Tarife + Bahnindustrie: DEUTSCHE BAHN Fahrkartenpreis im Fernverkehr sinkt um zehn Prozent, aus Handelsblatt

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/deutsche-bahn-fahrkartenpreis-im-fernverkehr-sinkt-um-zehn-prozent/25038294.html?ticket=ST-8861998-gMhSUR2hmnLSlp0Upue6-ap1

Die #Fahrpreise im #Fernverkehr der #Deutschen Bahn sollen um zehn Prozent #sinken. Der Staatskonzern kündigte zudem an, ab Ende 2022 zusätzlich 30 neue Hochgeschwindigkeitszüge zu kaufen.

#Billiger Bahnfahren für das Klima: Fahrgäste der Deutschen Bahn dürfen sich auf den ersten #Preisnachlass seit 17 Jahren einstellen. Sobald eine von der Bundesregierung geplante Steuersenkung in Kraft getreten ist, werden die #Tickets im Fernverkehr zehn Prozent günstiger. Das kündigte die Bahn am Freitag an. Die billigste ICE-Fahrkarte wird dann 17,90 Euro statt 19,90 Euro kosten, mit Bahncard-Rabatt bleiben noch 13,40 Euro statt 14,90 Euro. Die sonst zum Jahresende übliche Preiserhöhung fällt in diesem Jahr im Fernverkehr aus.

Die Bundesregierung hatte am Freitag vereinbart, für mehr Klimaschutz das Bahnfahren billiger und Flüge teurer zu machen. Die Mehrwertsteuer auf Bahnfahrten von mehr als 50 Kilometern soll von 19 auf 7 Prozent sinken. Bei kürzeren Strecken gilt …

Bahnindustrie will führende Rolle beim Klimaschutz übernehmen, aus Handelsblatt

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/mobilitaet-bahnindustrie-will-fuehrende-rolle-beim-klimaschutz-uebernehmen/25025100.html?ticket=ST-17284194-sFZlcrUKU1bKJLtm6kk2-ap5

Der #Mobilitätssektor ist das Sorgenkind im #Klimaschutz. Die #Bahnindustrie will erreichen, dass sich das ändert. Dazu braucht sie aber die Politik.

Es ist nicht so, als würden die Regierungsparteien in ihren diversen Papieren zur Vorbereitung des Klimakabinetts am Freitag die künftige Rolle des Verkehrsträgers #Schiene unberücksichtigt lassen. Im Beschluss des CDU-Vorstands vom Montag dieser Woche etwas spielen Investitionen ins Schienennetz, der Ausbau von #Hochgeschwindigkeitsstrecken, verbesserte Angebote an Fern- und Nachtzügen sowie der #diskriminierungsfreie Zugang privater Anbieter zum öffentlichen Schienennetz eine wichtige Rolle. Auch die Steigerung der Attraktivität des Gütertransports auf der Schiene wird als wichtiges Ziel betont.

Die Branche sieht allerdings die Gefahr, dass es bei Absichtserklärungen bleibt und der Verkehrsträger Schiene sich am Ende mit wenig zufrieden geben muss. Das CDU-Klimakonzept stecke zwar den richtigen Kurs ab, sagte Ben Möbius, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Bahnindustrie (VDB) …

Bahnindustrie: Abfall an Gleisflächen der Deutschen Bahn in Berlin aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Wie viel #Abfall fällt nach Kenntnis des Senats jährlich an #Gleisflächen der #Deutschen Bahn in Berlin an?
Antwort zu 1:
Die DB Netz AG, PD Berlin hat hierzu mitgeteilt:
„Durch die DB Netz AG, PD Berlin werden jährlich bis zu 100 t Abfälle mit konventionellen
Reinigungsverfahren im Bereich der Gleisanlagen entsorgt. Zusätzlich wird mit
maschinellen Verfahren eine Gleisreinigung im Bereich von Bahnsteigen im S-Bahn-Netz
durchgeführt, welche je nach Verschmutzung schätzungsweise weitere 120 t Abfälle
hervorbringen.“
Frage 2:
Wer ist für die Abfallentsorgung auf diesen Flächen zuständig?
2
Antwort zu 2:
Die Zuständigkeit für die Abfallentsorgung liegt beim jeweiligen Verursacher. Kann dieser
nicht ermittelt werden, liegt die Zuständigkeit bei dem Eigentümer des Grundstücks.
Innerhalb des DB Konzernes sind nach Angaben der DB Netz AG, PD Berlin in der Regel
die Konzernunternehmen DB Station & Service AG, DB Immobilien und DB Netz AG
zuständig.
Frage 3:
Wie oft wird Abfall an Gleisflächen der Deutschen Bahn in Berlin eingesammelt und entsorgt? Von wem bzw.
in wessen Auftrag?
Antwort zu 3:
Die DB Netz AG, PD Berlin hat hierzu mitgeteilt:
„Für die Reinigung von Gleisrandbereichen und des Gleisbereiches seitens der DB Netz
AG werden mehrere Dienstleister mit der Zusammenstellung und Entsorgung von Abfällen
beauftragt. Die Beseitigung findet sowohl zyklisch wie auch mittels einzelner,
konzentrierter Beräumungen statt.“
Frage 4:
Welche Kosten entstehen durch die Abfallentsorgung an Gleisflächen?
Antwort zu 4:
Die DB Netz AG, PD Berlin wendet nach ihren Angaben jährlich ca. 1,05 Mio. € für die
Beseitigung von Abfällen auf. Davon entfallen ca. 750.000 € auf die zyklische Reinigung.
Frage 5:
Gibt es Gespräche zwischen Senat und Deutscher Bahn zur Entsorgung von Abfall auf den Gleisflächen der
Deutschen Bahn? Wenn ja, seit wann und gibt es bereits Resultate? Wenn nein, wann werden diese
aufgenommen?
Antwort zu 5:
Nach Angaben der DB Netz AG, PD Berlin stimmt sie sich punktuell im Rahmen
konzentrierter Bereinigungsaktionen oder für HotSpots mit Bezirken und weiteren
zuständigen Ämtern ab. Die DB Netz AG ist stark daran interessiert, Gespräche mit dem
Ziel zu führen, wie die illegale Entsorgung von Abfällen auf Grundstücken im Raum Berlin
mittels geeigneter Maßnahmen verhindert oder eingedämmt werden kann.
Frage 6:
Gibt es Strafen für die Deutsche Bahn, wenn der Abfall nicht entsorgt wird? Wenn ja, wie hoch und werden
diese beglichen? Wenn nein, warum nicht?
3
Antwort zu 6:
Strafen werden gegen die Verursacher von illegalen Abfällen erhoben. Die DB Netz AG
hat mitgeteilt, dass sie illegale Ablagerungen zur Anzeige bringt, wenn Hinweise auf den
Verursacher bei der Entsorgung gewonnen werden können.
Frage 7:
Wie will der Senat darüber hinaus gegen die Vermüllung von Bahnhofsgleisen vorgehen?
Antwort zu 7:
Am 10. Mai 2019 wurde in der 92. Umweltministerkonferenz auf Vorschlag des Landes
Berlin ein Antrag „Verminderung von Kunststoffabfalleintrag und sekundärem Mikroplastik
in die Umwelt durch verbesserte Reinigung von Bahnanlagen und entlang bundeseigener
Schienenwege“ beschlossen. Die Umweltministerinnen/Umweltminister, Umweltsenatorin/
Umweltsenatoren der Länder bitten den Bund als Eigentümerin darauf hinzuwirken, dass
Bahnanlagen häufiger gereinigt werden, und dass entlang bundeseigener Schienenwege
ebenfalls eine häufigere Reinigung erfolgt, um insbesondere Kunststoffabfälle
einzusammeln, bevor sie Landschaft, Boden und Gewässer verunreinigen und zu
Mikroplastik zerfallen können.
Berlin, den 06.09.2019
In Vertretung
Stefan Tidow
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Bahnindustrie: Neues Außendesign für ICE-Züge: Roter Streifen wird grün Alle 280 ICE-Züge erhalten am ersten und letzten Wagen grünen Streifen als Symbol der klimafreundlichen Bahn, aus DB

https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Neues-Aussendesign-fuer-ICE-Zuege-Roter-Streifen-wird-gruen–4414872

Alle 280 #ICE-Züge erhalten am ersten und letzten Wagen #grünen Streifen als Symbol der #klimafreundlichen Bahn • Dr. Richard Lutz: „Beim Klimaschutz gehen wir voran“ • Von #Mehrwertsteuersenkung würden Bahnkunden 1:1 profitieren
Die Deutsche Bahn (DB) macht ihre Rolle als #Umweltvorreiter auf ihren Zügen sichtbar und verändert dafür das Außendesign ihrer rund 280 ICE-Züge: An den beiden Wagen mit dem markanten ICE-Profil an der Spitze und am Ende des Zuges wird der rote Streifen durch einen grünen ersetzt. Ein zusätzliches grünes Stecker-Symbol zeigt, dass alle Fernverkehrszüge mit 100 Prozent #Ökostrom unterwegs sind. Der DB-Vorstandsvorsitzende Dr. Richard Lutz und Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur, stellten heute in Berlin den ersten ICE im neuen Design vor.

Dr. Richard Lutz: „Kein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn. Als größtes Mobilitätsunternehmen in Deutschland ist es unser Anspruch, beim Klimaschutz voranzugehen. Mit den grünen ICE setzen wir ein starkes Zeichen.“

Enak Ferlemann: „Deutschland braucht eine starke Schiene. Wer echten Klimaschutz will, kommt an der Bahn nicht vorbei. Der grüne ICE ist das richtige Signal zur richtigen Zeit.“

Seit 2018 fahren alle ICE mit 100 Prozent Ökostrom. Mit der kompletten Umstellung auf regenerative Energien hat die DB allein 2018 rund 1,4 Millionen Tonnen CO2 eingespart. Das entspricht der CO2-Bilanz von gut einer halben Million Pkw.

Die Fahrgastzahlen der DB steigen seit Jahren – ein weiteres Wachstum erwartet die Bahn von einer möglichen Senkung des Mehrwertsteuersatzes. Darüber berät das Klimakabinett der Bundesregierung in der kommenden Woche. Eine Reduzierung von 19 auf 7 Prozent für Fernverkehrstickets würde für Kunden rechnerisch eine Preisreduzierung von 10 Prozent bedeuten. DB-Chef Lutz: „Den finanziellen Vorteil einer Mehrwertsteuersenkung würden wir mit günstigeren Fahrpreisen 1:1 an unsere Kunden weitergeben.“

Das neue Außendesign der ICE-Flotte ist Teil der neuen Unternehmensstrategie „Deutschland braucht eine starke Schiene“. Die DB will damit unter anderem die Fahrgastzahlen im Fernverkehr verdoppeln und somit einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz leisten.

Infrastruktur: Die Bauzeit verzögert sich um wenige Jahre … Dass der Bau neuer Bahnstrecken Jahrzehnte dauert, soll sich ändern., aus golem.de

https://www.golem.de/news/deutsche-bahn-die-bauzeit-verzoegert-sich-um-wenige-jahre-1909-143590.html

Dass der #Bau #neuer #Bahnstrecken Jahrzehnte dauert, soll sich ändern. Aber jetzt wird die Klage einer Bürgerinitiative verhandelt, die alles noch verschlimmern könnte.

Wenn Wolfgang Eggerath vor seinem früheren Hotel steht, versteht man ihn kaum, so laut rauschen die Züge wenige Meter entfernt vorbei. Immer wieder übertönt das schrille Geräusch der Räder den 70-Jährigen. Seit 1907 war das Haus Litzbrück, ein Fachwerkhaus im Düsseldorfer Vorort Angermund, im Besitz seiner Familie. Bis Eggerath 2008 entnervt verkaufte. „Mir sind mitten in der Nacht Hotelgäste ausgezogen“, sagt er, „weil sie die Bahn zu laut fanden.“ Nach jeder Feier hätten die Gäste ihm gesagt: „Es war sehr schön, aber die Bahn war so laut.“

Zwischen Eggerath und dem Zug steht keine Mauer, nur ein kleiner Gartenzaun trennt ihn von den Gleisen. So geht das hier alle paar Minuten. Mit 500 Zügen am Tag gehört die Strecke Düsseldorf-Duisburg zu den meistbefahrenen in Europa.

1997 hat Eggerath deshalb die Initiative Angermund gegründet. Das Ziel: Lärmschutz für die Bewohnerinnen und Bewohner entlang der Bahngleise. Und dafür ziehen die Bürger auch vor Gericht. Seit dem 28. August 2019 stehen sich beide Parteien vor dem Verwaltungsgericht …

Bahnindustrie: SCHIENENTECHNIK Ein deutsches Unternehmen ist Chinas neues Einfallstor nach Europa, aus Die Welt

https://www.welt.de/wirtschaft/article199457364/Bahntechnik-Wie-der-chinesische-Konzern-CRRC-Europa-erobern-will.html

Der global größte #Bahntechnikhersteller #CRRC aus China hat die #Diesellok-Sparte von #Vossloh gekauft. Damit hat Peking ein Standbein auf dem größten Bahnmarkt der Welt – in Deutschland. Die Strategie, die dahinter steckt, macht Konzerne wie Siemens nervös.

Für Heinz Hermann #Thiele sind sie keine Angstgegner. Im Gegenteil, eher beste Geschäftsfreunde. Der mächtige deutsche Vollblutunternehmer kennt fast alle Schlüsselpersonen in Chinas #Eisenbahnbranche.

So steht der 78-Jährige bei der Eröffnung eines weiteren Werkes seines Münchner #Knorr-Bremse-Konzerns im Sommer 2016 in Suzhou direkt neben dem Chef der Lokomotivensparte des chinesischen Eisenbahntechnikkonzerns CRRC, der weltweiten Nummer eins. Thiele preist in seiner Rede die Perspektiven für die „nächste Generation von Bremssystemen“ aus seinem Haus. Maßgeschneidert für die chinesischen Märkte.

Thiele gehört nicht nur die Mehrheit am weltweit führenden Zug- und Lkw-Bremsenhersteller #Knorr-Bremse, sondern auch am deutschen Eisenbahntechnikunternehmen Vossloh. Er hat früh erkannt, dass Chinas Schienenbranche viel größere Chancen für Wachstum und den Einsatz neuer Technik bietet, als der von Regulierungen und kleinteiligen Aufträgen geprägte europäische Markt.

Dahinter steht Chinas strategische Weichenstellung, lieber ihr Bahn-Hochgeschwindigkeitsnetz auszubauen, als den Inlandsflugverkehr …

Bahnindustrie: Fahrplan für 2020 steht! So viel Wettbewerb wie noch nie auf der Schiene, aus DB

https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Fahrplan-fuer-2020-steht–4406894

So viel #Wettbewerb wie noch nie auf der Schiene • Über 72.000 #Trassenanmeldungen bearbeitet • Über 3.000 #Konflikte einvernehmlich gelöst
Der #Fahrplan für das kommende Jahr steht. Bei der DB haben 140 Mitarbeiter in den vergangenen Wochen rund um die Uhr an einem stabilen Fahrplan für das Jahr 2020 gearbeitet. Insgesamt sind rund 72.000 Trassenwünsche bei den #DB-Fahrplanern eingegangen. Über 3.000 Konflikte wurden dabei einvernehmlich gelöst. Diese können entstehen, wenn mehrere #Bahnunternehmen den gleichen Schienen-Slot nutzen wollen.

Mit einem robusten und attraktiven Fahrplan für alle #Fahrgäste und den umweltfreundlichen #Güterverkehr geht die DB auch für 2020 einen weiteren wichtigen Schritt bei der Umsetzung der Strategie für eine „Starke Schiene“. Das Unternehmen setzt alles daran, die Eisenbahn zu dem Verkehrsmittel des 21. Jahrhunderts zu machen – sicher, verlässlich, komfortabel und vor allem klimafreundlich.

Das der Wettbewerb auf der Schiene weiter steigt, zeigen dabei die Anmeldungen von DB-externen Unternehmen für Fahrtrassen in 2020. So hat sich ihr Anteil im Schienenfernverkehr zum Vorjahr verdoppelt. Ähnlich ist die Entwicklung beim Personennah- und Güterverkehr, wo die Anmeldungen DB-externer Bahnen auf über 39 bzw. 37 Prozent anwuchsen.

Insgesamt sind auf dem Netz der Deutschen Bahn derzeit rund 440 Eisenbahnverkehrsunternehmen unterwegs, darunter mehr als 420, die nicht zum DB-Konzern gehören.

Der Fahrplanprozess folgt klaren Regeln und wird von der Bundesnetzagentur überwacht. Der Startschuss fiel am 9. April 2019. Bis Mitternacht des 8. April gingen bei der DB Netz fristgerecht mehr als 72.000 Trassenanmeldungen ein. Darin teilten Eisenbahnverkehrsunternehmen und Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr verbindlich mit, an welchen Tagen, zu welcher Zeit und auf welcher Strecke sie ab dem Fahrplanwechsel mit ihren Zügen fahren wollen.

Exakt 50 Tage hatten die Konstrukteure Zeit, möglichst für jeden individuellen Verkehrswunsch einen passenden, freien Slot zu finden und in Abstimmung mit allen Beteiligten einen funktionierenden Fahrplan zu erstellen. Jetzt ist er fertig und steht den Eisenbahnen zur Verfügung. Bevor am 15. Dezember der Fahrplanwechsel ansteht, haben die Transporteure nun Zeit, Buchungssysteme mit den neuen Daten zu bestücken, Fahrplanunterlagen zu produzieren und Materialien für Reisende oder Güterverkehrskunden vorzubereiten.

Übrigens: Neben den Zügen im Netzfahrplan, die regelmäßig und meist mehrmals im gleichen Slot unterwegs sind, gibt es noch flexible Verkehre, die häufig nur einmalig fahren. Die dafür per anno erforderlichen rund 950.000 Einzelfahrpläne werden vor allem für den Güterverkehr rund um die Uhr kurzfristig konstruiert. Mit digitaler Unterstützung geht das zukünftig noch einfacher und innerhalb weniger Minuten.

Bahnverkehr: 350 REISENDE GESTRANDET So war die Horrorfahrt mit dem Flixtrain, aus Bild

https://www.bild.de/news/inland/news-inland/350-reisende-gestrandet-so-war-die-horrorfahrt-mit-dem-flixtrain-64169378.bild.html

Fahrgäste mussten 5 Stunden #Schrittgeschwindigkeit fahren ++ Dann wurde der Zug gestoppt ++ Pizzadienst lieferte nach Stunden Getränke ++ Weiterfahrt mit Bussen ++ Nach 13 Stunden in Berlin

Die 350 Fahrgäste eines Flixtrains wollten eigentlich in knapp sechs Stunden günstig von Köln nach Berlin reisen. Doch der Zug war #defekt, fuhr erst Schrittgeschwindigkeit, musste dann gestoppt werden. Die Reisenden mussten mit Bussen weiterfahren. 13 Stunden dauerte die Höllenfahrt!

Um 6.45 Uhr ist in Köln ein #Flixtrain gestartet. An Bord: 350 Passagiere. Eigentlich sollte der Zug um 12.15 Uhr in Berlin ankommen. Kurz hinter #Wolfsburg sollen an einem Waggon plötzlich die Bremsen heiß gelaufen sein, weshalb der Zug fünf Stunden lang nur noch Schrittgeschwindigkeit fahren durfte.

Der Zug wurde dann nach #Stendal umgeleitet. In #Vizenberg (kurz vor Stendal) musste die Fahrt jedoch gegen 16:15 Uhr abgebrochen werden, weil das Notfallmanagement der DB das so entschieden haben soll. Polizei und Feuerwehr evakuierten die …

Bahnindustrie + Bahnverkehr: Deutsche Bahn: Nur 38 Prozent der Fernzüge komplett störfrei – so reagiert das Unternehmen, aus Merkur

https://www.merkur.de/politik/deutsche-bahn-nur-38-prozent-fernzuege-komplett-stoerfrei-so-reagiert-unternehmen-zr-12931990.html

Die #Deutsche Bahn steckt im #Fernverkehr in Problemen. Das Unternehmen hat allerdings einen Plan, um dies zu ändern.

Berlin – Der Anteil voll #funktionsfähiger #IC- und #ICE-Züge hat bei der Deutschen Bahn einem Bericht zufolge im ersten Halbjahr stets unter 50 Prozent gelegen. Wie die Bild-Zeitung am Mittwoch unter Berufung auf eine Antwort der Regierung auf eine FDP-Anfrage berichtete, betrug der Anteil störfreier #Fernzüge im Januar 39 Prozent, in den drei Monaten darauf 43 Prozent, im Mai 46 Prozent und im Juni 38 Prozent.

Die Bahn könne „ihren eigenen #Qualitätsanspruch nicht erfüllen“, sagte der FDP-Verkehrspolitiker Torsten Herbst der Zeitung. „Gesperrte #Toiletten, defekte #Türen und #Steckdosen oder ausgefallene #Bistrotechnik – das alles ist für Reisende ein Ärgernis.“

Deutsche Bahn hält an Ivestitionsoffensive fest
Eine Bahn-Sprecherin erklärte gegenüber der Bild, alle von der Bahn eingesetzten Züge seien „für den #Betriebseinsatz mit Fahrgästen sicher“. Die Statistiken enthielten „selbst kleinste technische Einschränkungen, die jedoch keine Einschränkungen …

Bahnindustrie: Für eine starke Schiene: Deutsche Bahn baut ICE-Werk Berlin Rummelsburg massiv aus, aus DB

https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Fuer-eine-starke-Schiene-Deutsche-Bahn-baut-ICE-Werk-Berlin-Rummelsburg-massiv-aus-4397284

#Spatenstich zur Erweiterung der #Werkshalle • Investitionen: 260 Millionen Euro • DB Fernverkehrsvorstand Peterson: „Wir sorgen für zuverlässigere und komfortablere Züge.“ • Bürgermeisterin Ramona Pop: „Stärkt Standort Berlin.“

Die Deutsche Bahn (DB) baut das #ICE-Werk in #Rummelsburg aus und investiert dafür rund 260 Millionen Euro. Der Ausbau umfasst die Vergrößerung der Werkshalle, größere Materiallager und zusätzliche Behandlungs- und Abstellanlagen für ICE- und #Intercity-Züge. Mit den Investitionen erhöht die DB die Kapazitäten des Werkes deutlich: Künftig gehen rund 30 Prozent mehr Züge zuverlässig gewartet und frisch gereinigt von Rummelsburg auf ihre Fahrt. Außerdem verstärken 120 zusätzliche Mitarbeiter die Leistungsfähigkeit des Werkes.

Mit einem symbolischen Spatenstich von Ramona Pop, Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe des Landes Berlin, Michael Peterson, Vorstandsvorsitzender DB Fernverkehr, Alexander Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der DB für Berlin und Brandenburg, sowie Werkleiter Peter Pöhlmann starteten heute die Bauarbeiten, die 2023 abgeschlossen sein sollen.

Michael Peterson: „Deutschland braucht eine starke Schiene. Deswegen schaffen wir neue Züge an und bauen unsere #Instandhaltungswerke massiv aus. Dem Werk in Rummelsburg kommt dabei eine #Schlüsselrolle zu: Von hier starten die meisten Fernverkehrszüge in Deutschland. Mit dem Ausbau des Standorts sorgen wir für zuverlässigere und komfortablere Züge – damit wir noch mehr Menschen für das klimafreundlichste Verkehrsmittel Bahn gewinnen können.“

Ramona Pop: „Eine leistungsfähige Eisenbahn ist das Herzstück für eine ökologische Verkehrswende. Mit den Investitionen in das Werk Rummelsburg sorgt die Bahn für eine weitere Stärkung des Standorts Berlin. Hier entstehen 120 neue, moderne Arbeitsplätze. Dass die Aus- und Umbauten gleichzeitig für eine bessere Öko-Bilanz des Werkes sorgen, freut mich besonders.“

Berlin ist einer der größten Standorte für die Bereitstellung von ICE- und Intercity-Zügen in Deutschland. Schon heute werden hier täglich rund 75 Züge für die nächste Fahrt gereinigt, kontrolliert und repariert.

Besonderes Augenmerk legt die DB bei allen Ausbaumaßnahmen auf den Umwelt- und Artenschutz. So sorgt ein modernes Energiemanagement für einen schonenden Einsatz von Ressourcen. Zum Beispiel sorgt LED-Technik für die Beleuchtung in der alten und neuen Halle langfristig für einen geringeren Stromverbrauch. Auf dem Betriebsgelände finden künftig auch vom Aussterben bedrohte Vogelarten in eigens dafür errichteten Niststätten ein neues Zuhause.

Die DB investiert bundesweit rund eine halbe Milliarde Euro in ihre Instandhaltungswerke des Fernverkehrs und damit in die Verbesserung von Pünktlichkeit und Qualität der ICE- und IC-Züge. Größere Hallen, erweiterte Werkstätten und Lager sowie neue Behandlungs- und Abstellgleise sorgen dafür, dass die Züge künftig schneller und besser instandgehalten werden können. Auch die Digitalisierung und Automatisierung werden weiter vorangetrieben. Zudem schafft die DB bundesweit 1.000 zusätzliche Stellen in den Werken. Die Hälfte der Mitarbeiter ist bereits eingestellt.

Die DB betreibt Instandhaltungswerke des Fernverkehrs an neun Standorten, von denen die Mehrheit ausgebaut wird. Erste Erfolge stellen sich bereits ein: So hat die DB mit einem neuen Instandhaltungskonzept für Intercity-Züge deren Verfügbarkeit im letzten halben Jahr deutlich erhöht. Die Züge werden nun im festen Zugverbund, ähnlich wie beim ICE, instandgehalten. Die Wagen haben somit alle den gleichen Instandhaltungsstand und müssen nicht nach dem Aufenthalt im Werk neu zusammengesetzt werden Die Behandlung einzelner Wagen – und damit fehlender Wagen oder falsche #Wagenreihungen – gehören der Vergangenheit an.