben Jahr Verspätung wurde jetzt der letzte von 16 Doppelstock-Triebzügen des Typs Kiss ausgeliefert, wie Odeg-Chef Arnulf Schuchmann bestätigte. Voraussichtlich an diesem Wochenende soll der Zug in Betrieb gehen. Ursprünglich sollten die Fahrzeuge des Berliner Herstellers Stadler bereits im Dezember 2012 auf den Regionalexpress-Linien RE2 (Wismar–Berlin–Cottbus) und RE4 (Rathenow–Berlin–Jüterbog) im Einsatz sein. Doch Probleme bei der Zulassung durch das Eisenbahn-Bundesamt und Verzögerungen bei der Herstellung sorgten für Zeitverzug. Erst im Januar fuhren die ersten Kiss-Züge auf der Linie RE4. Deutsche Bahn musste lange aushelfen Auf dem RE2, der zweitwichtigsten Regional-Express-Linie in Berlin und Brandenburg, musste hingegen monatelang …
Die #S-Bahn in Berlin steht vor der nächsten Krise: Der Berliner Fahrgastverband #Igeb warnte bereits vor Monaten vor erheblichen Einschnitten im Verkehrsangebot, wenn der Verkehrsvertrag mit der Deutschen Bahn Ende 2017 ausläuft. Inzwischen ist klar: Die Fahrgäste müssen sich auf einen jahrelangen #Notbetrieb mit alten Zügen einstellen. Es wird immer unwahrscheinlicher, dass die ab Ende 2017 dringend benötigten 200 neuen Doppelwagen für das Schnellbahnnetz in Berlin vorhanden sein werden. Grund dafür ist das schleppende #Wettbewerbsverfahren zur Suche nach einem neuen Betreiber für die wichtige Ringbahn und drei S-Bahn-Linien. Die europaweite #Ausschreibung des Milliardenauftrags war von Berlin und Brandenburg bereits im Sommer 2012 in Gang gesetzt worden, musste aber wegen eines juristischen Einspruchs das aktuellen S-Bahn-Betreibers, der Deutschen Bahn, im April dieses Jahres faktisch neu gestartet werden. Bisher ist nicht einmal die erste Phase …
Fahrplan zu eng gestrickt Nach der verspäteten Einführung der Kiss-Züge auf den RE-Linien 2 und 4 und Kinderkrankheiten wie Türstörungen und zu kalte Klimaanlagen, zieht Odeg-Geschäftsführer Arnulf Schuchmann Zwischenbilanz: „Inzwischen funktioniert der Betrieb recht ordentlich, auch wenn einiges besser sein könnte.“ Havelland. Die Niederlassung der Ostdeutschen Eisenbahngesellschaft (Odeg) in der Berliner Möllendorffstraße ist mit farbigen Gemälden geschmückt, auf denen die Fahrzeugflotte des Unternehmens verewigt ist. Im Flur hängt ein Ölbild mit einem Kiss-Zug. Gelb-grüne Bahnen dieses Typs aus dem Hause Stadler fahren auf den Regionalexpresslinien RE 2 (Wismar–Cottbus) und RE 4 (Stendal/Rathenow–Jüterbog) und somit auf wichtigen Pendlerstrecken durchs Havelland. Die Odeg hatte beide Linien im Dezember 2012 von der Deutschen Bahn übernommen. Nach der verspäteten Einführung der Kiss-Züge – die Genehmigung ließ auf sich warten – und Kinderkrankheiten wie Türstörungen und zu kalte Klimaanlagen, zieht Odeg-Geschäftsführer Arnulf Schuchmann Zwischenbilanz: „Inzwischen funktioniert der Betrieb recht ordentlich, auch wenn einiges …
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/nahverkehr-wettbewerb-um-s-bahn-zieht-sich-hin,10809148,23484798.html Berlin – Ein neuer S-Bahn-Betreiber soll es besser machen. Doch der Zeitplan für die Ausschreibung des Verkehrs auf dem Ring und im Südosten Berlins gerät immer mehr ins Wanken. Jetzt gibt es auch noch Streit unter potenziellen Bewerbern. Mit Hilfe einer Ausschreibung soll ein Unternehmen gesucht werden, das auf dem Ring und im Südosten Berlins einen besseren S-Bahn-Service bietet. Doch das Verfahren zieht sich hin. Die Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge wurde zum dritten Mal verlängert – diesmal um drei Wochen bis zum 15. Juli. Außerdem gibt es nach Informationen der Berliner Zeitung Streit unter den potenziellen Bewerbern. Weil sich das Verhältnis zwischen der Deutschen Bahn (DB) und der Bahnindustrie rapide verschlechtert hat, könnte es anders als beabsichtigt doch …
Der S-Bahn droht ein neuer Fahrzeug-Engpass. Weil Ersatz fehlt, sollen betagte Züge bis 2023 weiter fahren. Viel Zeit ist schon vergangen, lange wurde diskutiert und gestritten. Darum geht kein Experte mehr davon aus, dass die ersten neuen S-Bahn-Züge wie bisher vom Senat angekündigt Ende 2017 fertig werden. Auch die S-Bahn Berlin GmbH hält das nicht mehr für möglich. Denn das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn stellt sich nach Informationen der Berliner Zeitung darauf ein, dass seine ältesten Fahrzeuge, die dann eigentlich ausgemustert werden sollten, maximal noch bis 2023 im Einsatz bleiben müssen. „Unser Expertenkreis erarbeitet dazu ein Konzept, mit dem wir dann in diesem Herbst zum Eisenbahn-Bundesamt gehen wollen“, sagte ein S-Bahn-Manager. Für die Fahrgäste steht viel auf dem Spiel. Ihnen droht eine neue S-Bahn-Krise mit vielen Zugausfällen, wenn die Altbau-Züge nicht mehr fahren dürften. Ohne dass es Ersatz gäbe, würden rund 300 Wagen, fast ein …